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iiolati onsöruck u. Verlag der «nldaer Ae- tiendruüerei in Zulda. Sernfprebet He. 9.
M 93,
Fulda, Dienstag, den 24. April 1906.
33. Jahrgang.
Zweites Matt
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tin, wie die bei der Verbrennung entstehenden
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zuzuführen. Mit der steifenden Arbeit des Menschen steigert es seine Tätigkeit, um bei ruhendem Körper selbst wieder zu ruhiger Arbeit zurückzukehren. Wie der Bogen, »mchdem er gespannt war, auch wieder der Erschlaffung bedarf, so kann auch das überanstrengte Herz nicht der Zeit der Ruhe und der Schonung entbehren, wenn es eilte ausreichende Arbeitskraft behalten soll. Aber nicht bloß die körperliche Anstrengung schadet im Ueber- maße der Herzkraft, sondern auch seelische Erregungen werden auf dem nervösen Apparate den: Kerzen zugeführt.
Schmerz wie Angst, Scham wie Freude beeinflussen den Herzapparat, hier ein Erröten, dort in Erblassen schon äußerlich sich kundgebend. Alle die Aufregungen und das Erzittern der geängstig-1 "N her er»>irnte'l und der verzweifelnden Seele, I
runde, der Kreis froher Zecher bringen dem Herzen das Gift, welches ihn, wie der fallende Tropfen den Stein aushöhlt, langsam aber sicher zerstört. Gerade die Summierung kleiner Schädlichkeiten, die ständige wiederholte Aufnahme mittlerer Al-
serin Auguste Dikwria", abermals eine schöne und wertvolle Bereicherung aufweisen: dieser Schnelldampfer wird das erste Schiff sein, das einen immergrünen Wintergarten, ein Palmengartenhaus besitzt. Auf dem zweithöchsten Promenadendeck des Riesenschiffes — neun Decks türmen sich auf diesem Wolkenkratzer übereinander — wird der schwimmende Garten zu finden sein. Man tritt durch windfangartige Vorräume üt eine
Ebenso schädlich ist der übermäßige Genuß des Tabakrauchens; das Niko-
krankte Organ bedarf zunächst der Ruhe und Schonung, der Vermeidung all dec Schädlichkeiten, welche ursächlich cingewirkt haben; mehr wie vielleicht andere Krankheiten bedürfen aber die Herzkrankheiten der sorgsamen, eingehenden Beobachtung des Arztes. Dieser hat abzuwägen, welche Arbeit das geschwächte Herz leisten kann, er hat abzuwägen, welche Heilmittel er yeranzuziehen bat. Wir wollen hier absehen von dec medikamentösen Behandlung mit Digitalis, deren Ersatzpräparaten Strophantus, Adonis rc. und uns auf die Besprechung der physikalischen Heilmethoden beschränken.
Wollen wir diese ausführlich erörtern, so müssen wir zu gleicher Zeit die U r s a ch e n der Krankheiten wie auch die Begleiterscheinungen
hebliches Kontingent zu dieser Krankheit stellen.
Sprechen wir von der Verhütung der Herzleiden und ihrer Behandlung, so haben tote als oberstes Gesetz das Maßhalten in allen T i n g e n zu bezeichnen: „Maßhaltcn im Kampfe
kalkung der Blutgefäße des Unterschenkels; starke Raucher sollen nach dem genannten Autor ein er-
Gewöhnlich sagt man, daß der Dampfer dem Segelschiff, wenn er es auch nicht vollständig verdrängt, doch die Existenzmöalichkeit außerordentlich erschwert. In dem Maße, rote man das glaubt, können sich die Verhältniffe aber noch nicht entwickelt haben, denn es gibt Reederfirmen, die heute immer noch Segelschiffe bauen laffen, und zwar Schiffe von geradezu ungeheuren Dimensionen. So sind auf der Schiffsbauroerst von Joh. C. Tecklenborg in Bremerhaven für die Firma F. Laeiß-Hamburg zwei Fünfmaster,
gen der Verdauung hervor, in der Leber bilden sich Stauungen, ebenso in der Gallenblase mit ihren Folgen: die Steinbildung in den Galleuwegen. Alle diese Komplikationen erheischen eine besondere Behandlung; sie verlangen im Badeorte die Anwendung der Massage, sie bedürfetl unter geeigneten Umständen einer sachgemäß geleiteten Terrainkur.
