HoHsgite
-X&S3HWK
->— -toi, vs--- - mifgep/anfer £rw®tg&in£ .
g
5,-und riss mit lumfU.
163' 777«
jw_^ t AUeBrunsiüReler Schleuse
1 freue»# der Sam burj -Smerdta -Z. tffwtipinu»« ät» um.
V.efimiiO.Sftn
X Htnt&sschffir tfo-Zukunfr iZän£e SOem.ftreife 32nu TiefftSS» längrnsciuiHt mn 3und II;■ "
JW 144.
Fulda, Mittwoch den 26. Juni 1907
34. Jahraana
Iweitss MLatt
SÄ Äein^SnSs Spiele aus Ueberdies bleibt grau und weiß eine feine und
Potier- und yJrnhMMrhtrfii» h#r 9t#rnrmn.n« nnmiU. _____r_________--> r> M • ,llu
Reklamen- und Anzeigenteil
Suäseifg
Querschnitt
M
Kaiser-Wilhelm-Kanal
6fd)tia( tilg sich ittit >uruah«r »er Sonn« «nd Feiertage viertel« Ähn.Ve;ugrprei« offne vrinyerl'h« und veiteLgeldinZulbaun» anrwärtr l Mi. LV pfg
Von G. v. Sandoz.
(Nachdruck nicht gestattet.)
Ülr eine Kiste oder andere Verpackung wird schon gar nicht bedacht; und doch bat man, abgesehen von dem Zeitverlust, der m einer großen Stadt durch die weiten Entfernungen be- dmgl wird, bereits Auslagen für Fahrgeld, die man doch nie berechnen würde, die aber, genau genommen, doch im eigentlichen Sinne auch —J
der Völker- und Modegeschichte der Vergangenheit rote der Neuzeit anführen, die alle beweisen, daß die heutige Sitte, die älteren Damen zum Dunkel zu verurteilen, ihnen hell und namentlich weiß zu verbieten, keine tatsächliche Berechn tigung hat als höchstens diejenige, welche die unberechenbare Laune der Mode sich anmaßt zu erteilen.
größern. Unser Bild läßt den neuen Querschnitt erkennen und zeigt, eine wie kolossale Erdmasse beseitigt werden muß, wenn das Ideal eines Ka- nals erreicht werden soll, das zwei große und drei kleinere Schisse an einander vorbei passieren läßt. Die Tiefe soll von 9 auf 11 Metier gebracht werden, die Sohlenbreite von 22 auf 44 Meter ausgedehnt und der Wasserspiegel von 67 auf 101,75 Meter gebracht werden. Dazu sollen 4 Wenden in den Kanal eingebaut werden, damit große Schiffe, denen aus irgend einem Grunde die Weiterfahrt unmöglich gemacht wird, umdrehen können. Diese Wenden sollen 300 Meter on der Sohle und 340 Meter am Wasserspiegel Durchmesser haben. Auch die Ausweichstellen sollen weiter vervollkommnet werden, es sollen 11 Weichen angelegt werden von 164 Meter Sohlen- und 220 Meter Spiegel-Breite, bei 600 bis 1100 Meter Länge. Die bestehenden Hoch, und Drehbrücken müssen natürlich umgebaut werden. Die Gesamtkosten sollen 221 Millionen betraget
Warum soll den älteren Damen verwehrt sein, eine weiße Bluse bei 25 Grad Zelsius und mehr zu tragen? Wir gehen nun nicht soweit, rote Hedwig Dohm, weiß als die „einzig ent» sprechende Farbe für das Alter" zu erklären, billigen aber durchaus den Wunsch, daß „die weiß en Kleider für jede Altersstufe freizugeben seien".
verantwortlicher Schriftleiter rA.weßler für sie Anzeigen: V ParzeSer in $u!6e
, Letzten Sommer wurde in einem süddeutschen Blatte ein heißer literarischer Kampf um das „Recht aus Weiß" der älteren Damen ausgefochten. Unter anderem schrieb eine Berlinerin an die genannte Zeitung:
„Uebermitteln Sie der Einsenderin aus Ktssingen, die so eifrig für das Recht der | «älteren Damen" aus die weiße Bluse emtritt, meinen warmen Dank. Sie hat mir und gewiß tausenden von Leidensschwestern aus der Serie gesprochen. Wir stehen an heißen Sommertagen unter den für uns als „schicklich" erachteten dunklen Blusenfarben Höllenqualen aus und sehnen uns nach helleren, haben aber nicht den Mut, uns verspotten zu lasten. Schon vor Jahren schrieb Hedwig Dohm (eine bekannte Frauenrechtlerin) einmal, die einzig entsprechende Farbe für das Alter sei Weiß. In dieser Zeit wo sich alles zusammenschließt, sollten sich auch die älteren Damen allenthalben zu einem Bunde vereinigen, der dafür eintritt, die weißen Kleider für jede Altersstufe freizugeben."
