Zeitung
• yuldaer
Aus -em Nachbargebiele.
»erboten.
einige Züge.
*♦ Gegen die Todesstrafe fanden am Sonntag auf verschiedenen Straßen und Plätzen Moskaus Studentenkundgebungen statt, die durch Husaren, Ko- sakm und berittene Polizei zerstreut wurden. 181 Demonstranten wurden verhaftet, unter inhen 60 Studentinnen. ___________________
* Würzburg, 27. Nov. 1910. ‘ .
dich- und Schweinemärkte wurden wegen Ausbruch der Maul- und K l a ue n s e u ch e in einem Gelöst in Prosselsheim gesperrt. Die täglichen Schlachtviehmärkte werden abgehalten, doch wird der Abtrieb
M 213.
Dienstag ten 29. November X9|0.
37. Jahrgang.
veutlches Reich.
* Der Hansabund erklärt die Behauptung für unwahr daß die Verteilung der Mittel des Wahlfonds des Hansabundes durch eine Kommission erfolge, die aus Mitgliedern des Präsidiums des Hansabundes und aus der Leitung der Nationalliberalen und dec Fortschrittlichen Volkspattei bestehen solle.
* Katholiken bekommen nichts. Das „Düsseldorfer Tageblatt" (Nr. 317) bringt folgenden Fall aus der ösfentl. Armenpflege Düsseldorfs: »Arme, sehr würdige, bedürftige und alte Leute wandten sich vor kurzer 3eit an den evangelischen Armenbezirksvorsteher H mit der Bitte, er möchte sie aus städtischen Mitteln unterstützen. Die erste Frage des Bczirksvorstehers war: „Sind Sie katholisch ober ev ange- lisch?" Der alte Mann, der 66 Jahre alt ist, mußte mit katholisch" antworten. Daraufhin bescheidet ihn der Bezirksvorsteher: „Tann wenden Sie sich doch an Ihre Kirche!" — So geschehen in Düsseldorf, wo 70 Prozent der Bevölkerung kacholisch sind und die Mittel mit aufbringen, welche für die öffentliche Ar- menpflege aufgewendet werden! Dieses Beispiel zeigt wieder sehr deutlich, was bei unferen Gegnern die Religion mit Politik zu tun hat."
* Köln, 27. Nov. 1910. In einer von der Fortschrittlichen Volkspartei einberufenen Volksversamm- hmg erklärte der Referent Prediger Korell aus Hessen, die Forsschrittliche Volkspattei werde sich nicht eher wieder an einer Blockbildung beteiligen, bis die Konservativen heräbgemindert würden auf das Niveau, das dem Bestand ihrer Wählerschaft gleichkomme. Für die Volkspartei gelte es, den schwarzblauen Block zu schwächen, weshalb überall, wo Z en- t r i m s m ä n n e r oder Konservative mit S o- zialdemokraten in Sttchwahl kommen, letz- t # r e z u unter st ützen seien. Die „Deutsche Tageszeitung" meint dazu: Eine schöne Verantwor- ttmg! Wenn konservative Männer Bedenken hegen, einen solchen „jungen Mann" der Sozialdemkoratte zu wählen, so kann man es ihnen nicht verargen.
2. Blatt.
Druck tmb Verlag der gulbaer Aetiendmckeret in Hulda
Sie wissen nicht, was Sie sagen, Kind! ^ Mr. Barsten ist leicht zu täuschen: warum, mag ich Ihnen nicht erklären. Mit Mr. Hope verhAt es sich anders
O, wenn ich nur zuerst da sein könnte, um meiner einfältigen Schwester ein Wort zu sagen, ehe er sie um und um wendet!"
Diese Frage war bald entschieden. Hope fuhr am Farmhaufe vor, während Mary und Mrs. Caston noch in einige Entfernung davon und durch eine Biegung der Straße versteckt waren. Als sie das Haus h'ieber m Sicht bekamen, sahen sie, wie Hope, der rhnen den Rücken kehrte. von Mrs. Gilbert mit Knixen begrubt und hmeingefühtt wurde.
