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Maer W Zeitung

Monatrdeilage: „Zuldaek GefchichtSbMer"

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«otationrdrnckund Verlag der Fuldaer Ak« tiendruckerek in Fulda Fernsprecher Rr. 9.

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wochenbeilas«: »Illustrierte somtfagsjeitmtg"

Fulda, Donnerstag den 9. Dezember 1909

36. Jahrgang

M 282

Zweites Wtcrtt.

Reklamen- und Anzeigenteil.

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hat die echte

Emulsion und neue

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677

Es hieße aber am verkehrten Ende sparen, wenn man anstelle des altbewährten Original- Präparates solche Nach­ahmungen kaufen wollte, denn nur der Erfolg entscheidet, und diesen Scotts Emulsion aufzu­

hat es von jeher gegeben tauchen immer wieder auf.

weisen. Darum Vorsicht beim Einkauf! Man bestehe darauf, die echte Scotts Emulsion mit unserer bekannten Fischer­schutzmarke zu erhalten und lasse sich keine Nachahmungen aufreden.

schast in Einklang zu setzen, alles irgendwie Ver­altete oder Ueberlebte wegzulassen oder umzugestalten und vieles, das erst in letzter Zeit Bedeutung gewann, in ihre Besprechung hineinzuziehen. Ein reizvolles Büchlein, vornehm und schön ausgestattet/ ein Schatzkästlein für jedermann!

321. Königs. Preutz. Klnssrnlotterie. b. Klasse. 26.Ziehungstag. 7. Dezember 1909. Nachmittag. Nur die Gewinne über 240 Ml. sind in Klammern beiges. <Okne Gewähr. A. St -A f. Z.) (Nachdruck verboten.)

Notars und OrtsgerichtsvorsteherS wurde der eiserne Schrank demoliert, und nach dem ,Kron­berger Anzeiger' nichts vorgefunden. Wo das Geld hingekommen sein mag, beschäftigt jetzt die geschwätzige Fama ausgiebig.

♦ Wiesbaden, 7. Dez. 1909. Die,Frankf. Ztg/ erzählt: .Aus der elektrischen Straßenbahn fuhren zwei Herren gerade allein in ihrem Wagen, als der Schaffner anhielt und erklärte, weiter hinaus gehe es nicht, dazu sei die Anwesen, heil von wenigstens 3 Passagieren nötig. Die Herren boten sich an, für drei zu bezahlen, aber die Antwort war „Nein". Zufällig ging ein Bekannter vorüber, der angerufen wurde und auch einstieg. Nun konnte man weilerfahren. — Der 17jährige Unterprimaner Rosenthal aus Langenschwalbach, Schüler des hiesigen König!. Real - Gymnasiums, hat sich heute vormittag in seiner Pension in einem Anfalle nervöser lieber» reizung zwei Kugeln in die Herzgegend geschossen. Dem jungen Menschen wird von seinen Lehrern das beste Zeugnis ausgestellt. Er wurde schwer verletzt in da- Krankenhaus gebracht.

* Worms, 8. Dezember 1909. Alle rhein- hessischen Gewerbevereine haben sich für die Heranziehung der Aerzte, Rechtsanwälte usw. zur Gewerbesteuer ausgesprochen und die Großh. Zentralstelle für Gewerbe in Darm­stadt ersucht, in diesem Sinne bei der Staats­regierung vorstellig zu werden. Die Rechtsan­wälte und Aerzte haben sich in Eingaben an die in Frage kommenden Körperschaften gegen die Heranziehung energisch gewehrt.

Kur die echte Scotts Emulsion, keine Nachahmung!

Der Weltruf von Scotts Emulsion bürgt für die Güte des Präparates, und die mit ihm erzielten Erfolge sind unbestritten. Billigere, vielfach minder­wertige Nachahmungen von Scotts

8tor etfi mit dieser Marke—deruFrscher — dem Garantie geicherr de4 Scstto ; (i Ti ren &I

Literarisches.

