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Maer W Zeitung

Fulda, Samstaq den 1. Auoust 1908.

M 175

35. Jahrqanq.

Verantw. Redakteur:

Carl Schütte;

Rotationrdruckund Verlag der Fuldaer Ak- ttendruckerei in Lulda Fernsprecher Ur. 9.

ragnch mt» Ausnahme der So.m« und Feiertage-viertel­jährlicher Bezugspreis ohne vringrrlohn und Bestellgeld in Fulda so­wie auswärts l-5« Ml.

Anzeigen: Vie ehr« fpaltigepetttzeileoder deren Rau« Zä pfg. LeNamendiePetitzeile 25 pfg., bei Wieder­holungen wird entfpr.

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wonatrbellage: „Fuldaer Seschichtrblätter"

Z.parzeller in Fulda. Wochenbellüge: „Zlluftriette Sonntagszeitung"

Drittes Wtatt.

«= Liberaler Sturmlauf gegen den bayerischen Kultusminister.

Den Liberalen in Bayern geht es immer schlechter. Sie find gegen früher im Landtag zu einem kleinen Häuschen zusammengeschmolzen; das Volk will nichts mehr von ihnen wissen. Und jetzt hallen sie es, da ihre kleine Zahl keinen imponierenden Eindruck macht, mit dem Handels­mann Moses aus den „Fliegenden Blättern", der zu seinem auf den Handel ausziehenden Sohn sagt: „Wenn man dir was gibt, dann nimm's! Wenn man dir was nimmt, dann schrei!" Nur heißt es bei den bayerischen Liberalen schon: Wenn man dir nichts gibt, dann schrei! In­folgedessen ist zur Zeit die Welt voll Geschrei der bayerischen Libeialen. Wo irgend etwas passiert, was ihnen nicht gefällt, oder wovon sie glauben, man könne es ausbauschen, da schreien sie. Eben schießen sie mit Platzpatronen gegen den Kultusminister, was zwar wenig Schaden, aber um so mehr Lärm macht.

Da hatte der Unioersitätsprofessor Dr. Gütt- t e r an der Münchener Universität in den ,Münch. N.N/ vor einiger Zeit seinen Kollegen, Theologie­professor Schmid, Regens vom dortigen theo­logischen Seminar, angegriffen. Er hatte be­hauptet, den Theologen sei verboten worden, seine Kollegien zu besuchen. Das stellte Professor Schmid mit. Recht in Abrede. Dr. Güttler griff dann in seiner Polemik den Zustand an, daß Professor Schmig zugleich als Seminardireklor dem Bischof und als Unioersitätsprofessor dem Staat unterstellt sei. Das sei unhaltbar. Darauf schrieb das Kultusministerium an den Senat, es falle aus, daß Professor Dr. Güttler sich, wenn er Beschwerden gegen Professor Schmid habe, an eine Zeitung und nicht an das vorgesetzte Ministerium wende. Der Senat antwortete darauf, daß 'er dabei nichts gesunden habe und Dr. Güttlers Vorgehen für einwandfrei halte, woraus das Staalsministerium wiederum bemerkte in einem längeren Schreiben:

„Wenn nun ein Angehöriger der Universität und Staatsdiener die Tätigkeit des Georgianumsvorstands und fein Verhältnis zu den Bischöfen in der Presse öffentlich beanstandet und als „krassen Mißstand" er­klärt, so kann das nicht mehr, wie im Senatsberichte geschieht, als die einfache sachliche Bemerkung eines Staatsbürgers angesehen werden, vielmehr handelt es sich hier um eine einschneidende, auch in der Form scharfe Kritik, die von dem Universilätsangehörigen und Staat-diener offenbar richtiger und sachgemäßer da anzubringen gewesen wäre» wo allein auch die Zu­ständigkeit zur Würdigung der Beanstandung und er­forderlichenfalls zur Herbeiführung einer Aenderung gegeben ist. Es wäre veranlaßt gewesen, wenn der Senat das Vorgehen des Professors Dr. Güttler auch noch von diesem Gesichtspunkte näher erwogen und besprochen hätte. Vorläufig kann dieses Vorgehen nicht in allen Teilen als sachentsprechend, korrekt und angemessen angesehen werden, wovon Dr. Güttler zu verständigen ist."

