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JV$ 105.

Fulda, Montaa, den 10. Mai 1909

Zweites IZtcltt

= Persien vor dem Untergang

Deutsches Reich.

Reklame»- und Anzeigenteil.

dieser: Die Stadtverordneten haben früher be- '^ binfache Geschichte, aber meisterhaft er» schloffen, eine Denkschrift über die Vorteste und ^-n Retzow, ein edler,

Mensch, gewinnt über Hindernisse

zu vermieten.

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Anzeigen: vie et». fpaltigePetitzeUeoder deren Raum 15 pfg. Reklameudrepetitzeil« 25 Pfg., der Wieder­holungen wird entspr.

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Rotationsdruckund Verlag der Fuldaer Ak- ttmdruckerei in Fulda

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erscheint tSgllch mit Ausnahme der $o.m> und Feiertage viertel­jährliche'-vemg;preis ohne vringeriohn und Bestellgeld in Fulda so­wie aurwärtr 1.50 Mt.

verantw. Redakteur r Carl Schütter

Wie ist es aber nun gekommen? Vor einigen Wochen landete ein englisches Kriegs­schiff Marinesoldaten in Buschehr unter dem Vorwand des Schutzes des englischen Konsulats. Dieser Vorgang fand damals wenig Beachtung, er war aber sicher die Einleitung zu einer um­fassenderen englischen Aktion, die um' so leichter Unternommen werden kann, als England dauernd ^Kriegsschiffe iin Persischen Golf stationiert hält. Viel mehr Aufsehen erregte die russische E x-

hinweg, die eine kokette Schöne, eine schlaue und eifersüchtige Intrigantin ihm in den Weg legt, die Hand einer ihm völlig gleichgesinnten Lebens­gefährtin, fder Gräfin Ruth. Der Aufbau des Ganzen, die Charakterisierung der einzelnen Per- sonen, die Schilderung und besonders der klassische Stil erheben das Buch weit über das Mittelmaß ähnlicher Romane. Um es nochmals hervorzu­heben, der Stil verrät hohes Talent und flei- ßrge, feine Ciselierarbeit. Nur mit der Duell- affarre, die einen breiten Raum einnimmt, kön­nen wir uns von unserem Standpunkte aus nicht einverstanden erklären. Auch der Ausdruck „je- m^schos Ehrtziliwort" wäre unserer Meinung nach besser unterblieben. — Hiervon abgesehen, verdient der Roman die wohlwollendste Empfeh- lung. Str.

Aus dem Nachbargebiete.

* Hersfeld, 7. Mai 19 9. Gestern nachmittag gegen 4 Uhr wurde bei der Abtragung einer Erd- terraffe am Weinberg ein 20 Jahre älter Arbeiter aus Friedlos von plötzlich nieder stürzenden Stein» und Erdmaffen verschüttet. Leider ist der junge Mann, die Stütze seiner betagten Mutter, noch am gestrigen Abend gestorben.

* Elgershausen, 7. Mai 1909. Als ein stesiger Kuhschweizer einen im Stalle stehenden Ochsen loskoppeln wollte, wurde er von dem

I Nachteile der Zugehörigkeit des Kreises zur Rheinprovinz ausarbeiten zu kaffen. Der Land­rat hat daS hierauf bezügliche Material zur Verfügung gestellt. Mit der Abfassung der Denkschrift soll ein Archivbeamter beauftragt werden, wofür 300 Mark bewilligt worden sind I unter der Voraussetzung, daß auch der Kreis einen entsprechenden Beitrag leiste. Verhandlun­gen über die Abtrennung sind noch nicht ein« I geleitet. Stadtverordneter Generaldirektor Kaiser führte in der letzten Stadtverordnetensitzung aus, die Angelegenheit müsse ruhig und sachlich ge­prüft werden. Das Gefühl, daß die wirtschaft- lichen Verhältnisse des Kreises Wetzlar nach Hessen-Naffau Hinweisen, fei schon lange im Kreise vorhanden. Nach seinen eigenen Er- ! fahrungen sei es gut, wenn der Kreis an Hessen-