Tas große Rätsel. Historischer Roman aus der Zeit der ersten Christenverfolgungen. Frei nach dem Englischen von Jakob Nover- Regensburg, Verlag I. Habbel. Kl. 8° IX u. 274 S. M. 3.

Einen unvollendeten Roman des englischen Dichters Thomas Moore (1799—1852) „The Epicu- rean" und einem poetischen Fragment „Aleiphron" desselben Verfassers hat Nover hier eine freie und recht fließende Uebersetzung, eine zum ganzen Thema passende Einkleidung über Auffassung und An­schauung von Leben und beffen Zielen und vom Tode nach der Theorie der alten Philosophen ge­geben und einen befriedigenden Abschluß dazu geschrieben. So ist die anmutige und feffelnde Poesie auch dem großen Teil des deutschen Leser- Publikums zugänglich gemacht in der Form eines historischen Romans, dec lebhaft an „Quo vadis' von Sienkiewicz erinnert. Der Inhalt ist kurz folgender: Ein junger Athener kommt aus Wiß- begierde zu den Pyramiden Aegyptens und wird da von einer jungen Jsisdienerin so hingerissen, daß er ihr unwiderstehlich folgt. Die ägyptischen Hierophanten merken dieses und suchen ihn für die Jsismysterien zu gewinnen; er flieht mit der im Herzen christlichen Geliebten, die unter der vale- rianischen Verfolgung stirbt. Der Held wird Krieger und Christ und erleidet den Mackyrertod im Amphitheater zu Rom unter Kaiser Galerius. — Spannend geschrieben, auch äußerlich schön aus­gestattet, eignet sich dieser Roman sehr gut zu einem Festgeschenk. sti

22 107 269 380 (600) 693 760 1011 74 77 137 288 331 2003 6 76 268 370 641 803 902 3151 244 89 444 610 (3JÜ)) 83 * 813 5166 471 522 677 oq? 6001 69 312 67 812 7 066 685 88 805 3 033 270 481 623 723 6098 466 810 9'3

Aus dem Nachbargebiele.

* Frankfurt a. M., 7. Dez. 1909. Wir haben vor kurzem über die beachtenswerten Versuche einer Frank­furter Firma berichtet, ein Eisenbetonschiff ähnlich den in Italien auf diese Weife hergestellten Schiffen zu bauen. Als nun das im Rohbau vollen­dete Schiff in das Wasser gelassen werden sollte, stieß e8 auf den Boden des Maines und brach an den Sei­ten auf, sodaß Waffer eindrang. Zrirzeit ist man mit der Hebung des Schiffskörpers beschäftigt, da die Ver­suche noch nicht aufgegeben werden sollen.

* Cronberg, 7. Dez. 1909. Eine dunkle Geschichte liefert feit einigen Tagen hier das tauptgesprächsthema. Vor kurzem ist hier eine rau gestorben, die zu Lebzeiten ihres Mannes mit diesem ein gemeinschaftliches Testament ver­faßte, nach welchem nach ihrem Tode verschie­denen hiesigen Personen und Vereinen Legate vermacht werden sollten. Das Gericht hat Notar Machst zum Testamentsvollstrecker ernannt, und dieser hat den Erbenden den Inhalt des Testa- ^menU mitgeteilt. Das Ehepaar soll nach AuS- guter Freunde, welch« besonders mit dem orbenen Ehemanne im ständigen intimen <.mar»n,r eJn Vermögen von mindestens &4U000 Mark haben. Ein vorhandener Kaffen- schran^ den niemand öffnen konnte, trotzdem Dle Schlüssel dazu vorhanden waren, mußte also tzgs Vermögen enthalten. Im Beisein des

