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Sttlftg, Dienstag, den 12. Januar 1904.
Liede
Vielfach
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was von
Oder soll nun auch hier unter dem Rösler« ein Rosensträuchlein verstanden werden^ Und glaubt Herr -r. daß dieses auch von all de» tausenden, die das Lied fingen, so aufgefaßt, so gedacht und vorgestellt wird? Ich glaube das nicht. Jedenfalls würde der Klarheit "und Rich- trgkeit der Vorstellung wesentlich gedient werden wenn es hieße: ,Sa§ Reis, das ich da meine" “• [• ro- U"d das würde auch genau stimmen zu den Worten des Jsaias, die (nach Alliolis Uebersetzung) lauten: „Unb ein Reis wird her- vorkommen aus der Wurzel Jeffe und eine Blume aufgehen aus seiner Wurzel."—
3. Was nun aber das alte, schöne, echt- deutsche Wort „Das ReiS" betrifft (Rose rst bekanntlich «in Lehnwort), so verdient das Lexikon, in dem man „das Wort vergeblich sucht", in den Ofen geworfen zu werden. uib« ngens ist das Wort m. E. allbekannt und ge- »räuchljch genug in alter und neuer Zeit. Wer ich näher über Herkunft, Bedeutung und Ge- irauch desselben unterrichten will, lese in Grimms, Kluges, Weigand'S oder' Sander s Wörterbuch der deutschen Sprache nach. Daraus wird er ersehen, daß das Wort Reis (mhd. its) i ursprünglich „ein fich Schüttelndes, Lebendes", 1
n^terer dunkler Punkt im Gesetze ist die unglückliche Regelung der Kosten bei einer vom Gericht „vorläufig angeo>;tmeten Unter« [’**’*"3 • Kl Gefahr im Verzüge kann nämlich der Vormundschaftsrichter, beoor er endalllia über die ^Fürsorgeerziehung Beschluß faßt, die vor
der Art der Erziehung n-chts mehr zu sauen haben. Hiermit hört auch ihr Recht auf, die Konfession der Kinder zu bestimmen. Wir geben rndefftn zu, daß der vorhin angezogene § 18
_ , v ___ ein neuer
d°z FA°-g-.
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(!) Nochmals über ein bekanntes Weihnachtslisb.
2. Wie verträgt fich aber damit, wenn der 2. Strophe, heißt:
DaS Röslein, daS ich meine. Davon Jsaias sagt, Maria ist die reine.
Die unS das Blümlein bracht. —"
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* Kesormbe-ürstigkeit des Mrsorge- Erziehnngsgesetzes.
t t die Entgegnung in Nr. 6 dieser Zeitung habe ich folgendes zu erwidern:
! 1 Daß man mit dem Worte „Rose",' und zwar nicht allein „in der Naturwiffenfchaft", sondem auch int alltäglichen Leben sowohl die Blüte des Rosenstrauchs als auch diesen selbst den ganzen Rosen stock, bezeichnet, ist jedermann bekannt. Soll also nach der Auffassung des Herrn —r. bei den Worten „Es ist ein Ros' entsprungen" an den Strauch oder dessen Zweig gedacht werden, so find wir wenigstens darin, etmg, daß drei Dinge wohl zu unterscheiden find und daß Maria das Zweiglein ist, wies eä m den mitgeteilten Versen aus des Knaben Wunderhorn so klar und lichtvoll ausgesprochen wird.
