Maer W Zeitung
WS
Fulda, Donnerstag den 18. März 1909.
M 63
36. Jahrgang
vermischter
ist
greifen muß.
»«zekge«: Die ete» spaltigrpetitzrUeoder deren Raum 15 Pfg. Rellamendrepetitzeile 25 Pfg., btt Wiederholungen wird entspr.
Rabatt gewährt.
Ratatton»dr«ck«nd Verlag der Fuldaer Ak- tiendruckerei in Fulda Fernsprecher Nr.-.
Erscheint täglich «lt Ausnahme der §o.m- und Feiertage. Vierteljährlicher vezugspreir ohne vttngerlohn und vesteLgeld in Fulda sowie auswärts 1.50 Ott
verantw. Redatteurr «art Schütter
prima .hörig- 'UMMt
^mkman bei der grossen Wasche schatzen.Sie ermöglicht Zeitsparende Arbeit! Vhne scharfe Zutaten reinigt sie schnell und gründ lieh, schont die Gewebe • Da sie sehr ausgiebig, ist Sunfjcht Seife ein
Monakbevage: „Zuldaer GeschichtsblStter"
»Unterhaltung der steuerlichen Allgemeinheit obliegt. Der Reichs- und Staatshaushaltsetat liefert den urkundlichen Nachweis, daß beinahe die Hälfte der für die Beamten höheren Grades beizählten Gehälter auf Berlin entfallen und daher ist die Schätzung gewiß nicht übertrieben, wenn v , _
ein Drittel der aufzubringenden Staatssteuern 1 gen die Türkei natürlich Abwehrmatzregeln er auf die in Berlin domilizierten Beamten und | greifen muß.
soll eine unabwendbar gewordene Güterzertriim- mecuug auf genossenschaftlichem Wege durchgeführt werden, um den gewerbsmäßigen Güterhandel auszuschalten. Die Zentral-Dar- lehenskaffe gewährt' den Genossenschaften bei Uebersckrc'.tung des Normalkredits sogar außerordentliche Darlehen. Das ist eine praktische Vorarbeit für die später ins Leben tretende Län- derbank.
* Zwei Aufseher von einem Gefangenen eingesperrt. Citi tragikomischer Vorfall hat sich dieser Tage in Görlitz ereignet. Von der dortigen Strafkammer war der Agent Otto Suschke wegen mehrfacl)er Betrügereien zu einem Jahre Gefängnis verurteilt worden. Um verschiedene.häusliche Angelegenheiten zu ordnen, erhielt der Häftling
* Heiligenstadt, 17. März 1909. Die Hand- werkerbewegnng auf dem Eichsfelde hat in letzter Zeit Fortschritte gemacht. So wurden ent allgemeiner Jnnungsausschuß sowie ein Schiedsgericht für sämtliche Innungen gebildet. Auch die hiesigen Schuhmacher bereiten setzt die Gründung einer Innung vor. Die Schneiderin- nung hat in ihrer letzten Sitzung die Abhaltung eines Eichsfeldischen Schneidertages am ersten Sonntag im Juli d. I. beschlossen.
höchsten Militärpersonen mit den angeheirateten Vermögen entfällt. Der Umstand, daß in Berlin der Kaiser residiert, daß es der Sitz der Staatsregierung, der Volksvertretung ist, daß dort di: vom Staate erworbenen und unterhaltenen Kunstschätze untergebracht sind, zieht alljähr- sich einen gewaltigen Strom von Fremden »rach Berlin, der sonst das ehemalige Fischerdorf un- beachtet liegen lassen würde. Daneben veranlaßt dte Repräsentationspflicht sehr bedeutende Auf- Wendungen, die naturgemäß den Berliner Gewerbetreibenden zu Gute kommt. Die Reichs- bankhouvtstelle, die Börse hat dort ihren Hauptsitz und dadurch sind die Großbanken notwendig auf Berlin angewiesen. Nicht umsonst hat das Haus Rothschild seine Niederlassung in Frank- furt a M. aufgegeben, obgleich es sich um das Stammhaus handelte.
Die natürliche Entwicklung der Dinge, tvie sie nach der Gründung des Reiches kommen mußte, hat Berlin groß gemacht und seine Steuer- kraft hervorgerufen, und nicht die Intelligenz seiner Bewohner.
noch nicht anschließen. Denn die Franzosen werden es sich dock? Wohl überlegen, ehe sie wegen Serbiens sich in das fürchterliche Abenteuer stürzen, das sie um Elsaß-Lothringens willen seit 38 Jahren nicht getvagt haben.
