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Rotationrdruckund Verlag der Zuldaer Ak- tiendruckerei in Fulda Fernsprecher Rr. 9.
36. Jahrgang.
Fulda, Montag den 6. Dezember 1909.
M 279.
Hwertes MLatt.
+ Der Meier Werstprozeß
,st just zur rechten Zeit zu Ende gegangen, insofern nämlich, als jetzt die Unterlagen für die B e sp rech- ungen im Reichstage, die sonst hätten weiter hrnausgeschoben werden müssen, gegeben sind. Dee Interpellationen der Freisinnigen und der Sozialdemokraten werden darum schon heute zur Verhandlung kommen.
Strafrechtlich ist der Prozeß resultatloS geblieben, indem bekanntlich sämtliche Angeklagte freigesprochen wurden. Aber keineswegs bedeutet der richterliche Freispruch auch einen moralischen Freispruch. Die Händler und Beamten, die auf der Anklagebank saßen, sind alle anders als gerechtfertigt aus der Affäre hervorgegangen. Nur daß man keinen genauen straftecht- lichen Tatbestand Herausstellen konnte. Es ist nicht zu übersehen, wie weit an diesem Ausgang des Pro- zeffes seine mangelhafte Vorbereitung und besonders die nicht ganz glückliche und geschickte Vertretung der Anklage Schuld gewesen sind. Daß aber inlmerhin manche Dinge festgestellt werden konnten, bei denen es nicht richtig zugegangen ist, darauf deutet schon die Mitteilung hin, daß an dem erfolglosen Strafprozeß ein Zioilprozeß sich anschließen werde. Die Ma- rineverwaltung hält, wie wir im „Berliner Tageblatt" lesen, das ermittelte Material für ausreichend und zuverlässig genug, um Entschädigungsansprüche geltend zu machen und erforderlichenfalls bis zur höchsten Instanz durchzufechten.
Es war ein Riesenprozeß, der in fünfwöchiger Verhandlung in Kiel durchgeführt worden ist, und r:cht bedeutend werden auch die Kosten des Ver- fcchrens sein, die das Gericht der Staatskasse auferlegt hat. Aber diese Kosten brauchen uns nicht zu reuen. Ter Prozeß hat zweifellos das Gute gehabt, eine R-ihe arger und für die Reichskasse sehr kostspieliger Mißstände zu entdecken. Wenn der Prozeß dazu Anlai gibt, daß diese Mißstände beseitigt werden, so werden seine Kosten reichlich dadurch ausgewogen werden.
Die Mattneverwaltung hat bekanntlich bereits ihren Entschluß bekannt gegeben, die Werftverwaltung neu zu organisieren. Wir haben allerdings zu dem, was über die Reorganisationspläne bekannt geworden ist, die Befürchtung nicht unterdrücken können, daß erstens nicht in genügendem Umfange und zweitens auch nicht an den richttgen Stellen die Aende- rungen eintreten sollen. Es ist der Verdacht nicht von der Hand zu weilen, daß in den Kreisen der Verwaltung die volle Erkenntnis über den Sitz des Hebels noch nicht Eingang gefunden hat. Die Verhandlungen des Reichstages bieten passende Gelegenheit, ihr sowohl Erkenntnis wie Gewissen zu schärfen.
Wtt würden es nicht für richtig halten, wenn die Erörterungen in große Verdammungsreden über die beteiligten Persönlichkeiten ausmünden würden. Da- mtt fft der Sache nicht gedient. Allein sachlich-kritisches Eingehen auf die reformbedürftigen Verhältnisse und überzeugende Vertretting sachlich begründeter Re- formvorschlöge können von gutem Erfolge begleitet sein. Das ist schließlich doch der einzige Zweck, weshalb die durch den Prozeß aufgedeckten Mißstände zur Erörterung vor dem Forum des Reichstages ge bracht werden sollen.
