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Mtzaer

J& 155.

Allda, Montag, den 11. Juli 1904.

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Deutsches Reich.

' ver wffisch-japaiüsche «lieg.

8

------ (Nachdruck Verbote.,.)

wäre sie morgen

zu.

,Er ist ein netter Mann," meinte Gertrud, indem

€r$tes Blatt

-Ihr denkt ja hoch hinan«,- und Bühl lachte herzlich

Nachdem er den Genoff-n-noch seine Frage nach einem billigen, soliden Schne.der beantwortet batte.

„Nun taut drein, wie Ihr könnt; mich erreicht Ihr nunser, sprach er lachend zu dem Genossen und schlangmit strahlenden Augen ein Stück von der Größe eener Mannerhand hinunter.

, "^/.verstehen i® a^t Künste einer künftigen Haus­frau, schmeichelte oer mue Gast verbindlich

*" lst gar nicht so weit her damit, Herr Schmidt"

£?Ut ^5 stch vorgestcllt), entpegnete das junge srnhA« .Nicht wahr, Mutter L-ne, Ihr

' , • . --,—*■ vnii'-piu.

„Sie ist ein Prachtmädel, Bürger/ sprach der FrecheitSmann begeistert, .und wenn mich heute die Demokraten Deutschlands zum Präsidenten der neuen

I Einrichtung sich nicht in dem gesetzlichen I Rahmen halten, das Statut auch sonst den gesetzlichen Anforderungen nicht entspreche, son­dern daß dieser Arbeitsnachweis lediglich den Zweckender Streikabwehr dienen solle.

I heißt nun, daß die Jnnungsleiter eine Ein­richtung zu schaffen gedenken, um ohne Ge­nehmigung der Behörden den beabsichtigten Zweck doch zu erreichen. Besonders die Berliner Meister sehen in dem Zentralarbeitsnachweis eine wertvolle Waffe gegen Streik und Boykott, m der Provinz jedoch wird, wie eine Korrespon- I denz berichtet, lebhafte Klage darüber geführt, I "a htese Institution lediglich Berlin zugute komme, während die Lasten größtenteils von der Provinz getragen werden müßten. Dieser Einspruch dürfte einen erheblichen Grund bei der Ablehnung gebildet haben. Der «Vorwärts^ bemerkt seinerseits dazu im Nomen der streikenden Gesellen: „Ob die Herren die Genehmigung der Behörden haben oder nicht, die endlich auf­gewachten Bäckergesellen werden ihnen auf jeden Fall einen Strich durch die Rechnung machen. Tie Zeiten find vorbei, wo sich die Bäckergesellen widerstandslos in ein Joch beugen ließen."

* Juvalide»verficher»«g und gemein- ««tzrge Unternehmnugen. Das Reichsver- sicherungsamt hat kürzlich eine Zusammenstellung der Darlehen veröffentlicht, welche die Landes­oersicherungsanstalten bis jetzt für gemeinnützige Zwecke angelegt hoben Danach find bis jetzt w solcher Weise angelegt worden 336.851,529 Mark. Davon entfallen 123,859,659 Mark auf «in landwirtschaftliche Zwecke und 148,195,846 । Mark auf soziale Zwecke, wie Arbeiterwohlfahrts- 1 etnrichtungen, Arbeiterwohnungen, Heilstätten rc. j

„Schmdt," verbesserte das Mädchen leise.

fo2 W-e gesollt er Dir?" Und daS Jüngferchen blickre zu Gertrud m t itner Beklommenheit, di- ein

war, wie würde der.Reichsboote' sie da erst verdächtigt haben als „Feinde des Evangeliums" und „Söldlinge Roms". Daß es keine be­sondere Schmeichelei für den Freiherrn v. Mir­bach ist, wenn man bei ihm ooraussrtzt, er fei selbst nicht im Stande gewesen, seine Mißgriffe als solche zu erkennen, sondern hätte mit Gewalt an der Fortsetzung seiner unerquicklichen Tätig­keit gehindert werden müffen, scheint dem Pastoren- blatt nicht zum Bewußtsein gekommen zu sein.

