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Verantwortlicher zchriftleiter:Zos.vaum für die Znserate J= parzeller in Hulda-

Maer

Wochenbeilage: „Illustrierte Sonntagrzeitung"

Snzeigen: Vie ei®, spaltige Petitzeile odeL deren Saum 15 Pffc Reklamen die PetitzeüS 25 Pfg.; bei wiedvk° Holungen wird entspr vabatt gewährt.

Druck und Verlag der HuldaerActiendruckerei> in Hulda (Harmonik Hernsprecher Rr. 9.

31. Jahrgang,

Hulda, Dienstag, den 29. November 1904.

M 273.

Dr. K. weihnachtsbücherschau 1904. in.

Der Verlag von I. P. Bachem in LSI« a. Rh bietet in d esew Jahre eine so ch- Fülle empfehlens­werter Neuerichetnungen uns Neuarflrgen, daß von der Zurückhaltung desNovitätenmarltes, die man bei a deren Benagen beobachten lann, hier nichts zu spü'en ist. Und zwar ist e» herkömmlicherweise vor- wiegend die Unterhaltungslektüre höheren SttleS, welche bei Bachem ihrejBefried'gung sucht und fiildet. Aus diesem Gebiete ist rer Bachemsch. Verlag s-it langem im besten Su ne des Wortes modern gewesen. Heute möchte» einige Ueberveuea selbst die prächtig»» Romane der Freiin v. Bracke! nicht mehr al- vollwertig gelten lassen. Doch der Geschmack de- ge­bildeten Lesepublikum» ist ein nicht zu untn schätzende? Richter u»b Gradmeffer, wenn er ter „Tochter der Kunstreiters" bereit- zur 21. Auflage (geb. 5 Mk. 75 Pr), „Daniklli" (geb. 7 Mt. 50 Ps.) zur 9., Prinzeß Ata" (geb. 4 Mk 50 P') zur 5., dem „Spvvlehrer von Carrara" (geb. 4 Mk. 25 Ps.) zur 4 Auflage usw. verhalf und so der Bracke! auch heute noch Eriolge fichert, an welche manch modernes Buch nicht heranreicht. Die Brackel'ichen Romane flehen roch immer in der vordersten Reihe und werden n it gespanntem Interesse und hoher ästhetischer Befriedi­gung gelesen.

ES zeugt für den Geschmack und das Zeitver- ständnis dieses Berlages, daß alle feine Belletiftlka guten Absatz finden. M- H-rdert» „Da« Kwb seines Herzens" (geb. 4 Mk. 25 Pf ), einer der besten Romane die er fruchtbaren Dichterin und Erzährri», erlebte soebei die 5 Aufl ge; bte preisgekrönte No Delle von Ernst Lingen „Vergib md Vergiß" (geb. 5 Mk. 50 P ) die 9. Auflage. FullertonS „Unglaublich und doch wahr" gehörte schon vor 25 Iah: en z t den beliebtksten Romanen und toiro noch heute atm ge eien, war die neue 9 Auflage beweist (8eb. 5 Mk. 50 P'.), Lolomas spanitche Novelle „Verrechnet" (geb. 2 Mk. 50 Pf); Sheehans irische Erzählung „Meinneuer Kaplan" (geb. 6 Mk); ® bar le« de BitiS pretSg k öater „Roman d-r Arbeiterin" (geb. 6 Mk), (aus dem Pariser Leben), ernteten beifäll gsten Erw-g, io daß jed-r der ge- not nten drei Bä de zu: 4. Auflage fortscheiten konnte. Daß Kardinal Wisemans unst-rbliche „Fabiola" abe mal« eine Neuauflage, die 38 , erforderte, ist mit Genugtuung zu registrieren. (Geb. 4 Mk).

Fünf neue Roman- und Novellen­bände liegen diesmal auS dem Bach-wichen Berlage vor Dazu kommt noch ein Bändchen liebenswürdiger Militärhumor eSkeu von A.Kuth, von denen eine, „Die Regimentsböcke", der Sammlung den Titrl gab (geb. 1 Mk. 60 Pf ).

