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Sotatlonrbrutkunb Verlag der Lulbaer At- tienbruckerei in Lulba Fernsprecher Nr. 9.
Fulda, Samstag den 2. Januar 1909.
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36. Jahrgang.
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Drittes W^cltL
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Italiens, stellen gewissermaßen nur die Essen des I ladrien vom Tyrhcnischen zum Konischen Meere. I übersteigen, auch m Zukunft wiederholen bis iie gewaltigen unterirdischen Herdes dar, und die I ÄnS diesem Grunde müssen sich diese Erdbeben, Erdkruste sich dort endgultrg festgesetzt hat.
auf ihrer Spitze stets sich kräuselnden Rauchsäu- I die seit dem September 1905 die Zahl Hundert1 len, die unaufhörlichen Explosionen im Krater des ■ .......'
Stromboli mahnen an die nie schlummernden Gewalten im Schoße der hier so furchtbaren Erde.
Trotzdem sind es nicht eigentlich vulkanische
Andrews Stellvertreter.
Aus beut Englischen von Pia Rainer.
(Nachdruck verboten.)
„Der letzte Tag", sagte Jack Cardew traurig, als er langsam dem großen Herrenhaus zwchritt, das er jetzt noch sein eigen nannte. Tie Wälder unt ihn her leuchteten in roten, braunen und goldenen Farbeutönen und die letzten Strahlen der ONobcrsonne ließen die hohen Kreuzfenster des alten, grauen Steinbaucs in hellem Licht erglänzen.
„Der letzte Tag?" wiederholte der Legierter Andrews. „Was willst Du damit sagen?"
Tie beiden Männer kamen von der Jagd, jeder trug eine Flinte.
„Nun, daß ich mich entschlossen habe, das Anerbieten meines Nachbars anzunehmen. Hard- wrigbr hat eine Vorliebe für Mount Royal."
„Was bietet er?" fragte Paul Teering. Er war von Beruf Rechtsgelehrter. hatte aber eine große Neigung für das Landleben und so hielt er sich des öfteren besuchsweise in Mount 8iot)CtI auf. „Hardwright ist nicht der Mann, zu viel für etwas zu geben."
Jack nannte eine Summe.
„Es ist ein ganz gutes Angebot, so wie die Zeiten sind", fuhr er fort. „Die Ländereien haben nicht mehr den Wert wie früher in England und Mount Noyal ist überdies noch etwas vernachlässigt."
„Das scheint so. Und Tu willst Hardwrights - Gebot annehmen?" fragte Deering.
„Was kann ich anderes tun? Das Gut ist bis zur letzten Stelle mit Hypotheken belastet und die Einkünfte reichen kaum hin, um die Zinsen zu bezahlen", erwiderte Jack mit einem Seufzer.
„Und was gedenkst Du dann zu tun, Jack?" „Auswandern und mich in einer der Kolonien ansiedeln. Ich tauge sonst zu nichts anderem, Paul. Ich bin weder zum Geschäft geeignet, noch für irgend einen studierten Beruf. Ich war immer ein schrecklicher Dummrian, auf der Schule und im Kolleg."
Eine Weile schwiegen beide still. Dann hob Deering wieder an:
„Und Mary Norton?"
Jack lachte kurz auf. „Mr. Norton würde mich
Beben, die die Gestade Kalabriens so oft verheert haben. So hat auch bei dieser letzten Katastrophe der Aetna, an befielt Fuß sich die zerstörten Gestade Ostsiziliens ausbreiten, nach den vorliegenden Meldungen keine besonderen Zeichen erhöhter vulkanischer Tätigkeit gegeben, und es scheint sich wieder um eins der zahlreichen tektonischen Beben zu handeln, die sich seit dem letzten großen Unglück im Jahre 1905 wohl fünfzigmal, wenn auch nur in schwacher Form, wiederholt haben. Diese tektonischen Erdbeben sind eine Eigentümlichkeit geologisch verhältnismäßig junger Erdgebiete, die in ihrer Entwicklung noch nicht zur Ruhe gekommen sind, und in deren Innern fortdauernd gewaltige Veränderungen Vorgehen. Tas glühende Innere der Erde scheint dort noch bis in verhältnismäßig geringe Entfernung von der Oberfäche zu reichen. Aber es kühlt sich fortwährend weiter ab, und die erkaltenden Gesteinsschichten, dem ungeheuren Druck der darüberliegenden festen Erdkruste ausgesetzt, halten bei der durch die Abkühlung bewirkten Zusammenziehung diesem Druck nicht stand. Es entstehen unterirdische H o h l r ä u m e, über denen « sich die ungeheuren Erdschollen schieben und zcr> reu, bis schließlich die Massen der Schollen dem W
wohl nicht als Schwiegersohn annehmen", sagte er dann.
