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Ivaer

85. Jahrgang.

Fulda, Montag den 5. Oktober 1908,

M 229.

E3

$ er Streit itm die Steuern

Aymiir, öer Kosak

23]

men sich gedrungen fühlt und anerkennt, daß eS gilt, einen großen Fehlbetrag zu drckr" ,----------- .

sich vor der Möglichkeit nicht scheuen, auf dieser I werden. Auch tm

und ehrgeizigen Bemühungen und Pläne seines Vaters des Fürsten. Doch hinderte ihn sein heim­licher SGnerz nicht daran, mit viel Anmut und Höflichkeit die seinem Range auferlegten Ekkette- Pflichten zu erfüllen und sogar einige der mehr oder weniger offiziellen Missionen zu überneh- men, zu denen ihn fein Vater heranzog! Trotz des enfletzlichen Dramas, das er seinem Sohne bereitet ^tte, übte er noch immer große Macht und viel Einfluß auf ihn aus.

Der Erbe des Fürsten, welcher vor einer hal­ben Stunde angekommen war und sich in seine Gemächer begeben hatte, um vor dem Diner Toi­lette zu machen, — hatte dieselben noch nicht ver­lassen, als wiederum ein glänzender Schlitten, diesmal mit einem einzigen Kosaken als Gefolge, auf der beschneiten Ebene Lahergesaust kam und unter silbernem Schellenklang auf dem Perron beä Schlosses auhielt.

Diesmal war es der Graf Branicki, General und Kommandant der Königl. Leibgarde, welcher den Starosten mit feiner Gegenwart beehrte. Und wiederum trat ihm der Hausherr, strahlend von Stolz und geschmeichelter Eitelkeit, entgegen, um den bohen Gast zu begrüßen-

Auch Branicki war schön, von imponierendem, fürstlichem Aeußern, von edlem Wuchs und stolzer Haltung, doch machte ein Ausdruck von Verach­tung und Härte seine sonst regelmäßigen Züge nicht sehr angenehm. Diesen Tag war er, trotz seiner bekannren Prunksucht, ganz schlicht und ein­fach in Koszowata erschienen, ohne Kuriere, ohne Eskorte, nur von seinen zwei getreuesten Dienern begleitet. Len einen, welcher, wenn es galt, die Person oder den Namen seines Gebieters zu ver­teidigen, dem angeblichen oder wirklichen Beleidi­ger eine Ohrfeige gab, um den Streit einzuleiten, und den andern, dessen Pistole oder Säbel den­selben auf kurzem Wege zu beenden hatte. Daß Branicki diesmal ohne jeglichen Prunk und Lu­xus auftrat, geschah nur, nm als einfacher Mann und schlichter Staatsbürger von dem glänzenden, stets von seinem Hofstaat umgebenen Sohn des

rrschrlnt täglich mit Ausnahme der So.w- undLeiertagr.viertri- sährr-.cher Bezugspreis ohne Vringerlshn und Bestellgeld in Zuida so­wie auswärts f.5v LU.

vrrantw. Rrdastevrr

steuer abzuweisen.' Irgend woher muß das Gell' schließlich genommen werden. ;

same Besteuerung des Besitzes, wozu sich am besten die Nachlaßsteuer eignet, wird die Frnanz- reform nicht zustande kommen.

gefährdenden Form erhoben werden soll, in den mäßigen Sätzen einer von dem Lebenden zu er­hebenden Vermögenssteuer- , .

Es ist ja sehr zu begrüßen, für eine Partei zu sagen: „das aibts nicht", und alle Steuern ein­fach abzulehnen. Wer aber an der Verantwor­tung für die Zukunft

Xlietg««: me et** spaltigeprtitzeileoder deren Kaum 16 Pfg. KeklameudiepetitzeU« 25 Pf--, bei Meder» Holungen wird entspr. Kadisti gewährt.

Kotationrdruckund Verlag der Znldaer Al. iirndrmkerei in Krida

monatsbeHage: „SnlbflCt GeschichtrbM«" »>•’•

Von Marcel Etienne.

(Nachdruck verboten.)

