krschewi tL-k<q mn A«mbmetder8»Ap w*$tterta|e.lMerttk jrh«lichtz»ytrWzp,ett- ohne Vringettohnitnd veftr«gelöinz«iSass- toiemfswSttS'X.somt.
Otrcirt». HeMteart
««r Schütter MMANzrisen:. IpsrrzeteriüKftdL.
»«,rt-e«: me em- spavigepetttzeileoter deren Kau* pfg. Reklamendiepetitzeile 25 Pfg., bei wieder, holongen wird entspr.
Rabatt gewährt.
Sotationrdruckund vertag der Mdaer Ak- ttendruckerri i* Selbe SernsprechrrNr.s.
& 12Z
Erstes Blatt.
u Ida, Dienstvsi den. 7. Ium, 1910
37,. J.ahrMNsse
chtkznrrg
mit
intet«
AM Nachsvckgrrr deK StaaMekrrtärL Derm- ttirrF? kömmt nach einer: Weivmrg, bett ,Franksntter< Zeftmigf mcchrfchemlich Unterftaatefetretär. von. *S i tt b.ep n i fti in> Bstracht>. teti vordem, Soitoernettt- von Deutsch-Südweffafrikä war.
** Win; 7. Jlmi 1S10-. (Tel;) Zu drnJnier .pellatwnen.übettbk Enzyklika;wird das Z^nt rum eine kutHx-. Erklärung im Abgeorbnetenhause abgeben, worin es die Zuständigkeit desselben zur BeurteilnnKeiner i n n etl trchckichenAnaeleaen- h:eit bestreitet.
X Dio Jaterpellatroaen wegen Ser Enzyklika.
Morgenr Erhöhung' b-e-anZrvlilisrr, (sitettx 8kchn*Atil«hegesetz, kleinere Bortagen.
Deutsches Ndtth,
+ Der- Rücktritt DenrdurgS.?
Die ,Mürrä>. Reuest. Nacht/ trotten- aus rheini-- ffchen - Költerialkteisen: wrffen, daß dort mit großer Bestimmtheit die Nachricht anftrete, Staatssekretär lDermburg. habe sei»- NbschiebsAtesuch-; ein« gereicht und werde schon in-der. nächsten'Zeit, aus-'i dem > Kolonial amte ansscheitettz ohne eine amt»- lichst- SteSung! emzMkehMen.
her vorliegt, ist nichts anders als der Nachdruck einer Uebersetzung des päpstlichen Mtenstückes, die in einer römischen Zeitung erschienen war-.
Wenn das'ein „Aergernis* ist; so--ist eS var- löhftg-.ein. publizistisches Aergemis, und tvtnu- bie Regierung freut .steuern" soll; so muß sie? die.- Preßfreiheit: beschränken« Wll man. im Abgeorte- netenhause etwa die Frage behandeln, auf- welche Weise, man die. Presse zur.Rücksichwahme.auf den jkanfessioneüen. Frieden anhalten kämt, fö werden unsere Freunde dort sich gern beteiligen und ihrerseits klar, steüen, wie awg in dev gegneris chen Presse die GesÄhle- und dste:Heiligtümer 'der- K-'a-thvliken- fortgesetzt misihanfrelt 'werden. D as mag zur Kompetenz- des-Parlaments gehören.- Aber zur Aburteilung über eine: reim. k i r.chl i-chk Handlung des Oterhanples unserer Mvche ist weder dieAegterrmg noch das Parlament befugt.
