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JW V«5.

Grstes 'Zöicilt

T nippen die Unterhaltung zu entziehen, nickt auf

Necknung trägt.

Tonnen an Eleve be$ beretts genehm,glen einen

geben werde.

(3. Foitfetznug.)

Heil tic**: Die ritt« tpalNa« Pr «t;ettr «der deren Kai m 15 Pf«, gettomen >tr peil«;»«« 25 Pf«.; Kt wieder. d«l»»«eii wir» eirNpr. KebaM <-ewaort.

s^ulva, Mittwoch Den 12. Dezember W>.

Deutsches Reich.

Berlin, den 11. Dezember 1906.

31. Mär, die Vorbereitung für die Verminderung der Truppen auf 2500 Mann getroffen wissen will, wird die Negierung nickt in eine plötzliche Zwangslage versetzt, sondern es ist ibr ein Spiel- raum gelassen, der den verkchrstecknrscken Cckwie- ripkeiten in der Rückbeförderung der Truppen

* Der ReichShaushaltS-Etat wird morgen (Mittwochs im Reich-tage verteilt weiden. Im BundeSrate wurde er am Montag verabschiedet; in dieier Sitzung sannen sowohl der Haushalts- Etat für die Schutzgebiete als auch der Reichs- Haushalts - Etat für l''07 nebst dem Hauptetat und der erläuternden Denkschrift Zustimmung.

.. Bo« einer Auflösung Ve8 Reichstages au« Anlaß des Be'chlusses der Budgetkowmission konnte man am Dienstag in den Wandelhallen

an seinem Anträge festhalten, und wenn dre Regie- rung sich vor dem Schicksal im Plenum wahren will, das ihr in der Kommission besckieden war, so wird sie put tun, den Bogen nicht zu Über­spannen .sondern auf den Boden des ZentrumS- ontroges zu treten. Daß die S o z i a l d e m o- froten im Plenum ebenso wie in der Kommis- sion gegen den Zentrumsantrag stimmen wurden, möchten wir nickt glauben, denn unsere Truppen sind einmal in Südwcstafrika und dir Sozial-

des Reichstages sprechen hören. Wir hallen das Gerede fflc unbegründet: soll en aber an maßgebender Stelle solche Erwägungen statt- finden, so könnte es dem Zentrum recht sein. ES bat seine Beschlüsse «ach gewissenhaiter ma­terieller Prüfung gefaßt. Ob das Zentrum oder die Regierung im Jolle einer Auflösung aus vielem Anlaß den Kürzeren »elfen würde, würden

wir getrost abwarten können.

Heber den Fall PeterS will die Re- gierunq nunmehr d,e Akten veröffentlichen. Wenigstens behauptet eine Korrespondenz, daß eine Denkschrift darüber bereits dem Abschluß nahe wäre und ihre Veröffentlichung binnen kurzem bevorstehe. Es wird aber hinzugesügi: „Wenn nicht etwa noch im letzten Augenblick von der Gegenseite eine wirksame Kontremine gelegt wird". Wir losten eS dahingestellt, was an dieser Meldung Wahrheit und Vermutung

Hauses ein.

Tie Besprechung wird morgen fortgesetzt.

seine Schuldigkeit getan hat. geben läßt.

* Bereinigte Staaten von Nordamerika. Der Jahresbericht des Ma,inetekrelärs empfiehlt dem Kongreß die Genehmigung zum sofortigen Bau von zwei Linienschiffen der größten

Klasse an Sielle des ursprünglich vorgerebenen einen, und von zwei Lrnrenichifsen von 16.000

)( Der erste Nachtragsetat für Süö westaftila abgetchnt.

Daß die Truppenführer in Südwestafrika I möglichst große Truppen haben wollen, ist ja von ihrem Standpunkte aus verständlich, aber der Reichstag kann als verantwortlicher pesetz- gcberischer Faktor nicht einfach die Derantwor- tung auf die Truppenfubrer abwälzen oder sie ihnen zupestehen. sondern der Reichstag muß seine Verantwortung in der Abwägung der Anforde­rungen, weiche die Kolonien bis jetzt an unS ge-| stellt haben, gegen den Wert, den sie für uns । haben, erblicken. Und diese Abwägung zeigt, daß I die beiden Faktoren zu einander in keinem Der- hältniS stehen, daß vielmehr die Anforderungen der Kolonien im umgekehrten Verhältnisse zu ihrem Werte stehen. Es muß einmal Ernst ge­macht werden, hat Tr. Spabn in der Kommission gesagt, und damrt wird er die Zustimmung in weiten Kreisen des Landes finden. Nicht eine große Maste kann uns in Siidwestafrika helfen, sondern zum Kleinkrieg gehört eine bewegliche Truppe.

