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moWtsb-ii-g«: „Zuldaer GeschichirbMer"

37. Jahrgang

Fulda, Donnerstag den 20. Oktober 1910

Erstes Blatt

241.

Deutsches Reich.

Ausland

eine* Politik, die auf wissenschaftlicher Grundlage be- r ~ • rnx -C- rtohrAmt

werden kann. Wissenschaftliche Erkenntnis,

Ute ÄUl I . "7 ( a

verleiht, ist bei weitem nicht mehr vornehmstes Be. — - i OTltt 111PYt

Erklärung:

+ Wie Revolutionen entstehen

fpaltige Petitzeile oder deren Ran» 15 pfg. ReNamendtepetitzei!«

Pfg., bet wieder» yolungen wird entspr Rabatt gewährt.

Lotalionrdruckuud Verlag der Luldaer Ak- tiendruckerei in Fulda Fernsprecher Ur. 9.

Frankreich so vorginge, daS wäre natürlich was anderes!

♦. John Bull legt die Hand aus Persien.

Patronen gesunden hatten.

: In Marokko verfolgt Spanten vom neuem eine stark aggressive Politik. Es hat durchgesetzt, daß es nicht nur in der Unigedung von Melilla, sondern auch in der von Ceuta spanisch-marokkanische Polizei und im Weichbilde von Melilla ein ausschließlich spanischen Zollamt errichte. Es heißt, Spanien verlange eine Kriegs- entschävigung von 150 Millionen, während es diese früher auf 80 Millionen beziffert habe. Die Pariser Blätter machen dazu ein sehr saures Gesicht und malten das Schreckgespenst des hl. Krieges in Marokko an die Wand. Ja, wenn

Beleuchtung.

X Aus Heffen,st.8. Okt. 1910. Nachdem in Of­fenbach der sozialdemokratische Berge- ordnete Eißnert vom Großherzog bestätigt worden war stimmten die Sozialdemokraten in Hessen überall, wo sie stark genug sind, bei Beigeordnetenwahlen nur noch für Parteigenossen. Die Kreisräte, Kreis- und Provinzialausschüffe bestätigen jedoch die gewählten Sozialdemokraten nicht, und auch der Großherzog ver­sagte dem in Offenbach sogar wiederholt gewählten Beigeordneten Weipert die Anerkennung. Wird die Bestätigung versagt, so findet eine Neuwahl statt. Bei solchen WaUen unterlagen dann die Sozialdemokra­ten unter anderen in Kelsterbach und Vilbel vor den Toren Franffurts. In Mühlheim und Rüsselsheim siegten die Sozialdemokraten wie­derholt, und nun machte die Regierung von ihrem Rechte Gebrauch und ernannte einen Stellvertreter des Bürgermeisters auf drei Jahre. In Mühlheim war in diesem Jahre die Amtszeit der Ernannten be­reits abgelaufen und wieder siegte die äußerste Linke, während das Bürgertum der Urne fernblieb. Ob mm doch wieder ein Beigeordneter ernannt wird, ist !noch unentschieden. Der dritte ernannte Beigeord­nete in Hessen wird demnächst in Egelbach zu verzeichnen sein, denn auch dort siegte am 15. Oktober wieder der Sozialdemokrat, nachdem dessen WM vom 31 März nicht anerkannt worden war. Gewählt und nicht bestätigt worden sind im Kreise Offenbach in diesem Jahre noch die sozialdemokratischen Beige­ordneten in Klein-Auheim und Klein- Krotzenburg. Ein weiterer Beigeordneter der äußersten Linken dürste demnächst in Neu-Isen- bürg gewählt werden, und von dem Ausfall der I Stadtverordnetenwahlen in Offenbach am kom- I menden Montag wird es abhängen, ob die Sozial-

leicicn. vvi. ”’— —— « . , r-

rächten hörte, gab er Befehl, dte Beamten emzulassen, aber diese verzichtelen darauf, nachdem sie dre Platz'

♦ Das Befinden des serbischen Kronprinzen hat sich anhaltend verschlimmert. Er verweigert hartnäckig jede Nahrungsaufnahme. Proseffor Chvostek wurde neuerlich aus Wien berufen.

