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31. Jahrgang.

Kilda, Donnerstag, de» 3. November 1904.

Jtt 253

Magen-Leiden Varm-Leiden Durchfall vlutamut Bleichsucht

die japanischen Waren teils direkt an den Kon­sumenten, 'teils an den chinesischen Kleinhändler im Innern des Landes absetzen."

als hervorragend wohltuendes und leicht verdauliches Kräftigungsmittel von mehr a’s WOOj Aerzten stän­dig verordnet. Nur echt tn blauen Kartons i, 1 Mk„ niemals lose.

wird

Hausens Kasseler Hafer-Kakao

Jesuiten Secchi, welcher in seinem hochbedeut, amen Werke „Die Einheit der Naturkräfte" wir zitieren die deutsche Ausgabe von Schulze, Ltipzig-Frohterg 1876) diesen Problemen nach geganqen ist, in der Hoffnung, mit Hilfe der Optik alle Kräfte der Natur auf Bewegung der wägb-ren Materie oder des AeiHers zurückführen zu können. Heute würde er mit der modernen Elekttonentbeorie versuchen, tn das innerste Wesen der Materie einzudringen, aber an seinem Standpunkte nicht die geringste Revision vorzu­nehmen haben, um so wenizer, als er selbst noch der Hoffnung Ausdruck gegeben hat, daß es eines Tages gelingen möge, nachzuweisen, daß die Materie noch in einem anderen Zustand be­steht, in dem sie der Schwerkraft nicht unter, warfen ist, daß sie in diesem Zustand der Ver­feinerung nur durch ihre Bewegungen die Er­scheinungen des Lichtes, der Elektrizität, des MagnelismuS und selbst der Schwerkraft her­vorruft. Seinen Standpunkt aber hat er dochi» gekennzeichnet:

„DaS Studium der physikalischen Rräf e fährt uns zu der Erkenntnis, daß notwendig die unmittelbar» Tätigkeit eines Wesens wirksam sein muß, welches über dem Stoffe erhaben ist, und die außerordentliche Kraft welche von gewisse» Philosophen dem Organismus bei- geletzt wird und durch welche sie die Operationen der Intelligenz erklären möchten, erscheint schließlich alS völlig wider finnig." .... „Die Auffindung der (letzten) Prinzipien und die Erkenntnis der nächsten Ursachen der Erscheinungen erläßt unS nicht die «nerkennuug jener ersten Urfache, von deren Willen allein die erste Feststellung der Tätitzkeiten nach Jntenfität und Richtung abhängt. Der Mensch kann nichts weiter tun, alS daß er jenem ersten Willen des Schöpfers »achspürt, von welchem alles, waS sich seinem Blicke darbietet, alS mittelbare Wirkung abhängig ist. Wenn fich die Ge­schicklichkeit eines Künstlers um so glänzender offenbart, je einfacher daS Tätigkeitsprinzip ist, daS er anwendet, und je weniger die Hand wieder emtugteifen braucht, welche dieses Prinzip einsährtr, so gilt dieS im höchsten Grade vom Werke deS ewige» Künstlers." (II Sh 357 und 371.)

Glauben und Wissen können sich, wie das Leben und das w'ffenschaftliche Arbeiten des zuletzt genannten Forschers Secchi so glänzend beweisen, einander getrost die Hand reichen, daran ändern auch Radium und radioaktive Substanzen nichts.

Vie „gelbe Gefahr" für unsere Expott-Znovftkie.