Januar v. I. erfolgte rou QU* für den guten Kern, der noch, vielfach 1 an-1 ™ racher Schale, in unserem jungen Voll« steckt, und der besonderer Pflege wohl wert ist, damit eS widerstandsfähig sei für die Gefahren des Garnifonslebes. Ein gastliches Heun fanb das edle Werk in der jüngst errichteten Erholung«, staüon der Alexianerbrüder auf Haus Riesa, Pfarrei Callmuih. Die Leitung der Exerzitien

Palatins vorteilhaft abzustechen. Die beiden Häuser der Potocki und Branicki waren nämlich schon seit Jahren durch einen verbissenen Haß, durch gegenseitige Jntriguen und ein heißes, kaum verhehltes Streben nach denselben ehrgeiz> gen Zielen voneinander getrennt. Als sie sich jedoch in der großen Halle von Koszowata begeg­neten, schritten sie mit offenen Armen aufeinan­der zu, drückten sich die Hände, umarmten und erschöpften sich in Freundschaftsbezeugungen, wäh­rend ein jeder im Innern nur das eine gerne ge­wußt hätte, was wohl der Grund der Anwesen­heit des andern in diesem Hause gewesen wäre.

Da sie sich, ihrem Versprechen getreu, vor dem Morgengrauen auf den Weg gemacht hatten, wa­ren sie in Koszowata eingetroffen, gerade, als die Dienerschaft beschäftigt war, in den Dienst­räumen, Kuchen, Remisen und Ställen das ge­samte Gefolge des Grafen Felix, Lakaien, Kosa­ken, Heiduken, Pferde und Schlitten unterzubriu- geu, dje den ganzen, großen Hof des Schlosses an­gefüllt hatten. Als der Starost die beiden in­timen Freunde seines Schwiegervaters erkannte, beeilte er sich, ihnen entgegenzukommen und sie zu begrüßen, indem er mit Erfolg sein Unbehagen über diesen wenig gelegenen Besuch verbarg. Dann stellte er sie seinen erlauchten Gästen vor und führte sie gleichfalls in den großen Sperse- saal, wo auf schneeweißem, seidig glänzendem Da- mast herrliches Porzellan, kristallene Glaser um) Karaffen, wertvolle Gold- und Sitbergegenstanoe glänzten und funkelten. — In Reihen standen dre Lakaien bereit, nm das Diner zu servieren.

Bei Tische war das Eis, — nachdem einmal einige Flaschen guten Weines geleert, waren, bald gebrochen und die Zungen gelobt. Sei einem 5er- rendiner — besonders wenn lärmende Edelleute jener Zeit die Tischgäste waren, standen Politik und dir Angelegenheiten des Landes stets tm Vordergrund des Interesses- So plauderte tnafl denn zuerst von Fernerliegendem, — von Russen und Polen, von König August und Katharina, —» vom alten französischen Ludwig und von Fried-

menden und glänzenden Gefolges bestand noch aus ungefähr fünfzig Dienern: Höflingen, Reit- burschen, Köchen, Kosaken, Heiduken zu Fuß und zu Pferd und in Schlitten. Sie bildeten noch eine sehr imposante Karawane, die nach den hei­ligen Gesetzen der Gastfreundschaft auf's beste un­tergebracht, bewirtet und amüsiert werden muß­ten. . ,

Der Sohn des Palatins, ein vornehmer, schö­ner und eleganter Mann in der Blüte der Jahre, trug seinen schönen Namen „Felix" mit einem Ausdruck tiefer Mutlosigkeit und Traurigkeit, die zuweilen plötzlich seinen Blick und seine Sflrne verfinsterte. Das Schicksal hatte ihm diesen Na- men, „Felix", der Glückliche", zur bittersten Ironie verwandelt. Die Erinnerung an die blu­tige Tragödie, die mit ihm verknüpft war, ließ Felir Potocki niemals los, umschwebte ihn stets wie ein düsterer Vogel, bedrückte mit sürchterli- cher Schwere seine Seele und verhinderte jeden Aufschwung seines Herzens und seiner Gedanken. Er hatte gegen den Willen seines Vaters die junge und reizende Tochter eines armen Ukrainischen Landedelmannes geheiratet, — eines jener anmu­tigen, zarten Geschöpfe, wie sie die Dichter ihrer Heimat in ihren Liedern und Gesängen verherr­lichen und verewigen. Der hochmütige Wojwode über diese Mißheirat empört, scheute sich nicht, zu den verzweifeltsten Mitteln seine Zuflucht zu nch- men Einen Augenblick ausnlltzend, da sein Sohn auf einer kleinen Reise abwesend war, hatte er die junge Frau im Hause ihrer Eltern von einer Truppe Masken ergreifen lassen, welche dort lu­stig und lärmend eingedrungen waren, da es ge­rade die Z-it des Karnevals war. Unter Schel- lengeklingel, unter Lachen «nd lustigem Singen zogen sie das arme, junge Gefchopf mit sich fort und stießen es in den vereisten Teich, wo sie es er­tränkten. ., . , „ .