Der Roman „Durchgekämpfi" von Marie Louise Freiin von Hutten-Stolzenberg, darf erhöhtes Inte,esst bca sspruche», weil er zu einem leb­haften Meinungsaustausch über die Zuläsfigkeit bei: Behandlung tiefer still'cher Konflikte, namentlich deS Ebelebens, in einem katholischen F-milienorgan ge­führt hat. Die Ueberängstl-chen haben dem meister- hait durchgeführten, auf dem Boden enischi-den christ­licher Weltanschauung stehenden deutschen Roman un­gewollt zu einer wohlverdienten Reklame verhalfen (geb. 4 Mk. 50 Vf ).

En ähnlicher Erfolg dürfte dem von Johanne- Berg ouS dem Französischen übertragenen Roman von Henry Bordeaux „Furcht vor dem Leben" beichieden fein (geb. 4 Mk. 50 Ps). Auch dies-r von der französischen Akademie preisgekrönte Roman behandelt filtliche Verirrunzen nur c S häß­liche Fleck-n auf dem Grunde christlicher Weltan­schauung und stellt den RraliSmuS des Verwerflichen dem Reali-muS fittlicher Größe entgegen.

6'ner eigenartigen Idee ent prang M. Herberts „Buch von der Güte" (geb. 5 Mk), fünf No­vellen, dere gemeinsamer G-ui>dton das Wirk-n uob be Eirflni gbt g-r Menschen ist. Nur einer Meister hanb unt> einen großzügigen Geiste konnte eS ge­

lingen, bie unerläßliche Manr.igfaltig'eit in bleie Harmonie zu bringen. Jede der iünf Ncv-llen ist em Kabineitstückchen für sich. In unserer selbstsüchtigen Zeit rücksichtslosen Jntereff nkampseS wirkt e n solches Buch wie Balsam für jene, denen der Glaube, daß es noch gütige Menschen gibt, erschüttert war.

Jungen Eheleuten wird der sauber und geschmack­voll illustrier'eNooellenband „Ju»7eEhen" (geb. 7 Mk 50 Pf) ein w'llkoermeneS Geschenk fein. Elf Novellen von verschiedenen Autoren behandeln mit glücklicher Abwechslung da« Thema der jungen Ehe nach seiner launigen und humoristlschen wie nach seiner ernsten, ja sehr ernste» Seite h«n, so daß man bei der anziehenden Lektüre unve.merkt auch einiges lernen kann.

Eiere herzerfteuende Sammlung hat Dr Heinrich Clementz dem Inbegriff aller Liebe und Güte, der „Mutterl".gewidmet. Der mit ünf finnig ous- gewähiten Kunstdruckbildern gezierte Band fingt da» hohe Lied der Mutter, „ihr Lob, ihre Freud und ihr Leid". (Geb. 6 Mk). Manch strahlet der Bück, aber auch manche Träne wird dieses h-rrliche Buch begrüße».

Fran Adele Sieger bietet in einem „schicken" Bande „Ans der Frauenwelt" (geb. 3 Mark) eine wertvolle Auswahl von Beiträgen aut der Kölnischen Zeitung', im ga zen 124 Artikel ü er die verschiedenste» Frage» und Gebiete, welche für die moderne chrsstllche Fra» Wert und Interesse haben

M. Herbert« geistvolle und gedankentiefe „Aphorismen",di sesSchatzkästchenechter,goldener, durch tiefste Menschenkenntnis geläuterter LebenS- wetrheb, erlebte die zweite Arflage (Goldschnittband 4 Mark) DaS um manche» kostbare» Spruch ver­mehrte Bändcyen sollte in keiner Bücherei fehlen.

Auch Klara Rheinaus hübsches Goidschnltt- bändchen „Ernste Stunden für junge Mädchen" (geb. 4 Ma k), das wertvolle ergänzende Gegenstück zu Marie von Lindemann« „Die ratende Freundin" (9. Auflage 4 Mark) ist in zweiter Auflage erschienen.