Wir misten nicht, ob die Einsenderin aus Kistingen oder andere Damen noch weiter zum Wort gekommen sind, und wie der Kamps um das „Recht auf Weiß" geendet hat; wir wissen es nicht, weil wir kurz nach dem Lesen obiger Auslastung iu's Ausland gingen.
Der diesjährige Sommer läßt sich vorerst zwar ziemlich kühl an, deshalb aber ist das Recht der älteren Damen „auf Weiß" noch nicht aus^ der Welt geschafft und wird sich, sofern der
Bei Aufstellung des Gesetzes von 1886 zur Errichtung eines die Ostsee mit der Nordsee verbindenden Seekanals war man von der Annahme ausgegangen, daß der Kanal für etwa 18 000 Schiffe mit 5,5 Millionen Registertonnen ausreichen sollte. Diese Grenze ist bereits 1905 überschritten worden, wo 33 147 Schiffe und rund 5,8 Millionen Registertonen den Kanal passiert und die regelmäßige Abwickelung des Verkehrs stark beeinträchtigt haben. Beispielsweise wird es als ein großer Uebelstand empfundeit, daß, wenn Kriegsschiffe den Kanal passieren, alle Handelsschiffe in den Ausweichen liegen bleiben müssen. Das häufige Passieren des Kanals durch Kriegsschiffe ist aber eine Notwendigkeit, da der Kanal doch in erster Linie der Landes-Verteidigung dienen soll. Will man nun diesen Nebel- ständen begegnen, und dem Kanal, der an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angekommen ist, neue Kraft zufübren, dann muß man eine euer- gische Operation vornehmen, wie das Gesetz sie poriMiiat, und den Kanal um das Doppelte per-
UeberdieS, gibt es nicht genug Fälle und Gelegenheiten, bei denen es den älteren Damen, ganz wie verständlich, gestattet ist, sich hell oder selbst weiß zu kleiden? Wir fragen z. B.: Verlangt jemand, daß eine ältere Dame, selbst eine schlohweiße Greisin, in dunklem Negligee, oder gar schwarzem Morgenkleid sich vor den Ihrigen präsentieren soll? Nein, da findet jeder das Hell und mehr noch das Weiß als — ganz selbstverständlich. Oder man gehe ins Seebad. Auch dort dürfen es die älteren Damen „wagen"., sich hellgekleidet sehen zu lassen. Auch hier findet man die helle Tracht ganz sclbstverftändlich, schon weil es doch gar zu kurios aussehen würde, wenn die greise Frau Kommerzienrat, oder Oberbürger. Meisterin, oder Exzellenz ufro. in düsterm Dunkel- grau oder gar Schwarz sich neben dem nicht minder greisen Herrn Gemahl zeigen würde, der im blendendweißem Strandhabit und hellstem Strandhut fast jugendsrisch aussieht? Und schließ- lich: sind die Menschen mehr unter sich, auch dann muß Mode „Dunkel" ihr Kommando abgeben. Man sehe doch in die Vtllengärten der Großstadt oder auf die Terrasse eines Landsitzes, da sitzen Enkel, Mutter und — Großmutter einträglich — - weiß gekleidet.
Geht das Weiß int Haus, im Garten, im Seebad und sonst in Bädern für ältere Damen an, warum dann nicht überall? Warum sollen die älteren Damen zu dunkeln Farben verurteilt sein, sogar in Sommerhitze und Schwüle? Steht das Hell, das Weiß etwa den älteren Damen nicht? Nehmen wir den Gegensatz! Daß ein älterer Herr im weißen Strandanzug oder hellem Sommerhabit viel jünger und sriicher aussteht, als in dunklem Rock, Weste, Hose — ist all- bekannt ; die älteren Frauen besonders wissen das am besten, sie kennen es an ihren Männern. Ind ist auch nicht der ganze Anzug weiß oder hell, schon eine weiße Weste macht den Mann um etliche Jahre jünger, und ein weißer Bart über weiße Weste sieht so stattlich, so lebendig, o frisch aus, daß man gar nicht mehr sieht, ob man einen „älteren Herrn" oder einen Greis vor sich hat.
