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Äx wodientotoge: „Illustrierte Sonntagrzeitung"

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rnondsbeilage: „Zul-aer SeschichtLdMer".

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druck und Verla- der SuldaerActiendruckera' in Zulda ttzanuOTie- 8ernsprechrr Ur 9,

Zulda, Dienstag, den 6. Dezember 1904.

M 279

31. JahrgM«

Vie am Grabe der hl. Bonifatius zu Zulda versammelten Erzbischöfe

und Bischöfe

entbieten

dem ehrwürdigen Klerus und den Gläubigen ihrer Diözesen

Krrrß rrnö Segen im Kerrn.

Geliebte Diözesanen!

Der 8. Dezember 1854 ist ein denkwürdiger Tag in der Geschichte unserer heiligen Kirche. Umgeben von den Kardinälen der römischen Kirche und einer großen Zahl von Bischöfen, verkündete an diesem Tage Papst Pius IX. nach Anhörung aller Oberhirten des Erdkreises als Glaubenssai; der ganzen Christenheit, daß Maria, die Mutter- Jesu Christi, vom ersten Augenblicke ihres Da­seins an durch Gottes Gnade auf Grund der Verdienste des Kreuzestodes Jefu Christi frei gewesen ist von der Makel der Erbsünde, die allen Nachkommen Adams als Folge der ersten Sünde im Paradiese anhaftet.

Mit dieser Erklärung ging in Erfüllung, was seit Jahrhunderten der fromme Glaube der Christen­heit so lebhaft verlangt und herbeigesehnt hatte.

Jene geheimnisvolle Verheißung, die einf: im Paradiese Gott selbst mit den Worten verkündete: „Ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Schlange) und dem Weibe, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; sie wird dir den Kopf zertreten" *), ist seit den ersten Zeiten der Christenheit stets verstanden von Maria, der Be­siegerin des Satans. Zu ihr, deren göttlicher Sohn das Reich der Sünde zerstören sollte, blickten alle christlichen Jahrhunderte auf als zu der makel­losen, nie vom Hauche -er Sünde berührten Jungfrau.

Voll der Gnade, von Gott begnadigt nennt sie der Engel"), weil sie von Ewigkeit her bestimmt war, den Quell aller Gnaden der Welt zu schenken; von Ewigkeit her hat der heilige Geist selbst sie erkoren zur Gottesbraut, zum hei­ligsten Tabernakel der Gottheit; von Ewigkeit her war ihr ganzes Dasein gestellt unter die Weihe dieses Berufes, der wie ein schützender Schild sie selbst und ihr ganzes Leben bewahrte vor dem Gift der Sünde.

Wen könnte daher es befremden, daß die heiligen Kirchenväter aller Jahrhunderte nicht müde werden, Maria begeistert zu preisen als die reinste, heiligste und makellose Jungfrau; sie mit den Worten des Hohen Liedes zu feiern als die „Lilie unter den Dornen"; ihr die Worte der Schrift zuzurufen: „Ganz schön bist Du und keine Makel ist an Dir!"") Mit Recht stellen die Väter im Vergleich mit der ersten Mutter, der Eva, als der Quelle unseres irdisch-natür­lichen Lebens, Maria als Mutter des Urhebers des übernatürlichen Lebens, höher als Eva, die doch selbst sündenlos und im Stande der Gnade aus Gottes Hand hervorgegangen war, weil Mana Gott sehr viel näher stand als irgend ein geschaffenes Wesen.

Ja, geliebte Diözesanen, je näher ein Wesen Gott steht, desto höher ist seine Heiligkeit, desto wunderbarer ist der Gnaden­strom, der vom Herzen Gottes ihm zufließt. Qm Reiche der Gnade mit Gott aufs innigste ver­einigt und doch der Sünde unterworfen sein, das wären zwei Dinge, die so unvereinbar sind, wie Licht und Finsternis. Darum lesen wir schon in der heiligen Schrift von bevorzugten Propheten, daß Gott sie vom Mutterleibe an geheiligt hatte. Darum empfangen wir Christen alle schon sofort "frch dem Eintritte in die Welt im Born der ^ause die heiligmachende Gnade, weil es Gottes Wille ist, daß das Leben der Seinen schon von der Wurzel an geheiligt und sündenfrei sein soll. Und doch sind und bleiben wir alle nur Adoptiv- “Nber, nur angenommene Kinder Gottes. Maria aber ist ihrem ganzen Berufe und Wesen nach nicht nur das auserlesenste aller Kinder des sorgen Vaters, sondern wahre und wirkliche Mutter seines eingeborenen, menschgewordenen «ohnes. So ergibt sich denn mit Folgerichtigkeit aus ihrer erhabenen Stellung und Würde jene

Sündenfreiheit und jenes Maß der Gnade, vor­der der Erzengel Gabriel in Ehrfurcht sich beugte.

