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Nach .iner Arbeitszeit von mehr all 2", Jahren ist jetzt endlich der gewaltige Doppel- Tunnel. welchen die Pennsylvania Railroad in New-Uork zur Verbindung ihres Bahnhofes in New-Jersey mit der Stadt New-Aork geschafft hat, vollendet worden. Die gewaltigen beiden Zwillingsröhren haben jede einen Durchmesser von 23 englischen Fuß. Sie find unten mit einer Holzbahn versehen, in welche die Schienen eingebettet werden. Die Vollendung des Tunnels fcilbet einen Triumph der Arbeit auf einem noch bisher ziemlich unbekannten Arbeitsfelde. Noch niemals ist ein Tunnel von gleicher Länge geschaffen worden, der ganz unter Waffer führt. $et älteste Tunnel, der Tunnel unter der Themse in London und sein schwaches Seitenstück der Tunnel der elektrischen Straßen-Bahn in Berlin- Treptow vermögen fich auch nicht insofern mit diesem Riesenwerk zu meffen. Der eigentliche Schöpfer des Tunnels ist der englische Ingenieur TharleS M. Jacobs, der feine Lebensaufgabe in
war so laut, daß der Chef-Ingenieur aus seiner Kabine herbeieilte. Er dachte, daß mit den Kesseln etwas in Unordnung sei. Ich habe Meteore überall auf derWclt gesehen, aber niemals so große und so schnell aufeinanderfolgende." Auf die Frage, was geschehen wäre, wenn das Meteor die „st. Andrew" getroffen hätte, antwortete Herr Spencer: „Tas Schiff wäre augenblicklich in Feuer aufgegangen und keine Seele würde gerettet worden sein. Ich habe keinerlei Zweifel, daß viele Schiffe, von denen berichtet wird, daß sie bei klarem Wetter und ruhiger See plötzlich untergegangen seien, von Meteoren getroffen worden ^inb* Ein falscher Hauptmann ä. la Voigt wurde zu Schöneberg bei Berlin dingfest gemacht. In der Nacht zum Donnerstag spazierte dort ent etwa tOjähriger Mann mit Hauptmannsumform und vorschriftsmäßigem Helm durch die Kysfhau- serstraße. Den Passanten fiel die schlappe Haltung und der unmilitärische Gang des Offiziers auf. Ein auf ihn aufmerksam gemachter Schutz- mann erklärte ibn für verhaftet und rief einen in der Nähe weilenden Kriminalbeamten hinzu. Beide forderten den.Hauptmann^ auf, ihnen auf die Polizeiwache zu folgen. Empört schlug darauf der Hauptmann dem Kriminalschuhmann mit der Faust ins Gesicht. Erst mit Hilfe mehrerer hm- zuspringender Passanten gelang es, den fortgesetzt den Entrüsteten spielenden nach der Wache zu transportieren. Als die Schutzleute dem Verdächtigen die Uniform auszogen fanden sie unter dem Waffenrock eine blaue Bluse, wie sie dre Gasarbeiter tragen. Der Verhaftete gestand schließlich, in der Schöneberger Gasanstalt beschäftigt zu sein. Auf die Frage, wozu er die Uniform angelegt habe, verweigerte er jede Auskunft.
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der Erfinder des lenkbaren Luftballons, wurde von der Dresdener Technischen Hochschule zum Doktor-Ingenieur gemacht. — A u s d e m A11 g a u. Der Sonntag brachte starten Schneefall. Am Montag herrschte große Kälte.
' Von einem Abenteuer mit Meteoriten von riesiger Größe wußte die Besatzung des am 4. v. Mts in New-York von Antwerpen elngetroffenen Dampfers „St. Andrew" von der Phonix-Liine zu erzählen. Der Dampfer befand sich am 20. Oktober nachmittags 600 Meline von Kap Race entfernt, als er durch einen wahren Schauer von Meteoriten fuhr. B. B. Spencer, der erste Offizier des Schiffes, der sich zur Zeit auf der Kommandobrücke befand, machte New-Yorker Bericht- erstattern über „das Abenteuer mit den Meteori- ten" folgende Mitteilungen: „Das Wetter war j klar und schön, trotzdem nur wenig Sonne sichtbar war Kurz nach %5 Uhr sah ich drei, Meteore gerade vor uns in das Wasser fallen. Sie erschienen in schneller Folge etwa fünf Merlen vom Bug des Schiffes entfernt. Trotzdem es Tageslicht
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bem Bau solcher Riesen-TunnelS steht. Die zum Bau verwendeten Werkzeuge sind von ihm ton- struiert worden und die Schilde, welche die Maschinen ins Waffer vortrieben, sind von chm - ntworsen worden und gerade dieser Erfindung hat er seinen sensationellen Erfolg zuznschreiben. So ist e« gekommen, daß die Arbeit, die z« gleicher Zeit von der New-Yorker Seite rote von der New-Jerseyer Seite begonnen wurde, vollendet werden konnte, ohne durch Waffer behelligt zu werden. Erst bei dem Zusammenschluß der beiden Tunnelstücken in der Mitte des Flu^S erfolgte ein unbedeutender Durchbruch von Waffer, der eine Zeit lang die pünktliche Fettigstellung deS Tunnels in Frage stellte. Dank der energischen Maßnahmen des Erbauers ist er indessen gelungen, ohne daß Menschenleben m Gefahr ge«! rieten, den Waffereinbruch ju beseitigen und so ist nunmehr die Vereinigung der beiden Tunnelstücken erfolgt, ein neuer Merkst«» tn der Geschichte der amenkanffchen Technik.