Wenn Oberregierungsrat Ganze in der Kommission erklärte, daß die Nachsorderung eine Folge der vorjährigen Kürzung der Regierungsforderunp durch den Reichs- tag sei, so ist das unzutreffend .denn, wie wir schon einmal hervorgehoben haben, geht der Nachtragsetat weit über die Forderung der Ne­gierung hinaus und dabei ist cs noch fraglich, ob sie mit den jetzt geforderten 29 Millionen aus- kommen wird Daß im Plenum des Reichstags nichts zustande kommen sollte, ballen wir n j ch t ^ürwabrscheinlich. Das Zentrum wirf

Ans dem Reichstage.

138. Sitzung vom 11. Dezember 1906.

Eröffnung 1% Uhr:

Interpellationen Tr. Ablaß u. Gen. (f. Vv, und Albrecht ii. Gen. (Soz.) betreffend Fleisch- teuerunfl.

Die Interpellation Tr. Ablaß lautet: „Welche Maßnahmen gedenkt der Herr Reichs­kanzler zu ergreifen, um der herrschenden Fleisch­teuerung abzuhelfen? Beabsichtigt er insbcsondei e Abhilfe zu schaffen 1. durch Oeffnung der Gren- zen unter Aufrechterhaltung des Schutzes gegen die Einschleppung von Viehseuchen? 2. durch .Herabsetzung bczw. Beseitigung der Viahzölle? 3. durch Aushebung der Zölle auf Futtermittel? Was gedenkt der Herr Reichskanzler zu tun, um den Beamten und Unterbeamten sowie den sonst in fester Besoldung stehenden Angestellten der Reichsverwaltunp einen Ausgleich zu schassen für die nachteiligen Folgen der herrschenden Fleisch­teuerung auf ihre Lebenshaltung?'

Die Interpellation Albrecht lautet: „Was gedenkt der Herr Reichskanzler zu tun ,um den Beamten und Unterbeamten sowie den sonst in fester Anstellung stehenden Angestellten der Reicks- Verwaltung einen Ausgleich zu schaffen für die nachteiligen Folgen der herrschenden Fleischteue­rung auf ihre Lebenshaltung?"

Staatssekretär Graf Posadowskh erklärt sich bereit, die Interpellation sofort zu beantworten. Zur Begründung der Interpellation Ablaß erhält

«rs»el«t t»sli». mit tlutnabme der Sonn« und wye öierttb jaim vezuyrpreir ohne Bringtriohn und Bt«tlgtl6in$nl»«un» luswärts i litt 5« Pf-.

s. Einiges über die Entwickelung der wirtschaftlichen, gewerblichen und Verkehrsvechältnrsse in Zulda

feit itm ökkiinn drs orr-offrilk« JahrhMertS.

will eine Vorlage einbringen, welche über Geist' liche, die gegen das Gesetz handeln, die Ge" halfSlverre verhängt.

• Tie Rede deS englischen Handelsminister» Lloyd-George in Liverpool ist. wie .Wolff- Bureau' mitteilt, am Montag oon den Londoner Blättern im Villen Text verSffentlrcht worden. Darin fehlt bekanntlich an der Stelle, wo der Redner von dem Wettbewerb Deutschlands sprach, der Ausdruck „mit all reinem Großtun". Es entsteht demnach die Frage, lag em Irrtum deS Berichterstatters des .Wolsttchen Bureaus" vor oder ist der Tert nachträglich „leoldieiG worden, rote es ja bei Mmisterreden nicht selten ist. nachdem der Redner etnge’ehen hat. daß ihm ein „falscher Zunaentchlaa" unterlaufen ist.

