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«Nachdruck verboten.»

Europa Amerika Asien Auftralieu Afrika

y. Herzego wina M 015

Frankreich 36 Ofr8

Flieder" (geb 3 JO- Der Kapiizinerpater Gaiidentius Koch bietet unter dem Titel „Have pia anima" rührende „Lieder auf meinet Mutter Tod" (elcfl. geb. 85 Psg >. .

In -weiter Äufloge erschien der Novellenbaiio „In den Ardennen von Ernst Lingen (3a* onband 4 Jl), in vierter vermehrter Auflage „0 o 11 e 8 m i n n c", dem bl. AlphonsuS nackge- ücktet von Pater Alois Pichler C. Ss. R. (Salon, bond 2 <M\ in dritter, stark vermehrter Auflage Tr. Friedrich Wilhelm Helles herrlickicr Lieder- und Dolladenschatz „M a r ien *P re i s", her- ausgegeben von Pater Ansgar Pöllmann (mit einem Beuroner Madonnenbilde, Salonband 2,50 JO- .

Alb. M Bocgle 8. J. hat unter dem Titel „Helden fugend" 21 Lebensbilder aus der ängsten Vergangenheit gesammelt, nm die katho- ische Jugend, insbesondere die akademische, an strahlende Vorbilder zu gemahnen. Von den vor. liegenden zwei Bänden kostet jeder gebunden nur 1 Jl. Auch wegen der gewählten Sprache sind diese Bücher nur zu empfehlen.

13. ' W

Die Rudolf es aufnahm.

Für Beatrire Stuart verstriche« indessen die Stunden öbe und traurig. Sie hatte ihrer Mut* ter die Kunde von Sir Victor'« Werbung um Editb's Hand mitgeteilt. Tante Charlotte riß die matten Augen wei auf. n

„Sir Viror will unsere Ed,tb heiraten? Ach. ich dack-te. er internierte sich für Dich "

„£6 wohl ein Erdbeben Mama's Gleichmut er* schüttern könnte," dachte Triry empört, „will doch sehen, wie Rudolf es aufnimmt."

Rudolf war mit dem Hauptmann Hammond onSgeritten und die Sonne senkte sich bereits, ols die beiden Männer heimkchrten. „Wie geht's Tri-yk" sprach Rudolf, sich gemütlich auf dem

Unserer raschlebigen, schnell vergessenden Zeit ist daS Lebensbild Johann ® er narb Brinkmann. Bischof von Münster im .ftiiftnr- kamps", Erinnerungen von I. Schiirmann, Pl"r- rer in Duisburg, ein mahnendes Denkmal. Der ehemalige bischöfliche Kaplan bat mit seinen Auf- zeichnungei au8 dem Leben eines preußischen Be- kennerbischofs das Gedächtnis an Vorgänge ge­weckt, derer viele, die damals mit ins Horn stießen, sich beute ebrlick schämen. Mancher Jüngere, der die Zeiten seit 1873 nicht erlebte, fragt sich heute verwundert; Die waren solche Verfolgnnaen mög­lich? Schtirmanns Buch, das nur l Jl kostet, er­reichte in kurzer Zeit die vierte Auflage.

„Wissen Sie, daß ich gerne Catberon Royals sehen möchte?" bat sie, „darf ich?"

„Ich bin glücklich. Ihnen Ihre künftige Hei­mat zu zeigen, und wenn Sie so weit gehen fön- neu, wollen wir uns sofort auf den Weg machen und zu Tische wieder zurückfahren."

ES war ein herrlicher Weg über Felder und duftende Wiesen und entlang die stille Landstraße, auf der einst ein anderer Sir Victor auf ewig von dem geliebten Weibe fortgeritten.

Vergoldet von den Sonnenstrahlen, Umtausche von alten Bäumen, zeigten sich Catberon RoyrlS epheunmwucherte Manern und bochanfstrebende Türme. Furchtlos äste das Wild, Perlhühner stolzierten umher, ein Pfau flog aufgcschrcrft em­por. Ueberall feierliche Ruhe.

„Willkommen in Catberon Royals, willkom* men, als dessen Herrin, meine liebe Braut", svrach Sir Victor innig.

Sie hob den tränenvollen Blick zu ihm auf. Wie gut war er, wie dankbar mutzte sie ihm fern.

