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Zuldaer W Zeitung

z/parzcllttinMLa. wochenbellage:„IllustrierteSonntagzzeitung"

Monatzbellage: „Fuldaer Seschichtsblätter"

erschau tasitfl) «ft Ausnahm« örr Sonn« und Zeiertage. viertel, jährliche-vezugsprek ohne vrtngerlohn und vefteLgeld in zulda so, wie auswärts s.50 Mt.

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Rotationsdruck««» Verlag der Luldaer Ak- üendruckerei in Fulda Fernsprecher Rr. y.

M 71.

Fulda, Donnerstag den 26. März 1908.

35. Jahrgang.

Zweites 'Matt

Deutsches Reich

wird

Bkitbsiicbt

folgen Münster mit 278 (108), Breslau mit 250

ter ^cin Dieb, ein Mörder werden würde?

im äußersten

Arbeit kaum

Kasseler Hafer-Kakao

[] KiillmKimpfnijches m Geßmeich.

Auch hinter den schwarz-gelben Grenzpfählcn lw Lunbe der Gemütlichkeit, steht die Jetztzeit im Zeichen des religiösen Kampfes.

In Wort und Schrift, vom Katheder und von der Tribüne aus wird gehet gegen den Glauben des christlichen Volkes und — es ist unglaublich, aber trnnrigerweise doch wahr — unter b-wuß- te:n Schutz der Behörden. Es darf nicht wundcr- nchnt-n. daß gerade die Hochschulen als ,Trä- gernmen" des modernen Kulturlebens im Mit- j telvunkte dieser Bewegung stehen. Zur Illustra- non lasten wir die Taten aus der letzten Zeit spre- ajcn.

mehrere solcher Schmuckbehälter oder hatte ein unglückseliger Zufall Gaetano das Kästchen ent­decken lassen? Wollte er die Belohnung verdie­nen, die dem Wiederbringer des Geraubten ver­sprochen war, er, der Sohn des Räubers.

Es überlief sie heiß, ein Schwindel hatte sie erfaßt, sie mußte sich setzen und hielt sich mit den hageren Fmgern an der Tischplatte fest. Wenn £**■ Gaetano zurückkäme, es war ihr so seit-

L" Mute, recht Übel — wer weiß, vielleicht

I tag und die Luegerworte und mußte protestieren. Man ließ sie von katholischer Seite ruhig macken. Als nun die katholischen Studenten am 22. No- I vembcr 1907 anläßlich des Prager Skandals in I der Universität sich versammelten und Sympa- I thiekundgebung für die bedrückten Prager Katho- I lisckcn beschlossen hatte, und als sie die Hochschule I verlassen wollten, war der Ausgang von einer I Menge von Freisinnigen mit und ohne akade- I niische Bildung besetzt. Schließlich gelang der Abzug nach verschiedenen Seiten. Die Kalboll-

I Icben waren unter Absingung des Schlacht-Kantus I - Der Gott, der Eisen wachsen ließ" nach der I Hauptstraße gezogen und hatten sich aufgelöst, als I die Freisinnigen mit „dem Rosenkranzlied" uach- I zogen, den Rest der ersteren überfielen und mit Stöcken und Totschlägern die Härte

I lhrcr Schädeldecke probierten. Bezeichnend war bei diesem Kampfe die Haltung eines Hochschul- lehrers, der sich ostentativ freute, als „klerikales Blut" floß. Noch interessanter ist bei dem Vor- fall, daß die städtische Polizei für ihr Eingreifen beim Handgemenge von einem Magistratsrat die Weisung „Gegen die Katholischen!" be- | kam. Auch die Gemeinderatsstnbe fühlte sich be- rufen, für den Freisinn eine Lanze brechen zu müssen mit einem flammendem Proteste gegen d,c „Verklerikalisierung der hohen Schulen". Weiter warf sich aus dem Antrittskommers der freisinnigen Studentenschaft das derzeitig Ober­haupt der Tiroler Landeshauptstadt als warmer Verfechter der freien Wissenschaft im Namen der Bürgerschaft aus und versicherte die „Freiheit­lichen^ weiterer Geldspenden aus den Säcken der > katholischen Bürgerschaft.