Für die B ä d e r b e h a n d l u n g der Herzkrankheiten stehen zur Zeit wohl die kohlensäurereichen Soolsprudel hinsichtlich ihrer Wertschätzung an e r st e r Stelle. Ihre Wirkung besteht in einer energischen Erweiterung der Hautgefäße, infolge deren das Blut nach der Peripherie des Körpers hingeleitet, das Herz also entlastet wird, es wird ihm im Bade die Arbeit erleichtert, es ist zu kräftigeren Zusammenziehungen fähig. Man hat nicht mit Unrecht die Wirkung dieser Bäderbehandlung mit her Digitalis verglichen. Insbesondere gibt die Kohlensäure einen energischen Reiz int Bade ab, der nach heutigen Anschauungen int wesentlichen in thermischen Einflüssen zu suchen ist, freilich wirken die Bäder auch auf das Nervensystem der Haut und damit reflektorisch auf das Herznervensystem ein.
Welchen Einfluß die Temperatur des Badewassers, die Schwere desselben auf den Körper hat, möge hier unerörtert bleiben.
Neue Gesichtspunkte für die physikalischen Heilmethoden eröffnete Oertel mit feiner Terrainkur, welche, von ihm inauguriert, heute noch seinen Namen trägt. Hatte man früher einseitig die Schonung des Herzens als oberstes Prinzip erkannt, so sah man bald ein, daß zur Erhaltung der Reservekräste des Herzens, zur Bild- ttng neuer Energie und Leistungsfähigkeit die Hebung des Herzmuskels gehört, ein Prinzip, welches wir für die übrigen Muskeln des Körpers immer anerkannt haben. Die günstigen Resultate, welche die Oertel'sche Kur in manchen Badeorten erzielte, hat zufolge neuerer Untersuchungen noch eine andere Ursache. Ebensowenig wie Lungenkranken ein jedes Klima zusagt, ebensowenig fühlt sich der Herzkranke allerorts wohl. Das passendste Klima ist für den Herzkranken das mittlere Gebirgsklima, der Aufenthalt in frischer, freier Gebirgsluft, welche weder feucht noch zu trocken ist und insbesoitdere der plötzlichen Tem- peraturschtoankungen entbehrt. Das Höhenklima sagt dem Herzkranken wegen der Lnftverdünnung und des verringerten Sauerstoffgehaltes nicht zu. Deshalb muffen wir den Herzkranken vom Hochgebirge fernhalten, welches sonst auf das Blut und die blutbildenden Organe einen außerordentlich anregenden Einfluß ausübt. Diese Einwirkung findet sich aber auch schon in den mittleren Hohen von 400—500 Meter; eingehende Untersuchungen fZuntz, Müller, Lewy) haben erwiesen, daß schon im Mittelgebirge eine deutliche Steigerung des
„Potofi" und „Preußen", erbaut morden. Diese beiden Segelschiffe erregten durch ihre Dimensionen berechtigtes Erstaunen. Sie sind jetzt aber noch durch einen dritten Fünfmaster, „R. C. Rickmers", übertroffen worden. Diesem Fünfmaster hat man sogar eine kräftige Maschine eingebaut, so daß er nicht allein auf den Mnd angewiesen ist, sondern bei jedem Wetter den Ozean durchqueren kann. Dieses Riesenschiff wird schon in nächster Zeit seine erste Fahrt über den Ozean antreten.
äußern sich im Pochen des Herzens: „das Herz will dem Gequälten zerspringen", „es will dem Verzweifelnden still stehen", „will brechen". Dc« Jubel d er von Hoffnung und Freude geschwellten Brust und das Ersterben in Verzweiflung und Jammer begleitet das Herz mit seinem Schlagen. Nicht minder drücken sich die Folgen der Leidenschaften mit all' ihrem zerstörenden Einflüsse am Herzen auS. Das klopfende Herz ist das Klopfen des Gewissens.