Was aber den Männern recht, darf de» Frauen wohlzugebilligt werden, was jenen sicht, teht auch diesen, was jene verjüngt, verjüngt auch diese. Und in der Tat: einer älteren Frau mit bereits meliertem und gar einer Greisin mit weißem Haar steht ein helles Kleid, namentlich eine weiße Mme, ganz reizend. Auch hier übet« iebt man über dem frischen Weiß ganz und gar, daß das Haar, eine Etage höher, schon das Alter nahend oder bereits anwesend verkündet.
vornehme Farbenzusammenstellung.
Schließlich, will man den älteren und alten Damen durchaus nicht das „Recht auf Weiß" emraumen, so gewähre man ihnen doch wenigstens die Gnade, außer den europäischen Trauer-- und Halbtrauerfarben auch die chinesische Trauer- färbe d. i. weiß zu tragen. Und die älteren Damen werden, namentlich an schönen, heißen Sommertagen, fröhlich lachen: „Ob wir echt europäisches s.öhliches Weiß oder chinestschis Trauer weiß tragen dürfen, ist uns gleich, wenn wir uns bet der Hitze nur wenigstens hell oder weiß kleiden dürfen. Ueberdies — weiß steht uns ganz reizend "
Au;eigen: Die ein haltige Petitjeile oder deren Kaum 15 pfg. Reftmnen jie petitzril« 25 Pfg.; bei Wiederholungen wird entspr.
Rabatt gewährt.
Rotationrdruck u. Verlag der Fuldaer Ac- tiendr ickerei in Hulda.
Zernfprecher Nr 9.
Marktberichte.
* Frankfurt, 24. Juni 1907. Am heutigen Wochen- markte waren einheimische Brotfrüchte knapp anae- boten. Bei schwacher Nachfrage konnte sich nur geringfügiges Geschäft zu annähernd vorwöchenttichen Preisen entwickeln. Ausländische Brotfrüchte ohne wesentliche Prelsveranderung, aber besser beachtet. Gerne umsatzlos. Hafer behauptet bei ruhigem Geschäft. Mais knapp und fest. — Es notieren nach Qualität: Welzen hiesiger und Wetterauer, neuer, 20.50 bis 21.00 M., kurhessischer je nachQuaiilät OV.OO-Oo.OOMark, norddeutscher OO.OO—Oo.Oo Mk., russ. 20.75—22 00 M ^edwinter 00.00-00.00 Mk., Kansas 09.00-00.00 Mk.' 2a Plata 21.00—22.« 0 M„ rumänischer 20.75 —22.00
Foggen, hiesiger 19.50-20.00 Mk., rumän. 2^Z72tüO Ml-, ruiuscher 20.50-21.00 Mk. Gerste qe- schaflslos. Hafer, hiesiger, 19.50 bis 20.50 Mk bayerischer 19.50—10.50 Mark, russischer 19 25 bis 20.25 M., rumän. 19.25—20.25 Mk., amerikanischer 19.25—20.2a M. Mais (Mixed) 00.00-00 00 M Donamnais 14.85-15.10 M, La Plata 00.00-00.00 Mark, russischer 14.85—15.10 M. Alles per 100 Kilo, netto effektiv loco hier. — Mehl unverändert. Es notiert je nach Qualität: Weizenmehl, hiesiges, Nr. 0 29.25 otS 29.75 M., feinere Marten 30.00—31.00 M., Nr. 1 27.25—27.75 M., feinere Marken 28.25—28.75 Mark. 9kr. 2 26.50—27.00 M., feinere Marken 27.00—27 75 Mark, Nr. 3 25.25-25.75 Mk., feinere Marken 25 75 bis. 26.25 M., Nr. 4 23.00-23.50 M., feinere Marken
M., Roggenmehl hiesiges Nr. 0 29.00 bis 29.50 M„ Nr. 1 27.00 27.50 M., Nr. 2 22.50-23.50 Mark. Alles per 100 Kilo inklustv Sack. Futterartikel etwas nachgebend. Weizeuschalen 5.50-5.65 M., Weizen- 5-ut^^r?ä,!:,yioflaennete 6.25—6.50M.,Futtermehl i.oO—8.50 M., Biertreber, getrocknet, 5.60—5.70 Mk. ie nach Qualität. Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier.