-H,,2;0 no£k" hastige Schritte, die Tür ward ge». dEt und Gaetano erschien im Rahmen, erhitzt vom schnellen Laufen, lächelnd, glückstrahlend, m den Händen trug er ein großes Paket, das allerlei Leckerbissen und eine Flasche Marsala für die alte »rau zur Stärkung enthielt.

„Großmutter, ermuntere Dich, ich habe Dir etlvas Schönes mitgcbracht, ich —*

Er stockte, nähertretend hatte er da i geöffnete Kästchen gesehen und ein Blick auf die Grein» sagte dem jungen Arzt, was sich Trauriges m feü. ner Avwekenbert 6ter ergeben. ßt f)

Endlich konnte sie nicht länger widerstehen. Als zege ein Magnet sie zu dem Tische, wo der durch das Tuch noch halb verhüllte Gegenstand sich befand, kam sie langsam und Schritt um schritt näher.

Endlich ermannte sie sich und räumte die Uebcrrefte des Mahles fort, doch verrichtete sie die gewohnte Arbeit völlig mechanisch, ihr Geist r r nAü beängstigenden Vorstellungen beschäftigt.

unb sie hätte doch noch so gern den lieben toeitte'n hnnT"”2^^1 ^mahnt, nicht abzu- I>tzt in dfa.de des Rechts. Und gerade

ton ÄÄ> X“ io«- li°

. Inzwischen war der Hochschulsturm im öfter« I rerchischen Parlament siegreich abgewehrt und ,,n- ter tosendem Beifall einstimmig der Antrag an­genommen worden, daß die Hochschulen dem var- teipolitischen Getriebe entzogen sein sollten, mit- hin eine freie Stätte für die Wissenschaft, eine statte der Gleichberechtigung aller sein sollen.

hinderte aber den sattsam bekannten Pro­fessor Tr. Wahrmund nicht, über Gesetz und Parlament hinweg im Namen seiner Wissenschaft, P1.1 Namen jener albernen Phrasen, mit welchen I icine Wissenschaft österreichische „Note" und Gim-'

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— 1 .Fuldaer Zeitung^ ■ -

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der katholischen Theologie wird aber bekanntlich noch eine große Anzahl Kleriker in den preußi« schen und layrifchen Lyzeen oder Seminaren, F u l d a,Braunsberg,Padetborn,Dillingen,Regens. bürg, Freising, Eichstätt, Pasta» u. a ausgebildet, die die Statistik bis jetzt inbefien nie berücksich­tigt hat.

* Straßburg, 25. März 1908. Die Erb­schaftssteuer-Angelegenheit des frühere»! Kaiser!. Statthalters dürste nunmehr aushören, der Gegenstand peinlicher Erörterungen zu sein.! Fürst Hohenlohe hat nunmehr beim Verkehrs« Sleueramle die Erklärung über den Tod seiner Gattin etffiltet- Damit ist die Angelegenheit in die gesetzmäßigen Bahnen geleitet.

* Dessau, 24. März 1908. Die Frage der Abschaffung des Abiturienten-Examen­hat den Anhalischen Landtag beschäftigt. 93er» schiedene Redner erblickten in dem Abiturienten- Examen nichts anderes als einen „alten Zopf"; auch wurde betont, der Ausfall des Examens fonne unmöglich allein für die Reife des Schülers moßaebend sein. Dem wurde entgegengehalten, daß Anhalt sich nachdem umschließenden Preuße» richten müsse. Der Landtag nahm den Antrag auf Abschaffung des Examens an, sodaß die Re­gierung das letzte Wort hat.

, ..... —----, —. Ein

ganz anderes Bild als das Studium der eoangel.

lelenbejahenben unb lebenberneinenben Mächten «Nb.koste es auch ben Kamps «t- So interpretiert ein k. k. Uni- versttatsprosessor bte gesetzliche Gleichberechtigung.