X Ersparnisse, dieMillioneu kosteten

Seit vielen Jahren ist aus den Mißstand hinge- miesen worden, daß für einen großen Teil der höheren Offiziere mehr Rationen ausgeworfen waren, als sie tatsächlich Pferde hielten, und daß an Stelle der nicht erforderlichen überzähligen Rationen G e ld er­hoben wurde. Dies bedeutete eine Schädigung des Staats, da die Rationen einfach zur Erhöhung des Einkommens dienten. Das war aber ur­sprünglich nicht die Absicht bei der Gewährung der Rationen gewesen. Diese sollten lediglich zur U n - terhaltung der Pferde dienen, die für die Ausübung des Dienstes erforderlich waren. Lange Zeit hat die Militärverwaltung von den Klagen und Beschwerden, die im Reichstag und in der Presie über diese Angelegenheit vorgebracht wurden, keine Notiz genommen. Jetzt nun bringt der neue Militäretat den Anfang einer Neuregelung der Rations- und Pferde­geldgebühren. Aber wie sieht diese Reform aus! Sie bringt, wie wir der „Berl. Morgenp." entnehmen, zu­wege, daß die Ausgaben für diesen Zweck über eine halbe Million Mark mehr betragen als bisher. So glaubt man in der Aera der Spsckamkeit wirtschaften zu können!

Und daS stellt erst den Anfang der „Reform" dar. Ihre weitere Forfführung wird, wie die dem Etat bei­gegebene Denkschrift zeigt, weitere echebliche Kosten beanspruchen. So ist die Stallgeldfrage, „die wesent­liche Aufwendungen bedingt", zunächst ausgeschieden, Lnd die Ausdehnung der neuen Maßregeln auf die Offiziere der Kavallerie und reitenden Artillerie er­fordert eine weitere halbe Million. Also Mehrforde­rungen an jeder Stelle, und das alles nennt sich eine r- Ersparnis.

Die Maßregeln, die jetzt zunächst in die Wege ge­leitet werden sollen, bestehen darin, daß das sogen. „Pserdegeld" auf die Generale, Sanitätsoffiziere, Ve­terinäroffiziere und Beamte ausgedehnt wird. Das Keld, das diese Offiziere bisher sich für die Rationen, die sie nicht nötig hatten, auszahlen ließen, wird ihnen also auf anderem Wege wieder zugewendet. Bei der Berechnung des Pferdegeldes ist für die Generalität ein Anschaffungswert von 2400 Mark zugrunde ge­legt. Dies ergibt bei einem 8jährigen Turnus ein jährliches Pferdegeld von 300 Mark für jedes wirklich gehaltene Pferd. Der kommandierende General, der sich nach dem neuen Taris 6 Pferde halten kann, würde also 6X 300 — 1800 Mark jährlich an Pferdegeld er­halten. Auf diese Weise erklärt es sich, daß aus der beabsichtigten Ersparnis eine Mehrbelastung hervor­geht.

Als Gegengabe ist die Zahl der Rationen einer durchgehenden Prüfung und Aenderung unterzogen worden, aber nicht etwa nur nach der Richtung einer Ermäßigung, sondern es ist für eine Anzahl von Stellen wieder eine Erhöhung eingetreten. Hier müßte bei den Etatsberatungen im Reichstage be­trächtlich weiter gegangen werden. Wenn der Kckegs- miuister, Armee-Inspektor. Ches des Generalstabes sich imt vier Pferden begnügen können, liegt kein Gmnd vor, daß für die kommandierenden Generale deren je sechs angeseht werden. Auch für diese wurden vier sicher genügen. Es ist nicht erforderlich, daß der Staat ihnen Wagenpferde hält. Wer sich den Luxus einer Equipage leisten will, mag dies aus seinen Pri- . vatmitteln tun.