Naffau käme. Beffer wäre dies schon fr. her I gewesen, aber es sei auch jetzt noch nicht zu spät. Beigeordneter Hiepe forderte vor der Bewilligung der Mittel für die Denkschrift eine Erklärung des Kreises, daß dieser ein besonderes Interesse I an der Abtrennung habe. Die Rheinprovinz habe für der Kreis Wetzlar im Jahre 1908 zu­sammen 156724 Mark aufgewandt, ob Heffen- Naffau so viel geben wolle und könne, sei sehr zweifelhaft. Zunächst ist also die Denkschrift I abzuwarten.

)( Das Abgeordnetenhaus will seine Arbeiten nach Möglichkeit vor Pfingsten zu Ende brin- gen. Im Senioren-Konvent kam man am Sams­tag dahin überein, daß nach Möglichkeit auf die chnelle Erledigung aller noch ausstehenden Ar­beiten hingewirkt werden soll. Nach Pfingsten ollen nur noch die etwa vom Herrenhause zurück­kommenden behandelt werden. Vor allem sollen die Stempelsteuer-Novelle und das Berggesetz noch vor Pfingsten verabschiedet werden. — Dir Be­soldungs-Gesetze sollen am Mittwoch im Ab- geordnetenhause zur Beratung kommen.

Auch eine Lösung der Reichsfinauz- reform. Zur Reichsfinanzreform erläßt der Real- schullehrer Dr. Reichel in der sächsischen Stadt Kamenz im .Kamenzer Tageblatst folgende Er­klärung:

„Da sich die berufenen Vertreter nicht einigen können, in welcher Form das viele vorhandene Geld an die schmählich leere Reichskasse abzuführen ist, so stnde ich kurzerhand einen mir entlprechend tcheinenden Betrag von 5 Mark für das Jahr 1909 an das Rerchsfchatzamt ein und fordere dazu aus, diesem Beisplet zu folgen."

Unter Hinweis auf diese Anregung zur I augenblicklichen Befreiung des Reiches aus seinen I Geldnöten eröffnet gleichzeitig das .Kamenzer Tageblatt' eine Annahmestelle für derartige I freiwillige Beiträge. Das wird Helsen!

M-ß-n und Spritzen stets feucht HÄt7 Gießm, ^aten und Hacken sind jetzt die täglichen Beschäftig gungen tm Gemüsegarten. Die Arbeit muß so em« geteilt werden, daß immer alles sauber ist und nichts not leibet.

Vesser als jede Sorte

Futterkalk oder Viehlebertran ist der unübertreffl.

Apslh. Schirumers

Kalkten

! "He Bespritzen der Zwerg- und Spalierobstbäume in der trockenen Zeit darf nicht versäumt werden. Gemüsebau. Die im Mistbeet und im freien Lande gezogenen jungen Pflanzen, wie Blumenkohl, Rosenkohl, Weißkraut, Rotkraut, Wirsing, gelbä Kohl, Sellerie, Lauch und Tomaten werden versetzt. Die m den früheren Monaten besäten Beete hält man keucht und jätet fleißig. Das Begießen ge- schuht am besten morgens. Busch, und Stangen* «m nt1L werden jetzt gelegt und gegen Ende deS Monats brmgt man die jungen Gurkenpflanzen ins freie Land. Von Radies, Rettich, Salat, Kohlrabi kann eine erneute Aussaat gemacht werden. Ku* fl Ptm IaHott __«

Spargel, Rhabarberstiele, Radies, Salat. Rhabar- ber m trockenem Boden bringt doppelten und drei*

* Kronberg, 7. Mai 1909. Für die große kirchliche „Freiheit", deren sich die Katho­liken nach Ansicht gewisser Leute erfreuen, ist folgende Notiz der .Franks. Zig/ wieder ein Beweis: „Der „Weiße Sonntag" wird ein selt­sames gerichtliches Nachspiel haben. Der den

F- Monatskalender des Gartenbau» Vereins.

