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heraus treten läßt, die Aufnahme der Ettveiß« körper erleichtert und de« Stoffwechsel der Ge­webe anregt.

Wenn daS Salz und andere Gewürze gänzlich von unserem Tische verbannt »erden würde, so würden die Freuden deS Mahle- wrsenUtch beeinträchtigt werden. Wenn auch niemand ihrem übermäßigen Gebrauch daS Wort reden wird, so muß doch auch noch berücksichr^t werden, daß die meisten Gewürze eine keim­tötende Wirkung auSüben und daonri^ sundhettSichädlichen Gährung in den entgrgenarbeiten.

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(*) Der Reichstags • Abgeordnete für Sagan. Sprotten, Dr. Müller aus Groß. Lichter­felde, war vor einiger Zett bet dem Reichs- kanzler und dem Minister dahin vorstellig ge­worden, fortan offiziell den Namen «Dr. Mül- ler-Sagan" führen zu dürfen. Der Anttag ist genehmigt worden unter der Bedingung, daß der Magistrat der Staltt Sagan gegen die Namens­führung nichts etnzuwenden habe. In seiner letzten Sitzung hat nun der Saganer Magistrat die NamenSfühmng genehmigt, die in parlamentari­schen Kreisen bereits gt läufig «ar.

scheinen, daß Gewürze für die Nahrungsmittel ausgewählt werden, di« weniger lechr oerdaul ch find. Hammelfiessch ift beispielsweiseverbeul chr als Rnv> oder Schweintfielsch, und vielleicht aus diesem Grunde nimmt man zu letzterem ge­wöhnlich Senf. Der Essig wiederum wirkt er­weichend auf die harten Fasern von Fleisch- und Pflanzenstcffen, daher macht er vermüll ch solche Speisen wie Krabben, Hummern, Lachs, Salate, Schmorkohl und eingemachte Wallnüffe weniger zäh und somit leichter verdaulich Auch der Essig in Sauern hat wohl einen ähnlichen Zweck.

In der Regel steht der Gehalt an löslichen oder AuSzugstrffen in einem Nahrungsmittel in direkter Beziehung zu seiner Verdaulichkeit und zu seinem Nährwert, nicht aber find die Auszugsioffe an sich nahchaft, sondern nur appetit­anregend und förderlich für die Ausscheidung der Verdauungssäste. Für einen Menschen mir starkem Appel t ist die Gegenwart solcher ge- schmackreizender Bestandteile und die Benutzung von Gewürzen wahrscheinlich ganz überflüssig. Brot, Käse und Bier bilden eine höchst befriedigende Mahlzeit nach einer tüchtige« Arbeit in freier Luft. Wer aber eine fitzende Lebensweise führt, bezeigt aeu ähnlich weniger Lust für ein so rin- sacheS Mahl. Hunger ist immer das beste Gr- würz; wo er ab<r fehlt, da moß die Eßlust wohl besonders herbeigelockr werden, und Dorrn liegt die eigentliche Bedeutung der Saucen, Gewürze und anderen HülfSmittel.

Der übermäßige Genuß von Gewürzen ist aber sicher vom Nebel. Der starke Genuß von E sig führt zu Blutarmut und beeinflußt auch einen gichtischen Zustand ungünstig. Eile Frauen nehmen zuweilen Essig, um eine bleiche.

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Berlin, den 11. April 1905.

. Ei« Verband der große« preußi scheu Laudgemeiude« ist am Montag in Berlin geichaffen worden. Brrtreten waren zirka 20 Gemeinden mit 270000 Einwohnern. In der Hauptsache waren eS tie westlichen Orte, die vorwiegend industrielle Bevölkerung haben, die sich für den Landgemeindetag inte- reffierten. «s wurde beschloffen, eine Organi- falten nach dem Muster deS StädtetazeS zu schaffe«, die alljährlich zusammentritt und Fragen, die für die großen Gemeinden von Wichtigkeit sind, behandelt und Vorschläge für die Gesetz- gebung formuliert. Berechtigt zum Beitritt zum Landgemeindeverband sollen alle Gemeinden fein, die über 10000 S- elen umfassen oder die ver­möge ihrer industriellen Entwicklung in den Rahmen der Vereinsbestrebungen paffe».

(*) Die Novelle zum Vereiusgesetze, durch die der Gebrauch der deutschen Sprache in Versammlungen m d Vereinen vorgeschrieben, d. h. insbesondere der Gebrauch deS Polnischen verboten werden sollte, wird den,Berl. Poltt. Ncchr/ zufolge dem Landtage in dieser Tagung nicht mehr zugehen. Es wird das hauptsächlich begründet mit dem Personenwechsel im Ministerium des Innern. Niemand hatte die Vorlage wohl auch noch erwartet.

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Me Gewü^e unserer Speisen.

Man kann mch immer nicht sagen, daß der Gebrauch von Gewürzen in unserer täglichen Kost eine vollständige chemische und physiologische Aufklärung gefunden hat, aber eS ift Mannt genug, daß sie in vielen Fällen als wesentliche Bestandteile unserer Speisen betrachtet werden und diese Schätzung auch verdienen, weil sie mehr oder weniger geschmacklose Nahrungsmittel dem Gaumen angenehm machen und, was noch wichtiger ist, auch die Verdauung fördern, indem sie die Schleimhäute des Mundes und der Magens zu verstärkter Ausscheidung von Säften anrrgen.

ES kann nicht oft genug wiederholl werden, daß der Wohlgeschmack der Speisen un- zweifelhaft eine wesentliche Vorbedingung für eine gute Verdauung ist. Anderseits ist es nicht ganz klar, warum jemand beispielsweise zu Schweine, oder Rindfleisch Senf nehmen muß, zu Hammelfleisch aber n chi. Salat oder Hummer muß mtt Eisig gegessen werden, dagegen Fleisch wieder n cht. Im allgemeinen indes möchte eS

Wer Hilft mir, dem fett dem 15. Dez. 7004 die Seelsorge an der St. ttorox» Ehristt-Ntrche übertragen Ist, « Verzinsung und Abtragung der noch 160,000 Mark betragenden Hqpo- tdeteuschuld? O Verehrer deS Auer» hei igsteu AttarssakramenteS. dem io diese- Gotteshaus gerat tut ist, rn erstützt wich in meinen schweren Sorgen Jede, auch die geringste Gabe ist willkommen. Tä.iich bete ich mit der Gemeinde für unser« Woh tätet. [ans

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