In einem sehr bemerkenswerten Artikel des .Ostasiat. Lloyd" heißt es über diesen wichtigen Gegenstand u. a.: „Japan führt auf chinesischem Boden zur Zeit nicht nur einen Krieg mit der blanken Waffe gegen seinen Erbfeind Rußland, sondern auch einen wirtschaftlichen gegen ganz Europa, dessen endliches Ziel dahin geht, sich auf dem chinesischen Markt eine beherrschende Stellung zu sichern. Daß es sich dazu nicht allein seines Kaufmanns und seines Reeders bedient, sondern auch mit allen anderen ihm zu Gebote stehenden Hilfsmitteln kämpft, ist bekannt. Es ist kein Zufall, daß wir jetzt in Peking sowohl wie in den Provinzia!städten überall japaniche Ratgeber bei den chinesischen Behörden finden, daß der japanische Oifizier sich beinahe schon das Monopol auf dem Gebiete der Militärunterwet- sung gesichert hat, daß eine japanische Schule neben der anderen im Reiche der Milte entsteht, daß bereits ein erheblicher Teil der chinest chen Presse sich im Besitz Japans befindet, und daß schließlich sogar japanisches Kapital immer öf-er für Unternehmungen aller Art in China zur Ver­fügung gestellt wird. Eine Frage ist dabei, ob die Europäer überhaupt im stände sind, auf die Dauer dem Vorgehen der Japaner erfolgreich zu begegnen. Wir wollen ganz außer Acht lasten, ob die Produkte der japanischen Industrie sich an Güte mit denen der europäischen westen können. Bisher hat man jedenfalls die Erfahrung gemacht, daß die minderwertige japanische Ware den Ansprüche« der nicht verwö inten Chinesen völlig entspricht und schtm deshalb unschwer im Wettbewerb mit den, wenn auch befferen, so doch auch teuren europäischen Waren aufnehmen kann. Mr Deutsche haben insbesondere die Erfahrung gemacht, daß ganz erheblich mehr japanische Waren ihren Weg über Tsingtau ins Hinterland finden, als deutsch. Noch wichtiger aber als die Billigkeit der japanischen Ware scheint uns bei Beurteilung des wirtschaftlichen Kampfes, der sich zurzeit vor unseren Augen abspielt, der Umstand zu fein, daß der Japaner seine Ware viel ein­facher in China vertreibt als der Europäer, der seinen Absatz ausichlteßlich durch einen meistens mehrfachen Zwischenhandel findet. Die Japaner bedienen fich weder eines Exporteurs in ihrem Verschiffungshafen und bann noch eines oder mehrerer chinesischer Mittelmänner, die selbstver­ständlich alle an der Ware verdienen wollen, fort- dern die japanische Industrie überschwemmt China mit einer gewaltigen Zahl von Agenten, welche

)( Einheit der Naturkräfte und Gotterglaube.

Die neueren Entdeckungen auf dem Gebiete bet Aektrizitäl von dem zu früh verstorbenen Bonner Physiker Hedrrich Hertz, der die enge Berwandtschafk zwischen Licht und Elektrizität bezw. die elektrische Natur des Lichtes nachwies, von Röntgen, Becquerel, dem Ehepaar Curie, welch' letzterem die wiffenschaft- liche Welt das so viel genannte Radium und Polonium verdankt, kurz, die Entdeckung der sogen, radioaktiven Substanzen haben die seit über einem halben Jahrhundert aufgerollte Frage nach der Einheit der Natmk-äfte wieder in den Vordergrund des Jntereffes gerückt.

Ehedem glaubte man zur Erklärung der ver­schiedenen Naturerscheinungen, wie Licht und Wärme usw., verschiedene Stoffe (Fluida) an­nehme« zu muffen, Wärmefiuidum, Lichifiuidum usw. Seit 1848 eroberte sich die mechanische Wärmetheorie den Boden und legte den Ge­danken nahe, all' die verschiedenen Naturkräfte, die man bisher als ganz verschiedenartig und Meng von einander getrennt betrachtet hatte, nur als Erscheinungsformen einer einzigen Grund- krast, etwa als Bewegung des Weliäthers, zu betrachten. Also: Warme, Licht, Elektrizität, Magnetismus, molekulare Anziehung, chemische Verwandtschaft, ja selbst die den Weltenbau zu- sammenhallende Schwerkraft find am letzten Ende alles nur das Resultat der Bewegung des AetherS und der Aeth-rwirbel.

Bedeuten die modernen Entdeckungen der geheimnisvollen Strahlen, der radioaktiven Sub­stanzen und ihrer Emanation (—eS geht nämlich von den radioaktiven Stoffen, wie dies bei dem Radium und dem Thorium direkt nachgewiesin ist, eine Substanz (Elektronen) aus, welche sich an andere Körper anlagert und diese radioaktiv macht, «aktivierende Emanation" genannt —) einen Fortschritt in der Richtung, daß es gelingt, das „Was" und das „Wie" der Einheit der Naturkräfte aufzuspüren?

Das wäre wohl ein Triumph der mechanischen Naturauffaffung; aber bedeutet es, wie man in der Gegenwart und wohl auch in der nächsten Zukunft zu hören bekommen wird, eine Zer­störung des Glaubens an Gott als den Schöpfer des Universums?

