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Zuldaer W Zeitung

woch-nbeilage: „Illuftrierte Sonntagrzettllng" Monatrbrllage: „Zuldaer Sefchichtrblätter"

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Botationr-rnck n. Verlag der Znldaer 8c» tiendr «ckerei in 5ulda- 8«rnfpreHer Nr 9.

34. Jahraana

Fulda, Dienstag den 9. Avril

M 80.

Zweites Wtatt.

Deutsches Reich.

Berlin, 8. April 1907.

* Warum die Liberalen den Kultusminister v. Studt nicht länger »volle». Die Liberalm hasten den preußischen Kultusminister und er­streben seinen Stutz. Er haldiekonsessionelle Volksschule in Preußen gefestigt und ist auch sonst ein zu gut christlich gesinnter Mann. DaS beweist folgende Antwort, die er auf eine An­frage dem .Berliner Tagebl/ gab. „Im Laufe einer langjährigen Erfahrung hat sich mehr und mehr die'Ueberzeugung in mir gefestigt, daß mit der Pflege wissenschaftlicher Erkenntnis vornehm­lich auch die des religiösen und idealen Sinnes im Volke mit allen Kräften zu fördern sei. Wenn die zielbewußte Durchführung dieser Aufgabe unsere vaterländische und wirtschaftliche Entwicklung und die damit verbundene Hebung unserer materiellen Lage ermöglicht hat, so schafft sie andererseits ein unentbehrliches Gegenge­wicht gegen die Ueberschätzung mate­rieller Güter. Wie Religion und Sittlich­keit ist auch die selbstlose Hin gäbe an Wissen­schaft und Kunst von der Vorsehung dazu berufen, die edelsten Triebe der Menschheit zu entfalten und in ihr das Bewußtsein einer höheren Bestimmung zu stärken." — Tas sind gewiß hübsche und treffliche Gedanken, die gerade jür unsere Zeit recht wohl paffen.

* Stengel bleibt! I« den letzten Tagen konnte man in den Zeitungen lesen, daß der Staatssekretär des Reichsschatzamtes Freiherr v. Stengel von seinem Amte zurücktreten wolle. Die ,M. R. 9t/ richteten an Herrn von Stengel die Anfrage, ob diese Rachrichten auf Wahrheit beruhen. Telegraphisch teilte nun Stengel dem Blatte folgendes mit: ,,Kann nur wiederholen, daß über die gemeldete Demission mir nichts bekannt ist."

* Tie Enthüllung der Fahnen und Stan­darten betreffend hat der Kaiser sich neuer- i ugs dahin ausgesprochen, daß mit Rücksicht auf bi. Erhaltung der KriegSbrauchbarkest der so 'wertvollen Fahnen und Standarten ihre Ent­hüllung im Frieden noch mehr wie bisher zu be* schränken sei. Im besonderen sollten sie bei Truppenübungen und den ihnen vorangehenden od,r folgenden Paradeaufftellungen usw. unter­bleiben. Bei Anwesenheit des Kaisers bei Trup­penübungen wird der Kaiser selbst befehlen, ob die Fahnen enthüllt werden follen. Dagegen sollen sie bei eigentlichen Paraden oder anderen derartigen Gelegenheiten, wenn der Kaiser an­wesend ist. rote bisher stets entrollt werden.

n. Die Einführung von SchiffahrtsabB gaben. Zwischen Preußen und den übrigen inieteifietten Bundesstaaten schweben bekanntlich schon feit längerer Zeit Verhandlungen über die Einführung von Schisfahrtsabgaben auf den regulierten Flußläufen. Die preußische Re- oierung soll nunmehr dm Regierungen von Bayern, Baden, Württemberg, Hessen und Elsaß- Loibnngen den Borichlag gemacht haben, für den Rhen, Main und Neckar eine Finanz- gem einschast zu gründm zur Unterhaltung und zum weiteren Ausbau der drei genannten Wasserstraßen. Abgaben sollen erhoben werden

in Höhe von 0,04 Pfennig pro Tonne und Kilometer; für Rohstoffe, wie Kohlen und Erze, soll die Abgabe nur die Hälfte obigen SaheS betragen. Eine Aenderung des Tariies soll nur mit Zustimmung aller beteiligten Staaten er­folgen können. Preußen und Bayern find ent- schieden für SchiffahrtSabgaben, Hessen und Baden haben sich bisher ablehnend verhalten, doch ist eine Aenderung in der Anschauung nicht unmöglich.