Der Prozeß wird übrigens wahrscheinlich n o ch einmal zur Verhandlung kommen. Die Staatsan- ivaltschast hat B erufitn g eingelegt
Deutsches Reich.
* Der Zentrumsabg. Faßbender hat Freitag mittag ein., bedauerlichen Unfall erlitten, indem er in Berlin auf dem Wege zum Reichstage unter einen elektrischen Straßenbahnwagen geriet. Er wurde ein Stück mit fortgeschlei t, glücklicherweise aber, ohne lebensgefährliche Verletzungen erlitten zu haben, aus der bedrohlichen Lage befreit.
(♦) Der Fideikommitzgesetzentwurf ist nach der „Post" bei den zuständigen Ressorts nunmehr fertiggestellt, und dürfte demnächst dem Staatsministerium zur weiteren Beschlußfassung zugehen.
+ Die konservative Fraktion des Reichstages wählte am Samstag den Abg. von Normunn wieder Zinn Vorsitzendm der Fraktion und den Abg. Frhrn. wn Richthofen-Damsdorf zum Stellvertreter. In d "Borstand wurden ferner gewählt die Abg. Dwirich, Graf von Kanitz, Dr. Frhr. von Heyde- brand und von Staudy.
* Ein Einheitsgeschoss für die Fcldartillerie. Tie Munitionsausrüstung unserer Feldartillette ist nach einem soeben ausgegebenen Anhang zum Exerzier- Reglemeitt durch das Feldhaubihgeschoß 05 vermehrt Morden. Es handelt sich um ein Einheitsgeschoß, das
sowohl als Schrapnell wie als Granate wirken kann. Der Doppelzünder trägt verschiedene Buchstabenbezeichnungen und Markenstticke, auf die er eingestellt wird, so daß das Geschoß mit Brennzünder als Schrapnell, mit Aufschlagzünder als Granate oder mit Verzögerung veffeuert werden kann. In diesem Fall bringt das (Beschoß zunächst in den Boden oder z. B. in die Krd- decke eines Hohlraumes ein und springt erst dann. Durch diese Neuerung hat die Feldarttllerie ein einziges Geschoß an Stelle von dreien erhalten, und der Munittonsersatz wird wesentlich vereinfacht. Allerdings ersordett, wie die „Köln. Ztg." schreibt, das richtige Einstellen de» Zünders eine erhöhte Aufmerksamkeit der Bedienung und entsprechende Aufficht.
<P Darmstadt, 3. Dez. 1909. Der Zweiten Kammer ging eine Regierungsvorlage betr. Tilgung der Staatsschuld zu. Danach betrachtet es die Regierung als dringend notwendig, eine stärkere Verminderung der Staatsschuld in die Wege zu leiten und solange auch die Aufbesserung der Lehrer- und Beam- tcngehalte zurückzustellen. Die Staatsschuld des Großherzogtums beläuft sich gegenwärtig auf 418 Millionen, wovon rund 351 Millionen auf die Eisenbahnschuld und rund 67 Millionen auf die sonstigen Schulden entfallen. Mit dem Gesamtbetrag seiner Staatsschuld steht Hessen, auf den Kopf der Bevölkerung gerechnet, an der Spitze der Bundesstaaten mit Ausnahme der Hansa- städte. Seither betnig die Tilgung der Eisenbahnschuld etwa 1,5 vom Hundert und es erscheint eine stärkere Minderung vom Standpuntt einer geregelten Finanzverwaltung geboten. Der neue Gesetzentwurf schließt sich hinsichtlich neuer Schulden für andere als Eisenbahnzwecke an den Vorgang des Reiches an. Danach wird eine aus den laufenden Mitteln des Etats zu bestreitende feste Tilgung in Höhe von 1,9 Proz. für werdende Zwcke und von 3 Proz .für sonstige Kapital- aufwendungeir vorgesehen. Die Tilgung der gesamten Eisenbahnschuld soll nur aus dem hessischen Anteil an dar preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschafl und zwar bis zum Betrage von jährlich 2,5 Proz. erfolgen.
