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31. Jahrgang.

W-a, Samstag, den 27. August 1904.

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Vrrmtttelung von Verwandten telegraphisch mit einer englischen Dame zu verloben, dte er nie gesehen. Einer Deutsch-Engländerin zwar, aber doch einer Engländerin. Leutnant von Kreuß war das unverständlich. Er hatte gegen Eng« land nicht nur dte allgemeine, sozusagen standes­gemäße Abneigung, sondern noch eine spezielle, persönliche,' welche mit dieser Reise zusammen- hing.

Zwei Tage war er in seiner Kabine Allein- Herrscher gewesen. Ein idealer Zustand. Er hatte keinerlei Rücksichten zu nehmen gehabt — keine jener ungezählten Rück- und Vorsichten, die man einem Kabineuqenossrn gegenüber im Wachen ebenso wie im Schlafe zu beobachten hat. Das irotite Bett war ihm eine willkommene Ab- agerungsstätte gewesen für allerhand Sachen, die hart im Raume sich zu stoßen pflegen. DaS würde nun anders, ganz anders werden. Ein Engländer sollte mit ihm die Kabine teilen. Rach alldem, waS Volkmar von Kreuß über reisende Engländer gehört, bereit te er sich auf einen zähen Kampf um seine nationalen und rersönlichen Rechte vor — und er war ent- chloffen, auch nicht die leiseste Konzession zu machen.

So kann man also im allgemeinen ein Höf- Id)et Mensch sein, zu Zeiten aber keine Stimmung »aben, da« zu betätigen.

Als Leutnant von Kreuß Schritte nahen i8ttp, zog er — obwohl eS stockdunkel in der , kabine war — den Vorhang am Kopfende seines Lagers zu und markierte seinen gesundesten Schlaf. Er war fest enlschtoffen, sich durch niemand und durch nichts stören zu laste».

Schon in der nächsten Minute wurde er mit diesem Vorsätze auf eine harte Probe gestellt.

Gleich nachdem dte Tür sich geöffnet, wurde Gepäck hineingetragen. Plötzlich fühlte er seine unteren Extremitäten durch einen schweren Gegen­stand bedrückt — einen Koffer, eine wohlgefüllte Handtasche oder dergleichen. War es zu glauben, daß dieser Englishman gleich beim Entree sein Gepäck auf den Füßen eines königlich preußischen Leutnants verstaute?

Der Offizier lehnte den Koffer ab, so daß er polternd zu Boden fiel. Das Ding hatte aber noch nicht ganz ausgetrudelt, als es schon wieder hinaufgestellt wurde; diesmal mit mehr Nachdruck und in Begleitung noch eines zweiten, ziemlich harten Gepäckstückes, das den Schläfer gerade an der Stelle seines linken Fußes be­drückte, die er wegen einiger Hornhaut zu seinen empfindlichsten zählte. Volkmar von Kreuß suchte unter seinen englischen Vokabeln nach einer Ueber- setzung für „Unoerschämtheit" und „das verbitte ich mir-. Da er nicht gleich das Paffende fand, wollte er fich eben auf gut Deutsch äußern, als ein fürchterlicher Schreck ihm den Atem verschlug.

So empfindlich auch das Gepäck auf ihm lastete, er lag mucksstill und rührte kein Glied.

Man sprach — und zwar nicht jenes gekaute, au- allen Backentasche» hergeholte Gouvernanten­idiom, sondern deutsch; und dieses Deutsch wurde nicht von einem Engländer geradebrecht, sondern kam fließend von den Lippen zweier —Damen.

„Wir sind hür recht?- fragte eine muntere, glockenhelle Stimme.

„Sehr wohl, gnädiges Fräulein,- erwiderte ein anderes, mehr auf Alt gestimmtes Organ. „Kabine Numero 17. Befehlen Sie, daß ich Licht mache?"

Der unglückliche Leutnant, dem bei Nennung der Kabinennummer ein Verdacht zur schrecklichen

Äloubrntboten empfiehlt die 51. Generalver­sammlung der Kathvl len Deutschlands zu Regens­burg angelegentlichst den kath. Frauen Deutsch­lands den Beitritt zu der tu Fulda erricht, ten, vom päpstl. Stuhle bdobien und privilegierten und voa den hochwürdtgfle» Kircherisürsten Deutschlands warm empfohlenen Mission«. Vereinigung kath. Frauen uud Jung, frauen zur Unterstützung vorzüglich unserer deutschen Missionen und Missionare."

«. Kindheit Jesu- und Schutzeugelverem.

