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«fuldaer

tenz »der bett Auftrag eines Richters abzuwartert

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SümSr 8er Rotwehr sich befindet.

Zeit, lieb« Mach, Sind Sie etwa Bei diesen Worten lächelte er ste

Ihrer Zeit.'

„Lor meiner Ater als idjt*

[] Dernburgs Kolomalpolttik vor vem Reichstage.

„Das wohl eigentlich nicht ... aber wollen Sie mir eine Frage erlauben, Mr. Hope?'

„®e»tff, liebe Mary.'

„Haben Sie-mchzw ei Leben durchlebt?'

„Ich habe manch«let Wechselfälle des Schicksals erfahren', Mb Hope in ernstem Ton zm Antwort; „aber <8 war immer bo8 eine Leben.'

wcgung gesehen, und erstaunt und verwrnrdert standen oBe, der Dinge harrend, die mm komme» mußten.

Erinnerungen. — Bertemnvung. — Das Gchekmuis

Das Geheimiüs hing an einem Haar. Nachdem drohendem an Bartley zxrkchteteu Zuruf eilte Hope auf Wary W, und rva« er in der ersten Wut weiter tun und. sagen würde, war nicht vorauszusehen.

Ader der scharfMuige Bartley war auf ferner H»t, und nahm den leidenschaftlich Erregten ssWfagen beim Kragen.

„Mein Keß« Freund', sagte et, „Sie nriffen nicht, tote man mich gereizt hat Die BefchinPfmig, die man chr zugefiigt, hat mich duM gebracht, mich so weit zw oergeffen, während ich Beleidigungeir, dir mir selbst von dorcher zu Test geworden find, mit aller GAsffen- hest Angenommen. IM aber erlaubt sich dieser un­verschämte Mensch, seinem Sohne zu verbieten, datz er Mary den Hof owcht, und zwar in ihrer Anwesen­heit Als ob wir nach ihm »bet seinem Sohne Ver­langen trügen! Ich hatte ja bat Verkehr schon längst untersagt.'

So stni'meu wir den» für diesmal überein!' rief her Oberst und entfernte fich, indem er seinen Sohn trotz alles Sträuben« mit fort zog.

wohl!' schrie Bartl« hinter ihm her, „nur mit "dwr LerMch, daß ich die Sache anstmchig durchgeführt und den jungen Mann nicht ins Gchcht hinein beleidigt hak, weil er mente Tochter liebt

„Ich wünsche zu hören, was Mary zu alledem zu sagen hat,' bemerkte Hope.

„Lieber Mr. Hope,' gab sie £tt Antwort, .bis­her haben Sie gewiß niemals Gelegenheit gehabt, Papa in irgend einer Weise hart gegen mich zu smden. Jetzt ist er heftig geworden well er mich vrm ander« geringschätzig behandelt sah. Wir berde jmd gröb­lich beleidigt worden, und er hatte alle Ursache zornig zu sein ... ich aber bin unglücklich.' Dabei brach ste abermals in Tränen aus.

6in gefährlicher Geheimnis.

53 j iiaman tu zwei Bänden von Charles R ead e.

Daraus «widerte Bartlry nur noch läster: „Sie sind ein schändlich« Verleumder. Ich werde Sie verklagen und Sie zu 12 Monaten Gefängnis «ruD- teilen lassen.' .

„Das »erben Sie nicht!' schumte der Oberst „Ich kenne die Gesetze. Meine Erklärungen zu Ihrem Charakter sind nicht geschrieben und unterzeichrret, wie Ihr schurkischer Kontrakt und so nenne ich Sie, Zen- gen haben Sie dafür nicht, einen. «Saunet und einen Betrüger! Al'« wahrhaftig, da ist jemand.'

Er hatte durch die Glastür eine männliche Gestakt erblickt.

M« ist das? Mein Sohr!

„Und meine Tochter!' rief Bartley, welcher gleich­zeitig Mary stehen sah.