Das war die schreckliche und traurige Erin­nerung, welche seither Vergangenheit, Gegenwewt und Zukunft des armen Grafen Felix Potocki ver- gifteten, trotz all der glänzenden Verheißungen

Dann trennten sich Herr und Diener: skan- dyba strahlend und sich die Hände reibend, weil es ihm gelungen war. Mißtrauen und Mißverstand- nisse au säen an diesem Herd, über dem ohnedies schon so drohend schwarze Wolken standen — der Starost hingegen unzusrieden, mit finsterer Miene und zusammengezogenen Brauen, um seine Frau von der Aenderung seines Befehls zu unterrich­ten.

Die hübsche Marynia war weder kokett noch chroeizig. An ihrem stillen, väterlichen Herde m ihrer Ukrainfcheu Steppe hatte sie niemals Ge- legenheit gehabt, die lärmenden Freuden der gro­ßen Stadt, die schönen, gefährlichen Manner des Hofes kennen zu lernen; dennoch fühlte sich traurig und gedemütigt und weinte bitterlich, als ihr Gatte sie verlassen hatte und sie sich allein wußte. So bescheiden und anspruchslos sie auch war, so hatte es sie doch bitter gekränkt, aus dem Munde ihres Gatten zu hören, daß sie zu linkisch uiid viel zu wenig kundig der Sitten und Ge­bräuche des Hofes sei, um so illustre Gäste zu em­pfangen, und daß es, nach reiflicher Ueberlegung, das Beste sei, wenn sie sich überhaupt Nickst zeige.

Doch kümmerte sich der Starost nicht weiter itm die Kränkung und die bitteren Tränen, die feine Worte zur Folge gehabt hatten. In die­sem Augenblick hatte der stolze und ehrgeizige Mann viel Wichtigeres zu tun!

Der Graf Felix Potocki, welcher am Morgen vcm Hum-in abgereist war, erschien eben inst sei­ner glänzenden Eskorte. Der größte Teil der­selben war jedoch in Human zurückgeblieben, da Potocki nur einen Tag in Koszowata verweilen .sollte. Doch auch dieser kleinere Teil des lär-

nichts helfen.

X Fürst Eulenburg ist vorläufig noch in Liebendem. Die heftigen Angriffe der Press« auf die Behörde wegen seiner Freilaffung haben anscheinend in Siebenberg sehr unangenehm ge­wirkt und dort die Erkenntnis groß roerbm

Sarl Schütte;

Ä* Mch-Eas«: „rwstriecke Somtagrzewmg

r , 7 ~ N-triebssekretäre und Assistenten I lich werden in Viersen für die zum Militär abwan.

-erkennt, daß es durch Assistenten, ^d Damen ersetzt dernden Rekmten Exerzitienkurse gehalten. Der

decken, der wird wiederum durch Unterbea^ “ ™ Allen beste Beweis für die Sympathien, deren fich dis

---------„ ... I werden. Sud) tm un 1 intelligente Organisation in der katholischen Bevölkerung er- oder jener Seite Mißvergnügen zu erregen. Wir l unb "ach Hil ^bea . Reamten wie freut ist die stattliche Frequenzziffer. Mein glauben auch nicht, daß es ÄS L L M

Ohne eine wirk- A^durch die in Ausficht ae- nutzbar machen möchten, dazu m der Sage

b wozu sich am I '«?„fnrmen erzielt werden, dürften bet I wegen der Entfernung und des damit verbun

wird die Finanz- ^^^^nmfanader preußisch-heffischen Ge- denen unvermeidlich größeren Kostenaufwandes, orm ntaji zmimuie ivuhw«. . I bem f Millionen von Mark zählen. I Namentlich gilt dies von den Söhnen der katho-