Die 51. Generoloersamrrlwg der Katholiken Deutschlands erneuert angelegen lichst die auf den Generalversammlungen zu Dortmund und Mann, heim bereits ausgesprochenen Empfehlungen des Vereins der „heiligen Kindheit Jesu" und spricht sich gegen alle Bestrebungen aus, welche auf eine Abzweigung des deutschen Teiles von dem Ge° samtoereine hinzielen.

Die Generalversammlung erneuert in gleich dringlicher Weise die Empfehlung des mit dem Kindheit'Jesu-VereinS verbundenen Schutzrngel- vereins.

7. Petrus Claver-Govalität.

Die 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands empfiehlt dem Wohlwollen aller Misstonifreunde, insbesondere aber einem hoch- würdigen Klerus die von Gräfin Ledochowska im Jahre 1894 gegründete und im Jahre 1902 vom hl. Stuhle approbierte St. Petrus Ciaoer- Lodalität, welche ihr Zentrum in Rom, via dell’ Oenata 16 uns Häuser und Filialen in allen Ländern deutscher Zunge (in München Türkenstraße 15) besitzt, aus irgend eine Weise tätig anzuschließen oder sie durch Gaben oder Gebete zu unterstützen.

8. Afrika-Verein.

Die 51. Generalversammlung der Katholiken Dkutschlands empfiehlt wiederholt und ange- lezenklichst den Beitritt zum Afrika-Verein dem schm Katholiken und die Unterstützung durch reichliche Spmdm.

9. Wirrdthorftbrmbe Deutschlands.

Die 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands erblickt in der Gründung von Windthorstbunden ein geeignetes Mittel zur Be­kämpfung der religiösen und politischen Gleich­giltigkeit der jungen katholischm Männerwelt. Sie empfiehlt daher nach dem Vorgänge früherer Generalversammlungen die Gründung vonWindt- horflbunden überall dort, wo solche bis jetzt noch nicht bestehen, und empfiehlt nammtlich den bester situierten sowie vor allem den akademisch gebildeten jungen Katholiken, sich dem Wtndt- Horstbunde anzuschließen.

10. Unterstützung der deutschen Missions­häuser.

Die 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands empfiehlt dem Wohlwollen der Hochw Herren Bischöfe und der Freigebigkeit der deutschen Katholiken die tatkräftige Unter-

VereinslebenS, insbesondere in Kongrega­tionen, Jugend vereinen, im Volksverein für daS katholische Deutschland u. a. durch Pflege deS Kolportage- und Bibl.othekwesens usw. die notwendige apologetische und soziale Aufklärung zuteil werden zu lasten. Die abwandernde Be­völkerung ist den an den neuen Wohn- und Ar- beüsplätzen bestehenden Vereinen und Ein­richtungen, die für fie Pasten, zvzuweisen, wobei das vom Volksverein für das kaihol. Deutsch, land herausgegebene „Soziale Adreßbuch" gute Dienste leisten wird.

In den Slädten und Jndusiriebezirken selbst muß demer.tsp.echend von den vorhandenen charitativen und sozialen Vereinen und Ein­richtungen in Verbindung mit den Pfarrseel­sorgern eine systematische Werbearbeit organisiert w:rde«, um die zuziehenden Katholiken aller Stände und Lebensalter mit den für fie ge- schastenen kirchlichen, charitativen und sozialen Einrichtungen bekannt zu machen und für eine lebendige Anteilnahme am öffentlichen katholischen Leben zu interessteren.

3. Kathvl kaufmännische Vereinigung Deutschlands.

Die 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands erkennt den Wert und die Wirk- samkeit der katholischen kaufmännischen Ver­einigungen auf idealem und materiellem Gebiete an und empfiehlt den Katholiken Deutschlands, insbesondere den selbständigen Kaufleuten an- gelegentlichst, sine Vereinigungen tatkräftig zu unterstützen und zur Gründung neuer an ge­eigneten Plätzen mitzuwirken.

4. Kathvl. kaufmäuuifche Vereine im Auslände.

1. Mit Freude nimmt die 51. Generalver­sammlung der Katholiken Deutschlands Kenntnis von dem Bestehen und der Neugründung deutscher kath. kaufmännischer Vereine im Aus­lande (Hospitanten des Verbandes kath. kausm. Vereiniaungen in Deutschland).

2. Sie empfiehlt dringend allen interessierte» Kreisen diese äußerst zeitgemäßen Vereinigungen.

3. Sie wünscht sebnlichst, daß überall, wo es möglich ist, wettere Vereine gegründet werden.

4. Sie hofft, daß der Opferstnn der deutschen Katholiken, besonders des kath Kaufmannstandes, tatkräftig in jeder Beziehung diese jungen Blüten kath. kaufm. Organisation unterstützt.

