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(ohne Bestellgeld) au. Mr bitten unsere Leser in Stadt und Land, im Bekannten- und Freundes- kreise hierauf aufmerksam zu machen und für di« weitere Verbreitung unseres Blattes tätig zu fein.
Aur die Aezicher der Fuldaer Zeitung' erhallen das
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das in der Festwoche täglich verausgabt wird,
in Elsaß Lothringen nickt zum geringsten anf di« Tätigkell der BeaufttaZten zurückgesührt werden. Die Beauftragten vor allem standen in unmiittl- barstern* Verkehr mit den Angehörigen des Hand- werkerstaavek; nicht als chtkanöse Polizeiorgane traten fie dem Meister entgegen, sondern als Berater und zuweilen als Mahner uns Warner. Ihre Tätigkeit erschöpfte fich nicht mir der Rr- mfion der Betriebe, sie waren vielfach begehrte Auikunfrsptrsonrn. An fie wandte man fich in Stadt und Land um Rat und Auskunft in HandwerkSangelezenheiten. — Wird man also gegen die BerufSmäßigkett — abgesehen von den hoben Kosten, zu deren Bew.lltgung man wohl nicht überall so bereit sein wird — der Beaus, haßten nicht viel einzuwrridsn haben, so flehen doch dem Vorschlag«, denselben nun auch die Brfugniffe der staatlichen Gewerbeauffichtsbeamten zu geben, für Handwerksbetriebe doch eine Reihe von Bedenken entgegen. Bor allem die Frage der genügenden Ausbildung. Ferner wird mit der Anstellung selbständiger Beamte auS dem Handwerkerstand« diejenige der Anstellung solcher aus dem HandelSstande, dem Arbeiterstandr usw. oufgerollt. Der Gedanke an fich ist gesund, die Ausführung ober schwieriger, wie man fich in Handwerkerkreisen wohl anfänglich vor gestellt hat.
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Beauftragte im Handwerk.
Auf dem letzten deutschen Handwerks- und Srwetbrkammtttage in Lübeck ist u. a. auch die Frage erörtert worden, ob «S fich nicht empfehle, den Beauftragten im Handwerk die Eizsnfckaft staatlicher Auffichtsbeamten für Handwerksbetriebe, analog der Stellung der GiwerbeaufstcktSbeamten (Fabriktnspek-orev), zu g-ben, fie also mit weitgehenden Rechten und Pflichten auSznstattrn. Der Handwerks« und Sewerbekammertag nahm zu der Frage noch keine abschließende Stellung, sondern überwies dem Ausschuß die Aufgabe, bis zum nächsten Kammertage bestimmte entsprechende Dorschläze zu machen. Während bis jetzt die Beauftragten ihr Amt im allgemeinen als Neb e»beruf auf» übrn, würden mit der Bestellung derselbe« zu staatlichen AusstchtSbeamtrn diese ihre Tätigkeit im Hauptberuf auSüben müffe«. Die Berufsmäßig leit des Amtes der Beauftragten im Rahmen ihrer jetzigen Aufgabe» existiert in Deutschland bisher nur in Elsaß-Lothringen und nach den Erfahrungen, die der neueste Hsnd» werkSkammerbtricht für 1903/04 mitteilt, haben fich die berufsmäßigen Beauftragtrn recht gut bewährt. Die anfangs gehegte Befürchtung, die mit der Anstellung von vier berufsmäßigen Beauftragten naturgemäß verbundenen hohen Kosten (10300 M.) möchten die erzielten praktischen Erfolge nicht aufwiegen, hat fich als grundlos herausgestellt. Die erftruliche Tatsache, daß die auf gründ des sog. HandwerkergesetzkS erlaffenen mannigfachen Neuerungen und Störungen mit fich bringende« Durchführungsbe- stimmungen hinfichllich der Regelung deS Lehr- lingS- und PrüfungswsfrnS im Lanoe sich ver- hältniSmäßig rasch Ei-gang verschkfften, dürste
fängni». - Minden (Westfalen).JnmMe»id,r^Stad brach am SamStag früh «-oß feuer auS. daS brt Rteqi'fäe Seifeniavttk zerstörte n,d fih anfzahl. reiche Nachbarhäuser verbreitete. Prouiere wurden zur Hilfeleistung tommaubint - Steinach (««ttrtMCT0 I, den staatlichen «riffelfadrSen zu Sletnach in Meiningen sind vor kurzem die Löhn- Herabgeletzt worben. Jetzt haben 46 «»beiter ihren ««Stritt der Landeskirche wir der Begründung erklärt, vast ste ntchtimstande seien, bet so empfind! ich er Lohnvsrkürzung Kirchensteuer zu ««t- richten. — AuS Franken. In Großostheim wurde am Mittwoch auf dem Felde die Frau deS rünchermeister 8 Löffler vorn Blitz getroffen. Sie liegt schwer darnieder. Die am Wagen ^gespannte Kuh wurde getStrt. — Danzig, win Radinm- dtebpahl bei einem wiff:»schsftlichtn Borlrag« gab In Danzig Anlaß ,u peinliche« Szenen. Infolge drS nicht allzu zahlreichen Besuches hatte der dortragende eine «mahl Radiumpräparate, statt,str, »ie grwöhn« lich durch einen Anmst-llUn Herumreichen lasten, von Hand »u Hand gehen lasten. Dabei fanden von 8 Mttro- stoven rut sechs wieder des We, »um Bortragenden zurück. Zwei waren in die Taschen Zuhörern gewandert. — Erbach (Rheingau). 40 rl fär daS LiterWein wurden bei einer Wkiuverstrigrrung in Srbach erzielt. SS war Schloß Reinhart? hänfener «rbacher Markobrunner.