* Zur Lage in Rußland nt von besonderem Jntereffe. daß Die Gnüch e über den Wiek-er- enrtiit oeS Grafen Wille in den Staalsdteust nicht verstummen wollen. In Hof- und Re- gierungskreiien erzählt man sich, dem Grafen Wiste fei ein „Amt auf Zeit" zugedackl. Er solle mit der Leitung der Wirtschaftspolitik be­traut und zur Erledigung solcher finanipolitischer Fragen herungezogen werden, die nur er im Interesse Rußland« lü'en könne Wenn Witte daraus einoeht, io kann er ja wieder einmal die Rolle des Mohren spielen, den man, nachdem er

In den ersten Jahrzehnten der hessischen Aera waren in Fulda die wirtschaftlichen und maierieUen Verhältnisse noch gar tlein und be» ichetk en, teilmeiie aeradem dürftig, sodaß man sie nicht einmal mit denen eines-armen Land- städtchens nach heutigen Begriffen in glehtje Linie stellen kann. Eigentlich reirhe Leute gab es in Fulda gar nicht: solche, die man damals als reich bezeichnete, erfreuten sich nach heutigen Begriffen eines mäßigen Wohlstaiides.

Ter Bischof von Fulda hatte bei twitem das höchste Einkommen und war der Höchstbesteuerte, wahrend er heute in der Steuerliste der zweiteir Abteilung rangiert. Der Höchstbesteuerte be- zahlt beute tast mehr Steuern, als damals der reichste Bürger Elnlomiiten hatte. Die Steuern waren sehr gering. In der Stadl ro ir dre Laternensteuer d'e Hauptsteuer; ferner wurden erhoben Verbrauchssteuern von Fletsch und ! Branntwein. Im Jahre 1850 wurden verein- nahmt für Fleischstcuern 800($ Gulden, im Z.chre 1901 30 91' Vik. - Dagegen für Brannl- wem steuer 1850 23 9^4 Mk.. 191'4 14 23 t Mk. Es sind V>es für den Umschwung der Verhällniffe

getan.

Wenn alles abgelehnt worden ist, so trägt die Hauptschuld daran die Regierung. Es haben sich während der Kommissionsberatung so viele Unstimmiakeiten auf Seiten der Regie­rung bezw. des Generalstabs, des Kolomaldirek- tors und der Truppenteile bemerkbar gemacht, daß al-esehen von einzelnen Ausnahmen, in der Korn- mi'-sion das Gefühl vorherrschend war, daß man unter solchen Umständen die Verantwortung für die Belassung einer Truppenstärke im Smne der! 8?caier»nfl nickt auf sick nehmen könne. Selbst; bei; uationolliberaler Seite wurde dieser Enipfkn-

-7 Ausdruck gegeben: und dieser Empfindung

•'jradf es. Wenn man von den Refol"tionen. df aestellt waren, nickts wißen wollte. Mit den Resolutionen hat der Reickstag bösc Erfahrungen gemocht, und eine Rewl'-tion auf Verminderung her Truvven, die praktisch der Negierung freie Hand beläßt, war im gcaenwärtiaen Falle umso­weniger am Platze, als, wie der Abg. Spahn vom '8-rntrum zutreffend arlssührte, aus der einen Se-te nach den Aeußeruugen der Negierung selbst der Widerstand der Feinde in Südwcstafrika be­reits gebrochen ist und auf der anderen Seite vor einem Jahre der damalige Kownialdircktor genau fo gerechnet hat, wie heute Kolonialdirektor Ternburg Die Regierung bat vor einem Jahre schon versprochen, die Frage der Zurück- zicbung der Truppen im Laufe des Jahres zur Entscheidung zu bringen. Die Regierung hat es aber nicht getan, und so lag die Besorgnis nabe, daß die Angelegenheit nochmals im Falle der Annahme einer Resolution hinausgcschobcn würde.