„Fahren Sie in d-n Stallhof", mahnte Mrs. Caston mit ängstlichem Tone. „Ihren Reifekorb darf er auf keinen Fall erblicken."
Dem Knechte befahl fie, das Pferd augeiiblicklich in den Stall unb den Reisekorb in das Brauhaus zu bringen; bann führte sie Mary über eine Hintertreppe nach ihrem Zimmer und begab sich mit klopfendem Herzen hinunter, Mr. Hope und ihre Schwester auf- -usnchen.
So einfältig und unvorsichtig Mrs. Gilbert auch sein mochte, das Talent, in den Mienen zu Icfen, besaß sie so gut wie jede andere Frau, und sah auch auf den ersten Mick, daß der Besuch Mr. Hope's ihrer Schwester nicht angenehm war, und daß fie zu wissen verlange, was zwifchm ihm und ihr vorgegangen. Dies beunruhigte die arme Mrs. Gilbert sehr, und voll Angst, etwas unrichtiges gesagt zu haben .luchte sie sich klar zu machen, was sie eigenllich hätte sagen müssen und dürfen.
Ist es möglich, Dir. Hope! rief Mrs. Gaston. „Wie wird sich Mary freuen! Sind Sie schon lange wieder zurück, Sir," „ t
Gestern abend bin ich angekommen , erwiderte Hope „Sie ist leidend gewesen, wie ich höre . .. Was fehlte ihr denn?" fügte er in sichtbarer Angst hinzu. , ., ., „ ,
,3a. Sir, als fie herkam, bin rch erschrocken , gab Mrs Castou vorsichtig zur Antwort. »Ganz blaß sah sie aus . . . Aber ob sie nur einmal eine Verände
rung nötig hatte . . . jedenfalls kann sie nicht ernstlich krank gewesen fein; Sie werden selbst darüber urteilen. „Bitte, Schwester, gehe nach Miß Marys Zimmer und sage ihr, wer gekommen ift .
Bei diesen Worten sah Mrs. Caston ihre Schwester mit einer Miene an, die deutlich sagte: „Sprich nicht, aber gehe."
Nachdem sie die Schwester fortgeschasst hatte, war Mrs. Castons nächste Sorge, herauszufinden, ob Mr. Hope irgend eine gefährliche Mitteilung empfangen habe; vorsichtig toartete sie aus eine Aeußerung von ihm, und seine nächsten Worte waren:
„Ich hasste kaum, Sie zu sehen . . . Ihre Schwester sagte mir, Sie wären nicht zu Haus." I
„Weit sind wir nicht gewesen, Sir", gab Mrs. | Easton zur Antwort, „und sind auch etwas früher zurückgekommen, als anfänglich unsere Absicht war. Das freut mich nun sehr, denn Miß Mary ist es siden- falls lieber, Sie zu sehen, als die schönsten .lusirchis- punkte der Umgegend.
Darauf fand fie einen Vorwand, ihn allein zu last sen, eilte ihrer Schwester nach und traf dieselbe noch in Mary's Zimmer.
„Run besinne Dich einmal", sagte sie zu Mrs. Gilbert. „und wiederhole mir jedes Wort, das Du Mr. Hope über Miß Mary und mich gesagt hast.
Ich habe nur gesagt, sah Ihr nicht zu Haus wäret . . . sonst nicht ein Wort. Er ließ mir gar feine Zeit dazu, bestürmte mich nur mit Fragen nach Miß Mary's Gesundheit."
„Ein wahres Glück!" meinte Mrs. Caston. .So ist denn, dem Himmel sei Dank, kein Unheil geschehen. Jedenfalls darf ihm der Wagen nicht vor die Augen kommen."
„Liebe Nancy", fiel Mary ungeduldig ein, „wenn Du wüßtest, wie ich danach verlange, ihn zu sehen."
