M 60
32. Jahrgang
trauen und Trdensorge wohl miteinander oer-
WeK«»e»- ««h iÜKä«@eetieti-
wird dadei treffend widerlegt.
Haug.
iete Saab»
'entfernte;
Fulda, Dienstag, den 14. März 1905
»8
H
lea
O crux ave epea unica überschreibt der Bischof von Hildesheim die an seine Diözese gerichteten Worte. Er befaßt sich ebenfalls mit der christlichen Hoffnung, faßt aber zu- nächst diejenige inS Auge, die dem Gläubigen die drückendste Last, das Bewußtsein der Sündenschuld, zu mildern imstande ist. Er kommt dann im allgemeinen auf die Bedeutung dieser Kardinal, tagend für daS Seelenheil zu sprechen und erklärt die drei Säulen, auf denen dir Hoffnung des Christen beruht: die Liebe, welche Gott uns bewiesen hat durch Annahme an Kindesstatt, die
das Gebet, wie es eine „Erhebung der Seele zu Gott hin" ist, so auch eine wunderbar veredelnde Heradlaffung und Einwirkung Gottes gegenüber der betenden Seele nach stch zieht, schließt der Hirtenbrief mit einer Ermahnung an alle Dö. zrsanen, allzeit treu und eifrig zu beten, in den Gotter Häusern und in den Familien, zu beten für einander, für Lebende und Abgestorbene, für die weltliche und geistliche Obrigkeit, für die Ausbreitung der katholischen Kirche uns für die Wohlfahrt unseres Vaterlandes.
Gebetes. Er gibt eine Erklärung der ver- schiebenen Arten des Gebetes und tut dann dar, wie eine jede die Kraft und den Keim zur Erhebung und Veredelung des Berns in sich fragt Aker nur das Gebet, oas in der rechten Weise verrichtet wird, ist in seinem innersten Kern und seiner Natur nach geeignet, den Menschen zu heben und zu adeln, nicht von außen her, so«, dern von innen heraus, nicht zum Schein, sondern in Wahrheit. Denn der wahre Adel des
ihre Fahrräder weiter. Emer sah mich stehen und erkannte mich trotz der Tämmeruna. Er «achte eine« Schritt zur Seite und tot-8 mit dem Kopfe nach der Bahre.
„Maurer," fast tonlos kam e8 über seine Lippe«, aber ich verstand ihn: ich hatte tiefen Name« er» wartet.
Menschen liegt in seinem Herzen. Je edler das Herz, um so edler der Mensch in all seinem Tun
kett, sowie von den Mitteln, durch welche wir im stände find, dieses innere Gnadenleoen in uns zu erhalten und noch dem Maße der von Gott gewährten Gnade unabläsfig zu vermehren.
Der Hochw Herr Bischof von Münster behandelt die Würde und den Adel des
hinaus, alles will Titel und Ehren, niemand will sich mehr etwas gefallen laffen, sondern auf andere hochmütig heradschauen: Leute, bte kaum den Kinderschuhen entwachsen find und roch keinen Bissen Brot verdienen können, wollen schon Herren und Damen spielen und zu diesem Zwecke anmaßend, rücksichtslos, trotzig gegen all« Welt, pietätlos gegen Extern und Lehrer fein und möglichst alle Eile ketten und Gerüste mit» machen.
Mit bet Arbeit wollte ichHrich übertäube«. Hastig flog die gebet über die Bogen dahin; endlich hielt ich'8 nicht mehr aus. Ich eilte in» Ft-te, wett hinaus in Feld und Wald. Smndenlang irrte ich umher; ich suchte und sand — für den Augenblick wenigstens — «ergessen. Aber bet Stiebe, bet über die ganze
Haltung, «nd neben iks tmc tm- Natur auSgegoffen war, umfing mich nicht. Da» der Hand; üppige fr.sche Grün der Mesen, die Schattenhallen vollkommen. Auch Maurer des Walde« im Frühlingrgewande, der fröhliche, taufend» ch^e^ »ruß z-M F'ufler hermü. Die kräftige stimmige Besang der Vögel, die wettet gefem' ” »eptÄ des jung« Mannes beugte fich tief vor. Ich schuft ta bat goldenen Strahl^^er Abe
Zurückgebliebenen zur Eile angetriebe« wurde. ®t war zuerst zur Stelle gekommen, dann Doktor Weiß Blutend und bewußtlos lag Maurer am Abhang«. Hatte ein Hindernis, ein Stein unbeachtet am Wege gelegen und da» Aad zu Fall gebracht? Hatte die Lenkstange versagt, die jetzt verbogen neben dem zer»
Aur den zaftenhirtenbriesen
irr ikulschk» SischSfk.