Daß die Steuer die landwirtschaft- memfchast nach Mlllione 7/, Eifelgegenden, die doch alljährlich unserem

It ch en Verhäümsse gebührend berücksichtigt und * Das Ende des Revolvers. Dur^ eme J beträchtliches Kontingent wehr-

nur die großen Erbschaften heranziehf, I KabinettSorder des Kaisers ift nunmehr bieStn I bafter ®olbaten stellen. Man faßte daher dm setzen wir «IS selbstverftändlichvoraus. Wirmm- ^rung einer Selb stladep ist ole anstelle de Rekruten dieser und der angrenzendm

1. Die AUSstanung ver h . gr,f nnn (Srenitien relialöse Hebungen

I MÄSSEi KS“SS der den Teilnehmer find der sprechendste Beweis für dm Deutsches Reich. Wahlkreis auch bisär vertrat, hatte sein Mandat hohen Kulturwert dieser zeitgemäßen Einrichtung,

(*) Der Kronprinz soll,.wie man in Breslau mehrfacher W-chlbeeinfluMngen

vermutet, demnächst zum Major und Kommandeur wurde. Der Wahlkreis war von 1867

deS 11. Grenadierregiments ernannt werden. 16ig 1890 net§ konservativ vertreten gewesen. Nach.

D Zur Reform der Gewerbeordnung wer- eiucm durch litauischen Zuzug bewirkten srelsin- den augenblicklich im Reichsamt deS Innern um- nigen Zufallssiege im Jahre 1893 vertraten kon- fassende Arbeitm geleistet. Zunächst handelt es servative Litauer und feit 1893 ^r deuflch-^onser sich darum, daS Konzessionswesen zu reformieren, vative Gutsbesitzer Krause ben Kreis, bis Lchwa In dieser Beziehung Men b«: ^beoter^on. &adgnanib2airSl7eSn beröoräauberte, die I lag'7n"den bewährten Händen deS Dominikaner- zes sionenan erster Stelle getrosten ^werden; I Ulfein der Stichwahl den ! pater§ Raphael (Köln), dem der eigentliche Or-

die Theaterdireftoren sollen die Konzessiv^ ^nur I behielt Damals stand im ersten Wahlgange I ^anisator, Pfarrer Frohn (Callmuth), zur Seite t-1. «aA An orfler I Als Ergänzung zu den Vorträgen und

Belehrungen in religiöser Beleuchtung orientiert« ein Arzt (Dr. Osterspey-Kommern) die jungen Leute in lehrreichen, eindrucksvollm Ausführungen über die die physisch« und moralische Gesundheit des Soldaten in gleicher Weise bedrohenden Krebsschäden unserer Garnisonstädte und dm notwendigen Selbstschutz gegen diese Gefahren. Da in der ganzen Bevölkerung der lebhaft« Wunsch besteht, daß diese Einrichtung für dt« Zukunft gesichert sei, ist man vor die Frage ge- stellt, wie man ein ausieichend geräumiges Unter­kommen schaffen könne. ,

[] Dr. Karl Peters hat die Berufung m der ! Streitsache gegen den Redakteur der sozialdemo- [ statischen Münchener Pofst, Martin Grubv^ i zurückgezogen. Der Sozialdemokrat hingegen hat die Berufung nicht zurückgenommen, wohl auS denselbm Gründen, die PeterS zur Zurücknahm« veranlaßt haben. Gruber hat nämlich ume- Beweismaterial herbeigeschafft. Bronsart von Schellmdorf, der frühere Leutnant, deffen Aus­sagen für PeterS am meisten belastend warm, und deffen Wahrheitsliebe von PeterS' Seite auS lange Zeit hindurch auf das allerfchärffte an» gegriffen worden ist, ist vom dmtschen Konful in feinem Wohnorte in Mombaffo (Englisch-Ost­afrika) vernommen wordm unb hat sehr un­günstig für Dr. PeterS auSgesagt. Der Verzicht Dr. PeterS' auf die Verhanblung wird ihm also

jetzt bereits ein, ehe man die Steuervorlagen des Neick'sschatzsekretärs vollständig kennt.