n. Ein Reichsapothekengesetz. In dankens­werter Weffe hat das Reichsamt des Inneren den Entwurf eines Reichsapothekengesetzes, noch bevor es dem Bundesrat zur Beschlußfassung vorgelegen ist, veröffentlicht, um den Interessenten Gelegenheit zu geben, ihre Meinung zu äußeren und ihre Wünsche vorzubringen. Es haben sich sowohl das Organ des deutschen Apothrkerver- einS, die .Apothekerzeitung', als auch die ,Krankenkassenzeitung^ hinter der 11 Mill, der Krankenversicherung unterworfene Arbeiter stehen, mit Entschiedenheit gegen dm Entwurf ausgesprochen. Auch die politische Presse hat den Entwurf einer eingehenden Kritik unterzogen und vieles daran zu bemängeln gefunden. Der Entwurf sieht für die Neuerrichlung von Apotheken die Perfonalkonzession vor, d.h.das Recht, eine Apotheke zu eröffnen, wird der einzelnen Person verliehm, sie kann es weder verkaufen noch erwerben; seither galt das Realsystem, der Betrieb hastete an dem Anwesen und war frei veräußerlich und vererblich. Außerdem soll eine eigene Betriebsabgabe für Apotheken eingeführt werden. Der dem Entwurf beigegebene Motivenbericht führt zur Begründung dieser schwerwiegenden Steuerung einmal den Umstand an, daß es auch dem unbemittelten Be- roerber ermöglicht werden solle, eine Apotheke zu betreiben, und andererseits, daß das Publikum vor Ueberteuerung Der Arzneien so am besten geschützt werde. Das klingt ganz schön, nerüert aber bei näherer Betrachtung fast jede Bedeutung. Die Arzneipreise werden ja bekanntlich nicht vom Apotheker selbst festgesetzt, sondern unterliegen der amtlichen Arzneitaxe. Die Regierung hat es also in der Hand, das arzneibedürfende Publikum durch entsprechende Verordnungen vor Ueberteuerung zu schützen. Auch die andere Be- grunöung, den Betrieb einer Apotheke auch einem unbemittelten Bewerber zu ermöglichen, erweist sich nicht als derart, daß man dem Entwurf zustimmen könnte. Die Eröffnung und der Be­trieb einer Apotheke erfordert stets ein gewisses Kapital. Dann wird auch die drohende Betriebs- abgabe viele, die eine Apotheke nur unter Zu­hilfenahme fremden Kapitals zu eröffnen imstande sind, von dem Unternehmen abschrecken. Außer­dem aber ist die Perfonalkonzession auch aus anderen schwerwiegenden Bedenken abzulehnen. Trotzdem wir an dem unparteiischen Vorgehen der Regierungen nicht zweifeln wollen, wäre es doch denkbar, daß, namentlich in politisch er­regten Zeiten, die nötige Objektivität bei der Verleihung nicht gewahrt und mehr auf die politische Gesinnung als beispielsweise auf das Alter der Bewerber gesehen würde. Allein schon aus diesem Grunde müssen wir den Ent­wurf ablehnen. Gegen den Entwurf sprechen aber auch die Erfahrungen, die man in Oester­reich mit dem System der Personalkonzession gemacht hat.

gUexa

oder

Auf qeheimnisvokken Wegen.

Roman von Eduard Wagner.

10] (Nachdruck verboten.)

