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wochenbeilage: „Illustrierte Zomttagzzettuilg" monatsbenage: „Zuldaer Geschichtsblatter"

feigen: Die ein« fpattige petiizeiie ober beten Bnnm 15 pfz. Reflawea * Peittzeile 25 Pfg.; bei Hiebet« tzotuoqen wirb entipr.

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Hotattonsörud it. Verlag bet Snibeer He« tienbriderei m Ullida. Serrfert her Ht *#.

34. Jnhraanl',.

Wohlgeruch erhalten, der von gutem reinen Tee so kräftig ist, daß der Duft einer einzigen Taste ein ganzes Zimmer parfümiert. Jede fernere Beimischung würde, sofern der Tee etwas wert war, der Güte desselben schaden. Tas ferne aristo­kratische Aroma desselben verträgt keine Vermisch­ung mit plebejischen Gewürzen, auch nicht mit Milch, Kognak, Rum oder Kirschwasser. In dieser Beziehung werden gerade in Deutschland schwere Sünden gegen die Aesthctik des Geschmackes be­gangen Tie sorglichen Hausfrauen leisten hierin oft Unglaubliches, und wem einmal -er reine, un­verfälschte Geschmack des Tees geläufig ist, wird nie wieder von Sehnsucht nach einem deutschen Familientee befallen werden. Tas sind zwei ver­schiedene Sachen, Witz auch der Milchkaffee, wie er in unseren Familien auf dem Frühstiickstisch er- scheint, in seiner Harmlosigkeit nicht mit dem duftenden Zaubertrank des Orients vergliche» werden kann.

vermischtes.

* Der Kaiserliche Automobilklub gibt bekannt: Der Kaiser stellte für das Deutsche Freiwillige Automobilkorps einen Preis zur Verfügung für eine Tiftanzfahrt analog den Tistanzritteu bei den Armeekorps. Die Fahrt ist in großem Sitle in Aussicht genommen.

M 61.

Fulda, Donnerstag den 14. März 1907.

Zweites HU'att.

Der Wahlkampf 1906|07.

Ein Gedenkblatt

ans bewegter Zeit für die Zentrums­wählerschaft des Deutschen Reiches.

Von Dr. O. Thissen. Verlag von I. P. Bachem, Köln; Flugblattformat, 8 S., Einzel­preis 10 Psg., BrofchSrenformat, 16 S., 15 Pfg., Parteipreise billiger.

Dieses Gedenkblatt bietet einen Gesamtüber­blick über die Wahlbewegung; es kennzeichnet den Anlaß und die tieferliegende Ursache der ReichstaqSaufiösung, beleuchtet die Stellungnahme der Parteien, die

tuItiiMmpferische hetze, schildert das Eingreifen der Regierung in die Wahlagitation (Silveflerbrief, Bülowrede vom 19. Januar). Gebührend gewürdigt wird auch das Verhalten sogenannter „unpolitischer Vereine, insbesondere die

Wühlarbeit des Flottenverein;, und die so kläglich verlaufene „nationalkatholische" Aktion. Den Schluß bildet eine Darstellung der Ergebnisse der Haupt- und Stichwahlen, unter besonderer Berücksichtigung der Stichwahltaktik, eine Würdigung des Gesamtergebnisses im Hin­blick auf die beginnende

„konservativ-ttberÄe Paarung"

im neuen Reichstag und ein Ausblick in die Zukunft.

Viele mögen während der Wahlbewegung nicht immer Muße gefunden haben, die Zeitung genau zu lesen, d e meisten werden auch wohl versäumt haben, besonders interessante Artikel für später aufzuheben; allen diesen dürste eine solche kurz zusammenfassende Darstellung sicherlich sehr willkommen sein. Auch für Redner in politischen Versammlungen ist das Gedenkblatt als Mate­rialsammlung von Nutzen. Vor allem eignet es sich aber auch zur Verbreitung als Flugblatt, um der Zentrumswählerschaft die Vorgänge des denkwürdigen ReichStagswahlkampses 1906/07 im Zusammenhang vorzuführen und fest einzu- präg'n, eine Wirkung, die in unserer so schnell vergessenden Zeit nicht zu unterschätzen ist.