3. Kaufmännischer Mittelstand

Die 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands wünscht im Interesse der Erhaltung und Kräftigurg namentlich des mittleren und kleineren Kaufmannstandes, daß neben den et» freulicherweise fortschreitenden, gesetzgeberischen Maßnahmen eine energische Selbsthilfe in Schutz- vereinikungen, Genoffenschoften und Einrichtungen zum Zweck umfassenderer Bildung des kauf­männischen Nachwuchses einhergehe.

(Fortsetzung folgt)

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8. ft woch«ndeii°ge s „Illustrierte Sonntagszeitung"

yejchlüffe -er 51. Generalversamm­lung der Katholiken Deutschlands in

Regensburg 1904.

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1. Römische Frage.

Die 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands kann es, wie alle ihre Vor­gängerinnen, nicht unterlaffen, Einspruch zu er­heben gegen die Lage des hl. Stuhles in Rom seit dem Jahre 1870. Dir deutschen Katholiken wie alle übrigen Katholiken der ganzen Welt können nicht das Verlangen aufgeben, daß ihr höchstes Oberhaupt, der Papst, einer rollen und wirkliche» Unabhängigkeit und Freiheit genieße, welche die unerläßliche Vorbedingung für die Freiheit und Unabhängigkeit der katholischen Kirche ist. Sie können diese Freiheit und Un- abhängigkrit erst dann als verbürgt anerkennen, wenn ei« Zustand hergestellt sein wird, welchem auch der Papst selbst seine Zustimmung hat geben können.

2. Bekämpfung der öffentliche« litt« sittltchkeit.

Die 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands lenkt die Aufmerksamkeit der Kathc- liken auf die Bestrebungen des „Kölner Männervereins zur Bekämpfung der öffentlichen Unsittlichkeit" und empfiehlt dringend die Gründung gleicher oder ähnlicher Vereine für alle Stäöte, namentlich aber für dir größeren Städte.

3. St. JosephS-Misfiousvereiu z» Aachen.

Die 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands empfiehlt von neuem aufs wärmste die Unterstützung deS St. Josephs-Missions­vereins zu Aachen, der die materielle Förderung und Unterstützung der deutschen Seel- sMgestattonen im Auslands zum eigentlichen Zwecke hat.

4. Bonifatiusverei«.

„Mit besonderer Rücksicht darauf, daß der Bonifatiukverein der Katholikenoersammlung zu Regensburg vom Jahre 1849 seine Entstehung verdankt, empfiehlt die 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands allen Katho­liken Deutschlands und Oesterreichs die eifrige Förderung und Unterstützung des Bon!- fattuS Vereins uud des Bonifatius-Sammelvereins."

5. Missivnsvereiuiguug katholischer Frauen und Jungfrauen.

„Im Hinblicke auf die seit Beginn unserer hl. Kirche von den Frauen geübte Förderung und Unterstützung der apostolischen Tätigkeit der

Gewißheit geworden war, fühlte kalte Tropfe» auf seiner Stirn. Die Bande hatte ihn heute früh nicht in seine, sondern in die gegenüber- liegende fremde Kabine geführt. Wenn jetzt das elektrische Licht angedreht wurde, dann war der Kladderadatsch fertig. Aber — Gott fei Dank — die Katastrophe schien sich noch zu verzögern.

„Lasten Sie nur," wehrte die hellere Stimme ab. „Wir wollen gleich wieder an Deck. Der Steward muß zunächst lüften. Es ist eine ent­setzliche Atmosphäre hier. Sogar nach Wein­dunst und Zigarren riecht es. Kommen Sie. Ich brenne übrigens ror Neugier, mir diesen Herrn Grafen, dem man mich so meuchlings an- verlobt hat, einmal cnzufihen. Sie nicht auch, Hanna?"

„Gewiß, aber--es wäre bester gewesen.

Sie hätten dem Vorschläge Ihres Herrn OheimS zugestimmt, den Herrn Grafen nach PillSbury kommen zu lasten. Diese Reise ist doch etwas abenteuerlich, gnädiges Fräulein . . .“

„Sie ist die Bedingung für weine Zustim­mung. Einen Menschen, der sich so unbesehen verlobt, muß man in Freiheit dressiert beobachten, um zu erkennen, ob er ein smarter Kerl, ein SchafSkopf oder ein Glücksritter ist. Halten Sie fich also streng an unsere Verab­redung, Hanna. Wer sind Sie?«

„Ich bin die Tante des gnädigen Fräuleins —"

„TaS ist Nnfinn, Hanna. Man ist nie die Tante eines gnädigen Fräuleins, sondern die Tante einer Nichte, einer ganz gewöhnliche» Nichte. Wir sind also nicht Miß Maud Reimers aus PillSbury nebst Gesellschafterin, sondern —“

„Mistres Webster und Nichte aus London." „Außerdem sprechen und verstehe» wir nicht eine Silbe deutsch."

ur. Der Zchasskops.