Gartenarbeiten im Mai.

36. Jahrqanff.

schützt vor Krank­

heiten und ver­hütet das

Krummwerdeu der Schweine.

Hundertfache Anerkennungen von Schweinezüchtern.

Man verlange ausdrücklich Apotheker Schlemmers Kalktran.

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pedition nach Täbris, die jüngst schon ihr Ziel erreichte. In Täbris drohte Hungersnot, und die hungernde Bevölkerung schickte sich an, über die Vorräte der Konsulate und der gesamten >Frenftenkolonie herzufallen. Rußland nahm das zum Porwand, um dem Schah ein Ultimatum zu stellen. Der zauderte und zögerte, bis die russi­schen T. uppen mit einem Mal in Täbris standen. Sie sind gegen den Widerspruch dec Perser ein­marschiert, auch die Nationalisten sind keineswegs von dem Erscheinen der Fremdlinge auf persi­schem Gebiet erbaut. Widerstand hat man den Russen aber nur mit Worten entgegengesetzt, die Perser sind zu ohnmächtig, um es im Ernst mit dem russischen Einmarsch aufnehmen zu können Sie mußten es ja selbst schon dulden, daß türkische Grenztruppen widerrechtlich Teile persischen Ge- biets besetzten. Da handelte es sich aber nur um elende Dörfer, während heute Täbris, die Han- deszentrale Nordpersiens, von den Russen mit Be­schlag belegt worden ist.

Die Sache steht demnach so, daß der persische Kuchen im Süden wie im Norden von Egländern I und Russen angeknabbert worden ist. Englische! Blaujacken und russische Kosaken sind in Persien. Wann werden sie wieder hinausgehen?! Die Frage wird dringlicher als je, was unter die- sen Umstanden aus den deutschen Interessen in Persien werden soll.

Freundliche

5 Amtt-Wohiiung

Literarisches.

Gräfin Ruth. Roman von Emilie Erhard (Ba- ronm von Warburg). 241 S. Geh. 3 X Serlog von W. Vobach u. Co. Leipzig, Berlin, Wien.

Tier derart gegen die Brust gestoßen, daß er !>lutüberströmt zusamm enbrach. Der Verun­glückte wurde nach Kassel in's Krankenhaus ge- !wacht. An seinem Auskommen wird gezweifelt.

* Wetzlar, 7. Mai 1909. lieber die etwaige Abtrennung des Kreises Wetzlar von der Rheinprovinz und seine Zuteilung zu Hessen« Naffau sind in der letzten Zeit Nachrichten ver« ’teitet worden, die den Tatsachen nicht ent« prechen und einer Entscheidung, falls eine solch? j überhaupt erfolgt, vorauseilen. Der Zusammen­hang der Dinge ist nach dem jetzigen Stande

W geschützt . 102290) DaS beste Mittel bei der Aufzucht und Mast der

Schweine. Hebt die Freßlust, be­fördert die Ge-

^^u^,snpflege. Im Blumengarten pflanzt man Dahlien, Schwertlilien, Verbenen, Geranien Fuchsien,, Petunien, Cannas und überhaupt alle auf Mistbeete gesäten Scmmerblumen. An den Rosen find die Räupchen der Wickler, der Maden der bohrenden Rosenblattwespe abzusuchen, beson- ders morgens. Kräftiges Gießen der frischgepflanzten und Bespritzen ist notwendig. — Frisch, gesäter Rasen ist das erstemal mit der Sense, später mit der Maschine zu schneiden. Unkräuter müffen gleich entfernt werden, damit sie nicht zur Blüte und Sonnenreife kommen. Der Garten muß Mitte Mai so ziemlich in Ordnung sein.