* volkswirtschaftliches und Soziales.

Der Papst und die Gewerkschaften. Vor einigen Tagen traten in Rom die Dele­gierten des Wirtschaftlich-sozialen Verbandes Italiens zusammen, um ihren Vorstand zu wählen. Der hl. Vater hat auS diesem Anlaß an die Ab­geordneten ein Schreiben gerichtet, dessen bedeut­samste Stellen wir hier nach der ,Augsb. Post- zeitungs wiedergeben. Nachdem der Papst seine Freude über das Gedeihen des Ver­bandes ausgesprochen hat, sagt er:

„Geliebte Söhne, wenn ihr, wie Wir eS sehnlich erwarten, haben wollt, daß diese glücklich begonnene Sache immer gedeihlicher werde, ist es notwendig, daß der Geist der Religion immer mehr und tiefer, in die Seelen eindringe und alle Zeugen eures Unternehmen umgebe. Denn dieses, obwohl auf das zeitliche Wohl des BolkeS bedacht, schließt nicht ab mit den. wirttchaftlichen Interessen, sondern mit dem sehr edlen Zweck der sozialen Wiederherstellung der menschlichen Gesellschaft. Da nun die Religion der scharfe Wächter des Moralgesetzes ist, das das Fundament der Gesellschaft darstellt, folgt daraus, daß zur Verbesserung der Gesellschaft nichts mehr zu statten kommt, als die Stärkung der religiösen Prinzipien. Um dem gerecht zu werden, mußt ihr daher alle« tun, um in eurer Aktion die christliche Richtung oben zu behalten. Wenn ihr euren Vereinsangehörigen das zeitliche Wo hl sichert, vergeßt darüber die Interessen der Seele nicht! Vergeßt nicht, daß das Christentum die Güter dieses Lebens zur Erlangung jener der Ewigkeit benützt Haden will! Aus diese Weise und nicht anders könnt ihr euch dem Fort­schreiten des Sozialismus, der dem Christentum eut- gegensteht, am besten gewappnet zeigen. Ihr könnt den Sozialismus, der aus dem Menscheuherzen di« Himmelstzoffnung raubt und das Gebäude der menschlichen Gesellschaft stürzen will, besiegen. Welche Institutionen innerhalb des Verbandes am meisten zu fördern sind, überlassen Wir eurem gereisten Ur­teil. UnS erscheinen jene sehr angebracht zu fein, die man unter dem Namen G ewerkschaften (tlnioni Professionali) zuiam m ensaßt und deshalb empfehlen Wir euch wiederholt und besonders, auf deren Bildung und richtigen Ausbau euer Augenmerk zu richten. Jene, welche in ihnen wirken, sollen gut vorbereitet sein; e$ sollen Personen sein, die über die Notar und ben Zweck der Gewerkschaften wohl unterrichtet sind, die Rechte und Pflichten der christlichen Ar­beiter kennen rote auch die Weisungen der Kirche und lne pap Glichen Dokumente, die auf die Arbeiter­frage Sejug haben."

Zum Schluffe weist der Papst daraus hin, daß die gewerkschaftlichen Otqaubation?» den Bedürfnissen der Zeit 'unb den speziellen Ver- hältnisien der Örtlichdü angepaßt werden sollen.'

Die dankbare, sehr wertvolle Aufgabe soll von dem Wirtschaftsvechand mit aller Energie be­gonnen werden, und die Hindernisse, die sich ihr entgegenstellen, sollten nur den Anlaß zu noch eifrigerer Tätigkeit bilden.

):( Teeplmrderei.

Skizze von S. Fisch.

(Nachdruck verboten.)

