Einzelbild herunterladen
 

Maer M Zeitung

Ar«»

MonaisbMM^ GeschichWMer^

M ssv

zuldü, Montag den 31. Oktober 1904,

31. Jahrgang,

VLkKijchtes

Tür: ein Helles, freundliches Holzfruer praffelt -

bereits lustig in dem allen Kachelofen; seine

। Zweites Blatt

EsLerdkKftsrdWZZ ist WSa

VOFragend "* bewährt bei Darm Katarrh.

Der Wind heulte in dem Schlot des alten Gutshanses — einsam saß die junge Witwe nun schon seit Jahr und Tag am Kamt»feuer. Da­hingegangen war, was ihren Stolz, ihre Liebe, ihre Freude ausgemacht hatte: ihr Mann war das Opfer eines Kampfes mit Müderem ge­worden, die in den Forsten des aedirgigen Srenz- lardes seit lange schon ihr Unwesen trieben. Benno und Kläre aber hatte der Herrgott gleicher- weise wieder zu sich genommen; im Laufe einer Woche waren sie beide der Diphtherie erlegen.

Frau Klara glaubte es nicht tragen zu können. Am offenen Grabe ihres Gatten war sie zusam- mengedrochen in unsagbarem, lauüosem Weh. Und als sie es kaum dahin gebracht hatte, wenigstens vor den Menschen die äußere Fassung wieder zu finden, da mußte sie auch für immer Abschied nehmen von ihren Kindern — es ver­ginge-r Wochen, ehe man auch^nur einen Laut wieder von den Lippen der niedcrgebeugten jungen Frau vernahm.

Und heute hatten die Vorbereitungen für die Widmungen, die alle Menschen den Ruhestätten ihrer lieben Toten zudachten, das Herz der Trauernden aufs neue tief erschüttert. Die Wunde blutete von frischem, als wäre sie ihr gestern erst geschlagen worden. Verzweiflung am Leben war, was sie erfaßt hatte — sie hatte nur noch einen Wunsch: Eilösung von diesem Dasein und ewige Ruhe draußen aus dem Gottesacker bei ihrem Manne und ihren Kindern.

.Sieh' Klara" — begann er von neuem — «meinen Sohn und die Kinder hat Gott zu sich gekommen, wir können nun doch nichts mehr ändern. Witst du nie deinem Weh dich ®en und wieder zu uns Menschen zuröck- 9te$t m»s deiner Schmerzens well?"

, "^rin Weh, Vater, wird mich begleiten bis r m Grabe, das Gott der Her; mir recht bald weiten möge."

""Eder sank das Gesicht in dem einfachen ^ "arzen Wollkleide zurück in die alte Stellung 15hilfloser, noch haltloser fast antzzuschauen wor. Leise stöhnend trat der alte Mann • Zwei dicke Tränen rannen in seinen 1 Mauen Bart — aber er durfte nicht auch ^'bst zusammensinken unter der Last des Namen Schmerzes, er durfte nicht, er mußte vteiben über den Sturm in seinem Innern.

। — was war das? Sie war erst wenige Schritte - gegangen, als sie ganz deutlich ein leises Wim­mern, wie halb unterdrücktes Kinderweine», zu vernehmen glaubte. Ja, ja, ganz recht, so war

es auch. Und da auf einmal regte es sich ganz llar vernehmbar unter der Fichter.hecke: ein etwas größerer Knabe war um ein sehr kleines Mädchen bemüht, das augenscheinlich nicht mehr von der Stelle wollte oder konnte und leise jam­mernd stets von neuem wiederholte: „Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr. . ."