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Sie hatte nicht „Ja* sagen Können. I „Nun, dann um Weihnachten , sagte er beim Abschied, „um Weihnachten hole ich mir Bescheid.
Zum achtzehnten Male hatte Kati die drei , Barbarazweige geschnitten, und Barbara hatte sie Vie drei Barbarazweige. überrascht, als die treue Seele, einige Unverstand. I liche Worte murmelnd, gerade dabei war.
Von A. Burg. I „Was sagst Du da, Käte?" fragte sie „
rtDAAhmnf verboten.^ „Na, Fräulein Barbara, die Wunsche doch — . (Nachd I Ach so — die weiß ich auch, also Gesundheit —
„Barbara" hieß sie. Nicht allein, weil ihr Glück — Freude...."
Vater Bergwerksdirektor war und alle Bergarbei»1 Über Kali schüttelte den Kopf. „Nun Du groß ter hie heilige Barbara als chre Schutzpatronin bist, ein Fräulein Barbara, sind das andere Wun- i verehren sondern auch darum, weil sie am 4. De-1 sche — aber ich sag' sie nicht."
1 zember, dem Tage der Barbara, einst das Licht „Du mußt sie sagen, Katt", drängte Bar^ra, der Welt erblickt hatte. Der Vater war bald ge- und Kati, die ihrem Liebling doch nichts abMagen storben, Mutter und Tochter in eure andere Ge- konnte, sagte geheimnisvoll den uralten.Bardara- gend zu den mütterlichen Großeltern gezogen. Da I fprnch: ,
nab es nur grüne Triften, blühende, fruchtbare I Brach ich drei Zweige vom Kirschbaüm, Felder, sonnige Wiesen, leuchtende blaue Seen I ^ie stell' ich in eine Schale.
und rauschende Wälder, aber keine Stollen und! ^rei Wünsche sprach ich imTraum:
kein Bergwerk. , ,1 Zum ersten: daß einer mich werbe;
. Nur eine war da, die mtt dem 4. Dezemder i gum zweiten: daß er noch jung;
nicht nur den Geburtstag des verwohnten ttedtt-1 gum dritten: daß er auch habe T„ ...
f" chen Haustöchterchens, sondern auch den Tag der I Des roten Goldes genung ..." 11T)ar hinterließen sie einen dunkelroten Streifen
heifigen Barbara vereint, das war Barbaras ehe-1 mein Fräulein Barbara darf nur einen her Lust, der vorn Horizont sich senkte. Zur
l- malige Wärterin, eme Bergmannswitwe, die aus I «mn ^ich ist — so einen wie den Herrn seihen Zeit rief mich der dritte Ingenieur. J» der Heimat mit m die Fremde gezogen. Kerbert — der könnt ihr doch gefallen ..." schaute mich um und sah ein Riesenmeteor nn Zick-
f Kati hielt an der Sitte der Barbarazweige mit I $ 5 fe erschrocken ihre Hand auf den I durch die Lust schießen und weniger als eine
Zähigkeit und Treue fest. Früh mögens derWärterin: „Still - bitte, still - Kati Meile entfernt in die See fallen. Wir konnten
schritt sie stumm tn den herrlichen Garten, der i _ 6ören davon." das Zischen des Wassers deutlich vernehmen, als
das reiche Besitztum ihrer Herrm umgab, und vorsichtig die drei Zweige vor sich herttagend, bie glühende Masse die Wellen berührte. Sie siel
ging di'e Me davon. Ach werd'mich hüten, den mit wiegender Bewegung und ließ einen Breiten
rm ®^ul^\t^enn'f7nU76 “ fonniS? mmmet letzten Vers ihr zu sagen", dachte sie bei sich, roten Streifen in ihrer Bahn zurück. Das Meteor
wuchs. Die stellte sie m ihr sonniges -Amimr v Bärbchen kennt ja auch keinen armen Ge- ^uß etwa 10 bis 15 Tonnen gewogen haben und
chen, und wenn Barbara kam, die langst eine! Er- h“’" 10 bis 15 Fuß im Durchmesser zu haben,
zieherin hatte, um „ihre Katt zu besuchen, dann I • • ßbriftfeft vor der Mette I Es war wie ein Teller geformt, wodurch wohl gi Lj . • „ t.... firt dovei "^steb'^— Zwei Zw?gle^n^blühten zur Frist ° ' bei seltsame sck^nkelnd/ Bewegung zu erklären ist
KW 3*
Lü ÄÄ toWottmim « M S-mn- «° °°n ®
Beit Glück und viel Freude." I zwei Zweige waren das — der dritte fehlte.