Im Menschen drin steckt als Erbteil seiner Natur nun einmal eine unstillbare Sehnsucht nach Genuß. Alte und neue Epikuräer Preisen ihn als ein „freudig und unverzagt hinzunehmendes Ge­schenk der Götter". Das Leben aber lehrt einen Genuß mit weisem Vorbehalt ,da er ebensowohl zur harmlosen Verschönerung unseres > Daseins dienen, als zum radikalen Ruin desselben führen kann. Da ist es nun wirklich eine wunderbare Leistung dieses Instinktes, aus der unendlichen Mannigfaltigkeit der Pflanzenwelt gerade jene drei Gewächse herausgeschnüfelt zu haben, deren Bestandteile jene Genußmittel liefern, die mit den Lebensgewohnheiten unserer bedeutendsten Kul- turvölker so innig verschmolzen sind: Tee, Kaffee und Schokolade.

Unstreitig ist der Tee am verbreitetsten; er ist ja das Volksgetränk der Chinesen, des zahlreichsten Volkes der Welt, der Japanesen, Indier, Englän­der unb Nordamerikaner. In Deutschland und den romanischen Ländern spielt er dem Kaffee ge­genüber immer noch eine unbedeutende Nolle, cs beschränkt sich sein Genuß fast nur auf die „Spi­tzen" der Gesellschaft.

Das Zaubertränklein wird aus den feinen Blättern eines Strauches gewonnen, der in China und an den Himalayaabhängen heimisch ist. Ein feines ätherisches Del von äußerst starkem Aroma eignet den Tee zum Genußmittel.

Die Zahl der im Handel befindlichen, nach Aussehen und Gehalt in unzähligen Nuanzierun- gen wechselnden Teesorten ist Legion. Am meisten bekannt ist der grüne und schwarze Tee, zu dem in neuerer Zeit auch der Ziegeltee in gepulverter gepreßter Form sich anschließt, und doch kommen alle Sorten von der einen Pflanze her, nur die verschiedene Behandlung macht sein mannigfal­tiges Aeußere. Die beste Qualität ergibt die erste der jährlichen Ernten. Ehemals wurde der Tee auf dem Landweg durch Karawanen eingeführt; aber auf diesem langwierigen Weg konnte im Ge­gensatz zu unserer heutigen raschen Ozeanfahrt er nur als altes Produkt mit abgeschwächtem Gehalt zu uns kommen. Die transsibirische Bahn hat die Sache noch verbessert. Aber mögen die einzelnen Teearten noch so vertrauenerweckend angepriesen und die chenesifchen Namen derselben einen noch so originalen Klang haben — Tatsache ist es lei­der, daß es uns auf dem Kontinent fast unmöglich ist, in den Besitz und Genuß einer unverfälschten hochfeinen Teesorte zu gelangen. Man muß rus­sischen Originaltee getrunken haben, um sich zu überzeugen, daß diese duftende, Körper und Geist wie durch einen geheimen Zauber belebende Flüs­sigkeit gar nicht in Vergleich gebracht werden darf mit dem zweifelhaft aussehenden, grasartig schmeckenden Absud, den man in Deutschland, harmlos genug, unter dem Namen Tee zu trinken gewohnt ist. Wie kaum ein zweites Genußmittel von so hervorragender Bedeutung unterliegt der Tee einer Unzahl von Fölschungsmetboden. Die Färbung des Tees ist noch die geringfügigste: Ter grüne Tee ist mit Indigo und Berlinerblau be­handelt worden. Um ihm ein tieffchwarzes Kolo­rit beizubringen, muß er Graphit, CamPeche und eisengerbsanre Verbindungen über sich ergeben las­sen Wenn man ferner bedenkt, daß schon im Jahre 1843 acht Fabriken in London bestanden, die sich ausschließlich damit befaßten, gebrauchten Tee nochmals verkäuflich zu machen, tote weit muß dieser Industriezweig erst bis heute gediehen fein! Unerquickliches Drandenkenl Doch ist das immer« hm nmk! Tee, wenn auch nichts mehr darin ist. Aber wenn dann die Blätter von Weiden, Pap­peln, Kirschbäumen, Platanen. Hagedorn. Schic- h-'w Weidenröschen, Eichen, Buchen, Kastanien, Ulmen. Holunder, Erdbeeren, als echter russischer oder chinesischer Tee verkauft werden, so macht da eben der Glaube selig. Ucbrigens bat gerade der Sohn des chinesischen Reiches dem Europäer die­sen Schwindel vermacht, indem er dein köstlichen Teeblott noch andere unköstliche beimengt, um die­sen „Lügentee", wie er ihn selber nennt mit schelmisch-freundlichem Lächeln den verhaßten Fremden auftrthalseu. — Wollte aber ein«; aus die­sem Grunde das Teetrinken aufstecken und sich lie­ber an seine Taffe Kaffee haften, so geriete er vom Stegen in die Traufe. Mit bet Kaffeebohne wird ebenso plumper Schwindel getrieben, wie mit dem Tecblati.

