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wochenbettager „Illustrierte Konntagszeitung

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Fulda, Mittwoch den 26. Mai 1909

36. Jahrgang

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Handel und Industrie.

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* Frankfurt, 24. Mai 1909.

W. Krebs berichtet über „Sonnentätigkeit unj Witterung in den Monaten April und Mai. —> Experimentier- und Beobachtungsecke. — Aus­kunftsecke. — Bücherschau. Reicher und gediege­ner Inhalt kennzeichnen auch dieses Heft wieder- Wir weisen unsere Leser wiederholt gerne auf dir zuverlässige und sachkundig geleitete Zeitschrift hin.

monotsbcuage: „Klldaer Geschlchttblötter"

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sich in herrlichster Blütenpracht. Das ist auch bei den Birnbäumen der Fall. Die Zwetfchm zeigen im allgemeinen etwas weniger Blütenschmuck. Das Getreide bleibt bei dem RegenmangÄ in seinem Wuchs erheblich zurück. Auch in Gär-, ten und auf Wissen ist die Vegetation sehr ge-

Niederwald, 25. Mai 1909. Eine der ältesten Feuerspritzen des Kreises Kirch- Hain besitzt wohl die hiesige Gemeinde. An der Rückseite des mit Schnitzerei verzierten Spritzen­kastens sicht die Inschrift: „Durch Fleiß und Arbeit stehe ich, Meister Johann Georg Bach und dessen Sohn Johann Philipp Bach von Solms Hungen verfertigten mich 1751." Trotz des hohen Alters von 158 Jahren ist die Spritze noch gut er- halten und hat sich bei manchen Bränden der letz­ten Jahre stets gut bewährt.

* Limburg, 23. Mai 1909. Hier wurde auf der LiuEurgerstraße in Elz der 10jährige Knabe Adam Sabel von einem Automobil, das mit acht Personen besetzt war, überfahren. Der Knabe erlitt schwere Verletzungen am Kopse und wurde in das Krankenhaus gchracht. Der Besitzer des Automobils, ein Bergwerksdirektor aus Siegen, erklärte sich sofort zur Entschädigung bereit.

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Das vorliegende Heft 15 enthält eine sehr in­teressante geistreiche Abhandlung über „Behar- rungsgesetze" von Prof. W. Weber, weiter die Fortsetzung von Prof. Morins lebendigen Reise­schilderungen „Unter der Trqpensonne", eine Studie über „Rotation und Gestalt des Mondes" von Leo Santifaller. Dr. F. Knauer gibt eine eingehende Darlegung des „Werde­gangs der Terrarienkunde". K. Z ach e r l bchan- delt das aktuelle „Problem einer künstlichen Welt­verkehrssprache" mit besonderer Berücksichtigung des Esperanto in seiner reformierten und verbesserten Gestalt. V. Baumann verbreitet sich über „Unterwassersignale". Kluge gibt einen Beweisversuch für den „Fermatschen Satz".

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* Italiens Flottenetat. In einer der italieni­schen DÄutiertenkammer eben zugegangenen neuen F'lottenplan fordert der Marine­minister zu den bereits bewilligten Kriegsschiff- baufonds von 293 Millionen einen neuen Fonds von 146 Millionen, im ganzen also 440 Millio­nen. Vier Dreadnoughts und eine entsprechende Anzahl Torpedoboote und Unterseeboote, sowie einige Schwimmdocks sollen gebaut werden. Die Ausgaben verteilen sich auf die Zeit bis 1916.

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• Frankfurt a. M., 24. Mai 1909. Amtliche No-

hielt am SamStag in Manchester eine Rede über die Panik, die man durch Gerüchte über Kriegs­schiffe, Luftfahrzeuge und andere Popanze mehr Hervorrufen wolle. Die Regierung sei zu Verteidi­gungsmaßnahmen entschloffen. DaS Land solle sich von seinen veranlwortlichen Minister» Vorschriften geben lasten, nicht aber durch eine Gesellschaft von sensationslüsternen Journalisten.

Deutsches Reich.

----- Aus der nationaNiberalen Partei ist der Abg. Dr. Heydweiller wegen abweichender Ansichten über die Reichserbschaftssteuer ausgetre­ten. Er hat auch sein Landtags Mandat für den Unterlahnkreis niedergelegt .

