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31. Jahrgüng

Zulda, Donnerstag, de« 18. August 1904.

M 187

Berlin, den 17. August 1904.

überhaupt alle Freunde positiv christlicher Er-

vernehmen, haben auch bereits hohe Aaste des

L,-Lk Nie 8 * S feiner Auswanderung hören.

b «ck der will schon in dieser Woche fort", ent- Es tue ihm sehr leid, einem so achtungswerten

", rinfpf Nkil vv ebne die B stürzung iu ae- pünktlichen Zahler, wie Werner es sei, zum ersten S«R ä M aA dem Gestchto s^eS B«- male eine Bitte abschlagen zu müssen, ober er tomw wanoien absvieaelt „Wenn doch der Monn, in seiner nicht anterS. V'm rachsten Mtt.woch^g-He das Schsi

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(Marga Brechtrn.)

------ (Nachdruck verboten.)

dankens gegen den UlrramontaniSmus ein re-1 presfioes Vorgehen gegen die konfessionellen Ver- btndMgen nicht für erwünscht ansehen kann; gegen weitere Bestrebungen. in dieser Richtung empfiehlt er deshalb eine ablehnende Haltung.

*♦ Dr. Leipziger, der sich bekanntlich zur Zeit seiner Intimität mit dem Oberhofmeifler Ahr. v. Mirbach in feinem ,Riemen Journal i als begeisterten Monarchisten und leidenfchask-1 lichen Bewunderer des Raisers aafgespielt hatte,! hat neulich erzählt, wie er einen Vortrag des Oberhofmeisters über dir Palästina-Reife auf eigene Rosten splendid habe drucken und den Ge- samterlös Fhr. v. Mirbach zu „Wohltätigkeits- zwecken" habe zukommen lasten, wobei er in Wirklichkeit den „Erlös" auS eigener Tasche hrraab. Jetzt berichtet er, er habe am 30. Juli von der Mittlerschen Buchhandlung die Mit­teilung erhalten, sie sei ermächtigt, ihm die i Druckkosten im Betrage von 4800 Mk. zurück­zuerstatten. Wvhlgemerkt: die Schrift war gar nicht bei Mittler, sondern brr Sittenfeld gedruckt worden. Herr Leipziger schrieb zurück, daß es | sich wohl um einen Irrtum handeln müsse; er

Bruder. Werver findet ibn zwischen fest verschnürten Betten, Kisten uno vollgepackten Körben — sichere Anzeichen, doß Onkel Phurpp mit seiner Bebaup ung y. . . . . m CT'.-.*. rrttll niirtd

195 7, Schleswig Holstein 99,4, Hannover 163,1, Westfalen 291.6, Hesten-Nastau 141,1, Rhein- prooinz 191,5 Prozent deS Grundsteuerrem-

denselben ruhenden Verbindlichkeiten und Ver- waltungskoflen nach den Etats für das Rech­nungsjahr 1904 in der Provinz Ostpreußen 360^3 Proz, Wrfipreußen 413,7 Proz, Stadt

man es felbst von ihm nicht erwartet hätte. Er tat es allerdings nicht aus Verehrung für die Monarchie sondern aus Haß gegen die Revtsto» nisten und die revisionistische Taktik, gegen die er etwas ganz besonders scharfes sagen wollte. Ader darum bleibt fein Zeugnis nicht minder wahr. Wenn es ihm auch jetzt schon leid tun mag, so kamen seine Worte doch offenbar aus Ueberzeugung. Es kann ja niemand, der nur einigermaßen unbefangen zu sehen und zu urteilen vermag, die Beobachtung, die Bebel gemacht Douo n--’- -----.hat, übersehen. Niemand kann bestre.ten, daß

Beilin 0,0, Provinz Brandenburg 301,1, Pommern tzaS deutsche Reich auf sozialpolitischem Gebiete 218 0, Posen 314.3, Schlesien 337,6, Sadtfen ^nbeten Staaten, ganz besonders den Repu- ------ -------ica, I bülen F^nlreich und Nordamerika, weit, weit voraus ist, und daß die rechtliche Stellung deS Arbeiters bei uns viel gesicherter ist, als dort.

* «ertt», 17. Aug. 1904. Der Kaiser wird gelegentlich seiner Anwesenheit in Altona im September dem Minister residenten Dr. Rücker-Jemsch auf deffen Besitzung in Klein-Flottbeck einen Besuch abstatten. — Der Kaller hat auf Vorschlag des Herrenmeipers, Prinzen Albrecht von Preußen, ,u ^drenriiteru des Johanniterordens eine große Zahl von protestantischen adeligen Herren ernannt. — Der Großherzog unbjne

ertragt s.

