fuldaer
Leitung
Strammer
rtTUh” ®stteIm^r Verbrecher wieder zu nützlichen Mit
(Beifall.)
Ein Kommissar au-
Dankprozessionen angesetzt.
van
A. Leitzmann.
Heft 12-14. 1909.
iteirt
Aus -em Nachbargebrete.
Wehrda (Kreis Hünfeld), 3. Juni 1910.
Pnzcichm der NeuMjchaffmigen
-erLaniirsbMisthkkfsFnl-s im Gats fahr 1SV9
kgl. Gemäldegallerie, verschiedene Geschäftshäuser in der Königftraße. Im Karlsauepark wurden drei Personen durch de» Blitzschlag verletzt. Heute nachmittag 3 Uhr ging wieder ein Gewitter über unsere Stadt nieder, das von einem Platzregen und kurzem, aber starken Hagelschlag begleitet war. Der Blitz hat an mchreren Stellen eingeschlagen, ohne zu zünden.
„Auf dem flachen Lande in Bayern war seit Wochen die Aufregung über den angeblichen Untergang der Welt groß und hat mehrfache NervenchocZ und Jrrsinnsanfälle hervorgerusen. Man Hal Bittprozessiouen veranstaltet und heute nacht
* Schmalkalden, 4. Juni 1910. Auch in diesem Jahre läßt die Bautätigkeit in unserer Stadt viel zu wünschen übrig. Es werden meist mittlere und kleine Wohnhäuser aufgeführt, größere Bauten stehen nicht in Aussicht. Am 1. Juni betrug die Zahl der Baugesuche, die beim Stadt- bauamt angemeldet waren, 48 gegen 57 an dem gleichen Tage im Vorjahre.
* Bei einer Tanfsei« in Jerome (Kanada) hatte ungefähr ein Dutzend Personen auf dem Balkon Platz genommen und warfen Bonbons und Kupfergeld unter die
* Nauheim, 3. Juni 1910. Ein 10 Jahre altes Mädchen schüttete Petroleum ins Herdfeuer. Die Kanne explodierte und das Kind erlitt furchtbare Brandwunden.
Satter'» < «Seife m. folg- M-
. - Plötzlich löste sich
der Balkon vom Stockwerk und stürzte zur Erde. Zehn Personen wurden schwer verletzt, davon vier hoffnungslos.
* Ein heftiger Sturm hat in der Stadt Bombay und im Hafen großen Schaden angerichtet. Durch herabfallende Trümmer wurden viele Personen verletzt.
_ 3” der haft, Lngel-, Cöwte» Apotheke, bei A. Popp.
Auskmrst Schloß, Zimmer Nr. 12 und Petersberg erste, 4«.
2» tote Ratte« fand Gastwirt Hamm«,SüderLheim nach Auslegen eines Pak. z« SS Pt-.
Von leistungsfähiger Firma tüchtiger Vertreter gesucht für Fulda und Um- gegend zum Verkauf von Fried- richsdorfer Zwieback. Angeb. erbitte unter Str. 1194 än die Exped. d. Zig.
* Würzburg, 3. Juni 1910. Der Stadlmagi- strat hat den Beschluß des Gemeindekollegiums, die Bedürfnissrage im Gastwirtgcwerbe wieder einzuführen, mit 12 gegen 6 Stimmen abgelehnt.
Fulda und außerhalb FuldaS unentgeltlich ans. (Fortsetzung.)
IIL Kunstwissenschaft.
„Etwas Haupt, ihr $ wurden 53
— Ans der Znstruktionsstunde: Unteroffizier: „Sagen Sie mir, Meier, wie nennt man schlechtweg den Divisionskommandant?'' — Meier: „Divisionär!'' — Unteroffizier: »Richtig. Und Sie Müller, wie heißt der Kommandant einer Schwadron?'' — Müller (nach einigem Besinnen): »Schwadroneur!"
