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wochmbenage:,Illustrierte ZomrtagrzeitllUg"

Zeitung

monofsMage: „Sulöaer GeschichtrbMer".

»«zel-e«: Sie eto fpeltige petitzrile oder deren Baum 15 Pf- Bekamen die PetitzeUr 25 Psg.; bei wieder- holmge« wird entfpf Rabatt gewährt

Druck und Verlag dr Fuldaer Acttendruckerl in Hulda (harmoniq Fernsprecher Nr S-

Fulda, San 8tag, den 25. Juni 1904.

143.

31. Jahrgang.

Wechen-Runöschari.

(Nachdruck verboten.)

□ Fulda, 25. Ium 1904.

Der Reichstag ist am 16 Jini, dem Jahres tage seiner Wahl, Lis zum 29 Nosrmbrr vertagt Word» n Während seiner f st nedenmonaiige» Tagung hat er dank der endlosen Emtedebatleu n cht allzuviel pvfit.ve Arbeit vor sich gebracht. In den letzten Wrchen g:rg ei aller! ings ii, e-rem etwas schnelleren Tempo vorwärts. . Zu dm 100 Sitzungen wurden außer dem Etat erledig:: Die Reichrfinanzreform, daS Gesetz über Entschädigung für unschuldig erlittene

Der Krieg in Mafien | hat bisher ctek Ueberraschunnrn gebracht und U wird voraussichtlich in r ächsterZeit SenZeilungen ■ vielen und mtereffanten Stoff bieten. Nicht B minder dürften wohl das allgemeine Jntereffe Kl in Anspruch nehmen die Bcrgäuge im eigenen ■ Lande sowohl wie auch in übrigen Haupt- B Saaten Europas. Unter solchen Umständen ti ist das Lesen einer Zeitung, die täglich über B all diese Dinge rasch und zuverlässig be- M richtet, ein Bedürfnis für jedermann, der ö für die Vorgänge auf der Weltbühne Sinn V und Jntereffe hat.

Katholiken! Lernr von unseren Gegnern, M die da unermüdlich sind in der Verbreitung |8 ihrer Presse. Der hl. Vater, die H. H. Bischöfe, die geistlichen und weltlichen Führer der Katho- & liken und die Katholikenoersammlungen haben S es wiederholt als einePflicht eines jeden Katholiken bezeichnet, nach besten Kräften M an d.r Verbreitung der katholischen Presse 8 mitzuarbeiten. Katholiken seit eingedenk dieser m Mahnung! Haltet die gegnerische Presse fern A aus euern Häusern und sorget dafür, daß in « jeder katholischen Familie ein katho- « lisches Blatt gelesen wird.

Anläßlich des Quartalswechsels laden wir e daher unsere verehrten Leser zu recht zahlreichem H Abonnement ein und richten zugleich die Bitte ® an sie, uns in der Gewinnung neuer Abon- B nenten durch Empfehlung in Freundeskreisen [ä nach Kräften zu unterstützen. Um bei dem A herannahenden Quartalswechsel unliebsame B Störungen zu vermeiden, ist es gut, wenn man S schon jetzt bei den Postanstalten die Bestellung M bewirkt, was am einfachsten durch den Brief- E träger geschieht. y

Die ,Fuldaer Zeitung'

mit der achiseitigen Gratisbeilage jjj

»Illustrierte sonntags-Zeitung' | ist das einzige täglich erscheinende Blatt der $ Zeutrumspartei in der Diözese Fulda « und im Regierungsbezirk Kassel; sie B behandelt die neuesten Tagesfragen in allgemein M verständiger Weise. Die politischen Fragen B werden kurz und übersichtlich besprochen; B den lokalen und provinziellen Vorkommnissen M wird große Sorgfalt gewidmet und auf ein ffl spannendes, sittlich reines Feuilleton besonderes M Gewicht gelegt. Zahlreiche zuverlässige Mit- M arbeiter in Berlin, sowie in der Provinz setzen B uns in den Stand, über alle wichtigen Ereig- R nisse bedeutend früher zu berichten als die an- jj deren Blätter hiesiger Gegend.