Im Grunde genommen liegt etwas beruhigendes in der Maßlosigkeit des serbischen Vor- gehens. Wenn eine vereinbarte politische Aktion von Großmächten dahinter steckte, so wiirdx man besser den guten Schein gewahrt haben, um inög- lichst Oesterreich ins Unrecht zu setzen. Jetzt steht aber Serdiei- vor aller Welt als der unverbesserliche Störenfried da. Darum kann man immer noch an d-w Hoffnung festhalten, daß die Mächte endlich einen ernüchternden Wasserstrahl nach Belgrad schicken oder im schlimmsten Falle Oester- reich freie Hand lasten zu einer Züchtigungsexpedition.
. ..... Großstädte selbst sind .die nächsten dazu". Wie käme Berlin da-
Ausland .
** Zwischen Krieg und Frieden.
'Die ganze Haltung Serbiens läßt keinen anderen Schluß zu, als daß das gegenwärtige Ministerium auf das L o s s ch l a g e n hinarbeitet. Die entscheidende Frage ist, ob Rußland mit der Herausforderung zum Kampfe einverstanden ist. Tie Antwort auf den österreichischen Vor- schlag zum Guten ist erst nach neun Tagen erfolgt. Man hat sich also so viel Zeit genommen, daß die serbische Note, ebenso wie die vorhergegangene Rundnote, recht gut in Petersburg revidiert und nmredigiert fein kann. Die Preßleute des Herrn Iswolski haben nun neuerdings versucht, die Petersburger Regierung von der
wochenbettase:„IllustrierteIormtagszeitung"
Deutsches Reich.
I (*) Die Budgetkommission des Abgeordueten- I Hauses begann die Beratung des Etats der direk- I ten Steuern. Dabei gab die Behauptung des I Prof. Delbrück, daß die Landwirte die Nachlaß- I steuer fürchten, weil sie zur Aufdeckung von ISteuerhinterziehung bei der Einkom- I mensteuer führe, zu längeren Verhandlungen Anlaß. Während von der rechten Seite mit großer Entschiedenheit der Auffassung Prof. Delbrücks entgegengetreten wird, wird von der linken Seite darauf hingewiesen, daß offenbar auf dem Laude vielfach andere Auffassungen über die, Berechnung des Einkommens herrschen als in der Stadt. Der Finanzminister erklärt die Ansicht Delbrücks für viel zu weitgehend, bestreitet aber nicht, daß eine sachgemäßere Einschätzung ange- stredt werden müsse, wobei er allerdings zwischen I Stadt und Land feinen Unterschied machen will.
* Hannover, 16. März 1909. Der Hannover- i sche Provinziallandtag hat einen Antrag betret- fein Beteiligung der Garantievorbände an dem erweiterten Grunderwerb für den Rhein-Leine-Kanal angenommen.
München, 16. März 1909. Als Selbsthülfe gegen die erschreckend anwachsende Güterzertrümmerung ist die Gründung einer Länderbank in Aussicht genommen. Da diese über kaum so bald erfolgen dürfte, so hat die Baye- ri'd>e Zentraldarlehuskaste beschlossen, eine eigene I Abteilung für Güterverkäufe zu errichten. Es!
Hauses gepflegt, wo die größte Ansteckungsgefahr I war, bis sie selbst, von einer ansteckenden Kraak- I heit ergriffen, ihr junges Leben einem dreijährigen Krankenlager und einem frühen Tod geopfert hat. R. i. p.
* Offenbach, 17. März 1909. Die Stadtver- l ordnetenversannnlung hat 1650 000 zur Errichtung eines neuen Elektrizitätswer- ! kes nach dem Drehstromsystem bewilligt
* Treffurt (Werra), 15. März 1909. Ter dritte tödliche U n g l ü ck s f a l l hat sich beim Bahubau Mühlhausen—Treffurt zugetragen. Bei den Arbeiten am Rieseningen Berge stürzte ein italienischer Arbeiter in den Schacht, et erlitt i I schwere innere Verletzungen, denen er im Krankenhause zu Mülhausen gestern erlag.
