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MmakdeNage: „8»U>a«

31. Jahrgang

Mda. Freitag, den 23. Dezember 1904

M. 2»4

(Nachdruck v rbcten.)

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ernannt worden.

* Di? Nachricht, daß Herr v. Ltv--q«ist schon"im Januar fein Amt als Gouverneur von Deutsch-Südwestafrtka antrtien. wird, ist nach der ,Welt Korr/ irrig. Diese schreist: Herr v. Liudequist ist bis zum März beurlaubt und beabsichtigt auch, diesen Urlaub voll auszu­nutzen, da er sich erholungsbedürftig fühlt. Im übrigen sind die Verhandlungen mir Herrn von Andequist noch nicht abgesch-offen. Herr oon Lindequist stellt vor allem zwei Forderungen. Er will erstens im Range höher steye», als der Kommandeur der Schvtztruppe, auch wenn dieser

halten hin.

* Dem Genosse« Parvur sucht der .Vor­wärts' rachzuwkisen, daß er die Meinung der Fraktion bei Mrßdiüigung oeS Äritkeis der,--eip- Mer Dolktztg." gar nicht verstanden habe und an dem Kern der Sache vo'.beigrhe. Er nahm

130 Ji. zu bemessen und zugleich b<n StaotSzu- schuß zu diesen Stellen von 500 auf 1200.#. zu

F^eittch am MittagSzUge hatte Jsolie mit dem sterzlickstea W llkvmirtacheln und zu Hause daS ge- schmacksollfle Sfim gefta den, und muten auf dem xifdbe die für außergewöhnliche Fäll« aubewahrie „gute Flasche".

Lene," hatte Jdalie im HinvuSgehe» gesagt, leg« die Fsrellen nicht eh« ein, bi« Du uns kommen

und sagte:

„Sen,, einen guten Kcffee mußt Dn doch bereiten.

„Brrfleht sich, Jdatirchen, der arme Junge so

Moberts Ohre.

^zählung cu» btt Gegenwart von Alca Ruth.

Deutsches Reich.

Berlin, den 22. Dezember 1904,

* Der deutsche Kaiser ist vom Könige von Spanien zum Ehrengeneralkapitän der spanischen Armee unter glrichze,tiger Ernennung zum Chef des Regiments „Numaucia"

Un;ei-e«t Vie «M spattige Petitzeile eb« deren Baum 15 Pft- Reklamen di« petitzeilj 25 pfg.; bei Wieder­holungen wird entfp?

Rabatt gewährt.

Druck und Verlag bei Zuldaer Rctiendruckeret in Zulda <Harmonie;

Zernsprecher Nr. 9.

" Dresden, 22. Dezbr. 1904. Heute früh 8 Uhr traf die frühere Kronprinzessin, jetzige Gräfin Monügrioso, hie« ein und stieg im Hotel Bellevue ab. Sie begehrte Einlaß in SaS Taschenberg.Pülais, um ihre Müder zu sehen, wo^an sii jedoch verhindert wurde. Bei ihr

^Kannst Du denn ter Lene nicht in der Küche helfen? Die wnd ja heute nicht fertig."

Ich könnte dcS Fenster in Rolfs Zimmer etwas cffarv," und sie ging in m-gewöhnlicher Hast flog die Lr>ppe hinauf unb spähte durchs Fenster die lange eirsam- Straß« hrnab. Im unteren Stocke wmbrn ebenfalls die Gardinen auSernardnz,schoten md der Geheimrat lug e heimlich dmch bi« Fenster. Er hatte ja eben fünfe geschlagen.