*» Ein neues Herrenhaus-Mitglied. Der Kaiser hat nach der ,Neuen polit. Korresp/ j ber Familiev Bülow einen Sitz im preußischen Herrenhause verliehen. Die Familien, welche bisher aus königlicher Gnade einen Sitz im Herrenhause hatten, find die Familien o. Moens- leben, v. Arnim, n. Below, v. Boni«, v. Borcke, v. Bredow, v. d. Groeben, v. Kleist, Graf Königs­mark, v. d. Osten, v Puttkamer, Graf Schulen­burg, v. Wedel, v. Zitzewitz. Sie stehen in der Herrenhaus-Matliket als „Mitglieder aus den Verbänden der durch ausgebreitkten Familienbe- sttz ausgezeichneten Geschlechter, welchen dieses Recht verliehen ist." Eine katholische Familie ist „natürlich" nicht darunter.

„Wie gefällt Dir der Herr Schmitz?» fragte die alte Lene Gertrud.

sh *g3» der französischen Hafenstadt Brest hat am 8. Juli der Ausstand der Straßen- d<ahnangestellten und verschiedener anderer Arbeiter- nachdem gegen mehrere Ausständige ge- nchtliche Urteile ergangen sind, zu ernsten Aus­schreitungen geführt. Es fanden große An- sammlungen statt, gegen welche 150 berittene Eendarmen und 500 Mann Infanterie auf« geboten werden mußten. Diese wurden mit ©feinen beworfen und konnten die Menge erst auseinandertreiben, nachdem sie mit der Waffe gegen sie vorgegangen waren, wobei mehrere Per,onen verwundet wurden. Es wurden eine Ar®hl von Verhaftungen vorgenommen. Durch die Steivwürfe wurden der Präfekt, ein Oberst sowie der Stabschef der Garnison getrost, n. Die Stadt ist militärisch besetzt. Bei den Straßen­unruhen wurden 17 Soldaten und 12 Gendarmen, foroie viele Personen, die an den Kundgebungen bc» teiligt waren, verwundet, 29 Personen verhaftet.

* Im englischen Oberhanse erklärte der Erste Lord der Admiralität, Earl of Sel- borne, in Beantwortung einer an ihn gerich- tetex Anfrage, er erachte es für wesentlich, daß

svr die 3«f träte

wochEiagei,/illllftrierte Sonntagzjeitung"

Der Achtmdiiimigkr.

»i«« rheinische Geschichte von Wilhelm Rn land.

tiigllch, mit " r Sm» «UmML vpuW

Besagst» »is Bringerlohn und VsgtellgeldtnKiIdaunS «rwiirtr 1 Mk. 50 Pf ft.

BeranNoortllcher -rchrMetter:Ios.Vams

teilen. Von diesem Tage an war Gertrud doppelt aufmerksam gegen die alte Lene.

3.

Berlin, den 9. Juli 1904.

** Freiherr v. Mirbach nnb der »Reichs- mte5c$ettbem lhm zum Bewußtsein gekommen ist, daß der Oberhofmeister Freiherr v. Mir­bach em brauchbarer Mitstreiter gegen „Rom" Wäre nimmt sich der .Reichsbote' seiner mit wachsendem Eifer an. Er hatte bisher seine „reine Freude" gehabt „an dem tatkräftigen, gesunden evangelischen Geist, der bisher in einer Zeit, wo so viele unerfreuliche Erscheinungen das evange­lische Volk verwirren und entmutigen, an dem Hofe der Kaiserin geherrscht hat und diesen nich nur zu einem Vorbilde eines innigen deutschen gamilienfebenS, zu einer Stätte landesmütterlicher Fürsorge, sondern auch zu einem Hort des glau- benStreuen Evangeliums, zu einer Oase in dürrer We, gemalt hat." Es schmerzt ihn daher doppelt tief, daß „die letzten Vorgänge auf dieses helle Bild einen dunklen Fleck geworfen" haben. Aber Freiherrn v. Mirbach will er nicht preis­geben. Die Schuld sei an anderer Stelle zu suchen. Darüber heißl es: „Mannhaft und rechtzeitig von berufener Seite gewarnt, hätte der tOoerhosmeister gewiß manchen Schritt unterlaffen, den er heute ebenfalls beklagen mag. Statt dessen wurde er, wenn er andere hochgestellte Ratgeber heranzog. in solchen eher bestärkt. Hier hat ein falsch angewandter Respekt vor dem Hofe geradezu verhängnisvoll gewirkt. Was taten aber die politischen Behörden, die Minister? Sie mußten von der Sache selbst längst Bescheid wissen, denn mess spielte schon um die Jahrhundertwende. Staatsrat Budde, der den ganzen Sturm ange- dlasen hat, hat ja auch erzählt, fchon im Jahre vorher -mtdenMinistern über alles und auch über die Rück­zahlungspflicht gesprochen zu haben. Da fragt man Doch, warum auf verfassungsmäßigen Wege bei Monarchen nicht die entsprechenden Schritte ge- wacht worden find, um die Rückzahlung herbei- MsÜhren, ehe noch der Prozeß erfolgte; das Weyenlassen hat nur dazu gedient, daß es zu einem sonst vermiedenen Gerichts- und Preffe- siandal kam. Wenn ferner die Anschreibe des Oberhofmeisters Über die Hochzeitsspende an die Oberprästdenten für unberechtigt gelten, warum sandten dann die Regierungsbeamten dieselbe nicht auf dem einfachen Verwaltungswege als unausführlich zurück, warum muß es auch da erst zu« Tamtam einer steifianigen Inter­pellation kommen? Wenn eine Regierung den öffentlichen Skandal hätte großziehen wollen, hätte sie es nicht viel ungeschickter anstellen Knnen.« — Also nun find auf einmal die Minister, insbesondere natürlich der Reichs­kanzler, der sich den „Römlingen" mit Haut und Haar verschrieben hat, schuld an den Täppig-

