Küdaer W Zeitung
Monatsbeilage: „Fuldaer GefchlchtsblStter"
woch-nb-itae«: „Illustrierte Lsnntagszettung"
36. Jahrgang
Fulda, Mittwoch deu 30. Juni 1909
M 145.
Erstes Matt
Jinpigen: Vie et» fpaltige petltreste »»er bereu ROM« zs pfg. Reklamen diepetrtreile 25 Pfg., bei Meder» Holungen wird entfpr.
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RotationrdruSund Verlag der Fuldaer Al» tiendrmkerei ht Fulda Fernsprecher Mr.».
da der von ihm ins Leben gerufene Blo ck ich absolut unfähig erwiesen hat, die ,roße nationale Aufgabe der Finanz- Reform zu lösen. Bei der erste» großen Auf- 8abe, die dem Block gestellt war, versagte er läglich. Und nun wollen die Helden, die immer mit dem Worte „national* prahlen, den Konservativen Borwürfe machen, wenn sie im Augen- blicke größter Not des Reiches die unfruchtbare Blockpolitik aufgaben, eine Politik, die nur ver- tand, Schulden auf Schulden zu machen, aber rotz monatelanger Würgerei der Sanierung der Reichsfinanzen auch nicht einen Schritt näher kam.
Und dieselben Helden bringen es auch fertig dem Zentrum allerhand hinterlistige Pläne anzudichten, weil es der Not des Reiches nicht untätig zugefehen hat, sondern rettend einsprang. Hätte das Zentrum, dessen Mitarbeit man mit allen Mitten zu verekeln und unmöglich zu machen suchte, tatenlos zur Seite gestanden, wir hätten das Geschrei hören mögen: nun hilft es dem Reiche, jetzt stimmt es wieder nicht. Schämen sich die Leute eigentlich nicht, ein Gebühren „national* zu nennen, das darauf hinausläust, das Vaterland im Sumpfe stecken zu lasten?
Den Konservativen wird zum Vorwurf gemacht, daß sie dem Zentrum geholfen hätten, den Kanzler zu stürzen. Wir wissen uns von kanzlerstürzerischen Absichten gänzlich frei. Wir wissen, daß wir auf das Bleiben und Kommen eines Kanzlers nicht den geringsten Einfluß haben. Daß wir für den Fürsten Bülow nicht gerade die wärmsten Sympathien haben können, darüber wird sich wohl niemand wundern. Wir können aber auch nicht einsehen, daß die Person des Fürsten Bülow so wertvoll fei, daß ohne ihn das Reich zu Grunde gehen müßte. So viel gute Dienst« hat er dem Reiche wahrlich nicht erwiesen. Aber, daß wir seinen Sturz wünschen sollten, dasür fehlt der Grund. Wer glaubt denn, daß wir unter seinem Nachfolger besser fahren würden? Die Tatsachen der Geschichte sprechen doch zu deutlich, so daß man nur politische Kinder damit schrecken könnte, das Zentrum könne einmal im deutschen Reiche zur „Macht* gelangen. Es ist doch nicht die Person des Kanzlers, welche den Kurs der deutschen Politik bestimmt. Wir wußten, was wir vom Fürsten Bülow zu erwarten halten, wir wissen aber nicht, was fein Nachfolger uns bringen wird. Wird auch er kommen, als „unbeschriebenes Blatt", mit Hilfe des Zentrums seine „Verdienste"^ erwerben, um uns dann mit dem Fußtritt zu belohnen?
rrscheini täglich m» Aurnahme der
und Feiertage, viertel- Mrlicherverugrprelr ohne vringerlohn und Bestellgeld in Fulda sowie auswärts X-SOiHL
öeraniw. Redakteur: Lark Schütte,
Kinder von den schulpflichtig! zu trennen, wodurch die Kinder gut gelüftete Räume erhalten. Die Trennung macht die Anstellung einer weiteren Schwester vom 1. Juli ds. Js. ab erforderlich. Die Anstellung wurde genehmigt mit eine»
Kollegiums sowie Herr Gas- und Wasserwerksdirektor Mewes teil. Der Magistrat war durch die Herren Beigeordneten Müller und Halbleib sowie Herrn Stadkbaurat Schirm eyer vertreten. Den Vorsitz sührte Herr Stadtverordneteu- vorsteher Gegenbaur.