Durch ausgibige Benutzung des Fern- H sprechers sind wir in der Lage, über alle m bedeutenden Vorkommnisse in der Welt rasch B zu berichten. Durch Vertrag mit dem Wolff- scheu Depeschenbureau haben wir uns die Ueder- g Mittelung der

wichtigsten Depeschen aus dem | In- und Auslande

gesichert. Diese Einrichtung hat bei unseren Lesern große Anerkennung gefunden. Bei be- D sonderen Anlässen erieichtert die .Fuldaer m Zeitung' das Verständnis der Artikel durch

Karlen und Ilkullralionen, | wie überhaupt weder Kosten noch Mühen ge- scheut werden, wenn es gilt, das Blatt zu B vervollkommnen. B

Den zahlreichen Freunden der Geschichte « unserer Vaterstadt wird die Beilage B unserer Zeitung: M

„Mdaer Geschichtsblätter",

die monatlich erscheinen, hochwillkommen sein. $

Die amtlichen Bekanntmachungen, Holz- B Verkäufe, Marktberichte sowie die vollstäu- R digeu Ziehungslisten der Preußischen w Klaffenlotterie und ähnliche Anzeigen von B allgemeiner Wichtigkeit werden aus den für H unseren Leserkreis in Betracht kommenden H Kreisen sämtlich in der .Fuldaer Zeitung' M veröffentlicht.

Mögen deshalb unsere Freunde in Stadt ti und Land dafür sorgen, daß die .Fuldaer B Zeitung' nicht nur in jedem W'irtshause B aufliegt, sondern auch in jeder katholischen Ls Familie zu finden ist.

Neu hinzutreteude Abonnenten erhalten ” vorn Tage der Bestellung ab bis Ende Juni U die Zeitung umsonst.

Untersuchungshaft, das ReblauSg-setz. die aftikanischen Eisrnbahr.vorlagen, die Verlängerung des Gesetze« über die Fried, ittp-äsiazstärk-, der Servistarff und dr« Gesetz über die Kaufmannkgenchte. Worum der Reich«! ag vertagt und nicht geschloffen worven ist, ist n chr recht zu erkennen, da keine großen Gesetze Vor­lagen, auf die schon viel Arbeit verwendet war. Der R ichrlag kann übrigens such v-el früher einberufen werden, wenn die Handeftveriröge früher Parlament«-- reif werden. — Am letzten SitzungStage interpellierten di- Sozialdemokraten über das preußische Ber- tragsbcuchgesetz. Der Re-chrjuftizsekcetär gab ihnen zu, daß es ein stark mißlungener Werk sei, das in d:r vorliegenden Fffuvg unmöglich Gesetz werden könnte. Im preußischen Abgeordnetenhaus« hatte übrigen» d-r Zentrumsebgeordnere Herold die schwersten B'denken gegen die Bo. läge geltend gemacht Diese, fifine Erfolg der G noflen schützt sie übrigens nicht vor fortwährenden Berdrie lichkeiten. Soeben noch hat der Pirte'vorstand feierlich die Genossen beschwören muffen, endlich mit den so twährendea Zänkereien, die ieir Dresden toben, autzuhören. Nun hat auch noch das Schiedsgericht abgelehvt, den Genossrn Dr. Brau» ou» der Partei auszuschlreßen.