Bon der Station her fern ein fröhlich« Trupp Hab Ida ie recke sich iuf Freudig zog eS üb« ,hr ernst« Seficht, ab« bann trat sie leise zurück nud ! schloß das F-nster. Wa« kam Rolf m benjSire? D-rt ica er mit d« EngtlwirtSlamüi« durch fcu «tratze, al« je, er ihr heimgekehrtrr Sohn. Aber wes sie röllig nickt begriff war, daß er neben der Lie;e bericht r!t, .««kN.- ckrdaSTS'chch« trug nud in arffrllrnderWeise den wg7 ftll I Al m-chie U-d bann die bez-tthnendet. Blicke des

dir Treppen haben. Ob diese Forderungen, dr- willigt werden, und ob, falls sie abgelehnl wer­den, Herr v. Lftdequist überhaupt nachSüdwrst geht, lst «och nicht gewiß. Jedenfalls ab« ist zu wünschen, daß, ehr der neue Gouverneur hinauSgeht, die Frage der Stellung vrs Gou- vermms zum Truppenkomm-mdmr und zur Truppe klipp und klar geregelt wiid, damit Reibungen vermieden werden, die der Kolonie nur schädlich wäre».

(♦) Drr Unterstaaisjikritär int , sterium, Wsikltcher Geheimer Rat Dr. So wann, drr sein SOjährrgrs Dienstjuorläum feierte, erhielt den Wiltzrla ordtn.

D e Möglichkett daß drr Zeitpunkt für das ^Inkrafttreten der neuen Handels vertrüge etwas über den 1. Januar 1906 hinausge-ck:oben werde, wirb auch in stvtnt Berliner Brief« des .Hamb. Korresp/ argedsu el. E§ scheint also lalsächlich so eiw s -.n Äusficht grnon-me-r zu fein. Der Zeitpunkt der Jkttroft» sttzung soll in mehreren Verträgen noch weiterer Vereinbarung zwischen den Regierungen vorbr-

EngelsirU rach den Nachbarn, di« ar.SN-st-r geeiU waren! Rolf wußte rätrisch srm. Slr etlte, ihm le bst die Tür zu öffnen uvd machte -hm, nach dem Kuß, h,n !dielt b vm gebrachten Borvurs:

böc mal, Märn7, welch« Berbinbungen unter- iällst Du den» mir der Engelwklsfaimtte. Ich U5S% si-unl- "mich auch, clS ich amsteg und keine Seel« sah. die mich »ntg-gem^m. Welche verden bester ausgenommen in ihr« Heimat, sagte “ Wr, goldu« Jar;e, vir find «t die»ürnem Geh nun hübsch zu Papahinein un d nftnm S ih« ntchl übel, wenn et ungehalten aus Dich -st

^Er hing den Hut an den Ständer und st.ey btt

Schönen Tag, Popo, na ab«, wie Du brillant er küßte ihn auf beide Wangen. aHiflÄ Ä°! " ^f är beglückte Geheimrat ge­radezu fieudestrahlevd, und Lene, die zum Schlüffel- loch geschlichen kam, um ein« häuittchea Ea«ie bei» znwrhae«, ging enttäuscht zur Küche zurück, benn der heben' mit dem Kaffee auf Dich gewartet, ^^Wrews« J-wL-stattlich geworden ist, nicht^wahr Popr," bemerkte Jdalie im H»auS«ehev, g ück ich toirtet ein«al an einem FamtlUnskandal flWnjtnb vorübttgesegelt zu sei» Der gute Papa! E» steckte wirtlich fo viel Edelmut in ihm. Ut-b wie ö^pulch-g Rolf beim Kaffe« war! Ida-re strich chm lachrlnb fi6?„2Äan^wte^sast nseroen, Dir hätte ter Thom- pagr-er die Zang« gelöst "

Der Geheimrat lachte. „

„Na rw, trecken selegen hat er fich« mcht, ra'ülllch.^ , zch war mit Rosirr eine Flasche knetpen, i bemerk!- Rolf ve.legen.

* ve? rssinch lapamM nnes.