„Ach, Mr. Norton!" Deering zuckte verächtlich die Achseln. „Ich sprach Mary."
„Mary ist nicht das Mädchen, ohne di' Ein- williaung ihrer Eltern zu heiraten, und ich nicht der Mann, sie dazu zu drängen."
„Wozu will denn Hardwright Dein Gut haben?"
Jack zuckte die Achseln.
„Wer kann die Laune eines Millionärs ergründen? Er will Mount Royal haben und kann es bezahlen. Ich werde morgen mit Dir »ach der Stadt fahren, um mit Hardwright die Sache abzuschließen. Er ließ mir das Angebot durch seine Rechtsvertreter stellen."
„Wer sind sie?"
„Blackwood und Cast." _
„Tie geschicktesten Anwälte in London. Du bist also fest entschlossen?"
„Ganz fest. . Ueüermorgen werde ich das alte Haus nicht mehr sehen."
Schweigend gingen die beiden jungen Leute weiter. Da kam ihnen aus der Richtung des Hauses her ein alter Mann entgegen, der Kutscherlivree trug.
„Nun, Andrew", redete ihn Jack an, „ist etwas nicht in Ordnung?"
„So ist es, Herr", erwiderte Andrew. „Mein Sohn Georgie in London liegt im Sterben."
„Ohl" Jack hatte oft mit Georgie gespielt.
„Ein Unfall", fuhr der alte Mann fort. „Wir bekamen ein Telegramm und nun möchte die Mutter so gerne hin."
„Allein könnte sie aber nicht fahren", bemerkte Jack.
„Nein", sie ist jetzt ganz blind. Ter Herr, Mr. Hardwright, hat heute ein paar Freunde aus London bei sich und ich soll sie nach Tisch zur Bahn fahren", erklärte Andrew weiter.
„Kann das nicht jemand anders tun?" fragte Jack.
„Sie sind alle, außer mir, dem Koch und dem Diener — der nicht einmal einen Maulesel von einem Pferde zu unterscheiden tveiß — zum Jahr- markt in Barnstaple und werden vor Mitternacht nicht zurückkommen. Ich dachte, daß ich vielleicht Ned Mills in Mount Royal bekommen könnte,
das Eisen zu verarbeiten; sie kannten nur bei Feuerstein; sie hatten keine Sprache und keinerlei religiöse Begriffe. Es ist ihnen aber, sagen bv Darwinisten nach und nach gelungen, ihre toenif anmutigen Schädel in eine schönere Form zu brin> gen und den Verstand einzuführen. Mit dem Verstände ist denn auch die Sprache gekommen. Wenn man diesen Erwägungen der Darwinisten folgen will, dann muß man annehmen, daß dies« Affen-Menschen demnach also auch die außerordentlich vervollkommneten wortreichen ©Praxis des Altertums erfunden haben, so z. B. das Griei chifche, jene unvergleichliche Perle europäische» Sprachen, während ihre Cousins des Hindu uni des Ganges die prachtvollen harmonischen Hindi» sprachen ins Leben gerufen haben, Sprachen, be reu Schaffung veritable Genies, produktiv« Grammatiker mit reicher Erfindungsgabe. von ausfetzte. Dank des Bedürfnisses, sich zu zivilisi» reit, das sie von ihren Vätern, den Affen, erbte«; sind diese Affenmenschen von Fortschritt zu Ford schritt gelangt und haben sich entwickelt zu der illustren Völkern des Altertums, den Griechen dss Themistokles und Sokrates, den Römern des Scipio und Cicero, den Germanen des Ariovist uni Arminius.