Wo immer, geliebte Diözesanen, glaubens­innige Christen sich tief in das Geheimnis der Menschwerdung Christi versentten, da vermochten sie das Äuge nicht abzuwenden von jener Fülle von Licht und Reinheit, die vom unendlich reinen Gottessohne überging und überstrahlte auf jene Auserwählte, von der er die menschliche Natur annehmen wollte. Klar und überzeugend sagt der größte Kirchenvater des Abendlandes, der hl. Augustinus^), da, wo er von der Sünd­haftigkeit des ganzen Menschengeschlechtes redet: „Ich nehme davon aus die hl. Jungfrau Maria; sie will ich, wo immer von Sünden geredet wird, keineswegs einbegriffen sehen, und zwar w e g e n der Ehre Gottes".

Welch' tiefsinniges und ergreifendes Zeugnis Nicht um ihrer menschlichen Tugenden und eigenen Verdienste willen erheben wir Maria so hoch; noch weniger erdreisten wir uns, sie irgend­wie neben Gott zu stellen; nein alles, was zum Preise Mariä gesagt und geschaffen wird, geschieht nach St. Augustinus denkwürdigem Zeugnis „wegen der Ehre Gottes".

Wenn wir den Sonnenstrahl loben, der uns Wärme und Leben schenkt, so rühmen wir damit die Sonne selbst, die den Strahl uns sendet. Von Dir aber, Du Sonne der Gerechtigkeit und Heiligkeit, Jesus Christus, ist nie ein reinerer und glänzendererMrahl ausgegangen als die lichte Heiligkeit Deiner eigenen gebenebeiten Mutter. Preisen wir Maria als die Morgenröte, die den nahenden Tag der Gnade anzeigt, so preisen wir damit in Wahrheit nur Dich, als die hehre Sonne selbst, der sie als geheimnisvolle Botin vorausging.

Um Gott zu ehren, pries St. Augustinus Maria als die sündenlose. Um Gott zu ehren, rief der große syrische Kirchenvater Ephrem") zu Christus: „Du und Deine Mutter, ihr allein seid ganz rein und in jeder Hinsicht rein. In Dir, o Herr, ist kein Flecken, in Deiner Mutter ist keine Makel." — Um Gott zu ehren, nennen die heiligen Väter Maria das „Heilig­tum der Sündenlosigkeit", den.Paradiesesgarten, den nie eine Sünde entweiht hat"; die Bundes- lade, die das wahre Allerheiligste enthält. Nur um Christus den Sohn in der Mutter zu preisen, ruft der hl. Sophronius3) zu Maria: „Du hast alle Ordnungen der Engel übertroffen; Du über­flügelst die Cherubim; vorausgeeilt bist Du den Seraphim". Zu Gottes Ehre geschah es, daß seit Jahrhunderten Kirchen und Altäre unter dem Titel der unbefleckt empfangenen Jungfrau sich erhoben, daß das Fest ihrer Sündenlosigkeit, ihrer makellosen Empfängnis von Jahrhundert zu Jahr­hundert glanzvoller ringsum auf dem Erdkreise gefeiert wurde.