und Übergriffen des Oberhofmeisters.,, Hätten sie sich aber eingemischt, als dieser bei 1 Jiiben und Judengenoffen am besten Sammeln

** Staatliche Aufieblunge« gibt es nur in Posen und Westpreußen. Das Abge­ordnetenhaus hatte das Ersuchen an die Regie­rung gerichtet, auch anderswo mit Staatsmitteln zu kolonisieren; dazu wird indes anscheinend offiziös von den ,Berl. Pol. Nachr.' geschrieben: „Zurzeit liegt es im dringenden nationalen In­teresse, die kolonisatorische Tätigkeit des Staates auf das Gebiet der Ausieoelungskommisfionen zu konzentrieren. Eine Ausnahme könnte voraus­sichtlich nur in Bezug auf die Provinz Ostpreußen gemacht werden. Hier liegt in der Tat ein be- sondereS dringendes Bedürfnis vor, denn die Bevölkerung dieser Provinz hat in dem letzten Jahrzehnt nicht nur keine entsprechende Zunahme, andern eine direkte Abnahme erfahren, und es ist daher dringend geboten, die Provinz vor einem Zustande wirtschaftlicher Blutleere infolge von Entvölkerung zu bewahren. Indem man zunächst ür diese eine Provinz mit einer kolonisatorischen Tätigkeit von Staatswegen unter Aufwendung von Staatsmitteln vorginge, würde man zugleich n der Sage fein, einige Erfahrungen für eine Verallgemeinerung dieser Tätigkeit zu sammeln und so, wenn dereinst nach Erreichung der Ziele der Anstedelungskommisfion für Wefipreußen und Posen die Bahn dafür frei geworden sein wird, um so bester an die Lösung dieser Aufgabe her- antreten können." „Nach Erreichung der Ziele der Anstedlungskommisston!" Wenn die anderen Provinzen bis dahin warten müffen, wird ihnen die Zeit wohl lang werden.

0 Durch den Reichskanzler abgelehut worden ist das Statut eines Zentral- Arbeitsnachweises, welcher in Berlin von i dem Zentraloerbande der BSckerinnungen „Germania" auf Grund eines Generaloer. .

Sie Japaner find wieder im Vor- rucken begriffen, nachdem das Regenwetter oder auch strategische Rücksichten einen Stillstand der Operationen für kurze Zeit notwendig ge­macht hatten. Die Rusten selbst müssen jetzt den Vormarsch der Japaner zugeben. Nach Meldung des Reuter'schen Bureaus hat außer- dem der japanische General Oku am Freitag Kai ping nach heftigem Kampfe besetzt.

Die japanische Armee unter Oku ist nunmehr, wie eine Darstellung des,Daily Expreß' y18 besagt, noch 5 englische Meilen von Port Arthur entfernt. Heftige Kämpfe find im Gange und die Japaner haben bereits zwei wichtige Außenforts eingenommen, halten auch mehrere Anhöhen besetzt, auf denen Belagerungs­geschütze ausgestellt worden sind. Alles ist bereit für den letzten Sturmangriff, der jeden Augen- olick erfolgen kann. Togos Flotte ist voll­ständig und hatte ganz neuerdings ein Treffen mit dem Port Arthur-Gefchwsder.