Ein alter Diener ließ sie ein. An des Ver­lobten Arm durchschritt Edith die langen Zimmer­reiben, riesige Hassen, Salons und Gemöldeaale- ricn. Welch' kolossales Gebäudes Sie betrachtete die funkelnden Rüstungen, bis ihr die Augen schmerstcn. Voll scheuen Staunens durchschritt sie den Abncnsoal, wo ein halbes Hundert Catbe- ron'S düster auf sie hcrabsah. Einst sollte auch ihr Bild hier prangen. Die Frauen, die sie sah. logen vermodert in der Ahnengrust, einst würde man auch sie kalt und starr darunter legen und

geben. In Europa ist Großbritannien daß gröicke Sohlenlanb; es produziert alljährlich runv *240 Mrilwne« mewitche Tonnen, Deullcdland kommt mit leinen 174 Millionen Tonnen erst an weiter Stelle, dann folgi Oeft rreich-Ungarn mit 41 Millionen. Frankreich mit 3-'» Millionen und Belgien mit 23 Millionen. Die übrigen euio* pä,scheu Staaten bleiben weit zurück. Da« größte Kohienland der Wett sind die Vereinigten Staaten. Bei ihrem llmfana, der saft einen ganzen Erdteil einnimmt, ist das auch lein Wunder. Sie produzieren jährlich 330 Mill. Lonnen, wogegen das noch wenig eridtloffeae Kanada mit seinen 8 Millionen Tonnen noch sehr zurückbleibt. In Asten sind Japan mit 10 Millionen und Indien mit 8 Millionen bit Haupiquellen. Dabei ist an die Ausbreitung der großen in Sibirien gefundenen Kohlenlager aber noch keine Hand gelegt. In Australren stellt Veulüdwales mit 6 Millionen Tonnen die Haupt« maste, in Afrika Transvaal mir 2*/e Millionen Tonnen.

k. weihnachkbücherjchau 1906.

(Nachdruck verboten.)

Der Verlag von Fredebrul & Koen en in Essen (Ruhr) hat sich neuerdings auch auf dem Gebiete der Belletristik einen guten Ruf erworben. ?nt vorigen Fahre trat er mit vielem Glück mit einer Romankollektion hervor, in der u. a. Sterte t>on Cüppcrs, Schott und die berühmten Eifelgeschub- ten von Nanuy Lambrecht erschienen. Heuer reibt er diesen zwei neue eigenartige Werke an: eine «r- zählung aus Hörnum „Tam Tomen" von Td. v- Paschwitz (Pc. geb. 2,60 <F) und einen von F. Hel- my gewandt übersetzten Roman „D ie Tochter des Couriers" von dem russischen Schrift- stellcr Potapcnko (Preis geb. 3,50 Jl). Während uns der letztere ein getreues Spiegelbild der rut* fischen Verhältnisse vor Augen hält, das gerade jetzt während der Krisen im östlichen Nachvarrerche von besonderem Interesse ist, stehen wir nicht an, die Erzählung von Theodolinde Paschwitz für ein Meisterwerk ihrer Art zu erklären. Mit Meister­hand malt uns die Verfasserin das Leben der Be­wohner auf Sylt, ihren beständigen Kampf gegen Flut und Sand, und auf diesem Hintergrund schil­dert sie unS mit ergreifenden Worten das ge­duldige Warten der Braut auf die Rückkehr Tam Tarnens, der sie in ihrem Lebensfrübling verlas­sen, nm seinem Schifferberufe nachzngehen.

Eine Spezialität des Verlages sind Werke plattdeutscher Unterhaltungsliteratur. Auf di^em Gebiete hat die Firma bereits eine ansehnliche Serie von Werken veröffentlicht, u. a. die im westlichen Deutschland rühmlichst bekannten mün- sterländischen Dialcktschriften Augustin Wibbelts. Auch in diesem Jahre legt uns Wibbelt wieder zwei Werke auf den Weihnachtstisch: einen dritten Band seiner unter dem Titel „DrükeM 8 h n e" (geb. 3,60 JO erschienenen „Geschichten in mün- sterlänbischer Mundart" und einen Band west­fälischer Kleinstadtgeschichten unter dem Titel „Windhok" (Preis geb. 3,60 JO- Beide Werke zeugen von einer unverminderten Gestaltungs­kraft ihres Verfassers. Alle Vorzüge, die seinen frv^-ren Werken eigen sind, finden sich auch hier wieder. „