Das preußische Abgeordnetenhaus wird wohl noch eine Woche weiter tagen muffen. Allgemein glaubte man, schon cm letzten Mittwoch die Sitzungen schließen zu dürfen, do man otimrim, die Regierung lege aus dir schleunige Beratung der «och vorliegen­den Gesetzvorlagen feine-: großen Wert. Auf einmal erfuhr man, daß dir Regierung gern das polnische AvficdlungSgesetz erledigt sehen möchte, bevor eine Mr-agung der Landtaglverßavdlur.gen einttitt. Trotz des energischen Wi eriprucks des Zentrums und der Freifinnigen beschloß daS Abgeordnetenhaus dann am Mittwoch, die Sitzungen drei Tage ouszusetzen und cm Montag mit ix.r 2. Beratung des Anfiedlungsge- fetzes zu hsg'nnen. Wenn nun die Vertagung ersolarn wird, ist noch nicht abzusehen. In den letzten Sitzungen hat das AbgeordnetrnhauS, weil man eben die Vertagung bestimmt erwartete, gründlich mit dem vorhandenen Arbei-sstoff aufgeräumt und eine ganze Reihe kleiner Gesetze erledigt. Vor der Interpellation des Zentrums tetr die Wahlbeeinflnflimgen im Saarrrsier scheint sich der Handelsmimfier Möller zu fürchten und sucht die Jnterpeaa-üen dadurch hinzu- halten, daß er sagte, er müsse erst den stenographischen Bericht und daS schriftliche Urteil deS diesbezüglichen Prozesses abwarken. Geschenkt wird ihm und den Nctionalliberclen aber nichts werden. Hervorgehoben zu werden verdient noch die Friedensreve des Abg. Graf DouglaS, weicher zum konfessionellen Frieden mahnte und auf allen S iten des Hauses sympathische Ausna'.me fand.

Am DienÄag begann die „Kieler Woche", an der diesmal auch der König von England teiir.immt. Bei Meier Gelegenheit hielt dir Kaiser in Luxhcsen eine Rede, in der er u. a. sagte, er sehe mit absoluter Ruhe und Vertrauen in die Zukunft. Diese Worte stehen in einem gewiffrn Gegensatz zu den Reden des Kaisers in Karlsruhe und Mainz, die die Weltlage sehr ernst erscheinen ließen, die Möglichkeit eines Ein­greifens Deutschlands in die Wkltpolitik anbeuteten und Warnungen über die Grenze hinaus richren zu wollen schienen. — Berstimmt hat es vielfach, daß bei bei festlichen Sportveranstaltungen die Minister überall als Zuschauer oder Staffage dabei fein zu müssen glauben und dem Abgeordnetenhause sogar zLgrmutet wurde, Sitzungen ausfollm zu lassen und seine Tagung zu verlängern, damit d e Herren durch seine Tagesordnung nicht unliebsam in ihrem Ver­gnügen gestört werden.

Großes Jntereffe nehmen die Vorgänge in der nationallivera len Partei in Anspruch. Wegen bi’r Schulfrage und des Schulkompromißantrags im Abgeordnetenhaus ist ein lebhafter Streit zwischen den „Alten" und den „Jungen* in der Partei ausge- krochen. Am ungrderdigsten benehmen sich die .Junge« in Baden. Der Schluß wird sein, daß ent­weder die „Alten" sich den „Jungen" unterwerfen, oder daß die „Jungen" nach lviks abschwenken. In der Fraktion scheint man fich mit der Hoffnung zu tragen, daß mit Hilfe der Konservativen oder eines Teils derselben doch noch ein Schülunterhaliungs- gffetz za Stande kommen könnte, das den junglide- raten und freifinnigen Wünschen in Bezug aus die Simultanschule mehr eettgegenkommt als der Kom- prvmigantraz, also insbesondere die grundsätzliche Gleichberechtigung der Simultanschule auLspricht. Die .Kreuzztg' hat daraus alsbald erklärt, daß die Konservativen keinenfalls nach links über den Kcmpro- mißM'trag hinausgeh-n würden.