MrtschafNichkeit der Lahnkanalisation statt in bene» eine größere Anzahl Interessenten aus Preußen und Hessen, tu a. auch die Vertreter der Handelskammern, zugezogen waren.
* Kassel, 4. Ium 1910. Ein schweres Unwetter, das sich gestern über Kassel entlud hat durch viele Blitzschläge und wolkenbruchartige R^engüfse großen Schaden getan. Der Blitz hat mehrfach ««geschlagen, so in die Betriebsleitung der Kasseler Straßenbahn, wodurch stundenlang aller Verkehr stockte, in die Beleuchtungsanlage der
Schrecklich ist da- zwar und höchst betrübllch für Leut«, die jeden Unterbeamten denunzieren, der sich beifallen laßt, einmal seine in der Kmdheit erworbene Kenntnis der polnischen Sprache zu verraten, die sogar jeden Lehr« des Attentats ans den preußischen Staat beschuldige^ der sich beifallen läßt, mit sein« Frau im Kämmerlein polnisch z« sprechen; die sogar den Kindern auf dem Schulwege verbieten, in der Muttersprache sich zu unterhalte». Aber so unerhört ist d« Gebrauch der panischen Sprache bei den Hakatisteu doch nicht. Es gibt kein Blatt, das an stramm hakatistisch« Gesinnung bett Gvaudenzer »Geselligen'' übertrifft. Hab doch bringt dieses Blatt in jed« Nummer zahlreiche An- K, <B denen Gutsverwalter, Inspektoren, 93er*
: mib Verkäuferinnen intb sonstiges Dienst-1 personal nicht bloß für die Ostproviiyen, sond«n sogar für den westlichen Jndustriebezirk gesucht I
Deutsches Reich,
= Er sprach polnisch! In bet »Reist« Ztg. lesen wir:
»erben mit bem Zusätze: Polnische Sprache Be- dingung. An dieser Art Förderung des Deutsch. tumS nimmt der »Gesellige'' um so wenig« Anstoß als bie Inserate ihm ein schönes Stück Geld ein- bringen. Da die Deutschen erfahrungsgemäß sich schwerer die polnische Sprache aneignen, als die Polen deutsch lernen, da dies auch oben gar nicht gern gesehen wird, da in den Schulen gar keine Geleg«iheit geboten ist, polnisch zu lernen, so kommt btefe Politik tatsächlich auf eine Erschwerung des
ja größtenteils katholisch, der kann man ihr in ansivär- ligen Blättern getrost eins anhängen, wenn Nun die Dummheit ist hier jedoch wieder,wie so oft, auf der anderen Seite. „Dauermessen'' kennen nur liberale Journalisten, die in katholischen Dingen ganz mis«abel beschlagen sind. Uns Katholiken war diese Einrichtung bis zur Stunde unbekannt. Die Kometeu- prozessiouen sind rein« Schwindel.
den; die Beschäftigung ist auch im Interesse der geistigen und körperlichen Gesundheit der Gefangenen noliveudig. Ader auf der anderen Seite muß jedoch gefordert werden, daß den freien Erwerbsständen durch die Gesavgenenarbetten keine Konkurrenz ersteht. (Beifall)
Nach weiterer Debatte, in d« sich die Abgg. Dr. Waguer (fk.), Liebknecht (S.) und Dr. Gröger (Bp.) [ur bett Antrag aussprachen, wird der Antrag ein- stimmig angenommen.
Es folgt die Beratung des Antrages Aronsohn
iitnel - tr großartig» Er- . ----)lSr in B.' L Stck.