• Das griechische Kabinett ist von Venizelos jetzt enbgiltig gebildet. Das Ministerium des Aeußern übernimmt der bisherige griechische Gesandte in Konstantinopel Gryparis, der das besondere Ver- -------- — —------a „ ..... . .

trauen der Türkei genießt. — Wie authentisch ver- wiederhergestellt sei, würde man gezwungen sein. Lautet, beschloß der türkische Ministerrat die Be- beftimmte Maßnahmen zur Einsetzung einet Lokal» Ziehungen zu Griechenland nicht abzubrechen und Gewalt unter dem Kommando englisch-indischer die Haltung nach dem Vorgehen des Kabinetts I Offiziere zu treffen. Sollte sich die Aushebung

Venizelos einzurichten; dem türkischen Gesandten einheimischer Truppen als unmöglich hetausfiellen, in 'Athen wurde eine Verlängerung des Urlaubs i0 würden indische Truppen einrücken.

Das bedeutet trotz des Dementis der englischen

demokraten noch einmal in die Lage kommen, dmi Großherzoge den gegenwärtigen Beigeordneten Eitz- nert wiederholt zur Bestätigung votzuschlagen.

.Vollkommen! Ich habe schon längere Zett Ver­dacht gehegt, habe im Laufe der vergangenen Nacht alle Bücher durchzenommen und Gewißhett erlangt. Wer nun aber auch der Schurke fein mag, in's Ge­fängnis soll er, sobald ich ihn fassen kann."

Monkton zitterte sehr heftig; er ging mit sich zu Rat, ob er Unwillen und Teilnahme zeigen und auf getichttiche Untersuchung antragen oder einfach bis zur FrüMckszeit warten, seines Herrn Geldschrank leeren und sich aus dem Staube machen sollte.

Während er dies überlegte, drangen ihm die Worte an» Ohr:

„Unb Sie müssen mir helfen."

MonktonS Augen blickten halb scheu, halb listig von einer Sette zur anderen, und ein spöttisches Lä­cheln zuckte um seine schmalen blassen Lippen.

,DaS ist meine Pflicht!" gab der schlaue Schuft gut Antwort, und nach einer Pause fügte er hmzu: .Aber wie?"

Mr. Barlley sah sich nach Boltum um, der noch immer im Vorzimmer war, und da es ihm unbequem wurde, im Nüstertone zu sprechen, zog er feinen schlecht gewählten Vertrauten an das andere Ende des Kontors .

.Sie müssen jedem mißtrauen, jeden hn Auge be­halten", sagte er. .Da ist dieser junge Bolton; ich weiß nichts über seine Vergangenheit, habe mich durch sein Aussehen bestechen lassen; den nchmen Sie mal aufs Korn."

.Das soll geschehen, Sir", gab Monkton eifrig zur Antwort und atmete erleichtert auf. Dennoch war es ihm angenehm ,als eine fremde Stimme in dem klei­nen Vorzimmer einen Besuch ankündigte.

Es war eine Helle, befehlshaberische Stimme mtt kurzer, scharfer, bestimmter Ausdrucksweise. Der so- genannte Bolton hatte sie kaum gehört, als er aus dem kleinen Vorzimmer auf die Straße flog mtt einer Schnelligkeit, die zu der behaglichen GemüS- ruhe, mtt welcher er seine Haare gebürftet und fei« neu werdenden Backenbart gekämmt hatte, in komischem ©eaenfati stand.

)( Eine Einladung nach Ostasien wird soeben amtlich hinausgeschickt. Da lieft man:

„Für unternehmende junge Leute, die ihre Welt- und Menschenkenntnis erweitern unb sich die deutsche Heimat einmal von draußen ansehen wollen, bietet sich eine günstige Gelegenheit, ihren Gesichtskreis zu v«- arößern durch die Möglichkeit, ihrer Dienstpflicht in 'otchen Truppenteilen zu genügen, die außerhalb der deutschen Heimat stationiert sind. Unter anderen kommen hierfür auch die Matrosenartillerie-Adteilung Krautschou und die Marine-Infanterie in Tsingtau in Betracht, zwei Truppenlörper, die sich aus diesen Gründen vornehmlich aus Drei. bezw. Bierjährig-Frei- willigen rekrutieren."