Gegen diese Theorie der Darwinisten ist manches einznwenden. Seit jenen nachhistorische» Zeiten, wo das Bindeglied gelebt haben soll, Hal keine Umänderung mehr stattgefunden. Tu Griechen vor 3000, und die Aegypter vor 4(KN Jahren waren beschaffen genau wie wir heut« und die Tiergattungen der alten Welt sähe» gleichfalls genau so aus wie heutzutage. Auf An tiauitäten aus der Aegypterzeit finden wv Pferde, Kül)e, Hunde, Katzen und zahlreiche ander
P. Etwas vom Affen-Problem.
Die Darwinisten vertretett die Ansicht, daß die Menschheit von den Affen abstmnme. Lassen wir sie bei diesem Glauben, von dem wir sie doch nicht abbringen können. Für uns aber beanspruchen wir einen anderen Ursprung, nämlich denjenigen, der in der biblischen Geschichte in den Worten niedergelegt ist: „Am sechsten Tage schul Gott den Menschen".
Weil der Unterschied zwischen Affen und Menschen nun doch ein zu großer ist, sagten sich die Darwinisten, es muß ein Bindeglied zwischen Assen und Menschen gegeben haben. Nach diesem Bindeglied sind sie schon Jahrzehnte fortwährend auf der Suche. Im Neandertal, in Taubach, Spy La Nanlette, in der Schipkahöhle ufw. sind versteinerte lleberrcfte von Menschen gefunden worden, welche einige Aehnlickrkeit mit der Knochen- konstruktion der Affen aufweisen sollen. In diesen Funden erkannten die Darwinisten allemal mit tödlicher Sicherheit das gesuchte Bindeglied, die Ueberleitmig vom Affen zum Menschen, bis genaue Untersuchungen das Siegesgeschrei allemal wieder verstummen ließen. Eine Zeitlang hörte man nichts mehr vom Bindeglied, lus dieser Tage im Departement Corrdze (Frankreich) wieder Knochenfunde gemacht werden sind, wodurch die Streitfrage vom Bindeglied wieder aktuell gewor- den ist.
Dieses Zwischenglied, welches die Kluft zwischen Affen und Menschen überbrückt haben soll, war es also, welches in uralter Zeit Deutschland, Frankreich, Griechenland und Asien bevölkert haben soll. Diese Halbmenschen kannten, Ineber Kunst noch Wissenschaft; sie verstanden noch tiicht
Niesendruck nicht mehr widerstehen und nach innen stürzen. So bildet das ganze Tyrrhenische Meer ein nie zur Ruhe kommendes Gebiet tektonischer Beben, das einst Land gewesen ist, zusain- menbrach und schließlich vom Meere überflutet wurde. Nicht nur Sizilien, das auch heute mir durch die schmale Straße von Messina vom Festlande getrennt ist, sondern auch die Inseln Sardinien und Korsika müssen einstmals mit dem italienischen Festlande verbunden gewesen sein.
Legion ist die Zahl der Opfer, die die ©entölten des Erdinnern in dieser Gegend allein in historischer Zeit gefordert haben. Jedermann kennt den Untergang von Hereula u um und Pompeji im Jahre 79 nach Christus. Spielte sich diese weltgeschichtliche Katastrophe am Fuße des Vesuv ab, so ereignete sich, von zahllosen kleineren Erdbeben und Vulkanausbrüchen der Zwischenzeit abgesehen, das nächste, überhaupt das größte je in Italien dagewesene Beben im.Jahre 1693 im Bannkreise des Aetna auf Sizilien. 54 Städte und 300 Dörfer wurden zerstört. 300 000 Tote waren zu beklagen, darunter allein 18000 aus Catania, das diesmal weniger stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im Jahre 1783 verheerten Erderschütterungen, die fünf Jabre hindurch andauerteu, Kalabrien fast vollständig. Seither haben sich die Katastrophen dort in gewissen Zwischenräumen immer wiederholt, und erst im Herbst 1905 und 1907 waren dieselben Landstriche, wie jetzt, furchtbaren Zerstörungen durch unterirdische Gewalten ausgesetzt.
Prof. Palazze führt die italienischen Erdbeben auf folgende Ursachen zurück: Calabrien ist wü- senschaftlich gesprochen, noch junges Land, und deshalb tektonischen Schiebungen der unteren Erdschichten ausgesetzt. Calabrien befindet sich in einer jener Gegenden, deren Bruchliiiieu Professor Sueß festgesetzt hat. Diese Brnchliuie, die die Form eines Kreisbogens hat, geht unter Ca-
aber Red ist auch fort", fügte Andrew mit einem] Seufzer hinzu.
