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Sari Schütter für die Anzeigen:

3 parzeller in Fulda.

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u"ch-"b°i-°g-: Illustrierte Sonntagszeitung" m«nakbell-ge- „Fuldaer GefchichtsblStter"

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Rotationrdruckund Verlag der Fuldaer Ak- tiendruckerek in Fulda Fernsprecher «r.».

(Zweites Blatt.)

Fulda, Samstaa den 3. Juli 1909.

36. Jahrgang.

Den Jüngern Jahns.

Unfern Turnern ein fröhlicher „Gut heil"!

Darum schloßen vor dreiundzwanzig Jahren, wie auch heute in Fulda den Jüngern Jahns die Herzen in alter Begeisterung entgegen. 2000 Turner aus dem Oberweserkreise ziehen hier ein und 300 Jünglinge und Männer wollen hier kämpfen um den Stolz des deutschen TurnerS' den schlichten Eichenkranz und die Ehrenurkunde. Sie alle wollen uns ein lebenssrisches Bild geben von der kräftigen Entwickelung des Ober­weserkreises und gleichzeitig neue Freunde werben für eine wahrhaft volkstümliche Sache.

Die Feststadl schmückt sich zum Empfange ihrer Gäste. Daß es ihnen hier wohl gefallen möge, ist das einmütige Bestreben aller Kreise der Bürgerschaft, die auch an ihrem Teile alles daran setzen wird, daß die kommenden Tage gereichen mögen derTurnsache zumSegen, demVater» lande zum Nutzen und jedem Teilnehme zur Freude!

sich zu spalten, mehr oder minder „vornehme", mehr oder minder gut gesinnte Vereine und Ver­bände zu gründen. Mit ungeheurer Mehrheit wurden alle diese Versuche und Versuchungen zurückgewiesen. Dem deutschen Turner ist jeder Genoffe, unbekümmert um dessen politische, kon­fessionelle oder soziale Herkunft willkommen, der treue Kameradschaft hält und dem gleichen Ideale dient. Ost hat in den Beratungen der deutschen Turnerschaft die Frage eine Rolle gespielt, ob Turnvereine Politik treiben sollen. Ausschluß jeder politischen Tendenz von der Turnsache hieß der stets wiederkehrende Beschluß.

Unpolitische Zeitläufe

(u) Berlin, 1. Juli 1909.

(Nachdruck verboten.)

Wochen-Rund schau.

bl Fulda, 2. Juli 1909.

Ist Dein geschätzter Schädel, lieber Leser, bei deni Tohuwabohu dec S t e u e r ö e b a i t e n und -artikel noch intakt geblieben? Steht Dir die Tragikomödie noch nicht „bis oben"? Wahrhaftig das Stück, das über die politischen Bretter Deutschlands geht, ist schlecht und langweilig dazu.

Mit dem 13. Dezember 1906 fing es an. Tas Volk wurde künstlich erregt und mit dec „natio­nalen" Phrase düpiert: es kam der Block! Nun mußte ein neuer Völkerfrühling anheben. In den Flitterwochen ging's noch leidlich. Aber bald brach das Mißtrauen zwischen den Blockbrüdern durch, j '"daß Vater Bülow selber den Zank schlickten mußle. Als dann der große Krach den Block-

fneden bedrohte, holte er gar die Rute, der Hans mußte die Grete küssen, und das Vaterland war tvieder einmal gerettet. Da bezog den Blockhim- mel schweres Gewittergewölk, die Finanzceform; da^ Blockhaus wackelte, daß man Angst und Bange haben mußte.

Dreiundzwanzig Jahre sind vorüber, seit in pulba das siebente Turnfest des Kreises lOberweser begangen wurde, und jetzt schickt s»nan sich an, die Feier des fünfzehnten zu be- Zehen, für die seit Monaten und Wochen um­fangreiche Vorbereitungen getroffen worden sind. -Wenn man den Blick rückwärts schweifen läßt, dann offenbart sich gleich, daß in diesen drei- /»ndzwanzig Jahren bedeutende Veränderungen -in Fulda stattgefunden haben, daß sich in dieser ^Zeit das Stadtbild ungemein verjüngt und ver­schönt hat, so daß Fulda vertrauensvoll hoffen Darf, in den Tagen des 15. Kreisturnfestes eine Mnstige Beurteilung in den Augen seiner Be­sucher und Gäste zu finden.