„Frermrs mit Dir!' ries der Oberst nicht mehr schreiend, sondern mit vor Erregung zitternder Stimme.

„Hierher, Mary!' rief Bartley streng.

In diesem Augenblick öffnete sich die Hintertür Ger WerHtätte und herein trat — kein anderer als Hope!

„Walter, habe ich Dir nicht verboten, der Tocht« dieses Mannes den Hof zu machen,' rief der Oberst mrt der kalten Strenge, welche der Sohn mehr fürchtest rls alle seine Heftigkeit

„Habe ich Dir nicht verboten, mit dem Sohne die­se» Rüpels zu sprechen?' ftagte Barlley, indem er, von Zorn LberwAtigt, das junge Mädchen am Arm packte und ste, von Walter weg, zu fich herüberriß. Mary sank auf den Stuhl des Obersten und brach vor Scham, Schmerz und Schrecken in Tränen aus

„Sie roher Mensch!' rief der Oberst

Aber damit hatte die Szene noch kein Ende. Mit bleichen Wangen und drohend zusammengezogenen Ärgenbrmien trat Hope zwischen die Streitenden.

„Ist die» das Benehmen eines Vaters!' donnerte W Bartley an. Niemand hatte Hope je in.solcher Be­

ging er in sein Bureau, um etwas zum Verbinden z« holen

Er hatte die wenigen Worte in jenem sanften, trfr stendem Tone gesprochen, mit dem man ein betrübtes Kind zu bemhigen sucht, und in seinem ganzen We- jen lag etwas Weiches, Väterliches, das Mary« Be­trübnis gegenüber sehr natürlich war.

Dennoch wurde Mary'« Ohr seltsam davon berührt Der sanfte, weiche Ton schien sie gleichsam der Gegen, wart zu entriicken und in den Tiefen bet Erinnerung, längst Vergangenes mied« zu erwecken. In träume, risches Sinnen verloren, fragte ste sich selbst, ob su diese Stimme nicht vor vielen Jahren schon gehört hätte.

Sie war noch damit beschäftigt, als Hope mit eine« langen, weißen, am unteren Ende in kaltes Mass« getauchten Binde zurückkam, ihre Hand erfaßte und das vecketzte Gelerck mit großer Zartheit und Geschick­lichkeit zu umwickeln begann.

„So, nun werden die Schmerzen bald vorüber- gehen', sagte er.

Mary sah ihm voll in« Gesicht.

„Das glaube ich auch', antwortete sie, und lang­sam, nachdenklich fügte fle hinzu: „es muß schon ein­mal so gewesen sein.'

So einsach diese Worte waren, fielen sie Hope doch al« seltsam auf. _ „

„Schon einmal?* wiederholte er. „Senn wüte da« gewesen fein?* _ ,, „,

„Ich weiß e« nicht*, antwortete Mary, die sich vergebens zu besinne« suchte, jedenfalls lange vor

M 289.

Samstag de« 17. Dezember 19(0.

37. Jahrgang.

4. Blatt.

Druck und Verlag der Znldaer »etiendruSeref hi $iü6e.

Deutsches Reich.

• Unwissenheit nuferer Gegner in W«* Dingen. Bei der EtalSberatung im Rerchstag ffj fich wieder einmal gezeigt, daß die liberalen Worb, führet über katholische Dinge reden, <*te auch nur einen blauen Dunst davon pl Haden. 5>n ber letzten Reichstagssitzung sprach der «bgeordnete Dr. Wie- mer von „der Enzykkcka Peseendi — daS P y” BorromäuS-EnzyklSa'. Bekanntlich richtet sich di« Enzyklika Pascendi vom 8 September 1907 gegen den Modernismus; die Borromau«-Ew »vklcka vom 26. Mai 1910 beginnt mit den Worten „Editae saepe*. Der Irrtum des Abgeordneten », klärt fich wrhl auS dem eigenen Zugeständnis, dah er keine von ^ide« gesehen ge­schweige denn gelesen hat Ein liberal« Abgeordneter braucht s» etwas nicht, aber ein tteff gründiges' Urteil kann man trotzdem über eine Papst, liche Enzyklika abgeben.