Die schwimmende« Minen, russische wie japanische, werten immer gefährlicher. Häufiger durch sie heibrigksührt wurden. Bei der Ueber- nähme einer treibend ausgesunbenen Mme wurden bei Moji 54 Mann getötet und 68 schwer ver- 1C“^lieber den Kamps »m den SVL.Meter. Hügel vor Port Arthur geben wir rach dem Berl. ß.-l.' roch einiges cu8 b«r Echilder^g des russischen Ma-ors Mizzenow wreder - Die Japaner waren rezwunge», die st.-len Abhange, HSnfit ohne selbst semrn zu könrev, zu erklimmen, angesichts eines G-wehr- und Ma,chmengewthr- fruers, wie «8 mörderischer vielleicht niemals sich iraosieu bat. Ich bin dabei gewesen und es schien mir, daß Fletsch und Blut ein solches Amr auch nicht für eine Minute aushalten könnten. Zug- und kompc-gmeweiser wurde- oer Fund nieder gemacht; aber es mnden ^sichmemer

sogen: Nau komm ich in mrw väitrtlch Hans nn krieg nischt mal ne K-ffeebrühe:"

„U-b an bfn Zug a-ht kewer von Euch streckte der siebti»rat den Kops durch dir Tür«, .verstanden?

Ec «am so-ar n-cht zu» ruyr^en schlummer des MitraLfcklälche!:», cb vvhl Jdalie neben -hm faß und ans b« Politik Mi« Zeitungen las, not -ha jUB Emfchlafeu zu bringe«. , „

jßinn kommt bet dritte Zug ?" fuhr eS rhm ba mitten in d-r .Flyttevomloa-" heran».

„Um fünf Uhr; es ist l'tzt ?och -in Biertel vor. Soll ich wirklich nicht L rse schicken, Papa?

Nicht von ba Stelle," schrie er ganz aufgeregt und "Jdalie seufzte für sich.

„W-rb la» ein Empfang!"

"Hör auf mit dem Lesen," meinte er dann ruhig«, „wenn Tn etwas zu tun hast, iti kann allein bleiben.

.Durchaus nicht, ich habe mir vor^arbeitet.

Er rückte etwas muuh g auf dem Sessel utb z->g

aanx fälschlich a«, daß di? Gegner über Artikel, ersten rreyrer auj i-

miefle eil k ankbast überreizter Genosse in der Alter szulage tür eben dnse Mehrer stellt n aus

bat in die Wahrheit ausgesprochea wurde. Die Segrrer feien nichts weniger als entrüstet od<r geärgert. Erregung und Aerger habe der Ar- ttkel nur in der Partei herovrgeci-serr und zwar mit Recht, denn nicht die Verletzung deS guten TorreS und die c llzu harre Aussprach« der W^hr« heft stehen in Frage, sondern umgekehrt die M-ß bill-gimg gehe gerade cu» der Eissicht hervor,

Japaner zur Flucht zwarg.

•\V. LvttLorr, 22 Tez 1964. Dem RcUter- schen Bureau wird von der BelogecungSarmr« vor Port Arthur gemefdst: Die Einnahme d:s Kikwansorts ist für die Japaner von großer Bedeutung, da fie ihnen dm Wez rah den jenseits dieses Forts gelegenen Shrren Hügeln e:öffnet und ihnen mehr Raum ar eine» allgemeinen Angriff gegen den west' luten Teil der östlichen Forilinie bietet. Dn Japaner haben fitzt fünf Schvtzforts von siebe, inne.

W. Tokio, 22. Dezember 1904. Der ja- panischen Zeitung .Rofumlh' zufolge ist die Be- schädrgung deS russischen Linienschiffes „Sewa­stopol" in Port Arthur so stark, daß wei­tere Angriffe unnütz find.

W. Schanghai, 22. Drz. 1904. (Reuter) Ein japanisches aus fiat fett Kreuzern zusam­mengesetzt Geschwader unter dem Beseht des Vizeadmirals Kamimura ist in das,W- chinesische Meer gedampft, um der russischen Ostseeflotte entgegenzugehen.