Das sollen Sie auch .. . Sie dürfen aber nicht verraten, daß Sie die Nacht von hier sortgewefen sind." , m , ,,
Mary versprach es und eilte zu Mr. Hope hinunter. Sie konnte sich nicht darein finden, ihm etwas
Ausland.
** Der Bergaibeiteransstand in Süd Wales. Der Sozialist Keir Hardie gab in einem Bericht über den Ausstand in Süd-Wales zu, daß die Arbeiterpartei für die Unruhen verantwortlich fei. Den Eigentümern der Kohlengruben würde eine Beilegung des Ausstandes erwünscht gewesen fein, als sie gesehen hätten, wie die Gruben vom Wasser überflutet wurden. Viele Minenarbeiter gehörten zur Territottalarmec, und der Umstand, daß die Behörden ihnen Waffen und Munition meggenommen hätten, böte eine neue Aussicht für Deutschland.
** In der Wahlagitation in England spielt auch diesmal wieder Deutschland eine hervorragende Rolle. Am Sonntag hielt einer der angesehensten konservativen Parteiführer, F. E. Smith, eine Wahlrede in Warrington. Er sühtte aus, der deutsche Handel dehne sich mit größerer Schnelligkeit aus als der englische. Deutschland habe ein Heer, mit dem sich das englische nicht einen Augenblick messen könne, und die deuliche Flotte konkurriere offenbar an Starke mit der englischen. Auch die Hmidepeiische scheint berufen zu sein, im gegenwärtigen Wahlkampfe eine Rolle zu scheine. Der Minister des Innern Winston Churchill wurde am Samstag abend, als er von einer Versammlung in Bradford zurückkehrte, im Zuge von einem Anhänger des Frauenstimmrechts mit einer Hundepeitsche tätlich angegriffen, der ihm zurief:
N i m m das, Tu Hund!" Zwei Detektivbeamte, die Churchill begleiteten, rvehrten den Schlag ab und verhafteten den Angreifer nach heftigem Kampfe. Bei feiner Ankunft auf dem Londoner Bahnhof versuchten drei Frauen auf Churchill einzudringen, wurden aber von dcr Polizei daran gehindert.»
** Eine Politik des Friedens für Griechenland beabsichtigt Venizelos. Am Sonntag hielt er in Larissa, der Hauptstadt Thessaliens, seine mit Spannung erwartete Programmrede. Dann stellte er die Forderung auf, daß die neue Kammer so schnell als mö^ich mit der Revision der Verfassung zu Ende kommen und dann noch einige brin- gendc i > cfrtze erledigen müsse. Sehr reichhaltig ist das Programm Benizelo's an wirtschaftlichen Reformen. Unter seinen Plänen sind heworzuheben die Herab-
' b£r indirekten Stenern, die Lösung der theffa-
# Mackenzell, 26. Nov. 1910. Wie in Nr. 268 ] der „Fuldaer Zeitung" über die gut ausgeführte innere Restauration der Pfarrkirche zu Schmalnau berichtet ward, so kann auch über die Renovation der hiesigen Pfarrkirche ein ebenso günstiger Bericht er- tattet werden. Die Pfarrkirche zu Mackenzell wurde in den Jahren 1737—1746 auf Veranlassung des Fürstabtes Adolf von Dalberg gebaut und von dessen mit der bischöflichen Würde ausgestatteten Nach- ölger, dem Fürstabte Amand von Buseck, eingeweiht. Diese Kirche ist, wie so viele Pfarrkirchen der Fuldaer Diözese, im Barockstile erbaut. Die Architektur ist stilgerecht durchgeführt. Die drei Altäre weisen in ihrem Aufbaue und ihrer Gliederung recht harmonische und gefällige Formen auf. Das Tabernakel des Hoch- altares, das vor einigen Jahren aus einem Dreh-
tabernalet vorn Herrn Kunstschreinermeister L. Link die Magdeburger ©uterbant Sigrun in Würzburg umgearbeitet ward, ist ein wahres Pracht- worden Diese hat sich dem Vernehmen nach»dem