.Unternehmende junge Leute" haben meistens >twas gelernt und haben dann keine Neigung, vier Jahre lang beim Militär zu dienen. Außerdem oibt es in der weiten Weit nicht öderes und elenderes, als die Umgegend von Stautfdjou. Von , t>en Gesichtskreis zu vergrößern ist da keine Rede.

4. Eine Ohrfeige für den LinksliberaliSmns. Die Nachwohl zum Abgeordnetenhause m Breslau für

durch Begünstigung der konstitutionellen Regierung in Persien unb der Absetzung des Schahs dem Lande die Zentralgewalt, das Rückgrat genommen und nachdem Rußland sich hn Norden des Landes militärisch festgesetzt hatte, lag es für England nahe, sich ebenfalls seinen Beuteantetl zu sichern. Denn es ist zum Lachen, von Persien zu verlange^ in den Provinzen, wo die Regierungsgewalt das renkbar schlechteste Ansehen hat, innerhalb brennt Monate die Ordnung wiederherzustellen. Zudem tfl nach dem Urteil von Großkaufleuten, die in Süd« persten bedeutenden Handel treiben, in der letzten Kett die Lage und Sicherheit in Südpersien burdp aus nicht schlechter als feit langer Zeit. Es tst eben nur Englands konsequenter Schritt auf dem mit Rußland vereinbarten Weg. ,

So wird das Vorgehen überall, auch in den «reifen der englischen Politiker, aufgefaßt. Man meint dort, dem Leiter von Englands auswärtiger Politik Sir Edward Grey sollte es doch zu bedenke« geben, daß sich der schärfste Widerstand gegen«ferne soriontm. i persische Politik nicht ans dem konservativen Lage^ ffnrrtpre I sondern vonseiten feiner liberalen Freunde erhebt. ,y,orriete i „ , . . ;<n.<.nKnn fi* hie Verantwortung Ul

»Infolge der ans einer bedauerlichen Indiskretion beruhenden Veröffentlichung des »Berl. Tageblatts", welche in die gesamte Tagespreise übergegangen sind, hat sich weiter Kreise unseres Kaihol. Frauenbundes eine tiefgehende Erregung bemächtigt, deren Ursache die Bezweiflung der unentwegt katholischen Gesinnung des Bundes bildet. Da die Nachrichten nack> Schluß der Redaktion kommen, können wir heute auf die Sache selbst nicht mehr ein­gehen. Wir bitten aber unsere Mitglieder, in dieser für uns so schweren Zeit die volle Ruhe bewahren zu wolleri, die wir aus dem Gefühl unserer unwandelbaren Treue zu unserer Helligen katholischen Kirche und ihren B-schöfen mit Sicherheit schöpfen können. Auf der :C ieralversammlung in Düsseldorf werden wir zu der , ..Gelegenheit, die den Lebensnerv unseres Bundes be» -isst, Stellung nehmen. Der Zentralvorstand des Katholischen Frauenbundes."

den verstorbenen Zentrumsabg. Rektor Zieschö hat in dem ,Berl. Tagebl.« alsbald ein heißes Siebes» werben gegenüber den Sozialdemokraten hervor» gerufen. Die Sozialdemokraten haben auf dieses Liebeswerben rasch die klare und bündige Antwott etteilt, indem sie in einer Versammlung einstimmig das Zusammengehen mit den Linksliberalen bei den Wahlmännerwahl abgelehnt und überall die Aufstellung eigener Kandidaten beschlossen haben.

** Ein „Genosse" über die „Genoffen". In einem Artikel: „Die Abänderung von Partei» laasbeschlüffen" schreibt „Genofle" Hildebrand in der Nummer 19/20 der.Sozialistischen Monats»

trug er auf, verschiedene Rechnungen einzukassieren, und schärfte ihm ein, nicht ohne das Geld zurückzu. kommen; bann, während sich Bolton im Vorzimmer zum Ausgehen fettig machte, fiel sein Auge auf Moick- ton, seinen zweiten Kommis. . m

Monkton saß da, über sein Pult gebeugt, das Bild eines treuen, in die Arbeit seines Herrn vertieften Die­ners. Ab« d« Schein trügt; zwischen Putt und Brust hielt « ein kleines Buch fest gcHcmmt, das ihm persönlich gehörte und mit allerlei Hieroglyphen ge- r war- Es war sein Wettbuch und versenkte ihn inn ?°chstmi«l, denn es zeigte ihm, daß er IG) Pfirnd schuldete, die zu bezahlen et nicht im- toar. Es blieb ihm zwar der Ausweg, Mr. Bartley zu SeMfen; auch hatte er das bereits so und 1° 'rtJS kusche Berechnungen, teils durch

i « baren Geldes getan, denn er

Stoffe »u seines Prinzipals Geldschrank,

Sein« Ansicht nach hatte er dies Stebfcj spielt, um °S schon Wied«

Umfange zu wagen.