„So komm' doch. Klärchen, komm' doch . ." hörte die Frau noch das Bürschchen antworten. Im nächsten Augenblicke ober schob ihre Hand den kleinen Kerl sanft auf die Seite, und sie bückte sich nieder nach dem winzigen Wefin, das sicherlich ihrer Hilfe int höchsten Maße bedürftig war. Eiskalt waren die Hände des kleinen Mädchens, eiskalt ihr Gesicht und naß von dem daran herabriesetnden Schneewaffer.

eine» armen Klavieilchier geheiratet. Ihr Mann war gestoiben. Sie war ins größte Elend ge­raten und wollte nun einen letzten Versuch machen und Hilfe e flehen von ihrer Jugendfreundin. Beoor sie aber ihr Z el erreichte, brach sie ster- beut krank zusammen; und schon fast besinnungslos brachte man sie vorläufig im Armenhause des Städtchens unter. Rach wenigen Tagen folgte die arme Dulderin ihrem vora»-gegangenen Manne nack, in die Ewigkeit.

Frau Klara Karlsberz dankte aus tiefstem Herzen für das Geschenk, das ihr so wunderbar in die Hände geführt worden war. Nun wußte sie wieder, warum sie lebte: sie wollte ihre Toten ehren, indem sie nun ihr ganzes Leben den Le­benden widmete, die ihrer so feil bedurften. Am anderen Tage erschren sie, totenernst zwar, aber mit gefaßten Mienen, auf dem Kirchhofe, und die Tränen, die dem Andenken derer galten, die ihr entrissen wurden, waren nicht mehr die Tränen der Verzweiflung, sondern die Kennzeichen reiner, geläuterter, selbstloser Liebe. Den Toten das unauslöschlich treue Gedenken — den Leben­den die Liebe in schaffender Tatkraft — das sollte fortan Die Losung für str fein!

entfernten Et.lle der Kirchhofumfriedigung zu- steuerlen uuS dort stehrn blieben, so viel wenig­stens die einsame Abendwanderin durch Nebel und Schneetreiben erkennen konnte. Sie pfiff den Hunden. Pfeilschnell schossen Flick und Flock wieder herbei, aber nu”, um der Frau sehr deut­lich und sehr geschäftig zu erkennen zu geben, daß sie deren Begleitung nach jener Stelle hin

Allerseelen.

Von Hermann Jordan.

(Nachdruck verboten.)

Besorgt blickte Herr Robert Karlsberg au seine Schwiegertochter Klara. Mit halb ge­schloffenen Augen saß sie, ein wenig vornüber gebeugt, in dem alten lederüberzogenen Lehnstuhl vor der Kaminglut, und nichts ,in der Well mehr schien sie zu interessieren als nur die kleinen roten und blauen Flämmches, die da heraus­züngelten. Auf ihrem goldblonden, glänzenden Haare riefen die Lichter der Glut eigenartig schöne Reflexe hervor. Die prächtig geformten Hände hatte die Frau vor dem einen Knie der übereinander geschlagenen Beine verschränkt — regungslos hockte sie so vor dem Feuer. Und wäre nicht dessen Flammenspiel gewesen, das einen rötlichen Schein auf das Antlitz der Sin­nenden warf, so hätte dieses sonst so freundliche hübsche Gesicht ebenso fahl ausgefehen wie das einer Leiche-

So saß sie und saß in dem ölten, hoch­lehnigen Stuhle — es war der Lieblingssitz ihres verstorbenen Mannes Benno Karlsberg ge­wesen, wenn er heimgekommen war von den Ritten und Gängen in Feld und Wald im nassen Herbstwetter und Winterschnee, wenn er dann seiner schweren Stiefel und seiner rauhen Loden­joppe sich entledigt hatte und am wärmespenden­den Kamine sich niede-ließ, um mit seinem zärt­lich geliebten Weibe ein wenig zu plaudern, eine Zigarre zu rauchen und mit Vaterstolz und Vaterliebe den beiden Kleinen zuzuschauen, die vor seinen Füßen spielten — Benno und Kläre, oder auch der Spatz genannt, weil -sie ein noch so winziges, piepsiges Stimmchen hatte.

de.den Drudorfchafteu mit Kommunionausteilurrg, 745 Uhr Predigt mb Andacht für die armen Seer-rn. Letztere während de? O.'tav täglich um Uhr, nur Sönrttag den 6. November um 2 Uhr — Frau »berg. ’/*8 Uhr Totenosfizium, ’/‘9 Uhr feiert. Requiem, nach demselben Pro-fsion zur Kloftergruft.

tMftleitenAotS«»

„feiwÄt wochM-iiagt,,,illustrierteSoMagzzeitung

„Klara — fing er von frischem an — raffe dich auf. Suche Ablenkung, suche Trost im Haushalt, in der Arbeit--"

„Wo jeder Schritt, den ich tue, jedes Ding, das ich sehe und ansaffe, cn Benno und die Kmder mich erinnert", unterbrach ihn herb die Witwe.