FünfzigJahre sind verfloffen,geliebteDiözesanen, seit Papst Pius IX. die Zeugnisse aller christ­lichen Jahrhunderte zusammenfaßte in die feier­liche Erklärung des Glaubenssatzes der unbe­fleckten Empfängnis Mariä. Auf diesen Glanz­punkt im Pontifikate des neunten Pius richtete Pius X. beim Anbeginn seiner Regierung sein Auge voll Dank und Freude zurück und spricht die frohe Hoffnung aus, daß auch jetzt noch, nach Ablauf eines halben Jahrhunderts, die Er­innerung an jenes herrliche Schauspiel des Glaubens und der Liebe zu Maria unsere Herzen freudig bewegen werde. Er erhebt daher den fünfzigsten Jubeltag jener Erklärung zu einem Freudenfeste der ganzen Christen­heit. Und wenn am kommenden 8. Dezember Millionen von Herzen das feierliche Bekenntnis von der unbefleckten Empfängnis Mariä als Jubelgruß zum Himmel emporsenden, so bekennen sie als einzigen Grund dieses GnadenvoMgesdie wahre Gottesmutterschaft Mariä. Nur weil Der, den sie unter dem Herzen getragen und geboren hat, der unendlich heilige Gott ist, nur darum ist Maria zu so einziger Höhe der Heilig­keit erhoben worden.

Drei Gründe sind es besonders, geliebte Diözesanen, weshalb wir in unseren Tagen die unbefleckte Empfängnis, die Heiligkeit und Sünden­losigkeit Mariä so lebendig und innig verehren, und ihretwegen knüpften Papst Pius H. und >ie Bischöfe der katholischen Kirche so große Hoffnungen an die feierliche Verkündigung des Glaubenssatzes von der unbefleckten Empfängnis Mariä, Hoffnungen, die der verewigte Papst Leo XIII. so oft und namentlich in seinem letzten Rund- chreiben aussprach, „alles zurückzuführen zu Jesus Christus", und die der jetzige Papst Pius X. als sein Programm verkündete, „alles zu er­neuern in Christus". Was in unseren Zeiten notwendig ist, das sind erstens das offene Be-

’) Gen. 15. 3.

Luk. 1, 28.

Hohes Lied 2, 2: 4, 7.

*) Äug. de natur» et gratis. 36, 42.

’) In carminibus Nisibenis ed. Biekel p. 122.

*) Hom. in Deiparae Annunt.

fenntnis der Gottheit Christi, zweitens die .Pflicht des Strebens nach makelloser Reinheit als Ziel alles sittlichen Lebens, und drittens die Pflege der Herzensreinheit als Quelle der Heili­gung auch für das Familienleben.

Der Grund und Kern des ganzen christlichen Glaubens ist das Geheimnis der Gottheit Jesu Christi. Der Kampf zwischen Glaube und Un­glaube galt zu allen Zeiten und gilt besonders heftig wieder in unfern Tagen am meisten diesem höchsten Geheimnisse des göttlichen Heilsplanes.

Wer ist Der, der in der Krippe als Kind geruht hat, am Kreuze gestorben ist, in seiner Kirche fortleben will bis ans Ende der Zeiten? Ist er ein bloßer Mensch? ober ist er der menschgewordene, unendlich heilige Gott selbst? Das ist die Frage, die den Mittelpunkt der religiösen Bewegungen aller christlichen Jahr­hunderte und besonders unserer Tage bildet. Ist Christus selbst der unendlich heilige Gott, dann ist Die, die ihm das menschliche Da­sein gegeben, so hoch über alle Geschöpfe erhoben, daß nur eine der Gottesmutterschaft würdige Heiligkeit ihr Anteil fein kann. Oder kann es anders sein? Wenn du, o Christ, mit aller Sorg­falt von allen Flecken der Sünde dein Herz reinigst und es 'auszuschmücken suchst mit dem Aufgebote aller Tugenden, so oft du Jesum Christum, den Sohn Gottes, in seinem heiligen Liebesmahle empfangen willst; sollte der ewige heilige Gott es haben zulassen können, daß Sein eingeborener Sohn, als er nach dem Ratschlüsse Seiner Barmherzigkeit die menschliche Natur an- nahm, unter einem von der Sünde berührten Herzen ruhete? Nein, Gottes unendliche Heilig­keit mußte dem menschwerdenden Erlöser eine Mutter schaffen, die ein reines Gesäß der Gnaden war, um den Urheber aller Gnade in sich aufzu­nehmen.

