finden werde. Aber darüber scheinen uns ii wertlos zu sein. Ecwö
MaerWZettmg
Msnakbevager GeschlchLÄMW"
M 261
1904.
31. Jahrgang
• ver russisch-japanische Krieg,
Aimee.
veutscher «eich.
Berlin, den 12. November 1904.
Ler HrLsident des Reichstage-, Graf von Ballestrem, hat nunmehr für die erste Sitzung nach der Sommeroertagung am 29, November als Tagesordnung bestimmt: Beratung von Petitionen. Beginn um 2 Uhr. — Die nächste Plenarsitzung des Herrenhauses wird am Mittwoch, 30. d. Mt., nachmittags IfUhr stattfinden. Auf der Tagesordnung steht der Gesetzentwurf über die Kirchensturmgesetze für die evangelische und katholische Kirche.
* Die demnächstige Abstimmung über die Kanalvorlage ist in der Presse bereits Gegen- stand von allerhand Vermutungen und Berech. nungen. Wir glauben, daß die Vorlage und | somit auch der Rhein-Leine-Kanal sowohl in der Kommission wie im Plenum eine Mehrheit
nimmt ein Piemontese ein, so ein armer Teufel von Künstler in Lumpe», der richtige Zigeuner ein Lärmmacher und Zänker, der im Voraus br-' z'hlt werd« muß, weil ihm stets ein halbes Dntzend Gläubiger an dm Rocks chöß« hängt,
(MiftleUerrAskS««
s.wocheabellagr!„IllustrierteSsiWtagqeitung"
— (Nachdruck verboten.) Madame Toltzhetm
.So lauge Da willst/ antwortet« Aimee. Und ganz leise fügte sie für sich bei:
.hier oder anderswo, es ist einerlei, wir find ia doch heimatlos!"
_ »Du sehnst Dich doch nicht nach de« „gallischen Theater-, Liebch«?"
»O nein! aber Roll, Mütterchen, Roll vergißt uns,-
r , , zahlenmäßige Angaben
scheinen uns in diesem Augenblick recht zu sein. Erwähnt sei daher nur, daß den Erkundigungen bet .Deutschen Tageszeitung' „vielleicht schließlich 30 bis 40 Konservative und Frrikonservalioe für den Rhein- Leine-Kanal stimmen werden. Auf die große Entrüstung, die sich jetzt in liberalen Blättern auStobt, geben wir nicht viel.
* „Das Zentrum an der Arbeit'" Unter Vieser Spitzmarke bringt die sozialdemo- kratische Presse einen Artikel, der einen Teil der im diesjährigen Jahretbericht des Volks- vereivs für das katholische Deutschland enthaltenen Zahlen und Mitteilungen wirdergibt, um die „Macht" des Volksvereins den „Genossen" vor Augen zu führen. Der Artikel führt die Mitgliederzahlen des Volksvereins in den einzelnen LandeSteilen an, die bekanntlich gerade in den letzten Jahren zum Teil ge- waltig gestiegen find, und bemerkt dann:
Ausgestoßen.
Bo» Maurice de Beaumont. Deutsch von Helene KrembS.
lüp* Srbyrrwh» enl l^ßellgeldinzuKauu» oMvärtolM-SSpsz.
, rrranttvotttiche»
Äegino machte eine abweismde Bewegung, ihn; war kümmert er uns!" wJ-SE? H«z krampfte sich zusammen. In diesem ^rg«bücke näherte sich ihr ein Dimer und brachte l ger Kd “ Platte einen »ries mit ttalienffchem Post- frii 5^8 imige Mädchen erkannte die große», kräftigen ^Ä^daS^ Freundes. Es lächelte und erbrach
»Du e^u^st doch, Mama?"