„Nein, Klara, wohin dich deine Pflicht nun wieder ruft deine Pflicht als Hausfrau und Mutter unserer Leute, die deiner Fürsorge und Pflege gerade so bedürfen wie die eigenen Kinder."

Frau Klara antwortete nicht. Schweigen herrschte in dem sonst so traulichen Wchmaume. Die Kackusuhr klang mit ihrem Ticktack beinahe scharf durch diese lautlose Stille hindurch, und deutlich hörte man die Atemzüge der beiden stichelhaarigen, vor dem Kamin im Schlafe hin­gestreckten Vorstehhunde, die Jahre lang Be- gleller ihres Herrn gewestn und auch Zeugen gewesen waren des blutigen Auftrittes, dem dieser zum Opfer fiel

„Klara —"

Da erhob fich diese langsam von ihrem Sitze: „Leb' wohl Vater. Ich will nach dem Kirchhofe hinüber und die Kränze und Blumen auf unsere Gräber legen. Hallo, Flick und Flock!"

Mit einem Ruck standen die Hunde auf den Beinen und umschmeichelten die Herrin, gewärtig der werteren Befehle. Kopfschüttelnd fragte der alte Herr:

„Bei diesem Wetter, Klara, in der Finsternis allein nach dem Kirchhofe? Ich werde Dich be­gleiten — oder eines von den Mädchen soll mit Dir gehen. Oder hebe Dir den Gang für morgen früh auf."

„Nein, nein, laß' mich allein gehen, allein, allein — —" Es klang wie Angst aus ihren Worten, daß sie am Ende doch jemand begleiten könnte. Und sie wollte doch allein, ganz allein ihrem unendlichen Schmerze nachhänc t.

„Morgen vor den Leuten mag ich m-ch nicht sehen lassen. Ich muß allein an urferen Grä­bern sein."

Da war sie auch schon hinaus; und wenige Minuten später hörte der Alte den Tritt ihrer esten Schuhe über den hölzernen Fußboden der Hausflur gehe». Lieber Gott — so lauteten eine Gedanken — verlaß' uns nicht. Sende uns Trost und Hilfe in unserer Not."

*

wo die Kuder geblieben sind, uf j dann müssen wir uns vergemissun darüber, ob d 7 alles richtig ist, was der Junge geplaudert hat, und ob wir die Kinder auch wirklich behalten dürfen."

Der bange Ausdruck im Gesicht seiner Schwie­gertochter rührt den alten Mann. „Ich werde selbst hinüberfahren," sagt er, unb dankbar küßt ihm die jtunc® Frau die Hand.

Und was erfuhr er? Die arme Mutter, die da allein und verlassen im Armenhaufe des Städtchens gestorben war, war niemand anders gewesen als eine Jugendfreundin feiner Schwieger­tochter. Gegen den Willen ihrer Eltern harte sie

Brechdurchfall etc.

Ä«;ek-e«r Öu sw haltige petttzekl« «tat deren Kaum JE Pfo. vellainen die PettrzeW« 25 psg.z bei WM«- Holungen wird entsp?

Rabatt gewährt.

vrnck und Verlag N KuldaerActtendrncker- in 8»lda (harmonH

Fernsprecher M 9.

imSchn 6 p 8 rau cheder GewohnhrüZtrmker Schepp- ma.-n >-in l1/ jthriq-i Kind; tr .'egte sich auf das im Bett schlafe.'de Kino und erdrückte es. . Der Mann

„Mein Gott, Kinder, wie kommt ihr hierher ?" Verlegen trippelte der Junge von einem Bein aufs andere. „Zu Mutterle . . .", begann er zu sprechen, verstummte aber gleich wieder.