+’ Fortschrittlich« Hvffnmrgen. In einem Artikel über den Reichskanzler spricht Fftttdr. Kau mann die Ansicht aus, daß Herr von B-thw-nn-Holl. weg als dar Opfer der nächsten Wahlen fallen werde. Dabei sagt er:

„Wenn bann Mater der SaMftMW ber nächst-, noch erbittertere Kamps bereitet wird, der Kamps ui das Wahlrecht und um den Parlamentarismus, bann wird voraussichlich ein anderer die Zaget fuhren .. .

Also das Programm für den erwarteten Fall, daß eine Mehrhei'tSbildung durch b'«. Soztaldem^ fratie und bw bürgerliche Linke moglrch roir^ t t bereits ausgestellt: Parlamentarrsmu- und Layl- ied,tV nm Aushebung bezw Aeudernng des Impft qesehe's sind, wie alljährlich, so auch in dreien Jahre dem Reichstage viele Pet"ion°n zugegangen. Die Petitionskommission des Reichstags hat mrt 16 argen 8 Stimmen beschlossen, über alle diese Petitionen rur Tagesordnung überzugehen.

][ Straßburg, 16. Dez. 1910. , Das Organ der Lothringer Uuabhängigen.Parter, .Der Lolh ringet', gibt bekannt, daß er am lll. Dezember lein Erichemen einstellt. _

mein mcht ew ganz afigememe umrmtftramntng i

hrrrstHe, daß „weA und angesehene Männer: bmber ® »tt„ was Gotte« ist. entscheiden'. Sobald man sich bas vergegenwärtigt, I

Mein arme« Kind,' sagte Barlley m schmeicheln- । dem Tone, „sprich Dich offen gegen Mr Hope uber alles aus Melleicht ist er im Stande, Dich zu llosten und mir einen Rat zu ertelleu. Was soll ich mit entern Menschen anfangen, der mich in Gegenwart sei­nes Sohnes und meiner eigenen Tochter Schurre, Gauner und Betrüger genannt bat?'

„Ist das möglich?" fragte Hope, der anfing, sich z« besänftigen.

Es ist die volle Wahrheit,' antwortete Math.

Barlley z-g $ope bei Selle

Sie sehen fitzt, wieviel Bertrauen ich in Ste setze"' sagte er; „beweisen Sie mir nun, daß ich mich nicht m Ihnen getäuscht habe.' Dann ging er und ließ die beiden affein.

Hope kam zu Mary zurück.

„Was kann ich sagen od« tun, um Sie zu trö­sten?' fragte er zärtlich.

Mary schüttelte den Kopf. Ich bat Sie, sich meiner chckunst anzunehmen*, sagte sie; aber dazu fbtb Sie nicht im Stande ... es ist alles verloren! Da» ein­zige, was Sie für mich zu tun vermögen, ist, mir mit ftiker gütigen Stimme zuznsprechen und öiüleicht mein armes Handgelenk zu verbinden . . O! o! sie brach in krampfhaftes Schluchzen aus.

„SBie? rief Hope erschreckt, „ist es verletzt, ver- r Mary faßte fich wieder. „Ach nein', sagte sie, nur ein bißchen verstaucht, Papa war so heftig.'

HopeS Zorn flammte wird« auf. „Beim Him­mel!' rief er, „dem werde ich ein für allemal ein Ende machen k* „ , _

„Richt« dergleichen werden Sie tun, lieber Mr. tvtye' fiel Mary lebhaft ein. „Wollen Sie mir denn das Herz brechen, indem Sie sich mtt Papa Überwer­fen? Seien Sie vernünftig! Ich versichere Sie, e« war nicht feine Schuld .. das alte Ungeheuer halle ihn zu sehr gereizt und beleidigt. Aber e8 tut trotz­dem sehr weh,' fügte sie in ihrer naiven Weise hinzu, indem sie ihm ihr weißes, zarte« Handgelenk entgegen- streckte, an dem ein roter Fleck zu sehen war.