Madame To!tzh.im nickte bist em großes Sind! Gib aber nur acht, n ?^eS Bekritzel nicht herumlieg« läffest." eijitaä>ÄL”erneS J' bk, u°d schloß stch
ghio' die auf der Terrasse spazier«
8to- dlunee zog sich auf ihr Zimmer zurück, um
spaltige Peützette »tz« 6er« Haarn pfg. verlornen diepetitzM« 25 pfg..- bei wtetzrr. Wangen wird eutspe
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„DaS ist die Lage. . . Rollo» wäre zehnmal beber in der Ratten- und Mausefallen - «nverane, als in Italien, dem Lande der Kunst. . . .
„Nun ist es aber Zeit, dar Harlekin mit fein« Possen aushört und Deinem alten, ernst« und immerdar anhänglichen Roll die Feder überläßt. Denn die Moral von der Beschicht ist leider, daß wir beide auf lange Dauer und viele hundert Mell« von einander getrennt find.
„Ich danke Dir herzlich für Dein« Brief, liebe Aime,, mehr noch für Dein »erträum. Bewahre eS mir! Ob nah oder fern, teile ich gern Deinen Kummer wie Deine Frmden, das ist Freundes- Pflicht. Meine Bedank« folg« Dir, und durch die Zellen lese ich in Deiner Seele. Ich wache über Dich. In der Tat ein sonderbarer Mentor, den der Zufall in Dein« Weg gestellt hat! Gern gäbe ich zehn Jahre meine» Leben» darum, wenn ich durch Weisheit und Tugmd Deinem Bertrauen entsprechen und Dir ein würdiger Bruder fein könnte!
„Was soll ich von der Rolle sag«, die Madame Toltzhetm spielt! Diese Persönlichkeit ist wir vollständig unbekannt, ebenso wie die Bründe, welche sie zu ihrer Handlungrweise bestimmen. Aber mache Dir nicht zu viel Sorge um da» Beheimni». Regina liebt Dich und nur dein Beste» wird die Triebfeder ihre» Tnr» feto. Da Da nichts da- gegen mach« kannst, so schließe die Augen vor diesem Rätsel. Ueberbänfe Deine Mutter mit Liebe und Zärtlichkeit, beim Deine Liebe ist ihr Leben, Dein Glück ihr Traum.
Ich weiß, Dein Ideal ist nicht da» ihrig,. Eure Charaktere find so verschieden. Sie hängt an der Welt, am Schein am Bold — Dein Geschmack ist einfach und bescheidm. Bo» jeher ging Dein Wunsch nach einem still« friedlichen Dasein; da» kleinste Dach könnte Dein Glück beschtrmm. Verliere nur nicht die Schuld; die» ist eine Neber-1
Bezüglich Port Arthurs handelt es sich dem Rmter'schen Bureau zufolge bei dem Ge. rüchte von der Kapitulation augenscheinlich [um ein bloßes Börsengerücht, das jeder tatsächlichen Unterlage entbehrt Von anderer Seite wird dieses bestritten. — Wer hat nun recht?
Uebrr die neuen russischen Rüstungen, welche aus Polen Kanonenfutter nach dem Kriegsschauplätze bringen, wird der.Köln. Ztg.' folgendes berichtet: „DerEinberufung in den aktive» Dienst aus 19 Kreisen des Königreiches Polen, welche zu dem Militär - Bezirke Warschau und teilweise zum Bezirke Wilna gehören, unterlieg« 110,000 Reservisten, wovon etwa 40,000 eingestellt sind, 13,000 wurden den fertigen Schützenregimentern und der für den fernen Osten bestimmten Artillerie eingereiht, 3400 zur Auffül- hing der 48. Infanterie-Division benutzt, welche
gangSzett, dmn da» kostspielige Leb«, da» Ihr sührt, könnt Ihr unmöglich noch lange fortsetzen. Du hast Recht, D'ch nicht ohne Bedenk« de» Ber- gnügen hinzugeben, welche Euer Schein-Reichtum Dir augenblicklich gewährt.
„Dein rechtliche» Urteil hat Dich die Hohlhüt und die Eigensucht der modernen Gesellschaft bald erkenn« lass«; Dein Wesen verträgt sich damtt nicht.