„Zu Mütterchen? Wo ist euer Mütterchen?" „Dort drin," sagte der Knirps und zeigte hinein nach dem Kirchhofe.

„Dort drin im Kirchhofe? Ist Mütterchen tot?" „Mutterle ist tot —" Die Stimme des Kleinen begann zu zittern. „Mutterle haben sie vorige Woche begraben--und nun waren wir so

bange noch Muttrrle."

„Ja, aber woher kommt ihr denn?"

„AuS dem Armenhaufe. Dort stoßen sie uns herum und wir haben solchen Hunger und frieren — nun dachten wir---"

Die Kinderseele konnte den herben Schmerz, das bittere Weh nicht mehr tragen, das aus ihr lag. Der kleine Kerl schluchzte herzbrechend aus und brachte kein deutliches Wörtchen mehr heraus. Im Herzen der Frau Klara Karlsberg aber wurde es aus einmal hell und klar: sie wußte jetzt, daß es Geschöpfe gab, die noch bemitleidenswerter waren als sie selbst. Diese armen Kinder hier hatten wie sie das Liebste auf Erden verloren; aber sie f elbst faß im behaglichen Haufe am warmen Kaminfeuer, und diese armen kleinen Waisen mußten schon im frühesten Alter gleichzeitig auch die bitterste Leibesnot kennen lernen.

Das kleine Mädchen, das ihren eigenen Namen Klara zu tragen schien, schmiegte sich fest an die ihr so mqlötzlich erstandene neue Beschützerin — Beschützerin nur? Nein, die zweite Mutter der armen Würmer woll-e Klara Karlsberg werde», dieser Entschluß stand schor j-tzt fest in ihrem Herzen. Und war cs da brin im trauten Wohn­zimmer am warmen Kamin finster gewesen in \ ihrer Seele, hier draußen im dunkeln nächtlichen j Schneegestöber wurde es klar und licht darin: ja wohl, der Schwiegervater hatte recht, sie hatte

ufeke Ktodtr

■ÜM

(*) Klein« Nachrichten. Augsburg. In der Konkurssache des vormaligen Besitzers des Hotels zu den „drei Mohren", Franz Bachhuber, kommen, sage und schreibe: etwa 1'/« Prozent zur Ver­teilung. Die Ueberschuldung beträgt 104,G91,56 Mk., der ein Massebestand von nur 1500 Mk. gegenübrr- steht; geschädigt sind hiebci nur Geschäftsleute. — Essen. Auf töte von der Lisenbahnbelrirosdirektion 1 in Essen aukg schrikb.ne Submission von Erdarbeiten zu Gleiserwettr uugen gingen etwa 30 Angebote rin. Davon laute:? tieniedrigste Forduurq auf 16 934 Mk, wählend die Höchstforderunz 63,290 Mk. betrug. Also rin Unterschied von rund 375 Prozent. Sydney. Ein „R.ng" z-rrstiegulicrung der Preise für — Gräber soll' sich in Sydney in Australien gebildet habm. Die Preise werden schamlos in die

nahm das Bürschlein bei der Hand unb dos kleine Mädchen auf den Ann; nachdem sie ihre Gräber mit dem frischen Schmuck verschon und aus tiefstem Herzen emGebet imrorgefanbt Haffe zum Höchsten, trat sie frischen Gemüt s den Heim­weg am Lustig sprangen Flick und Flock voran — da leuchteten ja auch schon die hellen Fen st r durch den Untern ettergrcuS zu ihr herüber unb wev'g! Minuten daiach ertönten ihre st.mpstn- den Tritte :n der Hauest«, i m tun nassen Schnee von ihren Schuhen so vtel wie v ög'ich zu entfernen.