Hope untersuchte die Stelle. „Armes Händchen,' sagte et: „ich hoffe, daß sch e« kurieren kann.' Dann

Bekannllich möchten die fortschrittlichen BolkSpar- ] leiler, aus deren Reihen bet frühere Kolonialdrrektor < Dernburg hervorgegangen ist und zu berm ausgefucy- , leiten Lieblingen er auch heute «och gehört, zu gern ein Mandat im deutschen Reichstage verfchaft fen Wir wissen nicht, ob bereits ein WahllleiS ftn Herrn Dernburg gesunden ist, wir wissen mich nicht, wie er fich selbst zu dem Wunsche seiner Parielfteunde stellt. Herr Dembutg hat gesagt, daß er eine Zell- lang Privatmann bleiben wolle. Bei seinen! Ehr» geize darf man vermuten, daß er fich ausersehen glaubt, noch einmal im Staatsleben eine sehr wichtig« und einflußreiche Position zu bekleiden. Herr Dern­burg mag sich darüber zweifelhast fern, ab ein ftet- sinniges Mandat für diesen Zweck eine empfehlende Visitenkarte darstellt. Und man kann daher ine, Zu­rückhaltung verstehen, die er sich In Bezug aus die Frage ber Annahme ober Ablehnung eines Mandats als Geschenk seiner kinks-fteisimiig-demokratisch-repu- blikanischen Duzfteunbe auserlegt. Uns wäre es schon recht, wenn Herr Herr Dernburg bereits bei der ersten Etatsberatung dem. Reichstage als Abgeord­neter beigewohnt hätte Er hätte dann Gelegenheit gehabt, zu den schweren Angriffen, die feine Poltttk dort erfuhr, Stellung zu nehmen. Zwar fern Nach­folger, Herr v. Lindequist, rühmte seine Wirksam­keit in weitestem Maße. Er entrollte eiu außer­ordentlich günstiges Bild von dem Zustande unserer Kolonien in kultureller wie in wirtschaftlicher Hinsicht und verstieg sich zu der für Herrn Dernburg schmeichel, hasten Behauptung, daß der Riesenanffchwung un,erer Kolonien in fo kurzer Zett, den man kaum für mög­lich gehalten hätte, zweifellos in erster Linie dem Ver­dienste des Herrn Dernburg zuzuschreiben sei. Dies geschah unter dem ständig sich wiederholenden donnern­den Applaus auf den freisinnigen Bänken. Und man konnte daher wohl merken, wem zur Freude der Herr Kolonialminifter gesprochen hatte Die Grundzüge der Politik wie sie Herr v. Linde,Wist als Zukunstspro­gramm entwickelte, bedeute aber, wie der Zentrums» abgeordnete Erzberger ausführte, keineswegs eine Fortführung der Demburgfchen Polttck, sondern viel­mehr eine Abkehr von derselben. Mgeordneter Erz­berger formte auf die Anerkennung Hinweisen, die auch er vereinzelt den Verdiensten des Herrn Dernburg hatte zuteil toerben lassen. Dann aber sMe er über die Dernburgsche Diamarrteltpolitik ein wahrhaft ver­nichtendes Urteil. Er wies ans die EwisfettSmsn»- poke hin, welche Herr Dernburg den Privatgesellschaf­ten verliehen habe, ober doch verleihen wollte, und be­tonte, was als besonders wichtig in die WagschaLe fällt, daß der letzte einfchneidenoe Vertrag nach dieser Richtung, den Dernburg im letzten Augenblicke seines Amtierens abgeschlossen hatte, keineswegs »en der Mehrheit des Reichstages gebilligt worden sei. Dm erMte Besteuemng des unbebauten Grund und Bodens ist eine lange Zett hindurch in der Landkom- Mission vergeblich diskutiert worden. Im GegensM zu Dernburg will der neue Staatssekretär fle einsüh- reu. Die zweite ersteuliche Maßregel gegen die Dem- burzsche Politik betrifft die gesetzliche Regelung der Gewinnung der Diamanten und anderer Edelsteine Herr Dernburg, der gegenwärtig in seiner Villa in Grünewald Privatfiudien betreibt, machte wohl dir NotwmdiMt fühlen, sich gegenüber diesen schweren Anschuldigungen zu verteidigen, und so erlaßt er etae Erklärung, worin er zunächst bemerkt, daß die «er­trage die er im letzten Augenblick seines Amtierens abschloß, monatelang Gegenstand der Erörterung m. der Budgetkammission und im Plenum des Reichs­tages gewesen seien. Damtt ist aber die Tatsache nicht aus der Welt geschafft, daß die Verträge abze-- fchlossen wurden, bevor ehre sichere Mehrheit ns Reick-tage dafür konstatiert worden war. Wie weMW sicher sich Herr Dernburg in seiner Position suhlt, &e> weist seine Bemerkung, daß er feine SSerteibigrst^ ruhig seinem Nachfolger überläßt, der jede Faser kemtt, die dabei mitgewickt habe. Das heißt akfl», wem- gesündigt worden ist, fe ist Herr v. Lindegitift