Havarierte KaffeeS, d. h. solche, die auf dem Scewea durch Schiffsunglück gelitten haben, wie auch andere minderwertige, mißfarbene Sorten toerden durch Kohlenpulver, Berlinerblau, Kupfer­vitriol ud Chrom blei als Galaware cmfgepnht. Es gibt aber auch förmliche Fabriken, die sich mit nichts anderem befassen als mit der künstlichen Herstellung der Kaffeebohne, wozu Mehlteig, Cichoriemafse, Gips und Ton verwendet werden. Diese Leistungen menschlichen Kunstfleiße? werden -tarnt als Beimengen zu echten Kaffeebohnen in den Handel gebracht.

Und die Wirkung fc?5 Tee?. Man hat allen Ernstes behauptet, daß der Tee reizend auf Ver­sand und Willen, der Kaff« mehr auf Einbil- »uugskraft und Gemüt wirke, sodaß man erstem ikxi Getränk des Mathematikers mtd kritischen Forschers, den zweiten das Getränk des Dichters und Feuilletonisten nennen könne. Ein? eigen» tihitlidte Aufstellung, Lieblinqsidcen des einen \ oder anderen! .Hat Schiller noch gewissermaßen; manche Szenen seiner Tranersuiete wrtn der sie-'

lebenden Einwirkung starken schwarzen KaffeeS geschrieben, so fand Lord Biron den Tee seiner literarischen Produktion günstig und war einer der überzeugtesten Lobredner desselben. Doch kann man mit gutem Gewissen sagen, daß nach wirklichem Teegenuß sich im ganzen Körper ein Gefühl größerer Leistungsfähigkeit geltend macht, die Muskeln arbeiten leichter und energischer, die Sinne werden schärfer und eine früher vorhan­dene Neigung zum Schlafe verschwindet, der Fluß der Ideen ist rascher und ungezwungener, die ganze Stimmung eine gehobene, behagliche. Der Redakteur und Schriftsteller und Gelehrte, der müden GchirnS die Feder beiseite gelegt, und sich gestehen muß, daß die Bilder seiner Phantasie verblassen, die Ideen nunmehr zögernd zuftießen, und das, was sein geistiger Blick in scharfen festen Linien gezeichnet vor sich sah, in ein nebelhaftes, immer weiter unterdrücktes Gebilde zerfließt — er dankt der wunderbaren Wirkung des chinesischen Trankes die Möglichkeit, seiner Tagesarbeit noch ein paar fruchtbare Stunden beizufügen. — Der russische Bauer, der während der vierzigtägigen Fastenzeit fast nur von Brot und Kohlsuppe lebt, würde ohne die dampfende Taffe „Tschai", die er, an einer Teebude lehnend, zierlich auf drei Fin­gern seiner Linken balanziert, während seine Rechte ein winziges Stückchen Zucker hält, von dem er sich zu jedem Schlucke Tee etwas abbeißt, we­der die Arbeit leisten noch die grimme Kälte ertra­gen können. Für ihn ist der Tee ein wahrer Retter in der Not. Spricht man aber von derartigen Teewirkungen, so darf man auch nicht jene trübe Flut des „Blümchentees" mit seinen mvstcriö- fen Beigaben und seinem unbestimmten Parfüm im Auge haben, sondern den klassischen Tee.