„Armer Baker l" rief sie teilnehmend, zu ihm eilend imb ihren Arm nm ihn schlingend und an seiner Seite mit ihm durchs Zimmer waudernd. „Ich glaube. Du hast viele und schwere Sorgen gehabt. War es. — war es meiner Mutter Tod?"

Mr. Stranae erschrak und blieb plötzlich stehen.

„Schweig'. Alexa!" gebot er in rauhem Tone, den das Mädchen nie von ihm gehört hatte. „Sprich mir nicht von ihr. Meine Vergangenheit mag Dir ein Geheimnis bleiben. Versuche nicht, ein Geheimnis zu enthüllen, dessen Kenntnis Dem Leben zerstören und Dein Glück vernichten würde."

Alera erbebte bei dieser strengen Sprache. Es schien ihr, als batte sich plötzlich eine weite Kluft vor ihr aufgetan. Was konnte ihr Vater meinen?

„Alexa", begann Mr. Strange nach längerem Schweigen wieder, „wenn der Banditenhauptmaun Dich belästigen sollte, müssen wir uns eine'neue Zufluchtsstätte suchen, — einen Platz, so einsam und abgeschlossen, wie dieser —“

Er hielt plötzlich inne. Ein Geräusch von Fuß­tritten und verworrenen Stimmen ließ sich drau­ßen vernehmen.

„Horch! WaS ist das?" fragte er.

Ehe Alera antworten konnte, trat die Haus­hälterin hastig ein und meldete:

„Einer von den englischen Gefangenen des Banditen Sviridion, welche heute entlasten wor- den sind, ist unterwegs krank geworden und in das Hau?Zeines Weingartners gebracht worden. Ter Engländer und sein Diener konnten nicht in dem Hause bet Weingärtners bleiben, da dessen

Frau trtmf und sur die Fremden kern Platz dort ist. Deshalb schickte er den kranken Mann aus einer Bahre zu Ihnen. Er ist mit dem Diener und den Trägern auf der Veranda. Er ist ein englischer Edelmann und bittet um ein Obdach, bis sein Freund ihn nach Athen bringen kann. Er heißt Lord KingScourt."

„Laß' ihn in ein Schlafzimmer bringen", sagte Alexa, als ihr Vater, wie versteinert dastehend, schwieg, „und sorge dafür, daß er gilt gepflegt wird. Sorge auch für seinen Diener und fage dem Lord, daß Dein Herr bald zu ihm kommen wird."

Die Haushälterin zog sich zurück.

Als die Tritte der Männer auf dem Hausflur hörbar wurden, wandte sich Mr. Strange von seiner Tochter at und murmelte leise, in einer Art Verzweiflung vor stch hin:

„Es ist die Hand des Schicksals, gegen welches zu kämpfen nutzlos ist! Ein schreckliches Mißge­schick hat urich endlich ereilt! Jahre lang bin ich bestrebt gewesen den Schlag von mir abznwehren, und nun fällt er mit ganzer Wucht auf mich. Eiit- dccknng und Verderben stehen mir bevor! Himmel, schone mein unschuldiges Kind, wenn ich zu Grunde gehe!"

5. Kapitel.

Auf dem Sranfenlagcr.

Lord Kinasrourt wurde auf Anordnung der Haushälterin in ein großes, hübsches Gemach ge­bracht, von welchem eine Glastür auf die Veranda führte. Er war von rheumatischen Schmerzen^ge­plagt und nicht imstande, aufrecht zu sitzen. Sem Diener entließ den Weingärtner und dessen Ge­hilfen, welche ihn hergebracht hatten, kleidete dann seinen Herrn aus und legte ihn in das Hobe, wstäie Bett. Als sein Körper tief in die elastischen Federn sank, seufzte der Graf erleichtert auf. Sein blasses Gesicht war von Schmerz verzogen und seine Lider schlossen sich müde über die Augen.

(:) Neues und Altes aus Deutsch-Südwestafrika.

(Siehe die untenstehende Karte.)