Ja Württemberg tobt ein E-ürüstu.igsstmm gegen die Erste Kammer, weil fie in der Schulfrage anrerer Meinung war als die Nationalliberalen und Demokraten der Abgeordnetenkammer. Die Erste Kammer kann aber nur mit ihrer eignen Zustimmung auigehoben oder „reformiert" werden. Vor einem Staatsstreich, gegen die Bersaffung die Erste Kammer zu beseitigen, wird man fich wohl hü en.

In Baden beschäftigte fich die Zweite Kammer vor einigen Tagen ebenfalls mit der Schulfrage. Das Zentrum erklärte, daß e$ die im Jahre 1876 eingeführte Simultanschule als bestehend amiebme.

In Oesterreich ist der kaum ereffnete böhmische Landtag alsbald wieder geschloffen worden, weil die Deutschen ihn nicht zum Arbeiten kcmmen ließen. Solange die Tschechen den Reichl rat du-ch ihre Obstrukiion cm Arbeiten verhindern, obstruieren die Deutschen im böhmischen Landtage.

In Holland sanden in voriger Woche die Wahlen zu dm Provinzständen statt. Diese find insofern von politischer Bedeutung, als fie die Erste K 'm ec zu wählen hüben. Diese hatte bisher eine

liberale Mehrheit, während die Regierung bekannt, lich aus krnho'.scken und protestantischen Kovservarivku gebildet ist, die in der Zweiten Kammer die Mehr­heit für sich hat. Das Ergebnis der Wahlen war, daß die Erste Kawmer, wenn Neuwahlen stat!finden, eine awilibeiale Mehrheit erhalten wird. Tas Kinisterium Kuhper wird sicher zu ihrer Auflösung schreiten, wenn die Erste Kammer das von der Zweiten angenommene Gesetz über den höheren Unter­richt ablehnen sollt;.

In Frankreich hat der Kammeraurschusi zur Untersuchung der Karthäuier-Aagelege-he« eine Rnhe von Beteiligten, darunter den schleunigst zuruck- gerufenrn Kommiffar der WeUausstell >ng in St. Louis, S^grace, vernommen, ohne indes bis jetzt etwas Er­hebliches zur Aufklärung der Sache brigetragen zu haben. Charderh der die 2 Millionen für ein den Kalthäusern günstiges Gesetz in Busficht gestellt haben soll, will nur gesagt baden, wenn di- Karthäuser schlau wären, würden fie fich daS Wohlwollen der R-gierung durch Spenden für wohltätige Zwecke sickern. Die Bekundungen Lagraves und der b.iden Combes Vater und Sohn vor dem Unterfuchüngs- ausschuß stimmten jedoch in verschiedenen Punkten durchaus nicht überein. Lagrave und Edgar Combes geriet n deshalb heftig aneinander und nannten fich gegenseitig Lügner. Auch die Aussagen Millerands wollen mit denen Lagraves urd Edgar Combes nicht stimme«. Offenfichtiich hat der Letztere das Be- streb er-, verschiedenes zu verheimlichen unb zu ver­leugnen. was ibn weniger im Lichte be® unbestech­lichen Cato, als der er leuchten möchte, erscheinen ließe. Die ganze A° gelea-nhett nimmt eben für das Ministerium CombeS gefährlichen Charakter an, da auch antiklerikale Anhänger der Regierung ix re zu werden beginnen und eine schmutzige Geschichte ara- wöhaeri. Warum Millerand ein so großes Interesse für Cbarbert hat, ist gleichfalls noch nicht klargestellt. Was schließlich auch bei der ganzen Sache heraus- kswmen möge, jedenfalls haben die Karthäuser keinen Bestechungsveriuch g-macht. Vielmehr ist allem An­schein nach von den radikalen Freunden der Regierung auf sie ein Erpreffuugsversuch gemacht worden.

Aus Südafrika schickt der kürzlich iort au ge­langte Oberkomwandierende General v. Trotha flrißig Telegramme. Leider kau« er richt melden, daß er die Hereros niedergeworfen habe oder röchst--ns niedera erfen werde. Im Gegenteil, es scheint, daß er vorläufig kein n entscheidenden Schlag zu tun ge­denkt, sonvern erst noch weitere Berstärkurgen haben will. Gouverneur Leutwein ist von ihm abberufen worden.

