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IahrgMtz.
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zulda, Mittwoch- den 14. Dezember 1904.
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er ihre Hand er'
Sie wehrt ihm nicht, wie
Fabrikant«»
Z tieieUachaft 1
► Drittes Blatt J
Literarisches <
Plötzlich zögerte er, erstaunt stehen bleibend; unwillkürlich grüßte er dann hinüber, wte es Fremde tun, die sich auf einem schwalen Wege begegnen. Em schlankes junges Mäschen stand an einer Staff-lei und hatte bei seinem Nährn fragend den JLpf gewendet. Ihr lichtrotes Kleid schleppte aus dem hohen Grase und leuchtete, von einem Sonnenstrahl gestreift, wie ein riefiger Mohn aus dem saftigen Grün. Im Dümmer, den eine breitästige Buche vor der Hütte wob, saß ein steinalteS Werb. Manns» hodeS Gestrüpp wucherte ihr zur Rechten, daneben lagen hochaeiürrrteS Reifig und dürre Neste; in den welken Händen hieU ste eine»
Sie haben ein herrliches Talent! sagte er in Erinnerung an ihr Bild. . I
Das heißt, bisher malte ich als Dilettantin, jetzt muß die Kunst aber zum Beruf erniedrigt — oder erhöht werden, wie man es nimmt!
Es lag etwas trauriges und verschleiertes in dem Tone, mit dem ste das gesagt halte; ganz unvermittelt rief er: Sie stehen «infam auf ihr Talent angewiesen? . „ , I
Seine Frage war so lebhaft gewesen, daß ste besangen wurde und kühlern ToneS sagte: i Einsam ja, aber darum nicht schutzlos. Erziehung und Selbstachtung, das find zwei gute Freunde, wenn man allein steht und arbeiten muß l
Gleichzeitig deutete ste auf ein sauberes Land» hauS und verneigte fich leicht: Ich bin zu Hause l Dank sür Ihre Begleitung!
Er zog den Hut und streckte ihr die Hand entaeaen: Ich reife morgen in meine nordische Heimat! vielleicht führt Ihr Weg Sie einmal nach Thisiow auf Rügen; dann erinnern Sie fich bitte an Gut Wendtghus und an Klaus von
Krückstock, auf den fle das Kinn stützte. Der Pinsel deS jungen Mädchen- hatte mit kühnen Strichen bie gebück.e Alte und das morsche Häuschen skizziert und ÄlauS fragte obschon dies selber Natur eigentlich durchs widersprach, mit einer artigen Verbeugung: Gestatten ®ie, gnädige- Fräulein?
DaS jun.e Mädchen war von bet Staffelei zurückgetreten und sagte leichthin: ES ist nur b^Rver ^vortrefflich in bet Stimmung! ent
stör ren Hände.
Klaus unb Wilma hielten die Totenwache, bis die Leute aus dem Dorfe kommen würden, sie abzulösen, und Wilma erzählte ihm von dem tauben Mütterchen: . I
Sie halte einen geliebt, als sie noch jung und schmuck war; ein strammer Förster war s gewesen, aber die Wilderer Ha ien ihn eines Tages mitten durchs Herz geschossen. Sie hatte Sme geglaubt: in der Waldhütte wartete fie ÄVSS - 3a»., lag um tag «n» f.. spann ihr Sinnen zum frohen Ehestand. Nun war sie zu ihm gegangen, weil er nicht zu ihr f m I I
In der Abenddämmerung gingen fie heim. Als fie die Hütte nicht mehr fahen, fragte Wilma vlötz'ich: Wollten Sie nicht heute abreifen? p aber Ich hatte etwas wichtiges vergeffen; I daS "zwang mich zu bleiben! ,
Wichtiges? forschte sie unb wagte es doch nicht, ihm in die Augen zu sehen.
Als meine Mutter starb, war ihre letzte Bitte, ich sille dem Erbe meiner Väter eine würdige
Wilma «senkte den Kopf; laut pochte ihr Herz; waS tollte sein wunderl ches Reben? Klaus sah ®n @n5ien über ihr Gesicht gleiten unb leiser
• Frankfurter tilahetoff- m. b. H., Fraakfert a. M.