Wenn sie nur wüßte, was in bem Kästchen ent- I 2S““ war, bann würbe sie viel ruhiger werben. I d^Er was war bas? — ba steckte ja der Schlüssel!

Tatsächlich hatte Gaetano vorher, als er ben Ring zu sich gesteckt, vergessen, ben Schlüssel wie­der abzuziehen. Er hatte bie Schritte ber Groß­mutter gehört, unb um bereu erneuten Fragen nach bem Inhalte bes Kästchens auszuweichen, btescs schnell mit bem Tuche bebeckt.

Emen Moment kämpfte bie alte Frau noch ge- gen bie Begierde an, sich Klarheit zu verschaffen, aber dies Verlangen wurde immer unwiberstch- c' ba hatten ihre bebenden Finger auch kleinen Schlüssel erfaßt und ihn im Schlöffe herumgedreht — der Deckel mit ber LPhmx aus Lava flog zurück — das Rätsel war gell'st.

fatfien, bie”^? n-v!2Qlte Beschreibung der Wert- und zulegt Kästchen enthalten hatte, gefolgt werkung gef omm™"'s tCJ' ^55,öie Schlußbe»

kinbruch tn be^$R;nbai1.ble3 Kästchen bei dem ..... fvendet worden und do» ^!oneJ° 1“ ^orticl ent-1 Reich — sie — bie jahrelana

bOrt 6em der Tat geständigen 1 Elend gesitzagchtet und trotz harter

Irn Dunkeln.

Roman von Ernesto Selva. j Nach einer wahren Begebenheit erzählt.

^Nachdruck verboten.)

Am bedeutsamsten war das Nachspiel des Ka­tholikentages in der Universitätsstadt Inns­bruck. Natürlich hatte auch hier die freiheitliche Studentenschaft sich ereifert über den Katholiken-

wollte, so auch Sie, Herr Professor--1 Ter

Alte über ben Bergen (1!) flucht benen, bie am treuesten seiner Kirche anhangen."

Als die katholischen Studenten in einer Der- sammlung gegen diese Anwürfe protestierten unb Genugtuung im Wege des akademischen Senates forderten, verweigerte man sie ihnen. Fiin Wochen später aber durfte dafür eine große Ver­sammlung der „Freien Schule" unter obrigkeit­lichem Schutz gegen die Katholiken zu den Waf­fen rufen. Mehr als 1200 Personen, worunter auch ber Rektor unb mehrere Professoren ber Universität waren erschienen. Vor ihnen hielt Professor Wahrmunb eine breistiinbige Rede über katholische Weltanschauung und freie Wissenschaft. Tie ganze Rede war ein maßloser Angriff auf die heiligsten Gefühle ber Katholiken, eine schrei- ende Verhöhnung der Dogmen und Geheinniisse unseres heiligen Glaubens, verbunden mit deren fratzenhafter Verzerrung und Entstellung. Mensch­werdung und Geburt des Heilandes, Messe und Eucharistie, Dreifaltigkeit, Kultus und Heiligen- veiehrung usw. alles wurde in gemeinster Weise beschimpft. Es war geradezu ein Faustschlag ins Gesicht des katholischen Volkes. Bewunderungs- würdig war die Taktik des Regierungsvertreters von Szalay, ber ruhig anhörte, wie man bie staat­lich anerkannte Religion schändete und später vor­gab, „nichts außer reiner Wissenschaft gehört zu haben".

$‘.e. alte Frau warf einen flüchtigen Blick auf die blitzenden Kostbarkeiten, verlangens streckte sie ihre Hände »ach dem Kreuze aus

>,etzt hatte sie es erfaßt, jetzt tasteten ihre Fin« ger an dem goldenen Kreuz herum, bie Feber Zu entdecken, doch vergebens.

wähnte sie, sich getäuscht zu haben, a!8 I'ch plötzlich eine viereckige Goldplatte nach auf«'' Worts schob und ein blondgelocktes Kinderkövf« chen von engelgleicher Schönheu zum Vorschein kam.' Entsetzt betrachtete die Greisin das lieblich« Kindergesicht und wie versteinert blieb sie sitzen als habe sie das Antlitz der Medusa erblickt, bann