R iss- stück Die Kirche ward im Sommer dieses Jahres im cisenverband angeschlossen Es sind überall Ver r Innern gründlich renoviert. Die Renovation ensmänner ausgestellt, -velche von ^nem beabnchtigten ward vorn Herrn Kirchenmaler Karl Schmauß aus | Verkauf Mitteilung an dre Verbandslettung machen Fulda bestens ausgeführt. Bei dieser Arbeit war er Wer daher em Gut kaufen oder üeitaufm roifi, to bemüht, durch die Malereien die räumliche und archi- sich an den nächsten Ve^auensmann DasUnterneh- tektonische Gliedemng des Baues sowie den schönen men beruht auf reeller Basis. D-e zu zahlenden harmonischen Aufbau der Altäre klarer ins Licht zu Visionen bewegen sich m sehr mäßigenLenzen, stellen und zu beleben. Wohltuend wirkt zum Ganzen Bank vermittelt auch Hypotheken für erste und zw die Stimmung der Wandiöne, wozu ein leichtes Gelb Stelle Der dies-
gewählt ist. Ueberhaupt sind die Farbentone sehr zart * D„derttadt. 26. Nov. 1910. Der Dies gehalten. Besondere Malereien sieht man fast nur in | den Fensterleibungen, dem Chorbogen und am Sockel Um so ansprechender kommen iie marmorierten Altäre und Kanzel, das Deckengemälde und die Dekorationen bet Decke zur Geltung. Der bei Marmorierungen vielfach gewählte grüne Farbenton tut dein Auge ganz besonders wohl. Das an einer Seitenwand des Schiffes angebrachte große Kreuz mit dem aus Holz kunstvoll geschnitzten Kruzisixus und der Pieta' erhielt durch nottreffliche Polychromierung erhöhten Wert Das Deckengemälde ward vom Herrn Kunstmaler Pfister in Fulda gemalt. Es stellt die hl Familie mit dem hl. Johannes dem Täufer und der hl. Elisabeth bar und ist eine Komposition nach einem im Louvre zu Paris befindlichen Gemälde des Murillo, des berühmtesten spanischen Malers. Die Zeichnung und Perspektive sind bei diesem Gemälde gut getroffen. Die von Herrn Schmauß ausgeführien I Malereien sind plastisch gehalten. So scheint auch der um das große Deckenbild gemalte Rahmen ans Stuck hergestellt zu fein. Um das Durchdringen der aus- steigenden Bodenfeuchtigkeit von der wirkungsvoll aus- oeführlen Marmorierung des Sockels semzuhalten, ist un^et dem Verputze eine Asphaltschicht angebracht worden welches Verfahren sich hoffentlich bewährt. Das Gehäuse dec Orgel hat durch Einfügung eines von Herrn Kunstschreinermeister L. Link zu Würzburg v,Vj einer Zeichnung des Herrn Regierungsbaumeister Kegel zu Kassel angefertigten Mittelstückes und durch Anbringung von zwei Enseliiguren mit Gewinden außerordentlich gewonnen. Die Strahlenkränze mit
Engelköpfen, welche früher zur Krönung der Neben- altäre dienten, aber wegen Schadhaftigkeit entfernt worden waren, wurden in ftilgemäßer Ausführung ebenfalls von dem Herrn Kunstschreinermeister Lmk neu geschnitzt und an den für sie bestimmien Plätzen angebracht Die Renovation der Kirche ward in verhältnismäßig kurzer Zeit vollendet und zu einem mäßigen Preise ausgeführt. Die opferwilligen Vsarr- kmder u Parochmnen steuerten zur Deckung der Kosten dieser Renovation reichlich bei. Alle, welche die hiesige Kirche in ihrem neuen Schmucke gesehen haben,
des Regierungspräsidenten ist über den Seuchenort I die Sperre verhängt und das Verladen von Klauen-1 vieh auf dem Bahnhofe Sontra verboten. Sechs-1 zehn benachbarte Gemeinden des Kreises Rotenburg I und sechs benachbarte Gemeindebezirke des Kreises sind als Beobachlungsgebiete bezeichnet.