So wird denn also, geliebte Diözesanen, die Lehre von der Heiligkeit und Sündenlosigkeit Mariä zu einem Zeugnisse des wahren, leben­digen Christusglaubens. Sie ist nicht eine bedeutungslose theologische Meinung, sondern ruht auf dem Glauben an Christus als den Sohn des lebendigen Gottes. Damit aber erhält das Dogma von der unbefleckten Reinheit der Gottesmutter eine hohe Bedeutung im Aufbau der religiösen Wahrheiten.

In dem Lobpreise Mariä als der sündenreinen Jungfrau liegen aber auch für unser sittliches Leben starke und wirkungsreiche Antriebe. Unsere Zeit leidet namenlos schwer unter der Verkennung der traurigen Bedeutung der Sünde. Man ver­kennt die unsagbare Bosheit der Sünde; man verkennt die Tragweite der verhängnisvollen Folgen, die die Sünde im Herzen der einzelnen Menschen und in der menschlichen Gesellschaft anrichtet. Ja, man spielt mit der Sünde, indem man sie bald nur eine Schwäche der menschlichen Natur nennt, bald entschuldigt als unvermeidliche Entwicklungsform der letztem. In der Miß­achtung der ewigen.Sittenordnung gehen weite Kreise bis zu so wahnwitziger Verirrung, daß sie die Sünde leugnen und selbst verherrlichen. Diesen traurigen Jrrgängen der sittlichen An­schauungen gegenüber stellt die katholische Kirche als höchstes Ideal und Vorbild für die ganze Menschheit die sündenlose, makellose Heiligkeit hin, wie sie in Christus mit der Unendlichkeit göttlicher Fülle, in seiner Mutter nach Gottes Gnadenwahl und durch das Walten des heiligen Geistes in höchster geschöpflicher Vollendung wahrhaft und körperlich erschienen ist. Maria war die treueste Nachahmerin des Lebens des Erlösers; sie lebte mit ihm fein irdischmenschliches Leben. Niemand hat dem Erlöser so nahe gestanden, niemand hat ihn so genau gekannt, niemand ist also ein besserer Führer zu Jesus als Maria. Damm ziert der unbefleckten Jungfrau Bild die Fahnen der Vereinigungen eifriger katholischer Jünglinge und Jungfrauen; es leuchtet von den Türmen der Dome, es throvt in den Kirchen über den Häuptern der Gemeinde; ihr Bild tritt in Tagen der Versuchung uns vor Augen, um den rechten Weg zu Christus, dem Quell aller Reinheit und Heiligkeit, uns zu zeigen. „Was immer Er euch sagen wird, das tuet!" — mit diesem Worte ist Maria, wie auf der Hochzeit zu Kana als teilnehmende Helferin, so auch für alle Zeiten als Führerin der nach sittlicher Vollen­dung strebenden Menschheit erschienen.

Maria, die unbefleckte und makellose Jungfrau und Mutter, ist endlich in ganz besonderer Weise die Hüterin der Heiligkeit der christlichen Familien. Was anders ist der Grund so vielen Unheiles und Jammers, so vieler Zerrissenheit und Verzweiflung in tausend und abertausend Familien, als die Sünde in ihrer vielgestaltigen Form? Um nun die Fami- ien zu heiligen, stellte Gott die Kindheit und Jugendzeit seines eingeborenen Sohnes unter die Hut und das Walten einer vom Hauche der

Sünde nie berührten jungfräulichen Mutte^' Sie ist das Ideal aller Frauen, sie ist bie geistige Mutter aller Kinder in echt christ° lichen Familien. Ihr Bild ermuntert und tröste^ in sorgenvollen Stunden, stärkt und 'richtet aut in der Versuchung, zeigt den Weg zu Christus' den Weg zum Himmel in angstvoller, banger Nacht.

Sehet da, geliebte Diözesanen, die hohe Be­deutung des Dogmas und der Verehrung der unbefleckt empfangenen Jungfrau! Als Wahr­zeichen echten Christusglaubens, als Antrieb zum Ringen nach makelloser Reinheit, als Vorbild christlicher Sitte und heiligen Strebens, insbe­sondere für das christliche Familienleben grüßt darum der ganze katholische Erdkreis so innig und begeistert die allerseligste und reinste aller Jungfrauen.