Für die Leutnants der Kavallerie und reitenden Artillerie ist eine besondere Entschädigung für Pferde- ' Haltung in Höhe von je 108 Mark ausgeworfen. Früher erhielten diese Offiziere einen um 108 Mk. höheren Gehalt, als die Leutnants der Infanterie. Der Gehaltsunterschied ist bei der Besoldungsregelung fortgefallen. Jetzt soll er, nur unter anderem Namen, wieder eingeführt werden. Dagegen muß Widerspruch erhoben werden. Wer bei der Kavallerie eintritt und di« großen Vorteile dieser Waffe genießt, muß auch die Kosten tragen können, welche damit verbunden sind. Andernfalls soll er zur Infanterie gehen, wo noch zahlreiche offene Stellen vorhanden sind. Bei der Infanterie herrscht Offiztermangel. Dieser wird aber nicht gehoben, daß man die Kavallerie besser stellt.

Diese ganzen Maßregeln sind ein neuer Beweis dafür, wie bei uns im Heere und in der Verwaltung „Ersparnisse" gemacht werden; Erspamiffe, die dem Staate Millionen kosten.

6=760 75 817 70 98S 71 75 148144 418 99 718 829 (3000) 149234 433 (500) 517 (500) 769 87 (500) 839 (1000) 950 __150136 43 81 320 786 (600) 818 151241 61 320 624 74 787 996 1 5 2481 612 82 834 1 5 8035 68 107 28 792 997 154388 431 69 662 737 1 5 5048 168 264 (3000) 321 406 628 734 48 (1000) 841 46 918 44 1 56181 680 67 612 978 1 5 7 421 635 632 763 158162 226 29 360 785 818 41 924 28 159516 729 61 96 856

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vermischtes.

♦ Ei« Unrecht aus den Tage« des Kulturkampfes wird demnächst in Essen aufgeräumt werden. Die Mitte der 1870er Jahre auf Grund des Altkalho- likengesetzes den Altkatholiken überwiesene Johannis­kirche soll den Katholiken znrückgegeben werden. Die Stadt muß Ersatz schaffen für eine wegen Straßendurchbruchs abgerissene Krankenhauskirche. Sie knüpft Verhandlungen mit der altkatholischen Gemeinde an, die gegen eine von der Stadtgemeinde zu zahlende Abfindungssumme von 70000 Mark ihr Benutzungsrecht an der Johanniskirche aufzu­geben gewillt ist.

* Heldentat einer Mutter. Auf dem Gutsteiche in R a d l i n in Posen brachen vier Schulknaben, die sich auf die dünne Eisdecke des Teiches gewagt hatten, ein. Auf ihr Hilsegeschrei eilte die Mutter des ein- gebrochenen elfjährigen Schülers Frajak herbei. Der Frau gelang es auch, die drei fremden Knaben zu retten, ihr eigener Sohn verschwand jedoch vor ihren Augen unter der Eisdecke und ertrank.

* Ein eigenartiger Schwindel wurde auf der städ­tischen Spackaffe in K o ni tz entdeckt. In Malachin kam zu einem Verwandten ein Mann und bat diesen, ihn bis zu seinem Lebensende zu pflegen, wofür er ihm ein Sparkaffenbuch überließ, auf das bei der hiesigen städtischen Sparkasse 6000 Mark im Jahre 1907 einge­zahlt waren. Natürlich gingen die Verwandten darauf ein und pflegten ihn bis zu seinem in diesem Jahre erfolgten Tode und sargten für ein angemessenes Be­gräbnis. Am 1. d M. erkundigte sich nun der jetzige Inhaber des Sparkassenbuches in der Sparkasse, wie­viel Zinsen das Geld bis heute getragen hat. Dabei kam der Schwindel heraus. Nur 60 Mark waren auf das Buch eingezahlt und diese Zahl in 6000 Mack um­geändert.