Wäre es nur die Ueberanstrengung des Herzens durch körperliche und geistige Ueberanftren- gung, so müßte die Zahl der Erkrankungen des Zirkulationsapparates schon groß genug fein, aber die Zahl der Schädigungen st e i g e r t s i ch s ch i er unbegrenzt. So führt die gewohnheitsmäßige Aufnahme großer Nahrungsmengen zur Fettsucht, welche die Bewegung des Blutes im Körper erschwert, dem Herzen eine bedeutende Mehrarbeit auflädt! sie führt zu Fettauflagerung und Ketteinlagerung am Herzen und hindert das Organ in feiner Zusammenziehung und Erschlaffung: das geplagte Herz muß die Sünden der Zunge und des Magens büßen. Besonders nachteilig ist die übermäßige Nahrungsaufnahme bei mangelnder körperlichen Bewegung. Aber auch unzureichende Ernährung schwächt das Herz, wenn starke körperliche Anstrengungen die Herzkcast des Jn- dividiums in Anspruch nehmen.
Unter den Genußmitteln gibt es eine ganzeReihe,welchedasHerzzu schädigen im stände sind ; der übermäßige Genuß von Kaffee und Tee wirft in ungünstiger nu ßvon Kaffee und Tee wirkt in ungünstiger Weise auf das Herznervensystem ein; doch diese Genußmittel kommen nicht gleich an Wirkung der zweier anderen, welche gerade zu Herzgiften werden können: T abak und Alko h ol. Mag der letztere in Form von Bier, Wein oder Schnaps aufgenommen werden, seine Wirkungen sind immer dieselben: Entartung des Herzmuskels, Entartung seiner Gefäße, Entartung seiner Nervenapparate, Folgezustände, wie wir sie in ähnlicher Weise an der Leber, der Niere usw. beobachten. Di» Blutadern des Körpers verlieren ihre Weichheit, ihre Elastizität; das fein organisierte Adersystem, welches ehedem sich jeder Anforderung adaptieren konnte, wird zu einem starren, harte« Nöhren- lystem; und dazu ist nicht einmal notwendig, daß man ein wüster Trunkenbold ist; schon der regelmäßige tagtägliche Genuß, die fröhliche Tafel-
Eitoeitzansatz stattfindet, also Muskelbildung erfolgt. Dieser regenerierende Einfluß muß sich, wie auf die Körpermuskulatur überhaupt, so insbesondere auf den stets tätigen Muskel des Herzens ansdehnen. Wir ersehen aus diesen Erwägungen, daß vornehmlich drei Faktoren in der Bäderbehandlung mit einander konkurrieren und daß diese drei Faktoren sich gegenseitig ergänzen sollen.
Sie bereinigen sich in schönster Harmonie i» Bad-Orb. Wilden, übermütigen Rangen gleich sprudeln in zischenden, milchweißem Strahle die Philipps-Quelle und Ludwigs- Quelle zu Tage, fast ein Jahrhundert schon ist dahingegangen, seit des Menschen Hand aus dem Schoße der Erde diese mächtigen Quellen erschloß. Jahr für Jahr werfen sie ihre schäumende Wassersäule empor; Jahr für Jahr bringen sie Hülfe und Heilung den Kranken und Leidenden.
Vorzugsweise zum Baden verwendet, bilden sie vermöge ihres Kohlensäuregehaltes und der günstige« Zusammensetzung ihrer Salze mehr und mehr in einem von Jahr zu Jahr steigendem Maße den Anziehungspunkt für Gichtiker, Rheumatiker, für Stoffwechselkranke rc., insbesondere aber für Herzleidende. Unweit von ihnen sprudelt die Martinus-Quelle, zu Trinkkuren ausschließlich verwendet, um sich als einiger Helfer neben das Brüderpaar zu stellen.