Wie ein Festgruß zum Jubiläum d«S 8 Dezember mutet der Lobgksang auf die allers ligste Jungfrau an, den Bernarv Aren- 8. J. aus b?m mittelalter» lichrn Original der „Goldenen Schmiede" Konrads von Würzburg in» Neudeu'-sche über­tragen hat (mit 6 Kunst oeilag-n geb. 3 Matt). Das Buch hat nicht nur al« Meisterwerk frommer Marien- minne, sondern auch in litera historischer Beziehung hohen Wert. Einleitung und Äzimeilangen unter­richte» über Bedeutung und Form, Symbolik und Sprache deS Werke«

Al» willkommene Ergänzung zu der vollständigen lateinischen und italienisch-» Bn'aahe der Gedichte rc. deS hochseligen Prpstes Leo XIII. (mit Einfuhr» g on Eyatnafiaidirtlror Dr. Jos. Bach) begrüßen wir die von Prof Dr. Bernhard Barth unte nommene Verdeutschung „Sämtlicher Gedichte deS Papstes Leo XIII." (geb. 4 20 Marr). DaS Vor­wort würdigt den Papst als Dichter, auch der kurze L benSabriß hält diesen G-nchtspur-kt fest. Die 17 ersten Denkmü zen aus der Reglern»gSzeit Leo» XIII, deren Inhalt Prof. Brunelli durch je ein Sonett er­läuterte, find In guten Abdrücken toiebergeqeben. Unter jeder Münze steht dar vrdeutsckte Sonett Die vornehme Ausstattung de» Buche» entspricht dem Inhalt.

In zweiter, gänzlich umgearbeiteter und stark ver­mehrter Auflage erschien Prof. Dr. Jos. Pohle» Secli-Biographie (mit Bildnis, farbiger Sp ktral- kaset und vielen T-x biidern.) „P.AngeloSecchi", ver große Astror on aus dem J-su tenoreen, dem Er­st der der Spektralanalyse, dem dies s „Lebens- und Kulturbild aus dem 19 Jahrhundert" gewidmet ist, wirkt al« greifbarer Beweis gegen die vielbereiteten oehäfstgen Unterstellungen, als ob einerseits die O den Feinde der wahren W ffen'chast feien und anderseits oie naturnnsienfchaft'ichen Forschungen den Offen- barung«gfauben vernichten. (Geb 5 30 Mark).

Derselben Verfassers hochinteressantes Werk „Die Sternenwelten und ihre Bewohner", das sich au» einem Versuch über die Bewohnbarkeit der Himmelskörper binnen wenigen Jahren zu einer voll- ständ'g'n Einführung in die moderne Astronomie ent­wickelt hat, findet fortgesetzt so starke Nachfrage, daß eine vierte v-rMthrte Aufl ige nölig wurde.

Bachem« neue illustrierte Jugendschriften (besonder» für Knaben reiferen Alters), bedürfen kaum

noch der Empfehlung. Schulrat Dr B ck rechnet fie. zu den ersten Erscheinungen der Neuzeit und meinte, daß man besseres uib schöneres schwerlich fi den kö nie. Beginnend mit „SpartacaS" fi d im Laufe einig»« Jrhre 27 Bände erschiene», von denen bi» meisten (auch der letzte „Unter dem alten Dissauer') Robert Mürchgesang zum Bersosser haben «mb in Kalikoprachtbänben mit ihren farbige» Kunstbruck^ildern (geb. Mk. 3.—) ba» Entzückei bet studierenden Jugenb find.

Die nicht minder beliebten illustrierten Er­zählungen für die Mädchenwelt umstffm nunmehr 21 Bände, wovon 17 für jüngere (Pracht- band je Ml. 2 50), 4 für reifete Mädchen (elegant gebunden je Ml. 4 —), bestimmt find. Die beiden neuesten Erzählungen „MruS" von I v. Garten, und „Ihr Lied ter Siebte" von Christine Doorman (mit je vier Kunstsruckbildern und Embanbznchminv) find jede in ihrer Art anziehend und von besonderem Reiz. (Prachtband je Ml. 2 50)

In her jetzt 28 Bändchen umfassenden Sammlung von BachemS „Jugend-Erzählungen" (yübsch gebunden mit vier Ddginalbilbetn je Ml. 1 20) fhb uier allerliebste neue Bändchen erschienen: „Dagos Srlebwffe", Geschichte eines Affe», von Klara Rheinau; „In Sturm und Not", Erzählungen von Wirckeliett- Zuaibroock; „Gockel, Hinkel uns Gackeloia", Märchen von K lernens Crentano; „Licht und Schalten", Er- zöh uagrn von M. Mardorf.

