Monatrbeilage: „Zuldaer Geschichtsblätter'
Fulda, Dienstag, den 28. Februar 1905.
Jahrgang,
B.
} 286 715,75 M
Re!I«wtM- *»> Muzeixextett
Schulden:
a) Zinsen: 243125 M.
b) Kapitalabtrag 73163 M.
e) für Ländereien Wiesen u. Gärten —
f) für Steinbrüche und Sandgruben 800 M. (3200),
g) für Gerätschaften des Stadtbauamts 1200 M. (1200)/
h) Sonstige Ausgaben 4593 M. (1900). Die erhebliche Vermehrung dieses Postens gegen da« laufende Jahr hat im Wesentlichen darin ihren Grund, daß für die Brand« steuer für das Kasernengebäude (2OOO M.) hinzugekommen find.
»«zeigenr Sie eto st»altig< petitjtik o6et bereit Bannt 15 pfg. Bekamen die peMzeile 25 pfg.; bei Wiebeo Holungen wirb entfpr.
Babatt gewährt.
Druck und Verlag b< ZuldaerActiendruckerck in Zulba (tjarmoidei Zernsprecher M. 9L
Vermiidifes.
Eine Autorität im Feuerlöschwesen, die" im In- und Auslands volle Anenernurg gefunden hat, der Leiter der reichshauptstädtischen Feuerwehr, ist im Alter von 51 Jahren gestorben. Erich GierSberg war ursprünglich Ingenieur- Offizier und an der Zentral-Turnanflat tätig, später kam er nach Köln a. Rh. als Festung-- bauosfizier, 1880 wurde er Brandmeister btt
Erscheint täglich, mit Auiaahme der Sona« M8b$eiertage. viertel« iährl.ve;ng5preir ohne vringerlohn und Veßellgeld in Znlda nnb muwärtr 1 Bll. so Pfg.
Verantwortlicher
beit erwuchs, und zweitens, weil ihr Bachmann von allem Anfänge unsympathisch war.
Heller hatte anbefohle», daß für abends ei« kleine- intimes Familiendiner stattfinden sollte, zu dem selbstverständlich auch Loiben geladen war.
Dieser batte fich auf Betreiben Heller- mit seiner Frau in Wien in telephonische Verbindung gesetzt und diese im Namen seines Chefs anfgeforderk, doch »fesch" z« sein und den Abend bei Ihnen in Baden zu verbringen. Wenn fie den SechS«Uhr«Zug benütze, könne fie um halb 8 Uhr schon mitsoupieren.
-Aber Fron Mitzi hatte geantwortet, fie bliebe lieber zu Hause, für so Hetzereien fei fie nicht zu haben, im übrigen hätte fie die Woche große Wäsche gehabt, und »ächte heute flicken und auSbeffern.
Loiben war darüber ärgerlich, er hätte fie gerade heute gern bei fich gehabt. Erstens damtt fie sähe, in welch hohem Ansehen er bei der Famllie Hell« I stand, zweitens weil et Bachmann zeigen wollte, daß Seine Frau, die aus kleinbürg«lichen Verhältnissen lammte, jetzt ein» für allemal die Baronin war, die üb«all Eingang fand, auch im Hause de» künftigen Schwiegervaters Bachmann-.
Er war ja dies eine Marotte von ihm, ja, ja, dagab er zu, aber e» hätte ihm doch Spaß gemacht.
.Ihre Frau hat abgesagt, Baron, hör' ich eben," meinte Heller, .da- ist schade, wirklich schade. Sie scheint überhaupt ein bißchen gar zu still, gar zu zurückgezogen zu leben! Da- sollten Sie nicht dulden!"
.Sie ist eben au- ruhigen, stillen, Keinen Verhältnissen heran»," sagte Loiben finster, der Hell« gegen» Üb« offen sprach.
.Diese Frauen stören einen am wenigsten in d« Arbeit, weil fie selbst die ihre haben!" antwortete Hell«, um Loiben zu b«uhigen.
.Und regen eine« am wenigsten zur Arbeit an", fügte Loiben bei.