1) Mitteilung von Eingängen. Dem Kollegium ist vom Hauptausschuß eine Einladung zum Kreisturnsest zugegangen. — Die Stadtverordneten haben vom Magistrat je ein Exemplar der Schrift von Schulte-Naumburg „Die Entstellung unseres LarLes* erhalten. — Herr Kräh bittet einen von ihm gestellten und von drei Stadtverordneten umerttützten Antrag: Den geplanten öffentlichen Verkauf des „Kesselhoses", des freien Platzes beS früheren Schlachthauses, ! zu vertagen, auf die Tagesordnung der nächsten ! Sitzung zu stellen.
2) Schreiben des Herrn Stadtbanrats um ! Entlassung aus dem städtischen Dienst mit dem 15. August d. Js. Die Versammlung nahm Kenntnis von einem Schreiben des Herrn Stadtbaurats an den Magistrat, worin er bittet, ihn zum 15. August aus seinem Dienstverhältnis zu entlassen, da er sein neues Amt in Münster i. W. bereits am 16. August übernehmen müsse.
3) Bennlligung eines Zuschusses zu der landwirtschaftlichen Kreisausstellung. Für die landwirtschaftliche Krersausstellung bewilligte das Kollegium eine Zuwendung aus flDtischen Mitteln in Höhe von 400 Mark.
4) Annahme einer weitere« Schwester für das Waisenhaus. Nachdem Herr Sanitätsrat Dr. Raabe ans gewisse Mißstände im Waisenhanse aufmerksam gemacht hat, ist man nach Besichtigung des Hauses zu dem Entschluß , gekommen, die etwa 15—20 nichtschulpflichtigen
0 Unwiderruflich!
Der Entschluß des Fürsten Bülow, aus ,em Amte zu scheiden, ist unwiderruflich, luch die »Nordd. Allg. Ztg/ versichert es jetzt in vlgender hoch offiziöser Erklärung:
Von einigen Blättern ist versucht morden, die am Samstag ergangene Mitteilung über den bevor- rehenden Rücktritt des Reichskanzlers Fürsten von Bülow in ihrer Bedeutung abzuschwächen. 3ut weiteren Klarstellung bemerken wir das folgende:
Der Reichskanzler hat den Kaiser um seine so» ortige Entlassung gebeten. Seine Majestät hat sich ur sofortigen Erfüllung dieses Wunsches nicht jtt entschließen vermocht und hat den Reichskanzler tnter warmer Betonung seiner großen, in zwölfjähriger Rinistertätigkeit der Krone und dem Lande geleisteten Hienste dringend gebeten, sein Amt noch so lange lt führen, bis die Reichsfinanzreform, deren Erledi- ung eine nationale Notwendigkeit sei, zustande gerächt wäre. Der Kaiser hat fich dabei von der Heber» xugung leiten lassen, daß es am allerersten dem fürsten Bülow gelingen werde, das Werk unter Ad- oeisung der dem Gesamtinterefle schädlichen und daher str die verbündeten Regierungen unannehmbaren »teuervorschläge zu Ende zu führen. Dem Ersuchen es Kaisers hat der Reichskanzler sich nicht entziehen ollen. Jedoch ist er mit Rücksicht auf die politische kniwickelung, die durch die Abstimmung über die Erb- chastssteuer ihren Ausdruck gesunden hat, unwider- luslich entschlossen, alsbald nach Erledi, ,ung der Finanzreform aus dem Amte zu chriden."
Wir haben also en d gi ltig damtt zu rechnen, ^ßFürst Bülow von seinem Kanzlerseffel herabsteigt. siemütlich war es für ihn ja schon lange nicht nehr da oben. Wann er nun zurücktreten oird, das bleibt trotz des bestimmten Tones der offiziösen Note noch im Unklaren. Er soll erst sehen, „alsbald nach Erledigung der Finanz- «form". Ja, aber wann wird die Finanz» «form erledigt sein?
Die liberale Presse zeigt dem Kanzler einen Weg, der fein Verbleiben im Amte doch noch et» möglichen soll. Da er beauftragt fei, eine „an» lehmbare" Finanzreform herbeizuführen, so werde r voraussichtlich doch nicht daran vorbeikommen, »en Reichstag auszulösen, und bann sei es sogar notwendig, daß er die Geschäfte weiter führe, jedenfalls, einen Nachruf zu schreiben, ist es noch licht an der Zeit.
Das allgemeine Thema der streßerörterungen st die Untersuchung der Gründe, die den Kanzler zu seinem unwiderruslichen Entschlüsse ebrängt haben. Fürst Bülow nennt selbst den läheren Anlaß: die Rücksicht auf die politische fntroicfiuna, die durch die Abstimmung über die Erbschaftssteuer ihren Ausdruck gesunden hat. Die Abstimmung als solche brauchte noch kein Nrund zum Rücktritt zu sein, sie wurde es ers -adurch, daß die Liberalen keine Finanzreform ,hne Erbschaftssteuer wollten und der Reichs» 'anzler sein Geschick an den Bestand einer Mehrheit mit den Liberalen gebunden jatle.