* Kassel, 27. Nov. 1910. Heute nachmittag entkam ein hier verhafteter Zwangszögling, der nach Wabern transportiert werden sollte. Kurz vor Wolfershausen sprang er ans dem in voller Fahrt befindlichen Zuge. Der Transporteur sah den Jungen auf allen Vieren davon kriechen und brachte den Zug durch Ziehen der Notleine sofort zum Stehen.
! Es gelang wdoch nicht, des Flüchtlings habhaft zu I werden. — Emer vor dem Frankfurter Tor wohnenden Frau wurden während ihrer Abwesenheit Schmuck- oeaenstände, Kleider, Wäsche usw. im Ge amtwert
I von etwa 2000 M. gestohlen. Die pol.zessrcheu Nachforschungen ergaben, daß der Einbrecher der eigene Bruder der bestohlenen Frau war. Der Dieb wurde verhaftet. — Die Marburger Stu- dentenschaft traf gestern mittels Extrazug fiter
I ein, um einer Sondervorstellung von Mozarts Figaros Hochzeit im Hoftheater detzuwohnen.
= Amöneburg, 27. Nov. 1910. Um dem sich in unliebsamer Weise fiter ausgeübten Güterhandel in etwas zu begegnen, ist, wie schon kurz nutgeteilt, 1 - - Güterbank gegründet
•Heben Agrarfrage und Maßregeln zur Verringerung I warm erstaunt Üb« ihre feine und stilgemSße tattereI der Auswmderung Venizelos besprach weiter aus- Restaurierung. Auch die schon früher für die Ktrcy sitbttick keine Ideen zur Durchführung von Reformen beschafften bunten Glasfenster mit den wildem d^ Kem und Ne und be2e dann den friedlichen hl. Laurentius und der hl. Elisabeth gefallen allge- Eharakter seiner Politik. I mein. . «o i qi o Der Drt. in dem
* In den portugichschen Pwvinzeu “J in ^smm Kreise die Maul- und Klauenseuche
Minho find die E t senb anh an gestellt en in u gyiefe[at. Durch dte Anordnung
den Aus stand getreten. Es verkehren nur noch ^Reaierunasvräfidenten ist über den Seuchenort
hiesiger undWetterauer00.00-00 00Mk ausd-mLaU abgeholt 19.00-19.25 Mk., kurtzessrscherAlM)-20.15 ML norddeutscher 00.00-00.00 Mk ,russischer Ntcolaieff 21.75—22.00 M., Saxonska 21.75—22^5 M., Utka 21.50-22.25 Mk., »zima 21.25—21.70$«., La Plata 21.50—22.00 Mk., rumän. 20.75—21.7o Mark, Walla Walls 00.00-00.00 M. - Ro ggen, hiesiger, 15.io bis 15.30 Mk., auf dem Lande abgeholt 14.2^— 14.M Mark, Pfälzer 00.00—00.00 M. — Ger sie fites. 16^0 vis 17.25 Mark., Pfälzer 16.75—17.50 Mk, fränkische 17.00—17.75 Mtz, Riedgerste 16.50—17.2oMk., ungarische 22.00-23.00 M-, russische Futtergerste 12 25-12.M M. - Hafer, neuer, dies. u. Wetterauer la.75-16 25 M., kurbess 15.50-16.50 Mk. bayer. U25-16J25 Mk., La Plata 00.00-00.00 Mark, russischer 14 2o—14.75 Mark — Mais (Mixed) 00.00- 00.00 Mark, Donau- mais 14 00—14.20 Mark, La Plata 14.00—14.2s Mark, Odessa 14.25-14.50 M., russischer ^—14.75 Martz — Alles per 100 Kilo netto, effektiv lolo bter.