Dre Zeit scheint nicht mehr fern zu sein, wo Persien ausgehört hat, ein selbständiger Staat zu fern. Seit der Schah Mohamed Ali im Juni vorigen Jahres seinen Staatsstreich verübte, be­findet sich das Reich in heilloser Verwirrung. Der Schah konnte wohl mit Hilfe der ihm er­gebenen, von dem Russen Liakow gedrillten Sol- paten das Parlament niederkartätschen lassen und die Verfassung zerreißen, aber nur, soweit sein unmittelbarer Machtbereich sich erstreckte.

Teheran und nächste Umgebung mußten sich Bern Despoten fügen, nachdem unter den Anhän­gern der Verfassung, den Nationalisten, mit Hän­gen, Köpfen, Vierteilen und sonstigen lieblichen Elften orientalischer Negierungskunst gehörig auf- «eraumt worden war. In der Provinz aber wollte man nichts wissen von dem Staatsstreich, hier sand die nationalistische Opposition gegen den Schah von Tag zu Tag mehr Anhän- sier. Am erbittertsten war der Widerstand gegen -en Verfassungsbruch in Nord Persien. Die Provinz Aserbeidschan, namentlich die Hauptstadt dleses Bezirks, Täbris, ist in offener Rebellion gegen die Zentralgewalt in Teheran. Auch in anderen Teilen des Reiches ist die Revolution los- gebrochen, namentlich seitdem der Schah sich ge- Eigt gesehen hat, einen erheblichen Teil feiner »Kosaken", d. h. der von Liakow ausgebildeten, gut bewaffneten und leidlich disziplinierten Sol- baten, gegen Täbris zu senden, um die Provinz Aserbeidschan wieder in seine Gewalt zu bekam- men. Wahrend Täbris von den Kosaken belagert wurde, fiel eine Stadt nach der andern in die Gewalt der Revolutionäre, wie z. B. I s p a h a n, die zweite Residenz, und auch einige Orte im Sü- den, am Persischen. Golk, wo die Nationalisten alsbald eine provisorische Regierung einsetzten vnd sich der Zollerhebung bemächtigten.

Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß der Despotismus Mohammed Alis aus „dem letzten Loche pfeift", die Perser wollen sich ebenso wie die Gurken nicht mehr von den Launen eines despo­tischen Tyrannen beherrschen lassen, und die letz- ten Ereignisse in Konstantinopel haben wieder cmen neuen Anstoß zum Sturz des Absolutismus auch in Persien gegeben.

Das Ausland würde den persischen Verfas- nngskämpfen ruhig zusehen, wenn nicht Persien nfolge der entsetzlichen Mißwirtschaft feiner Herr- ' «her bereits so heruntergekommen wäre, daß ihm ast unabwendlich das Geschick bereitet zu sein cheint, von anderen Staaten aufgeteilt und annektiert zu werden, die dort ihre Inter­essen haben. England und Rußland kom­men vor allem in Frage. Persien ist, ohne sich da- gegen , wehren zu können, wirtschaftlich bereits als em willkommenes Beutestück von fremden Machte» aufgeteilt worden, jetzt haben sich die Dinge derart zugespitzt, daß auch eine poIi- r.rs.che Aufteilung in den Bereich der Mög­lichkeit gerückt ist.

unb Rußland haben im September 1907 em Abkommen getroffen, worin sie ihre Interessen tn Asien regeln. Danach sollte zwar dre Unabhängigkeit Persiens geachtet werden. Nordpersien sollte, aber für russische, Südpersien für englische wirtschaftliche Unterehmungen Vor­behalten bleiben, und um andere Staaten, die ebenfalls wirtschaftliche Interessen in Persien der- folgen, nicht mißtrauisch zu machen, wurde auch Noch das berühmte Prinzip der „offenen Tür" in bem Vertrage proklamiert. Ausdrücklich haben beide Staaten ausgesprochen, daß jede Einmisch- ung vermieden werden sollte, die den Grundsätzen des Abkommens widerspräche, d. h. also vor allem lebe Einmischung mit Waffengewalt u nt e r b I e i b e n, die doch nur politische Zwecke hätte verfolgen können