Ein weiterer Zweig des rührigen Essener Ver­la aes umfaßt Merke praktischen und tremcin- nühia-n Inhalts. Den meisten Beifall unter den in dieser Serie erschienenen Merken fand „D n S goldene Anftandsbiich" von I..v. Eltz sPreis gebunden 5 JO. von dem soeben die vierte Auflage (10. bis 14. Tausend) auf den Markt kommt — bei der arotzen Zahl ähnlicher Werke gewitz das beste Zeichen für seinen Wert. Es ist ein stattlicher Geschenkband im Umfang von 540 Seiten, in dem affe Anstandsfraoen vom christ- lichen Stanbvunfte aus in anregender und er- schöpfender Weise behandelt werden. Als Weib- nochtsnovität erscheint setzt „Das goldene G l » 6 w u n s ch b v ch" von der als Dichterin be­kannten Maria Pohl (Preis geb. 1.50 JO. daS Gedichte z« Ncutevr. GebiuckS- und N^menstaaen, für Pfarrer, Bischöfe ufw. entölt. Trotz seines voetts^"» Inhalts ist -teses Bsichle'n von eminent vraftischem Wert. Die Ver- woshandlur'g Ictrt besonderes Gevubt auf ein hübsches aeschmackvosleS Aeutzere ihrer Werke.

Auw in diesem Iabre bietet die riibrme $«- looSb* chhanhsnug Bntzvn i>. Bercker in Kevelaer eine Anzahl ganz vorznostcher Schriften. Die trefftiche billige belletristische Bibliothek „Ans Deraanaenbeit und Gegenwart" ist auf 71 Bündchen Erwachsen. Preis eines jeden B5„dch-nS. ea. 100 S„ Oktav, elegant broschiert

M Werts kehtimis.

Dem amentanisckieu Originale der Airs May AgueS Flermng nacherzcihtt von Lma Frerftau von Berlepsch.

Sota ausstreckend, „ist Dein Futz wieder herge- stcllt?"

„Danke, e8 geht besser, aber ich habe Dir viel Wichtigeres zu sagen. Tu errätst e» gewiß nicht.

„Ich versuche eS auch nickst, mein Kind, wenn Dir etwas auf der Seele lastet, heraus damit, Ungewißheit ist peinlich."

Er schloß die Augen und wartete.

„Sir Victor bat um Edith geworben und sie hat ibn angenommen."

Rudolf öffnete die Augen und sah sie an, ohne Staunen oder eine Bewegung kund zu Ciebcn.

„Ist das die wichtige Neuigkeit? Armes Kindl nach all' der Muhe, die Du Dir gabst, ist es hart für Dich. Wenn Tn aber glaubst, mich dadurch in Staunen zu versetzen, kennst Du mich fchtecht. Mir war die Sachlage längst sonnenklar. Habe ich auch selbst jeder zarten Regung entsagt, so be­trachte ich sie dock bei anderen mit varerl'-bem Interesse. Und so wollen sie heiraten. Gott! segne Euch, meine Kinder."

Das war alles und Beatrice hatte geglaubt er liebe Edith. M

Rudolf schloß wieder die Augen, als wolle et einfdilafen.

„Rudolf, Du bist ein Dummkopf —

„Überwältigt von der unwillkürlichen Auer- kennung seitens der Versammlung erhebe ich "'^.Ia Du bist ein Dummkopf, Du hättA Edich gewinnen können, wenn Du gewollt hattest, ne liebt Dich mchr, al8 Sir Victor. .Aber nein, Tu mußtest herumbummelu und -

„Umherbummelnl guter Gottt Trixv. ich frage Dich wie ein Mann den andern, laben xu mich je berumbunimeln?" . „

„Geh' fort, ich habe keine Geduld mit D^.

Der alte Stuart allein nahm die Nachricht nicht so rubifl bin. _ ,. „ . . .

„Allo Fred s bettelarme Tochter," brummte et, „so hast Du Dir doch den Baron lächerlicher Weis« durch die Finger gleiten lassen." (d- (4

ihr ein Marmordenkmal errichten. Sie schlu­derte und atmete tief auf, als sie wieder an die frische Luft kamen. , , _

„Es ist ein wunderbarer Besitz, sprach sie, „ein Zimmer höben Sie mir noch nicht gezeigt und ich suhle ein krankhaftes Verlangen, eS zu sehen. Sind Sie böse, wenn ich darum bitte?"

„Ibnen böse? sprechen Sie."