Man wird dabei an das Wort erinnert, daß, wenn's an's Bezahlen geht, selbst der Teufel das Kreuz machen kann. Gegen jede der bisher in der Oeffentlichkeit genannten Steuern erhebt sich von irgend einer Seite fulminanter Widerspruch- Dagegen scheint mancher bereit, mit Vergnügen jede Steuer zu bewilligen, die nicht er, sondern der andere zahlt.

Das Braugewerbe, ertönt es auf der einen

stll^d'as^Bier^mehr 'bluten, st> wird eine große I neu sogar, e8 ist für das Volk^ohl sehr nützlich, I Armee geführten Revolvers ve-1 finerne^enenVortragskürfus zusammeln,

blühende Industrie vernichtet. Um feinen Preis wenn dre Ansammlung von 9hefent»nnogen in Die Ausstattung der Truppen y..n/nrtrL Er-r»itien teliaiöse Hebungen

eine Nack-Iaßsteuer, erschall es auf der Gegen eite, der Hand einzelner Familien durch erne Nachlaß- soywn woroen. welche die Be- m dem nach Art von^t^erzmen- rengwfe ueoimZ«.

nur nicht den Bestand der Familie gefährden nur I sstuer wenigstsns einigermaßen gehemmt ^rd. md ba neu®" ™ iftole 08“ erhält, wird I mit geeigneten praktisch belehrenden und aus- nicbi in ibre Geheimnisse eindringen; eher kann« Jni übrigen wird man sich erst entscheiden I zeichnung Mittel" eriolaen. I klärenden Vortragen abwech selten. Da der G

ruhig da?Glas Bier und die Zigarre um einige können, wenn man die Steuervorlagen m ihrer ^nach Maßgabe der g rerrn<lltm6i ;« danke bei der gesamten Bevölknung freudigen Pfennige verteuert werden. Von wem die Plane Gesamtheit kennt. Soviel indessen steht bereits • Das Ergebnis der Rcichstags-Ersatzwah Widerhall fand, liefen die Anmeldungen bald so des Staatssekretärs stärkeren Widerstand erfahren fest, mit Protesten allein sst wenig getan und gar Memrl-Heydekrug, bei fvelcyer, wie f^n mttge - . p^ß man wegen Raummangel»

werden, von der Linken oder der Rechten, ist noch nichts mit der Bereitwilligkeit nur die Steuern ^ilt, dec n a t i o n a l l l b e r a l« Kandidat Geh. 16 9. ^rse einrichten mußte. Die Be-

nicht ausgemacht- S t a r k wird er in jedem Falle zu genehmigen, die der andre tragt. I Reg.-Rat Schwabach gleich im eri«n y aeifierung und das rege Jntereffe der jungen

sein. Einzelne dieser Steuern dürfen im vorcms | ----| gang mit großer Mehrhett wi^«g^hlt wurde, | fnreckLste Beweis für den

als verworfen gelten, die Jnferatensteuer und die Steuer auf Gas und Elektrizität. Sie sind -ge­eignet, den Erwerb zu erfchweren, die Steuer- fähigkeit zu fchwächen. Sie sind anscheinend auch nicht sonderlich ernst gemeint, sondern sollen nur die Tonne sein, die den Walfischen zum Spielen hingeworfen wird, um ihre Aufmerksamkeit von den drohenden Harpunen abzulenken. Aber bet fünfhundert oder sechshundert Millionen jährlich bleibt es. Und da der Reichsfinanzminister em- sieht daß solche Summen aus den indirekten Steuern nicht herauszuholen sind, bezeichnet er die Nach laß st euer als die Grundbedingung

fWÄW der^deubkonfirbafive Kandidat noch an erster, W i d e r st a n d von Tag zu Tag- Me meisten spieler durch eine entsprechende Kaution sicher- Stelle. Jetzt sind die Liberalen den Konservati-1 Bauernvereine haben sich schon gegen sie ausge- stellen. Auch soll das Bauwesen der Theater -1^ 7000 Stimmen vor. Es spricht weder für die sprachen, ebenso Vereinigungen der Handwerker, x äu m« schärfer geregelt werden. Ferner sollen I ausklärende Arbeit der Konservativen, und die Wo man noch eine abwartende Stellung ein- Bestimmungen über Konzessionen von Privat« i Zugkraft der konservativen Idee, noch für dw po- nimmt, will man nur die Einzelheiten kennen I xrankenanstalten getroffen werden. Die viel l Mische Urteilsfähigkeit,der Mehrzahl der Way- lernen. Dann bricht der Sturm los. Die „Deut- oetIan te Regelung des Animierkneipen- ler, wenn ein ,bet<oe^r^ne"J.;hc’\fh^

sihe Tagesztg" sammelt alle Stimmen gegmdie ^ be» Landesbehörden überlasfm hmdurch 8um «mibe