-ge Bewegung, ein Druck und die Platte sckilob ,icq wieder — sie hatte genug gesehen — o Gott, wenn sie Gaetano warnen, ihn retten* tonnte! * *■**

. Das war ihr letzter klarer Gedanke, dann a-hh aHe§ tn wildem Wirbel um sie heruin. '^.dippen murmelten Gebetsworte, doch bald ^-^uwmteii sie, das Haupt sank nach rück- S £nfaI-er perlte auf ihrer Stirn, un«

Augen hatten sich blaue ^^nge gebildet, das Bewußtsein begann zu schwin-

eiforbern einen gesunden Körper und gute Nerven.' Wer seinen Körper gesund erhallen und feine Nerven kräftigen will, wird kein besseres Hilfsmittel finden, als die wohlbekannle, langbewährte Scotts Emulfion mit Kalk» unb Nalron-Hypophosvhilen. Seit übet 30 Jahren hat sich der Weltruf von EcottS Emulsion als ganz vorzüglich bei Entkräftung und Abspannung behauptet und immer mehr befestigt, was hauptsächlich daran, zurückzufuhren iss, daß bei der Herstellung von Scotts Emulsion in allen Bestandteilen ausschließlich die allerbesten Rohmaterialien zur Verwendung gelangen.

Econ« Emulsion wirb von uns auäidjltebU* im großen per. lauft, unb jrour nie lofe n< d) »ewicht ober Maß, sondern nm in versiegelten Ortptralflafdien in Karton mit u tferer Schutz. Srant|«traSlmer bem $®cot' “■ Bowne, ®. m. b tz„

' ■ ksefiber Medizincl-Leberlrar isn.o, prima SI.Y?*™*,'0' '1o Atp6t?l>l,^rlfl,aurer *aW 4-3 unternt,o«p6o-ifl. teure« Natron i r>, pu p äragant s,o, sein st er arab »umml

cten enthielt, wahrscheinlich Wertpapiere, wich- tig^Dokumente, die man ihm anvertraut hatte, des ^ertrauens^ toäre ia ein 3ei^en

Wie reich ist doch Graz an derlei Schauspielen. Mau käme wirklich zu keinem Ende, wollte man schilt ern, wie viel Ausdauer und Heldenmut die wackere Schar der katholischen farbentragcnden Stiibentenverbir.bung „Carolina" in Graz seit lOjahrigen Bestand inmitten einer über« m<iff’hgen Gegnerschaft bewiesen. Am 24. Okto- fcr.?et°7 verhinderte die „freiheitliche" Siuben- t-n:chaft den Privaibozenten unb katholischen •brefter Sk. yob. Ude, einen Alten Herrn ber Grazer katholischen Verbinbung Carolina, an der Promotion, bei ber ber rührige Gelehrte ben mitten Doktorhut — diesmal in Naturwissen- schaslen holen wollte. Seine Verbindungsbrü- f!cr.‘l:.l,e6,nmn mit blutigen Köpfen aus der Uni- bersttat heraus. Auch Gäste unb sogar Frauen blieben nicht unbelästigt, selbst der Vater des Promove.tien war nicht vor Insulten geschützt. Unb f- Wiener tat nichtsl Der neueste Vorstoß gegen „Carolina" wurde gemacht durch das Verbot, wo- nach ihren Mitgliedern das Erscheinen in Farben am ber Universität bei festlichen Anlässen unter- wat, wurde. _ So knebelt Terrorismus und Bru- la.iiat von intoleranten Lehrern und Hörern die „gesetzlich gewährleisteten Rechte" ber Andergsinn- rUn& r’a « Ministerium siebt in Ruhe zu. : Nicht viel besser steht es um bie Gleichberechti- fiu .g ber Katholiken in Prag. Auch hier richtet

• n^e "nd hörenbe Freisinn offen und ver- fterft seine Spitze gegen die Vertreter der chnst- lichcii Weltanschauung. Der „Vandalia" wurde bas Tragen von Farben verboten: bei der Rek- torsii'auguration am 18. Oktober 1907 gab eS "" ste Szenen gegen die katholisckien Studenten, I ber kal holische Glaube würbe offen verhöhnt. Und bas alles blieb ungesühnt.