Im allgemeinen ist mit besonderer Anerlennung hervor zuheben, daß die Erzeugniffe deS Bachemschrn Verlages auf der vollen Höhe bet Kunsttechr.il unb der veredelten modernen Geschmäcker stehen. Scharfer Druck, tobenofe« Papier, lürpleil cher Buchschmuck und äußerst geschmackvolle Einbände find anerkannte Vorzüge der Bachemschen Bücher.

vermachter.

(*) Steine Nachrichten. FriedrichSHafen Durch den Bodensee werd eiu Telephonkade l gelegt unb zwar zwischen Friedrich?Hafen und RornanS vorn. In die Kosten teilen sich Württemberg und die Schweiz. — Breslau. Zwischen Breslau und seinen Botorten soll vom ersten Mat 1905 ab ein ständiger Automobil. Post- und Paketverkehr eilige, richet werden. Zu diesem Zwecke hat sich eine Gesell­schaft gebildet. — Pankow bei Berlin. Gin „Verein erstklassiger Menschen" ist in Pankow tnS 8;ben gerufen worden. 68 handelt sich dabei nicht etwa um die scherzhaf.e.Benennung eines harmlosen Bergnügnngs- vereins. Der neue Be-ein bezweckt, wie ein Bericht- erstalt r versichert, wirklich die Pflege der isxklusi ilät da seine Mi glieder sich allen E-nstes für „Menschen erster Klaffe" halten und mit anderen Leuten, außer in ihrem Berufslkbm, nicht verkehren wollen. — Wien, einen tragischen Tod fand ein iSjähriger Gym­nasiast in Wien. Gr war der Sohn einer armen Witwe und in seinen freien Stunden al» Handlanger auf einem Schiffe tätig. Hierbei ertrank er just zu derselben Zeit, als das Proff-fforenKollegium beschloß dem jungen Manne in Anerkennung seiner vorzüglichen Studien ein Stipendium zu verleihen. — Düsseldorf. Der nach Untersschlazung von 10000 Mk. aus Düssel­dorf flüchtige Postassistent Röpke wurde in London verhaftet. — G sf e n. Auf der Zeche Erin bei Gaftrop wurden'» Bergleute verschüttet. Einer derselben ist tot die andern tätlich verletzt. — Käs li». Eine dreifache Hochzeit fand in KöSlin dieser Tage statt. Der Schmiedemeister Dröxer feierte rittt seiner Ehefrau Die golbme Hochzeit, sein Sohn mit seiner Ehefrau die fübetne Hoch,eit und die Enkelin bz$ greifen Jubelpaares und Tochter deS Silberpaares die grüne Hochzeit. — 91 e m • g) o rl. Wie der »Newyorker Heralb" aus Philadelph.a berichtet, erregt es dort großes Aufsehen, daß die T chter eines bekann- tenMillionär S, Frl, Mariane Wdod, das elterliche HanS verlaffen hat um eine Stelle alS Haus­mädchen anzunehmen. Sie unterzieht sich willig allen Arbeiten, fegt, kocht, wäscht und bekommt wöchent­lich vier Dollar Lohn. Frl. Wood erklärt, daS gesell­schaftliche Treiben langweile ste entsetzlich und die einzige Genugtuung im Leben bestehe darin, irgend etwa- mit Ernst zu tun. — Bamberg. Das Schwurgericht in Bayreuth verurteilte den Schutzmann Joseph Deck-rt von Forchheim, der am 23. Oktober d. Js. nachts den Maurer Schürr in Forchheim nach einen Wortwechsel erstochen hat, zu acht Monaten Gefängnis. — Kirchberg (Rheinland) ein Kuriosum ist von hier zu berichten. Während sonst im Kreise die Gemeinderatswahlen teil weise unter regster Beteiligung vor sich ginge», erschien hier laut ,Rr. Iül. Korr. 81' in allen drei Klaffen