Vor allem werden sie den Eindruck empfangen, daß man in dieser Stadt mit ihrer mehr als tausendjährigen Geschichte und ihrer großen Ver­gangenheit die eminent vaterländische Arbeit der Turnvereine und die nationale Bedeutung des, bevorstehenden Festes zu würdigen weiß. Warm «erden den heute aus allen Gauen des siebenten TurnkreiseS einziehenden aufrechten und sehnigen Gestalten die Herzen entgegen« schlagen. Die Deutsche Turnerschast hat Farbe gehalten durch alle die Jahrzehnte mit Ihren grundstü^enden Wandlungen und vielfachen Entartungen des öffentlichen Geistes. Sie hat ,De« Gral der Mannhaftigkeit, des Frohmutes -und der brüderlichen Weitherzigkeit behütet. Auch an die Turnerschaft trat die Versuchung heran.

Im das „schimpflichste" aller Joche, das des — Zentrums eingespannt. Fürst Bülow hastet wie eine von der Katze verfolgte Maus umher und weiß nicht, wo er entwischen soll. So ist er denn, wie das Verhängnis immer näher zu rücken sckien,' nach erfolgter Ablehnung der Erbanfallsteuer nach Kiel gefahren und hat dem Kaiser seinen R ü cf* jritt angeboten. Ter Kaiser ist aber offenbar oer Meinung aller vernünftig denkenden Poliii- rer und sieht in einem Personenwechsel im Reichs- kanzleramte lediglich den Anlaß zu einer weiteren Verzögerung der schon so allzusehr verzögerten Re- I und hat daher dem Wunsche Bülows nicht stattgegeben. Das werden dem Kaiser alle jene Dank wißen, öle es mit den großen politischen Aufgaben des Tages ernst meinen. Daß es fite ff» Fürsten Bulow keine Freude ist, augenblick- lich Reichskanzler zu sein, das glauben wir gern, aber Fürst Bulow dürfte sich doch vorher nicht darüber getauscht haben, daß der Kaiser sein Ent-- lassungsgesuch abschlägig bescheiden werde. Es daher, was Fürst Bülow mit seinem Rucktrltwgesuch bezweckt haben mag. Die Mei­nungen darüber sind geteilt; das wahrscheinlichste durfte wohl sein: er wollte einen letzten Versuch

> ^hilde, mit dem seines Schöpfers

I polftffches Prestige steht und fällt, den Block zu retten. Ist der Block hin, dann freilich ist es auch zu Ende mit Fürst Bülow. Er wollte den Konser* vattven noch einmal recht einüringlich klar machen, wre ernst es der Regierung und ihm selber mit "Vbr ablekmenüen^ .Haltung gegenüber den „agra- r ■ t^ C^tal-polniichen" Vorschlägen, und der po* lttischen Konstellation sei. er wollte die verstockt Nch mit dem Zentrum gehen lastenden Konservati* L?" «och i’1™ mit einer Tat eindringlich ins Gewißen reden daher die nächtliche ostentative mir dem Entlaßnngsgesuch. In derselben Richtung zielt za auch die vertrauliche Mitteilung an 'die konservative Fraktion. Bezeichnend ist auch, oaß gegenüber den auftauchenden Stimmen, ‘ ?Eastupgsgesuck nicht ernst nehmen wollten, em Offiziosus mit tiefernster Miene er­klären mußte: Fürst Bülow geht jetzt nicht! Aber S » ^En der Tag, da Fürst Bülow ~cr deutsche Michel schaut gewitzigt in 'n . ’fnö ?rtnft vergnügt ob dieses tieffinni­gen Orakelwortes.

