Einzelbild herunterladen
 

MaerWZeitmg

roodKnteOaa».„JUtftrierteSoimtaarreituna"MEkbtiiag«!„KühnerSeschichtÄMer".

32. Jahrgang

Fulda, Montag, deu 15. Mai 1905.

M 110

durch DetektivbureauS fordert Justizrat Dr.

ausgerichtet?

um

§ W«S ist de«« he«te iw «bgeord- ueteuhause loi? Das wimmelt ja da «tt«, alS ob eine „große Sitzung" wäre, «nd doch pati« die Zeitungsberichte über dir vorige Sitzung für SamStag nur „kleinere Vorlagen" angekündigt Jawohl, aber darunter war die zweite Lesung des Gesetzentwurfes über die Verwaltung gemein­schaftlicher Jagdbezirke. Ach so! Ja, w* Jagdfragen auf der Tagesordnung stehe«, dann strömen die Völkerscharen herbei, um chr Interesse cm der edlen Jägerei zu bekunde« vd« auch wahrzunehmen. 68 wurde viel hin» hergeredet über die Vorlage, insbesondere über die Frage, wem alS Jagdvorfleher die Jagd­verpachtung übertrage« werde« soll, ob evn OrtSoorfieher oder einem Jagdvorstande. Schlteß- lich blieb eS bei dem KommiffionSvorschlage, der

auch der Bepoflten« und Dryecrverreyr gc rund 160 Millionen Mark zugenommen.

der Regel."

„St ist indiskret von mir, Sie aufzuhalt«," 6t*

iöÄ. -.Mftriert« Solmtagrzeitung"

ryB Stiertet«. vtetiti- gg^SlM« 1*1 teil Ka $rhte*rioH ** 8GÜ6i|d»hl8«ÄMH»

«ermltteermq«

»ureigen« Nt

spaltig* Petitrtite sd«8 der« Ban« 15 psg Reflamen die petiheK 25 pfg.; bei Wied« Holungen wird «tspr-

Rabatt gewährt

Druck und Verlag d Kuldaer Aetteudnul« in Znlda (yaruwM

Lernsprecher Br, 9-

8 Ueber den »«trag Arndt betreffend Beschäftig««, »•* «-HUf-» 8*’

in,en in «ast» und Gch«nkwrrtsch«sten hat die Handels- und Sewerbekommtsfiou des Abgeordnetenhauses durch dm Abg. Oeser Bericht erstatt« laffe». Der Antrag geht da- 11U,.....................- ■ - - .

hin, die Staatsregierung zu ersuch«, beim in Uebereinstimmung mit der Regteruvgsvmlage t iundeSrat eine Abänderung der Bekanntmachung dem OrtSvorstcher die Verpachtung Übertrag«, betr. Beschäftigung von Gehilfen un^> Lehrling« aber die Provinz« Hannover und Hesse«- in «ast- und Schankwirtfchasten noch der Rich» Nassau von dem Gesetze auSnehmen will. So tung hin zu beantrag«, daß die in dieser »e- recht zufrieden »ar aber auch dcunst niemand, kanntmachung festgesetzten Ruhezeiten fürdie Zn Ausstoßung der Alich« Lokalschmerzens- kleineren «nd mittler« Betriebe unter Berück» Seufzer gab die brüte Beratung der Gismdah«. lchrigung der Bedürfnisse der verschied«« Vorlage noch verschied«« Abgeordneten die er- strten der Gast» und Schankwirtschast« ander- wünschte Gelegenheit. Die übrigen Vortag« weit geregelt oder, daß die Ortspolizeibehörden wurden fast ohne Debatte erledigt.

ermächtigt «erden, in geeigneten Fäll« AuS» «« Herrenhaus ist zum 29. d. AAS nahmen von d« erwähnten Bestimmungen zu rinberuf« ward«.

bewilligen.

** eine« strafrechiliche« Schutz «e,e« ---------

die Ueberwach««, von Privatpersonen |

Gin armer Teufel

Sok F. ®.

war fit heute hier gehört und beachtet habe«, mag bleib«, aber ich habe ihn durch Ueberrckmug dahin tätftloaft erscheinen." gebracht, daß er ein Auge zudrückt und über m*<

»nJuT« joll« Stteiche" — so würden die näheren Bckannten

M-tMfeeB will -ck -Hüne« des Rätsels fich auibräd« — unverbrüchliche» Stillschweigen »Wenn Se erlauben, will .q J«e« oe» suui«» M ein« Asaeubttck «d

Lösung wittetlen. 6» tut mir wohl, einem terlnahws» voll« Mitmenschen mein Leid einmal klag« zu kömun.