60 Pf. (15% ig) u. 1.50 SR. (35’/.ig, stärkste Form). Dazugehör. Zttck«L»-Cre«e 75 Pf. u. 2 SR, fern« ZmkLL-Seife (mitt) 50 Pf. u. 1.50 M. Bel
* HaM. Münde«, 1. Juni 1910. In großer Aufregung durcheilte dies« Tage eine ältere Dame die Straßen Mündens. Jeden ihr Begegnenden fragte sie nach einem kleinen vierjährigen Mädchen, dessen Kleidung sie beschrieb. Ihr bei ihr zu Besuch weilendes Enkelchen hatte mit anderen Kindern auf der Straße gespielt. Das Kind war in d« ganzen Straße nicht mehr zu sehen. Alles Rufen blieb er- folglos. Alle Nachbarn hatte sie gefragt, die Polizei alarmiert und war dann »«zweifelt am Ufer der Fulda und Werra entlang heattngeirrt. ‘ Nach stundenlangem erfolglosen Suchen kehrte sie schließ, lich trostlos zu ihrem Hause zurück. Eine Bauers- srau stand davor. Auch sie hatte man nach dem vermißten Kinde gefragt. Teilnahmsvoll versuchte sie zu trösten, sah dabei zufällig durch das niedrig gelegene Parterresenster und fragte: »Hewen Sei dann auch en chrankes Chind'k — es lieget jo be Sei upen Sofa!" Das Kind war kurz nach Weg- gang ber Großmutter ins Haus gelaufen und hatte sich auf das Sofa schlafen gelegt. Man hatte überall gesucht, nur nicht im Hause.
Abg. Schmitt (Ztr.) lehnt den Antrag ab, der unvereinbar mit bet christlichen Anschauung sei, die in dem Grabe das Zeichen d« Auferstehung erblicke.
Entschieden sprachen fich auch die Abgg. Gaigalat (kons.) and SkyezNnSki (Pole) gegen den Antrag aus, der von den Abgg. Dr. Hinymaun (ntl.), Dr. Flesch (Bp.), Frhr. v. Zedlitz (ftk.), Ströbel (Bp.) empfohlen wurde.
Abg. Hauptmann (Ztr.) machte kriminalistische Bedenk«, gegen den Antrag geltend. Ein Blick auf die Chronik der Exhumierungen beweise, wie wichtig gerade das kriminalistische Moment bet der Beurteilung der Feuerbestattung sei. Es fä wiederholt vorgekommen, daß Verbrechen nicht ermittelt werden konnten, weil die Leichen eingeäschert, und die Spuren verwischt worden seien.
Der Antrag wird gegen Zentrum, Polen, die meisten Konservativen und einige« Freikoufervativen angenommen. i
Montag- Anträge und Heinere Vorlagen.
2. Stott.
vr»S und Verlag der Fuldaer Aetkendrnckerel hi Md«.
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. . l! Verhüllt euer . . llcheu Park zu Tichau ,. 26 Jahre im Dienste der Herrschaft Pl-st stehen, ausge^chuet. Der Fürst über, reichte |tbm der Jubilars eine silberne Uhr mit filber- ner Kette. DaS lväre ja noch nicht fo schlimm! Aber der Fürst von Pleß sprach polnisch mit den Leuten I DaS ist doch schrecklich! ! !"
Dwhlschen Wohnhauses und zerstörte die Wände des Schlafzimm«s und der Küche. Eine Fran verlor vor Schreck das Bewußtsein.
* HerSftld, 2. Juni 1910. In einer Versammlung der Vorstände der hiesigen Vereine ist die Gründung eines Bürgervereins zur Wahrung öffenttrch« Interessen beschlossen worden.
* Lutterberg, 4. Juni 1910. Die unverheiratete, 30 Jahre alte Luise Hoffmann hier wurde beim Abendessen im Kreise der Familie ihres BrnderS plötzlich von einem starken Husten befallen, der sie zwang hinauSzugehe,i. Nach kurzer Zeit fanden ihre Angehörigen sie auf dem Flur liegend. Man bemühte sich sofort um sie, doch konnte nur schnell erugetretener Tod ftstgestellt werden. Ob Erstickung od« Httzschlag vorliegt, wird die llnter- suchung «geben.