Der Senat bestand demgegenüber auf seiner Auffassung und machte davon auch Profesfor Güttler Mitteilung.

Das ist der Tatbestand, der zur neuen Hetze herhalten muß. Deshalb, schreit man über Beein­trächtigung der staatsbürgerlichen Rechte eines Univerfilätsprofessors. Wenn die liberale Clique nicht aus politischen Gründen Aufhebens machen wollte, hätte kein Mensch an die Ver­öffentlichung dieser Sache gedacht, die zudem noch unter dem Bruch des Amtsgeheimnisses er­folgte. Es muß aber gehetzt werden. Kultus­minister Dr. Wehner hat sich einmal auf den christlichen Standpunkt gestellt in Schulsrazen, deshalb muß er weg. Daran arbeitet der gesamte Liberalismus. Tie liberale Fraktion hat folgende Interpellation eingebracht:

„Ist es der k. Staatsregierung bekannt, daß der Staaksminlster des Innern für Kirchen- und Schulan- gelegendeiten durch Eiitichließungen vom 22. Dezember 1907 und vom 16. Mai 1908 gegenüber einem Münchener Hochschullehrer tn das verfassungsmäßig gewähr­leistete Recht der freien Meinungsäußerung eingegriffen und in anderen Fällen den Versuch hierzu gemacht hat's"

Wir sind begierig, was bei diesem Geschrei herauskommt. Wie verfolgungsfüchtig die Liberalen sind, ergibt sich auch aus folgendem: Gegen den außerordentlichen Professor Dr. Gruber an der Universität München eröffnete die,Frankf. Ztg/ eine wüste Hetze; sie stellte ihn als Ignoranten hin, der lediglich, weil er „ultramontan" und Mit dem Kammerpräsidenten Dr. v. Orterer ver­wandt sei, unter Mitwirkung des letzteren die leerstehende ordentliche Professur sür Rechtsge- schichte in München erhalten solle. Diese persön­liche Kampsesweffe ist schon mehr als schofel. Feftgestcllt fei, daß Dr. Gruber mit Dr. v. Orterer gar nicht verwandt ist, daß der letztere von der ganzen Angelegenheit gar nichts weiß und daß überhaupt Dr. Gruber sür die freie Professur nicht in Betracht kommt. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende Schwindel, ausgeheckt, um gegen den Kultusminister zu hetzen.

Deutsches Reich.

Koloniale Schnapshändler halten sich über Die militärische Zivilverwaltung in Süd­westafrika beschwert; nunmehr antwortet ihnen Oberstleutnant v. Estorff mit der Feststellung,

„daß int ersten Viertel dieses Jahres drei Weiße aus dem Bezirk Rehoboth ausgewiesen wurden wegen verbotenen Schnapshandels an die Ein­geborenen. Jeder unbeteiligte wird dieses energische Eingreifen des mililäriichen Distriktschess und des Gouvernements gutheißen, die ihre Schutz, befohlenen gegen Uebervorteilung und Verführung schützen." — Man kann nur wünschen, daß immer so scharf vorgegangen wird.

G) Konservative Wahlreform. Die .Amt­lichen Mitteilungen des konservativen Vereins für die Provinz Brandenburg" schreiben:

„Sobald im Herbst die Wahlrechtsanträge der Genoflen im Landtage kommen werden, würde es sich empfehlen, der Regierung als Richtschnur für ihr Vor­gehen die Anregung mit auf den Weg zu geben, die Lösung der preußischen Wahlrechtsreform in einen Zu­sammenhang mit einer Reform des Gemeinde- Wahlrechts und nicht minder des Reichstags­wahlrechts zu bringen. Gründe der Gerechtigkeit und Billigkeit sprechen dafür, und diesen kann und darf sich eine einsichisvolle Regierung niemals ver­schließen. Jedenfalls kann, ja muß e> wartet werden, daß nicht früher an dem preußischen Wahlrecht herum- gedoktork wird, bis eine Einigung über die gleich- lausende Reform des Gemeindemahlrechts gesunden ist."