Wie weit er damit richtig gehandelt hat, ob «ein Verhalten vereinbar war mit den verfassungs- inäßigen Grundlagen feines Amtes, steht heute ilicht mehr zur Erörterung, genug, er hat es getan, und da bildete allerdings sein Rücktritt sie logische Konsequenz. Das ist ihm ja mm »er liberalen Presse auch deutlich genug zu Ge-
Nordlandsfahrt zu verzichten undnurl in der Nähe der deutschen Küsten an Bord der „Hohenzollern* zu kreuzen. Die innerpolitische Situation und das Schicksal der Reichsfinanzreform sollen zu diesem Schritte die Veranlassung gegeben haben.
Wie die ,Voss. Ztg/ erfährt, ist an unter- richteter Stelle von einem völligen Aufgeben der Reise nichts bekannt. Wohl aber sei möglich, daß die Reise hinausgefchoben wird.
** Berlin, 29. Juni 1909. Eine einheitliche Bergaufsicht wird im Reiche eingesührt werden, womit einem allen Wunsche des Reichstages Folge gegeben wird. Die verbündeten Regierungen denken auch an eine allgemeine Lohn-Statistik für den Bergbau. — Das Gesetz über die Feuerbestattung soll der ,Frankf. Ztg/ zufolge nun fertig sein und dürfte dem Abgeordnetenhause im Herbste zugehen. — Eine neue Prüfungs- Ordnung für Kreisärzte, die unter dem 24. Juni ergangen ist, wird im,Reichsanz/ veröffentlicht.
** Der Kaiser wellt noch in Kiel. Er nahm dort in den Tagen an verschiedenen Veranstaltungen der Kieler Woche teil, außerdem hörte er wieder-
ve»tfch«s Reich.
* Keine Nordlandsreise des Kaisers?
Der ,Kreuzztg/ zufolge hat sich der Kaiser ent- schloffen, in diesem Sommer auf feine alljährliche
p. Zu bett Kompromißverhaudluugen mit her neue» Mehrheit will das „Berliner Tag-bl." aus gut unterrichteter Quelle erfahren haben, daß der Reichskanzler die Erklärung, daß die Kotierungssteuer, die Mühlenumsatzsteuer und dec Kohlen- auZfuhrzoll unannehmbar seien, nicht nur für sich, sondern für die Verbunderen Regierungen abgegeben habe. Hierüber bestehe zwischen dem Reichskanzler und dem Bundesrat vollständiges Einvernehmen.
(*) lieber die nächsten Absichten des Fürsten Bülow glaubt der „Berliner Lokalanz." mitteilen zu können: „Fürst Bülow hat immer einen Unterschied gemacht zwischen seiner persönlichen Siellungnahme und zwischen der des Bundesrats zur Reichsfinanzreform, er wird also seinerseits nichts einwenden gegen ein Kompromiß des Bundesrats mit der neuen Mehrheit des Reichstags, auch wenn er persönlich einem solchen nicht znftim- men könnte. Als wahrscheinlichen Ausgang der Krise hat man anzunehmen, daß eine solche Verständigung zustande kommi unter einer weitgehenden AbänderungderKotierungssteuer oder unter Annahme einer anderen durchgreifenden Börsen st euer, an der die neue Mehrheit unbedingt festhalten will." Fürst Bülow will sich demnach selbst an Kompromißverhandlungen über das Zustandekommen der Reichs- ftnanzreform nicht mehr beteiligen, aber einem Kompromiß zwischen Bundesrat und Reichs- tagsmehrheit sich auch nichr widersetzen. Mit dem Burchesrat scheint Fürst Bülow gegenwärtig nicht gut zu stchw, der Ton verschiedener offiziöser Auslassimgen, wo von der Möglichkeit der „TchZavouierung" des Reichskanzlers die Rede ist, läßt darauf schließen. Wie die Saale-Zeirung (Nr. 293 vom 26. Juni) auf Grund einer Zuschrift aus Abgeordnetenkreisen berichtet, toerfce dort „glaubhaft versichert, daß Fürst Bülow die kaiserliche Aus lös u n g s o r d er in der T af ch e gehabt habe, daß aber der Bundesrat seine verfassungsmäßig erforderliche Zustimmung zru Auflösung in einer am Mittag des 24. Juni (dem Tage der Abstimmung im Reichstage) abgehaltenen Sitzung nicht erteilt habe." Auch unter Berliner Mitarbeiter will wissen, daß der Reichskanzler zur Auslösung des Reichstages bereit war, die Ermächtigung des Bundesrais dazu aber nid}t gefunden hat.