Thießen,4._3uni 1910. Im Regierungsgebäude
.Lange Jahre NU ich an einem hartnäckigen
I Memann, Hug^Handnch d«Musikgeschichte.
Schmidt, C. W.: Moderne roeibL 6 anbarbeiten u. verwandte textile Künste. DreSdm (1906) 4* g. .bchubrins, P.-. Hilfsbuch zur Kunstgeschichte. B. 1WM. ö «
9tomS1909ri48» W: S>ie Sixtinische Kapelle.
Schwindrazheim, O.: Kunst-W anderb Sch er. Bd. 1-5. Hamb. 1909. 8'. T>
1909$8°»mO' $anS: 3m ^erbfle beS Lebens. Münch.
Westendorp, Die Kunst ber alten Buck- Binder. Halle 1SM. S-. ”
_______________(Fortsetzung folgt.)
* Wie erbärmlich gelogen wird! Die ,Badische Presse' läßt sich in Nr. 277 aus München über die Kometennacht folgendes melden:
Viel, sehr vielhabeicherfolqQt versucht. Ich probierte Beiter’ä Patent-Medizinal-Seife. Plötz Uch besserte es fich von Tag zu Tag. Nahm nur *. Waschen
Das Gesetz befreit einmal alle Leute, die über 30 Jahre alt sind, von der Pflicht, bei dem Aufgebot die Unzahl von Dokumenten beizubringen, die nach den früheren Gesetzen vorgelegt werden mußten. Zweitens bestimmt das Gesetz, daß alle großjährigen Personen ohne elterliche Zustimmung heiraten können. Das Gesetz hat, besonders in den ärmeren Bevölkerungskreisen, in denen bekannllich große Abneigung gegen umständliche bureaukrattsche Vorschriften herrscht, seine Wirkung nicht verfehlt Welche Erleichterungen das Gesetz schafft, mag man daraus «messen, daß früher Br.mlleute, die ihre Eltern verloren hatten, dem Standesbeamten nicht weniger als — 19 Urkunden vorlegen mußten, für deren Ausfertigung 50 Francs an Gebühren erlegt werden mußten- So bestimmte es der Code Napoleon I
* Gestrandet ist d« große dänische Auswanderer« dampf« „Uniteb States', d« mit etwa 1000 Passagieren nach New-Aork unterwegs war. Er stieß bei dichtem Nebel im Christiansandfjord auf Grund
Geschichte, Jllustri«te, d«S KnnstgewerbeS. WOO™" Kehnert. Abt. 7-9. B. u. München.
Heflett-Kuttst. Kalender für alte mW ne-e Rxnft... Jg. 5. Marb. 1909. 4e.
Histoire de 1 Art... Publiee sous la direction de A. Michel. P. III, 2. Paris 1909. 4°.
Jaennicke, Fr.: Marken nnd Monnogramme auf Fayence, Porzellan ufw. Eßlingen o. I. 4®.
Kalbeck, Max: Johannes Brahms. Wien und
Leipzig. 8°. — Bd. II, 1-2. 1908—1909.. ,
Künstler-Lexikon, Allgemeines, ... 3. Aufl. hrSa.
Ringer. Rachtr. u. Bericht. Franst, a. M. i yub. o .