So sind die Herren Konservativen. Der

Reichstag soll sich nie mit dem elenden Wahl­recht des Abgeordnetenhauses befassen; aber wenn man letzteres ändert, soll das Reich die Kosten tragen. Daß das Gemeindewahlrecht ebenfalls reformbedürstig ist, wird niemand bestreiten.

vermischtes.

— Glücklicher Zufall. Passagier (dessen Koffer einer Dame auf den Kopf fällt, als er eben im Be­griff ist, das Eisenbahncoups zu verlassen): „Welch in Glück, ... den hält' ich ja beinahe vergessen!"

Programm

der 55. Generalversammlung der

IeuWands, Nsseldors 1908

Samstag deu 15. August 1908.

Abends 7—8 Uhr: Feierliches Glocken geläute von allen Kirchen der Stadt.

Sonntag den 16. August 1908.

Vorm. 9 Uhr: Pontifikalamt zu Ehren der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, der Patronin der Generalversammlung. Dankamt zum 50jähr. Priesterjubilänm des hl. Vaters mit feierlichem Te Deum unter Beteiligung der Fahnendeputationen aller katholischen Vereine der Stadt in der Pfarr­kirche zum hl. Lambertus.

Nachm. l’A Uhr: Festzug der katholischen Ar­beiter-, Gesellen- und Knappenvereine; im Anschluß hieran Festversammlungen dieser Vereine in verschiedenen Sälen.

Abends 8 Uhr: Begrüßungsfeier in der Festhalle.

Montag deu 17. August 1908.

Vorm. 8 Uhr: Pontifikalamt zur Anrufung des hl. Geistes in der St. Rochuskirche unter Teilnahme der Fahnen der kath. Studenten­korporationen.

Vorm. 9Vs Uhr: Erste geschlossene Ver­sammlung im Kaisersaal der stävt. Tonhalle.

Nachm. 3 Uhr: Sitzungen der Ausschüsse in der städt. Tonhalle (I. Stock).

Nachm.5Uhr: Erste öffentliche Versamm­lung in der Festhalle.

Dienstag den 18. August 1908.

Vorm. 8 Uhr: Pontifikal-Reqniem in der Pfarr­kirche zum hl. Maximilian.

Vorm. 11 Uhr: Zweite geschlossene Ver­sammlung im Kaisersaal der städtischen Tonhalle.

Nachm. 3 Uhr:' Sitzungen der Ausschüsse in der städt. Tonhalle (I. Stock).

Nachm. 5 Uhr: Zweite öffentliche Ver­sammlung in der Festhalle.

Abends 8 Uhr: Gartenfest im Zoologischen Garten.

Mittwoch den 19. August 1908.

Norm. 7 Uhr: Männer-Wallfahrt zu Schiff nach Kaiserswerth, in der dortigen Pfarr- kirche zum hl. Suitbertus Pontifikalmesse mit Predigt. (Vor dem Auszug um 63/» Uhr und nach der Rückkehr der Wallfahrt sakra­mentaler Segen in der Pfarrkirche zum heil. Lambertus).

Vorm. IttVrUhr: Drittegeschlossene Ver­sammlung im Kaisersaal der städtischen Tonhalle.

Nachm. 3 Uhr: Sitzungen der Ausschüsse in der städtischen Tonhalle (1. Stock).

Nachm. 5 Uhr: Dritte ösfentliche Ver­sammlung in der Festhalle.

Abends 8 Uhr: Rheinsest mit Feuerwerk, Rhein- uferbeleuchtung und Rheinfahrt, veranstaltet unter Mitwirkung des Verkehrsoereins Düffel- dorf.

Donnerstag den 20. August 1908.

Vorm 7 V* Uhr: Hl. Messen in den verschiedenen Kirchen nach der Intention des Bonifatius- Vereins.

Vorm. 8 Uhr: Vierte geschlossene Ver- sammlung im Kaiferfaal der städtischen Tonhalle.

Vorm. 10V» Uhr: Vierte ösfentliche Ver- sammlung in der Festholle.

Nachm. 2Vs Uhr: Festmahl im Kaisersaal der städt. Tonhalle.

Bemerkungen zum Programm.

