31. Jchrgang.
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Berlin, den 20.
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Wvtttsetzrmg aus dem zweiten Blatt) S. Kapitel. Der HerzenSjnnge.
Der Zug brauste in die Bahnhofthlllle
in kündigen.
Wir wollen übrigens dis auf wettens gern annedmen. daß auch die wenigen Tage bis zum IahreSfchluß noch auSreichen werden, um die Berdandlungen zu Ende zu führen. Die dip o- »wischen Verhandlungen nach der Adrette des »caf-ii PofadowSky aus Wien scheinen jr gut »orgearbeüet zu haben. Nach der ,Nat. Zig/ beziehen sich die noch zu lösenden Schwiengketten auSschUetzlich auf die VetectuLifrage. Auf dem Sedier der Zölle sollen jetzt die Schwierigkeiten zum grotzea Telle beseitigt sein. DaS will tagen, daß Deutschland nachgegeben hat. Wie j well, ist enstweilen Geheimnis.
Die Deutsche Regierung umd sich ohne Zweifel bewußt gewesen sein, daß sie im Reichstage auf schweren Widerstand stoßen I werde, wenn sie gewisse landwirtschaftliche Forderungen preisgebe und wird deshalb nicht weiter gegangen sein, als im allgemeinen Interesse unbedingt nötig war und deshalb zu rechtfertigen ist. Um so zäher muß und wird! fte aber auch auf der Forderung des Schutzes unseres Biehstandes gegen die Einschleppung von Seuchen bestehen. Oesterreich legt viel ©eroUrt auf den freien Verkehr von Schlachtvieh nach Deutschland. Natürlich wird es den nicht in dem Grade erreichen, wie es gern möchte.
Wir dürfen daS Vertrauen Legen, daß die deutsche Regierung keinen Handelsvertrag an- nimmt, von dem man sagen müßte, kein Vertrag, d. h. also der Zollkrieg, wäre besser, und daß sie keinen ungünstigeren annimmt, wenn noch dgeud welche Hoffnung auf einen besseren bleibt
sich"yon^anbtttn überragt zu sehen. ES tag kein Sbrad* in ihm, aber ein ungezügelter Stolz, dem ein häßlicher G-stlle zur Seite schr tt — der Nrid!
Habt Ihr eine Kneipe hier am Ort?" stieß er i fast barsch heraus und wog feine Börse in der Hand. Die Anderen lachten. Ä . -
Statt» Frage! Au« welchem Krähwmkel kommst Du," daß Du blafiert sein möchtest? Kücken, an Dir klebt noch die Eierschale." _
<Bag hört jetzt auf," rief Rolf dunkelrot im Sr- stchte, „Euer Studrntenwitz zieht jetzt, tro toir die Univnsttät beziehen, ernstere Folgen nach fich. Ich frage Dick, Juttu» KnopS, bist Du satiSsavionSsähig?"
Ran lochten seine Begleiter noch laMer und
i schoben ihren Arm in den seinen.
i „Donnerwetter, Jungchen, Du mit Deiner schneid wirst Karriere in den Kolonien machen. Na, nicht« für ungut, komm mit zu un«; mein Bruder ist Seufr nant, von dem kannst Du noch etwa« Schndd absehen.
Rolf schob fie ärgerlich hinweg. „Ich dank, ver» bindlichst, geht nut hübsch nach Hause und laßt Such von der Mama zanken, ich suche mtr eine Kneipe und | jage einen Ordentlichen durch die Emgel
«h, je nachdem der Ordentliche ist — lagen wir mit. Mario!, Du hast ja noch eine mächtig schwere Börse. Mir blieben gerade noch zwei Srosch'n fünf Reich-Pfennige, nachdem ich wein Blllet bezahlt hatte.