• Der Reichskanzler empfing am Monrag den konservativen Reichstagsabgeordneten Frhrn. v. Richthof en, den Sprecher der Fraktion in der Finanzfrage.
nüte geführt worden. . ,
Es wird berichtet, daß Fürst Bülow in Kiel f'ein Rücktrittsersuchen damit begründet habe, die Konservativen hätten ihn im Stiche gelassen. Was soll das heißen? Die Stellung 3t8 Reichskanzlers des Deutschen Reiches ist doch picht abhängig davon, daß die Konfnvaliven dm von ihm vertretenen Vorlagen zustimmen. Fürst Bismarck ist es in ähnlicher Lage gar nicht eingefallen, zu gehen. Aber Fürst Bülow hat erklärt, daß er nicht gewillt sei, die Geschäfte so zu führen, daß der Liberalismus ausgeschattet werde. A u ch eine Idee: den K o n s e r v a t i o e n einen Vorwurf daraus zu machen, daß sie bte Stellungnahme zu einer Vorlage nicht davon abhängig gemacht haben, wie der Liberalismus zn ihr steht! Und dabei sollte gerade diese Vorlage dazu bienen, die Macht des Liberalismus über die Konservativen zu erweisen, den liberalen Gedanken zur Herrschaft zu bringen!
Die ,Pofth das Hauptorgan der Reichspartei, war gestern noch ehrlich genug, zuzugestehen, daß Fürst Bülow zu feinem Rücktritts gedonken offenbar nicht blos durch die Ablehnung der Erb- anfallsteuer im Reichstage veranlaßt worden fei, den Ausschlag habe vielmehr die Selbstaus- schaltung der Nationalliberalen gegeben. Heute allerdings hat sie das schon wieder oergeffen und schiebt die ganze Schuld den Konservativen zu. Sie macht ihnen zum Borwurfe, >aß sie nunmehr den Block endgiltig zerstört atten.
Damit kommen wir zu dem Angelpunkte bet ganzen Situation. Der Block ist gesprengt, deshalb das Gejammer und Gezeter! Bülow ist letzten Grundes um feine Entlassung einoekommen.
von mehreren mit Revolvern bewaffneten Personen ein Attentat verübt. Der General wurde schwer verwundet und seine 19jährige Tochter die bei ihm war. Hieb auf der Stelle tot.
5ta-tveror-neten-9ersamU!n«g.
) Fulda, 29. Juni 1909.
An der gestrigen Sitzung der Stadtverord- neten-Versarnmlung nahmen 20 Mitglieder des
holt Vorträge.
* Heranziehung zur Gemeindeeinkommensteuer. Der ,Reichsanzeiger^ veröffentlicht das Gesetz über die Heranziehung der Beamten, Elementarlehrer und unteren Kirchendiener in Preußen zur Gemeinbeemkommen- steuer. Diese Beamten werden nunmehr in den Gemeinden zur Einkommensteuer gleich den übrigen dieser Steuer unterworfenen Personen herangezogen werden. Werden Zuschläge in höherem Betrag erhoben, so trifft der Mehrbetrag der Zuschläge nur den auf das außerdienstliche Einkommen entfallenden Teil beS Steuersatzes. Werden besondere Einkommen» steuern erhoben, so darf der Steuersatz, soweit er das dienstliche Einkommen trifft, nicht über
»Sät
Inrnph? Xen Anlraa aesseltt der süd» an der Gasleitung im Hartmmm'schm Hause aus. deutschen Wünschen entgegenkommen will; es ^nächst
handelt sich um Die Definition des Malzbieres, dazu nicht^^rpflrcht^DleVorlc^e gcht zunächst um den Zusatz von Zucker usw. Fsmer wurden «n ^ ^ u^ WMeMerks-Auvschuß, einige Zusätze beantragt zu den KommrssionS- . 6) Pro ekt über ^^"Elagee,ner feuer beschlössen, von denen der eine bestimmt, daß die fe,ten TrePpe lm Stadtfchul-Gekm.de und Nach- von den süddeutschen Staaten anstelle der Brau- beMÜtgmrg der Mehrkosten^ In denl autz«. steuer zu zahlenden Ausqleichsbeträge für 1909 ordentlichen Etat find..8000 Mark stir die Neu. nicht höher als die des" Vorjahres fein dürfen, anlage einet sssssrs'sts» Drep nn Stadtschul- - Abg Dr. Burkhardt (Wirtschaft!. Vgg.) Gebäude eingestellt worden. Eme Ortsbe sicht.- beantragt zur Parfümsteuer eine Herabsetzung gung hat du Anlage ein« Treppe nic^t aüetn der Steuersätze (10 Pfq. bis 7 Mk.): Graf nach dem Hose, fondm. auch nach der der Schul- Brud ewo (Pole) will von der Parfümerie- str-ß« zugewandten aA.mA