Stoch trauriger ist eS, wenn man durch Krankheit gezwungen wurde, Schulden zu machen, da nan dann voraussichtlich nie wieder ganz davon frei wird, man kann nicht arbeiten und daS Vermögen mehrt sich nicht. So ist die Lage von Anfang an aussichtslos. Aber es gibt eine andere Art Schulden, die nicht für den Schuldner, sondern für den Borgenden unangenehm sind. Schulden, die auch reiche Leute sich erlauben und total unberechtigt sind, da sie lediglich aus Ge- dankenlofigkeit gemacht werden. Dem Schuldner __________ „,lv ,vltu
«ürdedie Rückzahlung nicht die geringste Schwierig-1 Spätsommer und Herbst nachholen, was Mai ket bereiten und der, der auShalf, leidet ost schwer, und Juni vergessen zu haben scheinen, wieder unter dem „nicht wieder bekommen", wagt aber geltend zu machen versuchen mcht zu mahnen, aus einem AnstandSgefühl, daS "
vielleicht hier gar nicht richtig angebracht ist.
Leider lassen sich häufig Menschen, die viel Selb haben, und auch viel Geld ausgeben, von irgend jemand, der eS sich erst sauer verdienen muß, kleine ihm unbequeme Ausgaben abnehmen. Wenn «ne Hausfrau, die recht gut weiß, daß bif Bonne ihrer Kinder einzig und allein auf das Gehalt, das sie bei ihr bekommt, angewiesen ist, diese veranlaßt, hier 20 Pfg. Fahrgeld, dort 10 Pfennige Porto auSzulegen, und die Wiedererstattung Vieser Summe vergißt, dann macht sie gleichfalls — Schulden; würde sich aber nicht wenig wundern, wenn man ihr dies klar machen würde. In. den meisten Fällen unterbleibt auch diese Bitte. Man geniert sich, einzugestehen, daß man diese Summe — gerade weil sie nur klein ist — entbehrt, oder man möchte die Betreffende nicht in Verlegenheit bringen ufro. Es wäre viel richtiger, hier offen zu sein, denn gewöhnlich dleibt es nicht bei dem erstenmal. Hier ein Trinkgeld, dort eine Postkarte ufw., das summiert sich im Laufe der Zett, und wer jeden Groschen anschreibt, empfindet die kleinen Verluste so, daß sich allmählich ein gewisser Aerger gegen die leichtsinnigen Borger in ihm festfetzt. — Wenn man sich die Sache richtig überlegt, ist das „Nichtwiedergeben" noch unnobler als das „Mahnen". Da» bedenken aber die allerwenigsten Menschen. Sie pflegen sich damit :u entschuldigen, daß man diese Kleinigkeiten sehr wohl vergessen könne. Solches Vergessen darf aber eigentlich!
Snkscher, bei drr nächßen Apotheke oder Dro- zerre halte« Zre a«!
SSI Ich hab' keine Fays ächte Sodener Mmeral- Pamuen mehr daheim gehabt und will mir schnell noch ein paar Schachteln kaufen. Wer kann wissen, ob man in der SommerfrOche welche bekommt, und ohne Fays Sodener Mme- ral-Pa'Men kann ich bei der Empffndlichkeit, mit der ich auf jeden äußern Emstuß reagiere, asaiw oc <?>*$ "'cht sei"- Fays ächte Sodener kosten "5 per Schachtel und sind in jeder Apo- S5S li)eke, Drogen- oder Mtneralwasferhandlung |fl| M haben. Alle Nachahmungen, sei es mit oder ■II ohne Zusatz, weise man entschieden zurück.
Ist es ein aus dem Naturgesetze hervorgegangener Trieb des Alters, namentlich der Damen, sich dunkel zu kleiden, selbst wenn die Sonne ! brennt, daß der Erdboden berstet? Ganz sicher nicht! Die dunkle Kleidung sür ältere Damen hat Madame Mode geschaffen und zwingt den Brauch, wie so viele andere ganz unbegründete, den Menschen mit altgewohnter Tyrannei auf; die Menschen aber sind so sklavisch, die Vor- schriften dieser launischen Madame wie geheiligte Gesetze zu achten und peinlich zu halten.