„Das ist er. Alle meine Leute sind fort. Aber weißt Du, Andrew ich werde an Deiner Stelle fahren, wenn Sein Herr nichts dagegen hat." .
„Gott segne Sie Herr! Er wird gar, nichts dgpegcn haben, er meinte, wenn ich nur jemanden bekäme an meiner Stelle, bann könnte ich ruhig gehen. Das Essen ist um sieben Uhr und um drei viertel auf acht soll der Wagen vor der Tür sein."
„Gut, Andrew", nickte Jack. „Ich will nur einen Bissen essen und' treffe Dich dann in den Ställen, damit Du mir die Pferde zeigst, die genommen werden sollen."
„Tu bist ein seltsamer Kauz, Jack", bemerkte Deering, als er sah, wie sein Wirt bastig etwas kaltes Fleisch und Brot genoß.
„So, bin ich das? Um die Wahrheit zu sagen, Paul, ich bin ganz froh, etwas zu haben was meine Gedanken ablenkt heute abend. Es ist doch schwer, von allem Abschied zu nehmen. Meine Abwesenheit wird erträglicher fein, als, es meine Gesellschaft heute abend wäre. Bleibe nicht wegen mir auf, Paul. Vielleicht mache ich noch einen Gang, wenn ich Hardwrights Tiere besorgt habe."
So verlies das Essen für Deering sehr lang- weilig; er und Jack waren schon feit Jahren gute Freunde gewesen. Als das einsame Mahl beendet war, zog Paul seinen Stuhl ans Feuer und Verfiel in trübes Sinnen, aus welchem er plötzlich durch das schnelle Oesfneu der Haustür und Jacks Stimme in der Halle geweckt wurde.
, Es muß wohl schon spät sein", dachte Paul, „und Jack wird ohne Zweifel jetzt lieber allein jein wollen."
Eben war er im Begriff, das Zimmer in entgegengesetzter Richtung zu verlassen, als die Tur aufgerisfen wurde und Jack hereintrat.
„Paull Paull" rief er, „wo willst Du denn bin? Komm zurück, komm, ich habe, ganz erstaunliche Nachrichten erhalten. Ich bin ganz närrisch!"
Paul blieb stehen.
„Setz Dich, Paul. Es wirbelt mir im Kepf. Wen» ich denke, daß ich jetzt nicht nötig habe, das Gut zu verkaufen und nicht brauche England zu verlassen und — Martz l Aber setz Dich und habe
--- Das Erdbeben in Snditalien.
Wieder hat ein furchtbares Naturereignis blühende Stätten einer alten und hohen Kultur verwüstet, halbe Städte, ganze Dörfer vernichtet, eine große Menge Menschen dahingcrafft, eine viel größere um Hab und Gut, um Haus und Hof, um Glück und Obdach gebracht, und noch lange, lange, wenn der Erdboden aufgehört hat, von den verheerenden Erschütterungen nachzuzittern, werden die Nachrichten des wirtschaftlichen Elends empfunden werden, das die Elemente über große, herrliche, gesegnete Landstriche verhängt haben.
Mit erschreckender Schnelligkeit haben sich in neuester Zeit schwere Erdbeben wiederholt. Bald sind sie aus dem fernen Osten, bald voin amerikanischen Westen gemeldet worden, bald von einem Eiland im Weltmeer, bald vom Innern eines Erdteils. Die Frucht eines mühevollen Lebens, die Werke emsigen Fleißes, das Erbe ganzer Geschlechter, alles ist in wenigen Sekunden zerstört. Ohnmächtig steht der Mensch der Gewalt der empörten Natur gegenüber, Häuser und Hütten, Kirchen und Paläste sinken jählings in Trümmer; das Meer erhebt turmhoch seine Wogen und spült lebende Wesen wie Spielzeug, wie Sandkörner hinweg, verschlingend, begrabend. Wo eben noch hunderte Familien ihren Geschäften, ihren Zerstreuungen nachgingen, ihre Kraft erprobten, die Zivilisation förderten, ein Augenblick genügte, um eine öde Wüste, ein Feld des Grausens zu schaffen. Ob hoch oder gering, ob reich oder arm, ob jung oder alt, niemand und nichts wird verschont; unberechenbar und unwiderstehlich wälzt sich das Unheil über Land und Leute.