Humoreske von Teo von Torn.

(Nachdruck verboten.)

Man kann im allgemeinen ein höflicher Mensch fein, zu Zeiten aber keine Stimmung haben, daS zu betätigen.

Es war knapp fünf Uhr morgens, als der Salondampfer bei Ha'wich die grauen Gestade Englands anlief, um noch einige Passagiere für die Vergnügungsfahrt nach dem Norden an Bord zu nehmen. Nur ein paar pasfionierte Früh- au teher waren an Deck, um den Zuwachs der Reuegesellschaft zu begutachten.

Zu diesen Neugierigen gehörte Leutnant von Kreuß nicht. Für ch» war Vergnügen stets daS genaue Gegenteil vom Dienst. Da er im Dienst «eiir sehr früh aufzustehen hatte, so stand er zu feinem Vergnügen sehr spät auf — namentlich «ach einer solchen strammen Sitzung, wie fie gestern im Rauchzimmer stattgefunden hatte. Er hatte überhaupt keine rechte Ahnung, wie er zu Bett gekommen war. Nur soviel schwebte ihm noch dunkel vor, daß Graf Myling und der zu alle» Dummhesten aufgelegte Rittmeister Schlo- vech ch« in die Kabine begleitet und fürchterlich gelacht hatten. Wahrscheinlich wegen der Schlingerbewegung deS Dampfers, die der Ein- Mrt durch die schmale Kajütentür bedeutende Schwierigkeiten entgegengestellt hatte».

. Alldas war kaum drei Stunden her. Da durfte kein Mensch verlangen, daß man sich fnjob. Im übrigen: Was konnte von England Sutes kommen? Graf Myling hatte eS zwar lertig gebracht, fich kurz vor seiner Abreise durch

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stützung der Missionshäuser der in Deulsch- larid zugeloffenen Missionsgesellschoften, na­mentlich :

1. Knechtsteden in der Rheirprooinz und Zabern im Elsaß (Väter vcm Heiligen Gr ist) für Deutsch Osta,rika.

2. Trier und Mariental in 2i xemburg (Weiße Väter) für Deutsch Ostafrika

3. Hiltrup bei Münster und Liefering bet Salzburg (Missionare vom helligsten Herzen Jesu) für Bismarck-Archipel und Marschall- Inseln.

4. St. Oltilien in Oberbayern und Ludw'gs- bad in llnterfranken (St. Benediktus- Genossen­schaft) für Deutsch-Ostasrika.

5. Limburg in Nassau und Ehrenbreitstein in Rheinland (Pallotiner) für Kamerun.

6. Heiligkreuz bei Neiße in Schlesien, Steyl in Holland, St. Wendel in Rheinland (Gesell­schaft des göttlichen Wortes), für Togo, Kaiser Wilhelm stand und Deutsch China.

7. Hünfeld bei Fulda (Oblaten) für Süd west- Afrika.

8. Meppen, Provinz Hannover (Maristen), für Samoa und Salomonsinseln.

9. Straßburg-Königshofen (Kapuziner) für die Karolinen-Inseln.

II.

1. Landwirtschaft.

Die Generalversammlung der Katholiken Deutschlanos anerkennt dankbar die großen Fort­schritte, welche in den letzten Jahren auf dem Wege der Organisation unserer Landwirtschaft in Form von Bauernvereinen und Genvffen- schasten aller Art gemacht worden find, und wünscht dringend, d.ß diese Vereine und Ge- noffenschc-ften in allen Gemeinden Eingang finden.

Zur weiteren Hebung und Förderung der Landwirtschaft erscheint es notwendig, daß für eine bessere berufliche Ausbildung der erwachsenen männlichen und weiblichen Jugend in landwirtschaftlichen Schulen bezw. Haushaltungs- schulen in Verbindung mit landwirtschaft­lichen Mustergütern Sorge getrogen werde unter besonderer Rücksichtnahme auf Erziehung zu einet einfachen, dem künftigen Stande an- gemeffenen Lebenshaltung.

2. Fürsorge für die von» Lande ab­wandernde Bevölkerung.

Dir 51. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands macht erneut auf die bedauerliche Srscheirung aufmerksam, daß nach Ausweis der Statistik ein großer Teil der ständig den Städten unv Jndustriebezirken vom platten Lande zu- wandernden katholischen Bevölkerung dem kirch­lichen Leben entfremdet wird, daß insbesondere ein Teil der Arbeiter der sozialdemokratische» Agitation zum Opfer fällt.

Als ein dringend notwendiges Vorbeuge- mittel hiergegen empfiehlt es sich, überall der katholischen Landbevölkerung durch Pflege des