♦ Ermordung eines Benediktinerbruders. Die Be- ncblftiner des Erzkloffers von Monte Kaffino (Italien) sind in der größten Aufregung. Einer der Benedik­tinerbrüder, Fra Nachifio, ist vor wenigen Tagen, während er bei feinen in der Nähe des Klosters woh­nenden Verwandten speiste, durch mehrere Flinten­schüsse, die durch das Fenster in die zu ebener Erde gelegene Stube ab gefeuert wurden, ermordet worden. Fra Rachifio war von dem vor einiger Zeit verstorbe­nen Erzabt Krug, der sich bekanntlich der besonderen Freundschaft des deutschen Kaisers erfreute, zum Pro­viantmeister des Klosters ernannt worden. Rachisio wohnte baher nicht im Kloster selbst, sondern in dem Städtchen Cassmo. Es ist möglich, daß einer der Lie­feranten, der sich von Rachisio bei den Einkäufen zu­rückgesetzt glaubte, aus Rache den Mord begangen hat. Rachisio hatte nämlich bei seinem Amtsantritt zahl­reiche Verbindungen mit alten Lieferanten des Klo­sters abgebrochen, weil er herausgefunden hatte, daß diese dar Kloster durch betrügerische Manipulationen in der gewissenlosesten Weise bewogen hatten.

* D«S Geheimnis des Svazierstockes. In Packs wurde, wie schon gemeldet, ein Engländer, der als reicher Gentleman auftrat, wegen mehrfacher Dieb­stühle verhaftet, bei denen et sich eines besonders kon- ftruierten Spazierstockes bediente. Er näherte sich den Slankbediensteten, die vor den Schaltern Geld auszahl­ten, legte in unauffälliger Weise seinen Stock auf den Schalter und veckiefte sich anscheinend in Verrechnun­gen. Einen Augenblick bet Unaufmerksamkeit der Bankbediensteten benutzend, drehte der Engländer das Ende des Stockes, auf dessen anderer Seite bann eine lange Nabel hervorkam, bie in eine Zange auslief, ein Banknotenpäckchen erfaßte und sosock wieder in dem Stock verschwand. Der Engländer ging bann ruhig davon. So hatte er mehrere Bankhäuser um beträgt« liche Summen bestohlen. Wochenlang forschte bie Po­lizei vergebens nach dem Dieb; endlich gelang es einem Detektiv, den Trick de? Engländers zu entdecken und den Mann festzunehmen. In der Wohnung des Verhafteten find noch zwei gleiche Spazierstöcke und 90000 Francs beschlagnahmt worden.

— „Wann i —" Stoffel: ,Du bist schön b'soff'n, ßia8, geh' fei z'Haus!" — HiaS: „Ich bin net yfoffn, Du Lugenschippel, unv wann i aufsteh'n kunnt und wann i den Tisch loslaffln kunnt, da knegt'st a paar Watsch'n von mir, daß d' siehst, daß ich net b'soff'n bin!'

JÜ529 788 91 673 11 IC.7 TH (3000) 354 633 1 2244 65 459 69 74 529 95 737 91» 37 45 13337 €76 735 63 973 14026 67 835 549 755 950 1 52’9 420 69 610 1 6011 293 319 82 92 428 715 892 1 7053 131 423 742 960 1 8045 46 108 64 (600)

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Katechismus des guten Tones und der seinen Sitte von Constanze von Franken. 14. umge­arbeitete und stark vermehrte Auflage, Max Hesses Verlag. 304 Seiten. Preis geb. M. 2.50.

Einem so beliebten Buche, wie Constanze von Frankens Katechismus des guten Tones und der seinen Sitte, das — mit einer Verbreitung von nahezu 40 000 Exemplaren — in 14. Auflage vor­liegt, eine Empfehlung mitzugeben, erschiene über­flüssig, wenn es sich bei dieser Auflage nicht um eine sorgfältige Umarbeitung und bedeutende Jn- hattsvermehruug — 77 Seiten — des Buches handelte. Die gewaltige Entwickelung, welche sich in den letzten 20 Jahren auf allen Gebieten zeigte, hat auch die Formen des guten Tones und der feinen Sitte nicht unberührt gelassen, die Verfasserin ließ es sich deshalb angelegen fein, ihr Buch genau mit den Forderungen der heutigen guten Gesell-