Me interpellierenden Parteien handeln nicht ge« maß den politischen Grundsätzen, sondern in kon- feffioneller Befangentze-it;
Die deutschen Katholiken stehen-tengeWchtk- wiffenfchaftlichen Streitfragen über den-moralischen oder kulturellen Wert der Persönlichkeiten aus der Nesormationkzeit mit: grüstter Ruhe gegenüber; aber wenn man etira Viesen ZwifchenfäÜPnsnutzenlolkte- um Dtrn Staals-- oder R eck ch sw e ge n- dem Äberhaupte unserer Kirche irgend eine Krmriüng zuzufügen,, so werden die-, gefamte-n-bentsche-n Kalhobiken' wieder mit jener Einniütigteit- j und Entschlossenheit, die man in-ten siebziger -Jabren kennen gelernt' hat; sirtzum das-Bartner ihrer'herlig-rn Ki-rche s chaarent
Wenn irgend eine nicht-staatliche, protestantisch- kirchliche Bihöror kritische AtuWrnnxen: über b:e Päpste oder die kirchlichen Zustande vor 350 fahren machte und dann die- Zentrumrsraltion wegen „Schmähungen der käthM-ifchen-Kirche"'eine Jnter- peikation im Landtage embaingen würde«, so würde- man ringsum entrüstet rufen:. Seht ihr, das-Zern trnm ist eine'fvnieq jiDrttIle Partei und tretti feine lälholiscb-kcmiefffontlke Einsütiakeit'soweit. Vastes sogar die Regierung dieses' paritätischen SttrnteKr zu einem tathÄisch-kirchlickte. Wertzerg nurrtM will!
Jetzt: liegt die Sackst. uMgekehrt.' Sotten mir; nun-auch, die Schlußfolgerung'ziehen: Dir konservativ. Partei und die nackckvnacklibrrale Partei sind konsessionelle Parteien: und- wollen-auch- die preußische Staatsregierung. zu einer konse-si- sioneckll!>p,rotestantifchen. Bechördv marlstni'
Dieser Versuch, die Sache aus düs'potitifchrGebiet. lnnüberzutpiettn, ist'um so mehr zu'verurteilen; als' die Encyklikä die deut scheu Psrsösiiichkeiien; oder Verhältnissen der damaligen Zeik.mcht'erwähnt' hat, sdndern nur. von den-.rcformaterrschen'"'M»- wegungeu im Gegensatz zu dem Wirken- des hft Kari VörromäuL'sPrichtj sddnß Sie !rächst eRatzmiwendrtng- auf Italien sich richtet.untr die iwrigI-?absällige- Kriiik" in aujfe r d e utlchen Erschemuregen; z- A in der wahrlich nicht. einwandSsreicn- Mrigkeit' des KömMHemrichs^VIIl: von England ihrr-Erklärnuz- finb'en känn.
Dir Pstttion wird zur Berücksichtigung überrottjezr.
Ente Pelttum um Äirbesttrung der.B e rs or grrng t£e-i Wilitärrrnwärt«-r im Kvuununalüieuü. 'unkündbare Anstellung, Aiirechmtng von der MilULr- tüenstzett auf das Besotdungsdieustatter) roiU. ttie Kommission als Wäleriat.überweisen;.
Abg. Mrosser (konsst beantragt Ueberwetsimg zur- Berüchichiigrmg.
ilftgterungsttHttimffar Steiwb erklüri,. die. Mgiee tung fei nicht in der Lage, den Kommnnru tu Mefter Angelegenheit, noch weitere Bdrschnsien zu machen-.
Adg. ®j.'. Heisig (Ztr.): Aach dieser iLllarung,. scheint, der Antrag ans Berücksichtigung iramenlltch in Hinsicht auf kleinere Gemeinten zu iveck zu-gehen.
Die Petition wrrd zur? Berücksichtiguug,über»i«fen..
Petittrmea urmEmführuwg des fommunalea Stimmrechts für Frauen, sowie um selbständige. AuSüdimg des Gemeindewahlrechts durch bfe- grundbestheuden Frauen, beantragt die Kormnisiron- als Material zu überwerfen.
Es- kommt, ferner in- Betracht,.daß der wrrkkkche- urrd. ursprüngliche W'o.r tl'aut. ber angegriffenen Mcyktikö noch garuicht' vorlag, als die Herren'ihre- InterpeRrtiou atfferßten. Der-Marmms deK Evamze-
Ädg. Dr. Heisig (Ztrh tritt sür:BerücksichtiM»ngeim..
Der KomnüssionsatUrag:werd angtiwmmtn, soweit' er die-Einführung deL-Slimmrechts verlangt.. Betr. dte Ausübung des Gerneindewahlrechls durch- grund- besitzende Frauen ivird' UePetitimnzur-Berrrcksickttrauus überroieseir.