0 Der Verband kathol. kaufmann. Ber­einigungen Deutschlands hat soeben eine 93er- bands-Statistik herausgegeben, die ein erfreuliches Bild für das Wachsen des Verbandes entwirft. Der Verband teilt sich ein in 14 Gauverbände, die insgesamt 21,707 Mitglieder zählen. Der K. K. V. Fulda, der dem mitteldeutschen Gau- verbcmde angehört, ist in der Statistik mit 203 Mitgliedern, von denen 7 als Ehren-, 172 als ordentliche, 12 als außerordentliche und 12 als auswärtige Mitglieder verzeichnet sind, aufgeführt. In der Diözese Fulda bestehen noch Vereine in Kassel mit 64 und in Hanau mit 21 Mit­gliedern. Der Verband verfügt über folgende segensreich wirkende Wohlfahrts-Einrichtungen: 1) Kostenlose Stellenvermittelung, 2) Kranken­kasse, die von 1901—1908 bei niedrigsten Monats- beiträgen eine Gesamtauswendung von 651,170 Mark 35 Pfg. zu verzeichnen hatte, 3) Sterbe- kaffe, die für den niedrigen Prämiensatz von 16 Mark 40 Pfg. für das Jahr (bei einem Zwanzig, jährigen) 1000 Mark gewährt, 4) Hilfsfonds für ffrirmlofe und bedürftige Mitglieder, 5) Der St. Marien-Wttwen- und Waisenfonds für Hin­terbliebene verstorbener Verbands-Mitglieder ohne Beitragsleistung, 6) Diverse Vergünstigungen M Abschluß von Versicherungen, Zeitungsbezug, in Rechtsfällen re. Das Verbands-Organ .Merkur erhält jedes Mitglied kostenfrei. Eine bedeutungs­volle Gründung auS der neueren Zeit ist die soziale Kommission deS Verbandes, die die schwebenden sozialen Fragen vorzuberaten und der jährlichen General - Versammlung Vorschläge zu machen hat. Um die Ausbreitung des Ver­bandes weiter zu erleichtern, beschloß die 31. Ge­neral-Versammlung in Trier (1908), auS solchen Plätzen, an denen keine kathol. kaufmänn. Vereine bestehen bezw. bestehen können, Einzel-Mit­glieder aufzunehmen. Damit ist die Grundlage geschaffen worden, um den Verband zu einer um- fassenden wirtschaftlichen Vertretung aller Ange- hörigen des Kaufmannsstandes Deutschlands aus­zubauen. Der Verband hält seinen diesjährigen Kongreß in den Tagen vom 12. bis 15. August in Hamburg ab.

vermischtes.

* Graf Zeppelin hat bekanntlich den Reichstag zur Teilnahme bezw. zur Beiwohnung eines Auf­fluges seines Luftschiffes eingeladen. Wie jetzt gemeldet wird, sollen ca 160 Mitglieder des Reichstages in Friedrichshafen erwartet werden. Am 5. Juni des abends wird ein großes Bankett veranstaltet werden.

* Tic neue Handfeuerwaffe der Feldartillerie. Bei der Feldartillerie scheint — wie schon unlängst von der Mil.-pol. Korrespondenz angedeutet war — doch nicht der alte Kavallerie-Karabiner zur Einführung gelangen zu sollen, sondern die neue S et b st l a d ep i st o le 08. Es sind nämlich den Korpsbekleidungsämtern, für die Feldartillerie- Keglmenter, Muster und Anweisungen für die Aenderung der Revolvertaschen in Pistolenhalter zugiegangen.

* Auch eine Leuchtkugel kann gefährlich wer­den. Auf dem Tegeler Schießplatz bei Berlin itxtr eine größere Rasenfläche in Brand geraten. Die Entstehung des Feuers war auf die Funken von Leuchtkugeln zurückzuführen, deren sich eine Militärabteilung bei einer Nachtübung bedient hatte.

* Einer Diebesbande ans dreihundert Mitglie­dern ist in Rußland das Handwerk gelegt worden. Ihre Spezialität waren Eisenbahndiebstähle. Die Südbahnen sind allein in den letzten drei Jahren um 25 Millionen Rubel bestohlen wor­den. Die ganze Bande, deren Führer zwei In­genieure waren, ist verhaftet worden.