W. Tokio, 22. Dezbr. 1904. Die Belage- tungfarmee berichtet folgende Eiazrlheiten über die Beute im Fort Nord-Kik Mansch an:

„Äch," unterbrach ihn Jbalie ganz Mckttch, ,Mi darum haft Du den Zag v«säumr! Nkm Jungcher! da» riffmt Dir doch kein Mensch übet. Wir nett ooi ihm, s' viel verwandtschaftlicher Grsühl zu besitzen ni(^&e tzäue ihn geradezu rmarmkn wögen, den lieber Jurg'N, rcch v-ir eS «v kl ich schade, daß et w br- lanitd) über Robert schwieg, auch als sie ihm i$ ihrer Herzensfreude schon mUirüle, daß M>bert so nett für ihn sorge» wolle während seiner Univ-rfitatS jähre Rolf wurde allgemach, waS man so nach der Ehawpagnerlaune nennt, „schlapp, “Pbr,^?*amX Heimrat schlug vor, daß er, der gewiß "chte müde von der ansirengenden Reise skh sich etwas lege.

Jdalie ging mit ihm auf seine Stube.

„So wie ich ihn als meinen Keinen Kerl z« Bett aebracht," meinte sie in wahrhaft Ew»st^ Laune. Hab sie wickelte ihn so «ütter 'ch wohlmeinend in den Teppich ein, daß d-S große WickelkMd wüthevb schrie, ob sie denn weine, e» fei um Wuhnachteu ^Höce, Rolf," fing sie noch, ehe sie ihn seinen Daumen überließ, „mü der - der — D» weißt ,a schon, mit der Liese tarn ich doch schon ganz ruhig feht>a, Jdal'e, w e kamst Tu den'en !"

„Still, Jungchrn, damit bin ich zusrredem Brrg-ß eS nur, eS war eine lumme Idee von mir."

,Uub Robert," wettte fe schon vor der Tur, "^^Jch^glavb' er gab wir Grüße für Dich. Im übrigen ist er ein langweiliger Kerl."

Das war ein Sturz von himmelhochlauzerw vis in die tiefste Niedergeschlagen hett zurück.

In recht ärgerliser Sttumrmg kam sie zu Lme m ' die Küche. Schweigsam ging sie derAltenzur H<wd ' tob dachte nur bei sich- „We solch birch-n G.uck einem vergällt fein kann I (Forts, folgt)

daß betattiae kalte und tti— . .

nicht Geeignet seien, die Wahrheit ans Lu<^ zu stellr», sonder» dir Wahrheit lächerlich zu machen, i In der Tat habe auch der Artikel den ganz!be- rechtiatrn Spott der Gegner hervorgerusrn. „Man höre affo doch endlich auf, u»S aus Parterkre-fm zu belehren, daß die Sozialdemokratte keine Par- tei des „amen Toms" fei und fein wolle, das ist reldstverständttch. Wogegen wir uns wenden ist eiszig und allein jrnes Kcastmeiertum. jer.is Athietentum mit Worten, das nicht gefährlich rst, weil es mit starken Äusdrücksn kämpft, sondern deshalb, well es durch inhaltslose Phrasenhastig' keit den sozialistischen Kamps abschwächt! Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist immer nur i,och ein Sprung!" — Bebel und Genoffen gebrauchen

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buri' hat sich- wie verlautet, eine Nktiengesell- schaft gebildet zu lern Zwecke, k-»selbst große Gptelsäle wie in Monaco zu errichten und M eivträgliche Geschäft einer Spielbank auch!in der­selben Weise zu beireidev. Karhcus und ^9^« flntz auf 10 M ll.onen veranschlügt und dre Ge» sellschaft bietet dem Staats für bte erhoffte Kon zessto-r eine jährliche Ab-ab? von meyrerrn M-ll.