Kaum irgend ein Land aber ist so oft, so hart vom Erdbeben heimgesucht worden wie Italien. Es ist das Land der Sehnsucht für einen großen Teil der gebildeten Menschheit. Tausende und Abertausende wandern Jahr für Jahr in das Reich der Kunst, der Geschichte, der lachenden Sonne, um ihren Geist zu laben und zu erheben, ihren Körper zu erfrischen. Mit Verwunderung stehen sie vor den Denkmälern längst vergangener Jahrhunderte, vor den unvergleichlichen Meisterwerken alter Zeit, vor den überreichen Schätzen, »die von der Macht und Kultur des Altertums, fvvn den großen Ereignissen des Mittelalters zeu- 1 gen. Und wo weidete sich zugleich das Auge an einer hier großartigen, dort lieblichen Landschaft, an einer Üeppigkeit der Vegetation, an einem Schwung der Linien und einem Spiel des Lichts wie in Italien i
Süditalien und Sizilien sind über einem einzigen, riesenhaften Vulkan ausgebaut, dessen Le- bensäußerungen, völlig unberechenbar tut Zeitpunkt ihres Auftretens und ihrer Intensität, fortdauernd das leichtlebige Völkchen der Süditaliener -und Sizilianer mit Tod und Vernichtung bedrohen. Vesuv, Aetna und Stromboli, die drei fast ununterbrochen tätigen Vulkane ©üb*
etwas Geduld, ich will versuchen. Dir alles z> erklären."
„Wie Du weißt, legte ich auf Andrews SBnnfi feinen Hut und Rock an. Hardwright liebt all« ordnungsmäßig und korrekt. Er muß mich nich erkannt haben, obgleich er seine Gäste bis ztrj Türe begleitete. Es war fein Londoner Kom pagnou Bryson und ein Bergbeamter.
„Run, — und?" fragte Deering, der die Ev regung seines Freundes zu teilen begann.
„Der Wagen war offen und so war es unver weidlich, daß ich Bruchstücke ihrer Unterhaltuw hörte. Dann aber horchte ich mit beiden Ohrep Es mag ja vielleicht nicht ganz recht gewesen sein aber ich erfuhr dadurch, daß Hardwright mi<j hatte betrügen wollen. Ich glaubte, er wollt das Gut aus Liebhaberei kaufen; statt dessen b< absichtigte» er und Bryson, ein Vermögen daran zu ziehen. Paul, denke Dir, da sind große Ku pferlager unter dem ganzen nordwestlichen Tei des Gutes. Tausende und Tausende von Ton nen! Hardwright hatte das bezweifelt und des halb den Bergingenieur — der auch fein Gefchäf dabei machen sollte — mit hergebracht. Ich hott damals Hardwright von der Verlegenheit erzählt in der ich mich augenblicklich befand und so b< trachtete er den Besitz schon als den (einigen. S sicher ist er, daß ich fein Gebot aimehmen werd« daß er deshalb morgen nach London kommef will."
„Uber Du wirst es doch jetzt nicht tun?"
„Bewahre! Bist Du nicht auch froh. Paul?
„Und tote froh!" Damit umfaßte Paul ml herzlichem Truck feines Freundes Hand.
„Tu wirst allerdings manche Schnepfe utl manchen Fasan in den alten Wäldern uüsser Wenn man bedenkt, wi«-nahe ich daran war, dck alles zu verlieren l"
Am nächsten Tag warteten Hardwrights Ais walte vergebens auf Jack CardewS Erscheinet! Den darauffolgenden Tag erhielten sie eine seh bestimmte Ablehnung des Angebotes ihres Klie«! ten. Dasselbe wurde um mehrere tausend Pfun erhöht, doch Jack blieb bei feinem „Nein!"
Mary Norton ist jetzt Mr. Cardew, imd da Cardewsche Kupferbergwerk ist in vollem Betrieb aber bis zum heutigen Tage ist Mr. HardwrigH noch im Unklaren darüber, auf welche Weise fei Nachbar den Wert von Mount Royal entdeckt bei
art!