Vatikan FWwlA zu nehmen, anschemenv um eine Meinungsäußerung des Vatikäns- kstrkeizufühjen..
Die Juterpestationen sind, wie wir schon gestern ausgeM'rt. haben, nicht der. richtige Weg, um diese Angelegenheit zum Austrag zu bringen. Es handelt, sich hier gar. nicht um eine.politische Frage, die-von dem Staats- ober Reichsparlament zu entscheiden wäre.
Das. Oberhaupt, der katholischen Kirche verkündet das. Lob. eines vor drechundert Jahren heilig gesprochenen Kirchenfürsten, der in der. schlimmen. Zeit der beginnenden Glaubensspaltung als wahrer Reformator des: kirchlichen und. sittlichen Lebens in. feinem Vatnlcmde sich allseitig anerkannte Verdienste, erworben hat. Der hl. Vater kommt dabei auf die von der.bestehenden Lehre und Rechtsordnung abweichend.«. .Reformatoren"' und deren Helfer und. Anhänger zu sprechen und beklagt natürlich den Abfall von der katholischen Kirche sowie die Wirkungen der Glaubensspaltung. Das. alles ist eine kirchliche. Handlung. Die Kritik des. hl. Vaters, greift nicht auf das politische Gebiet, über, und auf die gegenwärtigen politischen Verhältniffe. h-i sie auch nicht, einmal, einen mitt eck baren Bezug, da. sie sich ausschließlich mit. den PerfLnlichkxsten und den Verhältnissen. deL siechz ehnten Jahrhunderts, besaßt..
Wenn nun. die jetzt lebenden.Protestanten
Das' offiziöse-' Telegraphenbüro erklärtr zu: bet ' Meldung;, daß es bisher eine- eigene zuverlässige- Jirfornration über dieskn Gegenstand nicht habe' erlangen können. Das' ,Berl. Tageblatt^ jedoch gldubt die - Meldung des-Münchener BtaUes be- - stätigen zu können. Staatssekretär Dernimrg! häbecam iv; Mai einen lÄtägigen Urlaub genommen und sei auch' nach Maus dieses Urlaubst nicht» wrederr im, Reichtzkoibmalamt: erschienen. Das ,W. T?'meint:
Das Dermsfiorisgesuch dürste schon zu Abfarrg vorigen Monats eivgerelcht' worden sein, den-Grund: surr dos WnusfionSgesüch dÄr,te> man in erster Linier- bi«in zu sehen- haben; daß' Deruburgs- aSgemeiee- potttffche Anschauungen. von denjenigen, die. Henle - in der Regirrmtg sowoht des-Reiches >»ie Preußens. nmße gebend, seien, durchaus abweichend ist.
Aus-Ro m wirb-berichtet,' in. den- maWstenden, vatikanffchem Kreisen fei man, erstaunt, daß man einen reim teilgiöff en Akt brs-Papstesi. «ft eine«' politischen verwechselt; Der Hinweis auf die Rewruwtlvnsgeschichte, sagt man; diene nur zum Vergleich mit der heutigen Zeit; ui derr Äte moder, niflischen Irrtümer verbreitet werden. Vor. allem gegen, triefe fti aber die Enzyklika, gerichtet; „Dann aber ist dre Enzyklika ja auch das Lab eines Heiligen, der ein starker Glaubensverfechter man Der Hinweis auf die Reformation sollte dem Papste die
, , Abg. Klocke (3(t.): Wr stehen dem Antrag sym- patffch gegenüber und'stimmen derKomnrifffonsberatung 8”t. Man kmm aber die AerhLltirW- oer Beamten mcht benjentgen bet Arbeiler gieichregeln-. berat der /oßanitör Hegt im Diente Stautet, und. I)At. dem Könige den Treueid zu leisten, und sie dürfen daher. Nichts tun, was 'gegen diesen Treueid verstößt. A-tso eme gewisse Evychrämstmg der Benoegungssreihelt ist:
JK der,Kommission wird man der- Frage 036 Petiironsrechls der Beamten und der Ersetzung im Jvtereffe des^Dienst'es, die. leicht zu eures-Diszipttnar- strase ohue-Trsziptinurversahren- wird, befonbere- Vlu-f» merttamltit zu richten fabenc
., AogiLiebknecht (Sog.s .unterstiiHl den- Antrag weft. die Beamten-der den gegenwärtigen Berhällufffen.nnr- Slaalsburger zweiter Klaffe seien.