.Wenn Jbr mitkomwt, werfe ich etne Flasche, darnach Ihr noch lange die Lippen lecken sollr, aber freüich, so Muttersöhnchen wie Ihr beide, müßen zmn Mittagessen zu Haufe sein." . t
Du willst ulken, Mariol, nun wrr halt-n Dich beim Wort. Hier herein, da gibt'» wa» Feine», mm laß Deine Münze springen." . . a ,
„Unter Champagner tu ich'» nicht I* ries Juliu» 6^m$tnn’» in dem Neste da Konzert gibt, werfe ich zwes Raschen," erwiderte Rolf mit der Rahe eine« Menschen, für den e« keine U-berraschungen «ehr ! gibt.' Tie Andern stießen einen Jauchzer au» und
sgä N^-eldinzuldaund M'rt.lM.soPf, verantwortlich« lÄriftleiter.Jol.Baim für die Znferate
H.parzeTer in Kulda.
Anzeige«, «e ek» fpattige yetitzeile o»e- Hren San« X« pfg Bfflamen He PetttzeSs 25 Psg.; bei Web«* Holungen wird enstp»
Sabatt gewährt.
vrnck und Derlei »er znldaerSetiendntcker* in Kulda (Harmonie, Lernsprecher M 9.
Woöerts KHre.
Gczcchlsng au» der Gegenwart ton Alca Ruth.
4 ------(Nachdruck verboten.)
8 y* Di- Erste t« Deutschland tferte nach einer im .Reiche °vjdger' v«öffen ltchtm Zusammkufiellung des Statistischen Amts im Jahre 1904 folgende Erträge (tm Bergl^chzum Bor jähre) in Millionen Tonnen: Wetzm 3,80 (3.56) Roggen 10,06 (9 98), TEwttgersteLM 3 32 , Hafer 6,93 (7 87) SUtUW 36 28 42,90), Klee 7,74 (« 72) Luzerne 122 (1.32), Wielen 21 50 (26,35) Der Ausfall an toff/ln in' der diesjährigen Kat toffelernfe wnd ! »um Teil dadurch ausgegl'chen, daß während M Vorjahre 2 590,931 Tonnen Kartoffeln «krank ! waren, diesmal 457,814 Tonnen als erkrankt
d^itchks.(!)^E 930QMr jamDn(Bng be8 Deutsche» 1 HandelStages, bte im Laufe M Muters w Berlin stattfinden wird, find vorläufig folgende Berhandlungsgegenstände in AvsM ««nomm«,. Staatlicher Schleppbetriebe auf Wafferstraßen, Schiffahrtkabgaben auf natürltchen Wafferfttoßen, gerichtlirer Zwanzsoergleich außerhalb des Kon knrses, DeremSzollgesktz, HandelSWA»^, Bevor, zugung der landwirtschaftlichen GkMsenschaften durch die Gesetzgebung und die Bevorzugung der
| Landwirte durch die Proviantämter.
*— Vorlagen wegen der inneren Rolorn I ffltion von Ostpreußen und Hinterpom.1 wer» sollen dem Landtage sen ,Berl Pol^i | »vfolge noch in dieser Tagung zugehen. Man I will durch Ar fiedlung deutscher Bauern und | Kletnwtrte der wetteren Entvölkerung deS platten Lundes und der Gefahr deS Eindringens zahl' reicher polnischer Elemente in die Landbeoölke- runa vorbeugen. - 4,
* „Die Posanne von Jerichow. Der Sieg des freisinnigen Lehrers Mertens im Wahl» kreste Jerichow hat tm Lager seiner Fkeunde großen Jubel erzeugt; daS ,Berl. Tagedl. geht sogar so wett, von den „Posaunen von Jerichow, ] »u~ sprechen, da bewegt eS sich ausnahmsweise tiamat auf feinem Gebiete, Sa lange e8 nur im alten Testamente bleibt, haben wir nte etwas gegen dasselbe einzuwenden; aber wenn eS sich als Richter über das Christentum aufwirft, wie es so oft geschieht, müffen mir diese Anmaßung mit aller Entschiedenheit bekämpfen.