' Eine fechzigiährige Dame als L „fischiffertn. Unter den Luftschifferinnen, deren e« i-tz^i-nerha» und außerhalb Deutschlands schon eine erhebliche Zahl gibt, dürfte eine sechzigjährig^^e wo^l eme Selten heit sein. Frau «. «röplio, Mutter deS Obrtleutnan» Wolff von den Olga-Drakonern, stieg in Zifells^ ihre» Sohne, in Sharlotteuburg «deinem Ballon auf. den Hauptmann v. «ehler vom Lufts bealeüet von feiner Gattin führte. Die Fabrr währte 2*/« Stunde«, erstreckte fi<H L0 Kilometer »eitbiS «ach Altenklitsche, norweftlich Genthin» und «»eichte 1800 Meter Höhe. Die Landung ging gut voustatten. aber der etwa» schwierige Ausstieg vom ragrt' Hofe der Sharlottenburger Gasanstalt an» hatte bei sturem, böigen Unterwfrb den Mut der Damen auf die Probe gestellt, die fie trefflich bestanden.
* «erschnappt. Fräulein (rinePhotogrsphle zAead) t .Hier bin ich 17 Jahre ah!"- Herr: w*a« Wetter, da ist ja dsS Bild älter wie Si« !*
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Montag den 29. Mal 1905 -) die als dauernd untaug ich, b) nie zum Landsturm, c) die zur Srfatzreserve in Borfchlag gebrachten Militär- pflichtigen btS Jahrganges 1688, die infolge Reklamation und Diejenigen, die wegen geringer körper» ltcher Fehler bezw. wegen Minder- maß der Erfatzreferve überwiesen find.
Dienstag den 50. Mai 1905 ») alle übrigen zur Srsatzreseve iaBorschlag gebrachten Militärpflichtigen, b) die zur «uSbelung in Borschlaa gebrachten Milttärpflichtigen deSJahr- gangrS 1882 (Restanten) und vom Jahrgang 1883 diejenigen auS der Stadt Fulda und auS den Be- metnben, deren Samen von A btS einschließlich mtt H beginnen, sowie die von «auppen, «eqell, KeuloS, Kleinlüder und KohlhauS, c) Ira» le ■e&TSr
Jahrgangs 18M, deS Jahrgang» 1884 und von dem Jahrgang )88o diejenigen mtt LoSumurner 1 biS einschließlich ICO.
zreilag btt 2. Juul 1905 *) alle übrigen prr Aushebung in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen deS Jahrgangs 1835, b) die zur Aushebung in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen der ftemännischeu und halbseemännischen Bevölkerung, c) die zur Disposition der Brsatzbrhördeu Unttaffene«, 4) die I. Z. de» AuShebnugrgeschäft» be»
misS-katholischer Konfeffivn, welche die SübdiakonatSweide empfangen dabsv, g) kranke Reservisten und S8e;tleute.
Dis in Betracht kommenden Mi- litärpflichtigeu, denen auch befon« bere Vorladungen zugeh?«, habt« fich bei Meidung von Beldstrasen bi» ,u 80 Mk. oder entsprechender Haft und der sonstige» Nachteile vollständig sauber gewaschen ««• reinlich gekleidet zu dm oben genannten Terminen zu stelleauvd bie vselabungen und Losungsscheiu« mit zur »telle zu bringen. Etwaige Wünsche, bei einem bestimmten Truppenteile eingestellt zu werden, find dem Herrn »eneral beM. befftn Stellvertreter unter Anführung der Brände bet der vor- stellimg mündlich vorzutragen. Die Militärpflichtigen 6a’?en fich deSSe» nuffeS geistig-Getränke vor.währmd und nach dem AuShebungSgefchäst zu enthalten. Wer vor der Oder- Grsatz-Kommiffiou in betrunkene» Zustande erscheint, od«- «Urmd des AushebungSgefchäft» Ruhe» störungm veranlaßt, wird sofort in Haft abgefShrt und feine Bestrafung veranlaßt werden. D<S Mitbringen von Stöcken und Echir- men in da» AuShebmtgSlokal ist »erboten. DaS Singen und Lär- men in ben Straßm bet Stadt Fulda ist untersagt und werden Zuwiberhanblnngen noch ben be- stehevden gesetzlichen Bestimnumgen bestraft. Die Bllern tmb übet W Qabre ollen Geschwister bet reklamierten «iltt»7pflichttg« hab« zurFeMellun, ihrer ArdettSsähigkeit im AnShebungStermin »ngegm zn kein, fowett beten Arbeitsunfähig leit nicht durch ein kreiSärztliche» Zeugnis uachgenstefen wird.
Gemäß bet einfchlägigm ».fetz- lieben Bestimmung find zur Ren» statieruvö eine» angegebenen Feh« lerS wie Epilepsie, Schwerhöu^, Aurzfichtiakett, stottern, Taubheit tu ? ». 8 glaubhafte Zeugen pro« tokollarifch darüber m vernehm«^ ob und in welcher Weife fie selbst die Fehler an ben Militärpflichtig« wahr genommen haben. Außerdme aber find darüber ältliche Atteste, Zmgniffe der OrtSoorstänbe, bet SeMicheu unb Lehrer vorzulegm. Wer an Bpilepfle zu leiben behauptet, hat drei glaubhafte Zeug« hierfür zu stell«, ober ein Zmgni» eine» beamteten Arzte» betzndrdeg«. Auch kann baS Borhanbenfein be» Leide«» angenommen werden, wem» der Nachweis desselben in artete« glaubwürdiger Weise geführt ist.
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