Es war eine kühne Mannestat, als der geistige Führer der österreichischen Katholiken, Lueger, mis dem 6. Katholikentage zu Wien das erlösende Wort von der Notwendigkeit ber Rücker obe-I rung ber Hochschulen sprach.

$at Freund und Feind elektrisiert:! sra,Xn s’p LcHeret bäumte sich empört unter ber ^t® Hiebes auf, und es regnete Brandar- titel flammende Resolutionen und donnerude Proteste.

wK Z'S ÄS»

Fakultäten deS Reiches 1709 Studierende ä Abrechnung der Ausländer 1684) gegen 1866 (1836) im letzten Sommer, 1708 (1674) im Winter^ 190ß/u7 und nur etwa 1200 um 1888. Während gegenüber 1888 die Stu- bterenben der eoangel. Theologie um über 100 Niemals darf "eine' GleichUrechtimnia'^wisckwii I "bsienommen haben, weifen die der lel-enbejahenden und lebenvernein-^dvn ^sSvk,,, I kotholischen Theo ogie eme Zunahme von etwa 30 Prozent auf. Auf 100000 Einwohner katholischen Bekenntnisses treffen bei uns derzeit 7,4 Studenten gegenüber 8,2 im Sommer 18u7,

Ern weiterer Beweis der „freiheitlichen Tole-! /so und 4,3 von I

ranz" von Lehrern und Schülern bietet die Auf- .et,ler löleIIe steht derzeit Sonn | Omilirilltll «,

fa^rt be3 Jreiftimigen Hochschulausschusses bei TV ®‘ubte«nben <1883 erst 56), dann Professor Dr. Wahrmund. Der Sprecher ein f "" “-1 "22),

gewisser Radler feiert den wissenschaftlichen Ka- l^8)' Freiburg mit 219 (53). Tübingen mit mrt'ham ^e^r.mat0£-. "Sßte der große Schell t1^), München mit 169 (117), Würzburg auf lC,nerJltr^ beraus seine Hände! mit 11'6 (156) und Straßburg mit 161 ae-

ans die schwärenden Wunden (der Kirche) legen I gründet 1903). Außer diesen Universitätsstudenttn

... Das sind nur einige Proben von bem kultur- a.fnbwnschen Geiste, ber sich mächtig unb immer J!1aTV,er in bsterreichischen Landen regt. Hos- 1c!l< lr*,5a6ett 6ic Vorgänge bie Wirkung, baß das kacholische Volk Oesterreichs erwacht und sich ben Lchadnngen des religiösen Friedens energisch ent­gegenletzt.

N°leranz den Andersgesinnten die Auf hunderttausend evangelische Einwohner treffen I SmÄT8 ^bzusprechen. Sein offener nämlich gegenwärtig m Deutschland 5,7 The^

rofrFui S«’ . rst eine charakteri-1 logiestudierende gegen 10 4 um 1881/82 C

I «ÄÄX »S: K» da» Slubium d--

hlp.ntage in Wien und im Parlament anzukäiu-! ^ologre zeigt gegenwärlig das der katholischen, pwn die Kühnheit hatten. Nach unglaublichen sich diesen Wmter an den acht

Insulten gegen den Empfänger des Schreibens ■

f'chrt er Wort für Wort aus: „Mit dem selben Recht tote für bie klerikalen unb freiheitliche» etubenten und Lehrer mag wohl einer Gleichbe- reflntgung fordern für ben (Säemann, welckier ein Örelb bebaut unb für bie Schar ber Maul - ronrfe, welche es unterwühlen . . .

Noch einmal raffte fip n* , I,, ,^as glänzte unb blitzte, bie Brillanten

ihr bie Kraft und j ichosiea^ormliche Strahlen sie waren am Feuer

, ,s, . f - arme Sterbliche zu berücken.