«or allem laffe» Sie fich sag«, daß ich vielleicht der

einzige Einheimische bin, der fich tn diese« Hotel

zeigt. Diesem Umstand danke ich da» «ergnügen Ihrer Bekanntschaft . . .'

Aus «einer letzt« Reise bi« ich einem Mann be­gegnet, deffen Geschick bei aller Einsachhett und Steig» nislofigkeit — et entbehrt jeder romantisch« oder überraschende« Berwickeluvg — mich mit tiefem Mit» leide erfüllt hat. Sehe ich mich außer stände, ihm zu hels«, so möchte ich weniqst-n» zur Warnung anderer über die «tschtidende Wendung seiner Lebens texi und wahrheitsgetreu berichten .... Dmch ehe« ’ Zufall lernte ich ihn kennen. S« war ta einer kleinen, »egea ihrer herrlichen Sage viel besuchten Provinzial» stabt, von welcher sehr viele Gebirgstouren abzweigen. Spät abend» kam ich dort an. Ich fuhr in da» beste Hotel de» Orte» »nd ließ mich bald im Speisesaal Meder; außer mir saß nur noch ein vereinsamter Man« an dem lang« Tische, sonst regte fich nichts in ben großen Raume. Lu» Langeweile knüpfte ich ein Gespräch mit de« Kellner an. Warum der Saal so leer sei? Die Herren und Dam« ziehen fich zurück, west st- fich bei anbrechende« Morgen weck« lass«. GiebenschlSferei kommt selt« vor. Die Sinheimische» aber besuche« andere Lokale. Dann ging bet Kellner fort, man hotte ihn gerufen. Ich war allein mit bem Gaste. Sin begreiflicher Trieb veranlaßte «ich, eine Annäherung an ihn zu versuch«; in der Fremd« wird selbst der reserviertefle M«sch ein wenig Mitte-lsam; w«n die gesöhnte Umgebung, die g«. wohnten vier Mauern einem sehlen, dann se nt fich, •»«.—.T,» v—

mtmAer nach Mensch«, auch vmn er sonst noch diesen neuer Freund — trotzdem der Kellner ihm «anchwa »«fonaen h5at. I zuflüsterte. „S, wird ihuen schaden!" - «wie» sich

8 su^nb auch aas bet Durchreise begriffe«?" al» ein achtenswerter TrttckiÄustler. Rach der zwftt« .fragte ich den vitttasamte-.. > wurde er vertrauen-selig und «ernte: „Steige»,

abgespielt hat, schreibt et: „Mr rühme« uns freiheitlicher Errungenschaften, und in gewiffem Umfange mit Recht. Eine Vorführung, eine Verhaftung, eine Durchsuchung ist mit Rechts» garantien umgeben. Die Stellung unter polizei­licher Aussicht hängt bei schwer« Verfehlungen von einem Richterspruch ab. Und weit empfindlichere Einschränkungen der persönlich« Freiheit dürfm straflos geschehen! «egeu Er­legung der Gebühren kann jeder, aus welchem Grunde dieS ihm beliebe, den anderen unter eine Aufsicht stellen, weit schlimmer, alS jede polizei- licht. Kein Schritt ohne dm Schatten de» treu« Detektivs. La Tie priySe doit 6tre marie heißt ein franzöfischer Rechtssatz in BeleidiguugSpro- zeffm. Und unser Prteatleben, der helligste Besitz, darf von Vigilanten bis in alle ferne Winkel überwacht und verfolgt werden. Dieser Krebsschaden erfordert einen raschen gesetz­geberischen Schritt. Gegen diese gemeingefähr­liche Art der Freiheitsberaubung kann nur ein Strafgesetz schützen. Derartige Ueberwachungen dürfen nur äußerstenfalls mit behördlicher Ge- nehmigMg beim Nachweis eines begründet«

JntereffeS gestattet fein."

* I« Abgeordueteuhuuse wird am Dienstag der Anttag Hackenberg auf Befte- tigung unbilliger Ungleichheit« in der w lastung der Schulverbände und in der Höhe deS Diensteinkommens der VolkSfchul- lehr er (der vom Hauptantrag Heydebrandr- Freiherr v. Zedlitz-Hackmberg bett. daS fo^- nennte Schulkompromiß abgetrennte Test) de- raten werd«.

uiettte ich.