Der Antrag geht an, die lÄmeiudekammissiön.
Ein VCn trag B vrgntann (Sozü betrr. Äor, legrmF^ eines GrsetzeiUwnrses. über, den Erlaß von Verw.alrung so erf ligun gen wird abgekihnt.
EZ-solgen Petitionen.
Es ne- Petition um> Einführung: der; ge h tt ictert: wfxft i lÄnruir g b e41-31oi> tsxe^vo rixrr e te^iiv a.{xleit: beantragt die Konmiffion, der Aegzerung als Material zp..überwetfen.
Abg. Dr: Heisig >Ztr.-> führt ans, dich ans« die- Dauer eine Reformierung des Kon,iuimairechtes- mcht vermieden n»rden könne. Das Beispiet Kaltvwitz zeige» wie infolge ber öffentlichen Abstiuimung Leute ZP: Wählern zweiter Klaffe herabgebrückt werben könne». Auch bas-,Jrauenwahlrecht für die Kommunen-, milff: bei einer solchen Reform in Bettacht-gezogen- werben. Er stimme für Ueberweisima zur Berücksichtigung:
vatlve- ^Kteuzstg,- fetbft s«Wellte, am d en. e-mti.- scheub-erribrn Scktoile-n- emec falsche:'leckre,^, fet^uar^,und;zwar.jcheawai iu.bsr.X-.tttwiH. betr B.-cr scharfun^ der on eblich.beteftuAendsn.Abss drücke. ^ Die Tatsache,, daß gerade die. Ge gp er. der-, eatholifchen Kirche und zugleich des. kbnses- stönellen Friedens in Deutschland es'in ihrem Zch- lre«fc finden, die Ausdrücke noch zu veesWrsen; sollte allserstg brachtet werden, auch von d<en- jernige-n Uffterstütz'.rn t»ri Iuterpesiauonrn; dte sich trotz: Ihrer, (sierrchiigsert und: Friedens!iebrc zurc Llnt€ r; ct dpiniu|. verlocken lassen.
Wie- schwterlg es. ist, die rein kirchftch: An«x.. legenhyit. in,den.Rahrsen. ber. Staat-sch.es uanls htirein;ukrmgen,.z«isit besonders die sicikonfervalive Interpellation. Sie' spricht von einem „offfentd- -lich'en Abrgernis^k. Das ist emffeltz vkhnbtzrer Mgriffs aber -wir haben memals^ gehört,! daß es sin der- Befugnis- ber Stacftsregierung- oben brs- Pärtmnenttz liege?, jedem lstlfetrigen ..vsstntlichen Atrgerrns*,. «tcht wenn-, es net den besttchenden (.«, stffen incht in Kvnsiikt.gerätnuchc tue-3ia&tämtcrefün Mcht- berützrt, zu ,ftru«n". Um den Anschein eines E.-ftlichen. Aergrrinssts ru. erwecken, stttst die frei- konservative Interpellation die Mhauptung vo-an cm Teft. der kalhol^en Presse DerftManb«- habe> :^e. tknzy.likL. im Worstlaut- afirp:brurft unb
»MeffsUdL stesttmi'tt,- alltu-Katholiken be- ffämft. gemacht' zu- werde n^.
Eine'BeharpstmTg; di: mit .zweffstlos" etnn#». leftet. wird, ist für den Mirmr-vrrdächsig. Woher ipffibefflulge frrtkonservative-Fraktion, welche Ab- tdjten ber Päpft und die Bischöfe- btnuebtli.-i-» h»r-
•»- «»wteffwS**?*
^d^chan» uuzutäsiig;.in.offizielle«-Altem, finden des Parlaments oder der Regierung mit ° zu-operieren..