SrfSÄSäftta W.wi«M - «fcÄJjpÜäÄ S5SÄ rate «8« UmMdn>,d-r 2--.,N-°z°--cht «igf’Jrin »» !<«- R-

^girrunZ nicht mit einer solchen sNiltch verwer!- lichin Schuld belastet. Es ist eins Sä-mach für Emopa, daß man dem Firsten von Äonoea, drr au? dem Sünd^grld feintr Smelo.nk sord a»'.ey Millionen bezieht, r rchk tüngst das Han-. e!nem"Cxewplar dieser Smte cm R^bstaattt. und fürstliche Roubrittern gerade aen.uz. - । Das tSroßherzoztum Loxembrrg ist ftu 18b, im Hanbclswini. von den. rurtpä'.schen reutral er-

y - ".(.Jttmi worde-e, ab<r da es zum deutschen Zolloer^

A> 1 dn Uä t, sieden wir diesem industner'eichen unb wohldübe- d.-n Ländchen — es har ernen Fiächeninhalt von etwas über 2500 Quadra.mrter nid« aan$ eine Mertelmiwon «nwo^er - jeder s-llr wirtfch.Mch und xol-.ttsch a-a nschsten Aas diesem G-unde wmd« es sich mrchuuS rechtfertigen, wenn Deutschland gegen jenen Plan der E.richturg einer Spielbank Einspruch er^ebl und denselben durch fernen En floß hindert. ^3i- hegen keinen Zweifil, daß daS unfrtr Regteetog w3an* LehrergehaltSfraLe. Der Ab- । ar ordnete v Zedlitz will in der ilntenichts- Kommiiston des Avgeordneteuhauses nach der Weihnachtspouse zu dem DchulkLmprom'ß - Än- traae den Antrag einbring-n: «Das Mindest- soqr V0'.ve:gigr. «r nu^m! Grundgehalt für ^^einstehendm UN .e

asdere, die arimmig und ohne Wanken var- wärrZ drängten. Ihre Tapferkeit war über olleS Lob erhaben und dasselbe läßt sich von -e- Tapferkeit unserer Leute sogen. Ost fand nn Nahkampf statt, bei dem die Leute dre Mün^ dungea ihrcr Gewehre gegen dte Brust de» Gegners preßten. Di; Hügeltettr war mt. Leichen besät und der Schnee rot vom Bluts drr Verwundeten, von denen einige an die Schnee« stellen gekrochen waren, um von der Rfit e ve§ Gcknees Linderung ihrer Tsdesschmerzen zu fachem Ein Zwischenfall wird me^em^ Ge­dächtnis ewig eing»prägt bleiben. Als drr ja panische Fahnenträger den Wpfe, «reichte und die Fahne in den Boden stieß, stürzte ein gtgan tischer, russischer Korporal ir.it wütendem Schre. auS den Reihen seiner zvrückcehenden Kameraden aus die Höhe zurück, ergriff bte Föhne, zerriß sie mit Händen ut d Zähnen und brach dann, von siebkn Kugeln durchbohrt, zusammen.

W. Tokio, 22. Dez. 1904. (Rrnter.) DieJapaner nahmen alle wichtige« Stell««gen an der Ta«benb«ch «

W. Petersburg, 22. Dez. 1904. W'.<

General Kuropatkin vom 21. d. Mts. mebet verbreiten Chinesen die Nachricht, daß rS bei Besatzung von Port Arthur gelungen ft', . den 203-Meter«Berz mit den darauf befind- sichen Geschützen zurückzuerobern. In der Nacht zum 22. 'versuchten ungefähr 40 japanstche Freiwillige einen russische« Bkobachtungspssten zu übe;fallen, doch ewpfirgen dir rechtzeitrz ge­warnten Ruffen sie Bit heftigem Feuer, das o'.e

v Ab« er kam eben richt, obschon sie die lange Wa- Sreihr entlang lies und selbst nickt vergaß, in vierter

।ff» sogar in den Viehwagen hweirzugLcken.