„O nd«, ich bin Ihnen sehr dankbar, denn wen« ich allein geblieben wäre, hätte «an mich gezwungen, nach Hanse zu geh«, auch w«n ich keine Spur von Schläfrigkeit -«pfände/"

.Hat j-maud da» «echt, Sie zu zwing«?"

„Insofern wohl, al» die Stute e» gut mit mit meinen. In der ganz« Stadt kennt man mich; meine Famstie ist seit Jahrzehnt« hier ansSsfig, und die Eingeborenen leb« unter einander wie eine

* Die Preußische Zentralgeuosse«- schast-kasse hat im Finanzjahre 1904 einen Gesamtumsatz von 9,835,159.987.80 Mark gegen 8,674,868,004.38 Mark im Vorjahre gehabt. Von der ersten Summe entfielen 3842,1 Mill. Mark auf dm Kaffenverkehr, 16,2 Millionen Mark auf den Verkehr in ZinSscheinen, 478,3 Millionen Mark aus den Wrchselverkehr, 454,2 Millionen Mark auf dm Verkehr in Wrrtpa- vieren, 42,9 Mill, auf de« Lombardverkehr, 841,6 Millionen Mark auf den Verkehr in „Saufenbet Richtung", 792,3 Million« Mark auf dm Depositen- und Scheckverkehr und 3367 Millionen Mark auf den sonstig« Verkehr, hauptsächlich dieser und der Kaffmverkehr haben । u der beträchtlichen Zunahme deS Sesamtum- ... — * *- » aber

eine Ausnahme."

Der Fremde sagte da» düster und schm, aber mit diesem Tone kontrastierte fdn blühende» Anssehm gar seltsam. Seine rot« Wag« verriet« ein beneiden», werte» Wohlbefinden, au» seinen klaren Äugen sprachen Lebensfreude und Lebensmut . . . Während wir bei- sammen saß«, trat der Hotelier an uns heran und tagte za meinem Gesellschafter: „Ss ist für Sie schon sehr spät; Sie wissen, daß Sie fich schon« müsse«. Die rauhe Nächtlich ■ • .

„Schon gut," unterbrach der «ngerebde den Gast- wirt. „Heute will ich etanial länger wach«, al« in

Deutliches Reich.

Berlin, den 13. Mai 1905.

—* Die Zeitungsberichte Über Ansprache« des Kaiser- in Wilhelmshaven und Straßburg hab«, wie fich voraussehen ließ, an maßgebenden Stellen sehr unangenehm be rührt. Deshalb schreibt jetzt der .Reichsan­zeiger' in seinem nichtamtlichen Teile und eb«so die «Nordd. Allg. Ztg.' an hervorragender Stelle: „In- und ausländische Blätter gebens mllitärische Ansprachen wieder, die Seine Maje­stät der Kaiser und König in Wilhelmshsven und Straßburg gehalten hab« soll. Wir find zu der Erklärung ermächtigt, daß in den frag« lich« Mitteilungen die Worte Seiner Majestät teils tendenziös entstellt, teils vollständig erfunden worden find." Wir können die Ver­öffentlichungen nur als einen Unfug bezeichnen.

* Herr von Trott z« Solz, der Re- Präsident in Kassel, ist laut einer Mel­dung des Wolff'schen Bureaus dem Vernehmen nach zum Oberpräsidenten der Pro­vinz Brandenburg und an seine Stelle der bisherige Polizeipräsident von Potsdam, Graf v. Bernstorff, zum Regierungspräsi­denten in Kaffel ernannt worden.

* Fürstbischof Kopp soll Freitag, wie die ,Oppelner Zeitung' behauchet, telegr Kaiser berufen mord« sein. Der habe am Sonntag in Oppeln zur Firmung ’&eff« wollen, diese Reife jedoch um drei Tage I hirmusschieben müssen. — Dagegen meldet die ,Rordd. Allg. Ztg.' in ihrer SonntagsouSgabe: «Kardinal-Fürstbischof Dr. Kopp wird fich nach Mch begeben, um dem Kaiser b« Orden vom hl. Grabe zu überreich«, d« das Patriarchat in Je «latent den Kaiser gebet« hat in Erinnerung an feinen Aufenthalt in Palästina anzunehmen."