Obstbau. Um die frisch gepflanzten Bäum« herum bedeckt man die Erde mit kurzem Mist oder Laub, um den Boden feucht zu erhalten. Das Ver. ebcln der Birn« und Apfelbäume wird fortgesetzt. Die wilden Triebe unterhalb des vom Vorjahre ausgetriebenen Edelreises werden weggebrochen. Auch um die Erdbeerpflanzen kann man kurzen All st oder Torfstreu legen, um das rasche Aus. trocknen des Bodens und das Beschmutzen der Fruchte durch den Boden zu verhindern. Die Obst« blute wird bald vorüber sein, der Ansatz junger Früchtchen ist mehr und mehr zu erkennen. An ftlsch gepflanzten, überhaupt an schwächlichen, noch ju jungen Bäumen sind die Früchte auszubrechen, , . .. . - ------------ , damit die Triebe kräftiger werden. Je nach der

I katholischen Pfarrer vertretende Geistliche hatte Triebkraft kann man solchen Bäumchen, deren Frucht einen, erkrankten Neu kommun ikan ten 6^^ kennen lernen möchte, einzelne Frücht« unter Begleitung feiner 2 J Kameraden die hl. Kom- T großen Teil der Zeit nimmt auch

munion in's Haus gebracht. Infolgedessen er- < Schädlingsbekämpfung nn Obstgarten in An«

6,r E»rsä gemeinde von der Polizeiverwaltung wegen „Ver-1 licke Res^.„->» h„r I anstaltung eines kirchlichen Umzuges (Pro­zession), ohne die hierzu erforderliche polizeiliche Erlaubnis eingeholt zu haben" ein Strafmandat (§ 17 des Vereinsgefetzes 13. HI. 1850) mit einer Geldstrafe von 5 Mark oder 2 Tage Haft. Ter Kirchenvorstand hat bereits Einspruch er­hoben. Die Sache kommt demnächst zur Ver-

! Handlung vor dem Königsteiner Schöffengericht." * Wiesbaden, 8. Mai 1909. Der Kommu­nallandtag beschloß in seiner letzten Plenarsitzung, r dundesausschuß um Ausarbeitung einer:--......... ....._ _=,uut BCllluajt roeToen. w

Vorlage betr. die Einrichtung von Wander- gleich lassen sich mißlungene Aprilaussaaten und arbeltsstätten zu ersuchen. — Donnerstag Pflanzungen noch wiederholen. Geerntet werden vormittag fingen die Kleider der Frau eines Spargel, Rhabarberstiele, Radies, Salat. Rhabar- Gasarbeiters ander Mainzer Landstraße auf un-11 Im trockenem Boden bringt doppelten und drei- bekannte Weise Feuer, worauf die Frau auf den KjfL wenn man ihn durch tägliches

Balkon lief und um Hilfe schrie. Bis diese ein-' ®tefien """ **“

Iraf, waren die Kleider verbrannt, wodurch die Frau so schwere Brandwunden erlitten hatte, daß sie ins Krankenhaus gebracht werden mußte, wo sie nachmittags starb.

* Aus Nassau, 7. Mai 1909. Infolge einer Anregung der Wiesbadener Regierung haben ver­schiedene Kreise unseres Bezirkes die Errichtung von Haus haltungsschulen beschlossen, in denen den Mädchen der Ober Haffe der Volks- schule und den fchulentlaffenen Mädchen Haus-1 wirtschaftlicher Unterricht erteilt wird. Es ist an­zunehmen, daß die in diesem Punkte bis jetzt noch rückständigen Steife ebenfalls die erwähnte Einrichtung ins Leben rufen werden.

* Koburg, 8. Mai 1909. Der Kaffenführer der gemeinsamen Ortskrankenkaffe, Henne, ist 1 nach Unterschlagungen und Büchersälschun« gen, die bis 1903 zurückreichen, geflüchtet.

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