„Baron, Baron, Sie find doch kein Künstler, Sie find doch ein Geschäst-mann. Und je mehr fich ein EeschäftSmann von fein« Frau anregen läßt, desto schlechter ist eS". _
„Nach meiner Meinung ist ein guter Geschäftsmann arch in gewiffem Sinne ein Künstler. Er muß gute Ideen haben und die geschickt und genial zur Au»sühruvg bringen können!".
„Bravo, Loiben, Sie haben t och eine große ideale Auffassung vom Kaufmannsstande, d« über die Fünf- Prozent Theorie hinauSg-ht. Eie machen fich großartig. Ich hab' an Ihnen iwm« eine große Freude, eine riefige Freude l"
Während Sie so sprachen, hörte Heller draußen einen Lärm, der an doS Knattern eines Automobll» erinnerte; « sprang zum Fenster und richtig, « hatte ich nicht getäuscht: Gras Lichtenegg mit seiner Toch- er Rietta war eben in einem Automobil vorgefahren. Schon schritten die beiden durch den Barten, indeß d« Chauffeur beim Wagen blieb.
.DaS ist nett, das gibt heute eine lustige, solenne Berlobung-fei« — ja, Ueberraschungen üb« ließ«» raschungen".
Heller stürzte au» seinem Zimm« dem Grasen entgegen, wahrend chm Loiben langsam folgte. ES war diesem nicht einmal recht angenehm, feinen väterlichen Freund hier zu treffen: da- brachte ihn wied« in die allen «reise, in die alten Gedanken, enen er jetzt, da « mitten in fein« neuen Tätigkeit and, doch so wett und doch so nahe, so verführerisch nahe war.
„Die Freude, H«r Graf — küss' die Hand Komtesse. Na, heute kommt rein alle» Glück mir in» Hau-!" lachte und schwatzte Hell«.
.Wir haben mtt uvsnem Auto einen Ausflug I fitther nach Baden gewacht; von Schloß Lichtenegg ist da» keine so große Tour, und da wollten wir un» 1
einzigen Gesellschaft für jedes Mitglied des Auf. fichtsrats keineswegs zu den Seltenheiten gehören; natürlich können sich derartige Belohnungen für ein verhältnismäßig recht geringfügiges Quantum von Arbeit nur sehr große Gesellschaften leisten. Immerhin gewähren fie aber Anhaltspunkte für die Bewertung von den f»gerannten „Massen. AuffichtSräten". Das ,Berl. Tageblatt' nennt nun 42 Herren mit Namen, die mehr als 15 (zum Teil mehr als 30) Ausfichtsratsstellen innehaben. Da ifi fürwahr das bekannte Wort am Platze: Auffichtsräte sind Leute, bei denen Aufsicht ratfam ist.
** Die zur Reichskasse gelaugte Jst- eiunahme, abzüglich der Ausfuhrvergütungen usw. und der Verwaltungskosten, beträgt für die Zeit vom 1. April 1904 bis Ende Januar 190 bei den nachbezeichneten Einnahmen: Zölle 404 823 346 Mk. (- 16 168 776 SRI.), Tabak- steuern 9 449 896 Mk. (— 295 048 Mk.) Zucker« steuer 104 162 301 Mk. (-s- 18 642 197 Mark). Salzsteuer 41 085 285 Mk. (— 300 399 Mk ), Maischbottichsteuer 5 715 177 Mk. (-j- 3 733 901 Mk.), Branntweinverbrauchsabgabe und Zuschlag 90 437 827 Mark (-s- 123 857 Mark), Brennst euer — 805 569 Mark (-s- 1 109 436 Mark), Schaumweinsteuer 3 681 732 Mark (+ 491526 Mk.), Brausten« und Uebergangs» adgabe von 24 670 540 Mk. (+ 332 478 Mk ), Summa 683 219 535 Mk. (+ 7 669 172 Mk ). — Spielkartenstempel 1 313 712 M. (4- 68155 Mark.