<.• . .Ü-T* . kouferootiven ZjonSwächtkr brauche»
diese willkürliche Voraussetzung, um ihre weitere- Bfbauptung zu stützen, dT Znnerhalb der prcm ßffcheu M^lgpenzen^ der konfessionelle Fneoe-
e ^ipnifd) gestört- worden fest ,4tner< r?a beXMachtgrrnzen- ist vsnstot--o- lffcher Sette überhaupt kein kirchlicher Akt vollzogen^ worden, dem man em Aergetnis oder eme Friedensstörunq nachsagen könnte? WüS biss,
( Die Besprechung dec' Jlrterpellationen betr.- .Me Eirzykkika soll, wie verlautet, am Donners» tag oder «Samstag dieser Woche ftatiftrtiwn. -Man erwartet, daß der Ministerpräsident .selbst-die Beantwortung übernehmen werde.
p Wie den-,Berst Neueft. Rachrb miigetertt wird, hat der Kaiser ausdrückUch eine Unterredung mit .hem Ministerpräsidenten über die Enzyklika-Interpellation gewünscht, auch sind Schrille eingeleftet «worben', um mit der preußischen Gesandtschaft am
’ iiebenff die Regierung aeoenüber! den-un»
flalwen Be'chuirpfungeu d'er beatschtzn-Kachaltken brach bie^ PicbLikälwne» be§5(Suangelttoen:'jSttsbe8 zu.tun ?"
Die .Mlch.VoikSztch' s-Prerbti-.- Wir nniwsäst«- urcht, dass ein. Heller-Slreft um die - Enrykkikü ent. brenne; bemr- dersetbe- !ön-.iie> tkiner- Seite nützen, in- mancher-Bezicch,»g aller- schaden. Dazu isttaller nö'UM. r>«ß- die Sache n i ch't mitt f o botze r- ®r -- r e-giuny- Hellanbett wird; wie e£-aitf etmgetr«roie«- stanltschem Seittm grschiellst. reo; man eine Miene. auvivimt,. als- Halle darrPapfst ganz ueM-'und-nie.- .nmis^erhölle'-BtschnlbiNuugen ausgefprockien. Wenn es« denk'Papste griolleni hätte; dem fragUchan.-Passus- aus« brr- s im osten Emykkikll fvrckzmldffsrn, so» würben mir- dss-- nrrh t; keS antexd lobe tu. Nach. dmr eeritzü auigrnommen hat, faun lean iuir mih Bed-meru: festftellen; ioir? grotz;die;ReirÄ»asj t-ät unse-re s; Zr-it-acktterL: ist, zumal. ess sich- tnm em alles Kontrovers» und Kpnfllktsthenr« zwischen Ptatestemten utrtr Kathptcken, ffanbeiü
Me-die^BÖssifche- Zttz* mitterkt, ift am-Sbuntto in Btrtln vrm bett- protestaniffchen Kauz ei in- ein B'r-v-t'eff1 gegen du-Sn-,t;Hilft- verkündet'worden- Der- Ebsncpilsche Bund rnfr?t- afferotten; tpteter zu Protest-! Versammlungen. Mr Berldusi der Kundyebungen' ivird" den Beweis? dafür - erbringen,- nrie- weft es. ben- ötrrem mit* einer- ,wu-rstickten Zu-r-ück'wei^ s u-n-g"' ernst' ist. '
Manchen von-dLnen,.. die vor EnttiPung. arffchei- -nenb. sich käum fassen fimnen, ist die, Mröffenilichung |bire Enzyklika, zumal in der verschärften' Lesart' des - Drzans des Evangelischen Mmdes, ein höchst, er-- : -wüuis-ch t'er G l ückss alll Das: find, so.führt die -„Aügsb. Pbstztch"" aus, nicht: diesemgen,. die, gltlchriel -welcher Konfession sie. angehören, den- tbnseffionelken Frieden-aufrichtig vor jeddr.Störuug benmh-st.zu sehen und darum auch eine schsnend'e Behandttm-g'körffesfio^ neKer Sireitpnnkte wünschen; sondern' e3' sind im Gegrntell dieselben. Leute, die -jahraus- jahrein- ihre Hanptarffgabe darin erblicken,. Kathdltken