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Maer

M 4.

Fulda, Freitaa, den 5. Januar 1906.

33. Jahrgang.

Arrttes Mott

4. Schulen der in Abs. 1 bezeichneten Art fön-

umgewandelt werden soll.

kann alS em solcher angegeben werden a) die Kosten-Ersparnis, die mit der Einrichtung der i , Simultanschule erreicht wird, auch wenn bi-’e I Ersparnis nicht grob ist; b) der gehoffte Ausgleich der konfessionellen Gegensätze: c) die Verbesserung des Unterrichtes durch Vermehrung der Klassen

der Genehmigung der ScMaufftchtsbehörde.

Erlaß dieses Gesetzes bestand, bleibt die Simultan-

soudern: „wenn in einer (Siinul-

»Se«. te„n „ur 29 KrtäÄnS ter ÄitoTte Ä”i„ e*iün JS'rotfei hmerS* A S*’ «°n dem § M ift autzee d« g-n-mlen

KÄftirtl» SÄ’ Jbct™ *» ÄÄ ÄÄSÄÄM U%8«*6rou*r-° ■"*«- zwar ununterbrochen fünf Jahre lang Und > Die vo'-stebenden Voriwristen fhthoit w» «„ Angelegenheit, die Errichtung von Simul- Bei den nach Maßgabe des Abs. 7 auf Grund wenn alle, diese Erforderniff^eKillt sind, alfo ’ tuenbm^^^ Namen V rLn'Ln^-^s- 4 des 8 20 einer ' des Gesetzes vom 26^ Mai 1887 (Gesetzsamnll

wenn weniger als 20 evangelische Kinder vorhan« Verschiedenheit in dem Bekenntnis der Le^kräste J t m?nva(9C entzogen.. § .Iw) zu stellenden Anforderungen darf von den

den sind und die katholischen Schulkinder fünf lediglich dadurch herbeige ührt ist daß für d e wäblt^DerS ^eVe-l Beschlußbcbörden die Notwendigkeit der Beschu«

c^ahre nacheinander zwei Drittel gebildet haben. I Schulkinder des einen Bekenntnisses die Erteilung a^oaen tocrbS fü? ™ /s- ^chenschast lung m Schulen mit lediglich evangelischen oder

dann kann noch nicht ohne weiteres eine katholische des Religionsunterrichts ermöglicht werden sollte o>?s was auf diesem Gebiet? lediglich katholischen Lehrkräften mit Rncfficht auf

Lehrkraft angestellt werden, sondern erst mit Zu« (8 21 Abs 3) ermöglicht werden sollte auf Grund dieses Gesetzes in der ganzen Monarchie das. Bedürfnis der Schule oder auf die Leistungs-

Lehrkraft

(§

erst

Zu

Abs. 3).

geschehen wird.

fähigkeit der Verpflichteten nicht verneint werden.

Während des Essens waren kaum einige gleich«

Deranr»ortUd>er $<trifileiitr: 3 Baum;

IrfAetirt täglich, mit rmrnahme der Sonn- «nd «ieiertage. viertel- jahri. ve,uy;preir ehrt vringeriohn und V«»rl!geidin.'inldaund «usrocrts! Mk 50 Pfg.

Eine le liegt darin

c , . v yiiiutiH tonnie, nxin^ aus einer (Aesayr ii

s®^Ine '" bre Hand des hat das Leben noch einen Reiz für mich: nur in schied in schmublaem' $abiLpfh9h °S llnters Wagen oder tu leidenschaftlichem Genüsse KÄSS'MM ^«iusgab und kann ich es überhaupt, ertragen. Dii hast beizeiten

Verlorener. Was wäre aus mir gervorden, wenn Du mir nicht beigestanden hättest, als ich den Strapazen im Goldlande zu erliegen drohte? Dein letztes Stück Brot hast Du mit mir geteilt, mit Deinem Mantel mich bedeckt, in meinem Fieber mich gepflegt, für mich gedarbt, gearbeitet, und als endlich bessere Tage kamen, die Gesund­heit mir zurückkebrte, und der Erfolg uns lohnte, da hast Du großmütig mir, der ich doch meist ein Hindernis gewesen war durch meine Krank­heit, einen Teil zugewiesen, an den ich keinen Anspruch hatte. . .