»r diese Betrachtungen, baß «

d^'ew^tti?«. Sck^^°m-n hörte. Ueb«dies ging dersUde leisen Drittes wegen beä anb«en Kommis

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Hanse wuscy. 1

So fiel beim Bartleh's Hand leicht ,toOT nfl- plötzlich auf Morckton'S Schult« nied«, und ter soll, wie er heißtz ein nnpfindliches Med vom Gewissen bedrängt« Spitzbuben fein. Jedenfalls ruht Monkton heftig jttfammen, sein blasser Gesicht wurde geradezu weiß, und instinktmäßig legte « beide Hände über fein Wettbuch.

.Monkton", fagte fei» Prinzipal m ernstem Tone, .ich habe eine sehr unangenehme Entdeckung ge­macht."

Monkton begann zu zittem.

.Jmm« wiederkehrende Irrtümer in der Bilanz, Jrrttimer, die jedesmal zu meinem Schaden find."

Monkton trat der Angstschweiß auf die Stirn; er wußte nicht, was er sagen sollte, und brachte endlich nur stammelnd henmS: .und Sind Sic Ihr« Sache gewiß ©bei"/

Eine große, steife Gestalt mit militärischer Haltung marschierte im vollen Sinne des Wortes bis in bi« Mitte des Kontors und blieb dann wie eine Schud- wache stehen.

Mr. BarÜeh wußte nicht, ob « seinen Augen trauen dürfe.

.Oberst Cliffordl" sagte er unfreundlich.

.Sie find erstaunt, mich hier zu sehen?

.Natürlich bin ich s! Darf ich fragen, was Sie h erfüll?"

.Was allem Streit ein Ende macht und alle Rech­nungen auSgleicht — der Tod."

Der Oberst sagte diese Worte fei«lich und mit we­nig« Schärfe als biSh«; dann fügte et mit einem BUck auf Monkton hinzu: .ES handett sich um eine Privatangelegenheit."

Bartley verstand den Mick und bedeutete Monk­ton, sich in das innere Kontor zurückzuziehen.

Kaum waren Barlley und Oberst Clifford allein, als d« alle Soldat, d« noch imrn« kerzeng«ade da­stand, eine Reihenfolge kurzer Sätze zum Besten gab, deren jeder wie durch eine fremde Gewalt aus ihm herausgezogen ob« vielmehr gestoßen zu w«den. schien.

.Meine Schwester", begann er, ,3fce mißhandelte Gatttn, ist nicht mehr." p ,

.Tod! ... So plötzlich ... ich bin hef, tief «griffen ... ich ..." -

Oberst Sliffords Miene fagte deutlich: „Windbeu- teleil' dann fuhr er fort, kurze Sätze von sich zu geben.

.Auf ihrem Sterbebette hat fie mtt das Verspre- chen' abgenommen. Ihnen die Hand zu bieten. Da ist sie."

Seine Hand stteckte sich aus, wurde von Bartley flüchttg «faßt, los gelassen und »teilet zurückgezogen, alles wie durch eine Maschine.

.Sie hinteüäßt Ihnen zm Verwaltung im Inter», esse ihres Kindes, Mary Barlley, 20000 Pfund." .