§ In der Schrift von HanS Leuß Über d« Frhr«. Wilhelm v. Hammerstei« wird er­zählt, dieser habe in einer Versammlung kotsser- Datiere „Notablen" mitgeteilt, daß bei dem Ab­gänge des Graf« Caprivi dem Grafen Botho zu Eulenberg daS Amt des Reichskanzlers «geboten worden fei, Graf Eulenberg es aber «ne annehm« wolle, wenn ihm die Unterstützung aller Konservativ« bei seiner Abficht gewiß sei, da» allgemeine Wahlrecht auf einige Jahre zu suspendieren. Demgegenüber erklärt Graf Eul«- cherg: „Ob eine solche Mitteilung seitens des Frhrn. v. Hammerstein erfolgt erfolgt ist, weiß ckh nicht; ihr Inhalt ist völlig unwahr." Auch von anderer Seite ist die Erzählung d«S Henn Leuß bestritten worden. L«ß hält ste jedoch ausrecht, und der Aba. von Grrlach be­stätigt in der .Nation' al« Teilnehmer jener „Notablen"-Versammlung seine Behauptung. Daß Frhr. v. Hammerstein in der Versammlung die erwähnt« Mitteilungen gemacht hat, wird also wahr fein; düs besagt aber noch nicht, daß nun die Mittel!«ng selbst auch wahr gewesen sei.

Uebrigens scheint eS auch mit den „Notablen" eine eigene BewandniS zu habe«.

* Der „VerbandStag deutscher Hochschulen" in Weimar hat sich, wie wir mitteilten, dahin ausgesprochen, daß eS ein Mißbrauch der akademische« Freiheit sei, wenn man sich zu geschloffen« Korporationen und Vereinen poli­tischer oder konfessioneller Natur von der übrigen Studmtevschast absondere. Dazu bemerkt die .Deutsche TageSztg.: „Wir können dies« Beschlußnicht anders bezeichn«als Sophisterei. Wenn es die akademische Freiheit gestattet, ja fordert, daß sich die akademischen Sänger, Ru­derer, Turner, Schachspieler usw., daß sich die KorvS, die Landsmannschaft«, die Burschen- schäften, daß fich die national« und antisemiti­schen Vereine deutscher Studenten von der übrig« Studentenschaft „absondern", so ist auch eine Ab­sonderung auf Grund der Konfession mit dem I Grundsätze der akademischen Freiheit nicht nur vereinbar, sondern von ihm geradezu gefordert. Was die rein politischen Korporationen anlangt, so können sie nicht in betracht kommen, well die Hochschulsatzungen die Blldung solcher Ver­einigungen verbiete». In Konsequenz der Wei­marer Beschlüsse müßt« nicht nur die katholisch« Vereine, geg« die sie fich in erster Linie richt«, sondern auch die Gustav - AdolfS-Vereine, die Ortsgruppen deS evangelischen Bunde», die akademisch-iSraelitischen Vereine,

I ja auch die evangelisch-christlichen Verbin­dungen wie Wingolf, Nordalbingia, Gedinia usw. von der Vertretung im allgemeinen Studenten- suSschuffe ausgeschlossen »erben. Das würde dlich dazu führ«, daß bie AuS-

mehr al» Vertretung der Gesamt- j ,st gelten könnten. Wir find auf­richtige Freunde der Studentenschaft; aber gerade deswegen möchten wir chr dringend ans Herz legen, den unhaltbaren Standpunkt, den ste in der Frage der konfesfionellen Verbindungen ein» genommen hat, aufzugeben und nicht den Versuch zu machen, ihn durch Auseinandersetzungen zu begründen, die doch nur Sophistereien find." Die .Krenzztg.' hat von den VerbandStag« den Ein­druck gewonnen, daß die diesmaligen Verhand­lung« im ganz« ein« ruhig« und maßvolleren Charakter ang«ommen hab«. ES scheine dies zuletzt damit zusammenzuhängen, daß mehr und mehr die Studierenden der llniverfität« die Führung in der Hochschulfrage übernommen hab«. Wenn übrigens auf dem Verbandstage behauptet worden ist, daß vom preußischen Kultus- Ministerium der Vorschlag gemacht worden sei, dm V. D. St. in Berlin zu sprengen, so kann die .Kreuzztg.' feststellen, daß diese Behauptung völlig auS der Luft gegriffen ist.

