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Vtrantw. Bebottent: Carl Schütte; für die Anzeigen«.
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Ratationrbruck u, Verlag der jkulbaer Ac« tienbr ilterei in Sulba.
Fernsprecher Ur. 9.
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Fulda, Montag den 25. November 1907.
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34. Jatzraanst.
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Zweites WLatt.
Deutsches Reich.
• Chef des Abmiralstabes soll für den. aus dem Amte scheidenden Admiral Büchsel Vizeadmiral Graf v. Baudissin werden.
Das Spiritusmonopol. Von Montag bis Mittwoch vergangener Woche waren in Berlin die Vertreter der Spiritusiudustrie versammelt, um in eingehenden Verhandlungen zu den Mono- polpILnen Stellung zu nehmen. Für ein Monopol war in den versammelten Jntereffenkreisen keine Stimmung vorhanden. Besonders scharf erklärten sich die Vertreter der technischen Industrien, die auf Spiritus und Spiritusverbrauch angewiesen sind (ivie z. B. die Lackfabriken) gegen die Monopolpläne der Regierung. Die Spiritushändler waren in ihrer Entscheidung noch nicht ganz schlüssig, und auch die Vertreter der ländlichen und gewerblichen Spiritussabrikation und Branntweinbrennereien wollten sich ebenfalls ihre endgiltige Stellungnahme noch vorbehalten. Aus einen sehr bemerkenswerten Umstand bei der Schaffung eines Staatsmonopols wies, wie die »Spiritus- und Spirituosen-Rundschau' mitteilt, in einer Breslauer Protestversammlung gegen daS Branntweinmonopol am 14. November der ReichStagsabg. Goth ein hin. Er erklärte, daß chon aus parteipolitischen Rücksichten die Ein- ührung neuer Monopole bekämpft werden müffe, )a jedes neue Monopol eine große Anzahl politisch abhängiger Existenzen schaffe. Zu den materiellen Vorteilen, die die rechten Parteien beziehungsweise ihre Hintermänner der privilegierte Grundbesitz aus einem Branntweinmonopol ziehen würden, käme als noch ein sehr erheblicher Zuwachs an politischer Macht.
■= Auf dem Parteitag der Sozialdemokratie Preußens berichtete am Samstag Haase- Königsberg über die Vorschläge der Kommission für die Ausarbeitung eines Statutes der Landes- or^anisation. Die Kommission hat die Organisation im wesentlichen in der ursprünglich vorgeschlagenen Form angenommen und die von Dr. Arons und anderen gewünschte Schaffung eines selbständigen Landesvorstandes abgelehnt. Nach bem neuen Entwurf wird eine Landeskommission gewählt, welche „im Einverständnis mit dem Parteivorstand" die preußischen Parteiangelegen, heiten zu regeln hat. Die Kommissionsvorschläge wurden angenommen. Hierauf referierteAbg. Legten über die Lage der Staatsarbeiter in Preußen. Eine von Legien vorgebrachte lang-1 atmige Resolution wurde darauf angenommen. Zum Schluß stand das Thema: Selbstverwaltung und Gemeinde zur Verhandlung, über das Stadtverordneter Hirsch-Charlot- tenburg sprach. Er forderte das gleiche Kom- munalwahlrecht für alle über 20 Jahre alten Gemeindeangehörigen ohne Unterschied des Ge- Geschlechtes. Eine zum Schluß der Verhandlungen eingebrachte Resolution der Genossin Zisy-Hamburg war offenbar dazu bestimmt, eine lebhaftere Agitation gegen den Militarismus zu entfachen. Es wurde darin der Empörung gegen das Vorgehen gegen Genosse Liebknecht Ausdruck verliehen. In seinem Schlußwort ging auch der Präsident der Tagung, Genosse Singer, auf die Agitation gegen den Militarismus näher ein
und gibt einen kurzen Rückblick über die beendigten Verhandlungen.
Ausland.