' Kassel, 17. März 1909. Auf der städtischen Sparkasse spielte sich am Dienstag nachmittag ein wenig crauickliches Schauspiel ab. Ein älterer Mann ^aßte dort seinen halbwüchsigen S o h u ab, als dieser auf das dem Vater gestohlene Sparkassenbuch Geld abheben wollte.
* Marburg, 17. März 1909. Das Kreuz des
.. - ' Ehrenzeichens ist dem ©ärmer I
Kahlmann vom hiesigen Botanischen Garten I
Aus dem Nachdargebiete.
0 Barsch b. Geisa, 14. März 1909. Heute sind es 25 Jahre her, seitdem hier der Zuchl- eberoerein gegründet wurde. Aus diesem Anlaß sanden sich die Mitglieder desselben zu einem genütlichen Abend im „Weißen Roß" zusammen. Herr I. Schuchert I.. der seit Gründung de» Vereins ununterbrochen Vorsitzender ist, wies aus die Tätigkeit des Vereins während dieser Zeit hin und hob an der Hand der Statistiken den großen Nutzen hervor, den der V-rein unserem Dorfe gebracht hat. Ist doch die Schweinezucht gerade in unserem Dorfe ein nicht unbedeutender Zweig der Landwirtschaft!
* Hannu, 16 März 1909. E in Opfer des Berufes ist vorige Nacht im St. Vincenzhaus gestorben. Schwester Hildegund ist nach > dreijähriger Krankheit, erst 36 Jahre alt, in die Ewigkeit abgerufen worden. Im jugendlichen Alter^ hat sie schon ihr Leben dem Dienste der Kranken geweiht. Mit wahrem Heldenmut hat sie jahrelang gerade in den Sälen des Kranken-
zu, vor anderen Gemeinden eine Vorzugsstellung z>r beanspruchen, und an den Staat das Verlangen zu stellen, den Grünewald im Interesse Großberlins zu erhalten? 12 000 Mor- gen, — soviel vom Grünewald soll unbeschnitten bleiben, — sind immer noch ein schönes Areal auf dem die Berliner sich sehr gut erholen können. Von einer „verdammten Pflicht und Schul- digkeil" des Parlaments und der StaatSregie- rung, für die Gesundheit der Großstodt-Bevölke- rung noch weitere Opfer zu bringen, wie die Berliner meinen, kann gar nicht die Rede fein. Groß-Berlin hat Geld genug, um die Erhaltung
seines künftigen Stadtwaldes angemessen zu bezahlen. Es werden ja nur 90 bis 100 Prozent Zuschlag zur Einkommensteuer erhoben. Wie geht es denn anderen Städten, wenn sie Areal ertuerben wollen? Von näherliegendeu Beispielen zu schweigen, hoben Köln, Königsberg, Mainz, Millionen aufwenden müssen, um, als die Städte entfestigt wurden, in den Besitz von Terrain zu gelangen, das teilweise sogar städtisches Eigentum gewesen ist und in einer Zeit, wo die Verhältnisse weniger geordnet waren, einfach vom Staate ohne jede Entschädigung an sich genommen worden ist.
Ter Abg. Rosenow pochte in der Landtagsdebatte auf die Steuerkraft Berlins, es soll ein Fünftel der direkten Steuern des Königreichs aufbringen. Woher kommt das? Zunächst ist Berlin als „Wasserkopf der Monarchie" der Sitz der höchsten Reichs- und Staatsbehörde» mit feinem gewaltigen Beamtenapparat, Sitz aller I möglichen Hochschulen, Studienanstalten, wissen-1 schaftlichen und . Kunst-Jnstituten usw., deren I
Verantwortlichkeit für die serbischen Stilübungen Maemmi,->-, zu entlasten, indem sie es so darstellen, als ob ~ u u „ n „ DD] nicht alle Ratschläge Rußlands in Belgrad Be- versteh worden achtung fänden. Aber es ist doch schwer zu glau-1 " n -toor6c,t*
den, daß Serbien auf eigene Faust den Krieg beginnen könnte, ohne der russischen Unterstützung sicher zu fein. Das ist umso weniger glaubhaft, als neuerdings Serbien auch die zweite Mchbar- macht, die Türkei, rücksichtslos herausfordert, nämlich durch Zusammenziehung starker Truppen an der Grenze vom Sandschak Novibazar, woge-
X Der Grunewal-rrrrnmel.