und' Prote- ftänten g e g.ene in an tx'e r zn H etzen und. die da- 'bdi so wenig von- Schonung, religiöser - Empsindringen wissen-wollen, daß. sie viel wehr dieArffhkbnng- des- §' UM des Skrakgesetzchuches-,, dr h. die' Herstellung - voller SHinrpsfteiheit sörderm Es sind' vor'allem die Feinde jedes positiv-christlichen. Glaubens, hieran der Ber- Wt eiter u ng. d er K.l uft z re if cfjeir Katho l i- k!e:n-.n n d' P 'rw t e ff a n t .e ir ein Jnteceffe haben und chefes jetzt düdurch-bekkinben, daß sie- mit vollen Backin ins Muer - blasen. Daß- die Blätter dieser Richtung, zum-guten-Teil-sich decken mit« derjenigen Pteffe; Nee politisch:-den G-r-v.-ß bck oecksdeSöLiberattsn«S.-mit:der.- 'LMiLlbemoLratiee betreibt;, wuridrrt niemand.; derr dre. WeltanstpauuM^Hrundlaße dieser Bestrebungen und me- wahre. Mrtur. unseres heutigen. Liberalismus- kennt !ff« crllern sind eS. p o l i t i sch e. Z w e ck e, welche der -LchÄ-aliSnins mit. der Hetze verfolgt. Seine Abfi'chl laust oararff: hincms, dte .K onf.ernatitre-rr btrrdf :eine. recht' nmchhattlge-irnd-sinkpellost- Hetze zrnrsf ge- MN-die kfttiststrfche-Mrche-auszureizen, diese-Mneiguna und' den-Mißmut gegen die katholische.-Kirt^edüirn-.zu iibzrtrog«n auf daS,Z eatttir um und.-fowine;mnerlichs- I s-ack i e rinn gr d eS- Z ent rurms? vsezybereiteai- ,D«S iftr int Wa hr-Hye-i t d<-eer. H-e tz<er letztes^ 3 1 eck: denn, dem Liberalismus, ist der- Protestantis- .mus, soweit er. noch gläubig, ist. und ttine. liberalen WaAtrnp-rn. ffellk,. genau. sp Wurst,. wie die kSthhlische {sritnye;.
den kritischen Rückblick aus die. Resörmationszeit. unangenehm empfinden unb dagegen sich wehren wollen,, so. stehen, den andersgläubigen ReligiönsAe- sellschasten und deren Zugehörigen die- worermu. Freiheiten des religiösen, und wiffenschasilich'en Be- keuntniffes in Wort untx Schrift, vollauf zur. V.er- fügung,died«gmcftifchen und geschichtlichen Meinungs- verichtedenheitenmögen unter den Stanf esf ionen aus getragen werden. Wer aber gegenüber einer.-un, angenehmen. Meinungsäußerung des. Obechauptes' der kaiholischen Kirche. die.St a atsgew alt.anruft,, der bringt in den unvermeidlichen. »Kämpf ber Seiftet" em fremdes, materielles, friedensgefährliches Element, hinein.
Hpndhake- bieten, der- modernistischem Irr« I chr-e entgegenzutreten, welche die Kirche in der Gegenwart bedrängt. Ueber die Ltfihaftigkeit einiger- Ausdruck«- werde sich, nur derjenige' beklagen, .der die „Höstichkertenf ber protesternitifchen Lite-r.atun. gegen den Papst und die Kirche, xergißt.
Die zeftgenössischen Protestanten haben, keinen' Grund», sich verletzt zu Mlen, niemand im Vatikan hat ihnen eine Ktanktmg zusllgen wolltn. WorWer der. Gesandte Herr von M üh lberg vor» sttlkig werden soll, ist also unverständlich, abgesehen: davon, daß er beim heiligm Stuhle wedrr dte Jn-- teteffen der deutschen! Protestanten, noch jene ber 'politischen Parteien Preußens und des Reiches zu vertreten, hat."'
PreuWcher Landtirg»
Abgeordnetenhaus.