* Die Eisenbahnbetriebs- Einnahme» haben auch im Juli die erfreuliche Aufwärts- dewegung gezeigt, die sie nun schon seit. langem befolgen. Die Einnahmen der preußisch-hessischen Effevbahngemeinschaft betragen in diesem Monat aus dem Personenverkehr 50,351,000 Mk. oder

nur aus Schlesien, sondern auch aus den übrigen I Teilen Deutschlands zahlreiche Besucher dem Ehurilastag zugeführt werden. Die Anmel- düngen sind an Herrn Domvikar Kretschmer ui j Breslau IX Domplatz zu richte».

* Versammlung kathalischer Lehrer i« Regensburg. Es ist hocherfreulich, daß auch gelegentlich des Katholikentages m Regensburg wieder eine Versammlung katholischer Lehrer stattfindet. Diese Versammlungen sind bekannt- sich immer sehr gut besucht. ^Erinnern wir uns, daß wir seinerzeir in Landshut wen über 1000 Lehrer und Gäste im großen Rathaussaale zählten, welche hochbefriedigt über die Bekennt- mstreur der katholischen Lehrer der Versammlung anwohnten. Im heurigen Jahre soll drese Ver­sammlung einen ganz besonders solennen Charakter erhalten. Als Festredner wurde der durch feme pävagogischen Schriften und durch seine Tätigkeit an der Hochschule in P ag weit über Deuttchtand und Oesterreich hinaus bekannte Umverfii all pro- ikfsor a. D. Herr Hvfrat Dr. Will man n ge­wonnen, der sprechen wird über: „Die Stellung Um allen Vatholilchen^Lehrtrn^dieGelegenheit zu! habe nicht nur den Reingewinn, sondern den g,”m, dm -roßm kalholischm PSd-g»s-n dm S-I»m,,Äök d-r Mts«°-Ichrndung !U Wohld»^- Gezmwart «dm ,» hö,°°. ist mig'gm stühmm । "

Gepflogenheit die Versammlung keine Veranstal-

I lung der katholischen Lehrervereine, sondern eine

keitszwecken zur Verfügung gestellt. Darauf er- widerte die Buchhandlung, daß die Rückerstattung | der Druckkosten gewünscht werde, obgleich Herr Leipziger sie für Wohttätigkeitszwecke bestimmt hatte. Nun antwortete Herr Leipziger mit der Frage, was und wer denn eigentlich die Miitlersche Buchhandlung dazu legitimiere, ihm einen ^Betrag anzubirtin, den er Herrn v. Mirbach zu Wohtt tätigkeitSzwkcken zur Verfügung gestellt habe und den dieser bereits vor fünf Jahren entsprechend verwendet haben werde. Darauf erklärte die Buchhandlung, Fhr. v. Mirbach habe sie infolge des Artikels Leipzigers über seine Beziehungen zu dem Oberhofmeister namens feiner Vereine. ,ul UU| . — ,o

ersucht, ihm die Druckkosten zurückzuerstatten. Bebel die Monarchie auf Kosten der Republik i Eine neue Unklugheit des hochmögenden Herrn. [obt, ist doch einmal etwas neues, fo neues, daß

• Der bei der Veranlagung der Ge»eiude- eiukommeusteuer vo« fiskalischen Do­mänen- n»d Forstgruudstücken für das laufende Steuerjahr der Gemeinden zu Grunde I zu legende, aus dies»» Grundstücken erzielte etats- h»* ffimnahmen über die Aus«

gri<»erl»hu M

Vas haus im Gebirge.

EcMIung aus der Gegenwart von Klar a Lötschert

recht; warum mußte ich auch fo einfältig und nach- ^Ä^seinem Eintritt in» HanS ereignet sich etwa», daS er am wenigsten erwartet hat. Mtt einen! freude­strahlenden Gesicht fliegt ihm Magd- entgegen, ein Papier in die Hohe hattrnd.

„O, Leonhard, nun brauchst Du nicht zu dem In- spektor zu gehen I" rüst sie, „sich', hier rst Geld — Geld genug, rm Niel zu bezahlen, gerade fünfzig Mark!"

Wrrner starrt bald seine Frau, bald die Banknote an. Dann fragt er ernst:

.Wo ist das her, Mazda? Du bist doch Nicht etwa ^8« ihm gegangen/» meinst Du ? O, nein, so heldenmütig bin ich nicht. Komm, sch Dick »u urr — jch habe einen Trunk Warmbier für Dich. Während Da Dich ausruhst und stärkst, will ich Dir allkS er» zählen."