♦* Dem Direktorium deS Zentralverbandes deutscher Industrieller war, rote aus dem Berichte über die letzte Sitzung deS AuSschuffes des ZentraloerbandeS hervorgeht, auch ein An« trafl des Flottenvereins zugegangen, man möge eine Demonstration für die Einbringung einer neuen Flottenvorlage veranstalten. Das Direktorium ließ sich indeß mcht darauf ein. Wie der Generalsekretär Bueck berichtete, hatte ; ach nämlich der Vorsitzende „Gewißheit verschafft, daß augenblicklich bei der Regierung durchaus : nicht die Absicht bestehe, mit einer neuen Flöt en» Vorlage zu komme». Man wollte deshalb jetzt nicht feine Kraft für eine überflüssige Demonstration verpuffen, sondern fie für eine ereignete Zeit aussparen. Sollte der Bo, fitzmde sich nicht auch gleich Gewißheit darüber verschafft haben, wenn der Zeitpunkt etwa gekommen sein werdet Natürlich schweigt er darüber. Im übrisen sieht man hier mal wieder, wie dir Flotten» begeisterung zustande kommt. Die am Flottenbau lebhaft intereffrerten Großindustriellen He fen kräftig rach, wie Herr Bueck bezüglich der Flotten- vorlaae von 1900 ausdrücklich mit Stolz hervor« HM Selbstverständlich tun fie's nur der „großen i Jntereffen unseres Vaterlandes" wegen.
* Zwei neue christliche Gewerkfchasts- blätter werden mit dem 1. Januar erscheinen ynb zwar vom Verbände der christlichen Zigarrenarbeiter und -Arbeiterinnen und vom christlichen Verbände der keramischen
warfen die bunten Kappm empor. ^e Borübergrhen- ben bii.bln stehen und lächetten. ES gibt Gelegenheiten im L-den, wo d eseS Lächeln auf den Gesichtern der Leute ständig w ederkehrt. Man sieht e» hinter den singenden Rekruieu her, die mit ihren Sträußen die Welt erobert zu haben glauben. Wo der erste Zigarrenstummel strahlenden Ange» geraucht wird, der Jüngling sein erste» Berbrechen an der Poesie begeht, oder der Abiturient tote ein freigelaffene» Fohlen durch die Straße rennt, um da» stolze „durch nach Hause zu telegrafieren, da folgt ihm diese» Lächeln, der Augurenbl ck dem toerdrnden Menschen'
Um den runden Tisch mit der »eigen Platte saßen die drei hinter dem Weinkühler und bliesen d a Damp, der Tigarren über die goldenen Hälse der Flaschen hinweg. Ein Einjähriger, der beim Glase Bier neben dem Buffet saß, schaute zu ihveu her und flüsterte der Buffetvame einige Worte zu, worüber i diese lachte. Dann sprang er mit einem Male ewpor. Hacken zusammen, Finger an »« Hosennaht I Sävel- geraffel ward an der Türe laut. Zwei Offiziere traten ew, winkten ab und suchten fich, eifrig über Miittär- sachen plaudernd, einen Tisch au».
Donnerwetter," murmelte der Eine d.-r Studenten, dieser im binnen Rock ist mein Bruder. Wird er mich groß anschauen. Fatal, man erwartet mich sicher | 4“ jQnb der anbei e, mir scheint, ich habe ihn schon bei Dir gesehen, Mariol. Ist der nicht Dein Better ?"