* Die Wahlkreis. Novelle ist der .Post' zufolge im Ministerium des Innern ziemlich fettig« gestellt, sodaß ihre Vorlage in baldiger Aussicht steht. Sie trägt dem Anwachsen d« Bevölkerung durch eine gerechtere Verteilung und entsprechende Vermehrung der Abgeordnetenzahl Rechnung.
Deuffdies Reich.
Berlin, den 27. Februar 1905.
* Zu der Auszeichnung des Grafe« Bülow wird dem ,Hamb. flott/ aus zuverlässiger Quelle bestätigt, daß der Kaiser beabsichtigt hatte, den Reichskanzler nach Abschluß bet Handelsverträge in denFürstenstand zu versetzen, daß aber Graf Bülow gebeten hat, davon Abstand zu nehmen, und daß im Einklang mit diesem Wunsche bet Kaiser nunmehr seiner Anerkennung durch die äußerst hulbvolle Kabinetsorbre unb das Geschenk seiner Büste Ausbruck gegeben hat.
*♦ Zu ben Debatten des Abgeordnetenhauses über ben „Fall Fischer" bemerkt bie .Kreuzztg/: „®8 muß nachgerade auffallen, baß bie Führer des Evangelischen Bunbes, wie Dr. Hacken- berg unb Dr. Scholz, sich mit solchem Eifer, jo Uebeteifer für das Recht der vom Bekenntniffe der Kirche abgefallenen Geistlichen auf ihr kirchliches Amt einsetzen, während auch nicht eine Stimme aus diesen leitenden Kreisen des Landes für bas Recht ber Kirche auf ihren Glauben eintritt!"
§ Abg. v. Eyuer« und der Evauge- lifche Bund. Vor einigen Tagen brachte bekanntlich der Abg. Dr. Pötsch eine im Berlage des Evangelischen Bundes erschienene Broschüre, betitelt „Kirchliche Aktenstücke No. 16 Matianische Kongregationen und Jesuitenorden" zur Sprache, in welcher Angriffe auf die Abgg. Porsch und Bachem enthalten waren, und bemerkte dabei, daß sein Bemühen beim Evangelischen Bunde den Berfaff« zu ermitteln, erfolg« I los gewesen fei. Bei der im Hause herrschenden Unruhe ist die Antwort des Herrn v. Eynern auf diese Beschwerde des Herrn Dr. Pötsch auf den Tribünen unverständlich geblieben. Nachträglich stellen wir fest, daß Herr v. Eynern in der Angelegenheit in einer durchaus loyalen Weise Stellung genommen hat, indem et erklärte, er habe die ihm zugesandte Broschüre in seinem Unwillen über sie zerrissen und in den Papierkorb geworfen, und indem er zugleich seinem Bedauern Ausdruck gab, daß der Ber« taffer nicht den Mut gehabt habe, fich zu nennen, daß der Goangelifche Bund ihm in diesem Vorgehen nicht mißbilligend geantwortet habe und daß der Borstand des Evangelischen Bundes nicht dem Abg. Porsch gegenüb« sein Bedauern ausgesprochen habe, daß eine solche Schrift in dem Verlage des Evangelischen Bun- des erschienen fei.
, * Di- „M«fse«-A,ffichtsräte". Kürz- ltch wurde uns, so schreibt die »Deutsche Tages« zeitung' mitgeteilt, daß ein in Berlin angesessener Parlamentarier lediglich in seiner Eigenschaft als Auffichtsratsmitglted verschiedener Gesellschaften ein jährliches Einkommen von 80006 Mark beziehe: Es ist uns ferner bekannt, daß JahreSeinkünste von 12-15,000 Mk. von einer
IV. Zahlungen an andere Kassen: 10353 M. (10375).
V. Für Gemeindeanstalten und Etn» richtungen: 60740,47 M. (70 941,02),
VI. Kosten der Erfüllung der vom Staate übertragenen Aufgaben: 10828 M. (10728,12).
VII. Armenpflege und Wohltätig, kett: 19176,51 M. (22 351,51).
VIII. Für Kirche und Pfarrei: 3425,22 M. (4219,22).
IX. Schulwesen:
1. Volksschule.
A. Besoldungen: 106163,50 M. (103362,79),
B. Altetszulagekaffe: 18500 M. (18500).
6. Ruhegehälter u. Unterstützungen: 7506 M.
(7406).