' Die Geheimnisse des Meeres. Englischs Taucher, die im Bosporus Arbeiten zu verrich­ten hatten, erzählen, daß sie den Boden des Mee­res mit Skeletten bedeckt fanden. Einer der Leute ist vor Grauen wahnsinnig geworden. — Es ist kein Geheimnis, daß türkische Machthaber sich unliebsamer Gegner oder unbotmäßiger Diener auf diese Weise entledigten, daß sie sie einfach im Bosporus ertränken ließen. Das ging so Jahr­hunderte hindurch, heute ist der Boden des Meeres ein Friedhof unheimlichster Art.

wenig offeriert und wurde mit 27 Mark bezahlt. Roggen ist etwas stärker offeriert, bei anziehenden Preisen. Hafer sehr fest bei kleinem Geschäft. Gerste ohne Handel. Mais fest. Mehl gegen die Vorwoche wesentlich teurer. Futtermittel anziehend infolge der fortwährenden Trockenheit. Größere Niederschläge sind für die Futterernte sehr nölig. Es notieren: Weizen »er und Wetterauer, 03.00—00.00 M. kurhessischer

-00.00 Mark, norddeutscher 00.00-00.00 Mk., russ. 26.50-27.50 M., NedwiNter 00.00—00.00 Mk., Kansas 00.00-00.00 Mk., La Plata 26.50—27.00 Mk.? Rumän. 26.50—27.00 Mark, Roggen, hiesiger, 19.00 bis 19.15 Mk., russischer 20.00—00.00 Mk., rumänischer 00.00—00.00 Mk., Gerste hies. u. Wetterauer 00.00— 00.00 Mark, Pfälzer 00.00- 00.00 M., Ried 00.00—00.00 M.,

X GHpeufterseherei.

England ist früher das Land politischer Erb- ,Weisheit genannt worden. Man rühmte die ruhige Entschlossenheit, die kühle Ueberlejgung, die leidenschaftslose Bedächtigkeit des britischen Volkes. Heutzutage hat man nur zu oft den 'Eindruck, daß die wüste Sensationsmacherei nir­gends fruchtbareren Boden finde als jenseits des Kanals.

Eine Aufregung folgt der andern. Den einen fag ist ein Plan zur Landung eines deutschen reres entdeckt, den andern ein geheimnisvolles uft schiff gesehen, den dritten eine Armee von 4ü 000 deutschen Soldaten in London, die sich als -Kellner oder Friseure verkleidet haben, -aufgespürt worden, dem vierten gehört worden, wie ein Tunnel unter der Nordsee her- gÄbohrt wird. Und es gibt immer Tausende und Millionen, die gläubig dreinschauen und fühlen, jvte ihnen die Haare zu Berge steigen.

; Es ist noch nicht allzu lange her, daß William =&• Oueux in einem Londoner Blatte seinen Ro­man „Die Invasion von 1910" veröffentlichte. Er war ganz geeignet, gedankenlose Massen in Schrecken zu versetzen. Er wurde von ihnen förmlich verschlungen. Die Abonnentenzahl der Zeitung stieg angebl. auf 766 000. Die „Invasion" sollte am 4. September 1910 Beginnen. Je näher der Termin rückte, um so zweifelhafter konnte es ijedoch !’" ■ Engländern werden, ob Deutschland 'fiencifll |.v ihn einzuhalten. Damit die Beun­ruhigung sich gleichwohl nicht lege, sind inzwischen sieue Bücher und Flugschriften zur Ergänzung «sinh Unterstützung der Tagesartikel, die gegen -Deutschland schürßü, veröffentlicht worden. Nur daß die Phantasie nicht mehr fflöß durch die Aus- isicht nir den Krieg zu Wasser und zu Lande, son­dern auch durch schauerliche Schilderungen des Aahen Luftkrieges aufgepeitscht wird.

's Ein solches Buch hat R. P. Hearne jüngst ver­öffentlicht. Es erörtert in fesselnden Kapiteln bau Krieg zwischen England und Deutschland und schildert, wie der „Zeppelin" in 13 Stunden vom Bodensee bis Sheerneß, dem wichtigsten eng­lischen Flottenstützpunkt kommt, und dort die 'Hauptteile der englischen Flotte vernichtet. Als­dann landen die deutschen Truppen, die deutsche Luftflotte überwacht die Bewegungen des Fein- ches und macht neue Ausfälle gegen ihn und alles Ist aus. „Keine Marine," sagt Hearne, „und mag sie noch so groß sein, kann bei dem Fortschritt Her Luftschiffahrt weiter noch allein das Vater­land beschützen."

Es ist begreiflich, daß derartige Bilder vom Zukunftskrieg weite Kreise des britischen Volkes tn hochgradige Nervosität versetzen. ;©inb doch die Schilderungen, insbesondere auch ivon den deutschen Absichten, in einem Geleitwort beglaubigt worden, das von keinem Geringeren 'als dem weltbekannten Waffentechniker Sir ^Hiran Maxim herrührt„Ich stimme dem ganz 'ju, was unser Autor so überzeugend und geschickt jtn feinem wunderbaren Buch auseinandergesetzt ?hat, wir können den Kopf nicht in den Sand stecken." Und darum wird in England bereits ein Luftkriegsministerium gebildet, und verlangt Lord Roberts die Aufstellung einer großen Land- 'armee, und werden in diesem Jahr noch vier Dreadnoughts extra, im ganzen acht, gebaut.