I.
Seelig’s feinste Kaff ee-Essenz.
50* o Kaffee-Ersparnis* Vorzüglichster Kaffeezusatz Sparmarken in jeder Doie.j üebeiall zu haben. Proben kostenfrei.
Ball Seellg 1.-6., Heilbronn a. N.
SM wurde es in mir. Ich empfand ein eigen» türnlicheS fast körperliches Weh, ein Gefühl unsagbarer, düsterer Trauer, al» hätte ich mich eine» köstlichen Kleinode» selbst beraubt, daS beste, da» edelste in mir mtt eigener Hand getötet. Und doch: „Ich widerrufe nirfit »» kn! fcnff* ihn!*
Der Herr Bischof von Paderborn setzt ' bte Siörterung des Wortes der christlichen Hoffnung fort, mit der schon die beiden letzten Hirtenbriefe sich beschäftigten. Diesmal wird fie gegen die Angriffe der Kinder dieser Welt ver- teidigt, die da behaupten, die christliche Welt- und Lebensauffassung wolle den Menschm welt- flüchtig, kulturscheu und lebensmüde machen. Demgegenüber zeigt der Bischof seiner Herde, daß ihr die christliche Weltauffaffung im Gegen- teil,, ein überaus wirksamer Ansporn ist zur Anspannung aller Kräfte und zu andauernder Tätigkeit tn jeglicher BerufSstellung. Im weiteren i wird dann eingehend bewiesen, daß Ehristenstand und Weltberuf, Christentugend und Welttüchtig-1 kett, Himmelssehnsucht und Weltarbeit, Gottver-
■ I Wahrheit seiner Verheißungen und seine Allmacht, fie zu erfüllen. Nachdem er dann gezeigt, wie d,e Märtyrer gehofft, wie die Hoffnung ein Unterpfand des Triumphes der Kirche ist, werden die Prüfsteine unseres Gottvettrauens, die Hoffnung im Gebet, im Leiden und in der Todesstunde am Vorbilde Christi oorgefühit. Namentlich die letztere feiert der Bffchof zum Schluß als größten Sieg, den heiligsten Triumph der Kraft des Kreuzes Christi.
Der Fastenhirtenbrief des Herrn Erzbischofs von München und Freifing handelt von der einzig wahren höchsten LebenSbestim' mung des Menschen. Der Hirtenbrief stellt die zwei gegeneinander kämpfenden Wettan- schauungen dar. Daß ein großer Teil der Me«schea den Strett gegen den allmächtigen Gott begonnen habe und ihm das Dasein abzusprechen stch vergißt, das erzählt ein Tag dem andern. Das bekundet eine Flut von Schriften, welche alle mehr oder weniger einer Abrückung j von Gott das Wort reden, Schriften und Bücher, welche fich häufig in das Gewand der Wissenschaftlichkeit kleiden. Dahin gehört auch > die üppig aufgefchoffene Schmutzliteratur, welche unter dem Deckmantel der Freiheit jede sittliche Schranke niederreißen und die Vernerung des Menschen und das schamlose Laster als daS Göttliche zu befingen wagt. Dahin zählen manche Werke der bildenden Künste, welche ausschließlich der raffinierten Sinnlichkeit schmttcheln. Eine falsche menschliche Weisheit ist der Glaube | der Seibstvergötterung. Aus diesem Wahnglauben enispringen die größten Schäden der heutigen Gesellschaft: die Erschlaffung der fitt-1 lichen Kräfte des Volkslebens, besonders der I Mangel an Widerstands fähigkrit gegen heran- nahendes sittliches Verderben, der nackte, zügellose Egoismus mit seinem heftigen Interessen-1 kamps. Ueberall, in Sitten und Gebräuchen, in dem geselligen Verkehr, in der Erziehung der Kinder, in dem Gebühren gegenüber den wahr- hast bedürftigen Menschen, in der Stellungnahme zu den großen Frsgen der Volkswohlfahrt wirkt das Trugbild der Alloergötterung ober des Pantheismus als ein nagendes, tödliches Gift.