Ausland.

*♦ Tie katholischen Studenten in Steiermark müffen sich wieder einmal von amtlicher S«fi mißhandeln lassen. Einer Abordnung der katholrschen Studentenverbindungen „Karolina* und »Traungau wurde vom Rektorate der Techrnschen Hochschule in Graz die Mitteilung gemacht, daß btefen bexben Verbindungen für das Studienjahr 1910/11 das Farbentrageu seitens des Rektorates v er do ten wird, und zwar mit der Begründung, »daß dxe Er« £Äng der Ruhe und Ordnung das Farbenverbo für die katholischen Studenten an dieser Hochschule erfordere*. Die beiden Studentmverbmdungen über­reichten sofort im Wege des Rektorates eine Be, schwerde an da« Unterrichtsministermm. Abgeord- neter Profeffor Mayr erschien namens des christlich« sozialeuHochschulausschuffes beimUnt-rrlchtsmiNister Grasen Stürgkh und hatte mtt «hm m dreser An qelegenhett eine Unterredung. Der Abgeordnete, venvfis darauf, daß dieses Farbenverbot eine Der« letzung der Gleichberechtigung der katholrsckM Stu- ventenschast an den Hochschulen sei und ersuchte den Minister, entsprechende Maßnahmen dagegen zu oeranlaffen. llnterrichtsmiuister Graf Stürgkh e» klärte, daß er über den Erlaß des FarbenverboteS an die deutsch-katholische Studentenschaft an der Grazer Technischen Hochschule informiert sei, und versprach, ehestens eine Entscheidung zu treffen. Wie lauge sollen denn solche Skandale tn Oester­reich sich noch «eignen dürfen?

** Dfi llueinigkett der srmtzofischen Katholikm erscheint wiever einmal tm schönsten Lichte. eeiDji unter den Royalisten ist em erbitterter Kampf «uS- gebrochen, und zwar über eure Sach«, die kemeS Streites bedürfte. Als kürzlich der .Came o du Roi Lacowck einen Anschlag auf den wimlster- präsideulen Briand machte, sprach der Herzog von Orleans seine Mißbilliaung au8 und wollte mchtS mit d« Sache zu tun haben. Solche Bubenstreiche vermögen bet katholischen Sache nichts zu nützen; pe wird dadurch nur diskreditiert. Aber die ,Action Franoaise" war anderer Ansicht, und daraus ent« iparmsich ein erbittert« Streit, der zu einem form«

und KSnigSmorb*. Schon die Ueberschrist be-,sieht man, daß durch solche Perklausulieruiigm die beutet den üblichen sozialdemokratischen Schwindel.! Sache prakttsch recht b e b tu «3 ■