rßnen sagt, derselbe verursache der Gemeinde Ko­sten: sich selber und anderen werden sie alsdann solche Kosten nicht verursachen wollen.

j Der Sprecher aber fuhr ruhig fort:

i „Das Gute in Dir ist nicht enterben. Wer

Absatz 7 sieht vor, daß der von den Bestim- mungen der Absätze 4—6 angerichtete Nachteil in manchen Fällen wieder gut gemacht werden kön.w: er lautet:

beträgt in einer gemäß Abs. 4 errichteten Schule die Zahl der die Schule besuchenden ein* heimlichen evangelischen oder katholischen Kinder mit Ausschluß der Gastschulkinder über 60, in den ©tobten, sowie in Landgemeinden von mehr als 5000 Einwohnern über 120, so ist, sofern seitens Er gesetzlichen Vertreter von mehr als 60 bszw. 120 dieser Kinder der Antrag bei der Schulauf­sichtsbehörde gestellt wird, für diese eine Beschulung in Schulen mit lediglich evangelischen oder katholi­schen Lehrkräften einzurichten, sofern eine Schule der letzteren Art im Schulverbande nicht bereits besteht.

Begünstigung der Simultanschule ■’> Sur Errichtung einer solchen Schule

Eine bestehende Simultan-Schule soll also nur durch einen Beschluß des Schulvorstandes, welcher noch der Genehmigung der Schulbehörde bedarf, rn konfessionelle Schulen verwandelt werden • mögen die Eltern noch so viele Petitionen um

Nein, laß dies ein für allemal k Ich tauge 7*^2 zu einem rnhkgen, gleichförmigen Leben. Die Einsamkeit würde mich töten. Ich muß mich betäuben, von Aufregung zu Aufregung, aus einer Gefahr in die andere stürzen. Nur so

ausschuß, und sofern eine Stadt beteiligt ist dec Bezirksausschuß. Gegen die Beschlüsse ist nur die Beschwerde an den Provinzialrat zulässig.

6. Versagt die Schulauftichtsbehörde die Ge­nehmigung, weil sie besondere Gründe nicht als vorliegend erachtet, so steht den Schulverbänden die Beschwerde an den Provinzialrat zu, welcher endgiltig beschließt.

"Was treibst Du eigentlich?" „Davon nachher!"

f HU mm sie Bestimmung enthalten Absatz 4, 5 und 6; sie lauten:

Ferner können in dem Schulverbande, der bis­her nur Simultan-Schulen Hai, neue Simultan^

der Kinder wieder „fünf Jahre nacheinander" ge- dauert haben wird.

Was als ein „besonderer Grund" angesehen werden kann, ist im Gesetzentwürfe und in der Begründung desselben nicht gesagt. Offenbar

für 4te »meine*

3. par,.»er in fiel»«. wochenbeklage:„3vuftrferte§0NNtag5ZeitUNg"

„©0 laß endlich die alten Geschichten! Die Ausbeute reichte für uns beide. ... Du ver­standest, daS Gold zu halten, zu vermehren: mir rollte es durch die Finger."

„Was mein ist, ist Tein, John! Komm zu mir! Ich wiederhole es."

„Höre mich ruhig an: Ich kann nickst zu Dir kommen, könnte es nicht, auch wenn ich wollte. Ganz abgesehen davon, daß ich mich nicht acht Tage ruhig verhalten könnte da draußen in Deiner Steppe. — Ich würde Dich gefährden, die Existenz zerstören, die Du Dir geschaffen: das Inkognito, in das Vergessenheit und veränderte Umstände Dich hüllen, würde gehoben werden — denn, ver­stehe mich wohl, die Spürhunde sind mir hart auf den Fersen — und fände man mich bei Dir — ich mag an die Folgen nicht denken. — Es ist seit imserm letzten Zusammentreffen Leidiges ge- schehen, zum Teil unbeabsichtigt. Auf der schiefen Ebene kannst Du nie sagen: Rur so weit darf die Kugel rollen! — Hast Du sie einmal inS Rollen gebracht, dann sieh zu! — Ich bin weiter gegangen, als ich gehen wollte. — Man legt mir Schweres zur Last. — Wenn sie mich fangen, kostet es den Hals. Aber ich bin darauf vorbe­reitet und loerdc der heiligen Justiz jede Mühe ersparen."