«ber Du darf nicht bö,e w.rdcn, hörst Du. Wenn es Dich unargmebm berührt, so denke, ich habe es so gut verneint und — es mußte auch sein .

Mit diesen Wo ten b-gmnt Magda ihre» Bericht, oft stockend und unruhig innehaltend bei seinen halb unmutigen, halb verwund,rten Bi cken.

Sie erzählt ihremManne alles — wie sie ger-ch- net, gespart und vochg-sonnen habe, um ihn und d.e Kinder vor tem Tatbtn zu beschützen. Trotz all ihrer Mähe habe sie nidte rot ar gebracht, sodaß sie schurtz- lich, halb verzweitele, den Entschluß gefaßt bade, Anrchea wieder ihren Eltetn zurückzugeben. Wre dann — gewiß durchGvtteSFügung — ManeWchrr zum ketz-er. male selbst geklmm-r. je», ihr gedarkt und zu- gtetch Fran Bruni s Ausircg ausgerichiet habe. In der darauf folpeut-.n Raat sei der Entschluß m >hc aneisi, durch eigene $lnftrtrgu% dar Geld, daS ilue Eltern erdalten hader-, wiecergrwinnen zu Helfer.

Daß ich es he-wück tat, war wcht recht, fahrt Mazda fett, „aber ich sücktcle, Du würdest es mtt

3 207 000 Mk. mehr als im gleichen Monu des Vorjahres, ans dem Güterverkehr 82,816,0( " Mk oder 1,454,000 Mk. mehr, aus sonstige Quellen 7,448,000 Mark oder 194,000 Mark mehr, zusammen also 140,615,000 Ma ' oder 4,855,000 Mark mehr al« tm I» 1903. Die Gesamteinnahmen vom 1. April b Ende Juli belaufen sich auf 519,613,010 Mr oder 19,741.000 Mark mehr, als tm gleicher Zeitraum des Vorjahres. Hält diese steigende Tendenz der Einnahmen auch für die golge an, so würde am Ende des Jahres auf eine ©efawv mehreinnahme gegen das Vorjahr von etwa 60 Millionen Mark zu rechnen sein.

* Bebel alS Monarchist. Eenoffe Bebel hat sich schon oft durch sttn hitziges Tempera- ment arg bloßgestellt und seiner Partei böse Verlegenheiten bereitet. Auf dem gegenwärtig I in Amsterdam tagenden internationalen Sozta- Ustenkongreß scheint der alte Gprndelkopf aber- mals sehr unvorsichtig mit seiner Zunge mnge qangen zu fein. Wir legen diesem Kongresse herzlich wenig Bedeutung bei. Die großspreche- rischen Reden und Beichlüffe nebst obligaten Zänkereien wollen uns nur alS Spielerei und Wichtigtuerei Vorkommen. Aber ein paarAuo sprüche Bebels verdienen doch insofern Beach­tung, als sie ohne Zweifel parreitakttschr Ver­wertung finden werden. In einer Rede gegen die bösen Revifionisten verstieg er sich m der Hitze des Gefechtes zu der Behauptung, daß tn einer Monarchie der König den Riaffen gegen-

1 über unparteiischer sein könne, als der Präsident in einer Republik. In der Monarchie würden auch die Streiks weniger grausam unterdrückt als in den Republiken. Die Klaffengegensatze träten in den bürgerlichen Republiken Frankreich und Amerika noch viel schärfer hervor als in der deutschen Monarchie. Bebel berief sich hier­für auf 37 Erfahrungen seiner Partei. — Daß

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D'e Ä'te reißt Mund und Augen auf und ver­wundert fick im Süllen, d ß ein so fiudtetter und vielgereister Mann, wie der Severin, so einfach und leuilelia mit ihnen verkehre.

Gerade daS Erzählen Philipps bewirkt, daß daS Geschäftchen von Anfang an .glänzend' geht Den Erwachsenen berichtet er baarst-aubende Geschtchten von Schiffbrüchigen — im Lause der Jahre imfttt er natürlich viel erdachtes darunter. Die kletnen Kunden bekommen von den Negerkindern zu hören, welche so schwarz ,ttrn, wie die Ttnte, welche er gerade m dte hingehattenen Sieinfäßch n gsißt.

AlS die alte Frau weggeht, steht Werner vor dem überraschten Verwandten.

N-in, wie Onkel Phckipr sich da rte Hande an der blauen Schürze abreibt und em über das andere Mal ruft: ,Ei, der Herr Neffe, der Herr Neffe!