KunstftStten, Berühmte. Bd. 43, Osborn: Berl
Goetz: Assisi. Bd. 45, Schmitz, H.: Soests
L. 1908-1909. 8°. v 1
Museum Das, eine Anleitung zum Genuß der
# Karlsruhe, 4. Juni 1910. Der Groß- block in Baden versucht ein neues Wahlexperiment gegen das Zentrum, um die für die Nationalliberalen so verderbliche Wirkung des allgemeinen gleichen direkten und geheimen Wahlrechts, da- dem Zentrum bei den nächsten ba- dischen Wahlen die Mehrheit bringen muß, ab- zuschwächen. Die Landtagskommission für Justiz und Verwaltung nahm den sozialdemokratischen Antrag auf Einführung ber Proportional- wählen zum Landtag mit acht gegen sieben Stimmen an. Dafür stimmten vier Sozialdemokraten, ein Demokrat und drei Nationalliberale, während die Minderheit aus fünf Zentrums- abgeordneten, einem Konservativen und einem Nationalliberalen bestand. Den Nalionallibera- len ist nur das Wahlrecht »gerecht", das ihnen die Macht gibt, und da es kein solches Wahlrecht mehr gibt, expen'mentiert man möglich viel h«um. — Im Plenum der Zweiten Kammer I wurde heute die Heidelberger Schloßfrage behandelt und der Regierungsantrag, der eine Niederlegung der Fassadenmauer des Ott Heinrich, baues und Wiederauflichtung nach Auswechflung der auf etwa ein Viertel des Gesamtmaterials geschätzten Steine mit einem Kostenauslvand von 300000 Mark vorschlägt, einmütig abgelehnt. — An dem parlamentarischen Abend, der gestern im Hause des Vizepräsidenten der Ersten .... .....
Kammer, Hyellenz Burklin, stottfand, beteiligte I verbrachten ängstliche Leute die Nach: bei D sich zum erstenmale der Großherzog, d« fast alle me e” ln " " ’ ”r ""
erschienenen Abgeordneten ins Gespräch zog. Von der sozialdemokratischen Fraktion war niemand anwesend. Waren sie nicht geladen? Wenn sie daS nun wieder krumm nehmen?
ngend ein Beamter in irgendeiner Weise an dem Erfrag der GefSngniSarbert beledigt wäre. Wir sind überhaupt re^>li^^ bemüht, den Richtlinien nachzukommen, 6le uns das Haus wiederholt über diesen Gegenstand an me Hand gegeben hat, um so in schonend ster Weise
Preußischer Landtag»
Abgeordnetenhaus.
Sitzung vom 4. Junt 1910.
Das Abgeordnetenhaus verabschiedete das Gesetz, betr. die Schulversäumnisse in Pommern und au: Rügen und nahm einen konservativen Antrag auf Beseitigung besonderer Abgaben der Beamten, Geistlichen und Lehr« üt den Gebieten mit Sozietätsschnlen (Westpreußen und Posen) an.
Ein Antrag Hammer (kons.) ersucht die Regierung, Maßnahmen j« treffen, zur Erreichung eines roirffamen
Schutzes fite das Handwerk gegenüber der Konkurrenz der GefängniS- arbetfen. 1 u
Abg. H«»»«r (kons.)- Das Handwerk klagt vor allem darüber, daß ihm infolge der Konkurrenz d« Strafanstalten Millionen an staatlichen Aufträgen ent» jogen imb daß die Preise durch die Gefangenenarbeit gedruckt wurden. Bet den Beamten hnrscht daS Bettreben, dem Handwerk möglichst wenig Arbeiten zu-
(Seife]
I dwWäwhennäbe?
^efftichste, enorm schäemende Seife, von «romatische* Gerach. i^»M!..verz.äe,leh «en Haus-1 teM, wie Teäetteseife fite HStel», Bim, Köchen, Fabriken «. 8. W. 1
Sparsuiw Yertraock.
•irteeee ert trieJcbtert, durch
hinaus. Den Polen wird das Deutsche dagegen zwangsweise beigebracht. Und wenn sie auch nicht vollständig deutsch lernen, für den täglichen Gebrauch langt eS doch, was sie aus d« Familie ins Leben münehmen. Als Doppelsprachige sind sie den Deut- sehen im wirtschaftlichen Wettbewerb unter allen Umständen überlegen. So schlägt die hakatiftische Politik d« zwangsweisen G«manisation zum "direkten Schaden deS D eutschtums aus. Indessen: Pereat mundus, fiat hakatismus! Mag das Deutschtum flöten gehen, wenn nur d« Hakatismus blüht Stramm« Hakatismus macht sich für die Schreier immer bezahll. Die Steigerung der ©üterpreife durch die Ansiedlungskommission ist eine schöne Sache, und die Ostmarkenzulage ist auch nicht zu verachten.