kratte", welche am 11. d. M. unter dem Vor-1 durch DetektivbureauS fordert Justizrat Dr. fitze des General - Leutnants z. D. v. Lieb er t vtranz in der ,D. Jnristenztg.'. Mtt B«P»g stattsand, erklärte der Vorfitzende des im Jahre auf einen Prozeß, der sich. kürzlich in Berlin 1902 begründeten „Nationalen Reichs-Wahlver»! — ™ru“

bandes", Dr. Friedrich Lauge, daß er im Vertrau« auf die nationale Gesinnung des Reichs­verbandes und um bei der Gleichartigkeit der Ziele beider Verbände ein Beispiel für die Samm- lang der Rtäfte zu geben, bei den seinem Ver­bände angeschlossenen 34 national« Reichs-Wahl» verein« ihre Angliederung als Ortsgruppen deS ReichSverbandes gegen die Sozialdemokratie bean­tragt und bis zum heutigen Tage die Zustim­mung von 23 Gruppen mit etwa 2500 Mtiglie» der» erlangt habe. Der Ausschuß nahm mtt dem Ausdrucke deS Dankes hiervon Kenntnis und be­schloß, Herm Dr. Lange in b« Vorstand und auf dessen Anttag die Herren Oberlehrer Grell (Potsdam) und Oberlehrer Dr. Kl ein ecke (Friedenau) in den Ausschuß zu wählen. „Durch diesen Zusammenschluß erfährt der Reichsverband namentlich inBqug auf die örtliche Organisation feiner Tätigkeit eine erhebliche Stärkung", he,ßt es in den Zeitungsberichten über die Sitzung.

Und wie viel-Sozialdemokrat« haben die 2500 Mannen des Herrn Lange schon „vernichtet"? Was hat Überhaupt der ganze löbliche „Reichs- verband" bis jetzt gegen die Sozialdemokratie

Familie."

Im Laufe de» Gespräch» »anntm wir einander unsere Hamen. Wir vereinigt« tot» in bem edlen Kampfe gegen einige Flaschen Rhdnwdn. Mdn

b-obachtet. Sr unterbrach sich ein» Augenblick «d rief: „Roch ein Sla» Bier!" Der ReKnerimige tat herbei, holte den Kellner zu Hilie, bltfer brachte te« Hotelier — alle drei hielten in einer Ecke de» Salon» unter heftig« Gestikulationen eine Beratung ab dm« zuckte der Hotelier die Achsel«, al» wollte tx fofl«: „Auf mich kommt ktine Schuld", woraus bet ftdtaer verwundet den Kopf schüttdte und .de KLne^ge ein dumme« Besicht machte, bevor er da» «la» «er brachte. Ab« g«ng davon, da» Bier erschien, mein Kumpan tat ein« hezhasten Zug, zündete stch eta Zigarre an und fuhr fort: „Nicht änmal rauch« dar? ich noch Hezentlnst "

„Sind Sie lridmd?" m

Gesund wie b« Fisch imW«ffer. Alber da» ist

* Die Veröffentlichung der Eingabe der Hallesche« Srektore«k»«feeenz durch die ,D«tsche Zeitung' beruht, wie die ,Saale-Ztg.' erfährt, auf einem groben Vertrauens- bruch. Die Eingabe ist auch nicht von bem Rektor der Universität Halle, dem nur die Ge- GeschästSleitung oblag, sondern von dem Rettor von Göttingen, Professor Dr. Ehrenberg, redi- giert worden. Wer den BertraueuSbruch be­gangen hat, war zurzeit noch nicht festzustell«.

*. In der letzten Ausschuß - Sitzung des „«eichsverbaxtzes gege« die Sozialdemo-

„Durchaus nicht."

„Ich fetze e» voran», weil Sinhrimifche in diese» Lokal angeblich nicht kommen."

„Im allgemrinen ist da» richtig, aber ich mache

„Eie find zu gütig . . •"

„Im übrigen wäre ich sehr froh, w«u ich in einem der von meta« Mitbürgern besuchten Gast­häuser die Abende ungestört verbring« köiwte, d«n nicht immer finde ich h er eine ang«ehme Anknüpfung."

„Und va» hindert Sie, sich du Gasthau» nach Ihrem Belieb« zu wähl«?"

.totmLMich -«-iß Wtaj.1 ÄST«

aber mit Liebe und Freundschaft. Die Bürger-leute nicht da» SnssLeidende. «rftenen ete dieser Stadt find alle mittinander bekannt ; dnvr weiß gut« «esundhtit / „

L yh--« °b« i- befolg«

toenlkt*ft!a6='W"■** ®* ,1"“

ÄÄ'S'ÄXÄmÄÄ Ä- «. °ch »ft 16», W I« «IS:’.:,? SmS SÄ d!» dm ,«wn«.» z--,»' ton Ä M. 6« -ft»»

Nm Ä «<-Ä» ft-M« I-w tolt« 3»>!» «-ft-. •»> -ft" «-l-d-»«». to»»

-“Ä WÄ“* ft. t» HM? -to «-