Die englische Gesellschaft South-West Afrika Company hat wieder einen feinen Streich vor; sie läßt verbreiten, daß sie den Entschluß gefaßt habe, auf eigene Kosten eine Eisenbahn von Otaroa nach Grotfon- tein in einer Länge von 1( 0 Kilometer zu bauen. Durch ein derartiges großzügiges, wirtschaftliches Unternehmen, so schreibt z. B. die ,Köln. Ztg.', werde die Eompany ihren vielen Gegnern und überhaupt den Gegnern der großen Kolonial- gesellschasten am besten entgegentreten. Schade nur, daß sich die gemeinnützige Unternehmen der Landgesellschast bei Licht besehen als eine

Spekulation schlimmster Art

darstellt. Fähtt doch die Föln. Ztg.' fort: „Mit Fug und Recht wird allerdings die Ge- sellschafl der Ansicht sein können, daß ihr nicht zugemutet werden könne, in einem Gebiete, dessen Erschließung durch Eisenbahnen, rote in abseh. barer Zeit beabsichtigt, in großem Umfange Land zum Farmbetriebe abzugeben, da sonst nicht die Erbauer der Eisenbahn, sondern an dieser wirtschaftlichen Erschließung des Landes ganz Unbeteiligte den Vorteil der Werterhöhung des durch die Eisenbahn berührten Farmgebietes genießen würden". Die ganze Route der Bahn liegt im Terrain der South-Weft-Afrika-Com» pany. Sie hofft das Gebiet, das sie seinerzeit für einen lächerlichen Preis erworben, nun vor­teilhaft an Farmer verkaufen zu können, und die ,stöln. Ztg/ findet es ganz in der Deh­nung, daß die Terrainspekulanten der Company mit dem Verlauf der Farmen solange warten, bis fie einen möglichst hohen Preis heraus- schlagen können. Die Regierung ihrerseits wird durch die Stationierung von Truppen dafür sorgen, daß der stch dort ansiedelnden Farmern

auch die nötige Absatzgelegenheit für ihre Erzeug' nisse geboten wird. Die Kosten für die ganze Spekulation trägt dergestalt schließlich der deutsche Steuerzahler.

Daß wir mit unserer Auffassung nicht allein stehen, beweist ein Artikel des Generalmajors von Franko iS, der früher selbst jahrelang m Südwestafrika lebte und der nun im .Tag' seine Ansichten niederlegt. Der Verfaffer gesteht ein, daß seit 3 Jahren die südwestastikamsche weiße Bevölkerung eigentlich nur vom Kriege gelebt hat. Die Verminderung der Truppe werde deshalb zweifellos für die weiße Bevölke­rung zunächst eine Krise heraufbeschwören. Sie treffe hauptsächlich die etwa 30< 0 Kaufleute, Gastwirte, Handwerker und Arbeiter. Würde man die Schutztruppe so vermindern, wie es ohne jede Gefahr geschehen kann, so wäre die gan e Kolonie bankerott, wie es unmittelbar vor dem Aufstande war. Aus den weiteren Ausführungen und Vorschlägen Frangois ersieht man, daß

Südwestafrika nur durch „künstliche Ernährung" gehalten

werden kann. Wenn das Reich nicht seine riesigen Zuschüffe geben würde, wäre das Land bankerott. Um gewisse Redner nicht zu bla­mieren, scheint man mit dieser Politik fortfahren zu wollen. Erst stellt b e Regierung Vieh gratis, dann erhält jeder Farmer 6000 Mark zinslose Anleihen und sonstige Wohltaten; dann kommen die Heuschrecken und er fordert „Entschädigung, dann die Rinderpest und wieder tönt der Rus nach Entschädigung. Eine herrliche Politik, die am Marke des deutsche« Volkes zehrt. Wir sind tatsächlich begierig, wie sich der Reichstag hierzu stellt.

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Drei Monate lang Halle er auf harten Stemm in einer feuchten und dumpfen Höhle geschlafen, und jeder Nerv, jede Muskel, jedes Gelenk seines stattlichen Körpers schien zuin Tummelplatz für allerlei Quälgeister geworden zu fein. Jede Be­wegung. ja selbst das Atmen verursachte ihm un- glanblichen Schmerz.