„O John, kann ich denn gar nichts für Dich tun? Fliehe in ein andere- Landl"

iFartsetzuna folgt.)

* Oie 5imu!tan-5chule im (Entwurf eines Schulgesetzes.

Die §8 18—28 des Entwurfes eines Gesetzes über die Unterhaltung der Volksschule handeln von den „konfessionellen Verhältnis- s e n". 8 18 stellt in Absatz 1 den richtigen Grundsatz auf:

Tie öffentlichen Volksschulen sind in der Regel io emzurichten, daß der Unterricht evangelischen Kindern durch evangelische Lehrkräfte, katholischen .thnöern durch katholische Lehrkräfte erteilt wird.

Niemandem darf lediglich wegen des Relt- gwnsbekenntnisies der Zutritt zu einer öffent- licheu Volksschule versagt werden.

.. ,^lber in den folgenden Paragraphen erhält diese Regel viele Ausnahmen: insbeson­dere wird im Absatz 4 des 8 20 eine Bestimmung 3« Gunsten der Simultanschule getrof­fen, von welcher der Abgeordnete Geheimrat Roeren in dem Hefte von Kausen's „Allgemei­ner Rundschau" vom 30. Dez. 1905 mit Recht sagt, sie mache alle übrigen Bestimmungen über die konfesttonellen Verhältnisse überflüssig und inhaltslos. und es wäre klarer und einfacher ge- tDelcn, statt all dieser Bestimmungen zu sagen: darüber, ob eine Schule konfessionelle oder simul­tanen Charakter haben solle, entscheide der Pro- vinzialrat.

Geben wir die einzelnen Paragraphen durch. 9 19 lautet:

.. Volksschulen, die mit einer Lehrkraft besetzt ist stets eine evangelische ober eine katholische venrrraft anzustellen, je nachdem die angestellte ~(V'-trcft oder die zuletzt angcstellt gewesene Lehr­kraft evangelisch oder katholisch war.

Sehr viele behaupten, daß gerade durch die Si- multan-Schule die konfessionellen Gegensätze ver­schärft werden, und deshalb sollte man Simultan- , Schulen vermeiden, wenn es nur möglich ist. Aber nach diesem Absatz 4 des 8 20 kann jeder Schul­vorstand, der ein Freund der Simultan-Schule ist,

Zunächst also muß der Antrag auf Rückver- wandlung der Schule in eine konfessionelle (Re- konfessionalisterung) von den Vertretern von Wenigstens 61 (beziehungsweise 121) Schulkindern gestellt werden: stellen die Vertreter von nur 60 (beziehungsweise 120) Kindern einen solchen An­trag, so hat er keine Wirkung, und die Simultan- Schule bleibt. — Ein solcher Antrag hat auch dann keine Wirkung, wenn bereits eine konfessio­nelle Schule in dem Orte besteht. Offenbar sollen 1 alsdann die Kinder der den Antrag stellenden El­tern in diese Konfessionsschule gewiesen werden.

An einer Volksschule, an welcher nach ihrer wenn in feiner Gemeinde es bisher keine besonderen Verfassung bisher gleichzeitig evaage- Simultan-Schule gab, für die Umwandlung der lische und katholische Lehrkräfte anzustellen waren, " " Äje ' * " ~

behalt es vorbehaltlich eines abändernden Beschlus- ses des Schulverbandes dabei auch in Zukunft fein Bewenden, und es können gleicherweise in dem betreffenden Schulverbande, in welchem ledig­lich Volksschulen der vorbezeichneten Art bestehen, neue Volksschulen auf derselben Grundlage er­richtet werden. Der die ©chulverfassung ab-

reibt mich die Einöde auf. Nur in einem großen bafe"®? etwas"von der °Litbo Ä’ toenn wir sage,?kaum doch fth ^nchrm N^w