I. Es sind zu richten:

a. Anfragen und Mitteilungen allgemeinen Inhal», nn den Vorsitzenden des Lokalkomiiees, Landesrat Adams, Düsseldorf 43, Fürskenwallstraße 69.

b. Anmeldung von Mitgliedern, Bestellung vonKarlcn (f. unten) an den Vorsitzenden der Anmeldekom­mission, Direktor Herm. Jos. Ditges, Düsseldorf 75, Elberfelderstraße 7.

c) Wohnungsgesuche, die möglichst frühzeitig unter Angabe der Preislage, des Tages der Ankunft und der Abreise, sowie, ob Hotel- oder Privat­wohnung bevorziigt wird, erbeten werden, an den Vorsitzenden der Wohnungskommission, Kaufmann

Joh. Friede. Schnaß, Düsseldorf 72, Bilkerstraße 17, Gesuche, die nach Dem 5. August eingehen, können auf Berücksichtigung nicht rechnen.

d. Bewerbungen um Preßkarten sind an den Vor­sitzenden der Preßkommffswn, Rechtsanwalt Bewe- runge, Düffeldors 33, Fürstenwallstraße 111, zu richten.

Es wird dringend gebeten, bei allen Anmel­dungen, Gesuchen u. s. w. Vor- und Zunamen, Stand, Wohnort und Straße recht deutlich zu schreiben. Bei­fügung einer Visitenkarte ist erwünscht.

II. Vom 15. August, nachmittags 2 Uhr ab und während der Versammlung befinden sich Bureaus für die Anmeldung von Mitgliedern, den Verlauf sämt­licher Karten und die Auskuristerteilung:

a. in der städtischen Tonhalle (Haupteingang Scha- dowstraßel.

b) an dec Festhalle.

Die Ausgabe vorher bestellter K arten findet nur in den den Bureaus in derTon- 1)alle statt.

Bure aus der Wohnungs- und Altar­kommission befinden sich nur in der Tonhalle.

Sämtliche Bureaus sind geöffnet:

Samstags, bei 15. August, von nachm. 2 Uhr, Sonntag, den 16. August, von vormittags 10 Uhr ab, an den anderen Tagen von vormittags 8 Uhr an bis abends 9 Uhr.

FürAuskunfterteilung amHauptbahnhos ist gesorgt. Post, Telegraph und Fernspiecher in der Fest- Halle ist geöffnet von vormittags 8 bis abends 9 Uhr.

In der Nähe der Tonhalle, Schadowsiraße 56/58 — beim Austritt au? dem Haupteingang links gehen — befindet sich ein Postamt.

III. Folgende Karte.n werden ausgegeben:

1. Die Mitgliedskart e zu 7,50 Mk. berechtigt zur Teilnahme an allen Sitzungen, Veranstaltungen der Generalversammlung (mit Ausnahme der Wallfahrt und der Rheinsahrt) ferner zum kosten­freien Bezug des Führers durch Düsseldorf und eines ungebundenen Exemplars des stenographi­schen Berichtes über die Verhandlungen. Wird letzterer gebunden gewünscht, so ist ein Zuschlag von 1 Mk. zu zahlen. Für besondere Veran­staltungen gewährt die Mitgliedskarte keine Bei rechtigung.

2. G esamtzuschlagskarte für einen nummerierten Platz bei der Begrüßungsfeier und in den vier öffentlichen Versammlungen zu 4 Mk.; sie kann nur von Milgliedern gelöst werden. Die nicht benutzten Plätze werden nach der ersten Rede durch die Ordnungskommission anderweitig besetzt.

3. Teilnehmerkarte für Damen zu 6 Mk. berechtigt zum Besuch des Begrüßungsabends, der 4 öffent­lichen Versammlungen auf der Damentribüne mit nummerierten Platzen.

4. Studentenkarte zu 4 Mk. gibt den Studenten die Einiriltsberechligungen der Mitglieder, aber nicht zum Bezug des Führers und des stenographischen Berichtes. Für die Studenten ist eine besondere Tribüne errichtet.

5. Tageskarte far Herren für den Begrüßungsabend zu 1,50 Mk., an den anderen Tagen zu 1 Mk. berechtigt an dem Tag, auf den sie lautet, zum Besuch des Begrüßungsabends und der öffentlichen Vertammlung. ftür einen nummerierten Platz — soweit nock vorhanden — ist eine Zuschlagskarte von 1,50 Mk. zu lösen.