kein eiziger Wähler. Schließlich mußte man in jeder Klaffe wenigstens einen Wähler heianholen, der dann die bisherigen Gemeinderats-Mitglieder wieder- wählte. — Rostock (Mecklenburg). Eine unver­hoffte Erbschaft auS Dankbarkeit erhielt ein in recht bescheidenen Verhältnissen lebendes Ehepaar in Rostock. Die alt-n Leute hatten vor etwa dreißig Jahren eilten Waisenknaben liebevoll auf genommen. Nachdem der junge Mann die Schneiderei erlernt hatte, wurde ihm die Heimat zu eng und er wanderte nach Australien auS. Dort scheint ihm das Glück hold ge­wesen zu fein; er bat auch der t fhgeeltern dankbar gedacht. Bei der Elöffnung seines Testaments hatte er nämlich den alten Leuten 12000 Mk. vermacht. — Gelsenkirchen. Im hiesigen WafferleitungSprozeß wegen der TyphuS seuche gab Professor Koch fein Gutachten dahin ab, daß eS sich um eine durch da» Wasser hervorgerufene Epidemie handelte.

* Eine neue Riesenbrücke wird in Nordamerika geplant znr Verbindung bet Insel Kap Breton mit dem Festland von Kanada- Sie ist von letzterem ober vielmehr von ber Halbinsel Neu Schottland burch einen Meererarm von 1156 Meter Brei e, die Straße von Canso, getrennt. Der Hauptbogen ber Brücke soll 600 Meter Spannung erhalten unb 50 Meier Über be« Spiegel des MeereS zu liegen komwin, dessen Tiefe an jener Stelle So Meter erreicht. Die Entwicklung ber ^nbuftrie auf bei Insel Kap Breton rechtfertigt gewiß bie bebeutenben Kosten, die jener Brückenbau verursachen wird, denn die beiden dort gelegenen Städte Sydney und «ydney Nord find bie Mitrelpunkte des wichtigsten Steinkohlen- und Elser gebiet es in Kanada. Tie Kihlevlager, bie jetzt in großem Maßstab ans ge­beutet werben, erreichen eine Stärke bis zu 10 Metern und werben nach Art eines Steinbruchs mit Dynamit abgebaut. Die Produktion beläuft sich jetzt bereits auf SOlO Tonnen täglich. In unmittelbarer Nachbarschaft der Kohlenbergwerke erheben fich zahlreiche Hochöfen, und bedeutende Fabriken find im Bau begriffen. ®» stad also auf bet Insel Kap Breton alle Vorbedingungen für eine große industrielle Entwicklung gegeben, die durch den Brückenbau zweifellos eine wichtige Förde­rung erfahren wird. Bisher führte die Eisenbahn durch N-u Schottland nut bis zur Meerenge von Tanso herüber, w rd nun aber wohl über bte Brücke hinweg in bas Kohlen- und »ifengebtet von Sydney verlängert werden, obgleich genauere Angaben darüber noch nicht mitgeteilt worden sind.

Literarisches.

Papstkalevdrr für 1905. Verlag der Bonifatius- Druckerei in Paderborn. P eis 50 Pfennig. Zu beziehen durch olle Buchhandlungen.

Ao. Gediegerheit des Textes, an vornehmer Aus­stattung und sehr schmuckem und reichem Bilderschmuck dürfte der Papstkalenoer kaum von einem anderen Jahr» buche überbofen werden Der Popstkalevder richtet fich in volkstümlicher Weise in erster Linie gegen die LoS-von-Rom-B wegang, und diesen Zweck verfolgen sowohl bie packenden, au» der Feder erster Autoren stammende» Volks-Erzählungen, wie auch die übrigen Schriftwerke. Der Papstkalender verdient uneio ge­schränkt empfohlen zu werben, um so mehr, alS ein erheblicher Teil be» Reinerträge» dem Bomsatius- Berein zu gu!e kommt.

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