„ES ist das Zimmer, wo — o verzeihen Sie, ich hätte nicht darum bitten sollen."

„Doch, und Sie sollen cs sofort sehen. Ich mn in manchen Dingen feige."

Sie standen auf der Schwelle. Es war finster, die Läden geschkosien, die Vorhänge herunterge- lasten, wie es feit jener schrecklichen Nacht ge­wesen. Nichts war verändert. Tort stand die Wiege, dort der Tisch, auf dem der Dolch gelegen, dort der Stuhl, in dem Met Eathcron den Todes- schlaf begonnen. Totenstille lag über allem.

Edith zog Vittor mit sich fort.

„Der tat es?" fragte sie, als sie wieder unter dem blauen Himmel flauten.

Ja. wer? Tante Helena weiß eS.

Gesicht und Ton waren ernst. .

„Wie konnten Sie sie unyeracht tm Grabe liegen testen? Ohne Zweifel bat eS ein Catheron getan, um des Namens Ehre zu retten, ließ man ten Mörder unentdeckt."

„Ich glaube nicht, daß eS Inez war."

„So war es ibr Bruder, lebt er noch?

„So viel ich weiß, lebt er, und ich habe im Sinne, ihn der Gerechtigkeit zu überweisen."

„Sprechen wir nicht von der Sache, es macht Ibnen Schmerz, aber wenn ich je Herrin des Echtestes werde, teste ich ba8 Zimmer zumauern."

„Wenn Sie je Herrin werdens Wann wolUn Sie es fein?"

„Wer weiß? vielleicht nie. Ich kann mir nicht denken, daß ich eS je werde."

„Bitte, bestimmen Sie den Tags heute ist der letzte Mai. darf ich die erste Woche im Juli nen­nen?"

vermischtes.

* $en ter Schmiere Direktor: „Wer sich noch einmal in der .Jungfrau von Orleans" an der Fahne die Nase wischt, wird mit einer Geldstrast | in Höhe fernes letzten Vorschusfis beitraft."

bringt jährlich 537 Mill, metrische Tonnen

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Unsere beuli.it Stallstik beruht auf den An­gaben des Jahres 1905 und soweit dreie nidr erhältlich waren, auf denen des Jahres 19<4. Von allen Erdteilen werden daher in Euiopa noch immer am meisten Kohlen gefördert, d. d. weit mehr als in allen übrige» Erdteilen zu­sammen. Die Skala stellt sich wie folgt:

nur 30 Pfg. Je drei Bündchen in Bibliothekband gcbnnden kosten 1,50 Jl und je 3 Bündchen in hochfein em Gescbenkband nur 2 JL 71 Bändchen n 22 Bibliothckbänden kosten 35LÜ Jl und in 22 Geschenkbänten 46.70 Jl. Daß daS verdienst- volle Unternehmen, gute Literatur auch in die weitesten Kreise zu tragen, wo noch der Kolpor­tageroman zu bekämpfen ist, auch mit schönen Ge­bigen arbeitet, beweist die Tatsache, daß im letz­ten Iabre über 100 000 Bändchen, im ganzen aber bis 1. Oktober über eine halbe Million abgesctzt worden sind, und daß sie jetzt auch an vielen Bahnhöfen verkauft werden.

Eltern und Erziehern sei wiederholt das zeit­gemäße Buch von E. Ernst: „E l t e r n p f li ch t. Beiträge zur Frage der Sittenreinheit" in em- pfehlende Erinnerung gebracht. Jetzt liegt die »ritte erweiterte Auflage vor. Da« Buch sollte noch weit mchr beachtet werden, namentlich zu einer Zeit, da sexuelle „Belehrungen" ou8 anhe- •en Lagern immer mehr Unheil anstisten. (sa- londand 3,50 Jl.)

„HausundHer d", Em Farntlienbuch für das deutsche Volk, von Fritz Nienkemper, Verfas­ser der „Unpolitischen Zeitläufe" (Salonband 3.50 Jl), erlebte binnen Jahresfrist bereits die dritte Auftoge. Wir haben dem gehaltvollen, an Lebensweisheit übersprudelnden Buche einen sol­chen Erfolg vvrhergesagt. Hoffentlich wird recht bald ein weiterer Band Nachfolgenl Die Freunde des Verfassers, die nach vielen Tausenden zahlen, waren begierig darauf. , t .