Wozu wird der Peterspfeunig verwandt? Diese Frage beantwortet der ,Osservatore Romano', nachdem er nochmals die tendenziöse Fabel von dem phantastische» Millionenfund energisch zurück- i ®te kolgt: Nachdem der hl. Stuhl für die Be
dürfnisse der Kirchenregierung in erster Linie gefoiat hat, verwendet er die chm noch erübrigenden Mittel zugunsten der Kunst und W -ss-nschast, also zur Förderung von Zwilrsationszwecken. Man vergesse nicht daß — um ein Beispiel von vielen anzuführen — durch den Ankauf der Barberinibibliothek ein kostbarer Schatt Rom und Italien erhalten blieb, der, wie die andern unvergleichlichen Funde, btt uns die Balicana und das Archiv breten, allen Gelehrten der ganzen Welt »»- gänglich ist. Und um diese Schätze zu HÄen. sowie zur Bedienung des PubltkmnS bedarf der hl. Stuhl »abb lecher Beamten, Diener uud Kustoden. Ferner mutz für d,e Instandhaltung der künstlerisch so werwollen Monumente, dre dem Papste unterstellt find, gesorgt w«de»: man denke nllr an die großartigenRestaurierunas- a?be"en ,n St. Johann an Lateran, für die der hl. Stuhl bedeutende summen auSwerftu mutzte Ab« von all diesem kann nur die Rede sei», nachdem vorn" den Bedürfnissen der »irchenregierung Rechvmng ge, tragen worden rst. Hier fallen vor allen Dinaen die Ausgaben für die Unterhaltung der Sluntiahtten an «uSland besonders rnS E-wicht. Vikariate und apostolische Delegationen müssen unterbatten bedeutendeUnterstützungsgelder für die ÄlßerenMisfionen verausgabt werden. In Rom ströme» die junge» Kleriker von allen Nationen zusammen, um ihre Studien zu vollenden, um fichprm geistlichen Stande vorzuberettm und um dann später in ihrer Heimat daS Priestertum auSübe» zu könne». Sehen dann manchmal die Mittel Kum Unterhatt derartiger Institute auf, so trägt der hl. Stuhl m hochherziger Weise dazu bei, daS Fehlende »» ergänzen; man erinnere fich bet dieser Seleaenbett HAbi»8rM6ebiflteit« L°oS der verschiedene geist- in Rom inS Lebe» rief. Auch find Bnsviele Vorhände», daß der Papst Erziehung mW Lusbildnnß der Rlerat tn manchen Städte» drtl Aus-
Karl Schillers Handbuch der deutsche» Sprache. In zweiter, gänzlich umgearbeiteter Aussage, herauSgegeben von Professor Dr. Fr. Bauer und Professor Dr. Fr. Streinz. - 24 Lieferungen i 50 Pfg. oder in Bände» zu je 6 Mk A. Hart. leben'S Verlag in Wien.
Von der Neubearbeitung deS Schillerschen Hand- bucheS der deutschen Sprache liegen nunmehr fünfzehn Lieferangra vor, die de» ersten Teil des Gesamtwertes umfassen Dieser bietet ein ausführliche- Wörterbuch der deutschen Sprache, daS trotz der vielen Würterver. z-rchmffe. die gelegentlich der Einführung der neue» Rechtschreibung auf den Büchermarkt gebracht worden $**£ b» seiner Art geradezu einzig dastehendes Nachschlagewerk ist. ES übertrifft nicht nur die land, läufigen Hmdbücher an Reichhaltigkeit, sondern ver- zeichnet auch die einzelnen Wortformen und gibt sorg-
I n KriMiaaUtät der Jngeudlicheu zeigt trotz aller Mittel, die angew ? det werden, um das heran- wachsende Geschlecht vor den ersten Schritten auf der Verbrecherlaufbahn abzu halten und damit de« Verbrechertum den Nachwuchs zu entzirhen, keine durch- gr«fende Besserung, vielmehr ist die Zahl der unter 18 Jahre alten Personen, die jährlich in Deutschland wegen Verbrechen und Vergeben gegen ReichLgesetze Merlt wurden, in den letzten drei Jahren um 3500 gestiegen. Im Jadre 1902 sind 50866 Jugend. Iidje verurteilt worden; sie haben -sich besonders gegen das Vermögen vergangsn.
L_ , Eine springeuse Quelle ist auf dem Gute Rosenhagen aus Rügen dicht am Strande der Ost« see angebohrt worden. Man bohrte dort nach Kreide,
I aJ8 man auf eine mächtige Wasserader stieß, die einen mächtigen Wasserstrahl aus dem Bohrloch aus- ip^udeln ließ, dessen Waffermenge in der Stunde auf 1000 bis 1500 Liter geschätzt wird. Da sich alle GegenstäNde, die von dem Wasser benetzt wurde», mit kleinen Gasblasen bedeckten, so schien das Wasser kohlensäurehaltig zu sein, was d-e chemische Unter, suchung auch bestätigt bat. Da« Wasser fft sehr rein und vor allem arm an Kalisalzen und frei von Eisen. Las Wasser soll als kohiensaures Tafelwasser verkauft werden.