Die Budgetkemmission des Reichstags hat am einmai m clllwl,„llllu

Dienstag den ersten Rachtragsetal für Sudwcii- i)pmofratje uütb hie Verantwortung, unseren asrika abgelehnt. Damit hat der neue Kolonial- —•*

direktor ein Fiasko im Reichstag erlitten. Selbst- ' p*fLmPn Da der Aentrumsantrag bis zum verständlich ist mit dem Beschlüsse der Budgetkom- «.!. c—n— t:-._ s:- tn„-«;MhDr..nri

Mission den Entschließungen des Plenums nicht vorgegriffen, und cs ist sehr wohl möglich, daß Herr Ternburg den Nachtragsetat, dellen Vater- schäft ihm zusteht, in der zweiten Plcnarberatung in der einen oder anderen Weise noch rettet. Nichtsdestoweniger aber bedeutet die Abstimmung der Kommission sowohl für Herrn Derickurg als auch für die Negierung überhaupt eine Schlappe: denn die Beratungen in der Kommission haben gezeigt, daß die Regierung sehr wenig tn der Lage ist, positive Arbeit zu leisten.

Außer dem Anträge des Zentrums, wonach 4000 Personen in Uebcrciiiftimmung mit der Absicht der Regierung zurückgezogen werten, sollen und ferner bis zum 31. März die Vorbe­reitungen für die Nediiziernng der Truppen in Südwcstafrika auf 2500 Mann getroffen werden soll, lagen sowohl von der rechten Seite wie von der linken Seite Resolutionen vor. Sämtliche Anträge und Nesolutionen wurden, wie die Re- ci'-ruiigsvorlage, abgelehnt. Auch der !. ..trag des Zentrums fiel. Es wird natürlich nickt an Stimmen fehlen, welche die Auf­fassung vertreten, als ob an dem negatwen Er- gebnis das Zentrum schuld sei und in dem Ver­halten des Zentrums ein Vorstoß gegen den Ko- lonialdircktor Ternburg zu erblicken sei wegen seines Konfliktes mit dem Abgeordneten Roercn. Aber nichts wäre verkehrter, al8 eine derartige Auffassung Denn das Zentrum wollte eine po­sitive Arbeit leisten und trat bei der Abstimmung selbstverständlich für feinen Antrag ein. Es waren dies neun Stimmen. Aber die Sozialdemokraten stimmten gegen den Antrag des Zeiitrnms. Man gebt wohl nicht in der Ansicht fehl, daß dieses in der Absicht geschehen ist, um das Zentrum zu zwingen, Farbe zu bekennen. Man hat aus Sei­ten her Sozialdemokraten geglaubt, daß. wenn der .Zentrumsantrag fiele, das Zentrum ^^Regie­rungsvorlage annehmen würde. Tiefen Gefallen hat daß Zentrum der Sozialdemokratie nicht

ist. Jede, falls wä-e eS das zweckmäßigste. baS Material unverkürzt zu veröffentlichen, wenn eS der Regierung darum zu tun ist. daß die Affäre von der Tagesordnung verschwindet.

r. Mit einer Frage von prinzipieller Be­deutung haste sich die Wahlprüfung-kom- m»Ilion am Dienstag zu bcichäisigen. ES handelie sich um tue Frage, ob die in die Wahl­liste eingetragenen Wähler, die ihren Wohnsitz m einen anbeten Wahlbezirk verlegt haben, bei der Nachwahl ihr Wahlrecht da auSüben können, wo fte eingetragen sind. Nach mehr als Drei« stünbiger Beratung bat die Kommission diele Frage verneint. Darnach ist eS nach ihrer Auffastung zulässig, daß solche Wähler vom WaHlvorsiand zur Ückgewieien werben können. Die Frage wurde veranlaßt durch die Prüfung der Wahl de» antftemttsichen Abg. Zimmermann, mit welcher sich die Kommission am Dienstag zu be- Ickästwen batte. Wenn sich bas Plenum dem I Beschluß der Kommiiston anjchsießl, so wäre die Wahl Zimmermanns gilttg. Bneits wird aber daraus bingeroiefen. daß die Entschließung der Kommission der Tradition widerspricht und zur Folge hälfe, baß auch bieienigen Wähler ihres Wahlrechtes verlustig gehen könnten, welche zwi- scken Haupt» und Stichwahl ihren Wohnsitz ver­legt haben. JebensaUS werben sich rnt Pie» nm noch emgehenbe Erörterungen an dtejen Beschluß knüpien.