Gemeint P die einst von den Moraltheologen, ebenso Man versteht jetzt ab« auch, warum die " e P ch ( von den Juristen erörterte Frage nach der Erlaubt, von diesen Dingen fern Sterbmsworüein »er hett des TyrmmenmordeS. Wir bitten zu beachten beS l offenbar aus lauter WahrheMliede! Turannneumord eS da« ist etwa» wesentlich | Aus demselben Grunde beschrantt sie sich auch andere« -lS SSnigSm o'rd, wie die rote Presse in auf, einzelne Theologen aufzuführen, um dmi lauterer Wahrheitsliebe schreibt. Daß da« in der Tat einet Lehre der Kirche reden zu konnen Mm etwas wesentlich andere» ist, hatte die rote Presse aus doch einmal, was immer von lrS-nd emem T^io- ihrer eigenen Parteiliteratur erfahren können. Vor gen gesagt und geschriebro wurde d^ " & hat ein Herr BSHme in einem .WeiShett' Lehre der Kirche! Nach dieser Att zu

Münchmer soziald^okrattschen Verlag ein Schristchen denken, wären wir also berechtig^ °lles waS ein Ge- Srinen taffen „Der Tyrannenmord nach ber Lehre nosse an Sprüchen sich leistet, der Kerb-

der katholischen Kirche', au» dem die ganze rote WeiS- Holz zu fetzen! Nun können wir eurem ffett stammt Aber wohlgemerkt, der Mann macht seine ten Beispiel dienen Vor wenigen ^“9^ 9 9 ^fer Mch eingangs darauf aufmerffam ,daß die die Presse die ^olig, em ©arnffe $r. e 6 u t $ ?fraae „nicht dir Fürsten, sondern dir Tyrannen be-1 in den „Akademischen Monatsheften sich für die la treffe: wohl verstanden bat Tyrannenmord, nicht den wirffchaftlichen Schutzzölle ^z^p^en habe F g Fürstenmord cm mtd für sich' (S. 6 u. 7) Ueber setzt man sich in der Vorwärts ^ebattion hin unö okche Zwirnsfäden stolpert natürlich niemand, schreibt: „Was weiß denn HNr ^ «chutz

°7Bit? äT*Ät R°°. Tte »«Id

Mm bat Tyrannenmord also geht es, nicht um den als die eines beliebigen baue^chen Zaitrumsmir SätSuOTb S Wronwtb. Da fei denn zur glieds in ber Zentrumspartei. „^t bMMen Recht, Jllufttation de, gewclltigen Untaschiebs die Frage mit dem der „Bayerische Kurier Anchrrong'm S

ten unter einem Tyrannen? Tenn es ist doch tel und sozialdem^tt^

selbswerständlich, daß allein maßgebend ist, was jene mitzi, könnten wir die A-ußerungen eines bett.big^ Zett gedacht hat, und nicht was man heutzutage dar- b« Yen scheu Orts^chulzm gegen d^

Er «scheint Men als Hochverräter und Ver- würts' weiß also, daß es E angM für Lehren m

' Gibt es fein anderes Mittel, diesen Feind des jener Geologen. ^nemgelefen^ hatt ^Und

• tes unschädlich W mache» als [eine Tötmlg, so ist diese man baff man bte (5)en Aa^zil zu

1 erl-mbt. uni zwar zunächst dem rechtmäßigen Herrscher ^chrefber weiß! n i fih^«mcheingef$ränft( daß nur ! wie auch jedem Untertan; berat letzterer handelt dann Konstanz habe ■ g & Entsetzter Fürst seinen - nicht mehr als. Privatperson, sondern in Kraft eines em vom Papst gebannter r ! v