„Liebe Äimee, Deine j tzige Umgebung ist nicht gM genug für Dich. Ich wünschte Dir Bessere» und kann nicht annehmen, daß die Vorsehung Dich bitlang brav und rein erhalt«, um Dich in der leichtfinnigen Welt, die kaum mehr taugt als unsere Bretter, verderb'» zu lasse». O, die Vorsehung l Du weißt, wie mein guter Sätet Payrard mich immer ans ste verwies. . . . Armer Bajazzo, btt ich bin! wohl ist mir im Laufe bet Zett viel Gutes abhanden gekommen, aber das Vertrau« auf die Vorsehung habe ich mir erhalte», und darum kann ich auch Dir zum Tröste wiederhol«, Schwesterchen verzweifle nicht an der Zeckmrft; Kopf hoch und gehe mutig Deine» Wege»! Glaube, hoffe urd bete! . . . Ach, leider vergesse ich e» so ost selbst, — laber ich weiß, ich fühle e», aller hängt davon ab.
„Lebe wohl. Aimee I Pflege sorgsam D-ine arme Mama. B<nieße, wa» die Gegmwart Dir «ngwehme» bietet, aber denke auch bei Dein« Vergnügungen manchmal daran, mir zu schreib«. Bergiß nicht, mir Näh re» über Dein« Pariser Ritter, Herrn Bor trau DeShaireS, mttzuteilm. Sag ihm, wenn er mit mir tausch« wollte, so wäre ich ganz geneigt, seine Stelle etozunehuwu. Da» Römeihotel gegen den Palast Doria. Per Bacco! die Gelegenhett wäre günstig!
„Adieu, ich verspceche Dir eine lange Beschreibung der phy fisch«, politischen, historisch« und artistffch« Geogrcphie No:d-Italien». Roll."
* Ansprache deS Kaisers an di- Pots- da»er Rekruten. Gelegentlich der Vereidigung der Rekruten bet Potsdamer Garnison wies, wie nachträglich bekannt wird, der Kaiser in seiner Ansprache unter anderem barauf hin, baß bes deutsch« Soldaten höchste Pflicht sei, in Fällen der Not und Gefahr freudig bas Leben für den Lanbesherrn zu lassen unb für bie Interessen des Vaterlandes in bie Schanze zu schlagen. Die jungen Soldaten sollten sich an ihren Brüdern auf blutiger Wahlstatt in Südwestafrika ein Beispiel nehmen, welche, obgleich schon längst nicht mehr aktiv unter der Fahne dienend, sich freiwillig zu der Expedition gemeldet hätten, um dem Könige und dem Vaterlande zu dienen. Wetter legte der Kaiser den Rekruten dar, welche hohe Ehre es sei, der Garde in Potsdam anzu- gehören, bie ihren Dienst unmittelbar unter seinen, des Kaisers, Augen tue. Es sei dies wohl der Wunsch vieler, aber nur einem be- schränkten Teil lönne diese Auszeichnung geboten werden. Daneben ermahnte der Kaiser die Rekruten zur Gottesfurcht, denn nur im Besitze dieser Eigmschaft könne der Soldat seinem schweren, aber doch so schönen Berufe gerecht werden. Ohne Gott sei kein Segen denk- bar. Wer Gott im Herzen trage, werde die Müh« und Anstrengungen, die der Beruf eines Soldaten und vor allem eines Rekruten mtt sich bringe, leichter bewättigen, als betjmige, ber von Gott nichts wissen wolle. Mon solle sich freudig zu seinem Gott bekennen unb nicht erst in Stund« der höchsten Not zum Allmächtigen nifen Beim Schluß dec Ansprache erläuterte bet Monarch ben Rekrut«, daß bie Vorgesetzten an seiner Stille stehen unb befehl« unb daß, wie tot Eide gelebt, jeder seine Pflicht an seiner Stelle tun solle, dann werde ihnen der Dttnst leicht werden und der Dank ihres Kaisers nicht ausbleiben. Die Rekrut« sollten auf ihren Rock stolz feto und ihn nicht beschimpfen lassen, denn es seiner Rock des Königs Md der dürfe nicht angetastet werd«.