daß Du etwas von der Lithographie verstehst, Menschen zu einer Eristenz verhelfe äuefi Ti» SÄ'8 . »urteft b°'ld

gut rentiert. ... betätigen. Ein Helfer tut mir not — und es

. . , , ! »vä» ja viel bester für Dich, wenn Du Dich ent-

. .ha, ha, ha! sähe , schließen konntest, das abenteuerliche Leben auf-

\ zugeben. Dort auf dem Lande bist Du in Sicher-

Man bemetfe noch: Die Prüfung der in diesen Paragraphen verlangten Zahlen-Verhältnisse der Schulkinder hat der Kultusminister sich selber Vorbehalten: aber ob nach 8 20 Abs 4 eine neue Simultan-Schule gegründet' werden darüber gibt der Minister im Gesetzentwurf bte Entscheidung dem Provinzialrat — er verzichtet auf das Recht, eine solche Entscheidung zu treffen.

, Die im 8 19 erwähnten Gastschulkinder sind solche, die in anderen Schulverbänden wohnen aber aus besonderen Gründen nicht die Schule ihres Schulverbandes besuchen.

8 20 handelt von den Schulen, an denen „nach rhrer besonderen Verfassung bisher gleichzeitig evangelische und katholische Lehrkräfte anzustellen waren/^ Der Ausdruck „Simultanschule" für diese Schulen ist im Gesetzentwurf vermieden: der Kurze halber wollen wir ihn für diese Schulen anwenden.

Abs. 1 des 8 20 lautet:

Der andere lachte roh auf.

„Ein ehrliches Geschäft

«ut kennst Du Deinen John! Ha,'ha,'ha. . . . , z»ge.

Wiiyw ’n Tasche und zog ein heft!"

Geraus. Dieses hielt er mit I . Nein AnnenMiene dem Freunde unter die nicht mcTir Saugen aber dieser verstand ihn nicht.

„Kellner zahlen!" rief der andere, unb ehe der Gefährte es hindern konnte, Wan

des" Wortes"eigentlichen Siiine ich unerioartet einen Künstler, Wellen handelte- ^uipf nut Wlnd unb graphen, wie kein zweiter existiert.

Deine'FZNin'?m“Ä ae«n - b& Än 3 “M ?**

«4U «L "L, MWffi tonte ÄS""'!1’““*.* >--»

Soun" unb Lusi gebräunt. Nur bte sein geschnittene Oilrnc, über die unzählige Linicii sich hinzogen, und der fast schwermütige Blick der dunkeln Augen Hetzen den aufmerffamen Beobachter die ganze Persönlichkeit anziehend erscheinen

"Sagte ich's nicht? Laß das Predigen! Es nn^. Nichts: es ist zu weit gekommen mit mir. i A wenn ich mich damals mit Dir hätte ent­schließen können, die schöne Ernte, die wir auS den Goldfeldern mitbrachien, in Ländereien oder ’ einem Geschäfte anzulegen: Du weißt es ja, die . Karte.., baS ©p.el . . . Seitdem Du nicht mehr sich7..it'sllÄi^r -T fanit «*» c3 überhaupt ertragen. Du hast beizeiten

6rk 9C^t zuzeiten tollkühn zu — so lich reiche T^nkgeld bedanöV ""geivohn- einen andern Weg eiugeschlagen. und es ist gut

ich s liebe. Nur jetzt gerade halte ich mich! Die beiden Gälte - 2 o , , f°- Anfangs zürnte ich Dir, als Du mich ver-

.i ß und wie Du siehst, verlohnt sich das Geschäft Menge der im dreien Die ließest; aber ich bin jetzt zufrieden. — Du hast

"Was treibst Du eigentlich?" ' nominell dw Uifterbatt»»» noch zuge- Deine Gründe dafür gehabt. — Was aber liegt

Davon nachher!" Sorben- X «T «n mir? An dem Tage, da mir's zu toll wird.

Der Kellner brachte das Essen- in Oel aebackene ' einSr fchwirtten durch- mache ich ein Ende."