Felue Küche. Junge Hausfrau (zur Wäscherin): „Wenn Sie dre Wäsche fertig haben, Frau Muller, so lassen Sie mir bitte etwas Kaiserblau übrig, wenigstens soviel, wie man auf zwei Pfund Karpfen braucht." — Frau Müller: „Karpfen?" — HauS- frau: Nun ja, ich will meinem Manne endlich mal sem Leibgericht kochen: Karpfen blau."
* drastischer Gruß. „Heut' find wir zum Schlachtfest be, unserm Vetter eingeladen!" — „Na, da denkt auch einmal an mich, und schickt mir a — Anfichtswürstel!"
. Sooloflt. Hundesfitzer: „Denken Sie fich, H^rr Professor, gestern habe ich einen Hund mit sechs Füßen bekommen." - Professor: „Aber mein Lieber, das 'st denn doch eigentlich kein Hund, sondern ein — Insekt.
Noch find nicht drei Jahre seit demJnkraft- desGesetzes mSÄm Bi treten des preußischen Fürsorgeerziehungsgesetzes für die entgegengeschte Ansicht ins wm 2. Juli 1900 vergangen, und doch schon werden kann Lü t dsise Anfick.? daß dasselbe ausführt, Hand, so dürfte es dringlichste Aufgabe des Gesetz'
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JenntntS davon erhält, daß bei der verhängten Fürsorge der Seelsorger die Hände im Spiele 9atte, unterliegt er, zumal wenn er ein sittlich ötttommenet und in Erfüllung der religiösen nachlässiger Mensch ist, leicht der Ver- dadurch den Seelsorger zu' ärgern, daß pntrcQ£,auf Srziehung des Kindes in stellt. Daß die Berücksichtigung Antrages auf die weitere Erziehung des Land^ Nachteil fein kann, liegt auf der
L- .Man wird es den Pfarrern nicht ver- nebmroÖ*T' Wen" fte ~ wie es dem Ver. SühSJmI ,n fT” größeren Industriestadt -4 ft" lett längerer Zeit geschieht — e Verhütung deS KonfesstonswechselS den *ntt"9 ““f Fürsorgeerziehung da unterlaffen, £1*5 'st "gebracht sein möchte. U. E. ent. spricht jene Praxis >« FSrs-rgeerziehungs-
wurdra die Fremdwörter behandett. Den Schluß de, Wörterbuchs bildet ein von Professor Rudlos verfaßte, Verzeichnis der gebräuchlicheren Personennamen, da, durch die etymologischen Erklärungen sicher daS Inter» esse der wetteste» Kreise erregen wird. Die rührige «erlagsh-mdlung A. Harllede» hat fich gleich de» Verfassern der Neuauflage ein besondere, Serbien# durch die Herausgabe diese, Werkes erworben, da, die
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pnngenb beharf, wenn es den erhofften Erfolg m Verbefferung der verwahrlosten Jugend bringen .«i'r ein lebhafter Kampf, Dom
rnriJ bis mtrl[t9»en. Behörden ü' er die Dag- suchung werte des Gesetzes, indem es zweifelhaft wurde, , ~ sich Ter De?Sloft?nV ^enü.e.r,ro.QUun9 H ine Fürsorgeerziehung Beschlu nehmen, bevor diese der FürsoraeerzieHun’“Ui-e Unterbringung auf § 5 des Gesetzes Kosten des Staates und der^ ÄT r?s!e P°llzelbehörde des Aufenthalts
werden können. Diese. S^it bei dem I sich St JSh ?Iäbann ft* bie Unterbringung des übrigens im wessntlichen um die Fälle handelt sorgen und die hieraus er-
in welchen der Grund der Verwahrlosuna nickt f^eni>.en ^^"..""^uschreßen. Wenn dann so sehr bei ben Sinbet^ aßXlmebr bei b?n entgtttge Beschluß des Gerichts
pflichtvergeffenen Eltern liegt ist mittlerweile *1®SatlDer Natur ist, also dre Fürsorgeerziehung durch höchstmstanzliche Entscheidungen des könia-1 ""öuordnen abgelehnt wrrd, so bleiben jene Kosten lichen Kammergerichtes wie auch des Bundes- ^^ "orlaufigen Unterbnngung auf der Orts- amtes für Heimatwesen bübi? entfd1iebfn bQfi I ^2"b ehörde, d. h. der betreffenden i die Fürsorgeerziehung nur subsidiäre Natur ! deren Poltzeibehörds dre vorläufige Unterbesitzt, daß dieselbe soM nur dann P'au areiken besorgen mußte, hängen 'Vielfach!
darf, wenn die öffentliche Armenpflege ^nickt in i vorläufigen Unterbringung !