s-st — Es notieren nach Qualität- Weizmmehl, hiesiges, Nr. 0 ^-^77^0 5oÄ' i KM KÄÄA» 26.00 - 26.50 M., süddeutsches Nr. '"6 00-26 hiesiges Nr. 4 22.00-2 >.50 M., süddeutsches Nr. 4 22.00-22.50 M. — Roggenmeh l, h'esiges, Str. 0 23.50 2ti50^?i.7?Dܰ'Wes0pn 100 Kilo inklusive Sack loko 9.75-10.00 M., Weizen-Futtermehl 12 5C-12.7S Li Biertreber, getrocknet, 12.75—13.00 M., ®ta . 12 50—12.75 M., Rapskuchen 12.2o-12.7d M., Palm tuchen 12.00-12.25 M. Alles per 100Kt o netto effeb I tip loko hier bei Abnahme von 10.>00 Kilo.
* Frankfurter amtliche Notiernugeu der Biehmarkt- preife von, 28. Nov. Auftrieb: 1516> iHmber, Ochsen, darunter 24 österrch., 36 Bullen, 10o2 Farsen m Kuhe, o46 Kälber, 453 Schafe, 2016 S-hweMe, keme 3-eg°n. Presse iür 1 Zentner• Rinder: L. Ochsen: «. vollflerschtge, ausgemäsiete höchsten Schlachtmertes höclsstens 6 Jahre I alt (Lebendgewicht) 50—55 Mark, (Schlachtgewicht) 91-95 M./b. junge steischige "icht anSgemästete und ältere ausgemästete (Lebendgew. . 4-,-49 ss., (Schlachtg.) 81—89 M., c. mäßig genährte wng^ gut genährte ältere (Lebendgew.) 39 - 44 SL, (Schlachtgew) 72—81 Mark, d. gering genährte jeden Alters Aebendgewsi. 00—00 M., (Schlachtgew.) 00 —00 M. B. ss u l l e n. I a vollfleischige, ausgewachsene höchsten Lchlachtwertes (Lebendgew.) 45-49 Mark, (Schlachtgew.) ^o-8l M., h vollfleischige jüngere (Lebendgewichts 4^.—44 Mark, (Schlachtgew.) 70-73 Mark c. mäßig genährte iüngere und gut genährte ältere (Lebendgewicht) 00 - 00 Mark, (Schlachtgew. 00-00M.,ä. gering genShrte(Lebendgew.) 00-00 Mk., (Schlachtgew.) 00 -00 M. 0. Färse» und Kühe: a. vollfleischige, ausgemästete Färsen I höcbften Schlachtwertes (Lebendgew.) 40—4a Mark, (Schachigew?72-81 M., b. vollfleischige, ausgemäsiete Kühe höchsten Schtachtwertes bis zu 7 Jahren (Ldgew.) . 40—45 Mk, (Schlachtgew.) 74—81 ältere aus- gemästete Kühe und wenig gut e>tt>mckelte lungere Kühe und Färsen (Lebendgew.) 32-3) M.' „^ aärfen ... ---- - - -lästig genährte Kühe und Färsen
.1. Lebendgew.) 24-31 Mk., (Schlachtgew.) 50-62 Mk., 1 8. gering genährte Kühe und Färsen (Lebendgew.) 18-21 ®L, (Schlachtgew.) 41-48 M. 0. Gettnz S»>ätates
Ein ßeföhrttches Geheimuir.
86] Roman in zwei Bänden von Cyarles Rcadc-
„Gewiß werdet Ihr das — viele schöne Jahre sogar 5" antwortete Mrs. Easton. „Sonderbar, mir ist jar nicht mehr sehr so ängstlich zu Mut."