Klche- Rinderbraten und Kartoffeln beiden Freimde bÄer? JlC ' • "Sprich nicht so, John! Du weißt, wieviel

•TA»’ f*.»” »"'-iw erii w' 214 •” *

Pf?l',°ber den Früchten, saftiqen^Aprftosen"und ' neuem "" fanden, begann das Gespräch von i Ein geringfügiges Lachen des andern war die »S Ä SÄ’Ä'ÄÄ” — «

konfessionellen in Simultan-Schulen oder die Er­richtung neuer Simultan-Schulen leicht drei „be­sondere Gründe" angeben. Zur Errichtung von SimuItan^Dchulen auf Grund dieses Absatz 4 § 20 ist die Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde notig; aber unter einem Ministerium Studt, das — a—

dem Landtage ein solches Gesetz wie das vorlie- ?°er wenn es sich um eine große Stadt haiidett, —,— ---... Vlfc ^«lutHununa ao- llende vorlegt, wird sicher die Genehmigung gerne ,iler bie einzige katholische Schule von der

ändernde Beschluß des Schulverbandes unterliegt gegeben werden. Wenn sie versagt werden sollte, Wohnung vieler katholischen Familien weit ent- ..... —------------- । kann sich der Schulvorstand bei dem Provinzial-1 Jernt ist: was dann? — Uebrigens hält es in Vie- rate beschweren: wenn sie erteilt worden ist, fön-1 wn Fällen schwer, Eltern zur Stellung eines sol- neu die Eltern sich beim Kreisausschuß (in Städten , ?ct? Antrages zu bewegen, auch wenn sie die Kon- beim Bezirksausschuß) beschweren und gegen dessen wssionsschule der Simultanschule vorziehen. Denn Entscheidung ebenfalls beim Provinzialrat. In eS. doch in einem solchen Anträge eine ge­beiben Fällen ist die Entscheidung des Provinzial- wiße Opposition zu der Ortsbehörde, und manche rats endgültig. — Der Provinzialrat besteht auS Familienväter werden deshalb fürchten, ein solcher 7 Mitgliedern, von denen 2 vom Könige und Antrag bringe ihnen Nachteile. Es wird ja sicher vom Minister ernannt, die übrigen 5 vom Previn- versucht werden, sie von der Unterzeichnung eines zialausschusse gewählt sind: der Provinzialans-1 solchen Antrages dadurch abzuhalten, daß man > schuß wird vom Provinzial-Landtag und dieser von ‘ ' " ' ' ' ~ - - -

1 den Kreistagen gewählt. Taffächlich sind in den Provinzialräten die Katholiken fast gar nicht ver- treten. Weshalb sollen nicht in dieser Sache die

fWeshalb sollen nicht in dieser Sache die Man beachte wohl, daß ein solcher Antrag (wir höchsten Instanzen für Beschwerden der Mini- wollen ihn der Kürze halber einen „Antrag auf """ w*-------------— ; • ? Rekonfessionalifierung" nennen) nur dann gestellt

, , - ■- r — - ” -fr •• -y»««♦ vm! nur werben kann, wenn in einer Simultan-Schule 61

tn einem Punkte bte letzte, endgültige Entschei- ■ resp. 121 Kinder sind. Also wenn z. B. eine Stadt I f gehabt, wimlich wenn auf Grund des Ge- 5 Simultan-Schulen hat, jede etwa aus 4 Klosse» nn iomAnh s" -1.88.7 die Schulaufsichtsbehörde besteht, und in jeder dieser Schulen 60 katholische 1 «r ^Ur Unterhaltung einer Volksschule Kinder sind, in jeder Klasse etwa 15, bann kann

EWZWLMMMWW giSSSE« sBES-S-nS? W-S-LZZM-8''"''

EinSchatlkilüllfLeulMdk

83on H. Catalina.

(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung au» dem zweiten Blatt.)

rlnrelge«: Died», fp ittge Pctitjtl e oder bereit Kaum 15 Pfg. Fellamen die Petitzelle 25 Pfg.; bei wieder- holunqeu wirb entspr. Kabatt gewährt.