Anspmch genommen werden kann J^olae ! alsöa"n kleinere Gemeinden
dieser einengenden Interpretation ist eine starke ^ ^^s^ Nlafinahme recht empfindlich belastet rückläufige Bewegung in^Anwenduna" des 1% Tresen, bei Abfassung des Gesetzes Gesetzes allenthalben eingetreten und bierdurck gewollten Erfolg zu verhüten, wird
eine große Enttäuschung bei allen denjenigen ! 9?i,en daß auch die in Rede
hervorgerusen, die gehofft hatten durck An-1 Sofien, wie alle sonstigen, aus der!
Wendung der Fürsorgeerziehung in allen^urchi^hrung der Fürsorgeerziehung entstehenden in denen fie Aeni er sten ÄÄr ’ Schullern der Provinz
Eltern verwahrloster Kinder tätfri des. Staate-., übernommen werden. !
erscheint, eine große Zahl dieser Kinder vordem nrag noch bemerkt werden, daß
fittlichen Ruin retten zu können Jn solckea i Staate und den Provinzen!
Fällen auf den Ausweg der Armenvfleae^zu I ft? Prozeß karübsr geführt wird, inwie- j
verweisen, ist ein schlechter Trott da in den I Teil von ihnen zu den Kosten der!
meisten Gemeinden die Armenlasten' bereits eine ^ukragen hat; ein neuer :
b-tr-chtliche Höhe «e^SfZb jÄ Z '
nünstlge Gememdemitglied erklärlicherweise wenig 3 6 ! 8 geneigt fein wird, die Armenlasten seiner Gemeinde durch rei hlichere Herbeiführung von Fürsorgeerziehungen zu erhöhen. Möchte es den ges. tzgebenden Faktoren gelingen, möglichst bald emen Ausweg zu finden, der über diese Schwlengkeiten hinwegbringt!
Doch fast noch mehr bedarf eine andere Bestimmung des Gesetzes dringend her Abänderung. Nach § 18 desselben finden die gesetzlichen Bestimmungen über die religiöse Erziehung der Kinder auch auf die Fürsorgeerziehung Anwendung. Da nun nach den einschlägigen und noch jetzt giftigen Vorschriften des preußischen Sdgemetnen Landrechts der Vater bis zum vollendetm 14. Lebensjahre der Kinder bestimmen kann, in welcher Konfession dieselben unterrichtet und erzogen werden sollen, so wird u. W. von allen zur Durchführung der Fürsorgeerziehung berufenen Provinzialbehörden der Grundsatz be« folgt, daß dem Vater dieses Bestimmungsrecht auch über seine, der Fürsorgeerziehuna unterworfenen Kinder verbleibe. Neuerdings wll auch der Minister des Innern in diesem Smne ^entschieden haben. Jnsolgedeffen mehren fich jetzt die Fälle, daß Väter von Fürsorgezöglingen den Antrag stellen, chre Kinder fortan m einer anderen Konfession zu erziehen. In der Rege! liegt den Anträgen die Betätigung erner Rache zugrunde; denn die meisten Für- lorgeerziehungen werden erfahrungsgemäß von oen mit den Zuständen in den Familien am fren* DettTauten Seelsorgern in Anregung
! Ist hier etwa von leblosen, abgetrernttn Zweigen (Reisern) die Rede?
4. Für die berichtende Mitteilung, daß das Paderborner Gesangbuch von 1610 das schöne Siet, nicht zuerst gebracht habe, sondern daß dieses schon tn dem Kölner Gesangbuche von 1599 (sodann in dem Mainzer von 1605 und dem Andernacher 1608) enthalten fei, bin ich aufrichtig dankbar, erlaube mir nun aber die Ssite, da mir die Bücher dermalen nicht zu Gebote stehen, klipp und klar die Frage !zu beantworten, ob darin (abweichend von dem Paderborner Gesangbuche) die Lesart zu finden ist, die in dem Fuldaer Gesanabuche steht: „Es ist ein Ros' entsprungen" —?
Einstweilen glaube ich das nicht. Eine so unschöne und unzulässige sprachliche Härte i «ne „ein' Ros« für eine Rose ist selbst einem Dichter des 16. Jahrhunderts kaum zuzutrauen.