Eine Niederlage der Russen bei Hoang wird nach der,Voff. Ztg/ englischen Zeitungen aus Liaojang gemeldet. Der russische General Keller hatte bei Hoang mit 4000 Mann eine stark befestigte Stellung inne, deren Mittelpunkt drei Pagoden bildeten. Er wurde von den Japanern angegriffen, worauf sich ein

Ter Schneid ermtißet Möller in der Rhemgo ffe war ki«?^es, altes Mär nchen. Taz um Tag schaffte er fleißig mit seinem Gehilfen Heinrich und dem klewenLehrjuna-n Die interessanteste Gestalt von den dreien war zweifellos der buckiige Gehilfe. Wie der Me ster ihn kennen ge­lernt hatte, wußte er selber kaum mehr recht. Eines Ta^eS war ihm an d wSSü;>ftertit che etn armer Teufel, wie von Hunden geh-M tm wahren Sinne des Wortes in die Arme gelaufen, genauer gesagt, halb tot in die Arme gesunken. Er tarte ihn mit nach Hause gebracht und dort erfahren, daß der Buckel just ein Schneider war. DaS hatte sich gut getrcffen, denn der Möller hatte eben ein-n Gesellen nötig So war der buckelige Heinrich bei ihm geblieben. Nun war er bereit- eine Reihe von Jahren bet ihm und noch immer so solid und fleeßig wie iw ersten Monat, auch noch immer so blaß und so schmal wie anfangs. Man konnte ibn obwohl er bereits 26 Jahr-zählte, für einen Zwanzig- jährigen halten. Im Hirn und Herzen mechte er es zweifellos sein. Er besuchte regelmäßig am Sonntage den Gottesdienst in der Stistskerch-, ping nur s-lten l | ins Wirtshaus, .aS gerne ein schönes Buch und hatte sogar in letzter Zeit verschiedene male Verse gemacht, abends beim Kerzenlicht. Der Meister halte e» vom Ledrjungin ersahen und geschmunzelt. Meinte, der Heinrich sei verliebt. Hatte auch selber eine» TageS im Maßhest ein Gedicht gefunden, neugierig die Bulle! ausgesetzt uns ee gelesen. .Gertrud" war es über­schrieben und war gar nicht übel.

Die Meisterin zerbrach sich den köpf, wer dir Gertrud sein könne. Sie wußten teile nicht, daß der gute Heinrich alltäglich, sobald in der Weckstmte stieier abend gemacht war, von d rRhewg-.sst in die Wind- , mühlengaff! hie-»r>ler'chlich und dort sehvsückt'g rnch dmF nsrer eines descheider.en Häuschens hioschaute,

x r f .t wie» nennoer*

d sarrmlurrgsbeschlufses vom November y I. er.

richtet worden war. D'e Bäckermeister glaubten dleSmal der Genehmigung ganz sicher zu fein, doch wurde für den ablehnenden Bescheid haupt- sächlich geltend gemacht, daß die Zwecke dieser

unbekümmert darum, ob ihm manchmal wüste Jungen l spottend „Buckel" nachriefen. Er wartete dort in einer Ecke verborgen, oft eine Stunde lang, und wenn sich manchmal — selten g-schoh ei leider — hinter der ©arbue ein blonder Mädchenkops zeigte, daun war er überglücklich Sonntag» fand er sich r-gelmäßig m der Stiftskirche ein und wandte dort keinen Blick 6Dn einem Mädchen, das gegen elf Uhr an der Seite eines Jüngferchen» eintrat und zu dem gewohnten Platz am Muttergottesaltar sch-itt. Die blonde Maid ahnte nicht die Nähe ihre« stillen Verehrer». Er aber folgte chr stets klopfenden Herzen» nach und hotte alles darum gegeben, wäre es ihm möglich gewesen, sich ihr einmal bemerkbar zu machen Manchmal wiegte sich der arme Höckrige,m d-r seligen Täuschung eine» zum erstenmal Liebenden, als habe sie ihn mit jenem Interesse, das eiren Grad über dem Nullpunkt kalter Äleichgultigteit steht, argeschaut. Vielleicht war'S auch so.