Hochauf sprudeln sie alle zu Tage, daß der Glanz der Sonne in der Wassersäule und in Millionen von Glasbläschen sich bricht. Sie begrüßen das grünende Wiesental, sie senden ihren Gruß hinaus zu den waldgekrönten Spessartbergen, wenn morgens die Sonne in ihrer Pracht hinter dem Gebirge anssteigt; sie senden der feurigen Scheibe, die am Abend hinter den Bergen untergeht, den Abschiedsgruß. Hier im Tale des Spessarts, welches muntere, glitzernde Bächlein, rein und klar wie der Aether des Himmels, durcheilen, droben auf den Höhen, wo Buche und Eiche ihr schützendes Laubdach ausbreiten, ist der Ort, wo das kranke Herz neue Kraft finöet. Schon beginnt Flur und Wald von neuem sich zu schmücken; di« Schlüsselblume, die Botin des Frühlings, beginnt ihren Kelch zu öffnen, das Veilchen am Rain hebt sein Köpfchen unter der Frühlingssonne, die Knospen schwellen unter dem Strahle der Sonne, sie laden dich ein aus Leid und Krankheit in ein stilles, gottgeseguetes Tal, sie laden dich ein zur Freiheit der Berge.
koholmengen macht sich zwar langsam, aber tu her Regel ebenso unfehlbar sicher am Herzen bemerkbar; mag er in kleinen Mengen gewiß unschädlich fein, in der immer wiederholten Aufnahme ist er ein nicht ernst genug zu nehmendes Gift.
vermischtes.
* Ein schwimmender Garten. Immer mehr und mehr sind die modernen Ozeandampfer in der letzten Zeit zu behaglichen Wohnplätzen ausgestaltet worden: Restaurants, Fahrstühle, Blumenläden, elektrische Lichtbäder und vieles andere hat auf diesen Niesenschiffen Platz gefunden. Nun wird das neueste „schwimmende Hotel", die „Kai-
wohin soll der Herzkranke gehen?
Bon Dr. Scherf, Bad-Orb.
Ataum em Thema aus der Fülle der ärztlich wichtigen Kapitel der Gesundheitslehre hat in den letzten Jahren die Diskussionen der ärztlichen Kongresse mehr beschäftigt, als die Krankheiten des HerzenS. Forscher ans allen Gebieten der Medizi«, der Anatomie, der Pathologie, der inneren Medizin, haben die Erkrankungen des Herzmuskels, der Herzklappen, der nervösen Apparate, der Adern zum Studium eingehendster Art gemacht. Auch viele Spezialfächer haben einzelne Organerkrankungen in Beziehung zu vorhandenen (Störungen am Herzen und den Gefäßen auf das eifrigste studiert.
Wie die Zeitgeschichte aktuelle Fragen der Ge
genwart immer wieder zum Gegenstände der Besprechung macht, ihre Einwirkung auf das öffentliche Leben von allen Seiten beleuchtet und aus der Gegenwart auf den Verlauf der Dinge in der Zukunft Schlüsse zieht, ebenso hat auch die ärztliche Wissenschaft, indem sie das gehäufte Vorkommen, die Wichtigkeit der Erkrankungen des Zirkulationsapparates beobachtete, dieselben zum Gegenstände eifrigsten Studiums gemacht, sowohl hinsichtlich des anatomischen und pathologischen Befundes als auch hinsichtlich ihrer Ursachen und ihrer Bedeutung für das Wohlergehen des Menschen! Die ärztliche Wiffenschast, welche die hohe Aufgabe hat, Krankheiten und kankmachende Ur- Achen z« erkennen, würde den Boden unter den Füßen verlieren, wenn sie nicht in der Auffindung ier Ursachen auch zu gleicher Zeit die Mittel zur Bekämpfung der Krankheiten erforschte und den großen Masten des Volkes die Wege zur »Verhütung der Schädigung des lebenswichtigsten Organes an die Hand gäbe. Die Bäderkunde darf mit Recht von sich sagen, daß sie mit den anderen Disziplinen der inneren Medizin in einmütigen Streben sich zusammengefunden hat, um der Er-! kenntnis und der Heilung der genannten Erkrankungen die Wege zu ebnen. Wir wissen, daß es Zeiten gab, in welcher die innere Medizin einem l m ... . r----------■