Die Monde kamen und schwanden. Versamm­lungen. Telegramme, Protestkundgebungen schock- weije. Da proklamierten die Liberalen, die mehr und mehr enttäuscht wurden, den Streik in dec ftsstanzkornmifsion. Nun wurde die Sache bcenz- nch. Bulow erschien auf der Bildfläche, verkün- oete von neuem den Blockgedanken, und umwarb

die Linke, umwarb die Rechte. Verlorene Liebes- "n ' Konservativen mißtrauten — und mit ™ ^laß — dem „agrarischen" Kanzler und arbeiteten, da mit den Liberalen nicht fertig zu weroen war, mit öem Zentrum. Die National- uberaten waren „nicht so", sie wollten wohl hel- & öJec Lohn die Demütigung

der Rechten, die Garantie für die liberale Aera. in snj? rrie ?" all dein Elend? Nun, das yt doch klar. Wenn irgend wo im deutschen Vater- lck'ef geht, dann braucht man nach U'" Uebeltater nicht lange zu silcheii. Allemal das Zentrum! Es hat die harmlosen Konservativen und K^''llst aus dem Block gelockt . Zentrum und Konservative und zwar die einzigen, die et- positive- geschaffen haben, tut nickts, sie sind die Bosewtchrer. Man stelle sich die Sache vor: Koiiservative und Zentrum arbeiten steuergesetz- aus, tragen allen berechtigten LV mischen Recknung und freuen sich, wenn nur jenmnö vernünftiges Material zur Beurteilung und eventuellen Verbesserung dieser Vorschläge Äderen aber, die Regierung und Hälfte des früheren Blocks stehen mit verschränkten Armen dabei, schauen untätig zu und beschranken sich darauf, immer wieder zu er- bak^' vrr?“ wir die. Sache nicht gemacht haben. Fallt ihnen aber nicht ein, zu fagen, w i e dessen reitet man auf der Erbschaftssteiler herum, einer Sache, die nur politische Machenschaften und Ge-j Im ffe ,0?<f,cr Bedeutung hat auswach- tmwtn nen‘ einem Finanzobjekt von 500 ...illionen macht man Sein oder Nichtsein aus '"rem politischem Eigensinn von der Form ab-

.Tn„ der die Paar Millionen ausgebracht! werden sollen, die die Erbanfallsteuer in ihrer I litten Ausarbeitung einbringen sollte. Wenn! da-, keine politische Verirrung ist, dann gibt es I feine. Dabei, ist das moralische Befinden dieser! Neinsager so nbel wie nur möglich. Liberale und!

Leitungen sind trotz des gewaltiaen! ^tRktakels, den sie anfänglich machten, kleinlaut I hne noch nie, und selbst die volltönendsten Erklä-! machen ^nen keinen Mut

2™» , i Utnb £le Restrerung in chrem vornehm- sten Vertreter, dem Fürsten Bülow, sieht sich schon

lini) ^mlich wesentlich wirtschasts- E der alte Block war X men^eW aus wietschaftIpolitischen Gegm-ftiß. f rn€r großen Reformarbeit ® Gebmte seiner Natur nach unfähig. Ls dÜ^?^E^ der Blockpolttik verkannt, und oieser ,;rrtnm har zur Krisis geführt.

r , rief die Geister, werd ich nun nicht Zauberlehrling bei Goeth?

~'t?, Blockzeister zu rufen, war leicht • aber sie rechtzeitig wieder los zu wenden, das war die B^n^rck 5|mm politischen Zaubermeister Bismarck ist mehrmals Las rechtzeirige Bannen L^ufmien Geister gelungen; Lehrlinge und Klippe leicht Litern.

sich vor, daß er nicht leibst au»geschaltet werde.

ben^e£^toen^,.na gewöhnliche Le-

oen ist die. Wenn dir etwas quer geht und dein b@d^lrfc?reiten stößt, so lasse dich

90101 Freunden, die Gegner schimpfen oder über das un- ^H'sksal jammern, sondern nimm nickt s-.^ c£,rbte und Prüfe dich, ob du gemacht hast! Hast du die erkannt, Ser hast du ^'cherhert die Augen verschlossen?

Bedürwiitt^ urt0 den neuen

£. rweckmaß^ angepaßt, oder hast

du sechstgesallig geglaubt, dasi die Well sich Lei- nem alt«i Brauch anpassen werde?