* An den kommenden preußischen Land- tagswnhlen wollte auch bte Soztalbemoltalie sich beteiligen. Dieier Frage ist em Punkt ge» I widmet, welcher auf der Tagesordnung deS noch tn diesem Monat fiattfinbenben „PreußenlageS" ftehf. Run wi,d aber eine Stimme laut, welche I in einer Beteiligung bet Sozialbemokiaien an diesen Wahlen abfolut nichts wissen will. In der osfizlellen softalbemokrasilchen Zeitschrift,D»e Reue Zett' beschäftigt sich ein längerer Artikel mit vieler Frage. Der Vcrsaffer, der Genosse Mehring sein soll, sagt u. a.: „Es ist doch wohl an der Zei', dem grausamen Spiele der ganz unnötigen Kraft« und Ze loetschroeiidung, die mit I bet sozialbemoktaiischen Beteiligung an ben preußischen Lanblagswahlen getrieben wird, enb» sich em Ziel zu setzen. Ter „Pieußeniag" würbe sich ein Verdienst erwerben, wenn er mit einer Utopie ausräumen wollte, bie alles anbere eher als eine reooluiionäte Utopie ist * .'iachdem eine jo demliche Ablehnung der SBdeihgung getabe von dieser Seite erfolgt ist, bars man daran gespannt sein, in welcher Weile der bevo> stehende Paiinlcrg ber Soiialbemolraste zu dielen Fragen I Stellung nehmen roitb. Tallache ist ja, baß biS- I her schon venchiebene Genossen ebensaÜs eine ublehnenve Hgstmtg eingenommen haben.

33. 1 rodtiq

Ausland.

* AuS Oesterreich. Die Wahlreform als Weihnachlsgejchenk sür Oif Raiionen. Der Käfter I soll jenen Delegierten, welche Mstgliebet des Herrenhauses sinb, den Wunsch onSgeiprochen haben, daß die Wahlreiotm in ber .Wiener Zeituni' am ersten Weihnachlsseiertage „als WeitznachlSgeichenk sür die öileireichnchen Ra- ttonenr pubtutet t werbe. — Wegen Unzustieben- heit mit ihrer Lage beadsicht'gen nach einer Blei- bung auS Wien die Poftbeamien noch vor Weih­nachten in die passive Resistenz ejntuirelen und bieitlbe auf alle Zweige de» PostoetkeHtS auS-1 zudehnen.

* Tie katholischen Vereine in Prag veran. ftalleten Sonntag einen geil aug zu (ihren des Ka d>"alS SkidenSly Als Mitglieder der sozial- demokraliichen und nalionalfoualen Partei den durch taute Ruse und Singen von Liedern zu stören suchten, schrill tue Polizei ein und ver- haliele mehrere Personen, roorcul sich bie Ruhe- flöret zerstreuten. Der fi a r t- i n a l h'-*O pom Ballon bes erzbischöflichen PalasicS eine An sprach«, rooua er für bie Huldigung dank:» und zum AuShatren im Kampfe sür Golt, bie Küche, den Monarchen und das Valetlanv tre mahnte. •

* Das Trcnnungsgesetz in Frankreich »ft am Dienstag in Äiaft geueien. Die Regierung

chaiakleristlsche Zahlen.

Einfachheit in Wohnung und Kleidung. Ge- nügsaiukctt und große Sparsamkeit zeichneten unsere Voreltern aus. Ten bedauerlichen Curtis, die Ucppigkcit in Kleidung. Wohnung. Wo­bei n und Lebensweise, wie sie leider heute vielfach bestehen, würden sic kaum begreifen. Auch die Erziehung der Kinder mar strenger wie heute. Kinderwagen, Ucberzichcr rc. kannte man nicht.