Auf dem ost asiatischen Kriegsschauplätze haben die Japaner zur See abermals Unglück gkhsvt, zu Lande aber immer neue glänzende Erfolge errungen. DaS rusfifchr Geschwader von Wladiwostok, bestehend aus drei Kreuzern, erschien in der vorigen Woche in der Straße von Korea und traf auf japanische Trans­portschiffe mit Truppen und Kriegsmaterial. Soviel aus den einander widersprechendin Rachrichim mit ziemlicher Sicherheit zu entnehmen ist, wurden drei Transportschiffe von den Russen in den Grund ge­bohrt; die Besatzung kam zum größten Teil uw. Auch zwei Segelschiffe sollen die Russen in den Grund gebohrt habeo. Gegen den japanischen Admiral Kamimura, dec das russische Geschwader aus Wladi­wostok hat hinauLschlüpfen kaffen und dann nich' aus- zufinden vermochte, herrscht in Japan große Erbitte­rung. Er wird seine Rolle wohl aukgespielr haben. Am 14. und 15. Juni wurden die Ruffm unter General Stackrlberg, der einen Vorstoß nach Süden machte, von den Japanern unter General Oku bei Walonsou und Fil ssa geschlagen. Sie verloren 13 oder 14 Kchnellfeuergeschütze und mehrere Rrgiments- sahnen. Ihr Verlust an Mannschaften wird sthr ver­schieden angegeben. In PetrrSbura waren Gerüchte verbreitet, wonach fie 10' oder 14000 Mann verloren haben, G-neral Stackribcrgs ganze A-mee zersprengt ober abgefchnitten fein sollte. Ganz so schlimm war es nun freilich nicht. Aber Stackelberg selbst hat seine Verluste an Toten und Verwundeten bereits auf 3120 Mann angegeben mit dem Hinzufügen, daß ge­naue Angaben noch nicht gemacht werden könnten. Die Japaner geben ihre Verluste auf 1000 Tote an. Aus Pott Arthur verbrnten die Russin für fie günstige Nachrichten. Sie wollen eine Abteilung Japaner geschlagen haben. Ihr Geschwader soll vollständig eusgebeffert fein. Bon den Japanern selbst wird gemeldet, daß der Kreuzer „Nowik" mit 10 Torpedo­bootzerstörern am 14 Juni plötzlich den Hafen verließ und die japanische Torpkdobomflottill: angriff. ES würde ein heftiges Feuer von beioen Seiten gewechselt, das jeooch keinen ernsten Schaden getan zu haben scheint.

Verzeichnis

der Neuanschaffungen der Ltandifchen LandesbiblisthekzuZuldaimLtatsjahrzyvZ

(SlPril 1903 ^Rät$ 1904).

(Fortsetzung.)

III. LMfimlskirschast.

Anzeiger sundMitteilungenf des Germa­nischen National-Museums. Nürnberg 8. — Jahrg. 1903.

Br«»di, Karl: Die Renaissance in Florenz und Rom. 2. Aufl L. 1903. 8°.

Brüning, Adolf: Die Schmiedekunst seit dem Ende der Renaissance. 2. Taus. ß. [1902.] 8°. — Monographien des Kunstgerverbes, 3.

Siedler, Wilhelm: Das Fachwerkhaus in Deutschland, Frankreich und England. B. 1903. 8°.

Hoffmeistter, Jakob: Künstler und Kunst­handwerker in Hessen. Hannover 1885. 8°.

Jahresbericht des Germanischen Na- tional-Museums. Nürnberg. 4. — Bericht 49 für das Jahr 1902, 1903.

Keller, Ferdinand: Bauriß des Klosters St. Gallen vom Jahre 820 i. Fccs. herausg. und erläutert. Zürich 1844. 4°.