steuer befreit wissen solche Mittel, die auf ärzt-! wendig erwiesen, wodurch ^^«Mftenanschlag siche Anordnung in den Apathien hergesteltt auf Mark erhöht. Der Magistrat bean
werden tragt Bewilligung dieser Summe. Dre Kosten
V Kolonialsekretär Dernburg ist soeben in sollen auf Anleihe genommen werden. Der Bau^ Begleitung fernes Unterstaatssekretärs v. Linde- ansschuß hat zwar nach den »W'WM beB Pisst in Posen eingetroffeu, um dort Ansiedelungen Referenten die nachgeforderten bMO Markbe- ru besichtigen. Das geschieht zu dem Zweck, willigt, ist aber ber Ansicht, daß an einzelnen festzustellen, inwieweit die Erfahrrmgen mit ber Positionen des Borarychlages, die alle zremlich Kolonisation ber Ostmarken auf die Befiedelmrgs» reichlich bemessen seien, noch Ersparnisse gemacht verhä tmffe in Deutschostasrika anzuwenden sind, werden konnten. Hnr Fritz rechnet aus bei»
Professor Levy v. Halle, der bekanntlich bis Voranschlag heraus, daß an zwei^Posi. vor kurzem im Reichsschatzamte tätig war und ttonen 7&0 Mark gespart werden konntest, die Agitation für die ginonjcefom belried, ist sodaß nur 13,250 Mark zu bewilligen bezw. am Montag an den Folzerr einer Operation ver- 5250 M. nachzubewilligen seien. Redner stellt stör den. Er gehörte zu den „Flotteuprofes- eine« bahinzehenven Antrag. Herr Beigeord- foren", d. h. M den jüngeren Gelehrten, die um neter Halbleib führt aus, baß ber Magistrat, die Wende des Jahrhunderts mir großer Be- Borlage überraschend gekommen fei, nur
geisterung für die neuen Fkottenbaupläne der Re- Herzens fich zur Bewilligung ber 6000
gienmg einfrten nna dann sehr schnell eine Pro- hLe entschließen können. Der Herr. ,e" + y* Urteil wer »en -N° Sl
Es ist bekannt, daß von kaum einem Blatte i chrsschuß des Itagistrats dar^egt, daß sich der Blockreichstag so enthufiastssch begrüßt wor- i?fien^Wmn Ät der
den ist, als von dem fanatssch-protestantsschen
,Reichsbotew. Um fo interessanter ist sein Durchbruch gemacht werde versine man eme Eingchändnis, daß „mit dem Reichstag, wie brauchbare Wohnung für de». SchaDiener und Iroir ihn haben, überhaupt Nicht mehr w«sse m der ersteni ®tage nne zu regieren* sei. - Da ist der Blockreichstag geben. Es »«de som t nochmÄs em Koftm wohl gar noch schlimmer als der alte Reichstag, <™froanbk. 7000 _noln’e^
„bradlt lSer wirt mm i*t wohl d-„ d-b- befitmml M iich MG« füeujen
f»o*B «ff*1 Edm ein ».Urtttrt -krtrim.rt Md- 1-°-; -fl-gedw
__' ' — Tausende erfordern, reiflich gu erwägen, so vay fie Mitelfltth mit gutem Gewissen herübergegeben werden
aH>iuHV. könnten fiett Kräh reale an, die Arberten
* Nihilisten-Attentat. Auf den bei der revo- ^vergeben. Herr Dr.
lvtionären Partei Eßliebigen GenerÄ Sltrn J berSöbS stach derStrcche
icrnbe in einer der belebtesten Straßm Warschaus ^twenbig sei. Herr Beig. Halb leid: Der
Antrag dazu ist wohl aus ber Stadtverordneten» Versammlung hervorgegangen. Ich sagte vorhin schon, baß wir im Magistrat die Ausführung des Projekts als notwendig anerkannt haben. Der Durchbruch geschieht im Interesse und zur Sicherhett der Schgilkinber bei Feuersgefahr. Nachdem wir in der Stadtverordueieuversammlung aiss bas bringende Bedürfnis, einen Ausgang nach ber Schulstraße zu schaffen, aufmerksam gemacht