Unb meine Seele hörte Deinen Ruf! Drum kam"ich, Dich in mein Haus zu holen!"
versSum' vich nicht!
Novellette von M. v. »tenfteen.
(Nachdruck verboten.)
JAsI wochmdell«,«. «Mllstrierte SomiLgireltung'
gifte »Bl
Ahlfeld!
Wilma Harten, sagte fie ruhig.
Als b«r Zug pfiff unb schwarze Rauchwolken (einen Weg anbeutet, n, stand Wilma am Heinen, blumeng.schmücklen Fenster und sah in den ve» lag. SB« ein träum «an »IW fth r fte blngeweht? DaS, was im Gesicht der Greisin wie eine Bitte in Runenschrift gefdjtieben stand, ging wie ein klagender Seufzer durch ihre Seele, unb leite wie ein Hauch flüsterten ihre Lippen: Versäum' Dich nicht! Ab-i- während die Alte auf den Tob wartete, rief fie nach dem
rechte Weid für ibn, bie würdige Herrin von. WendigbuS werd« n? Unb doch, bie Matter war ja auch künstle-lich veranlagt gew.fen, unb gerade das haue ihr W-s.n mit solchem Zauber umgeben! Dann zergrübelte er wieder sem Hirn un forschte, was ihn denn so mächtig an Wilma g feffelt hatte, bet er dem stets verworfenen Gecken der Ehe plötzlich so derei,willig nachgab i
^>m Morgengrauen eiwachte KlauS unb sein Entschluß ftanb fest; er mußte die Sbretse vn- ,(hieben. Am Nachmittag ging er wieder^den- kLen Weg wie am gestrigen Tage; durch die sonnenbeschienenen Feldwege schritt "v« morschen Hütte zu. Eilend haftete er an den Waldbäumen vorbei und als er die Hü'te erreichte, lag glühen- bes Sonneng. funke! über dem Dach. Sie erschien ihm heute so anbers un grellen Licht, der öS, arme Verfall trat häutig zutage, Moos kroch d n Giebel unb First entlang, bie Dach- lucke war ganz versunken im weichen, vermo-
Während fie fich in der Hütte bei der Alten ' zu lchoffen machte, iah KlauS oerhämnt in die einsame Gegend. Nirgends em HauS, ein leiser Windhauch zog vom fernen Moor h»über und im Geäst ringsum war ein Knacken und Knistern, alS ob Eichkätzchen fick, jagten. AIS sie aus der Tür trat, wunderte ste sich gar nicht, daß er noch daftand. Ec fragte schlicht: Dars ich Sie zum Dorf begleiten ?
1 Wenn Schleißheim Ihr Weg ist, gewiß? Ich wohne vorübergehend dort, um Studien auszu-
«Slückwiuschkirte«. Der Kunstverlag von ». Kühlen in M-Gladbach hat leinerei»chatltgeSammlung von Glückwunschkarten »»Weihnachten unb Reujahr wieder um einige prächtige R nheiien vermehrt. Di« Knien find zumtetl in künstlerischer Lbromoliihographie, zumietl in sein abgetönter Photo« typte mit Golvor amenlen beipeftent und sMsmechen allen Nnsoiderurgen deS guten Geschmack», sodaß man die Kollettionen ang-stchtS der Dielen Geschmacklestg täten, bie fist aus diesem Gebiete breit machen, mit besonderer Freude b grüßen muß Außer einer großen LuSwahl religiöser Glückwunschkarten find eine Reche hübscher «ün«lertarten profanen Charakters in verschiedenen Etilarten mid zwar sowohl in Postkarten alS in Bill.tform (mit Kouverlr» erschienen, bie für Jedermann etwas Geeignetes bieten Die Karten werden in e.egcmte kartonS oerpackt und bilden so ein praktisches Festgescheuk. Die Preise. 60 stflrf einschließlich Äufoiud von Namen und Wtt Ä 76 $06 K. find sehr mäßig, »meine Proben und illustriette V-rzeichnifle werde« postfrei versandt.