.Arme, liebe Elise!" tief Mr. Bartley (Fortsetzung folgt)

# Berlin, 19. Okt. 1910. Beim Kaiser waren am Mittwoch zum Frühstück geladen der General von Vissing, der Kultusminister Trott zu Solz und der Kriegsminister von Heeringen. — Wie die Morgenpost' erfahren zu haben behauptet 'st als Letter des von der „Kaiser-Wilhelm-Stistnug ,ur Förderung der Wissenschaft" geplanten ersten Forschungsinstitutes für physikalische Chemie der berühmte Physiker und Professor an der Berliner Universität Geheimrat Nernst auSerfehen. Ferner j.itt das Blatt mtt, daß die Mitgliedschaft der neuen kaiserlichen Gesellschaft an eine Schenkung.

im Mindestbetrag von 9 Die deutsche Sozialdemokratie ordnet heute ihren

Die Schenkung wird offiziell als Mttglledsve tr.8! . Parteibetrieb in einem Umfang den rem bezeichnet, wahrscheinlich zu dem Zwecke, um die irisch en Bedürfnissen unter, der mit

Schenkungssteuer zu vermeiden. einer Politik, die aus wissenschaftlicher Grundlage be»

V KrieaSminister v Heenugeu sollte nach einem ru()en roia, aus keine Weise mehr in Einklang gebracht von Berlin aus vertriebenen Gerücht amtSmübe roerben kann. Wissenschaftliche Erkenntnis, sein; seine Stellung fei erschüttert. Dieses Gnücht bie zur Bescheidenheit fuhrt, ab« auch wirkliche Stärke wird von anderer halbamtlicher Seite dementiert verleiht, ist bei weitem nicht mehr vornehmstes Be»

für Privatangestellte ist, rote die ,Rordd. >Allg. i h0*erbeiT’roirT'in ben Versammlungen und nicht Zta/berichtet, im Reichsamt des Innern fertig- aud) in den Zeitungen über alle Fragen des aestellt Es wird beabsichtigt, ihn noch im geseüschasll'chen Lebens abgeurteilt, ieder Genosse, der ö bi*$ 3atrri mit&Un der »-<«•

liaten reichs- und preußischen Ressorts zu beraten. P^^tschuie durchgemacht hat — glaubt den Zauber- Sobald das preußische Staatsmimstermm sich> schlüffel zur Lösung sämtlicher Weltratsel m IchMfsig gemacht, foU »« Entwag I

kommission des Reichstages wurde bet der I bUbunfl einreben lassen, daß Klassenbewußt-

Weiterberatung in zweiter Lesung dte Zulassung der und Disziplin genügen, um gute Politik zu machen.

*”**• lehr lebhafter, teil» I ^Esen krttischen Geständnissen aus dem

Munde eines „Genossen" entspricht die Agitaiions» Praxis der Sozialdemokratie aufs Haar! Die Schnodderigkeit, mit der jeder rote Dutzend» aattator die roichiigsten Fragen behandelt und die schwierigsten Probleme „löst", findet durch dieses Hiwebrandsche Geständnis eine wirksame

Güt gefährlicher Geheimnis.

4] Roman in zwei Bänden von Charles Reade. Im ersten Augenblick fühlte sie sich mttäufcht, ©ÄeTin dn 2«es 2aJb mein geling, r ÄS«

- spitzte ihre Seinen Ohren, als « da? sagte - -Du und ich »erben mtt ihnen

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so verständnisvoll aus, als ov sie au

könnte. mgter Brot unb Milch, legte

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beS, wachsdlnch .'eber fräftig«, lebensvoll« auS- Sm bet bie Kleinen Heb hat, und ging

bet kurzen Zett von kaum anderthalb bie zwischen Hope'» erstem und zweitem öetfloffen war, hatten mehrere ebenso uner- »Ä bemerkenswerte Vorgänge stattgefunden, veffkört w« Barlley vom St«bebette sei- Kindes zurückgekommen; ab« sein Geschäft war &n8<ttem für ihn, und so war er beim auch jetzt, ' auA unruhiger und reizbar« als gewöhnlich, Arb«tt g»«an«»n. Seinem Kommt» Bolton

Lehrer zum Schöffenamte, nach sehr lebhafter, teil­weise persönlich zugefpitzter Debatte abgelehnt. Dahingegen wurde die Regierungsvorlage, die ihnen den Sitz im Jugendgerichtshofe sichert, angenommen.