Und wie bann feint Frau, dte kreitf, schniamttge Rann-, mit ihrem freundlichen, noch ziemlich jugend­lichen Eefichie verlrg-n vor Werner knix> — denn sie weiß, waS Lebensart ist! ...

S-.e freuen sich wirtlich beide und verg-ffen für einen Moment das erdrückende Bewußtsein, daß sie so gar atm über dar Meer gekommen, und daß das Ge­schäftchen, genau vetrachitt, mit se mm Gelbe bezahlt worden ist I« Nr werden die Kinder heibeigeholt unb ium vorg-steltt, besonder- dar kleine Lench n. «lle drei .richtige Amerikaner-, wie der Vater etwas

>lz beifügt. .

Werner erkundigt fich auch nach seinen «chwieger- k»itrn, mit denen ste fast in näherem Verkehr stehen, ats er selbst. Was es von ihrer Lage -rfahtt, ist

leider sehe wenig erfreulich, und er tst froh, daß Magda nichts davon weiß. Nachdem ec noch vtete Grüße und die Aufforderung, einmal in das Hau» , u,>jhWu>, ..p r,~rr f

m ®=»lrge »« --«dH- w. i---' -- -°ch »».«■ *

wandten abspiegelt. „Wenn doch der Mann in feiner Heimat bleiben wollte! Er ist nicht wehr jung und itiftig genug, um drüben von vorn zu beginnen. Was bin ich jetzt so glücklich in dem warmen Nest­chen daS noch von de?. Ettern und ihrem braven Nachfolger herstsMmi! Will's Gott, fo kommen wir auch vorwärts. Das e-nr hab' ich ia Amerika ge- lernt, nämlich, daß derjenige, welckrr hier so schaff-n will, wie er's dort muh, es auch bei unS zu einem schönen Stück Geld bringt unb noch viel eher, weil alles, waS er zum L-ben braucht, billiger ift. Frei­lich der Niel nimmt ein kleines Vermögen mit, aber taa hätte er auch daheim gut anlegen und vermehren können. In dem fremden Lande kann er's in der elften Stunde durch den Psi figen Streich eines Gauners los- werden, wenn er. wchi oufpaßt."

W-rner meint, da könne er schon Recht haben Er hat ihm nur mit halbem Ohre zugehört, ^n er denkt beständig daran, ob N'.el sich zu einem Aufschub be­stimmen lassen wird oder nicht.

Indem kehrt die rührige kleine Frau mit einem sal-ber eirgetmdcltrr. Päckchen zurück, ©te bittet so herzlich, es für Magda mitiune men, als Gmß aus dem früheren Laden ihres G oßvaters E° entoatte nur ein Pfund prima Lichte, extra feine Tvilettrseife und gant reine Schokolade, lauttr Dinge, die man auck m einem re.Äen Haushalte gebrauchen tonne.

W rner kau-- die Hob- nicht zurückwersen, aber der Nachsatz berührt ihn unangenehm; erinnert >hn der- selbe doch an seine Lage unb den ihm bevorstehenden demuligrrckrN Gang. . ,___

Der Bauer Niel wohnt ganz m der Nahe bei funem

und Freunde der christlichen Jugend im Saale der Karmelitenbrauerei zu gemütlicher Unter- Haltung, wobei zahlreiche gute Kräfte für ein abwechslungsreiches Programm forgen werden. Darum: Auf nach Regensburg!

• D-r preußische Unierrichtsmrnister hat, wie die .Neue politische Korrespondenz' mit-

verbänden nach dem Stande vom 1. Juli gaben beträgt, wie der LandwM.chaftsminifter d ana« ordnet Es soll hauptsächlich fest- bekannt macht, unter Berücksichtigung der auf gestellt' werde^n dte Zahl der Schüler nach der'N-rbindlickkeiten und Der- Konfession, wobei dieReformierten.Altresormterten, Lutheraner, Altlutheraner, Herrnhuter, Memontten, I Baptisten, Presbyterianer, Methodisten, Alt- ! kathottken sowie die Schüler der apostolischen

I Gemeinde besonders hervorzuheben sind.