D. Reinigung. Beleuchtung und Heizung: 9272 M. (9177).
E. Erhaltung und Ergänzung deS Inventar-: 1715 M. (1910).
F. Lehrmittel: 438 M. (313).
G. Lernmittel für arme Kinder: 600 M.
(500).
H. Verbrauchsgegenstände: 2120 M. (2120).
J. Bauliche Veränderungen: 7190 M. (3960).
2. Oberrealschule: 28609,60 M. (27280).
3. Vorschule: 5650 M. (5300).
4. Gewerbliche" Fortbildungsschule:
3523 M^(2550). ^'Kaufmännische Fortbildungsschule
470 M. (3950). _
6. Israelitische Volksschule: 700 "Mk.
(700).
X. Steuerverwaltung: 21391,48 M. (20351,48).
XI. Durchgehende Posten: 196526,06 Mark (188764,06).
XU. Sonstige Ausgaben: 16532,60M. (12223,08).
Die Gesamt-AuSgaben des Hauptetats belaufen fich demnach wie die Einnahmen auf 984 000 Mark.
Li« bürgerliches Zahr.
Novelle von Carl Conte Scapinelli.
16 ------(Nachdruck derbsten.)
Sie werden doch jetzt nicht auch antworten: Gardine, gar keine, sonst müßte ich mich fast ge- „Aber bitte, Herr Kommerzienrat, das nicht, ab« da» brauchen wir ja heute nicht abzmrachen."
wir gleich heute, lieber junger Freund, später würden wir vielleicht doch nicht einig werden. Sind Ihnen hunderttausend Gulden bar und einst» wette», bi» ich stnbe, eine Rente von zehntausend Gulden genug ? Da werden Sie fich schon rühriu können, meine ich!"
bitte, natürlich — natürlich, darüber reden ww g86 mcht.
^och einige Fragen und Antworten, dann darf Ada chrem Bräutigam um den Hal» fallen.
Bachmann ist selig; einstwetten hund«ttausend Gulden bar, außerdem eine jährliche Rente.
Minist «geholt denkt er, e» fich ausrechnend.
JMb rau« trifft er Loiben einen Moment allem, fagt «: „Ein fesch« Kerl, der Hell«, hunderttausend Gnwen und zehntausend Gulden jährliche Rente — einstwett« — fesch! Was?! Ein Ministergehalt!"
In b« Billa Heller» h«rschte große Freude, end» M »av b« langersehnte Tag für eine d« harrenden herangkkommen, und die anb«en zwei freuten sich saß ebenso wie diese Seit Jahren tuschelte« und Machen ße Üb« diesen Frsttag, über den «Ben Ser» wbunMaa im Hause Hell«.
Äw Tante Mazda machte ein finstere» Erficht, «len», wett ihr daran- für heute eine Unmenge Ar-
Branddirektor Giersberg f.
Bremer Feuerwehr. Nach acht Jahren wurde derselbe in gleicher Eigenschaft nach Köln a. Rh. berufen. 1893 kam Giersberg als Nachfolg« des Branddirektors Stube nach Berlin. Unermüdlich tätig, hat er es verstanden, den alle« Ruhm der Berliner Feuerwehr auf seiner flohen Höhe zu erhalten. Auch als Erfinder hat GierS- berg Erfolge aufzuweisen. Sein Rauch AtmungS- apparat ist bei vielen Feuerwehren und Bergwerken eingeführt.