* Englische Studenten gegen das Frauenstimmrecht. Die Birminghamer Studenten übten gestern Vergeltung an den stets die liberalen Versammlungen störenden Stimmrechtlerinnen. Sie ließen deren Führerin, Frau Pankhurst, in einer Versammlung nicht zu Worte kommen. Der Lärm war betäubend. Mrs. Pankhurst konnte nach stundenlangen Versuchen sich keine Ruhe schaffen. Als die Frauen durchaus nicht weichen wollten, wurden tote Mäuse auf tue Tribüne geworfen und Schweselwasserstoffbehälter im Saale geöffnet. Das half radikal; unter großem Geschrei ergriffen die Frauen die Flucht.
* Tie Obstruktion der Kroaten in Ungar». Dec ungarische Ministerpräsident hat ein „Er- mächtigungsgestz" dem Parlamente vorgelcgt, und die Kommission hat es mit allen gegen die Stimme des ehemaligen Ministerpräsidenten Baron B ans ft) genehmigt. Das Gesetz erteilt der Negierung die Ermächtigung, die Ausglcichsvoc- logen- in Kraft zu setzen. Bezüglich der Quote lMatrikularbeiträge) ist allerdings nichts darin enthalten, es muß die Beendigung der Verhandlungen der Quotendeputation abgewartet wer- den, worauf ein besonderes Quotengesetz borge» legt werden wird. Das Ermächtigungsgesetz trägt dem Standpunkte der österreichischen Negierung. die unnachgibig auf einer e n d g i l t i g e n Regelung beharrte, Rechnung, indem es eine solche verfügt. Die weitere Detailberatung im ungarischen Reichstag soll nur den Zweck habeir, die Eintragung der Ausgleichsgesetze in die Landesgesetzgebung zu ermöglidjen, und Gelegenheit zu geben, Meinungen und Urteile zu äußern. Die weitere Beratung würde also zur Spiegelfechterei. In der U n a b h ä n g i g k e i t s p a r- tei regte sich gegen diese Art, den Ausgleich en bloo zu erledigen, Opposition. Ganz gewiß ist eine andere Erledigung des Ausgleiches, der eine Vereinbarung darstellt, nicht möglich; aber was beim Ausgleich möglich ist, wird es auch bei anderen Gesetzen, ohne Vertragscharakter, sein, und für alle Fälle ist dem Reichstage das Recht benommen, über umfangreiche Vorlagen lang und breit zu reden. Das ist eine wichtige Beschränkung der Obstruktionsmöglichkeit.- Allerdings besteht eine große Gefahr: bürgert sich das „Ermächtigungsgesetz" einmal ein, dann könnte mit Hilfe eines solchen auch eine Wahlreform, welche die 48 Prozent Nichtmadjaren auch für die Zukunft ihrer Rechte beraubt, auf diesem „nicht mehr ungewöhnlichen Wege" erledigt werden.
vermischtes.
* Die Rückwanderung aus Amerika. Tie große Wirtschaftskrisis in den Vereinigten Staa- ten hat zu einer Massenrückwanderuug nach Europa geführt. Nach New-Aorker Meldungen ist der Andrang der zurückwandernden Zwischendeckspassagiere außerordentlich stark. Tie Dampfer gehen vollbesetzt ab. Der Norddeutsche Lloyd-Dampler „Main" ging am Donnerstag mit 2400 Zwischendeckspassagicren von New-Aork nach Bremen in See.
* Ein überraschendes Ergebnis hatte ein Bauer aus Holt, der aus seinem Felde ein Plakat angebracht hatte, das die Aufschrift Irrig: Hier kann Kappus (Kohl) geholt werden." Natürlich meinte
er gegen Bezahlung, hatte aber vergessen, dies an- ruaeben Das Plakat wurde nur zu wörtlich desolat, denn als späler der glückliche Besitzer zu seinem Kappusfelde kam, fand er auch nicht einen Kops mehr vor.
Kasernenhofblüte. (Zum Einjährigen): „Einjähriger Schultze, fehen Sie nicht fo ost nach der Uhr... Ihr Jahr ist noch nicht um!"