< Während aber diese Erregung in England ftäglich neue Nahrung findet, sind die Vertreter der deutschen Hauptstadt nach London gekommen, Ms Gäste Londons harmlos, friedlich, zuversicht­lich, um mit Fug zu erklären, daß sie und das deutsche Volk heute von derselben Gesinnung be­seelt sind, die bei der Anwesenheit König Eduards in Berlin noch neulich und bei der Anwesenheit Malischer Stadtväter und Schriftsteller schon '-früher wohltuenden Ausdruck gefunden hat. Nein, fein Mensch in Deutschland denkt daran, England zu überfallen, nicht zu Wasser noch zu Lande noch von den Lüften aus. Die deutsche Nation wünscht Mit den Briten in Frieden und, wenn es geht, auch in Freundschaft zu leben.

Die ganze Kriegsgefahr ist und bleibt nichts &W m «'M W endlich ein ernster Mann seine Stimme gegen ben blöden Unfug erhoben. Handelsminister Churchill

Aus dem Nachbargebiele.

‘ Niederasphe, 25. Mai 1909. Trotz des kalten für die Bienen schlechten Frühjahres bcBam der Schreinermeister Jochs. Seip akls Wollmar am Mittwoch den 19. Mai einen guten Bienenschwarm von einem Amerikaner-Volk, gewiß der erste Schwarm int Kreise Marburg.

* Vom unteren Meißner, 25. Mai 1909. Die warme Witterung hat besonders,die Entwickelung der Ob st bäume gut beein! flußt. Diq Frühsorten an Aepfeln haben durch den Frost wohl gelitten, die späteren Sorten aber zeigen

lierung der Viehmarkt-Prsisk. Zum Verkauf standen 689 Ochsen, 80 Bullen, 1082 Kühe Md JungpindeL 603 Kälber, 237 Schafe und Hämmel und 2104 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen: a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlacht­wertes bis zu 6 Jahren 74—77 M., b. junge fleischige nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 69—72 M., c. mäßig genährte junge, gut genährte ällere 58—62 M., d. gering genährte jeden Alters 00—00 M. Bullen: *. vollfleischige höchsten Schlachtwertes 61—63 Mark, b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 57-59 M, c. gering genährte 00—00 Mark. Kühe und Jungrinder: a. vollfleischige, ausgemästete Jungrinder höchsten Schlachtwertes 70—72 Martz, b. vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlacht­wertes bis zu 7 Jahren 58 bis 60 Mark, c. ällere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelle jüngere Kühe und Jungrinder 46 bis 48 M., d. mäßig genährte Kühe und Jungrinder 00—00 M., e. gering genährte Kühe u. Jungrinder 00—00 M. Bezahlt wurde für 1 Pfd. Schlachtgewicht: Kälber: tu feinste Mast« (Bollmilchmast) und beste Saugkälber 95—98 Pfg., b. mittlere Mast- und gute Saugkälber 89—94 P>g., & geringe Saugkälber 70—75 Pfg., d. ältere, gering genährte Kälber (Freffer) 00—00 Pfg. Schafe: a. Mastlämmer und jüngere Masthämmel 78—80 Pfg., b. ällere Masthämmel 70—74 Pfg., c. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merz-Schafe) 00—00. Schweine: a. vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreu­zungen im Aller bis zu l1/« Jahren 67—68 Pfg^ b. fleischige 66—00 Pfg., c. gering entwickelte, sowie Sauen und Eber 62 —65 Pfg., d. ausländische Schwein« (unter Angabe der Herkunft) 00—00 Pfg.. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht: Ochsen 00—00 Pf- Kälber: a. 57—58 Pfg., b. 51—55 Pfg., Schweine: a. 53V.-00 Pfg., b. fleischige 53-00 Pfg. Geschäfts- gang kn Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend, in Kleinvieh gut, Ueberstand keiner. Aus Oesterreich standen 72 Ochsen zum Berkaus.

Zweites Matt

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A. Berlin, 25. Mai 1909. Die Börse verharrte auch heute in ihrer lustlosen und schwächlichen Hal­tung. Nur die südwestafrikanischen Diamantenwerte behaupten sich nach wie vor in ihrer beängstigen­den Höhe. — Au der Produktenbörse stiegen die Preise teilweise ziemlich stark.

(Getreidemarkt.)

Bei fester Tendenz beweg» sich am heutigen Markte das Geschäft in engen Grenzen. Weizen ist nur noch

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