Schon vernehmen wir Stimmen, daß wir in das allerfeinste Gefüge der Materie hineinsehen können, denn immer wahrscheinlicher werde eS, daß wir alle physikalischen und chemischen Er- schernungen, schließlich die ganze Wett, nur durch Zusammensügen von Uratomen zu immer größeren und verschiedenartigeren Gruppen einmal zu er­klären vermöchten. Ja selbst die alte Kreislauf- theorie wird wieder aus der Rumpelkammer menschlicher Irrtümer hervorgeholt und modern frisiert (ogl. Mty er. Urania, Weltschöpfung, Stutt­gart Kosmos 19u4).

Unter solchen Umständen dürfte es nicht über- flüsfig sein, zu erinnern an die Darstellung, welche diese Frage auf der diesjährigen, in Breslau ab- gehalrenen Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte erfahren hat.

Hier war es derDresdener Physiker Dr. Krone, welcher ausführte:

„DaS ganze Weltall in seinen Weltsystemen wie in den Atome» der Molelüle seiner Elemente und sonstiger Körper befindet fich in steter lebendi,er zweckoienlicher Bewegung der Kraft, welche ausnahmslos ein Zerfallen und Abstößen des abgebrauchten StrffeS in seine kleinste» Urfloffe, die Eleltronen, ein Hmausschleudern derselbe» int Welläther und aus solche» wiederum unaus,esetzt elementare und weitere Neubildungen zur Folge hat. Diele Borgänge stad in jedem einzelne» Falle Kausalt- tälSfunttionen, welche durch das in der universellen Kraft begründete Wrltgesrtz geregelt sind, und tönne» ie nach ihrer physischen Beschaffenheit alS Resultate verschiedener Energieformen, z. B. auch als StrahlungS- «schriuungrn, zur Wahrnehmung gelangen."

_ Weit davon entfernt, auf Grund dieser Er­wägungen den ©otteSgebauten abzuweisen, meinte ber Redner vielmehr, daß damit die Zeit ge- »mmm fei, ,wo sich Glauben und Wtffen die Hand reichen dürfen". Denn „als Urgrund des umversi ms besteht eine einzige, ewige, unerforsch­te Kraft, welche in sich selbst Gesetz ist und in

Punkte lebt. Der Begriff dieser Kraft vtckl sich mit dem Gotiesbegriff. Der Jnbegrif ^eser universellen Kcaft ist die denkbar größte -Vollkommenheit des Bewußtseins, der Zweck- Wgleit der Ordnung, der Güte und der Ge> Wtuldt."

Vorab aber fei registriert das Gesamturteil 2*» ber bedeutendsten Astrophysiker nicht bloß

19‘ Jahrhunderts, sondern aller Zeiten, des

• N-w York, 2. Nov. 1904. In dem Bergwerk «uchinloß unweit WtlkeSbarre (Pennsylvanien) stürzten achtzehn Bergleute mit dem Förderkorb in die Tiefe. Sie wurden sämtlich getötet.

(•) Kleine Nachrichten. Köln. Der 25jährige Schlosser Battenberg auS Gevelsberg war auf Reklamation vom Militär die» ste freigekommen, später aoer, als er den Berpfiichtunge« seiner alten Mutter gegenüber nicht nachkam, war er nach Mörchingen eingezogen worden. Wie nunmehr von dort nach Gevelsberg gelangte Mitteilungen besage», habe er dort den Leutnant du jonr erstochen und alsdann fich selbst denHalS durchschnitten. — Heidelberg. Ein Prtvatdozenl der medizinischen Fakultät der hiestgen Uawerfität, Dr. Oskar Schor ff er, geht demnächst nach dem ostastatifchen Kriegsschauplätze ab. Die Kosten der Reise trägt die Langenbeck Stiftung. — Olonezk (Rußland). Traurige Zustände sollen im russtschen Gouvernement Olonezk herrschen. Petersburger Blätter erzählen, dort werde Brot gebacken. daS aus */‘ Mehl und ’/< pulverisiertem Stroh oder Tanneuri de bestehe. Biele Personen seien nach dem Genuß erkrankt, auf de» Feldern lägen entkräftete Frauen und Kinder. - Konstantinopel. Wie türkifche Soldaten zu ihrem Solde kommen. Aus Mazetonten zurück,e kehrte Truppen schloffen tn Makrt den Kommandanten und die Offiziere in die Kaserne ein und erklärten, fie nicht früher freizulaffen, als biS fie den rückständigen Sold auSgezahlt erhalten hätte». ES wurde sofort ein Befehl an die Kaffen zur Borstreoung der Gelder er­raffen. — Symrna. Hier find 2 pestverdächtige Fälle vorgekommen. In Damiette wurde ei» Pestfall feftgestellt. Die Herkü-ffte aus beiden Orten werden ärztlich unte,sucht — Erfurt. Heute nacht gelang es zwei Sträflinge» au8 dem hiestgen Landgerichts, gejängmffe zu entfliehe». Zwei Andere, welche mit rhnen von der fünf Meter hohen Umfassungsmauer sprangen, bliebe» schwer verletzt liege».