„Ist mir vollständig gleichgillig, holla! trinken
I wir au» "
Aber der Mttgenoffe war schon aufgesprungen und auf den Lmtnant zagretlt, der ihn erstaunt maß. Auch Mariol wurde erkannt. „Ah Rolf, sagte Stöbert, ihm beide Hände reichen-, „Ihr leistet Euch etwa» I Wohl da» Abiturienten-BawuSopfer? Nur ich g-atultre. „Tivat floreat creec^t!“
Ohne sich von seinem Sitze zu rüh-en, nahm Rolf die freundliche ve rüßung feine» Be ter» entgegen, I mit Mißtraue« erfüll', ob in seinen «orten der lebefte
S Für den verstorbenen Fürste» Auto» , »adziwill wurde heute votmntag in der Sk. HrdwigSkirche ein feierliches Totenamt § durch den kathi lischen Fel^robst der Ärmer I Bischof Vollmar abgehalten. Dem Requiem wohnten der Kaiser, der Kronpru^ und Prinz Eitel Friedrich, die Prinzen Joachim Alorecht und Fr edrich Heinrich, di« Prinzeff.n Friedrich Leopold, der Reichskanzler, Staatssekretär Frhr. v. Richthofen, Minister Siudt und andere \ Spitzen der Behörden, sowie die Generalität ton Berlin, das Hauptquartier dks Kaisers und die Ritter des hohen Ordens vom Schwarzen Adler bei. Nack demselben trugen zwölf Unteroffiziere des ersten Sarde. Feldartillerie - Regiments den Sara auf den vor dem Hauptportal vorge- fahrenen Leichenwagen. Hinter dem Sarge schritt der Kaiser mit dem Prinzen Ferdinand Radziwill und dem Prinzen StavislauS, dann folgt« der Kronprinz mit dem Prinzen Eitel» Friedrich sowie die übrigen Prinzen. Bor d.m weiteren Trauergr folge fuhr ein Kaiftrttcher vier» spännlger Galawagm. Bei Bahnhof A^xander- vlatz ließ die T-auerparadr den Leichenzag unter präsentiertem G-wehr passieren. Der Kaiser kehrte zu Wagen nach dem Schloß zurück. Hier hatte er etne Konferenz mtt dem Reichskanzler Grafen von Bülow. Die Kaiserin mußte es fich versagen, der Trauerseierlichk.it deizuwohnen, da st« nach dem Jvfluen-zaanfall roch der Scho- nuna bedarf. Sie stattete nach der Feier der verwitweten Fürstin in deren Wohnung am Pariser Platz einen Beileidsbesuch ab.
* In der .Kreuzztg.' war gesagt worden, es j aelte als notarisch, daß der BizeprSfideuL des Oberkirchenrates, Dr. Frhr. v. der Goltz, aeäußert Hai, der Oberkirchenrat werde künftlghr« keiner lei DiS ziplln arunterfuchungen aegou evangelische Prediger wegen ihrer Lehre einleiten. Der Vorsitzende des General- sunodalvorstandeSSraf v. Zielen Schwerin schreibt idem Blatte nun auf Grund angestellter Sr- kundsaungen, daß Propst von der Goltz die ihm in den Mund gelegte Aeußerung über Intentionen des Oberkirchenrats nicht getan habe. Auch die Annahme, daß er auf das Recht verzichten tonne, gegen Prediger wegen Irrlehren aus dem Wege des Disziplinarverfahrens vorzugehen. ist mm Grafen o. Zieten.Schwerin zufolge hinfällig. Die .Kreuzstg.' freut sich, „daß die Mstterlurg die in den Eynodalkreisen über die Stellung des Vizepräsidenten des Oberkirchenrats zu Lehr» prozeffeu verbrettel war, ohne Widerspruch zu finden, und die mau deshalb für rotarisch halten könnte, fich nicht bewahrheittt."