.buin Versammlungen verboten. In einer amtlichen Znfchrift an bm Stnberufet ber Pücklet-»«. i towwlunse», den Buchbruckerrlbefitzer Mitiching, heißt , j* daß te länger je mehr erhebliche Bedenken gegen bte geistige Zurechnungsfähigkeit deS Grafen entstand« fei«, und daß fein Ruft, et« in öffentlichen «er. fammlung« daher ferner nicht geduldet werden könne.
diese «erfügung gerichteten Flugblatt schilt Graf Pücklet auf „heillose Wirtschaft" der «oltjet, die die „Männer von «erlm- nicht dulden dürft«: .»te Negierung will unS vergewaltig« und uns herab- drückenzu Eklav« und zu rechtlosen Leuten. Solange entmündigt bin, hat niemand das Recht, mir d°5.,F.p"ch« in einer öffentlichen «ersammlnng zu ^dieten. ^Bei uns regieren Jude» und Judengenoff«. ^e"ischlaud ist ein großer Jud«staat geworden, an dem Hopfen uud Matz verloren ist Auf. Ihr Männer, Eure Fahne und Banner lustig wehen, sammelt Euch letzt in festgeschloffenen Bataillonen. Ich, Euer Führer, werde Euch zum Sturm führ«." «r beruft link neue »ersammlung ein, in der er ein« Arbeiter Weißenborn als Referenten und stch selbst als Teilnehmer an der «ersammlung bezeichnet.
V ««lin, 12. Nov. 1904. Der Kaiser kehrte gestern abend von KönigSwusterhausen hierher zurück. ?^s ^üh hört, der Kaiser die «oitiäge deS Staats- sekretäis deS ReichSmarincamtS und deS Chefs des MarinekabiuetS, wohnte um 10 Uhr der Rekrutenver- ^diaung im> Lustaa ten bei und empfing im königlich« Schloß den bisherigen kolumbischen Gesandten Gutierrez Porce und seinen Nachfolger Carlos Rico zur Ueber- | reichung ihrer AbberufurgS- und BeglaubigungS- fchreib«. Das Frühstück nahm der Kaiser beim Offizierkorps des Kaiser Alexander-Regiments ein. — Die In- formationen, die der Minister des Innern auf feiner Studienreise nach London und Paris genommen hat, werden stch nach der ,8L Pol. Rorr.‘ zu einer Gesetzesvorlage verdicht«, welche bezweckt, die ärmeren Bororte Berlins mit der Hauptstadt zu Zweckver» bänden zu verbinden, die diesen Vororten daS Trag« ihrer Schul-, Annen- mb Wegebaulafien erleichtern sollen. - Der Preußische Städtetag ist zurn 6. unb 7. Dezember vom Vo, stände nach Berlin einberufen worben. An den Verhandlungen werden auch Stadtverordnete teilnehmm. — Dem New-Yorker,S»n- zufolge steht bie Ernennung Eornelius Bänder« biltS zum ersten Botschaftssekretär an der nordamerikanisch« Botschaft in Berlin unmittelbar bevor.
1 Diese, wenn auch unfreiwillige Anerkennung der erfolgreichen Tätigkeit des Volksvereins — soweit biefelbe als Abwehr des sozialdemo» kratischen Ansturmes in bettacht kommt — beweist, wie sehr der Volksoerein mit ber gegen die Sozialdemokratie eingeschlagen« Polittk auf oem richtigen Wege ist. Seine mannigfachen Wessen haben sich bestens bewährt. Sie könnten aber noch bedeutend wirksamer sein, w«n dem VoikSverein überall das notwendige Verständnis entgegengebracht würde. Die Anerkennung der Bedeutung des Volksvereins als Abwehrmtttel der Sozialdemokratie sollte allerorts eine Lehre bilden, überall auf eine weitere Waffenbereit schäft bedacht zu sein.