Kotatiouebrutf vu Verlag oer >uldaer Ke«

monatsbellage: „Mdaer GeschichtsblStter". Strelor. g« Nr.».

baT suruckgezogen hatte, begann wenigen Jahren hat sich mein Vermögen verzehn-

auf ÄeTÄrt.

.ÄÄK Ä’Ä“Äfe - Isfort-"0™' etoe' *"*fn6r kt ®6te- & SB1' ~ Pon dachte ich daran, | „Ich habe einige Ouadraimeilen Land billig

aufzusucheii. Da finde von der Regierung bekommen: dieses will ich "nen Künstler, einen Lltao- kolonisieren. Zwanzig bis dreißig Familien kön-

h!Än,f^C ...^eL®2anu uen ibr Auskommen finden. Das Unternehmen

^tatt der evangelischen Lehrkraft soll bei Er- .cbigutig der Stelle in der Siegel eine katholische angeuent werden, wenn fünf Jahre nacheinander Mindestens zwei Drittel der die Schule besuchenden emyetmifcheil Kinder, ausschließlich der Gastschul tinder katholisch gewesen sind, und während dieser Zeit die Zahl der evangelischen Kinder weniger als zwanzig betragen bat. Unter gleichen Voraus- - .. , ■- •• ----- .....

setzungen soll tn der Regel statt einer katholischen konfessionelle Schulen machen, mag der Minister Lehrkraft eine evangelische angestellt werden. Die .?°® Abgeordnetenhaus solche Petitionen für Veränderung bedarf der Zustimmung des Unter- begriindet halten: wenn die Simultan-Schule bei rrchtsmiiiisters. Erlaß dieses Gesetzes bestand, bleibt die Simultan-

Schulen, in denen die Mehrheit der Kinder Schule.

evangelisch, der Lehrer aber katholisch ist, gibt es Ferner können in dem Schulverbande, der bis- in Preußen nickst,- wohl aber gibt es viele Spulen 'r _________________________v„., .. v v

in denen die Mehrheit der Kinder katholisch, der, Schulen eingeführt werden — ohne Weiteres, also uuanicn -<mrrtn,p„

a6cr ovanaclisch ist. Wie viele solcher ! ohne daß irgend welche Genehmigung erforderlich ftTt unb^ baSb L e t ?nV « » " 9

Schulen augenblicklich vorhanden sind, können wir ' ‘vate. Gegen solche Neugründungen gibt es für mfaLr „ s 1 J • / Jetn?

wtzt nicht feststellen: aber infolge des vielen Wan- | die Eltern kein Rechtsmittel, auch können sie nicht in 6er ^^'nzialrat

derns der katholischen Arbeiter kann bte Zahl der- ■ dw Aufhebung dieser nach Absatz 1 neugegriiu f-^ ri L^te- endgültige Ents

selben leicht groß werden. Wenn nun in einer i beten Simultan-Schulen erzwingen. ; £^9' a» des

solchen Schule wenigstens zwanzig evangelische ' Man kann zufrieden sein mit beit zwei folgen- In ^mnnh ii®7 dte Schulauffichtsbeh fit aber sich befinden, dann kann dL Schule keiueii j den Absätzen 2 unb 3; sie lauten: ,emonb- ber Aur “«♦***»»—

katholischen Lebrer erhalten, auch wenn sich noch so viele katholischen Kinder in derselben befinden.

Und wenn auch nicht zwanzig evangelische Kinder in derselben sind, sondern etwa nur fünfzehn, dann

stimmung des Sultusministers. Und wenn bte 1 von ihm angenommene Prüfung der Sachlage • B Ä'F* Ä! ne„%ÄK ffiS* ÄTSWF »Ä&ÄXt! XeSi,™Ä8'Äi''“"“ “r w- ÄäÄ

Zohl ber katholischen Kinder sich wieder vermehrt I k , ,’r*Pte soir unten sehen werden, nach Absatz

haben und das hier geforderte Zahlen-Verhältnis 6e^n^e£e Grunde vorliegen, . 7 ein folcber Antrag erforderlich, wenn eine neue

ber Kinder wieder „fünf Jahre Nacheinander" ae- m »nÄL^ in eine konfessionelle