O könnte auch mein düstere», lichttose» Leben so «mgettanbelt und durchleuchtet werden — durch eine Sonne! Ist eine Sonne, die solche» vermöchte? Wenn
I fie ist, warüm kenne ich fie nicht? Und wenn fie nicht ist, warum -die» unstillbare Sehnen ?
weit gewandert. Um die Stadt vor Dunkel zu erreichen, betrat ich Feldwege und schritt rüstig voran. Schon senkten fich tiefe Schatten der Dämmen» g über die Landschaft, al» ich die erste» Häuser erreichte. Rasch strebte ich der Brücke- zu, | die den Weg zu meiner Wohnung abkürzte. Da — | was war dar? Bo« der entgegengesetzten Richtung h« bewegte fich auf der Landstraße langsam ein, —
fettenet Zug. Noch barg bet Schatten bet Bäume Er hatte vorgezogen, zu Faß zu gehen, al» ex durch die Nahenden. Wie angewurzelt blieb ich stehen. Schreien and Hllsetufe erschreckt und samt den andern, Langsam, langsam kamen fie näher. Jetzt unterschied “
ich deutlich — ich kannte sie ja alle, die daher kamen zu Fuß, ihre Fahrräder schiebend, Doktor Weiß, mein Kollege Schm-ch? Amtmann Haller, einige Referendare — und dort — hilf, Himmel I — e» kann, e» darf nicht fetal — Und doch, wa» trugen jene Männer? — Stad Tragbahre und einer lag darauf au-gestreckt. — War ich den« wahnfinnig geworden, daß ich Gesichte sah? — O nein, zu wahr!
Bier Männer trugen eine Trcmbahre und wen trugen fie? — Ich w«Ke e». — Meta RuUschlag stockte. Ich rührte mich nicht von bei Stelle! ich brachte keinen Laut hervor. Ich starrte nur und bangte. Lautlo» näherten fie stch, lautlo» trugen fie die Bahre « mir vorüber, und langsam schob« die Begleit«
All Nnbreihm des Helsens.
Bon K. H
* ------(Nachdruck verboten.)
„Sie schließen fich unk doch an, Herr Amtsrichter? Wir radeln DonuerStag nachmittag nach R. Die Teil» nähme »«spricht zahlreich zu werden. Schlagen Sie e» n«S nicht ab!" lispette «la in ihren süßesten Tönen mit dem «ugenaufschlag, der mir einst die Besinnung g«aubt hatte.
„Unmöglich, ich kann nicht abkommen," sagte ich fast ran$ und wandte mich ab.
„Die Tour ist nicht beschwerlich. Der Weg ist Ihnen ja bekannt. In einer Stunde find rar dort.
»leb« lehnte ich ab, entsÄuldigte mich mtt bringen« der Arbeit. Meine Gesundheit hatte ta den letzten Wochen zusehends gelitten, eine Herzschwäche verbot mir jede rasche Bewegung; ab« ich vermochte e- nicht 8ber mich, diesen Grund mein« Weigerung anza»
Ich sichte fie förmlich auf und üb«häuste mich damit. So stand ich denn an jenem Nachmittage am Schreibtische und ordnete «tten, die ich darchgesehen
Rahe bei »., da» tief tat Tale liegt, windet fich die Straße ein« steilen Abhang hinab. Mir trat die Stelle wohl bekannt. Gewöhnlich stiegen wir boxt von den Rädern, denn die Straße macht bei ftaxfer Neigung einen kurzen Bogen jäh am Abhange. Einige b« Jüngeren pflegten über diese Borficht zu lach«. So war es auch diesmal gewesen. Die Bedächtiger« hatten zur Borficht gemahnt, ab« die Jugend sauste wett«, Ella Buchmann an d« Spitze. Wie war e» mm gekommen? Mein Berichterstatter wußte e» nicht.