Ausland.
T Preußenfurcht spukt in den Gemütern der holländischen Politiker. Diese Furcht gab Veranlassung, daß die Regierung nochmals der Kammer die Erklärung abgeben mußte, das Nordseeabkommen lege den Vertragsmächten keinerlei Verpflichtungen militärischen Charakters auf. Die Preusiensurcht kam auch in den folgenden Fragen zum Ausdruck, die im Parlament an den Kriegsminister gerichtet wurden: 1. Ist dem Minister etwas davon bekannt, ob ein Zeitungsbericht der tatsächlichen Wahrheit entspricht, wonach die Firma Krupp in Essen in der Blähe von Eindhoven, unmittelbar an der belgischen Grenze, Grundstücke erworben habe, um auf ihnen eine Niederlage ihrer Fabrikate zu errichten? 2. Welche Maßregeln gedenkt der Minister, wenn die Frage bejaht werden sollte, zu unternehmen, um die daraus sich ergebenden sehr weittragenden Folgen zu verhindern? Dem Minister war war von den Plänen der Firma Krupp nichts bekannt. Besonders unzufrieden aber sind die Holländer über die preußische Auslegung des Nirder- lassungsvertrags. Auch die Regierung hat die Haltung Preußens als rechtlich unhaltbar bezeichnet. Man glaubte aber, ein höfliches Verhalten Hollands würde in Berlin bessere Wirkung tun, als schroffes Auftreten.
* Der „kaufmännische König" Leopold von Belgien hat jetzt eine Aktiengesellschaft gegründet, in die er seine gesamten Liegenschaften als Anteil eingebracht hat. An der Spitze der Gesellschaft steht ein Kollegium von sieben Baronen. Diese Herren werden sürderhin als Organffatorcn aller königlichen Verkäufe dienen. Die Bilderverkäufe Leopolds, die bisher die Pariser, Londoner und New-Iorler Händler veranstalteten, werden jetzt von dem Kollegium der Barone besorgt. Zu den Bildern ist als Handelsobjekt soeben noch die Bibliothek des Königs gekommen. Auch noch ein anderes Unternehmen verdankt seine Entstehung der Initiative des Königs: Belgien wird eine eigene Dampferlinie von Antwerpen nach dem Kongo einrichten. Die Schiffe dieser Linie sollen für den Kriegsfall be- andere Einrichtungen und Kanonen erhalten. Einige Zeftungen halten diese Gründung für den Anfang zu einer belgischen Kriegsflotte.
* Unter dem Drucke der nationnlfeindlichen uttramontanen Macht, auf Verlangen des Papstes, so schrieb vor einigen Tagen die „Vossische Zeitung", würde dem ehemaligen spani- chen Ministerpräsidenten Maura der Orden
des goldenen Vließes von König Alfons verliehen werden. Als Grund für ein solches Verlangen des Papstes gab die Vossische Ztg. mit geradezu abscheulicher Bosheit an, der Kleri- kalismus wolle König Alfons und sein Volk durch die Ehrung des unbeliebten Maura entzweien und eine Situation herbeiführen, wo Rom an seinen Gegnern blutige Rache nehmen könne. Wie der „New-York Herold" jetzt mitteilt, ist die Meldung, der Papst habe Mauras Auszeichnung vorgeschlagen, ein Schwindel. Wahrheit ist, daß Sennor Moret, der liberale Nachfolger Mauras, selbst dem König Alfons vorschlug, daß dem zurückgetretenen Premier der höchste Orden verliehen werde.