* Aus Deutsch - Südwestafrika liegt folgende amtliche Meldung vor: „General v. Trotha meldet aus Windhoek unterm 11. November: Am 6. November wurde ein Viehposten der 7. Kompanie des 2. Regimentes in Hoachanas von etwa 90 Witboois angegriffen. Die zu Hilfe etlende 7. Kompagnie unter Oberleutnant Grüner I warf den Feind in südwestlicher Richtung zurück. I Diesseits leicht verwundet Retter Baer der 7. Kompagnie. Der Feind ließ 4 Tote zurück. Die Be- satzung von Hoachanas hält sich etwaigen weiteren Angriffen für vollkommen gewachsen." m * ^"uverueur Leutweiu geht. Wie die »Nordd. Allg. Ztg/ meldet, ist ihm der schon vor längerer Zett von ihm nachgesuchte Urlaub' nachdem nunmehr General v. Trotha den Ober-' befehl auch im Süden deS Schutzgebiets über- b^srhnlichst erwartete Schreib« «ngestött les« zu
„Immerhin geht e» ohne Streit nicht ab zwischen Künstle«, da» darf ich Dir verrat«. Der Direftor unb Harlekin finb beileibe keine bick-n Freunde. D« Erstere ist nämlich über Säten Fortgang sehr «bost unb klagt b« Zweit« an, mit Rat und Tat "Nzu beigetragm zu haben; er überwacht ihn miß- tnmisch, sintemal« er fürchtet, daß besagter Harlekin auch eine» Tage» Reißaus nehm« könnte.
„ES hat w«ig boten gefehlt, so wär« wir neulich zum Baubimn be» verehelichen Publikums hm,b- gemew geworden. In dem lustigen Stück .baus- ^‘2«» habe ich ihm eine Reihe Ohrfeigen vocab- >lgt, die durchaus nicht „angedeutet" wat«, da» katm ich Dich verfiche«. Jetzt erwarte ich festen Fuße» die Be-gelttwg ... ' '
„®ine lange, magere und braune Italienerin soll mtt ihrem Bequike dm schönen Sopra« Deiner Mutter eif«m. Und Deinen Platz am Klavier!
Dieser »rief war ein Band, da» sie an die Bet- gangenhett knünpste, er war ber Widerhall früherer »8«ud«, vielleicht ei« Lichtstrahl ftr bie Zukunft. Er lautete also:
>dcu einem avumm woynie nun Madame Tvttrbeiin I Uon Genua,
im Römerhotel; die meist« Badegäste die mtt 4^,«ftoÄj w!?*. JS'JJ ?ee' einig«
angelangt, waren schon wieder fort Sie wrack ntV« „fJn” ^w,.to<ro un^ teobrenb der -och immer nicht vm ber Abreise. P b“ 2^“ bttrt^
„Wir befiab« uns hier ganz wohl" tonte fie »» P^ma,Piacenza,Cremona,
Kimee. „Laß un» bleiben !° tonae Sen8,
machen. Wünsche uns ebenso viel Lorbeeren als er davon getragm, aber toroiger Kämpfe und mehr Nutzen.
»In dies« Zahl« bolumentiert sich eine mit roobtem Bienenfleiß betriebene Agitation. Jeder einzelne unserer »«offen kann daran ermeffen, “ie. % wir selbst arbeit« müff« ohne Unterlaß,«»» Lage zu fein, ber ZentrumSpariei wef«tlich« Abbruch zu tun. Daß Rheinland und West. n“1'“0.0". aus mit allem erd«klich«
Nachdruck bearbeitet wird, mußt« wir ja längst, ber vorhandene Mitgliederbestand beweist uns aber auch, erfolgreichsten für den "lrentrumS-Wahlverein" war ... . Nichts ist gefährlicher, als de» Gegner unterschätz«! DaSmöge sich ledtt S«offe merk«! «ehe jeder von unS mit neuem eifer an bie Agitation für unsere politische Or- gantfation, die sozialdemokratischen Vereine! In ber große» «useiuandersetzung zwischen Z«trum und So- staldewokratle wirb nur ber sieg«, der über die stärkste Organisatton verfügt,"
| tat’. bewilligt worden. Mit Rück-1 die llmersuchung des von auswärts einaerilbrtem I ficht auf bte im Schutzgebiet zur Zeit noch vor-1 Fleisches rot. Fleisch mit Sttmoekaddrück.» h«» ? T^ben militätisch« Jntereffen wird General das Wort „Berlin" nicht entholi«, ist von der der Gouve-nememsorick^tt^ oberste Leitung städtischen Fleischbeschcu nicht untersucht." Ob oer Gouvernementsgeschäste in Vertretung des das Publikum sich viel um diese Bekanntmackuna abwesenden Gouverneurs übernehmen. Da Gou« küa mrrn km,d das Fleisch ohne den @tmnri srin«eiaen«Minä" ^-reinstimmung mit „Berlin boykottitt« tL abzuwkrttn." letnen eigenen Wünsch« als Gouverneur rn daS ss w m ,, . w ~ ,
I ääktk,*wjv'f ।»«Tssiütü Ott Generalkonsul in Kapstadt v. Lmdequist uls sein Nachfolger in Aussicht genommen.