Einmal hatte er eine Nadel gefunden, die sich von ihrem Blondhaar beim Austritt au» der K.rchr g-löst hatte. Ein andermal war ihr aus dem Gebetbuch ein vergilbtes H iligeniildchen entfallen, ohne daß fie e» bemerkte. Er hart- die beiden Sachen wie ein Heiligtum in Seidevpcpier gewickelt und trug sie stet» in der l nken Brusttasche bei sich

Die Sonne g*bt jh en Lauf. Der höckrige Heinrich ®- fitzt Tag um Tag aus seinem Tycv und fädelt und näht, und e» ist, al« cb t(t bem »eu erwacht-n Lenz eine SrM lingrstiwmung üdU '^wellender Hrffmwge.< über ihr g kommen s-i. Ma.^mal hld> r«. tm Lcps aus )einen Träuwere rn Hnpor u»b laied teULgt. Bald hat fie Nam rS'ag. Ec wiltz es set« Monnlen, rnd seit Weidnach ea hanirr -er tateßefe Gchirck im Schrark; den will er cm steoz,Helen anz xhen, nill einen Blume, firaub kau rn, er einen Taler kest-n joD, und damit will er zur Wwdwr h e"gaffe pehen unb sie zum erstenmal an» riben. Ta» Herz klo;st ihm. (Forts, folgt)

die wwi'fimhRn1 „JH warte schon lange, um Dir (io hatte er sich wmde purpurrnt uub bL'derschZft^Bühtt^Be- ^^"°uch?^'

" ' Die alte Jungfer Protest erte entschieden.

Wie gefallt Euch meine Gcrtrub?" fragte Bübl ei",r als die beiden die Woh-

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.Gestern ab-nd halte «UHr.,s o blickte zu Gertrud m t ,ener Beklomr

„R-ibtttchen!^?ag? Bühl'^«l'ch^b fa6 «e b,e S* **°te ""d 'dem Blick'7er

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strahlte Äü°ls Litzvor Behra^ hervorholte, ewgernffii, ft in? Sie liebte da, Märchen mi

» vor Behagen. I eifersüchtiger L-ede und wollte b.efe Liebe mit keinem

jÄk Jk. M J 4LCbb spaltigepeti'tze^le

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Mouattbevage: „ZMaer GeschichMStter?'. UTÄ"?

31. Jahrgansi

11 blutiger Kampf entspann. Die Russen flüchtet.» > schließlich in Unordnung und ließen 350 Tote auf dem Schlochiselde zurück. Die Depesche fügt hinzu, ein neues Treffen scheine bevorzustehen.

Weber russische Stimmungen wird der -Doff.Ztg/ aus Petersburg geschrieben: Die Stimmung, die durch die ersten Nachrichten von russischen Niederlagen in Ostafien hervorgerufeu worden war, hat nachgelassen. Die patriotische Begeisterung, die sich eines Teils der gebilbettn Assen bemächtigt hatte, ist längst vorbei. Die Diskussion darüber, was für Rußland jetzt besser wäre — wohlverstanden vom Standpunkt der mneren Politik — eine Niederlage ober ein Sieg — werden zwar fortgesetzt, aber nicht mit demselben Eifer wie früher. Das erklärt sich da­durch, daß selbst die Optimisten alle Hoffnung aus einen leichten und baldigen Sieg eingebüßt haben. Der Glaube an die Ueberlegenheit der rusfischen Landtruppen, der ehemals soviel Hoff- nungen einflößte, ist zum alten Eisen geworfen. Man glaubt wohl in weiten russischen Kreisen noch immer, daß Rußland am Ende doch den Sieg barontragen wirb; biefer Glaube grünbet ffch jedoch jetzt nur auf die gewaltige numerische Ueberlegenheit der russischen Armee und auf d e Unerschöpflichkeit der russischen Hilfsquellen. Trotz dieser Siegeszuversickt machen chie Hiobs- postm aus Ostafien einen äußerst niederschlagen- ben Eindruck. D'e Folge ist, daß man Überall von Unterschlagungen und elender Protektions- w'.rtschaft in der gesamten russischen Verwaltung munkelt. Zu den beliebtesten Unterhaltungsstoffen ffehört die Mißwirtschaft in der Gesellschaft vom Roten Kreuz. Die Unzufriedenheit ist groß und fast allgemein.