** „Erklärung der Menschenrechte", so etwas bereitet sich in der russischen Duma vor. Dieses russische Parlament ist nämlich in die Beratung eines Gesetzentwurfs eingetreten, durch den die Unantastbarkeit der Person gewährleistet werden soll. In der Vorlage sind alle Bestimmungen in eins zusammengesaßt, die den russischen Untertanen vor willkürlichen Ein- griffen der Regierungsgewalt in seine persönliche Freiheit und sein Privatleben schützen soll. Obgleich durch ein solches freiheitliches Gesetz Ruß- iand nicht über Nacht in der Praxis zu einem freiheitlichen Staate werden würde, dürsten sich doch die Verhandlungen aller Voraussicht nach recht stürmisch gestalten. Die Rednerliste weist bereits 110 Namen auf und verspricht noch ein weiteres Anwachsen. Durch die Verhandlung ist natürlich auch die Judenfrage wieder ausgerollt worden. Gerade darüber, ob die Unantastbarkeit der Person auch auf die Juden ausgedehnt werden soll, dürfte ein heftiger Kampf entbrennen.
* „Säuberung nach Alberti", d. h. ein gerichtliches Vorgehen gegen die früheren dänischen Minister Christensen und Sigurd Berg wegen ihres Verhaltens bei den Betrügereien des Justizministers Alberti, gehört zu den ersten Programm- Punkten des radikalen Ministeriums. Die staats- gerichtliche Anklage wird bestimmt erhoben werden. Sämtliche Parteien, mit Ausnahme der Liberalen, denen die Beschuldigten angehören, traten für die Erhebung der Anklage ein. Der Anklage-Antrag gegen Christensen wird damit begründet, daß er als Ministerpräsident und Verteidigungs-Minister trotz vorhandener Verdachtsmomente nicht verhindert habe, daß Alberti das Amt zu seinem Vorteil mißbrauchte, ferner, daß Christensen trotz der im Reichstage gegen Alberti erhobenen Beschuldigungen es unterließ, eine Untersuchung einzuleiten, und trotz der vorliegenden ungünstigen Nachrichten über die Verhältnisse bei der Seeländischen Bauern-Sparkasse, deren Präst- denk Alberti war, Christensen der Bank aus der Staatskaffe eine Anleihe von lVs Millionen Kronen gewährte. Der Anklage-Antrag gegen Berg wird damit begründet, daß er als Minister des Innern trotz verdächtiger Nachrichten über die Beziehungen Albertis zur Seeländischen Bauern-Sparkasse es versäumte, die Lage der Sparkasse untersuchen zu lassen. Gegen Berg sollen auch zivilrechtlichz Entschädigungs-Ansprüche geltend gemacht werden.
Aus dem Nachbargebiete.
* Brückenau, 3. Dez. Bei einer im Stadtwalbe abgehaltenen Treibjagd, an der vierzehn Schützen und 12 Treiber teilnahmcn, wurden drei Häschen zur Strecke gebracht.
* Hersseld, 3. Dez. Schwere Einbrüche sind in letzter Nacht in Friedewald verübt worden. Mehrere Gehöfte sind heimgefucht worden, und teilweise hatten die Spitzbuben gute Beute. Heute vormittag ist der Eisenacher Polizeihund „Lotte* zur Feststellung der Diebe nach Friedewald abgegangen.
* Griesheim, 1. Dez. Heute nacht erschoß sich in der Karlsftraße der in den 40er Jahren stehende Buchbinder Altendorf. Als Witwer hatte er vor etwa zwei Jahren ein vermögendes Mädchen geheiratet. Weil er jedoch seine Frau mißhandelte und mit Erschießen bedrohte, verließ sie ihn mit ihren zwei kleinen Kindern. Der Unselige machte darauf seinem Leben ein Ende.
* Weimar, 2. Dez. Das hiesige angesehene Bankhaus Schultze ist in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Der Inhaber Konsul Schultze ist seit einigen Tagen abwesend.
vermischtes.