• lieber dr« berühmten Hildesheimer Rofeu- stock, der nicht minder eine botanische Merkwürdigkeit wie den Stolz der Stadt bildet, die ihn in ihre» Mauern birgt, hat der Pastor v. B a n k in Ringelheim kürzlich im B rlag von L. Steffen zu HildeSyerm eine Schrift erscheinen (affen, die alles Wichtige über den berühmten Rosenstock, der übrigens zur Gattung der wilden Hecken- oder Hundsrose, nicht der veredelten Rose gehört, zusammengestellt. Hebet das wahrschein liche Alter deö von der Legende mit den mannigfachste» Geschicken au?gestatteten, vor einigen Jahren bekanntlich mit der Gefahr des Absterbens bedrohten Stocke? (von welchem sich ein Ableger bekanntlich auch am bischöf­lichen Palais zu Fulda befindet) teilt die »Münchner Allg tztg.' die iolgenden Angaben mit: Humboldt tn seinen „Änstchten der Natur" gibt an, daß schon im 11. Jahrhundert unseres Rosenstockes urkundlich Er­wähnung geschehe, und zwar durch die AuSgaberegifter deS Domes, in welchen auch Ausgaben für die Pflege deS Rosenstockes bezeichnet feien. LenniS fa t, Bilchos Hezilo (1054- 1079- habe ihn „als ein mer'würdiges Denkmal der Vergangenheit" besonder- pflegen und ihn, alS er den durch die Feuersbrunst zeistörten Dom wieder aufbaute, an der Mauer des Chores hinauf­leiten lassen. — Bon diesen Angabe» ist jedoch ur'und- lich nichts nachzuweisen. Sie beruhen auf der Aussage eines früheren Dombibliothekars, der seinerseits von einem Mitgliede des alten Domkapitels Kunde über die damals angeblich noch vorhandene Urkunde er­halten haben wollte. Alle späteren Nachforschungen nach dieser Urkunde find vergeblich geblieben. Di« erste nachweisbare Erwähnung unseres 1000jährigen RoienstockS findet fich erst im 17. Jahrhundert; da heißt es aber bereits, daß er „schon vtele Jahrhunderte auSgedauert habe". Der eifrige Erforsch« der HildeS heimschen Geschichte, der Dombibltothekar Dr, Kratz, hat das Verdienst, zuerst auf den Mann hiugewieke» zu haben, dem wir die älteste Nachricht über den 1000- jährigen Rrsenstock verdanken, und dem Domkapitular Dr. Bertram war eS dann vergönnt, auf Grund dieses Hinweises diese Nachricht selbst in zwei verschiedenen Handschriften wieder aufzufinden. Der Berfaffer dieser Handschriften ist der Jesuitenpater Georg Slbers, ge­boren 1607 in Osmckrück, gestorben 1673 im Jesuiten­kollegium zu Hildesheim. Elb-rS bat über die Geschichte Hildesheims zwei Werke verfaßt; das eine ist betitelt: „Hisioria Hildesivnsis“, Hildesheimfche Geschichte, das aadere kürzere, eine Art Vorstudie zu dem ersteren: „De civitate Hildestensi ejasque templis“, lieb« die Stadt Hildes h-im und ihre Kirchen. In der Ein­leitung nun zu diesen Werken wird unser 1000jähriger Rosenstock nach unser>r jetzigen Kenntnis zum erste» Male erwähnt. Auf diese» Angabe» von Eiders be­ruht höchstwahrscheinlich alleS, waS wir später Über den 1000jährigen Rosenstock geschrieben und gedruckt finden. So die poetische Beschreibung des Rosenstock S ourch den Arzt Codansen, der 1666 in HildeSheim ge­boren war und 1750 in Münster starb Lohausen war ein Schüler des Jesuitenkollegs, an dem Elbers »och in Cohausens Jugend lehrte. Er nennt den Rosenstock „jenen wohl tn der ganzen Welt, soweit bekannt, g> ößten und ältesten Rosenstock in meiner Vaterstadt Hilde-heim". Gleichfalls beruhen auf ElberS die An- B deS oben erwähnten Dombibl'othekars, die in oldt und Leunis übergegangen find. Woher Elbers Nachrichten geschöpft hat, basüöet fehlt bis jetzt jede Spur. ElberS spricht von dem hohen Alter deS 1000jä,rigen RosenstockeS — „der so viele Jahrhunderte auSdauert" — alS oon etwas, daS allen bekannt ist und von allen zugestanden wird; er sagt, daß Hezilo ihn schon vor fast 600 Jahren vorgefunden habe; er findet es mit seinen Zeitgenoffen durchaus nicht auffällig, daß uralte MuttergutteSbilder aus dem Holze deS Rosenstockes geschnitzt sein solle» Seit Elbers Lebzeitm find mehr alS zwei und ein halbes Jahrhundert ver floffen; nicht viel weniger Zeit darf man wohl vor SlberS für de» Rosenstock in Anspruch nehmen, damit «bers und seine Zeitgenoffen vom