Seit wann es „Mode" geworden, daß ältere Damen durchaus nur dunkel tragen dürfen, wird sich schwer nachweisen lassen; jedenfalls gehört ein eingehendes Studium der Modeentwickelung der letzten Jahrhunderte dazu, genaueres festzu- stellen. Doch darauf können wir uns nicht ein» lassen. Tatsache aber ist, daß zu Zeiten der Königin Luise von Preußen, also etwa vor 100 Jahren, sich die älteren Damen, wenigstens die der vornehmeren Stände, weiß oder doch hell kleiden durften, ohne einer allgemeinen Verurteilung zu verfallen. Dasselbe war der Fall am , o - . 7 । Hofe der Farbenpracht liebenden Kaiserin Jose-
L"^.^benrenletder| phtne, der Gemahlin Napoleons I., und noch Aermere mit jedem Pfennig mehr zu Zeiten der letzten Könige Frankreichs: , Ludwig XIV., XV. und XVL
Erne ähnliche Ari von „Nicht erstatteten Aus- Im Mittelalter treten uns weniger Helle und, SS.U“ den Besorgungen weiße, als bunte Frauenkleider entgegen. Und hi,^rnte - "W sie waren zuweilen fo bunt, dieFarbenzusammen- erstatte Dir pünktlich die Auslagen zurück. Mit stellung so gewagt, daß selbst die schönste und ma” et,n den meisten Fällen kühnste Modedame der heutigen Reit Bedenken nurSa?l<S$ntn Rechnungen werden ord- tragen würde, sich in einem solchen Kostüm sehen nunsiotägt3 ^1^«, a^r das ausgelegte Porto zu lassen. Und doch trugen nicht bloß die jungen reichen Mädchen, die blühenden Frauen, nein auch die ~ N "« beachtet. Nicht mit mtt Absicht, älteren Damm solch' farbenscharse Prunkkleider.
* TV~ °ur nicht daß das. Die damalige „Frau Mode" - gestattete eS
«xwtbnen nebensächliche Kleinigkeit ist, von eben gnädigst.
eindem^alS^V«lust empfunden wird. Auslagen| Greifen wir in das Altertum zurück: Die Griechinnen wie die Römerinnen gingen — weiß; auch wenn sie Matronen waren. Und selbst die Vellota, jene germanische Seherin, die am Rhein oder an der Lippe den Römern drohend entgegentrat und sie zornig warnte, nach Deutschland vorzudringen, wird der Geschichte wie. der Sage nach.— Weiß gekleidet darsteüf...
Kleine Schulden.
Von C. Ernst.
(Nachdruck nicht gestattet.)»
„Der Nebel größtes aber sind die Schulden!" könnte man mitt Fug und Recht ein bekanntes Zitat variieren, denn durch leichtsinnig gemachte Schulden wurden schon häufig hoffnungsvolle Existenzen vernichtet und Familien in tiefes Elend gestützt. Die erste nicht zurzeit bezahlte Rechnung vermag viel Elend und Kummer nach sich zu ziehen, da sie mit rasender Geschwindigkeit zu ungeahnter Höhe anzuwachsen vermag. Je länger sich die Rückzahlung hinzieht, desto schwieriger wird sie. Oft müffen, um die ersten Schulden zurückzuerstatten, neue — größere gemacht werden. Natürlich kommt man dadurch nur tiefer ins Unglück.
Neu hinzutretendr Abonuentm erhalten die Zeitung bis Ende dieses Monats umsonst.
Mldaer W Zeitung
wochenbtilag«: „Illustrierte Sountagzzeituug" Mnakbeiiag«: „zuidaer SeschichtrbiSitrr"
I siub- die jener bei uns macht, der butt i * dw Bitte, ihm dieses ober jenes schnell zu be- ■■ sargen, uns zu unnötigen Geldausgaben veranlaßte. Einzelne Menschen leisten sich auch die Be- quemlichkeit, andere „schnell um eine Nähnadel, Mi Stecknadel oder dergl. Kleinigkeiten zu JJJ bitten. Auch hier wird von 20 Fällen nur ein- 0mal etwas wiedergegeben.
Aus leichtsinniger Vergeßlichkeit haben sicher schon recht viele Menschen solche Schulden ge- __। macht, oder die unerfreuliche Art von Borgen =< und nicht wieder bekommen kennen gelernt. „Es n ist nur eine Kleinigkeit" heißt es; aber das Leben « besteht schließlich aus Kleinigkeiten, und diese ver- UJ mögen es, in gewisser Beziehung ärgerlichen Der- Z3 lüft zu bereiten.
H (*) Var „Recht auf weiß"!
f Br das dritte Quartal
nehmen alle Postanstatten, Landbriesträger, Zeitungsttäger und die Expedition (Harmonie) Bestellungen auf die ,Fuldaer Zeitung' zum Preise von 1,50 Mark (ohne Bestellgeld und Bringerlohn) entgegen.