verhängnisvollen Nihilismus huldigte, und wir Produkte nebst Blamaure und Kohlenoxyd pnd find andererseits nicht weit von der Zeit entfernt, Herzglste; nervo,es Herzklopfen, Beschleunigung jn welcher die Unzahl von neuen chemischen Prä- ll«? Unregelmäßigkeit der Herztätigkeit sind die paraten und die zu ihrer Einführung gemachte erste« drohende« Zeichen des ^.abakmmbrauches; Propaganda ein allzu eifriges medik. Handeln ober mit dieser Nervenschädigung ist es nicht ge- ,« Wege brächte. „Zurück zur Natur!" tan, auch der Herzmuskel leidet und insbesondere
Der w n B n r ii f hwXfrw .-.„f s„„ foIt die alte Arterwsklero,e, als Aderntoandstarre
steu Gebiete« Meidjnete Krankheit vielfach ihre Ursache außer
au" hemKunteher h“ Alkohol im Tabakmißbrauch haben. Das von
U'auch vwi der ®rb alS ^"anntes intermittierendes Hinke« be-
JUfeS mit SSi® n Ä*S I b°-M auf feiner Be,.
jenige wieder aufzubauen und zu retten, was die Unnatur, die Unkultur gefehlt und gesündigt hat.
Ist das Leben der großen Masten des Volkes nicht ein Ausfluß der Unnatur, der Unkultur? Ein fieberhaftes Ringen nach Erwerb hat weite Streife ergriffen, der Kampf ums Dasein wird mit einer Heftigkeit geführt, welche es vergessen zu haben scheint, daß auch die menschliche Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit eine Grenze hat. Gewiß fordert die große Konkurrenz auf allen Gebieten der Industrie, des Handels, der Wettkampf auf dem Gebiete der Wissenschaft alle Kräfte des Menschen zur äußersten Betätigung auf. Körperliche Ueberanstrengung, seelische Erregung begleiten den modernen Menschen, der im wogenden Getriebe unruhigen Schaffens steht, durch das Leben. Den tSunden der Arbeit folgt nicht die Ruhe; der Schlaf der Nacht wird gekürzt auf wenige Stunden, in Hast und Unruhe neigt sich der Tag, Hast und Unruhe kennzeichnen seinen Anfang. I
Unter jeder körperlichen und seelischen An- j jtrengung hat das Herz zu leiden: dieses Organ, welches als das wunderbarste Pumpwerk ohne Ruhe bei Tag und Nacht, vom ersten Atemzuge bis zum Erlöschen des Lebens in Tätigkeit ist. In ungestörtem Rythmus nimmt es aus dem Körper das verbrauchte Blut auf, treibt es in die Lungen, woselbst der Erneuerungsprozeß vor sich I 'geht und nimmt es aus diesen wieder auf um allen Organen des Körpers den Lebenssaft wieder
«ms Dasein, Maßhalten im Genuß' . Das er-
an den anderen Organen des Körpers ins Äuge fassen. Chronischer Rheumatismus wie Gicht, Zuckerkrankheit wirken ungünstig auf den Herzmuskel und auf die Gefäße ein. Fettsucht ladt dem Herzen einen Ballast auf, akute Infektionskrankheiten wirken auf die Mnskelzelleii des Herzens krankniachend ein, besonders ist dieses bekannt von der Diphterie, von Scharlach, von Typhus, von der Influenza. Zur Bekämpfung dieser Erkrankungen wurden schon von attersher die Soolquellen geschätzt. Der Ruf der Wertschätzung dieser Art von Bäderbehandlung datiert nicht erst von heute. Im Gefolge von Herzkrankheiten finden sich häufig Blutstörungen in den Organen des Leibes, im Magen und Darm, die Verkalkung der Gefäße des Unterleibes ruft erhebliche Störun-
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