„Was ist denn das?" rief Mary plötzlich aus. Da kommt ja unirre graue Stute mit dem Einspänner den Hügel herunter . . . Wer aber mag es fein, der tfin fährt« Papa ist es nicht . . . Nein, nein, jetzt seh' ich'« Mr Hove ist es . . - Also ist er gesund und wir haben ihn endlich wieder ... Nun ist mein Glück erst vollständig!"
Mr Hope!" schtte Mrs. Easton auf. „Um Gottes Willen, Kind, fahren Sie schneller und Sie ^s:r, wenden Sie Ihr Pferd und reiten Sie davon, so schnell Sie können!" .. „ „
„Aber, Mrs. Easton . . ." sing Walter am
Mrs Easton stand trotz des raschen Fahren» tm Wagen auf. „Mensch!" rief sie außer sich, ^te fiafcen feine Ahnung von dem, was ich wetß und bemckstch.t- gen muß. Wenn Sie sich nicht im Augenbltck entfernen, haben wir aufgehött, gute Freunde zu fern, und ich werde die Stunde verwünschen, in der tch mich um ihre Angelegenheiten gekümmert habe." <
„Geh' Liebster!" sagte Mary fteundlich, aeer mit solcher Entschiedenheit, daß er fein Pferd ohne werteres wendete und mit einem Blick, der Halo r.ieve, halb Unzufriedenheit tarnet, davonsprengte.
Mary die blaß und verstimmt aussah, suyr verdrießlich'schweigend weiter; aber Mrs. Easton war viel zu erregt, um diese üble Laune zu beaefiten^un- ablaffig wischte sie sich den Angstschweiß von bet stirn und sprach in abgebrochenen Sätzen vor sich h
„Wenn wir nur zuerst da sein konnwi. mnrme i fie. „Alte Närrin, die ich bin, meiner Schwester nicht ür alle Fälle Bescheid zu sagen . . . st- sst so em- Ati'g. Können Sie nicht schneller fahren?
„Aber Nanco. wie kannst Du vor Mr. ^ta solche Angst haben?" fragte Mary.« „Vor ifim sirchte ich mich gar nicht, nur vor Papa."
verbergen zu müssen, und ersehnte die Zeit, ihm aßes mitzuteilen. Die Art, wie er fie empfing, war mcht geeignet sie andern Sinnes zu machen. Sein blasses Gesicht — er war sehr krank gewesen — errötete bot Freude als er fie erblickte, und seine Augen strahlten in Zärtlichkeit, als er ihr beide Hände entgegenstreckte.
Ist die« das bleiche Mädchen, das ich- zu finden ftirchtete!" rief er aus. „Sie blühen ja wie die Ro- sen im Juli."
„Das macht die Freude, Sie zu sehen, Sir", sagt« Mrs. Easton, die mtt eingetreten war, „wenn wir auch etwas uns selbst anrechnen dürfen. Als Virtz Mary vor acht Tagen ankam, war sie wirklich recht blaß . . . junges Volk muß eben hin und wieder
I eine kleine Zerstreuung haben "
„Ich befand mich wirllich nicht gut, liebe Nancy", fiel Mary ein, „und Du hast Wunder an mir getan. Bitte, halte mich nun nicht für undankbar, aber ich muß mit Mr. Hope nach Haus fahren."
Hope errötete vor Freude, und Mrs. Easton, bie augenblicklich erkannte, daß Mary durch Klugheit so- ttwfil, wie durch Zuneigung bestimmt wurde, sagte freundlich: „Dachte ich's doch, Str, daß dies ihr erste» Wort sein würde! . . . Nun ja, Miß, ganz wie Sie wollen, und machen Sie sich nur keine unnötigen Gedanken. Ihre Sachen werde ich einpacken und in den Wagen bringen lassen. Aber einen Bissen essen müssen Sie beide, efit Sie fottsahren. Es ist ein gutes, nicht zu salziges Stück Pöckekfleisch hn Topfe, und außerdem gibt es mehlige Kartoffeln und fette Klöße. Also fetzen Sie fich nur zu einer ordentlichen Plauderei zusammen, während Polly und ich alles für Sie zurecht machen."