Barbara verstand zwar nicht, warum Kati das l> Kan las die Frage tn des Mädchens Augen.
noch zu wünschen hatte, denn ste tvar ja gesund I „Ja, der dritte Zweig ist nicht aufgebluht... und glücklich und hatte so viele Freude, aber sie sagte sie zögernd. . ,
sprach das nicht aus. I Barbara lachte fröhlich auf, so fröhlich, wie sie
Die aufgeblühten, vollen, Weißen, schneeigen I die ganze Zett nicht gewesen war: „Stehst Du, Blumen waren ihr ein lieber, unentbehrlicher l Kati, mit dem „roten Golde" ist s nun nichts. Du Schmuck ihres Weihnachtstisches geworden . . . .! bist wohl betrübt darüber? Komm, liebste Atte, In diesem Jahre war sie erst kurz vor ihrem Ge-1 fei es nicht. Ich weiß nämlich seht auch den letzten burtstage mit der Mutter von einer langen Reise 1 Vers, den Du mir nicht sagen wolltest und der nun zurückgekehrt. Sie war nun erwachsen, und die I doch wahr wird:
Mutter hatte ihrem Kinde gern die schöne Alpen-1 . t Zum Christfest vor der Mette
wett und Italien zeigen wollen. Mit welchem I Zwei Zweiglein blühten zur Frist.
Entzücken hatte Barbara das alles geschaut. Und I Ich weiß einen armen Gesellen —
doch — so eigentlich froh war sie nicht heimgekehrt. I Den nehm' ich, wie er ist.
In Mailand war es gewesen, da hatten es ihr @in Qrmer Mell?" fragte Kati, und es klang zwei treue, blaue Augen angetan, da hatte das ^"ein vorwurfsvoller Ton durch ihre Frage, junge Herz zuerst gefühlt, daß ein anderes Herz Gewiß! Er hat feit gestern mein Jawort", sich ihm in Liebe zuneigte, ein Oberlehrer ausI. /, sgQr6ata ^ise, „und morgen kommt er zur Berlin, der ihnen gegenüber an der Tadle d hote I Derlobungsfeier." gcfeffen. Nicht nur seine Erscheinung hatte ihr a(g Dr. Horst am anderen Tage glückstrahlend gefallen, nicht nur ferne reichen Kenntnisse hatten I eintrQ| führte ihn feine Braut vor die blühenden ihr imponiert, ihr gefiel feine schlichte, gerade, zu-1 Barbarazweige.
verlässige Persönlichkeit, fetn stolzes Selbstbewußt-1 g^un stellen wir sie aber nicht mehr auf", sagte fein, mit dem er Bet irgend einer Gelegenheit ge- R Iäd)e[nb ba£>ei.
sagt hatte, daß sein Vater einfacher armer Land-1 „Damit Du nicht mehr an den „armen Ge- schullehrer sei. I fetten" denkst", neckte er, und sie sagte: „Wir
Sie hatte es wohl bemerkt, tote er, (brocken vt I t^nen doch dankbar fein, zwei Wünsche sind Tischaesellschast darüber gewesen war. Und dann geworden:
äÄSÄffÄ §-« eilten: -mor A we». Qlt der Stelle stand, die einst ihr Vater ausgefnllt l Zum zweiten, daß er noch jung.
Batte Er war nicht verheiratet und wohnte mttl Und den dritten Vers andern wir einfach um. feiner viel älteren Schwester in dem prachtvollen ] . . . Ich weiß einen treuen Gesellen,
Hause Alles war da, was zum luxuriösen Leben I Den nehm' ich, wie er ist."
gehört kostbare Einrichtung, Eqmpage und Auto-1 —.....1111 ----------------
mobil, Dienerschaft, Garten und Park, aber es I IWrmiiÄtM
schien Barbara trübselig und ode. Sie hatte dort I VuIIll|U|l«.
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oben, wo die DEe scheint. Netter sie «verletzt worden fein. — Hamburg. Ein Ehe-
» N LL Ä'Ä in d,r Re »ui|-M- ,->"d,dv-i°rIm«-^n-ch k*
^ttinÖen>etIt' $urncIfommcn tooIIte a I achtjährige Tochter ist bereits gestorben. — L o n- '' JÄ Dich - B-iibnr- - und Du 3«- »-". “'ÄASÄffl hörst hierher — schon durch deinen Namen, den I Dezember ab eine f u r B l in de ^stimmte tn Namen unserer Schutzheiligen. Komme zu uns,! Brailleschrift gedruckte Woch en au sga zum werdenden Leuten bier wirklich eine Schutzbeiliqe [ Steife wn -m-m Penn, «W* - und mir auch . . ." Mit großen Augen hatte Bar. I F r e i b u r g i. Br^ Dre S t e n o g r a p v i e bara den Vetter angesehen und da — da waren wird vmn nächsten Schuljahr ab ^hrplan zwei andere Augen vor ihr aufgetaucht mit dem der höheren T o ch t e r s le ausgenommen, schmerzlichen Ausdruck, den ste beim Scheiden m — D i r s ch a u. Für eme VolksbadeansE stif- Mailand gehabt hete Sanitätsrat Scheffler der Stadt Dirschan
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