V.ff? Karlsbrr horcht ct. wundert aus: das ist nicht t er Tritt feiner Schu-.egerivchter allein, den er hört. Kurze, trippelnde Kinoerschrittebe- effeiten ihn, und Gleichzeitig Höri er der jungen Wit re Stimme nach der Küche abrufen: „Emma, schnell herauf, hier gibi's zu tun" — in so frischem, kräftig-un Tone, wie er Liefe Stimme lange nicht mehr vernommen hrt. Dann verhallten nach und nach alle die Tritte die Treppe hinaus in das obere Stockwerk dess

* *

Das war ein tolles Wetter diesen Abend. Der nasse Schnee sauste, vom Winde gejagt, schräg durch die Luft und zur Erde nieder und ging mit seiner ungemütlichen Feuchtigkeit durch Kleider und Schuhe hindurch. Die Hunde ließen )ie Ruten hängen und schüttelten sich wieder unb mmer wieder, daß ihre Beine nur so in be-, Lust herumflogen. Aber was machte das der wetterharten jungen Tochter ihrer heimatlichen Serge aus! Unbekümmert um Wind und Schnee, >en Kopf umhüllt von einem kräftigen wollenen Tuche, die Hände in warmen Handschuh' n ge- wrgen, das Kleid geschürzt, so daß die Füße in )?n derben Schuhen ungehindert den Schnee mrchm-ssm konnten, so ging sie schnellen Schr.tteS dem Frisdbofe des nahen Städtchens zu. Da sah sie auch schon die Fichtenhecke, von der der Gottesacker umgeben war, als auf "einmal die beiden Hunde die Ohren spitzte« und, die Nasen gesenkt, mit sichtbar höchstem Interesse schnur­stracks in eiligem Laufs einer bestimmten, etwas

wurde seil aftet — Garmev. Von einem traurigen Beschick wurden d'e • cheleute C. betroffen. Dieselben ha t'-- am 2onn!a; nachdem ste°ihren 9 Monat alten Spröfmng ^bittet i rib iw Schlaf wußten, einen AuSgavg gMacht. AlS das Ehepaar gegen 10 Uhr zurrü am, fand cS das Kind tri in sem-m Bettchrn i vor, ES wurde festgestellt. daß das Kind sich wahr- । lchrinlich im Schlaf herumgedreht hat, dabei unter die j D-ck; geraten mb erstickt ist. -- Düsseldorf. Der ■ Schluß der Ausstellung hat auch seinen Einfluß i auf das Fabrperfonal deS Straßenbahn ausgeubr. Es ist mit Rücksicht auf den verminderten Betrieb etwa 20 Angestellten gelündigt worben. — Nach MeldLALcn au8 Lubaezow find dort 70 Ko» sacken nebst Pferden und gesamter Ausrüstung über bte galizische «reuze geflüchtet, um nicht nach dem ostasiatischen Keiegsscharsl tz g-hen zu muffen. — Benn. Umfangreichen Fälschungen von Eisenbahn-Fahrkarten ist man hier ruf die Spor klommen. Die Karten lauten von Köln nach entlegenen. Stationen. Der Tät. r der gestern hier

„Klara" — der alte Karlsberg sprach mild und weich ihren Narren aus und legte leise die Hand auf die Schulter seiner Schwiegertochter.

w3a, Vater —" Müde schlug sie die Augen

zu ihm auf. Und da seh der Alte von neuem,, „■ .™

was er schon so oft gesehen hatte: die blauen wünschten. Klara Karlsberg legte dte Last ihrer *«flen, tränenverschleiert, blickten so traurig, so Kranze und Btumen vor der Krrchshosspforte hoffnungslos den Mann an, daß es diesem schwer! meö?r un 5 ^un^8ii ‘^R .