teiHgen“”0en "* Submissionen grundsätzlich nicht be-
Witz man» (ntL) tritt für den Antrag ein: «ne Kommispansberatnng fei überflüssig, da ja alle feieneTttt m ^en^enä des Antrags einverstanden . V' Schmitt-Düsseldorf (Z): Auch wir stehen dem Antrag sympathisch gegenüber. Allerdings muß zugegeben werden, daß eine Beschäftigung der Straf- llnge unumgänglich notwendig ist, da sie ja sonst der
Literarischer.
Historisch-politische Blätter. Jahrgang 1910. 145. Band. Elftes Heft. Inhalt: Dr. Först«s induktiv-psychologische Methode in Anwendung auf religiöse Autorität und geistige Freiheit. Von Johann Schraml, bischöfl. geistl. Rat in Burglengenfeld. — Die Kehrseite des Kampfes gegen die Modennsten« schnüffl«. — Die Stellung der magyarischen Katholiken in dem Kampfe zwischen Krone und Parlament. — Zum Tode König Eduards VII. — Mittelschulgeschichtliche Dokumente Altbayerns von A. Dürrwächter. — Goldene Klassiker-Bibliothck: Herders Werke. — Kürzere Besprechungen: Die /Mainzer Zeitschrift/ — W. Foerster, Prinz Friedrich Karl von Preußen. .
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I * Ein Glas kaltes Bier stürzte in einem Restaurant in Elberfeld ein Mann in erhitztem Zustande tu einem Zuge herunter, fiel dann plötzlich um und war eine Leiche. Ein Schlagfluß hatte seinem Leben ein jähes Ende bereitet.
’ Auf eine eigenartige Weise Selbstmord verübt hat d« wegen Amtsv«brechen in Untersuchungs- haft befindliche Amtsgerichtssekretär Kurz von Mainburg. Er starb infolge einer Hirnbaut- entzündung vor kurzem im Krankenhaus. Bei d« Sektion der Leiche ergab sich, daß fich Kurz, der im Gefängnis auf feinen Wunsch mit d« Fabrikation von Zigarrenkistchen beschäftigt wurde, einige der dabei verwendeten kleinen Nägel in den Kopf getrieben und so die Hirnhautentzündung h«vor- gevtfen hatte.
* Ei» Mittel gegen die Zigeunerplage hat der । von ich« stark von Zigeunern heimgesuchte Kreis I »"gen gefunden, welches seit sein« Anwendung die Plage schon stark vermindert hat. Man läßt nämlich die Zigeun«kind« in die Fürsorgeerziehung flecken, wozu das Fürsorgegesetz den Behörden das Necht gibt Das Verfahren hat auf die Zigeuner einen derartige» Eindruck gemacht, daß sie bie Gegend sichtlich meiden.
* Die tausendjährige Linde bei Hohenlinden in Oberbayern ist durch Kind«, die mit Fen« spielten, ein Raub der Flammen geworden.
* Die Eheschließungen in Frankreich sind seit 1907 bedeutend gestiegen. Dies ist zweifellos eine Wickung des französischen Ehe-Gesetzes von 1907, das feen Heiratslustigen den Weg zum Standesamt erleichtette !
Millionen von Hausfrauen verwenden nur i 9feildrtie&“öeifen.
Weberzeugm auch .Sie eich durch einen<Versuch von der grossen ‘WaeMraft und dem epar- •amen Verbrauch dieeer Seifen. Sie «honen wie keine andere die 'Wäsche, schäumen leicht csnd besitzen, weil aus den reinsten Sflanzenfetten her gestellt, einen angenehmen Qeruch.
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