Diese Erwägungen sollen uns, Geliebte, am kommenden Jubelfeste ein freudiger Anlaß sein, das geheimnisvolle Band, das uns nach Gottes ewigem Ratschlüsse mit Maria verbindet, noch fester und enger zu knüpfen. In seinem Rund­schreiben hat Papst Pius X. mit tief empfundenen Worten darauf hingewiesen, daß Maria nicht nur die Mutter des wahren Leibes Jesu, son­dern int Reiche der Gnade auch die geistige Mutter des mystischen Leibes Christi, sei­ner heiligen Kirche, ist, daß sie also eine wahr­haft mütterliche Stellung in der ganzen christ­lichen Kirche einnimmt. Wir schauen sie, wie sie in ihren Händen das .Heil der Welt den Hirten aus dem Volke Israel und den Weisen als Ver­tretern der Heidenvölker entgegenhält; wir sehen sie als Mutter das göttliche Opferlamm zum Berge Golgatha zum Kreuzaltar geleiten und betend für die ganze Menschheit barbringen; wir sehen sie am Pfingsttage, am Geburtstage der Kirche, inmitten der Jünger den heiligen Geist herabrufen auf die ganze Christenheit; wir wiffen, daß durch die Gemeinschaft der Heiligen die Christen aller Zeiten in heiliger geistiger Ge­meinschaft mit ihr verbleiben.

Darum soll denn auch das Jubelfest der Unbefleckten Empfängnis uns ein Antrieb fein, stets von neuem der Weissagung uns zu freuen, die sie selbst, des heiligen Geistes voll, im Hause der Elisabeth verkündet hat: „Von nun an wer­den mich selig preisen alle Geschlechter".

Je mannigfaltiger die Gefahren, je heftiger die Stürme sind, denen die Kirche, das Schifflein Petri, auf dem Meere der zeitlichen Wandlun­gen ausgefetzt ist, desto vertrauensvoller wollen wir mit dem obersten Hirten, mit dem Steuer­mann des Schiffes emporblicken zum freundlich leuchtenden Meeresstern, zu Maria; desto treuer wollen wir mit ihr zu ihrem göttlichen Sohne halten; desto inniger Hand und Herz zu ihr und mit ihr zum Throne des Lammes erheben.

Vereint mit ihr, durch die Gott den Urquell alles Gebens, Seinen eingeborenen Sohn, der Menschheit gegeben hat, erheben wir segnend die Hände über euch alle, geliebte Diözesanen:

Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, der Sohn und der heilige Geist.

Gegeben zu Fulda, am Grabe des heiligen Bonifatius, am 17. August 1904.

®. Kerb. Kopp, Fürstbischof von Breslau, zugleich in

Vertretung des Bischofs Wilhelm von Hildesheim.

A. Karb. Fischer, Erzbischof von Cöln. tt Thomas, Erzbischof von Freiburg, t UL Felix, Bischof von Trier.

t Anbreas, Bischof von Ermland. f Hermann, Bischof von Münster.

t Dominikus, 0. Cist., Bischof von Limburg, t Abalbertns, Bischof von Fulda.

•t Augustinus, Bischof von Culm. t Hubertus, Bischof von Osnabrück, t Wilhelm, Bischof von Paderborn.

t Tbuarb, Weihbifchof von Posen in Ver­tretung des Hochwürd. Herrn Erzbischofs von Gnesen und Posen.

f Heinrich, Bischof von Pergamum, katholi­scher Feldpropst der Armee.

Dr. k. weihnachtsbücherschau MH.

IV.

Der Verlag von Sirchheim iw Müwchew konzen­triert feine Wittsomkeil <wf die von den Pro'essore« Kämper», Merkt- undLpchn betautgege ene Welt­geschichte in Charakterbildern. Dar au* etwa 42 Sätne berechnete groß angelegte Werk schreitet Planmäßig vrd bedächtig oorträrt». Den 1903 .r« ichienenea Börden, ,Cy iw" (non Dr. Lindl), „Homer" (von Prof. Dreruv), „Napoleon I." (von Sknerollent» nant Ritter von Landmann) folgten in bleiern Jahre „Richard Wagner" von Dr. Wilhelm Kienzl und „Mohammed" vcn Prof. Hubert Srimme. Der nächst erscheint „Kaiser Mex mllian I." von Dr. Mcx Jan­sen. Für die rüchsten Jahre werden vordcrettet