* Rückbernfnng des Kronprinzen von Florenz. Der .Ostdeutschen Zeitung' wird au» Berlin gemeldete I» »ut unterrichteten Hofkreisen verlautet, daß die durch kaiserliches relegramm erfolgte Rückberufung bei Kronprinzen von Florenz nach Berlin in erst« Linie I auf den schiefen Ausgang der Montignoso-Affäre zurück- zuführen ist. Wenn auch selbstverständlich irgend eine unliebsame Begegnung mitder Gräfin nicht zu erwarten war, so hat doch der ganze Vorgang in Florenz unliebsames Aussehen erregt, wa» man auch am Kaiser- Hose empfand. Stand eine Rückwirkung der öffentlich« Meinung in der italienischen Stadt, die fich leid« zumeist auf Seiten ber früheren sächsischen Kronprinzessin befindet, in irgend einer Form für da» kronprinzliche Brautpaar auch nicht direkt zu befürchten, so wollte man dasselbe doch nicht länger in einer AtmosphLce wissen, in der eine derart peinlich.' Angelegenheit, die speziell einen deutschen Bunde!fürsten angeht, da» Tagesgespräch bildet.
Der Haushaltsplan der Stadt Hulda fc» 1905|06.
n.
Die Ausgaben des Hauptetats setzen sich aus folgenben Titeln zusammen. (Die betreffenden Zahlen beS laufenden Etats find wieder in Klammern beigefügt.)
I. Aus den Vorjahren.
Zu diesem Titel find keine Ausgaben vorgesehen.
II. Allgemeine Verwaltung.
A Besoldungen: 67 213,33 M. (66558,33).
B. Ruhegehälter unb Unterstützungen:
11364.14 M. (7494,14).
C. Sachliche Bureau- u. Verwaltungskosten: 13565 M. (12840).
----- X1 j-..- bxm
III. Gemeinbevermögen.
A. Grundvermögen:
a) für Gebäude 2591 M. (2492),
b) für Straßen, Kanäle, Wege, Brücken und Gräben 22 520 M. (22500),
c) für öffentliche Anlagen 7706 M. (6476).
d) für Denkmale und öffentliche Brunnen 1225 M. (1225),
MaerW Zeitung
rchtiftleiter:Zos.vauW
i'"«.»«. wochenb-iiage: „Illustrierte Sonntagsjeitung“ Mamtrkiiare! „Küdaer SeWchKblAter".
Winteru.Sommer,
| hochMchützte Myrrholinseife.
auch ein wenig um fie unb bie Ihrigen mnseheu! Rn, wie geht'». Komm«zienrat?"
„Wie soll e« bem alten Hell« gehen, Graf Lichtenegg, wenn seine Tochter fich heute v«lobt hat, wenn sein Sekretär Baron Loiben ihm eben eine großartige GeschästSibee betraten hat, unb wenn Sie, lieber Gras, unb Ihre reizenbe Tochter, ihn mit Ihr« Anwesenheit beehren? Gut geht'S ihm, ganz einfach „herrlich", parabiefisch gut*.
„Nun, ba stören wir aber gewaltig", meinte ®raf Lichtenegg, „aber freuen können wir uns, bie ersten sein zu dürfen, bie unf«e Gratulation Vorbringen. Wir gratuli«en von Herzen!*
Einstweilen war Loiben auch herangekomme«. „Ja, ba» ist ja famo», bu, Fritz, auch hi«?"
Man begrüßte fich herzlich, Rietta glühten die Wange« vor Frenbe, enblich einmal Fritz wied« zn sehen.
„Ist Deine Frau auch ba?" fragte fie gleich.
„Nein, Metta, nein,die stopft zu Hause Strümp
„A propos, Lichtenegg", er toanbte fi
Grafen, „weißt Du, wer noch da ist?"
„Nein, nun ein Bräutigam!"
„Ja, Bachmann al» Bräutigam
Da stutzten die beiden einen Augenblick, dann ab« lachte Rietta herzlich.
„Schau, schau, ba kommt « ja — wie rührerch er am Arm von Fräulein Ada auSfieht*.
„Na, wie rührend", fehmbiate Heller, „den Aon läßt« heute nicht mehr lo» unb er hat boch nur die Hand von Aba von mir «beten!*
Ueb« biesen geschmacklosen Witz, den « in Bachmanns AmvesenheÜ nochmals wied«hvlte, mnßte Hell« selbst am meisten lachen. DtzWtzM" »'S
Nun ging'» nicht ander», Lichtenegg mnßte de» Dränge« Hell«» nachgeben und zum Bnlobungsfonper bleiben.
(Fortsetzung folgt.)