ttU0ä(8 et den Entschluß einmal gefaßt hatte I unb fein Fuß wieder den demschen Boden be trat, btt deutsche Frühling ihn anlachte und bie I Zett ihm feinen alten Gleichmut roieoergab, ba ng'iff ihn bie Sehnsucht nach seiner engeren Heimat, nach dem herben Seegeruch, den ernsten Waldungen unb bem Rauschen bet gewaltigen Wogen. Nur hier unb dort unterbrach er feine Heimfahrt. So ging er eines, Tages vom I Schleißheimer Schloß, in der Nähe Münchens, wo et die Bildergaletie besucht hatte, planlos durch schmale Feldwege dem Walde zu. Durstig soa er den dusligen Hauch der Wiesenblüten ein unb er freute fich deS wolkenlosen Himmels. Weitab vom Wege hob fich eine veimorschte Lütte von ben WalbbSumen ab und die Sonne hielte wie Feuer in ben kleinen, weitüber- dachten Fennern. Je näher er kam, desto
poeüscher dünkte ihm das alte Stein- und vrettergesüge mit ben Dornenranken und dem niederen Zaun, bet den winzigen WurWarten
Os: sagte fie mir in trauten Stunden, ich infle nut ein Weib wählen, daS ein Herz sürdie Armen häL, dem Sinn für die Kunst und Mut »ur Arbeit gegeben seien. Nun habe ich das Mädchen gefunden, wie ^ »neine Mutter er- sehnte, und zu allem gesellt fich meine heiße Liebe! Fräulein Wilma, was. soll ich tun.
Sie blieb stehen unb sah ihm fotf$e*£ die Augen; leise flüsterte fiedann:S°standeS in der Alten verwitterten Zügen. Versäum Dich
Frei hob et wieder bas Haupt, er ging nicht mehr mit finster brütenden G. danken dm ch die wetten Fluren, durch Gaffen unb Plätze und an ben Usern bet flutenben See. Er ^atie eine Ausgabe zu rrsüllen, bet trollte er ft<b roei^en. Wen- biftbul das stolze Erbteil seiner Estern, wariete auf den Herrn; mit starker Hand ra£nte zur höchsten Blüte bringen, dem Segen der Scholle wollte er leben, sich unb and ren zu Nutz!
Er wußte eS w7hl, bie Mutier mit bem klugen, I praktischen Sinn, mit dem feinen Empfinden würde et überall, in jedem Winkel vermissen »aber e.ne Bitte, bie fie ihm noch scheib, nd zug.MertJjatte, die kam ihm plötzlich wie etn Vermächtnis vor. tzib W.ndighus eine würdige Herrin, bette sie mit schwachem Händedruck, mit mattem Lächeln unb leiser Stimme gesagt. Er wollte sie suchen, fte, bie würdig wäre, bie Stelle bet Mutter etn zunehmen in ben verlassenen Räumen deS alten, warm unb traulich eing.richte,en Gutes! iml hohen Narben, wo die Ostsee ihren salzigen Hauch hm-
Mau8 von Ahlfeld, bet ruhige Sanbebetmann, ! ben nicht so leicht etwa- aus dm Gleichoewichte I »u bringen vermochte, starb zum ersten Male im ffl. unb saffungSloS ba. Wenn man von Ahlfelds in bet Umgegenb sprach, ha'te er nut immer gehstßen: Mutter u b Sohn. Nun war doch daS Furchtbare gekommen, bas sie getrennt batte für immer W e gebraten ging Klaus um- her • alS aber bet Hügel sich über bet teuren Toün wölbte, floh er fort von Wradigdus um »u einer andern Umgebung fernen Gleichmut wiederzufinden, um D-rrou b n zu lernen, baß alle«, wo» ihm bas L. ben bisher lebenswert^- macht hatte, nuh unter der kalten E be schlief.
onfaUenen di« wie Mah.ee d« v-r>
aänglichkett aus all' ber knvspenben, schwellenden Pracht hervorsahen. Wenn er unter den gratz- bläiteriaen Feigen hinging und herbdufnn er, rasiger Oleander seine blütenschweren Zweige Üb« ihn auSdieitete, bann spähte sein dstck durch all die Üppige Pracht nach den verwitterten Ruinen verschÄenen Glarz°s. Kommen und Gehen, wohin fe>n Auae sah! Auch bie fange Welle ging über bie ver sinkende Gefährtin beweg' die vor ihr btanbenb an das Ufer schlug in stolze Kraft. DaS wat ber Welten Lauf! Die Natur trug ihm mtt biefer Erkenntnis wieder die Ruhe ms
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Druck iib Derlei K
betten Dachstroh.