übertragenen Mandats der StaEgesellschast gegen Warum nur druckt ber Mann sich nM «ullich ihren öffentkichen Feind. Ist hingegen ber Usurpator l aus unb warum fuhrt er dm dusb^iiglichm Uesch tz nicht mehr Angreifer, sondern kn den ruhigen Besitz des Konzils nicht im Maut .°n? Setzen wir di^ der Staatsgewalt gelangt, und vmn der legttime Herr, hen zunächst hierher Das Konzck vemrtei f B Mer durch neue Kämvfi gegen chn nichts ausrichten, ken Satz: „Jeder Tyrann kann un»mutz «laubig ftdatz Verwirrung unb Schädigung der Gesellschaft k mrd verdiensttiche^easellon i^em ftrnerVasalen eintrste, fo müsse um des Gemeinwohls willen von Untergebenen mich durch hem^e^Nachsiellun« jeder gewakffameu Geltendmachung des Rechts des k fein ersonnene Schmeichelei getötet merben offne llbstmib genommen weichen. Derk sicht auf einen geleisteten Eio

.Tyrann' muff jetzt als Träger der Staats- neu Vergleich unb ohne baff man E nchtett cheSm- üewakt betrachtet rmd behandeft werden. tenz oder den Austrag ernte Richters avzunmMi

Oder aber Erstanden fene Theologen und Staats- brauche', rmd t8 verdamm drei-Lehre als rechtskchrer unter dem „Tyrmmen' ben rechtmäßigen I ifcgcrmSerregenb unb weil ff«Jnn !Beg eroRne jn Hascher, ber ferne Gewalt mißbraucht zum Ruin sei- Trug, Täuschun^LngeVe^tund Meineid. Da ne« Mb Auch ihn betrachteten ste al« Feind d^ a-lso, bei einem KrmMeschlnß konnte man von ein« öffentlichen Wohls, bemgegenwer die G-fellschast im Lehre d« Kirche reden, aber dann mußte man an- Äe 8er Rotwehr sich befindet. führen daß die Erlauworden sei

Wann aber darf m diesem ketzteren Falle von mords von Kirche der wo rf en wmben^^ »cm Recht der Notwehr Gebr-mch gemacht werden? Um diesen Eindruck zu verhüten, laßt man den äbort Das mar nun nach ben AnfthaMriraen jener Schrift» f laut einfach beiseite! , »

Smhe derart öerLausrckiert, baff diefi dadurch tit ein I Dank cmssprechen Er sagt nämlich fo .rrtenbet. „ aaua anderes Licht gerückt wird So Besinnst z. B. I liegt im Wesen ber katholychcii Leh«, dem lürstlich

.herftcher »der «fle? MSche unb menschlich« Recht tismiiS Mdet feinen Gegner tm Ka^h US sich hinwegfitze, soll« das BE zichimmentretm m.dÄrn u S ^xmb« - (9Tal ihm wehren; dabei darf man nicht Es den Augen lss- feinen Molut^imrsdesPod«^ mwoer

buchen dürfe man den Herrscher als öffentlichen Kem» der Absolutismus des Pobris uMer d.m E. „^u ben Tyrannen nicht förmlich abgehalten werben kann um auch Ä

so dürfe jeder gegen Meßet Vorgehen, aber nur mit Aren Gegner «der Kvcche. Dttfi YÄ>t«s oem erv- offener Gewalt. Die Entscheidung, ob ein Fürst als ^utismus den XrleT at? bm £

TyE zu detrachten fei, stellt M.rrimm nicht in d-sLehre: "

befinden jedes einzeln e». Widern verfangt, I scheu ^>d des andern Worris.G _ t d ÄV

dabei gewesen.

a c. „Kirche ««S «SniMmoeV.

Durch die ganze sozialdemokratische läuK gegenwärtig ein Artikel mit bet Ueberschrist „Kfrch-