,8ta grauer, sonnenloser Tag, kühl kür den An- fang des Juni, ein Taz, wie zu einer «übtont ge» schcGeu," kam es mir in ben Sinn. Ich ärgerte mich über btefes Gedanken. Was kümmerte mich die Tour? , « , „
Hatte ich fie mir nicht ganz -.uStt>ern Sinn geschlagen 7 »icht. Sei es so! Ich Haffe ihn!' Mit einer raschen Bewegung legte ich die Akten auf, Mit dn «rbett wollte tch^ich ß
Wir blieben hinter ben andern zurück. Meta Begletter erzählte, kaum hörte ich ihn. Mir bxaitste eS ta den Ohren, meine Knie zittert«. Rur einzelne Sorte fing ich auf, aber ich faßte doch ben Ausamme«-
den Lisch. Anfälltg flog meta Blick durchs offene Frust«. Wie gebannt blieb ich stehen, drüben faust« die Wag« vorbei, auf ihr« Räder« alle die Bckaunten. Doktor Weiß «blickte mich und grüßte herauf und «um — eine Strecke hinter den ander» — Ma, srazlös, ta tadelloser Haltung, und neben ihr r verm-Miche Referendar. Ella grüßte mtt der fie bchmrschte ihr Fahrzeug vollkommen. Auch s
Bon der Demut handelt der Fastenhirtenbrief des Hochw. Herrn Bischofs von Augsburg. Es wird auSgeführt: Wir haben ein entsetzlich hochmütiges Geschlecht bekommen. Wieviel (Stubiette haben am Glauben Schiffbruch gelitten, weil fie eben für Demut kein Verständnis mehr haben. Ab« auch in den niederen Schichten des Volkes—welcher Hochmut! Leute, die kaum lesen und rechnen gelernt, die ihre Ge- danken nicht einmal ordentlich niebttzuschreiben vermögen, fie vermeffen fich, üb« die ewigen Wahrheiten abzuurteilen; Leute, die kaum eine einfache Frage des Katechismus beantworten können, sprechen hochmütig über Wahrheiten, mit denen sich die größten Meister ihr Leben lang beschäftigt haben. Alles will über seinen Stand wohl bemerkte ich da» alle»; allein e» sprach nicht zn meinem Herzen wie sonst. Mein Gemüt blieb düster, wenn e» mit auch gelang, dm Seift zu beschäftigen. Noch stand ein dunkle» Gewölk am Himmel,! aber sieghaft drang der untngehenden Sonne Glanz von allen Seiten vor, vergoldete die bleigraüm Mafien und ließ fie purpurn erglühen. Da ganze Abend- Himmel erstrahlte in zauberhafter Beleuchtung. Die Wolke», die bi» vor kurzem die Erde verdüstnt hatten, waren ta ein glühende», leuchtende» Feuermeer verwandelt und strahlten Licht und Helle an». Ich starrte in die Herrlichkeit hinein. Eta namenlosem Sehnen erfaßte mich.
„Tot?" preßte ich ta furchtbar« Angst hervor.
„Rein, ab« bö» gefallen. 68 steht schlimm, ganz schlimm."
sah die breiten Schult««, da» jugmdsrisch leicht gerötete Gesicht, da» elastische Muskelspiel fein« wohl- gesormtm Glieder. Rasch saust« die Fahrräder dahin. Mir war, ich höre Mas stlberneS Lach«, vielleicht begleitet von ein« mitleidigen Bemerkung über dm atm«, schwächlichen Menschen dort am Fenster und bei Dämon des Hasse» gewann dm Sieg in meinem Herren.