. Obenauf lag ein Kreuz aus massivem Golbe mit einem großen Brillanten in ber Mitte Die Greisin zuckte zusammen, blitzgleich erhellte eine 3» dem Aufrufe war eines solchen Kreuws man Gttoä6nun9 getan worben unb

aea'eben Da-i"»/i^i^ Beschreibung desselben Tat wu ^^strckliche Opfer ber verruchten jCat batte es am feiben Tage cm einem schwarzen

ftanb sie dicht am Tische, jetzt hatte sie p fernpnoÄ0C3O5e« unb betrachtete das zierliche f i)effeit vorspringende Ecken vier ~Tpr*prä°J;7o ^b"nd in ber Mitte des i; ^nie ^P^tnj aus Lava geschnitten, ange-1 wav sf>va—- •<*'-* «lD, vct.riu/t bracht war. H w ' 0e “;QC W Stunde gekommen und ber Herr rief sie

Dw Greisin legte bie Hand an bie Stirn es f,te r-----r:'t'

war, als versuche sie, ihre Gedanken zu sammeln ' f ^gnet und verschwommene Erinnerungen Peinigten sie, sie dachte des Tages, an welchem ihr ein Aufruf zu «vefichte gekommen war, der eine hohe Belohnung für bie Herbeischaffung eines eisernen köwp„ geziert an ben vier Ecken mit Löwen- Deckest Uni> Ewer Sphinx aus Lava auf dem

einemll=„S?”™ErV-? HU"„ m°7 -U Einen Moment lang war die alte Frau der eirna n^Artoa^Cl^ Ke fonnten. e§ Tm Verlaufe

Gegenwart völlig entrückt unb weilte in ber btt-1 ltur um ben Preis eines

Tranen entströmten ben Augen ber Greisin tonn h fnrÄ? !■ rr6 fie den armen Gae- bie ja ohnehin halb erblindet waren — sie baffe °»^tleicht ungerechtfertigte $er-

fie Kliffe iÄ'i;’“'"“1«“ "VH«cuu»acH ueiujaingi, i ja viel geweint. b tte dachtigungen kranke. Wer weiß, was bas Käst-

ßkSSZWLL -.......

Rätse??LösuÄ enthalten?das sie fo 'SÄmS Sb/“"* Tb beschäftigte. 1 ausschließlich | Sphinx auf bem Deckel tn feine Hänbe? Gab es

tsusenäLeb ärzülch emp*

T Nur echt m bhuen Kartons ä 1 Ku niemals lose, “

9beib^-^atte,^.m den Hunger stillen zu Samibanbe um ben Hals getragen; auf ber Rück^ feite, unb zwar unter bem Brillanten, war ein Kiuderporträt tn Miniatur eingelassen, mmr brauchte nur auf eine Feder zu drücken, dann ber*' schob sich bte goldene Platte unb das Porträt kam zum Vorschein.

.................... /

Reklamen- und Anzeigenteil.

Lebensmut nnd Lebenskraft

* Statistik des Theologiestudinms. An den 17 evangelisch-tteologischen Fakultäten des befanden sich in dem Winleihalbjahr 1.107/08 2228 Studierende gegen 2319 im Sommer des vorigen Jahres, und etwa 4800 im Sommerfemester 1888. Das bedeutet einen ganz erheblichen Rückgang des studentischen Zu.. ,

^Nsss, der m ben letzten Jahren wieder einen _uguHl araD „

-------miv.hujuh vncuciu)i|u)v „«Oie uno lÄim-1 ^ouz empfindlichen Mangel an jüngeren Geist-1 » desUli eL^slei iW.o, ÄNohol 11,0 H,,rzu -rvmattich« per zu fangen pflegt, entsprechend sseiner fabel- l'chen der evangelischen Landeskirche verursacht und fe.rrowen.

yÄen Intoleranz den Andersaefinnfen di-1 Auf bunbertlnnf.nh ____ 'a.' I !^=^===!==B=^=!^=!======a:^=59

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