217. Körtkgl. Uven st. K la steril otterie.
5. Klaffe. 14. ZiehungStag. 22. November 1907. Nachmittag. Nur die Gewinne über 240 Mk. sind üt Klammern beiges. (Ohne Gewähr. A. St.-A. f. Z.) (Nachdruck verboten.)
98 326 30 481 628 784 1063 80 343 405 695 763 836 96 917 2061 94 359 93 677 638 67 970 3489 696 963 (1000) 4033 233 798 851 5060 63 79 (1000) 607 881 6199 318 673 731 74 7133 84 444 620 918 88 8299 385 630 80 658 979 (500) 6063 125 (600) 229 570 (500)
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79 230 77 (3000) 638 44
1BO183 288 479 530 66 705 12 1 31967 91 18 2048 368 469 98 698 832 82 1 33010 86 360 429 66 525 184133 262
329 70 (500) 630 773 951 18 5028 278 (1000) 433 78 1 86168 235 402 55 (18 300) 921 (600) 64 187116 (3000) 18 69 68 78 258 634 678 730 85 1 88091 381 (500) 652 (1000) 92 991 138062 619 806 983 (1000) 89
196391 901 81 181882 192020 202 581 (600) 610 791 133109 275 439 878 981 194013 276 428 681 809 (1000) 50 185128 (1000) 471 607 967 1 96268 96 415 712 (600) 65 (10001 197178 719 1 98 066 103 (1000) 21 49 99 214 72 (1000) 367 629 744 91 199115 30 65 213 321 (1000) 24 (1000) 33 693 614 61 96 709
200157 (600) 220 65 (500) 399 418 689 789 201127 68 308 32 93 498 944 51 2 02181 326 88 637 98 719 71 817 »64 2 03141 216 (600) 464 678 92 627 773 840 62 84 941 95 204025 79 198 (600) 205 796 844 78 79 94 205036 224(1000) 31 318 70 601 (1000) 85 884 2 0 6073 289 393 428 75 702 85t 937 207008 144 299 52» 683 99 754 62 78 208166 78 309 534 656 69 84 (1000) 700 71 906 88 20900» 261 (500) 73 409 868 81 ?
210005 37 325 400 764 73 910 38 71 211126 207 15 23) 588 679 844 2’ 2256 6» 389 646 648 712 870 21 3467 80 69T; 604 828 (600) 214048 218 309 442 92 868 946 58 86 215116 205 361 608 46 78S 216022 »6 131 261 343 405 662 217236 (500 ) 452 644 (600) 816 »14 218073 124 429 219033 374 411 43 851
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Meines Feuilleton
dem ent-
* Zahnv erd erbnis. Die Natur drückt Kulturmenschen, der sich immer mehr ihr
fremdet, auch äußerlich einen Stempel dieser Entfremdung auf. Darum ist in den letzten Jahren die Frage der körperlichen „Entartung" des Kulturmenschen viel häufiger als sonst aufgeworfen worden. In der „Politisch-Anthropo- logischen Revue" ist jetzt ein Aufsatz von dem verstorbenen Dr. Ludwig Weltmann erschienen, worin Untersuchungen von C. Röse in Dresden über Zahnkrankheiten als Beitrag zu dieser Frage besprochen werden. Röse fand bei Dorfschulkindern, daß die Zahl der an Zahnverderbnis leidenden Kinder 72 v. H. bis 100 v H. die durchschnittliche Verhältniszahl der erkrankten 8ahne zwischen 10 und 51 v. H. betrug. In den
tädten schwankt die Zahl der an Zahnverderb- nis leidenden Kinder zwischen 77 und fast 100 v. H. Als häufigste Krankheitsursache wurde Zahnfäule festgestellt, die durch Einwirkung von Säuren auf den Zahnschmelz entsteht. Eine !?!.^Eige Vorbedingung für gute oder schlechte Zahne ist der Bau der Zähne selbst, und Mängel in der Anlage sollen sich leider auf die Nachkom- menschaft vererben. Ferner hängt die Gesichts- uno Kieferbildung mit Zahnerkrankungen zu» lammen. Menschen mit langem Gesicht leiden numÄ." Zahnfäule als solche mit breitem o®c.an3 besonders aber bietet die der» r-^I^-r^Ebensweise in mehrfacher Hinsicht Ge-