^Jri^er.. 'st ein gefährliches Gewächs, nämlich durch die Versuchung, sich auf diesem Grunzeug zur Ruhe zu legen. Das gilt nicht Politiker und Künstler, sondern auch für Geweirbeirevben.de und Familienvät« aller Art. Wenn einer Erfolg gehabt hat, so meint rlm“ un5 könne es fortan gar nicht

2E e3' wie mancher Rmnreiter, der einen Vorsprimg errungen hat und nun auf sich um schaut, um sich an der Rucksta^igkeit sernEk Wettbewerber zu werden. N isser Augenblick der selbstgefälligen Nochläffig-'

preußische L a n dtag ist inzwischen nach Hause gegangen, nachdem er in den letzten Sitz- ,"'f0en beider Häuser das Berggesetz und die i Enipeliteuernovelle endgültig verabschiedet hat. ^ei preußische Landtag kann auf eine ebenso ar- tolerr erfolgreiche Session zurückblicken, allerschwerstem Gewicht und von den ^^ölichstev Schwierigkeiten, wie die Beamtenbe- nW’fr u.nb öte entsprechenden ©teuer- nobenen er mit einer Leichtigkeit, einer Ein-

1 nb etn£.r Sachlichkeit erledigt, die für

i den Reichr,mg vorbildlich sein könnten.

r D'e Zweibundmächte Rußland und F r a nk- DMilik Gebiete der auswärtigen

S uberau» eifrig. Frankreich fetzt in Ma- Sruft affer Macht ein, um seinen

Unflufe ertoettecn, Rußland „durchdringt" I Persien friedlich. Beide haben die e BeeiÜflus- ftsung, der auswärtigen Politik sehr nötig; denn 'mauern steht es hüben und drüben gleich un- ^ ^ehm aus v,n der französischen Marine gibt nLrtrts" bDn ^Q8 3“ Tag bedenklicheren Skandal über die grenzenlose Verlodderung der Seever- burA Bestechungen von Beamten

ourch Lieferanten usw., und in der russischen Ar- EFSäW't Wn kürzlich entdecktidätzin oen letzien 30 Jahren in der Hauptintendantur «ÄÄe», s« -ZK K

Wenn ein Minister fällt, so habe ich NlEc ichrliches Mitleid, — auch wenn er mein Gegner war. Der Minister ist auch ftiu Mensch, und für jeden Menschen ist es unan- Fend'^nn er seine Bestrebungen zusammen- hrechenfi^t und Set Snte treten muß. Er wird ,ausges-^ftet und der gesunde Mensch hat doch Wunsch, eingeschaltet zu bleiben, wei- Ivr zu wirren und zu schaffen.

steilich schon beim Antritt Amtes auf den schmerzlichen Ab- ^^gefaßtsein. Das ist der Dorn an der Rose & Herrlichkeit. Er darf nicht

M das Gluck hoffen, „m den Sielen zu sterben". M M'vpter müssen vor dem Verschleiß Wrer Kräfte den unerwünschten „Berufsivechsel" vornehmsn. Wir gewöhnlichen Sterblichen rech-

N aarvus, daß mir der Tod oder das ihm Un3 ieennen werde von öle uns beglückt, wenn sie auch öeuckt. Auch die gewöhnlichen Beaiw ^L ühen fe t auf ihrem Dienststuhl; sie können

Atlassen werden, wenn sie ihrer Pflicht ordenimch nnchkonimew, und wenn sie in eine eh|XeM?"tnS-^rU[en i° ist öas immer krünkÄ^. über den sie sich freuen, aber kein „ dlbstreg. Einem braven Beamten ist $$ etne bittere 5cintfu($>un<T todtn er ^stor seine Arbeitskraft schwinden ß; ‘ ur$. si^ genötigt sicht, sich pensionieren zu Men Dum begleiten ihn freilich die herzliche 2 ß°Ee9en Vorgesetzten, chß

?uige den wohlverdienten, ehcenvol- fi?if?Stt^ens6ett m°3e; Aber sehr hau- ßch °,U ÄÄ‘4 »'S