Außer an Kirchweih und Fastnacht ver- gnügte man sich nur gelegentlich der sog. -Brun- uenzecheu", bei welchen sich die RachbarschaN, die treu zusammemfielt, im Wahier'schen Saat oder im Ballhaus bei Wein uni einem bescheive-

das Wort

Abg. Dr. Wicmer (f. Vp.). Er hielt der Re­gierung vor. daß sie garnichts getan habe gegen ;>te Flciscktcnerung. Neben dem Minister a. D. von Podbiclski war der preußische Handelsmini- ter und frühere Oberbürgermeister Delbrück Ge- gcnstand seiner Angriffe. Sanitäre Rücksichten ----- ------- „ , , ■ „

dürsten nicht den Vorwand obgeben zu Maßnab- in Rücksicht auf das Bestleben bet amentanticren men, deren Folgen eine künstliche Fleischteuerung Stahliabriken zum Zuiammenlchlnß, um bte herbeiführen. Preise für Panzerplatten gegen bte Regierung

Abg. Schridemaufrl (Soz.) brachte etne Un- zu halten. Der Matinejektetär empfiehlt, mässe statistischen Materials vor, um nackznwctsen, ba6 Matmedepatlement zu ermächtigen, bi« daß die Bichvretse in anormaler, ständiger Stet- '» bie Hand za

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Erklärung über die Beschlüsse des Bundesrats zu kauten.

zu den Anträgen auf weitere Oeffnung der Gren- ♦ Tie Revolution in Venezuela ist bereits zen und Aufhebung der Zölle. Im großen unb auggebrochen. Em über Fort de France ganzen verteidigt der Bundesrat die neltenden Br- xinaegangeneS Telegramm aus La Güayra ckränkungen. Die crlcichtcrte Einfuhr öon meft>et, daß bte venezolanifchen Regie- Schweinen aus Dänemark, Schweden, Norwegen .u ngstr uppen von Caroeas nach dem Weiten und den Niederlanden tst noch „Gegenstand etn- - .. b Aulftänbischen

gehender Prüfungen". Verhandlungen fckwcdcn gebrochen eien, wo die A uf ft an ° m wegen der Einfuhr von Rindvieh aus Schweb-n. unter Monl lla sich ber Slavl Ba-•* Tie Aufhebung der bisherigen Veterinärpolizei, meio bemächtigt hätten. Ferner wird bet dflet, sichen Beschränkt,ngen der Sckwcinecinfuhr aus General Patedes fei m Coro ge'anbet unb Tänemark, Schweden und Norwegen soll alsbald habe die iHegierungStiu open besiegt, erfolgen, ferner sollen die Tarife für die ans- * Der Schah von Persien. Wie da» ländische Flcisckckeschan herabgesetzt und so bte Reuler'che Bureau enämt, sind an Londoner Fleisckeinfnbr wesentlich erleichtert werden. Der amtlichen ©teilen Telegramme emaeaangen, die Frachttarif für den Versand von Fleisch im In- I (etnpn yroenel darüber lasten, daß ber Schah land wird innerhalb der preußisch-hcsstsckcn Elsen- Persien ,m Sieben siegt. In bem bahngemctnsckaft ermäßigt werden. Eme Herab- ^i^amm ist ber Ansicht Ausdruck gegeben, ^'Pr1?ußi^e?^anbwtrtsckaftsaisinister v. Armin daß eS nickl wabtickeinsick iei. voß bie Tllrom betonte die Leistungsfähigkeit der deutschen Land- fo gettage Anlaß zu irgend welchen Unruhen wirtschaft. Ein weiteres Hcruntcrgchen der Vick- preise sei im Interesse der Landwirtschaft nickt zu wünschen, zumal auch beute die Loge der Land­wirtschaft noch außerordentlich ungünstig liege, indem die Selbstkosten der Landwirtschaft grstie- gcn und die Rentabilität des Korn-, Kartossel- und Zuckerrübenbaues erheblich gesunken sei.

Abg. Gerstrnberger (Ztr.) stellte fest, daß die kleine bäuerliche Bevölkerung bei der Viehvro- buftion in erster Linie in Betracht kommt und daß diese fein Interesse Hobe an einem übermäßi­gen und sprunghaften Steigen der Viehpreise, andern an stabilen, den Produktionskosten ent­sprechenden Preisen. Tie Abfertiaimg, welche der ozialdenwkratiscke „Appell an den empsindlichen Magen statt an den Verstand" im Einzelnen er­fuhr, trug dem Zentrumsredner — abgesehen von der äußersten Linken — den Beifall des ganzen

vertag Mt tatoaer Ar» tteaor liefet m Hulda.

monotsbeiiaje: „$u1baer Geschlchkbfällcr" »> ’■

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i'ZZJTB. roodKirtenage: „IlluslrlerteSonnla-irzeitung"