Aus dem Verlage der Bonfartusdruckerei tu Paderborn find mehrere Neuheiten zu verzeichnen. Der beliebte Märchenerzähler ans dem Jesmten- orben, Pater Schupp, bescherte der Jugend em reizendes Märchenbüchtein „Die GlückS- müble" (Kalikoband IM Jl). Von den frühe­ren Märchen Schupps sind „T i e s i eb e n F i n- ken" bereite in 3 Auflage, „Muttertra­nen" in 4. Auflage erschienen (geb. i 1,80 Jl). Bon Hansens „Lebensbilder hervor ragender Katholiken deS 19. Jahr­hunderts" ist der vierte Band erschienen lge- bunten 4,60 Jl). Wir haben die früheren Bände noch Gebühr gewürdigt. Ter vierte stellt sich den bisherigen Bänden ebenbürtig an die Seite. DaS ganze Werk sollte in keiner Bibliothek fehlen. Der­artige Lebensbilder gebären zum Riistzeiig der Verteidigung der katholischen Wahrheit und des katholischen Lebens.

Konrad von Bolandens neuester historischer Roman „DieSäulederWahrheit" (Ge- schenkband 3,50 Jl), eine Geschichte aus der Z.'ft der Glaiibensspaltung, verdient als lehrreiche Volkslektüre alle Empfehlung.

In neuer (5.) Auflage erschien „Das Leben der Heiligen" von Grosez (deutsch von Nütj-sl, ein stattlicher Notschnittband von 4 Jl, in fünfter Auflage „G o ffinesHandvo stille" in der Kromerschen Urausgabe (in geschmackvollem Ein­band 3 Jl).

In 2. Auflaae liegt ter vierte Band des Sam* mer'scken „Rosenkranz" vor. Die Werke des imveroeßlichen Dekans Dr. Pbil. Sammer mit ihrer kernigen, ans Her, greifenden Sprache wer­ten stets ihren Wert behalten für Priester tote für Laien (geb. 5 Jl).

Im Vertone der Alptensns Buchhondlung (A. Cfttnterff), Münster i. W. erschienen verschiedene neue Gedichtbändchen: „Goldne Fernen" von Pater Tbimotb. Kranich (Salonband 2,40 J(), dessen erste Gedichtsammlung „Schlichte Spenden" (geb. 3 JO gleichzeitig die zweite, erweiterte Auslage erreichte, kann den günstigen Eindruck deS ersten Bändchens nur verstärken. Die Kunst des gottbegnadeten Sängers erhebt sich hoch über das Turchschnittsniaß. Auch von Br. Wil­liam (Aug Möller) wird eine neue poetische Gabe anaekundigt: „GrLnesLaubundweißer

Man sieht daran?, daß die letzten drei Erd- teile noch auf lange Zetten als die Reseiven Dienen werten, auf die die Menschen zurück- kommen welven, wenn die Vorraie in Europa und Amerika auf Die Neige geben. Veite» machen nur die wenigsten Staaten in ihren amt* heben Angaben einen Unterschied zwilchen tet Förderung von Steinkohlen und Bi aun kohlen Wir können «l'o gerate da. wo es am meisten m eretsieren würde, bei Großbritannien und den Bneinigten Staaten, diele Unterschiede nicht an.

„Nein, auch nicht die erste Woche im August: weshalb die Sache überstürzen?"

„Weshalb verzögern? Ich ertrage eS nicht.

„Ich werde Sie nicht heiraten, so lange Lady Helena nicht ihre volle, freie Einwilligung gibt."

„Das wird sie binnen einer Woche tun. Wenn Sie mick nur ein wenig lieb hätten, so gebrauchten Sie nickst derlei Einwände." „

„Doch, man heiratet nicht so stürmisch, zudem habe ich Frau Stuart versprockM, den ganzen Sommer auf dem Kontinent französisch und deutsch zu reden." _ .

„Für meine Braut ändert sich das, Sie werden das selbst einsehen."

„Allerdings." „ „

„Sie geben nach, ich sehe es an ihrem Gesicht, siebte er, „o Edith, lassen Sie es wenigstens die erste Woche des September fein."

Sie lächelte tote damals, da sie ihm daS Ja­wort gegeben. . , ,

„So fei eS denn; sprechen Sie ober nicht mehr von dem Eigensinn der Frauen."

„Gut, die Trauung findet am ersten Septem­ber statt," jubelte er, „am Tage des heiligen Patrik."

33, Imirnanfi.

ffnlda, Mittwoch den 12. Dezember !:><«>.

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