„Wenn et doch nut das Kreuz bräche!" rief es ta mit, und meine Lippen wiederholt« e» laut. Satt und fremd klang mir die eigene Stimme. Hatte ich das wirklich gesagt?" Hörte ich eine Stimme hinter mir? Ich wandte mich «m. Süßer mir war nie- wand im Simmet. Mich fröstelte. Ich schloß da» Fenster.
„Wenn er doch nur da» Kreuz bräche;" ja, ich hatte e» gewünscht und ausgesprochen. Noch tönte e» mit in dm Ohren. EiseSkäite legte fich um meta Herz. Eine feindselige, finstere Nacht stand in mir auf und nahm mich ganz gefangen.
Leise mahnend bat eine Stimme im tiefsten Innern: i „Stimm’» zurück! Du hast e» nicht so gemeint. Nimm'» zurück!" — „Nein ich nehme e» nicht zurück — so habe ich e» gewünscht — so fühle ich gegen ihn —! ich hafie ihn. Da» Kreuz soll er brechen."
D« Hochw. Herr Bischof von Limburg spricht in «einem Faftevhirtenbriefe eingehend üb« -iePflicht der Sonntagsheiligung, wie sie das dritte Gebot Gottes von uns verlangt, indem es befiehlt: „Gedenke, daß Du den Sabbath heiligest." Der erstere beleuchtet den für Religion. öffentliche Sitte und Volkswohlfahrt bedeutsamen Gegenstand nach den verschiedenen „ ,
Seite«, besonders auch mit ernstem Hinweis auf und Laffen, im Denken und Reden, in Freud die stets zunehmende Vergnügung»- und Genuß- und Leid. Nach ein« kurzen Befrachtung, daß sucht. Wohlverdientes Lob spendet der Oberhät ---- ~~ *
den trotz weiter Entfernung und schlecht« Wege und Witterung im Besuche des Gottesdienstes eifrig« Gläubigen, während et die den Tag des Herrn durch Versäumnis des Gottesdienstes oder Ausschweifungen Entheiligenden in ernsten Worten an ih« Pflicht mahnt. (Der Hirtenbrief des Hoch«. Herrn Bischofs von Mainz handelt ebmfalls über die Heilighaltung des Sonntages.)
DevHochw. Herr Erzbischof von Freiburg i. B. will die Gläubigen rüsten und stärken zum beoorstehmden und schon teilweise entbrannten Kampfe gegen die katholische Kirche. Dazu schil- dert et das Leben, Leiden und St «ben des Gott« mensch«. Trotz aller Wohltaten, alles Segens! und all« Wund« wird d« Heiland befeindet I und gemartert. Die Kirche ist der fortlebende Gottmensch Jesus Christus. Auch sie ! wandert durch dir Jahrhunderte hindurch, Frieden, Glück, Beseligung jeder Menschen seele darbietend, aber auch dis irdischen Bedürfnisse ihr« Kinder nicht vergrffend. Trotzdem ist sie dis auf den heutigen Tag unzähligen Verleumdungen, ungerechten An griffen und Verfolgungen ausgesetzt gewesen, und gegenwärtig ist es ein „neues Heidentum", schlim-| m« als das alte, das gegen sie ankämpft. Dies« Ansturm ist nur eine neue Erfüllung der Der-! folgungs-Ankündigungen Christi; auch im neuen ,,nn nrno mnhi mtt6,nrtnÄe, US I-fr w unsere Kirche endet das Schreiben.
Der Hochw. Herr Bischof Keppler von Rottenburg wünscht die Christenlehre zu fördern, beten Aufgabe er klarlegt: das in bet Schule empfangene Wissen in bet ReligionSlehre auszufrischen, die Gläubigen zu wappnen gegen so viele Gefahren für Glauben und Tugend.
Der Hochwürdigste Herr Bischof von Trier spricht in seinem Fastenhirtenbriefe von dem unter dem schöpferischen Hauche der Gnade ent« standen« übernatürlichen Leben der Seele, unserem kostbaren Gut, deffen Besitz unttläßlich ist zur Erlangung der ewigen Selig»
Las-wdiMstllcher.