In dem zur Zustä digkeit der Schutz- ttuppeugerichte gehörigen Sachen findet das Gesetz betreffend die E n t s ch ä d i g u n a für u n - schuldig erlittene Untersuchungshaft nach einer kaiserlichen Verordnung oom 6. No oemtor mit folgenden Massgaben Anwendung: An die Stelle der Statskaffe tritt für das Oberkommando der Schutztruppen die Reichsküsse, für die Schutztruvpen die SchutzgebietSkaffe. Statt der GerichtSh-rtn erster Instanz find die Gouvernements, oder Abteilungsgertchte zuständig. Die oberste Milttarjustizvetwaltungsbehörde ist der Reichskanzler.
e ** Die Kostenrechnung des sozialdemo- kratische« Parteitages schließt den ,Hamb. Sr‘ Junf°l9e m,t einem Fehlbeträge von
? nb, der durch die sozialdemokratische Parier in Bremen gedeckt wird. Die Gesamt-Einnahmen betrugen 3669 A 54 die Ausgaben 10,397 A 40 sy. Der Voranschlag wurde weit überschritten, was zum Teil von der Mmderemnahme beim Parkfest, bei der Festfahrt he Üytt^^d vom Streike im Baugewerbe । _ * scharfes Vorgehe« gegen Schwr«delausverkä«fe wird in einem Fach ■ I blatt der Texttlbtanche angekündigt. DerJust iz- mr nister soll, veranlaßt durch zahlreiche Beschwerden und Eingaben von Vere'nen zum Schutz der Gewerbetreibenden, die Staa san- waltschaften neuerdings angewies« haben, künftig m allen Fällen, wo es sich um eine sch winde l- ihaste Reklame oder um einen Scheinausoer- kaus handelt und dem Lager stets neue Waren zugeführt werden, Klage zu erheben.
kürzlich erfolgten Einignugs- beschlutz des G-«eralv-rba«d-S ländlicher Ge»offe«schafte« für Deutschland in Neuwied u«d des RetchSverbandeS der deutschen landwttt- Aastlichen Genossenschaften mit dem Sitze in Darmstadt werden 40 genossenschaftliche Landes, und Provinzialverbände mtt 16 000 Genossen- schäften, welche zusammen etwa 1.200 000 Mit- glieder umfassen, im Rahmen des RetchSverbandeS Izu einem einheitlichen großen genossenschaft- ltchen Gemeinwesen zusammengeschloffen.
deS städt. Schlucht- ««d Biehhofes i« Berlin sucht jetzt eben- i sallS auf seiner Weise Gttmmung gegen daS n«e Fleischbeschaugesetz zu machen. Es bringt an den Anschtagsäulen zur Kenntnis, „daß alles Fleisch, das von der städtisch« Fleischbeschau untersucht und für tauglich befunden worden ist, runde Stempelabdrücke enthält, die als charak- teristffches Untertcheidu»gSmerkmal das Wort „Berlin" enchalten. Die Stempelabdrücke find für den Schlachthof blau, in den Stationen für