** Unwetternachrichten.
Die letzte Woche ist unter kritischen Witterungsen scheinungen zu Ende gegangen. Am Samstag nach mittag liefen noch zahlreiche Meldungen über Sturm schaben unb Hochwassergefahr ein. Wenn auch ba» Aufhören bes Regens unb die Beenbigung der Schnee schmelze im Gebirge im allgemeinen ein weiteres Stek gen ber Flüsse unwahrscheinlich macht, so haben bi großen Wasserfluten doch schon erhebliches Unheil an gerichtet.
In Kassel wurde die Arbeitsbrücke bei beit Neubau ber Fuldabrücke durch das Hochwasser fort gerissen. Die Bewohner ber unteren Stabt mußten die Keller räumen. Die Schiffahrt der oberen Wese» mußte eingestellt werden. Der Main war um % Meter gestiegen unb trat vielfach über die Ufer. Aü, ber M a s e l lonnten die Schiffe nicht verkehren. Auch Neckar unb Rhein, ferner die Lahn unb Ems stiegen beträchtlich, die Nebenflüsse traten über unb veranlaßten mehrfach Verkehrsstörungen.
Der mehrtägige Sturm hat vor allem an bet Norbseeküste viel Unheil angerichtet. AuS Brüssel wirb gemeldet, baß bei M e ch e l n ein Bauernhaus umgeweht worben ist. In O st e it b e wurde ein Spaziergänger, ber sich auf die Strandpro^ nicnabe gewagt hatte, ins Meer geschleudert unb ist ertrunken. In ganz Frankreich haben die Sttirme erheblichen Schaben angerichtet; an ber Küste find mehrere Barken gescheitert, die Mannschaften konnten sich jedoch retten. Auch in E n g l a n d hat der Sturm große Verheerung angerichtet. Aus Bonn wird gemeldet, daß rin Frühzug, der von Euskirchen nach Dinen fahren sollte, am Freitag, da die Strecke hinter Vettweiß von Telegraphenpfählen unb Drähten bedeckt war, die vom Sturm über das Gleise hingeschleudert touren, nicht bis Düren durchgeführt werben konnte
Schiffsunfälle sinb noch eine Reihe zu verzeichnen. Die deutschen Rettungsstationen auf Helgo< land und in Wanaeroop wurden in mehreren Fällen in Anspruch genommen, um Schiffbrüchige zu retten. An ber französischen Nordseeküste stürzten die zwei Leuchsstürrne von G r o i x ein. Sämtliche Kanaldampfer berichteten von Gefahren, wie man sie fett Jahren nicht mehr gewohnt war. Der Dampfer von Ostende brauchte 8 Stunden für die Ueberfahrt. Der Dampfer „Ella» Bann in", der zwischen der Insel Man und England verkehrt, hat im Mer- seikanal Schiffbruch gelitten, er hatte zwölf Passagiere und zwanzig Mann Besatzung an Bord. Die zur Suche ausgeschickten Dampfer haben auf der Höhe von Liverpool zwei Rettungsboote aufgefunden, die den Namen des vermißten Dampfers trugen, so daß man sich über deffen Geschick keinen Hoffnungen hingibt. Die Insel Föhr, bekannt durch den Kurott Wyk, wurde durch die Sturmflut schwer beschädigt. Bei Kleinmarsch ist der Deich an mehreren Stellen gebrochen. Die nach der Strandhalle führende Standpromenade ist zerstört und die Landungsbrücken sind beschädigt worden. Die Restanrations- hallc und der neue Speiseftal von Redlessens find unterspült worden und eingesiürzt. Aus Cuxhaven !vird gemeldet: Der Geestemünder Fischbampfer „Berlin" hat bei ber Tonne B in ber Elbe bas verlorene Rettungsboot „Vegesack" gefunben unb hier getan bet. In bem Boot befanden sich sechs Leich e n, vier Männer, eine junge Frau und ein Säug- Img. Nach einer Meldung aus Bremen, wurden von zwei Schiffen sieben Personen gerettet, die bis auf eine erfroren sind.
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