* In der vom Evangelischen Bunde oerhetzten Studentenschaft scheint man doch allmäylig einzusehen, daß man mit dem Ansturm | auf die katholischen Studenten-Vereini-

—* Rennte» Charitastag. Der neunte Lharitastag, welcher vom 3.-5. Oktober in AreSlau abgehalien wird, steht unter dem i Zeichen der hl. Hedwig. Nm Eröffnungsabevde, den S. Oktober, wird der Redemptorist P. August RSsler, anschließend an vorbildliche Wirken der heiligen Hedwig „bie Aufgaben der katholi­schen Frau in der Gegenwart" erörtern. ®te | Festoorstellung am Abend des 4. Oktobers brmgt I weiter stn acht lebenden Bildern Ereigniffe aus dem Leben unserer Heiliaen zur Darstellung. Endlich erfolgt am 3 Tage eine gemeinsame Wallfahrt nach ihrem Grade zu Trebnitz. Trotz dieser gebührenden Beachtung der großen Cha­ritas. Heiligen des schlesischen Landes kommen aber die modernen Charttas-Probleme keineswegs iu kurz. Im Gegenteil beweist das Programm, daß eS dem Komitee gelungen ist, recht bedeutende Redner für moderne praktische Themata zu ge­winnen So wird neben der Rede des Retchk- grafen von Oppersdorf-Obrrglogau über

ben Die 2. beratende Versammlung bringt zirdung freundlichst ewgeladen sn . _ ^>i?AuSbildung ländlicher Krankenpflegerinnen Versammlung findet statt am E-rensrag, ^en . H n g?Berlin Le? ArfforderLge; un- abends 8 Uhr treffen sich die Lchr-r. LHermnen ftrer Zeit au die Vincenz Vereine", endlich des Grafen Halka Sigmund Ledochowski-Prag Über „Vereine und Pstronate für die männliche | Jugrnv". Nicht weniger zeitgemäß sind bte; Vorträge der 3. beratenden Versammlung, tn | melchtr Herr Schulrat Radomsky-Posen „die! Fürsorge für anomale (taubstumme, blinde und geistig minderwertige) Personen", Herr General' direktor Dr. Stephan-Beuthen „dte Mäßig- reitsdewegung in Schlesien" und Herr Redakteur Herz-Bonn „Lektüre, Borromäusoerein und Charitas" behandeln wird. Den Schluß macht »ach der Wallfahrt am Abend des 5. Oktober eine öffentliche Versammlung, in der Herr Dr. Müller-Simonis aus Straßburg über seine Reise nach Spanien und Südamerika in

Sachen des Mädchenschvtzes" berichten wird, während dem Grafen Oriola die Ausgave zu­gefallen ist. „die Tätigkeit der schlesischen Mal- theser-Ritter'' gebührend zu würdigen. Zum Schluß spricht dann noch der als I ^Vge» "nur" Nirtteriagen erleben wird. Es

r-Bonaventura 0.rc. über^Ehun s berichtet: „Der Kyffhäaser Verband der

allgemeine Chnste>tt>fltcht . »te $ . bxutschsr Studenten ist auf srmer

^tm letzten Ve bandstagung zu dem Schluffe gekommen, dte Festoorstellung am ». vwma w » » Verband bei voller Anerkennung des

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von Bremen ab, und gerade mit diesem werbe er in Nem>N'rk von feinen Freunden erwartet. Dte bnben letzten Z -le könnten später seinen Bruder aurbe' zavlt roerben — ter habe dteBemach', da« Gelb zu erbeben. Die jetzt fällige Si^mme ober muffe er bar mitnebmen — et habe fich nun einmal barauf ver- loffen unb danach eingerichtet unb so weiter und fo roeiter.

Das Ende von sllem ift, daß Neel bezahlt sein will. Werner schttd-t mit schwerem H-rzen.

Wie wohlgeordnet waren feine Verhaltr.tffe ge­wesen, wie ruhig und sorglos hatte er mit Mazda während der vergang-nen Jahre gelebt, und nun r Nock vor Monaten batte er vor seinem Vorgesetzten bageftanben als ein Mann, d r eS durch Sparsamkert urb ricktige Emteilung verstanden, mporzukomm-n, unb jetzt? Abermals muß er hin und d u lhm tmmer noch .in wenig verhaßten Jnsp kwr um -ine Vorau-- b-zahlnng bitten — wie beschämend! Das kommt daher, daß er so unverzeihlich schwach Sewesen und sein sauer v.rdienttS Geld weggeworfen hat! DaS soll aber auch die letzte Torheit gewesen few, zn welcher ihn Frauenttän-n unb Frauenbitten veranlaßt haben! (;'n seinem Umnut verg-ßt W-rner vollftandig, baß keines von beiden angemendet worden ist ) Mögen diejenigen, b-e luperking 'ein wollten unb ooch leicht- finnig gewesen find, auch die Folgen tragen! W liegt kein vernünftiger Grund vor, baß anbere sich beSbalb auch ir8 Unglück stürze» sollen.

Att Wern-r in d m t?dtu schwankenden Fahrzeug be mwärtS lährl, sleift ihm der Wind sckari um bic Ohren. Doch er jagt fich: o_s alle» geschieht m.r