Sitzung, vom 6. Juni 1910.
twr Tagesordnung ist ein Antrag
S h V8* Bp.), nach dem den Mitgliedern selbe N^^^lchüsse in Staatsbetriebe die- ,el°L Ä^rung chres Berlragsverhältnisses in staat- ^<tnemn gewährleistet werden soll, wie nach ftaub8^ rekb^er6Sef^ ten 2icherh-itsmänn-ern zage-
^.b«3- 8rbe. v. Zedlitz, (ftk.) und Dr. Röchling ,-N-n ben^^tra8, well er zur „konstitutio-
^^" Fabrlk führe, Mißstände lägen überhaupt nicht vor, meinte der letztere.
Ta ll'Unisterialbirellor Teßmer bezeichnet den Antrag li» S s0e^nb\ b« die Sicherheitsmänner tatiäch- Ilch eine Ausnahmestellung emnähmen.
Aog. Eronowskl (Z^): Wr. verkennen nicht, daß die -üenvaltung den Arbeitern bezüglich der Ausschüsse entgegengekonunen ist; aber aus ber anderen Seite wuh doch sestgestellt werden, daß die Rechtslage, der Staatsarbeiter, im Bergbau und in ber Eisenbahn- Verwaltung durchaus ungeklärt, ist (Sehr richtig!.im ,®le werden auf die allgemeinen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches verroiefeir, unterstehen aber weder ber Gewerbeordnung noch bem Beamten-? recht, sollen nicht in den Arbeftskammern vertreten sein usw. Wir stimmen daher sür den Antrag Aron- sohn und sollte dieser abgelehnt, werden, so bitten wir um unseren Bermittlungsantrag Beyer; der zwar nicht auf der Tagesordnung steht, welcher aber verlangt, daß die Ausschüsse ber im Staatsdienst beschäftigten Handwerker und Arbeiter, soweil diese dem zu erlassenden Arbeitskammergesetz nicht unterstellt werden, organisch dahin aufgebaut iverden, daß ihnen die fried» liche, aber freie Bertretung der Interessen der Handwerker und Arbeiter der Staatsbetriebe im Sinne des- kaiserlichen Erlasses gewährlefftet wird. Wir . meinen, daß die Arbeiterausschüsse vor allem dahin ausgebaut werden muffen, daß man bei der Effendnhndirekkion Ausschüsse einrichtet. Herr RSchUng scheint zu glauben, daß Reformen erst bann einzuführen seien, wenn Mrß- stänbevorliegen. Wirwollendiesemvorbeugeu. Uebrigens könnte ich auch Fälle nennen, in denen Ausschußmit- glieber entlassen worden sind; Die Armahme des Antrages würde ein Mißtrauensvotum für die Eisenbahnverwaltung bedeuten unb kann bas gute Verhältnis zwischen Eisenbahnverwallung und Arbeitern stören..
Der Antrag roirb' gegen Sbzialbemoktalen, Freisinn und Zentrum ab-g-ele hn t.'
Ein-anderer Antrag derrBolkspartei, ber die-Neu- tegelung des preußischen Beamtenrechts. fordert unb vor allem politische Freiheit gewährleistet wissen will, wurde vom Abg. Detins (Pp) begründet.
Die Abgg. Wotkowski (kons.) und Ecker-Winfem (natl.) beantragen Verweifuug an. die Gemeinbeköm» Mffsion.
* Berlin, 6. Juni l»10.- DerKaiser hörte am Moiftüg >» Wildpark,Potsdam den Vortrag des Chefs deL- Ziv-sikabinetts- von. Valentmü —- Die- newt-Vorlage Preußens fiter, bi» Einführung von. Sfillfiatz rtsuPgabre.n auf bett; natürlichen, Mafsersiraßen ist . dem.Bundesräte zutzegang««. Iw», fötge _ ber. preußffchen'ZyWständniffe an die Wünsche.. Sachsinr war- eine< Umartettung ber. Vorlage^ notwendig geworden.. — Das- Befinden des.Königs, vau Württ em brr« läßt, seit einigen. Tagen, au wmüchen.uteig. Er soll an.einem Darmleiben er» krankt, sestn.