Das Abgeordnetenhaus hat sich mit der Be- schncidung des Grünewalds bei Berlin beschäftigt und einmütig beschlossen, daß keinesfalls die Fluß- und Seeufer zwischen Berlin und Potsdam der Bebauung ausgeliefert werden sollen. Die Regierung erklärte, daß sie den „Hauptbe- standteil" des Waldes in Größe von etwa 12000 Morgen erhalten will. Außer den bereits erfolgten Absplitterungen sind noch gegen 4000 Morgen von der Axt bedroht.
Darüber ist man nun in Berlin sehr aufgebracht und die Berliner Blätter schmettern in ben höchsten Tönen ihre Entrüstung in das Land. ..Verwüster der Volksgesundheit" überschreibt z. B. der „Vorwärts" einen Artikel über diese Frage. Natürlicherweise wird der „Vorwärts" den Beifall aller Berliner finden, die int Jahre ausgerechnet atoei- bis dreimal einen wirklichen Spaziergang in den Grünewald machen, im übrigen ober an jedem beliebigen schöne» Sonn- und Feiertage zu Hunderttausenden in den Tanz- und Gartenlokalen am staubigen Rande des Herr- liche» Grunetvaldes zu finden sind, wo sie sich I des Sonntags so gründlich „erholen", daß es bis tief in den Montag hinein dauert, ehe die I normale Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt ist.-1 Für die Reize der Landschaft ohne Bier und Küm-1 mel. das behaupten wir schlankweg, ist der Durch-1 schnittsberliner sehr viel weniger begeistert, als man gemeinhin anzunehmen Pflegt. Man sehe I .sich einmal die grauen Gesichter bei den sooe-1 Mannten Frübkonzerten an den Pfingsttagen an,! lund studiere dort die Begeisterung über die Herr-1 lichkeit der Maiennatur."
t Wir gönnen den Berlinern so gern wie jedem I ' anderen Städter das bischen frische Luft, das er : sich nach wochenlonger harter Arbeit am Sonn-1 ; tag erlauben kann; aber der Fiskus hat durchaus I rechwenn er sagt, er habe nichts zu verschenken, I om wenigsten an die reiche Stadt Berlin und ihre viels ich noch reicheren Vororte. Der Fiskus bot in n >ch höherem Grade recht, wenn er den Erlös I aus Arunewaldteilen verwendet zur Anlage von I viel größeren Waldungen in oberen Gegenden. I
Tte Erhaltung__ber „Großstadt-Lungen durch ms zu wünschen, aber die Großstädte
Reklamen- imb Anzeigenteil.
--- § >
Heranwachsenden Mädchen und Knaben
«rwnft M Scotti Smulftou gaui befoe. berS nützlich jur Erhaltung un» Er» neuernnjj I»r durch das rasch» Wachstum ftärter m Anspruch genommene! «rüste.
««echt mit diese, Warke-dern Fischer — dem ®atanite« »eichen bei Scott- schon Bersahreni I
Bestandteile: Fernster Medrpnal-Lebertran 150.0, SUtNermiM.v. uaterphoiphorigsaurer Kalk «,3, untervho- laar-a Natron 2,0, pul», »raßaat 3.0, feinster arab. i Puln. 2.0. destill. Wasser rrs.o, Älkrhol 11 0. Hierzu aromatische gTnnffinn rnrt ...... r -s.. .
Wohnung zu begeben, zu welchem Zwecke ihm zwei Gefangenenaufseher beigegeben wurden. Zu ’ I Harsie angekoiumen, verstand es Suschke, die bei- I ben Beamten in ein Zimmer der im ersten Stock ■ 1 befindlichen Wohnung einzuschließen. Hierauf I stürmte er die Treppe hinunter, verschloß auch die Haustür und ergriff die Flucht. Die ringe- I sperrten Beamten rissen sofort das Fenster auf I und riefen den Passanten zu, den Flüchtling auf* I zuhalten. Nach längerer Verfolgung gelang es auch, ibn festzunehmen. Die beiden Gefangenen- I aufseher mußten vermittels einer Leiter au3 I ihrem unfreiwilligen Gefängnis befreit werden.