Laut pochte er an bie fiebere Tür, um nach W lma zu fragen. Leise kam es zur Tut geschlichen, vorsichtig wurde der Rttael zutückge- ,(hoben und im Raumen ftanb Wilma. Das I lichtrote Kleid hotte sie hoch geschürzt, die Aermel <re.t zurückgeschoben unb ihre feinen Züge waren bleich unb bewegt.
Wie aut, daß Sie kommen; tief sie; bie arme Alle liegt in ben letzten Zügen: es muß ein Arzt, ein Priester her!
Ich gehe sofort! sagte er, als ob es selbstverständlich sei. Sie gab ihm hastig an, wo im Dorf Doktor unb Pfarrer wohnten, unb fügte erklärend bei: Sie lag ohnmächtig auf dem Stubenboden, als ich kam. Nun habe ich si/ sauber gebettet; vielleicht kann bet Arzt doch
I noch helfen?
RIoui eilte davon. Als er nach langem Suchen ben Arzt gesunben hatte und mtt,hm über die Schwelle ber trat, kreuzte ber Priester ihren Weg. Die Alte aber log mtt einem stillen Lächln um ben welken Mund aus dem weißen Linnen, bas sie in jungen Jahren aefyonntn hotte, unb bie Sonne fiel durch die blinden Scheiben auf ihre gefalteten, todrs-
9 Sie lächelte unb warf einen prüfenden Blick । auf bas Bild; dann sagte fie: Die tiefen, braunen Töne der Hütte, die zermürbte Geftall der tauben und halberbUbeten Greisin und das rnooSübersponnene Dach in att’ biefer blühenden Flühlingspracht bieten so herrliche, farbenschöne Konst aste roar rief, voll und weick; fie
l hatte ganz den Altklang, der ihn an der Mutier stets so sympathisch berührt hatte. Diele Stimme »ahm ihn gefangen, während sein Auge immer wieder prüfend an der Leinwand »u der Hüite eilte. Nach einer Weile sagte er: Wie wunderbar Ihnen bie Hügelbänge in ber gerne, die Dufiwellen über den Bäumen gelungen find, und der müde Zug im Antlitz ber Allen, bet wie I eine Bitte an bie Zeit aus jeder Ruine spricht.
Versäum' Dich nicht! v .
Er hatte bei den letzten Warten ben Kops zu ihr hingewendet; ein Staunen zuckte durch ihre großen Blauaugen und hastig sagte fie: Wie seit,am, daß auch Sie das aus die em «reifen- Antlitz lasen! Ich hatte ganz dieselbe Empfia- düng, als ich fie zum ersten mal sah!
Dann streifte sie die Pinsel an den hohen Graerisprn ab und trat auf die Alte zu: Mütterchen, ich komme morgen wieder! rief sie ihr zu den tauben Ohren geneigt zu unb half ihr aus. Langsam sühne ste fie zur Hütte unb trug bann ihre Staffelei mit der Leinwand unb den Mal-
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K aus von Ahlfelb hotte eigentlich den Morgen, »ua zur Abreise benützm wollen. Bis tief in | die Nacht hatte er in seioem Zimmer gesiffen und ernste, wichiige Gedanken hattenihn bewegt. Wilma Harten hatte einen tiesen Eindruck aus ihn gemacht. Ihre Stimme batte fich ihm in- Herz geschlichen, ihre Kunst war ihm ein Zeug, ni« ih eS geläuterten Geschmack! gewesen, ihr offenes, einsaches Wesen hatte ihn bestochen und [ber Gedanke, daß fie ihr Talent als Lbens- unterhalt ausnützen mußte, hatte die gefährliche Reaunu des Mitleides in seinem Herzen geweckt. lifrÄe an bie Mahnung ber Mutter, an bie
♦ Wie finde- die Brieftauben ihre» Weg? ES ift früher die Beharp'ung aufgkft llt worden, daß die Brieflauben "ährend ihres Flug» haupffächtich von ihrem SernchSfir-n S'brauL wachen. Diese Avstchl wird jetzt von Pkvs'ffor Thaur si bekämpsi. Im Besonderen führt er oajrgen die Tatsache an, datz junge Tauben hävfi, nicht imstande find, fich nach hrem Schlag zurickjvfiaden, ob gl-ich doch ein auch für die SeruckSueraen der Menfch-n überaus reichlicher Duft von ihm ausgeht. Thaurdi bringt dagegen i eine andere Theo,st vor, di- fteiUch sehr b'qumlst, datz - ämllch dir Tauben eine besondere Art von Mch« turgSfinn haben sollen, der fich uwsomchr verstärkt, j- öfter fie einen Weg zu Lckgetegi hab"». Da» wäre dann eb-n nur ein ropogrophisch^ .^/bächtni», wie ,6 auch der Mensch befitzi, viell.icht in ftdrlerem Grade. Im Ganzen wird man wohl auch heute noch zageben müssen, dafi wir die tierische Begabutzg i« oufer Hiustcht nicht verstehen, wie wir laauchnichi bea? eisen können, daß ein Hund eine Fähne «ms große Sirecken verfolgen oder gar ohne dne solche tn ost vielen Kilometern Sbsta-d nach seiner Behausung ober zu seinem Herrn zmüclstuden kann.