Mary hatte Dir. Hope so dick zu fragen und tat es mit so zärtlichem Eifer, daß ihm nicht Zeit blieb, sich eingehend nach ihr zu ertunbigen. Und bann erzählte sie ihm von allem, was während feiner Abwesenheit vorgefallen war, besonders von der Krankheit des Obersten, und dann fragte sie errötend, ob Hope bereits mit ihrem Vater über Walter Clissorb gesprochen hätte.
(Fottsetznns folgt.)
Duberstabt, 26. Nov. 1910.
jähriae Martinimarkt war nicht so gut besucht wie in den letzten Jahren. Am Mittwoch war es ganz still aus dem Markte und tags da. raus herrschte nur wenig Kauflust. Auch Verkaufsbuden ro ten weniger ausgebaut. Aus dem Pferdemarlte war der Antrieb mittelmäßig, der Handel aber schwach. ,--------------,
* Wiesbaden, 27 Nov. 1910 Das städtische 63—75 Mark, d. m< Gelände auf den ehemaligen Bahnhofsanla- (Lebendgew.) ,24-31 gen ist vom Magistrat einem englischen Sportklub zur .
Anlage eines Hockehplatzes vottauftg vermietet wor-1 ;el. -Messer) (Lebendgew.) 00—00 M., 'SchlachtgÜ den. Die Stadt kann das Gelände mcht verkaufen, I ^^^0 Mk. Kälber: a. Doppelender fernste Masi weil sie mit ihrer Preissordemng an den Vertrag mit [ Lebendgew.) 00-00 Mk., (Schlachtgew.) 00-00 IVU, dem Eisenbahnfiskus gebunden ist und sich noch kein b feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälder Liebhaber gefunden fiat, der die von der Eisenbahnbe- Lebendgew.) 53-57 Mk., («chlachtgew. 88-95 M. dö de frstoeietzten Bod npreise bezahlen will. - Der fr, mittlere Mast, und gute Saugkälber (Lebendgew^) naffm.tiche H e i l (Ui ten verein für Lungen- 48-52 fflt
kranke teilt mit, daß die Anstalt m Neurod tm letz- ^«Mltar (U bg • Mastlämmer und jüngere ten Jahre unausgesetzt Überfüllt war und fie roettere Mendgew.) 36-37 Mk, (Schlachtgew.)
Heilvedürstige nicht mehr aufnehmen kann. Es wur-1 7(;_78 ™ b ältere Mafthämnrel und gut genährte den 433 Kranke an zusammen 28920 Tagen verpflegt. £d)alc -Lebenbgewlchl. 31-00 Mk., (Schlachtgewicht) - Neben dem Slraßenbahnoerkehr wird zwischen hier 74_Co Mark, c. mäßig genährte Hannnel und Ächase und Biebrich vom 1. Januar ab ein ständiger Au- (Merz-Schase (Lebendgewicht)21-2, Mk.,(L>chlachtgw.)
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Martz b. vollfleischige Schweine über 2-,- 6"- Lebend- gewicht Lbdg.) 55.00 - 56.00 Mk., (schlachtgew.) 61.00- 70 Mark, c. vollfleischige L-chweine über 2 Bit. tebent gewicht (Lebendgew.) 54.00—56.50 M., (Schlachtgew.) 67,00 - 70,00 M., d. vollstesschige Schwerne bls zu 2 । n,r. Lebendgewicht (Lebendgew.) 54.00—56^50 M., Ma rite. (Schlachtgew) 70 60—71,00 M., e. fleischige Schwerne
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LMMZMWSWMW- chEl^l^H-sser und Ma^^unveräuderl. Mehlseft. Donnerstag den 1. Dezember sallenden Biehmarkte auf ^tternrttkttKa7nd TsnotierennachQualität. Merzen I FreUag den 2. Dezember verlegt.