FrühjahrSdüuguug zu Kartoffeln mit Kali Kartoffeln find, wie alle Hackfrüchte, wegen ihre» hohe» KalibedürsuiffrS außerordentlich dauibar für ehre Kalidüngung, auch dann, wen« sie im Stalldünger ob« nach gedüngter Vorfrucht stehen. Selbst auf besserem Boden bringt eine Kalidüngung große Mehrerrräae. Die beste Form, in der man das Kali den Kartoffeln geben kann, ist das 40pr»zeutige Kalidüugesalz, da» I man 1—2 Monate vor bem Segen der Kartoffeln au»« streut. Durch den Kainit wird die ürnie zwar ebenso gesteigert, aber man hat des öfteren, wen« derselbe kurze Zeit vor dem Legen gegeben war, eine Verminderung des Stärkeertrages beobachtet. Ist man da- rauf angewiesen. Kainit zu geben, so sollte man denselben schon im Herbst auSstreuen, damit während de» Winters die Nebensätze in den Untergrund gewaschen w«d:n können. Die Höhe der Kalidüngung richtet sich selbstverständlich nach dem natürlichen Kalivorrat fm I Boden. Im allgemeinen wird eine Gabe von 200—400 kg 40proze»tigem Kalidüngesalz oder 30?— 600 kg Kainit (im Herbst oder zur Vorfrucht verabreicht) ge- I »ügen Ue6er den Nutzen der Kalidüngung gibt folgend« Bttfuch Aufschluß, der von Herrn I. Hevgen in Hahn Hessen Nassau auf schwerem, in guter Kultur befindlichen Boden auSgeführt wurde. Eine in 3 Teile geteille Bersuchrfljche erhielt etaegleichmäßigeStallmistdüngung. Parzelle 1 gab ohne Mliche Mtneraldüngnug eine Ernte von 200 dz Kartoffeln pro ha. Parzelle 2, die außer dem Stallmist 800 kg SuperphoSphat und 160 kg Ehilisalpeter erhalten hatte, brachte 20 dz Kartoffeln im Werte von 120 Mark mehr. Die Düngekosten betrugen hier 54 Mark. Somit verbleiben 66 Mark Reingewinn. Die dritte Parzelle erhielt außer bet genannten Düngung noch 200 kg 40prozentigeS Kalidüngesalz und brachte 40 dz Kartoffeln mehr als die nur mit Stallmist gedüngte. Dieser Mehrertrag entspricht einem Geldwert von 240 Mark Die gesamte Düngung kostete 70 Mark. Der Reingewinn stellte sich also aus 170 Mark. Aus leichterem Boden find die durch Kalidüngung erzielten Mehrerträg» und somit die Renten meistens noch höher.
kümmerten Rade am Abhänge lag? Hart an der Biegung der Straße wurde Maar« durch die Gewatt der allzuschurllen Bewegung mit Wucht den Abhang hinuntergeschleudext. An den umhtttteg«ben Stein» blöden hatte er fich schwer verletzt. Roch wußte man nicht, ob « leben oder sterben würbe. Mechanisch folgte ich dem Zuge bi» zum Krcmkenhanse. ^^
Maer
Ichxkfttetter:Ios.vauM
$. wochendeiiae«: „Illustrierte Sonntagszeitung
«scheint täglich, mtt mmbete bet Sora» und Leiertage, viertel- jährl. vezugrprei» ohne Vrtagerlohn web vefleLgeldtaLuldaunb mmoLrte 1 Stt. 50 Pf»
vtt«ttwortlich«
Druck und vertag tzez Luldaer Rettendneckerck in Lulda tssarmonieß Lernsprecher Me. K
Anzeigen? Die otm frafttge PetttzeKe oben bereu Raum zs psg. Reklamen die petttzette 28 pfg.; bei wieder« Holungen wtob entfpr. Rabatt gewährt.
Zeitung
mondsNUag«: „Luldaer SeschichtrblAter".