* DieFranManer-Patres in Panemnik bei Ratto- I witz hatten den Redakteur Adolf Dehler in Kattowitz I wegen Beleidigung verklagt, weil er in drei in der ,Kattowitzer Ztgck veröffentlichten Artikeln Klage darüber geführt hatte, daß der deutsche Gottesdienst an der Grotte von den Franziskanern so ungünstig gelegt worden sei, daß deutsche Katholiken daran nicht teilnehmen konnten. Ferner fei der deutsche Gottesdienst gegenüber dem polnischen auffallend I kurz, sodaß die deutschen Grottenbesucher sich zurück- gesetzt fühlen mußten. Auch werde durch das laute Sprechen der polnischen Katholiken der deutsche Gottesdienst gestört rc. Das Schöffengericht in Ratto- I witz sprach Dehler frei. Dagegen legten die Kläger I Berufung bei der Beuthener Strafkammer ein; aber I auch diese kam zur Freisprechung deS Angeklagten. Das Gericht nahm an, daß die drei Artikel zwar I objektiv geeignet sind, die Privatkläger zu beleidigen; I bas Gericht ist aber der Ueberzeugung, daß der Be« I klagte die Artikel von einer Seite bekommen hat, die ihm glaubhaft erscheinen konnte. ,®t hatte eine I weitere Pflicht, die Richtigkeit zu prüfen, nicht/' (!) Das Gericht war der Ansicht, daß der Beklagte „bie Absicht hatte, dafür einzutreten, daß das Deutschtum hochgehalten wird, und daß er der Ansicht war, daß wohl die Kläger deutsche Gesinnung haben, daß sie aber nicht in der Lage sind, ihre deutsche Gesinnung so zu betätigen, wie er es im Interesse des Deutschtums für erforderlich hält. Ist das der Fall, so konnte eine Verurteilung des Beklagten nicht erfolgen. (!) Es kam nicht darauf an, festzustellen, ob die von dem Beklagten behaupteten Tatsachen richtig sind. (!) DaS Gericht hat daher die von den Privatklägern angebotene Beweisaufnahme abgelehnt." — Wenn die Herren von der Preffe nur immer so gnädig beurteilt würden! „Das Urteil scheint uns" ,so schreibt die,Schles. Volksztg/, „durchaus revisionsbedürftig".
* Ter Mann in der Flasche. In einem berliner Panoptikum hat sich der Franzose „Papuß" in ein flaschenähnliches Glasgefängnis einsperren Ionen, um darin zehn Tage und zehn Nächte, nicht ohne alle Nahrung, jedoch ununterbrochen atif- rechtstehend, zuzubringen. Einige in der Flasche herabhängende Schnüre ermögliche» es ihm, sich ei» wenig mit den Arme» einzuhängen. Er verbringt die zehn Tage stehend, konservierend und rauchend.
__c CD t tl «Uiulfion wird Boll uns auischlietzlich im atoteu ?4n!?r n!e »»ch ®eroid>t ober Matzchnber» nur in »->siegelten Originalflaschen tu flotton mit unserer Schntz» btm Tarschi. Scott i »oWne.
Frankfurt a. M.» T
Scotts
Emulsion
ist leicht zu nehmen bildet ein auSgetzeichnete, Rätznuittel und ttixttt ben pingen LrzaniSmus. Sm Bee. W wird bie« in liierjeugenbfter Weise
Auf den guten Willen Rußlands ist durch- aus kein Verlaß.^ Das einzige reelle Moment, das zugunsten des Friedens spricht, ist die notorische ü n f a h i g k e i t des Zarenreiches zu einem Kriege mit Oesterreich. Aber diese Unfähigkeit kann' wettgemocht werden durch die Hilfe Frankreichs und Englands. Hat Herr Iswolski das Recht, aus die Beteiligung Frankreichs und Englands an einem Kriege gegen o„ w
Oesterreich und Deutschland zu rechnen? Darauf auf fei» Ersuchen die Erlaubnis, sich nach seiner kommt jetzt alles an. "" ' - -
Bisher bat sich die französische Regierung tadellos friedlich benommen. Neuerdings ist nun König Eduard in Paris gewesen, und es gibt Leute, die von da ab eine Ermattung der französischen Friedensliebe, eine weniger freundliche Stellungnahme gegen Oesterreich datieren wollen. Wir möchten uns diesen Befürchtungen
Zweites Wtcrtt