* Wollte ei« Privatmann dauernd so I wirtschaften, wie das von Rerchswegen geschieht, so würde man ihn unter Kuratel stellen, so
®‘neSl v Trotha meldet aus Windhuk unter dem20^ Deznvber: Die Maschinenzewehrfkklion Wosstdl. überst»! aus dem Marsch von Grootfontem nach Wni^ Hoais am 24. N°mmb-r -me Hererowerft. 11 HcrrroS sind g« fallen, darunter KambazembiS Bruder, Kamarinrbo, und deinen Sohn. Am 29. November wurde Namutoitt besetzt, die Station ist völl g zerstört, »m 3V. Nooember wurden bei Chvachas, Namutoni, am 2. Dezember bei Onandowa ! nördlich Namutoni, Hererowerfirn r berfallm. Dabei wurden 58 Stück Vieh, 7 Gewehre Munition erbeutet, mehrere HereroS sind ge fallen. w sere'settS keine Verluste. Bon den Osambos droht augenblicklich kett-e Gefah^ ihre Toten liegen vom Januargesecht her noch un beerdigt in Mengen um Namuioni. " Ius d", Süden des Schutzgebietes kommt über Ke» mannShoop die erfreuliche Nachricht, daß der Ort Warmbad durch die dort vorhanden«, Streitkräfte und Vorräte auf längere Zett m der Lage ist, jedem Angriff der Earengal-andm erfolgreich Widerstand zu leistem
[:] Die neuen tzandelrvektragrver- i Handlungen mit Gefterreich.
Gleich noch den WeihnachtSferien" sollen die "neuen Handels orrträae dem Reichstage zu- aeben So hat der Reichskanzler angekündigt und er hoffr, daß auch der österreichische darunter sein wird. Da ist es doch einigermaßen auf. fallend, daß oie neuen Verhandlungen, die man ' für unmittelbar bevorstehend hält, immer roch nicht beginne» wollen. Auch heute weiß man noch nicht einmal, wann denn die österreichisch. ungarischen Unterhändler nach Berlin kommen werden. Nachgerade sollte daS aber doch ent» schieden sein. Man hat ja kaum noch 10 Tage, wenn man vor der 5kÜndigung deS alten Der» trag» zu einem neuen kommen will.
Bei unseren Nachbarn scheint man fich immer noch der Hoffnung hinzugeben, der bestehende Vertrag werde Ende Dezember nicht gekündigt werden, auch wenn bis dahin die Berdandlungen nicht zum Abschluß gelangt fein sollten. Da täuscht man fich aber ganz entschieden. Die Verträge mtt den anderen Staaten allein nötigen Deutschland schon, den mit Oesterreich am 31. Dez.
Knlda^MMwoch, den 21. Dezember 1904.
--------- , schreibt die konservative 'Tchtes- 3^-' ™ | einem 2.it ar titel über die „Geschäfte deS
Arbeiter. Nicht wehr erschem«, wttk»da Gewerkschaftsblatt, da» bisher für die Berbwde erschien, di« Mn eigen« 8 Organ hatten. Die christlichen Verbände der Bäcker und des graphischerl Gewerbes werden ihre Organfrage anderweitig regeln, da biete bis jetzt noch ferne eigenen Verbandsorgan« besitzen. Die Mtt. teUangen des Gesamtverdandes der christlichen Gewerkschaften werden vom 1. Januar ^05 ab, einem B^chluffe des Vorstan eS zvfolge, unter deM Titel Zentralblatt der christlichen Gewerk- schäften', in der R gel 16 «itig, geheftet, heran -
• ver ruM-lapanifch« Krieg.
Som «r!<kS!ch-m>l-tz- to der ftfiurei kommen deute wieder einige Nachrichten. Dec Korrespondent des -Sa.eau? Remer tm tu» fischkn Hauptquartier zu Mukden sandte am Montag folgenden Situot onSberrcht:
Die Erdhöhlen der Russen in der Mand. schurei debr-en fick auf urgkfahr 160 K'.ome er «s vom Hw ho bi» zu den Bergen, die den Fttrß! v« den Quellen de» Schaho treor.en. Im Zmttumsi^« fast ununterbrochen Artrlleriekärrpie flat». Dre G-gner find fich dort so nahe, daß das Eintreffen be» Korp»- komirandanten ettannt wird, roaajotottjix^etoetga» Bnklarg de» Vorwurf» liegen könnt», fast krEpshM bemüht, in vornehmer Nachiätfigkett zu i"Se^ doch e» für ihn feine Ueberraschnngen m-hr gab- ^obrr. fand de» kleinen Manne» Benehmen ergötzlich m» setzte fich mit gutem Humor nebenl ihm nredn£ i glaube, ein Gla» ist noch barm, er schüttmte bie Flatche, „Kellnerin ein ®la»! Ich to-rde e» aus Dein Wohl al» angehender UnwerfiM»student l^em
Kellner noch e!ne Flasche. rief Rolf, sich wider den Tisch und fähig die »eine übereinander. Robert» Gesicht wurde ernfi, fast zürnend.