Mühen und Sorgen befreit ist und auch keine Ge- wissenZbisse hat. Ec weiß ja, daß er nur dem unerbittlichen Verhängnis der Altecsschväche oder smes Siechtums Hai Weichen müssen; seine Ifüuld ist es nicht, er ist sich keines Irrtums oder Mißgriffs bewußt, dec ihn aus der Bahn geluorfen hatte. Der Minister aber, der aus so­genannten politischen Gründen seinen Abschied Nehmen nmß, har zu dem übrigen Aerger noch den nagenden Zweisel: Bist du nicht selbst schuld deinem Sturze? Hast du nicht' selbst durch Schwachheiten und Unklughetten deine Stellung vorzeitig unhaltbar gemacht? — Diese Selbst- krink macht m der Regel den Abschieo von dec Mmiitechnrlichkeit bitter, auch wenn Exzellenz ch°"p?n Anfang an mit der Vergänglichkeit die­ser Wurde gerechnet haben.

o Natürlich bat ein Minister eine beträchtliche Verehrern und Anhängern. Zum Teil find e» ehrliche Bewunderor, zum Teil berech­nende Parteigänger» Sie werden von beim Sturze miwetrofsen und sind deshalb ergrimmt Perfonen oder Parteien, die nach ihrer Ansichr dem herrlichen Mann ein so grausames Geschick bereitet haben. In diejsec Stsminunq mächtig geschimpft über die angeblichen dec einen Hand wird zugleich da» Weihrauchfaß geschwungen vor der gefalle­nen Große. Die Sache wird so dargestellt, als

Mischung von Dummheit urch Bo-Hert ein solches Derhalrnis habe herbei- ÄrÄ- scheidende Minister selbst »Ä nh> öollkonmien fehler- und tadellos hinge- stelltz al- ein Opfer von blutenweiher Unschuld.

E» gibt ferne Menschen ohne Schwäche Jrr- nL™5Är' Efkh glaube nicht an die' Voll- kommenheit der regierenden Mnistec und des- ^lb auch nicht an die Schuldlosigkeit der fallen- den Minister., Unter „Schuld" verstehe ich da äSm“ Mschte Handlimg, die das Ge- wißen belastet; nem, es handell sich um die Misi- griffe, bte auch dec beste Mensch mn guten Glau- ben machen kann. Dec brave ManN, der auf

einen schwierigen Posten berufen wird, tut was r kann. Aber mehr, als er kann, kann er nichi ^;G,C-/tirnn nicht mehr sehen, als ihn. die stuies Auges ermöglicht; er kann ' urteilen, als ihm die Feinheit sei­

ner Denkkrast gestattet, und er kann nicht mehr Hxm, als seine Hand zu fassen vermag. Jedem ^taubgeborenen sind Grenzen gezogen in feinem Vermögen zu denken und zu handeln. Je höher f"nrL^CnLI chn stellt, desto größer find die An­forderungen, desto schneller kommt er an die ©renae. stmec Leistungsfähigkeit. Vor allem ist das bei oer Mmistertätigkeit der Fall da ein s^ sostwährend vor neue Aufgaben si^l. und unter stets wechselnden 93er- m gegebenen Mitteln den wach-

i BeSurfnisson der Zeir genügen soll. Was geftarn schon und klug gewesen sein mag, kann nnir*6 ^"öulanglich und morgen eine Verhängnis- TO^As5ÖUa!fl-x'rns. SBer in feinen Ideen und Methoden rastet, der rostet, und wer sich den Windungen des Weges nicht anzupaffen weiß ae- £lten Automobil in Mn Graben. Fürst Bulow hat vor 2% Jahren als er mit tausend Masten in den Wahl^an' schiffte etae fitangaröe Rode gehalten über die HoLcung damats %' ^tne ®er^rcr sagen, er habe Ä? bovdevung des Tagßs musterhaft kam em anderer Tag; und der ‘„j“? stellte ganz neue Forderungen, und da Zeigte sich, daß die alte Manier und die alten Kräfte Siefen Forderungen nicht mehr ae- >c^r/Eken. Die neuen Verhältnisse und Be- tour en "rcht richtig erkannt und ein-

* » ergab sich Einseitigkeit, Befangen- und Mißgriffe, die im

9 uS“ 'uogen, Wachsein im Fortgänge, nicht^rechrzeiitig Einhaft getan wird, zu riesige Lawinen an. Die Wurzel der Jvruna und Vemnrrung war der Kerfud? mit dems?L ^Evoller Nachhilfe einige poli- ^che. Gesetze gemacht hafte, auch w i r t s ch a f t s- Polirische Gesetze zustande zu bringen. Die