Er iS nu eben nick gekommen, Fräulein Geheim­rat " sagte der SÄ-ffaer unb klappte alle Türen zu.

Das Sffrn blieb auf dem Herde bi« zum nächsten!

«sge ibr zwei Ubr. Da wurde Lene zur Station । ^schicke uab dem Geheimrat für den ersten Hanger «n belegte« B.ötchen geschnitten.

Jdalir erwartete LmrS Rückkehr an oer Tür ueb war sehr, sogar s.-hc enttäuscht, sie allein zu sehen. Zu allem Urberfluß streckte Lene schon ton weitem zu veidrn «Seiten hin ihre Arme auseinander unb sagte:

„Nischt unb wieder nischt iS gar nichts "

Der Geheimrat stellte seine Pfeife so heftig in b« Scke, baß der Pfeifer köpf sprang urb schwur, dem Echttngel die Tür zu weisen, ober gar „auf« Dach w stergen". E« läutete Slurm im ganzen Haufe. Jbalie 'cklich in bi- Küche, obwohl der Geheimrat in fetaen Schwur baS Ke-ffeeverbot mit eingeschloffen hatte

W suioaer

Verantwortlicher

w-ch-nd-A-ge-„ZlluftttetteSoimtagrzeitung

totale Schimyf-rei^I weUr Rechttansatt Dr. ou*

nachmlltaaS rach Leipzig abaereitt, shre i-mand in Hotel empfangen zu Haren. . Dte Gräfin fuhr mit Rechtsanwalt Zehme m emmn. offenen Wagen zum Bahnhofe, ur.d wurde von: ^uv- likum mit Hoch- und Hurrahnste» (!!) begrüßt. Me Polizei hatte Mühe, die sich herandranzenden Menschen, besondeis die Frauen zurückzuhrl-en. — Dieser eigenmächtige Schutt der ehemaligen Krorpünzefsia scheint denen« Rech: zu S^e.-, die Gräfin für schwer gemütskrank balttnDie mußte roiffen, daß ihre Reise nach Dresden nicht nur völlig erfolglos fern werde, stnioern ihre Lage noch erheblich erschweren müffe. Sie batte sich ja auch bei der Austmandir rtzung d,m I°ch»ich-" H-I- -np^ch--'-

Boden nicht mrhr zu beireien, und nur unter dieser Voraussetzung wird ihr vom„fächsilchen Hofe eine Rente von 30 000 Mark zahrltch ge­währt. Wenn sie nun doch, trotz aUcfctm Pwtz- ih noch Dresden gekommen ist, s° bie^ kaum eine andere Avnohwe nock übr-g, als fie M so scharr krank ;u Halten, daß fu fä«. die Trag wtite ihrer Handtunaen kein Verständnis Hal.

* Etuttgart, 22. Dez 1904, Der neue Sauptfinanzetat 1905/06 schließt nach dem ’stactSßBViger' bei einem DtaatSredars von 82423219 Mark be$ro. 83258598 Marc für 1905 mit einem Fehlbeträge von 20 - Mark, für 1906 mit tv en Ueverschus'e von iß921 jjintt ab. Der Fehlb trag > eht o>,n^

SlaatthavMsft vorgeschoffen werden, ^ur Ge- Hal - sauf Besserung der G erstlich en sind jährlich 450000 Mark, der ^o"sschul- lehr er jährlich 673000 Mark eingesetzt. Der ® trag der reu zur MnsLhrung gr angendin Einkommensteuer ist zu 14,8

i Millionen Mark angenommen, sodaß der Steu.r- ! satz hei der Grund, Gebäude- u^d Geweroe- steuer von 3 9 Prozent auf 2 Prozent, bei dc- K 'pttolsttuer 4,8 auf ebenfalls 2 Prozent er- -räßigt werden kann._____________