„Nein, Rolf, hübsch vernünftig bleiben. In dieser Weise erfreust Du wich nicht "
Da kamen die Uetniflm herzu. , ,,
Ich schicke den Schlingel hier nach Haust, lachte der Leutnant, .fitzt da» Bürschchen hinter S-«flaschen, während die Eliern yi Hause aus »n। »«*»•
Si wa»," erwid.rte der also Heimg-schickte, „ich sollte ja erst mit einem späteren Zug kommen. Dn kommst beim zwetten Hahnenschrei nach Haufä tote kannst Du da die Sage toiffen, die >«
meine Ankunft spinnt," und dann reichte « »obert die Hand und begann weinselig zu fingen, .t» «r Sekt, der Sekt, der hat g-schmeckt, geschmtckt!
Lachend beförderte der Leutnant ihn, sow»e fern« Freund und Reisegenoffen htnau».
„SeEmr, wo bleibt die Flajche," schnauzte R«f den Borübereüendm an.
Ruhig legte Robert die Hand auf semen Arm.
„Ich babe fie abbest.llt, Ro s. Ich glaube damit in Ueberein^immung mit — mit Deinen Angehörigen 8 „Oho, Du mein Mentor, mein 3Rordfex' 2;fä®' lich! Kellner bie Flasche hn, oder Dn erhalst bre leeren an den Kopf." M . M
„Ra, nenn’» denn einmal sem muß, sagte vor zmückkehiende Lmtuant und setzte sich, .köpfen wir i also bie Batterie," und er nahm tm Drange Imgor , Gewohnhett d m Ktlln-r die Flasche au« der Hand ! * und ließ d?n Pftopsen knallen. (Forst, folgt.)
Bonn ein.
„Heda Mariol, fährst Du denn nicht Wetter mit? Ter Aufenthalt hier ist nur fieben Minuten."
.Weiß ich, aber e» fällt mir doch nicht ein, wie ei 1 verrückt gewordene» Wagenrad dahinzurvllen, nur uw da» Mittagessen noch zu Hause zu haben. Da» He znügen über kaffe ich Dir, Du angehender Phlltster. Ich nehme den spät«en Zug."
Also bummeln; na da» ist Geschmacksrichtung. Maa wartet doch jedenfalls auf Dch zu Haufe."
„O gewiß, man wird mit’» Mittagessen bi» fünf Ä heute nachmittag warwhatten, derweil leiste ich hier etwa, Drbentlfäe», ja Jungen».-
„Ah recht, Du hast ja einen Setter au» dem so und so vielten Familiengrab hi«, da wirb » schneidig; er ist ja wohl O fizier."
„Bildet Euch »ich!» ein, zu dem gehe ich mcht. Da stülpt fich über den Helm eine Schlafmütze, damit man keine Schneid von ihm verlangt. Auf Wedaseheu auf ber Univ rstiät, Jürgen»,' und Rolf etite hinweg mit mehreren Andern.
„gemojet Benzel, b« Mariol," lachten die An« bern „und iwm« bei Kaffe. Sein Aller muß ein an» ständiger Kerl sein."
So zöge, denn die drei Studenten in die Garni- fonSadt ein. Die z- ei Begleit« Roi'» wohnte» da» selbst und bemühten fich, blasiert Welt und Dinge an sich vorübnzikhen laffen. Rolf wrr iunnlich wütend; denn nicht» peinigte rha mehr, cU da» Bewußtsein,
ZuIdaerMZeumg
«HWaiw.