* Der Katholische Frauenbund veröffentlicht in der Oktober-Nummer seiner Zeitschrift folgende

Kampfes wird gesagt: j

„Als die Munizipalgarde den Aufständischen den Weg zu »«legen suchte, hatten diese sich noch nicht, organisiert. Es waren etwa 8000, darunter eine große Anzahl junger Leute aus dem Volke, ohne Führer und ohne gemeinsamen Plan. Wenn m diesem Moment die Munizipalgarde sich mtt aller Gewalt auf die Revolutionäre geworfen hätte, so würden sie fte wahrscheinlich zersprengt haben."

Der zwette Fehler wurde nach der Niederlage.^ der Munizipalgarde von der Le tung der königliche«, Armee gemacht. Anstatt die zur Verfügung stehen, den Truppen, 6 Regiment«, gegen die Revolutto» näre zu schicken, um zu v«suchen, diese zu um-

Die Engländer scheinen in ihrer persischen Po- litik ihre abwartende Haltung aufgegeben zu haben. Rußland hat seit lang« Zeit versucht, durch An» icttelung immer neu« innerer Unruhen eme Ver« anlaffung zum bewaffneten Einschreiten in Persien zu schaffen, und hatte auch Glück damit. Die ®ng* länd« versuchen es ihrerseits jetzt auf dem .Ver­waltungswege". Eine englische sJlote an die per­sische Regierung enthält die bestimmte Ankundlguna von weitreichenden Maßregeln. Falls innerhalb drei« Monate die Ordnung in Südpersien nicht

gewährt. I Das bedeutet trotz des Dementi» v« engujcgen

* Rerreraökendienst. Die italienische Regie» Regierung nichts anderes als den Anfang de, runa hob ihr mtt^itären Bedenken begrün-1 «uftejlung. Persiens. Nachdem England beteS Verbot, in Rom für Ferrer öffentlich zu demonstri«en, infolge des Einwandes des sozia­listischen Gemeinderats Rossidoria, auf. Am Sonntag zogen nun zehntaufend Perforier» mit anarch istischen, sozial istisch en unb frei» maurerifchen Emblemen, sowie einige Jugend- bilbungsanstalten unter Musik durch die Haupt­straßen zum Giordano Bruno-Denkmal, unter­wegs pfiffen und johlten sie alle Kirchen unb Redaktionen katholischer Zeitungen, die Präfektur und vorübergehende Priest« aus. Am Denkmal wurden sozialistische Reden gehalten. Ein Mann, weich« auf das Denkmal hinaufgeklett«t roar, und einen Kranz am Denkmal aufhängen wollte, stürzte kopfüber ab unb erlitt einen Schädelbrnch. Er bürste wohl als „Märtyrer" für Geistes- freiheit proklami«t werden. — Einen Beitrag ju der verbrecherischen Hetze der Ferrerbande gegen die kacholijchm Vereinigungen und ein Seltenstück zu den ganz gleichartigen Vorkomm-

nisten in Lissabon lief«« Die vom -Comere i xch Wahnsinn, sich die Verantwortung in d'Jtalia' berichteten Tatsachen. Dieses Blatt ^ien |nS ungemessene zu «schw«en, zumal di« schreibt: v „ indische Frage täglich akut werden könne. Diese

AIS der Zug vor dem französischen Seminar, dessen I p« Habgier schaffe neue internationale

ä yrs wä’ääX Sä 1® iAw ä- « Pflaster zwei Platzpatronen, welche dorthin gebracht I w«den verlan.,..n.

worden waren, um feindselige Kundgebungen gegen die französischen Missionare provozieren zu können. In einem Interview erklärte P. Leflokh, der Direktor des Seminars, einem Journalisten, daß er mit zehn Pro- Vorwärts' veröffentlicht einen sehr in»

fefforen allein in dem Seminare wohne und die Semma-1 . Bericht fernes Sorrefponbenten ans Liffa«

rillen erst am 26. Ottvber zurüÄomttien Um ähnlrche 'üb r die Prok amation der portugiesischen Re» Ä,re6«‘»" ^b?«“Ä^Sa ---"ß «ä. Md. unb ben «.wobnnn des Semmaes vekdolen. sich ,u teiluHRen geht klar hervor. 0a§ nut

Als der Rektor von den umlaufenden Ge-t g fgudllche Unges chicklichkeit, dl, auf fette« ------ ----------—,”K" der lönigslreuen Truppen zutage trat, der Steg der Revolution möglich war. Heb« de» Beginn des

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