+ iE terchiW» Köm-shan^ Am Mittwoch n»rd. twrNeuen PaftnK zu Potsbam bk- Betv!ähin»g.,tes,P.ring^n.Frrebvich Wilhelm, m Wenße« mit ter Prinzessin Apnlhe van-. Mach-ltev.^, Imzeffin Hohenlohe-.SchillinMürst,. ficutstaden. Die. Trauung, wird durch, den Ober», lwlp.rrdi-er Dr- ^yauter.. vollzogen, werden. Der- Prtnz.Fftedrlch Mltelnt ist. der jüngste. Sptzn-beS -verstorbenen. Mtnze« Albrecht van Preußen. Er wate,am 1Z. Jpl.1S89, auf dem Schlosse Kamenz an.schteficn. gevoren..-' Es. ermeckt.Befremden, daß die.Tramtugivurch, einen- euanLeiischen.Geistlichen.' vollzv^umrrteobgleich-se Braut tem-k a tho lisch e.n BelemftE.angeM: ‘
* Bon Kannibalen ermordeft Nt.ch dem tesigraphsfchtn. Bericht befc Gouverneurs von Krnneztmnt ist: der Kairsmamtt Brettschneider.- mit 17 Trägern stn - Ses-qn- der> Sira sie, Jaunde-Dume von Malkas, einem Kannibalenstamm, ermordet^ w»rdkn. Der Moertretende Statiönschrf Marsch, ner ist- dorthin, abgereisft und- hat- bereits steben Hfillpjlisi.ge. m, seiner Gewalt,. Der Gpuperneur hat den- Müst». Dominick, mit. der. Dprchjühruna nkilkkttr Waßstahmen bejxM,. ^r ’- '
** Breslau, 6, Jpnj- lf9 Ifl. Im Asichlkreise. Jnpev'BalkkntzüineLondMut haben die Kpnfer». vatioen- beschlossen, bei der Stichwahl für Oberbürgermeister Büchtemann, den Krmdidalen de« Fortsch^tllichen- Bolkspazlei,. einzutreten. Das Stillt um empfiehlt bekanntlich, Wahlenlhaltunz.
r,ta_ „ -------- ---------------------- .^^7,Wrm.^Mröffmtllcht-eine;A-nzaP.Stekkewaus-
ltfchcn-BuntzeS- enthielt,' rtee-die -M>test»uttsch.konier»- -ttluaichrftten tes: EbanAckischm-Mmtes'tmb^ fKB dte» nMine- ** ----------- fest',dich', terrSvmMkkfche-Bund. M.Jtzhren den
k> eff'ch-7 m p-fsi imb- Me- deutschen K'a tch v- -l-irr-n. a-ls- sitsickich- m-inPer'a-rtijg'a--n-fsie-ht- Angesichts Mesen-Vorgänge-müsse man sich übtzrkegeir oo? mcht- mit ter: G-e g-e ni n -t e-r p eck I P 1? v tr zu (urrtRrorten ist:
Dernb«rg. hatte besonders in ter. letzten Zeit, viele; Witerfiänte. unb Schwierigkeiten, gefunden^ Bis. jetzt- hat- er allerdings nich^ den Eindruck, er« wcckt, daß er leicht-Mneigt sei, tzinterniffen aus dem Wege zu., gehe». Wß . ter.Rücktritt Dernburgs, mit Rücksicht auf unsere Kolcurialpolftik als wohl« tätig. anKzfthen. werten müsse, , möchten, wir. nicht- ohne weiteres zugeben. Gewiß' sind wir oft mit seinem Vorgehen und - semeir: Plänen rnchti einver» -standen gewesen, aber man kann ihm di«. Anerkennung nicht verfagerr, daß er in'unsere Kokanial- polftik einen frischere, lebendigen Zug hereingebracht-, und zahlreiche wertvolle Maßnahmen aetrofftn hat, die mcht nur seine Vorgänger verabsäumt hüben- sondern die auch ein anderer an seiner Stelle- nicht hätte zur- Durchfühimng bringen können. Ins«- besondere das Rtichökoilmialämt ist unter Dem»> brergK Mgierung-i zu; einem; ber. testgeleftetenr ui* am erfvtgreichftenvrtertekchenReich^mter: geworden.