Zahnerkrankungen. Hartes und r€'nen ganz bestimmten unter» auf bie Erhaltung der Zähne. ®-, uährsalzreichez Roggenbrot
s. eL.^*5er Rinde Erhält die Zähne gesund, wahrend weiches, nährsalzarmes Brot sie zu- 11ir“n -Tw.föh das Kauen, das eine wich-
ro™Ä»a9;L bre Gesunderhaltung des
Ragens ist, toetbert bie Zahne mechanisch griinb» £icy gereinigt, grunblicher vielleicht als burch die
beste Zahnbürste. Von besonberem Wert für bie Erhaltung ber Zähne ist auch deren tüchtiger Gebrauch in den Kinderjahren. Röse stellt ferner seltsame Beziehungen zwischen Zahnfäule und Berus fest. Bäcker, Kellner, Köche und Geistesarbeiter haben viel schlechtere Zähne als Maurer, Zimmerleute, Schuhmack>er, Schneider und Landwirte. Wahrscheinlich spielen auch hier Ernährungsvorgänge die Hauptrolle. Röse hat endlich festgestellt, daß, je schlechter das Gebiß ist, um so schlechter auch die körperliche Entwicklung eines Menschen. Es wäre Pflicht des Staates, solche Untersuchungen insbesondere an Schulkindern und Rekruten anzustellen, vor allein aber Mittel zu schaffen, daß dies Uebel gehemmt oder besiegt wird. Schule und Heer sind die beiden Organisationen, wo der Hebel angesetzt werden muß.
* Wir Du mir . . . Eins hübsche Anekdote erzählen die Lectures pour Tons von König Oskar von Schweden. Der König, ein großer Blu- menfreund, liebte es schon als Prinz, sich in seinen Freistunden mit Blumenzucht zu beschäftigen. , Er wohnte damals oft in einer anmutigen Villa in St. Raphael. Alphonse Karr, der geistvolle französische Humorist, war damals sein Villennachbar und die beiden Herren standen in ungezwungenem, freundlichen Verkehr miteinander. Eines Tages schickte Karr seinen Diener zum Prinzen und bittet, ihm aus der Bibliothek auf einige Tage Sinnes „Genera Plantarum" zu leihen. Prinz Oskar läßt ihm erwidern, es sei fein Prinzip, niemals Bücher aus dem Hause zu geben. Aber in seinem Bibliothaksraum könnte er das Werk nach Gutdünken benutzen. Karr sagte nichts und ging in die Bibliothek. Einige Wochen später bedarf Prinz Oskar einer Gießkanne, die seine mag nicht in Ordnung gewesen sein, kurz, er schickt seinen Diener zu Karr und läßt ihn bitten, ihm auf eine Weile die Gießkanne zu leihen. Höflich läßt der Schriftsteller,dem Prinzen erwidern: es sei sein Prinzip, niemals eine Gießkanne aus dem Hause zu geben. Aber in seinem Garten könne der Prinz
mit der Gießkanne gießen, so viel er wollte, er möge sich nur herüberbemühen. Prinz Oskar verstand die kleine Lektion, er lachte und die Freundschaft der beiden Nachbarn blieb ungetrübt ....
* Tie Mode des Zigarettenrauchens bei Damen macht selbst in England große Fortschritte. Daß Damen der höchsten Kreise die Tabakröllchen elegant zwischen spitzen Fingern halten und den Rauch den schönen Lippen entschweben lassen, hätte man noch vor wenigen Jahren in dec keinen englischen Gesellschaft für unmöglich gehalten. Jetzt wird dieses Schauspiel ganz alltäglich und eine elegante Londoner Firma verkauft 100 Prozent Damcknzigarstten mehr in diesem Jahre als im vorigen. Die Königin von Spanien hat eine große Anzahl kostbarer, mit ihrem Wappen geschmückter Kisten mit Zigaretten verfertigen lassen, dis sie an ihre Hofdamen verschenkte.