5. Bei aller Hochachtung vor den fach- und fachkundigen Verfaffern unseres Gesangbuches bin lch doch der Meinung, daß auch fie von Menschlichkeiten nicht frei feien. Insbesondere wäre es
ern Leichtes, den Nachweis zu erbringen, daß fie sich sehr viele Abänderungen der ursprünglichen Texte, auch ohne genügenden Grund, erlaubt haben. Ob das im vorliegenden Falle ebenfalls, wie in vielen andern, geschehen i j fei, ist eben die Frage. —
i 6 Die Behauptung endlich, daß das Wort Ros „einen viel schöneren gesanglichen Ton" gebe, als das Wort Reis, ist ein so durchaus subjektives Geschmacksurteil, daß darüber nicht zu stresten ist. Darauf kommt es übrigens gar mcht an; die Frage ist vielmehr allein diese: Was ist die ursprüngliche Lesart? Haben die Verfasser des Fuldaer Gesangbuches die Ueberlieferung mit bet erforderlichen Pietät treu bewahrt oder haben sie willkürlich daran geändert? Dixi. g.
Er inphete das erste ris in tiutischer Zungen, davon sit e st e ersprungen, von den die bluomen quämen. Und Herr Neid hart singt - em Mai: Die boume, die da stuonden gris die habent alle grüenez ris.
Und vom Herbste heißt cs in einem Eteinwars (13. Jahrhundert):
Herbest, der des meien wat vellet von den risen etc.
31. Jahrgang.
laabeS .aas stlnen Mitteln bestritt und fremde Seminar« i und geistliche Anstalten unterhalten mußte. Schließlicb ; i" noch erwähnt, daß der Papst den armen Geistlichen und den bedürftigen Klosterfrauen zu Hilfe komme» ’ muß. Natürlich sind auch die Kosten nicht gering, die «ne semer Würde entsprechende Hofhaltung erfordert. Die Gläubigen aber, die ihren Peterspfennig brat hl. Vater senden, wissen wohl, daß sie es mit einem weis«, Verteiler zu tun haben, der die Gaben, unter der eine» oder anderen Form, seinen auf der ga? zen Erde zerstreut wohnenden Kindern wieder zugute kommen läßt.
* lieber die Stenographie nab das Maschinen- schreidcn sagte nach dem ,Dtsch. Sienogr.' Staatssekretär des Innern Graf Posadowsky bei Entgegennahme des Berichts über den Frankfmter StenogropheMag Stolze-Schrey u. a.: In unserer Zru spielen die Stenogrcphie «nd Maschinenschreiberei mit ihren zeitkürzenden Wirkungen eine 'große Rolle: beides sollte in roch viel höherem Matze als bisher iw geschäftlichen Leben benutzt werden. Was be- fonders das Maschinenschreiben betrifft, so liege hierin ein ganz außerordentlicher Vorteil für alle Behörden I und Geschäfte. DaS Leien von Akten und Geschäfts- papieren werde wesentlich erleichtert. Wer fich einmal an das Diktieren gewöhnt habe, wisse, wieviel leichter uod schneller e» sich dabei arbeiten lasse. Er hoffe, daß ollmählig in allen Amts- und Geschäftsstellen die Handschriften im weser tlichen durch Maschinenschrift ersetzt werden. Durch die weitere Verbreitung der Maschinenschrift werde jedenfalls die in unserem Volke leibet so weit verbreitete Kurzfichtigkeit mitbekämp t; man solle auch diesen Punkt bei Beurteilung der
?"der Argen lassen. Mit Höflichkeit und gesellschaftlichen Rücksichten habe seiner Meinung nach die Anwendung von Handschrift oder Maschinenschrift nichts zu tun. Der sei am höflichsten, der für seine eigenen Angelegenheiten die Zeit seines Mitmenschen Ivahrerd eines möglichst geringen Zeitraumes beanspruche.
Fuldaer W Zeitung
SMorpeeraietmng. Denn durch diese Maßnahme trennten ? einen losen, abge
soll doch die gesamte Erziehung, die^biSbec nihtfnmnM ei«' ^ett —r- vermeint. Es
unner, schwanker, beweglicher Zweig. r«A<^e-ms ^ttn ~r- wird bekannt fein, ÄÄ: ®h“6te9 °b" »«ch
' Eikrarisches <