„lOOOjähiigen Rosenstocke" so denken und schreibe* konnten, wie fi- gedacht und geschrieben Haden. Also ein Atter von 400—SvO Jahren darf man auf die An­gabe» van Elbers hi» doch wohl dem Rosenstock zu- sprechen. Ob er daS andere halbe Jahrtausend auch schon am Dom ,Stande» hat, darüber wird fich ge­schichtlich schwer etwas Nachweise» laffen; wir müsse» UNS da wohl mit Legende und Sage begnügen.

• Der R»hm der Biertrinker. In Bayern wird jetzt darüber gestritten, wo der Durst am größten ist und welcher Ort die meisten Wirtschaften hat. Hierzu liegt nun folgendes „Eingesandt" int ,Gü»z. u. Mrndel- boten' vor: „Geehrte Redaxtonl I« betref wo die viele Wirtschafte» die ich gelesen habe, möchte ich fie noch mittette» Mir in Hetfchwang find »» 60 Sehlen und habe» eine Wirtschaft. H. tut eS also Kronach noch runder. Stob fr also so aut und rrucketses du nein weil mir doch Anteren de» Rum »ich laffen, der wo unS gehert. Achtungsvollst! Ei» Hetschwanger." Ob nicht doch noch ein Ort da ist, der den braven Hetschwanger« den .Rum" nehmen wird?

.11 .......-J-U---

Heflantea*

i AA Ufr* wir kostet fie nicht, sondern umsonst tvv IMLUrik bekommt Jeder ehe gutgehende --Herren- ooer 4 amen Re° ou« totr-llhi, we cher 4u0 Sutjchei-e von.Gioth'S gemahlener Kernseife an den Fabrikanten I. Poch, Hanau, franko etolenbet.

Cm flott gehendes 6 erdicht

llckert man lieft, wenn man zur kommenden Ein­kaufszeit (Kirchweih und Weihnachten) In der

Fuldaer Zeitung

Inseriert.

Eine kaufkräftige, bilde Kundschaft findet man, wenn man In dqr .Juldaer Leitung", die gleich zu Beginn des vierte» Quartals die Zahl von

5200 kefern

erreicht hat, inleriert.

Da nun die „fuldatr Zeitung“ In den In Betracht kommenden Kreilen mehr freier zählt, wie alle anderen, im Kreile Fulda, Hünfeld, Gers­feld, Schlitz und frauterbach erscheinenden Blätter zulammengenommen, ift es klar, dah man in der „■Fuldaer Zeitung“ auch

mit Erfolg

toleriert.

Zur weiteren Orientierung fd noch mlfgefeflt, dah die „Fuldafr Zeitung“

in der Stadt Fulda

in 22H0 Exemplaren

gelesen wird. Danach läßt fich In etwa der grosse €rtolg der Anzeigen bemeffen.

Wer mit CflhdllUhdSChäft arbeitet, der inleriert selbstredend in der „Fuldaer Zeitung“, die auswärts in 2940 ExempL verbreitet ist, am beiten und gerade wegen der hohen Auflage auch

am billigten.

Gleichzeitig empfehlen wir den

Bonifatiusbofe

als Hnzeigenorgan ersten Ranges. In mehr als

14000 Exemplaren

Ist er Ober dis ganze Diözele Fulda verbreitet. Anzeigen Im „BonifatittSbottn“ haben anerkannt ungewöhnlichea Erfolg.

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VMM

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