Steuer und spricht von einer „ernsten.Gefahr . I 1 « »„mvi aeaen den Lärm ! Partei gehörte, sich plotzl ch den NationaUtvermen

sie meint, daß seit den Zeiten Caprivis ,kem werden. Auq der^^Kampf gegenzuwendet. Ein derartiger politischer Wechsel schwererer Schlaa gegen das Bauerntum geführt wird von der Novelle energischausge o toäre bei Zentrumswählern absolut undenkbar, worden sei als durch die geplante Nachlaßsteuer, werden. Während bisher der ruhestörende Lärm . Eine Delegierten-Versammlung der katho- Der Gedanke der Nachlaßsteuer sei dem boden- m den Gastwirtschaften nur msElt der^Strafe I Arbeitervereine der Erzdiözese Köln

ständigen Bauer, dessen Familiensinn noch fest ist, anheimfiel, als er „Gef^ren für Gesundhettund ! in Düsseldorf getagt und sich auch

der am Erbe seiner Väter hängt und es gern den Lebm" verursachte, wird m Zukunft jede Ruhe- g Reicks.Finanzreform beschäftigt. < jr. < ___ k,C S . ,7^^.ni, -mH TPttv I auch di Den der Verhandlung dabei zugrunde gelegten

laßsteuer werde von dem gesamten Bauerntume über ander- !Lautenden Mewungen st ur Schädigung der Tabak - Industrie und besonders als die unbilligste, die ungerechteste, die unzweck- -Neue Polltlfche Korrefp^ Arbeiter verwirft, eine Branntwein-

mäßigste und die bedrohlichste Steuer empfunden. HeereshauShaU 1909/10, soweit^P"ußen mFrab« steuer - Reform begrüßt, ein Branntwcin-

Selbst das parteiamtliche.Blattk der Nativ- kommt,, öu Neubildungen ^rdem wird, eil dagegen vermteilt Wetter sprach man

nallioer a le n, die „Nationallibera e Korre- Kavallenebrigadestab, em Kavallerle. ? JJ @o8, und ElektrizitätS- fpondenz" wendet sich gegen die Nachlaßsteuer, regiment, einen Kommandeur der Ptontere w9 99 Ausdehnung

es will dafür eine Reichsvermögenssteuer habem ^ ein Pionierbataillon. - DaS ist wchl uer auS batteg j

Die Nachlaßsteuer fei weiter nichts,.als eme beim bk Sparsamkeit in der Heeresverwaltung, die der Erb sch afS aenüaendnRücksicht-

Todesfall, in einem für überlebende Kinder und jetzt seinen Blockgläubigen ver- Galten unb Ktnber ,,b« ^nügenoa: Jtuaf

Ehegatten sehr schmerzlichen und deren materielle 19 1 ö b Inchme auf die bäuerliche Bevöllerung nichts

Eristenzbedingungen oft stark gefährdenden Au- , EisenbahnfiskuS Im Eisen- einzuwenden. Die Arbetterschast könne fick, heißt

genblicke erhobene Vermögenssteuer. Es sei nicht Defk'Mame "senday st '. <8 weiter, gegen eme Heranziehung zu den Steuern

»»J. einer ben «M. »Wfbmb^SsS Ä" Äff?“ZmZ inspefloren. Auch im Bureaudienst find ähnliche I Heber Rekruten-Exerzrtien in der Eifel, , in Aussicht genommen. Eisenbahn-1 die auch für andere Gegenden nachahmungswert

d^Vottrlande?tellzuueh' | fekretäre sollen soweit es irgendwie tunlich ist, \ sind, schreibt man der ,Köln. Dolkztg.': Bekannt-