Briggs schlich auf den Zehen umher, zog die Vorhänge vor der Glastür zusammen, drehte das Lickt der Lampe nieder und trat dann wieder an das Bett seines Herrn, sich teilnehmend über den­selben beugend.

„Sie sollten sogleich nach einem Arzt schicken, Mylord", sprich er leise. „Mr. Kollys wird einen von Athen bringen, ich habe keinen besonderen Glauben an die griechischen Aerzte."

Der Graf erwachte aus einem leisen Schlum­mer, der mir ein Träumen war, öffnete die Augen und sah sich mit Verwunderung und Neugierde mn. Tie weißen, hohen Wände mit den hübschen Bildern, die einfache, aber geschmackvolle Ausstat­tung des Zimmers, die tadellose Ordnung und Sauberkeit bildeten einen angenehmen Kontrast zu der Aermlichkeit der Hütte des Weingärtners in welcher er kurze Zeit geruht, und einen noch größeren und wohltuenderen zu der Felsenhöhle der Räuber, m welcher er drei Monate unfrei- willig verlebt hatte.

„Wo find Wir?" fragte er mit schwacher Stimme.

„In dem einsamsten Hanfe in ganz Griechen­land, wenn nicht in der ganzen SSrii, Mylord", antwortete Briggs. „Wir kamen durch einen tie­fen Hohlweg zu diesem Hanse, welches ganz von Bergen eingeschlossen zu lein scheint. .Es führt feine Straße ku diesem Platz, nicht einmal ein ordentlicher Fahrweg. Aber es sind schöne An­lagen um daS Haus, welches von einer Veranda umgeben und ganz mit Wein bewachsen ist. Ich glaube, es wohnt hier ein reicher Grieche. Jeden-

falls werden Sie hier ganz gut aufgehoben sein, Mylord."

Es wurde an die Tür geklopft und die Haus­hälterin trat ein, eine Waschfchale mit duftendem, heißen Inhalt und ein Teebrett tragend, auf mel- chern zwei Gläser mit dampfendem Getränk stan­den. Sie stellte die Schale und das Brett auf einen Tisch und redete den Tiener in der Landes­sprache an, merkte aber bald, daß dieser sie nicht verstand, weshalb sie ans Bett trat.

„Ich habe Ihnen einen stärkenden Trank und etivas Wasser gebracht, Mylord", sagte sie zu Lord Kingscourt. ..Beides wird Ihnen Erleichterung verschaffen. Losten Sie sich von Ihrem Diener mit der beißen Medizin waschen. Ich habe von meinem Vater vieles gelernt, welcher Arzt in Co­rinth tvar. Ich habe viele Jahre lang meinen Herrn und meiner jungen Herrin, den Dienern und Arbeitern in allen Krankheiten mit gutem Erfolg beigestanden und hasse auch Sie wieder her­zustellen. Sobald Sie sich besser fühlen, toerie ich Ihnen das Abendeffen bringen. "

Briggs wusch die geschwollenen Glieder seines Herrn und dieser verspürte ein fast gänzliches, wenn auch nur momentanes Aufhören des Schmer­zes. Bald nachdem das beendet war, erschien die Haushälterin wieder mit einem großen Teebrett voll köstlicher Speisen, welche dein Patienten so­wohl, wie dessen Diener vortrefflich mundeten. Etwas später kam ein Mädchen, welches das Ge­schirr und die Ueberbleibfel der Mahlzeit weg- räumte.

Hierauf machte Briggs seines Herrn Toilette, richtete ihn mit den Kiffen auf und. bereitete ihn vor, Gesellschaft zu empfangen.

„Der Herr des Hauses trird feinem Gaste bald seine Aufwartung machen, Mnlord", sagte er, „Fühlen Sie sich wohl genug, ihn zu empfangen.

(Fortsetzung folgt.)