Künstler - Monographien herausg. von H. Knackfuß. Bielefeld und L. 8°. — 1: Raffael. 1903. — 2: Rubens. 1898. — 3: Rembrandt. 1899. — 4: Michel­angelo. 1895. — 5: .Dürer. 1900. — 6: Belazquez. 1900. — 10: Murillo. 1901. — 15: Antoine Watteau 1896. — 17: Holbein d. I. 1902. — 24: Botti­celli. 1903. — 29: Tizian. 1900 — 30: Corregio. 1898. — 32: Retbel. 1898. — 33: Leonardo da Vinci. 1898. — 64: Worpswede. 1903.

Kuttstlehre in fünf Teilen von Gerhard Gietmann und Johannes Sörensen. Frei­burg i. B. 8°. — T. 5: Nesthetik der Bau­kunst, 1904.

Lichtwark, Alfred: Die Seele und das Kunstwerk. Boecklin-Studien. B. 1902. — Makart-Bouquet und Blumenstrauß. B, 1902. — Die Erziehung des Farbensinnes. B. 1902. — Blumen -Kultus. Wilde Blumen. B. 1902. — Uebungen in der Betrachtung von Kunstwerken. B. 1902, — 8°.

Lübke, Wilhelm: Grundriß der Kunst­geschichte. Neu bearb. von Semrau. Stutt­gart. 8°. — Bd. 3, 1903.

Lttthmer, Ferdinand: Deutsche Möbel der Vergangenheit. 2. Taus, Leipzig. [1902.] 8°. — Monographien des Kunstgewerbes, 7.

Museum. Das Museum, eine Anleitung zum Genuß der Werke bildender Kunst. Herausg. von W. Spemann. Berlin-Stutt­gart. 4. — Jabro. 8, 1903.

Lteü, V. und UngrWitter, G.: Gothisches Musterbuch. . . Neu bearbeitet vonK. Mohr­mann. Leipzig. 2° — Liefer. 17—19, 1903.

Gtephemi, K. ©.: Der älteste deutsche Wohnbau und seine Einrichtung. Bd. 1—2. L. 1902—3. 8°.

Thode, Henry: Franz von Assisi und die Anfänge der ... . Renaiffance in Italien. Berlin 1885. 8°.

Thode, Henry: Michelangelo und das Ende der Renaissance. Berlin. 8°. — Bd. 2: Der Dichter und die Ideen der Renaissance. 1903.

Wesser, Rudolf: Der Holzbau mit Aus­nahme des Fachwerkes. Berlin 1903. 8°.

* Dar Schl urrrste. Hausarzt (feicrLä): „Ihre Frau ist sehr, sehr front Sind Sie gefaßt, daS Schlirnmstr zu hören?" Gr alte (der die Sache schon durchgrmacht hat, rubix): „Gewiß, gewiß, verheim­lichen Sir mir nichts!"" Ist es Heringsdorf, Norder­ney, Wiesbaden oder Ostende?"

* Schlagfertig. Echusterlehrling (zum Inhaber einer Wechselstube, der arer.bS mit seinem Konmis das Bureau verläßt: „Was verkoofen Sie denn ejentlich, men sieht ja bei Ihnen jsr nischt?" Wechsler: „Echepfkköpfe!" Lehrling: „Dann muß aber heute das Jeschaft tut jejanxen haben, den eS find ja nur noch zwei da "

* Ei«e Feindin des K-atscheS. Hausfrau (zn ihrer Freundw): „Ja, das tut meine Anna auch, daß fie mir so standalisie Geschichten erzählt von den Herrschaften, bei denen fie ftührr gedient bat. Aber ich last' fie jedeSmal ganz ruhig ausredcn, und wenn sie fertig ist, sag' ich ihr ganz gehörig, tote unpassend eS ist, mir solche Klatschereien zu hinter­bringe« l"

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