"^Neden ihnen träumt der Wald, die Abend- schatten finken, ganz still ist'S weit in der Runde^ $
Wilma, willst Du. mit mir ziehen? Warm P unb traut ist es in W-ndighuS und der Seist meiner Matter wird Dich segnen !
Wie ein Walow Lichen ist's! Und tch bin das arme Waisenkind, ba« nur empfängt und nichts Ehen hat! Wie Schluchzen geht es durch
Herz, Dein Sieben giebst Du mit und I Deine Kunst!
Notwendigkeit, feinem Häuft I greiNnTLidrNerEen »dann
geben, alS suche er nach einem E-ttschuidigunaS. I g«tft uno <nnig on i» da schrie
gründ sür ftin erwachtes J-ttereff^ D ^ine Seele jammernd auf, denn ich fühlte, wie
ihm immer das Wort lchw«aufH.z.«w mitDir mein Glück entschwand. Wie beschwörend würdige! Sr wußte waS feim SWutte: bam« mj»r Besäum' Dich nicht!" ___
gemeint halte. _ R»nnt. ’ Snb „eine Seete Wtte SetaraHufl Drum
Die christliche Jungfrau in ber heMigen Welt. Sr< bauungS und AadachiSbuch. Bon Dr. Au gu» ftinuS dgger, Bischof von St. Gallen. In zweifarbigem Druck, mtt Origiual.SH,o-»°ttiel, 8 S'ablsticheu und meh-e-en kanstlerrsch^ O i« gtnal Randeinfaffungeu, Köpfte sten »nd Schluß.
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D«ven B-rfass-r richtet sich tu diesem neuen Grbauunos- unb Andacht? buche an Leserinnen, welche Ihre Schulbildung abaelch! offen haben unb "Us dem Llte fteien wi? berWltm biefer aber jener Weise in Berührung zu kommen. Ja ben beiden ersten Teilen des Büchleins .Selbsterziehung' und .SiaubeSwahl unb StanteSleben' bietet ber erlauchte Kirchensürst der I acholischen Jungfrau aus dem Schatze seines tief, grüadigen Wffs-nS und fein r umfaff nden paPoreDen I Erfahrung in der nur ihm eigenen tlarai unb über »eugenbenDarftelluvsSweise eine reicheJülle praktischer Wmke und weiser Ratschläge, deren vochachtung die I utbltche unb geistige Wodlsahrt ber christlichen Jungfrau begründet. Alle V rhältniffe und Umstänbe Pnb da berücksichtigt unb »war, wie sie do^ Lebm ber I christlich.« Runflfrau in ber heutigen Welt mit sich I bringt Der umfangreiche Gebetsteil, ganz bem Gwp- firden'deS jungfräulichen ««müleS angemeffen, attari em liefe Frömmigkeit verbvaben unerschütterlichem Gottvertrauen und freudiger Hingebung in den Willen deS Allerhöchsten. Möge diese Perle unter den In«g- frauengebetbüchern in die Hände recht vieler katholi
geschenk. _______________
i Relles«* »lsd «»zeitzeAteU.