Man muß aber den Tee auch richtig zuznbe- reitcn versieben und das kann man am besten von den Russen lernen. Vor allem muß der Tee in luftdicht verschlossenen Büchsen aufbewahrt wer­den, sonst kann man am Ende zu seinem Aerger konstatieren: Zum Teufel ist der Spiritus, das Phlegma ist geblieben! Tas kostbare Aroma ver­flüchtigt sich leicht. Eine hinreichende Menge dieses Tees wird nun mit einer kleinen Menge kochenden Wassers übergossen und bleibt einige Minuten in bedecktem Gefäße stehen, nicht zu lange, sonst gebt ein allzu großer Teil der im Tee reichlich enthaltenen Gerbsäure in das Getränk über und gibt ihm einen herben, unangenehmen Geschmack. So hat man dann einen ungemein starken Tee-Extrakt gewonnen, den man durch­seiht und nach Belieben mit lauem Wasser ver­dünnt. Durch diese Zubereitung bleibt der volle

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Die im Herbst vorigen Jahres von der schwedi­schen Regierung eingesetzte Kommission zur Aus­arbeitung eines technischen Voranschlages für die geplante deutsch-schwedische Kontinentroute hat nach einer Mitteilung des „Hambrrrger Fremden- blatt" ihren Bericht erstattet. Die Vorerhebungen der Kommission haben sowohl in technischer tote okoiwmischer Hinsicht ein befriedigendes Ergeb­nis gezeitigt. Interessant find die Hinweise, in welchen die schwedische Kommission das bekannte Thema der „geographischen" Sondervorteile der dänischen Festlandverbindung berührt, und speziell den Hinweis ans die wesentlich kürzere Seestrecke bei Benutzung der dänischen Linie. Der schwedische Bericht sucht demgegenüber geltend zu machen, daß der Kardinalfatz von dem kürzeren Seewege in Wirklichkeit auf einer Täuschung beruhe, denn mau übersehe in der Regel, daß es sich auf däni­scher Seite um zwei verschiedene Seereisen han­dele, denen sich daS nach dem Norden reifenbe Kcntincutpublikum zu unterziehen hübe. Die dänische Linie zwischen Gjcdser-Warnemünde, be­ziehentlich Malmö-Kopenhagen, beträgt znsam- mengelegt nicht weniger als 90 Kilometer, wäh­rend die von schwedischer Seite angeslrebte direkte

Verbindung sich auf 104,7 Kiomctcr stellen toirb, wobei die Punkte Trelleborg, auf schwedischer und Barhöft auf deutscher Seile als Endstation ins Auge gefaßt wordcu sind. Die dänische Linie ist der schwedischen sonach faktisch nur nm ta. 15 Kilo­meter voraus, die aber angesichts der unleugbaren Uebelstände der doppelten Fahrtrajekts keinen un« eirchringlichen Vorsprung ausmachen. Dazu bleibt für die schwedische Linie der unanfechtbare Vorzug bestehen, daß sie die Verbindung mit den großen westdeutschen, insonderheit hanseatischen Handels­zentren auf kürzerem und schnellerem Wege be­werkstelligt, als die dänische Fahrronte jemals imstande sein würde. So beträgt der Abstand zwischen Malmö und Lübeck via Dänemark 399,3 Kilometer, via Barhöft 357 Kilometer, die reue Route ermöglicht somit eine Zeitersparnis oon 42,3 Kilometer, die sich natürlich auch für d?u Ver­kehr mit Hamburg, dessen Fortentwickelung dis Kommission als besonderes Bedürfnis be'ttchnet, vorteilhaft bemerklich macht. Für den Berkchr mit Mitteldeutschland liegen die Vorteile der schwedischen Staute so kur zutage, daß es nach b:i* fer Richtung keiner Beweisführung bedarf