w«rde, die eigene Fassung zu bewahren. hftS9 """""

vrrhaftck wurde, ist L-itzo§ravh und drr Sohn eines Bahnbeam'cn.— Schweinfurt (Bayern). Von den Gasen gährrnden Mostes betäubt wurde ein juvgks Mädchen in dem ttcller einer hvsizen Wi tfchaft. A.ch zwei Männer, di? . . Rettung versuchten, kamen nicht wieder zum Vorschein. tz!n Arb-tt'" l-->tz sich an

k „„„ m„s.™ r„ - । einem Seile angebunden curch ein Kellerfeuster hinab

• 3U ? i I werden sie Wik -er oben m | und barg nach vielen Anstrengungen die drei Personen,

dem Kivderztrnmer laut, das Frau Klaras Fuß i die ins Leben zurückgerufen werden konnten.

seit dem Tode ihrer büden Kleinen kaum je! mehr betreten hat. Der alte Herr halt es rächt ■ länger aus. Er geht hinauf und öffnet die s

roch eineAufaabe im Leben zu erfüllen, und dieser . , . .. ,

A»faabe wollte sie nun aeredbt werden tuEbren , Hsbe getrieben. Münster (Wests.) Hier töte, e

HWUU6 |ie hu.i ysistiii kurven zu jrtn • ,-m sAnotiärn« ,**>>„■ Memabnb^t-itrinker S<fcpww des Andenkens ihres Manms, denn so wurde auch dieser gehandelt haben, und zum Andenken an ihre eigenen, ihr entossenen Kleiaen. Sie

Dienstag. 1. November. (Alle, -.ligrv) Tom.

V.6 6 und 7 Utt heil Miffen, 8 Rhr Psarrawt und . ____________,....., Predigt, >/,io Uhr Bischöfl. Hrchamr undpäpstl.Segen

Schwieoertochter hrt Schränke u«b Schubfächer f mit rollttwmerem Ablab. 12 ehr Mess«, Uhr geöffnet uickr ist eifrig damit befchüftizt, einem \ Bl” P^diat, e'ünb 7 hl. Messe',

tletnen flachshaarigsn MäoL-.n allerhand anzu-i suhrNmtundPreoigt, sv-Uhc Hochawtmit Diatonium probieren; und die Magd, die der Herrin und Chorgesang, 3 Uhr Rosrntt-inzardacht. abends Stimme herbeirief, tut desgleichen an einem Knaben.; für die aru-ev See>cn. - -Pfarrttrche

Vnbliff., Herr Sax«. I U»5

berg auf du überraschende Gruppe. Da triff: Genera'.kommnuion. (An diesem Tage auch ititofb ihn ein warmer Blick feirer Schwiegertochter, licher Sezen mit vollkommenem Ablaß im Tom). — beinahe so wie der alte fr undliche Sckinm.r in Pranenberg. Heil. Meffen «n. ö, und '/'7 Uhr, mL...- . ... k-t: Xi»«».,« QiUu*. 5 8 Uhr Rost-ckrapzweffs, 0 vbr feittl. MuttSr lotte?»

biefen blauen Auge»» zu f v ttchererr Zeiten. j dien ff mit Nr di.', 2 Uhr Predigt und «nd.-cht mck

„Zwrt Psteglmge, Vattr — ’n.mm es mir umganz für t>te sintonias drukschaff.

Nicht Übel, daß ich fo eigens ächiig gehandelt s Mittwoch 2. November (Lllerseelen.) Dom, habe. Ich komme fofort hinunter und erzähle i '/i6,6 und '/-7 m: hl. Btrffr, 7', .Uhr Pfarramt, S ühr Dir <*n»s " i Zotexmette, 9 Ud; se'e.l R avffm 3,'«3 Uhr abends

n_k f Schluß der Rbsenkranzrudacht mit Te Denm. —

Unb öu^t ;um ste und e.z^.).te. , Stadtpfarrkirche. b'/-, 6 und 7 rtzr hl. Meflen, 8 Uhr

„Das geht acer "cht, Klara. K.flens müssen < Srrlrnamt und «insegnuus der T«mba, abends 8 ilhr wir drüben im Armenhause Bsscheid saacn lassen,! Schluß der Rofenkre-uzandacht mit Te Deem. —

— • ' “ ' ' MicharlSkirchc. 7 Uhr Amt für die Verstorbenen der