6. Tageskarte für Damen am Sonntag (Begrüßungs­abend) zu 1,50 Mk. gibt die Berechtigung wie die Karten zu 5, auf der Damentribüne.

7. Karte znm Gartenfest im Zoologischen Garten am Abend des 18. August für Inhaber von Damen­karten und bet glelchzeitiaer Lösung einer Tages­karte 0,50 Mk., sonst 1 Mk. (Mitglieder brauchen keine Karte.» Für das Betreten bet oberen Ter­rassen sind — auch von Mitglieder — Zuschlags­karten tu 0,50 Mk. zu löten.

8. Karte zum Festmahl am Nachmittag des 20. Aug. zu 4,50 Mk.; eS wird um frühzeitige Wsung der Karten gebeten. Die Listen werden Dienstag den 18. August, abends 5 Ilhr, geschlossen.

9. Karte für die Rheinsahrt am Abend des 19. Aug. gelegentlich der Uferbeleuchtung zu 1.50 Mk.

10. Karte für Hin- und Rückfahrt zu Schiff nach Kaiserswerth (Wallfahrt) am Morgen des 19. Aug. zu 0,80 Mk.

Die Karten zu 1, (mit Führer) 2, 3, 8, 9 u. 10 werden auf besonderen Wunsch nach bestellgeldfreier Einsendung des entsprechenden Betrages nebst Porto (Inland 0,30, Ausland 0,60 Mk.) an den Schatzmeister des Lokalkomitees, Bankier Karl Padberg, Düssel­dorf, Königsplatz 2, oder unter Postnachnahme zuzüglich des Portos schon vorher versandt. Im Uebrigen wer­den die vorher bestellten Karten in den Bureaus m der Tonhalle zum Abholen bereit gehalten. Vorher bestellte Ratten müssen, auch wenn "sie nicht abgehott werden, bezahlt werden.

IV. Den ständigen Mitgliedern werden die M t- gltedskarten und Führer in den nächsten Wochen ohne werteres übersandt und zwar gegen Nachnahme von 7,50 Mk., zuzüglich Porto, soweit der Betrag nicht bis zum 21. Juli an den Schatzmeister, Bankier Karl Pad­berg eingesandt ist. Die sonstigen Karten (s. o. unter III 2, 7 (^erraffentarte) 8, 9 und 10 sind auch von den ständigen Mitgliedern besonders zu lösen bezw. vorher zu bestellen.

V. Die Vergünstigungen, Besuch von Sehenswürdig­keiten, werden im Festblatt bekannt gegeben.

VI. Im Festblatt der Generalversammlung, das lOmal und zwar am Samstag den 15. und Sonntag den 16. August in 18000 Exemplaren, an den anderen Tagen in 10000 bis 15 000 Exemplaren erscheint und zum Preise von 10 Pfg. verteilt wird, werden Anzeigen aufgenommen. Anfragen sind an das .Düsseldorfer Tageblatt' zu Düsseldorf iu richten. Auf das Festblatt kann für 1 Mk. bei der Post abonniert werden. 11. Nachtrag zur Postzeitungspreisliste sür 1908, S. 2),

Programm der besonderen Ueranstallnngeu.

Sonntag, 16. August 1908.

Vorm 11 Uhr: Hl. Messe mit Ansprache in der Fest­halle.

Moniag, 17. August 1908.

Vorm. 11* - Uhr: Versammlung des AlbertuS-Magnus» Berens im Rittersaal der städtischen Tonhalle.

Vorm. ll'/i Uhr: Deutscher Lourdesverein im Sankt Paulushaus, Luisenstr.

Nachm. 2 Uhr: Zentralvorstand des Kreuzbündnisses für Deutschland und Oesterreich im St. Paulushaus, Luisenstr.

Nachm. 4 Uhr: Geschlossene Versammlung des Kreuz­bündnisses im Paulushaus, Luisenstr.

Nachm. 8 Uhr: Festversammlung des Krcuzbünbniffes, Prieüerabstinentenbundes, des Mäßigkeitsbundes, des kathol. akadem. Abstiuenten-Berbandes und der inter­nationalen Bereinigung gegen den Alkoholismus im Paulushaus.