* Ern Schildbürgerstückchcn aus Masuren. In dem kleinen masurischen Städtchen L. errang ein biederer Handwerker die Würde des Schützen- k ö n i g s. Sein Stolz darob war wahlberechtigt, wenn er sich nur in den althergebrachten Grenzen gehalten hätte. Er wuchs jedoch ins Riesenhafte, Daß sich ein Schützenkönig im Schmnck seiner Orden und Ehrenzeichen photographieren läßt, ist durchaus verständlich. Daß er aber ein solches Bild, ein strahlend schönes Kabinettbild, an den Kaiser nach Berlin schickt mit der Bitte um gegenseitigen Austausch der Bilder, das — nein, das ist allzu hoheitsvoll gehandelt. Aber unser Schützenkönig tat es! Tats, und durch Lterinitbelung der Polizeibehörde erhielt er das Bild, sein Bild, zurück. Und weiter stand noch in dem Begleitschreiben, daß er wegen des anderen Bildes, des kaiserlichen, sich nur in der nächsten Buchhandlung umschauen möge.
* Ein früherer Prozeßfreund. Kam da dieser Tags üt Heilbronn ein sechsjähriger Knabe auf das Rathaus und betrat keck und kühn das Zimmer eines Beamten. Hier brachte er folgendes vor: Ec sei am Schaufenster eines Optikers von anderen Jungen „weggeschubst" worden. Erstaunt
fragte der Beamte, was er denn bei ihm wolle. Der Kleine antwortete kühl: Klagen! Darob war natürlich der Beamte nicht wenig erstaunt, ein solcher Kläger war ihm in seiner Praxis noch nicht vorgekommen. Er belehrte den kleinen Prozeßhansel, daß er nicht rechtsfähig sei, wenn schon geklagt werden solle, dann müsse dies sein Vater für ihn tun. Mit den Worten: „Dann werde ich meinen Vater schicken!" zog der selbstbewußte Kleine ab, dessen größter Fehler Schüchternheit nicht zn fein scheint.
~ * Ncbertrnmpft. Ein amerikanischer Farmer, der in Deutschland zu Besuch war, erzählte am Stammtisch große Dinge von seinen Hennen, die so kolossale Eier legten und sö gute Brüter seien, daß es gar nichts seltenes sei, wenn aus zwölf Eiern zwanzig Küken auskröchen. „Freund", meinte ein biederer Pommer, der die Geschichte angehört hatte, „das ist gar nichts, bei uns ist es alltäglich, daß eine Henne hundert Eier auf einmal ausbrütet." — Der Aankee mußte zugestehen, daß ihm Derartiges noch nicht vorgekommen, und fragte, wie denn das möglich sei. „Sehr einfach, Mister", versetzte der Pommer, „wir füllen ein Faß voll Eier und setzen die Glucke auf das Spundloch."
*" Svnderwagcn für Betrunkene. Im Schaffhauser Jntelligenzblatt redet Professor Forel der Einstellung eines Sonderwagens für Betrunkene in die Bahnzüge das Wort. Er macht folgenden, gewiß originellen Vorschlag: „Das eidgenössische Eisenbahn-Departement bestimmt, daß am Sonntag abend an jeden Zug ein oder zwei Wagen mit spezieller Inschrift für betrunkene Reisend« angehängt werden. Da hinein werden befördert alle Leute, die sich vom Stadium leichter Anhei» terung bis zum Stadium des schweren Rausches bewegen. Falls die Eidgenossenschaft es zu schwierig finden sollte, diese Herrschaften in die Trinkerwagen zu dirigieren, schlage ich umgekehrt vor, Spezialwagen für alkoholfreie Personen jedem Zuge anzuhängen."