Nachm. 8 Uhr: Festkommers des Verbandes der kathol. Studenteiivereine Deutschlands (nicht farbentragende) im Kaisersaal der städt. Tonhalle. (Eintrittspreis 2 Mark.)

Nachm. 8 Uhr: Festkommers des Verbandes der wissen­schaftlichen kathol. Studentenvercine Unitas im Saute der Flora (Eingang Palmenstr.)

Nachm. 8 Uhr: Festversammlung für Lehrer und Schul­freunde, veranstaltet vom kathol. Lehrcrverbande, im Rittersaal der städt. Tonhalle.

Nachm. 87i Uhr: Festabend, Gartenfest, Illumination und Militärkonzert der Bürgergesellschaft in ihrem Gesellschaftsbaus Schadowstr. 40.

Nachm. 87i Uhr: Festversammlung der katholischen Jünglingsvereinigungen in der Festhalle.

Nachm. 9 Uhr: Festversammlung der katholischen Ge­sellenvereine im Saale des Gesellenhauses (Bilkep- straße).

Dienstag, 18. August 1908.

Bor.m. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt des Conveniat ehemal. Theologen der Universität Innsbruck in der Kalmeliteffenklosterlirche.

Vorm. 97z Uhr: Generalversammlung des Volksvereins für das katholische Deutschland in der Festhalle.

Vorm. 107a Uhr: Generalversammlung des Pricster- nbstinentenbuiides und des kathol. akademischen Abstinenten-Berbandes im Paulushaus (Luisenstr.).

Nachm. l'i Uhr: Gemeinschaftliches Mittagessen des Conveniat ehemal. Theologen der Universität Inns­bruck im großen Saal der Bürger-Gesellschaft Schadowstr. 40.

Nachm. 27i Uhr: Generalversammlung des. kathol. Müßigkeitsbundes im Paulushaus (kleiner Saal), Luisenstr. 33.

Nachm. 2Vi Uhr: Priesterverein „Pax" im Zimmer 28 der Bürgergesellschast (2. Stock), Schadowstr. 40.

Nachm. 2Vi Uhr: Katholischer Missionskongreß im Paulushaus, Luisenstr.

Nachm. 3 Uhr: Generalversammlung des Vineenz- vereins im neuen Saale des St. Annastiftes (Ein­gang Hafenwall 7).

Nachm. 3 Uhr: Versammlung der akademischen Bonl- fatiusvereine im Saal der Gesellschaft Konstantia, Bilkernr.

Nachm. 3 Uhr: Versammlung des Borromäus-Bereins im Gesellenhaus, Bilkerstr.

Nachm. 8 Uhr: Festkommers des Verbandes der katho­lischen deutschen Studentenverbindungen (färben- tragende) im Kaiseriaal der städt. Tongalle.

Nackm. 81,! Uhr: Oeffentliche Versammlung des Vereins abstinenter Katholiken im Paulushaus, Luisenstr.

Nachm. 87i Uhr: Versammlung kathol. nicht inkorpo­rierter Akademiker, veranstaltet von der Vereinigung kathol. Freistudenlen Freiburgs im Saal 28 der Bürgergesellschaft (Schadowstr. 40).

Mittwoch, 19. August 1908.

Nachm. 1 Uhr: Gemeinschaftliches Mittagessen ehe­maliger Anima-Priester mit anschließender Beratung im rosen Saal des Hotels zum Römischen Kaiser, Steinstr. 70, Ecke Oststraße.

Nachm. 3 Uhr: Versammlung der akademischen Pius» vereine im Saale der Constantia, Bilkerstr. 21.

Nachm. 3 Uhr: Versammlung des Vereins vom heil. Lande im Gesellenhaus, Bilkerstr.

Nachm. 3 Uhr: Misstonsvereinigung kathol. Frauen und Jungfrauen im Paulushaus, Luisenstr.

Nachm. 8 Uhr: Festversammlung des Verbandes kath. kaufmännischer Vereinigungen Deutschlands im Kaiser­saal der städt. Tonhalle.

Nachm. 87i Uhr: Festkommers des kathol. deutsche». Verbandes farbentragender Studentenverbindungen in der Flora.