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Bob Meinberg begeben wollte, bei dem Dorfe Schöne- mmr! von ausländischen Arbettem mit Steinen beworfen worden. Der Fürst blieb »«verletzt, während Prinz Julius am Kopf verletzt wurde. Die Täter sind bereits von der Gendarmerie ermittelt worden
* Ein Opfer der Berge wurde in Rappen- f ch r o f e n in Tirol der Finanzbeamte Wolfgang der durch einen Steinschlag über einen Abhang geschleudert wurde und mit dem Kopf nach abwärts schwer verletzt in den Afften einer Fichte hängen blieb. Er verschied
Letzte Nachrichten.
w. Friedrichshafen, 3. Juni 1910. (Sei.) Tas Luftschiff „L. Z. 6", ehemals „Z. III" ist stach vollendetem Umbau abends zur ersten Probefahrt aufgestiegen und nach verschiedenen Kreuzfahrten über dem Bodensee um 73/i Uhr glatt vor der Halle gelandet.
W Detmold, 4. Juni 1909. (Tel.) Die jungen
« mit der Begründung, daß er einen Umbau und keinen Neubau ausgeführt. Der Bezirksausschuß gab seiner Klage statt mit der Begründung, daß der seitherige Baugrund nicht Überschritten sei, und eine Steu- ecpflicht nicht vorliege.
* Vom Eichsfelde, 2. Juni 1910. Zwei neue Kalischächte werden in der Flur Hüpstedt au dem Dünn angelegt.
** Die Prmz-Heinrich-Fahrt.
Bon den 118 in Berlin gestarteten Wagen n?r 04^ in Braunschweig eingeiroffen. ^»LCal0felt§prtifun<’' welche programmäßig
5. Schbtzbkjirk Schlelienlisiisen aller Teil
Distrikte 211,214 bis 218, 220
221, 225, 230, 231
Eichen: 2 rm Knüppel.
Kiefern: 22 rm Scheit, 23 rm Knüppel, 35,5 rm Knüppel Anbruch.
Fichten: 4 rm Scheit, 32 rm Scheit Anbruch, 29,5 rm Knüpp I, 187 rm Stockholz. Der anwesendeRendant nimmt Zahlungen entgegen.
Tie Herren Bürgermeister werden ersucht, obige Bekannt- machung im Interesse ihrer Ge- meindegiieder alsbald zu veröffentlichen.
W London, Z. Juni 1910. (Tel.) Augenblick, rnlirMben ^Handlungen zwischen den Schutz, machten statt, um die genaue Form bet an die hl tx.5“ erlassende Warnung festzustellen Di? ®Lärfem bcÄ/r Beschluß gefaßt worden' t ^^bandlungen betreffen hauptsächlich die Frage der Behandlung der muselmanischen Deputierten und em.en ®ntrourf endgültigen Lösung der Kretafrage im ganzen.
w- Calais, 4. Juni 1910. (Telear.) Bis 0^1" abenb 9 Uhr gelang es den „Pluviose" bis in die Nä^ des Hafeneingangs von Calais zu schaffen. Die Nacht über blieb das Boot aus dem Meeresboden liegen. Heute soll die noch elwa zwei Kilometer betragende letzte Strecke
dazu bestimmt waren Katsura sowie die übr steriums zu töten.
-r. Wettervoraussage auf Grund der Frankfurter Wetterberichte und lokaler Beobachtungen
für Sonntag, den 5. Juni 1910 : Heiter, Gewitter, warm, meist ruhig. Temperatur. H ö ch st e seit gestern mittag 12 Uhr:
26,5" Celsius; niedrigste: 14,5" Celsius.
Barometerstand. Heute mittag 12 Uhr: 729 mm, gestern: 733 mm.
Handel und Industrie.
(*) 4°/o Kasseler Stad! anleihe. Am 10. d. M. gelangt 1 Million Mark 4°/o Kasseler Stadtanleihe zum Kurse von 101,10°/o zur Zeichnung. Die Anleihe isi mündelsicher im ganzen Deutschen Reiche und zum Handel an der Berliner Börse bereits zugelassen. Die Anleihe ist vom hesst. scheu Bankverein, Aktien-Gesellschaft in Gemeinschaft mit anderen Kasseler Firmen übernommen worden. Die Fuldaer Niederlassung des hessischen Bankvereins ist Zeichnungsstelle und nimmt Anmrl« düngen kostenfrei entgegen.
* Berlin, 3 Juni 1910. In Nachwirkung der gestrigen Londoner Diskontermäßigung sowie bet fesien Haltung der Westböcsen eröffnete auch hier die Börse wiederum in fester Haltung. Bessere Situationsberichte über die Marktlage in der oberschlesischen Montanindustrie gewannen größeren Einfluß, der naturgemäß Kursbesserungen für oberschlesische Werte bewirkte. Auf den übrigen Gebieten überwog gleichfalls Festigkeit. So stiegen Kreditaktien auf den günstigen Wahlausfall in Ungarn weiter. Auch Schiff, sahrtsaktien setzten bei lebhaften Umsätzen ihre Steigerung fort. Schantung-Bahnaktien stellten sich auf Nachrichten über chinesische Unruhen niedriger. Täg- liches Geld 3y2 Prozent. Privatdiskont 3ys Proz..
Märkte.
+ Fulda, 4. Juni 1910. Der heutige Schweine« markt war mit 415 Ferkeln und — Läufer betrieben. Bezahlt wurden für Ferkel 20, 26 und 33 Mark pro Stück.
den Trümmern des infolge der gestern gemeldeten Pulverexplosion ringestürzten Gebäudes sind & ., rchen der Hausbesorgerin und zweier Handlungsgehülsen gesunden worden. Die Zahl der Verletzten beträgt zwölf. Die Ursache der Explosion dürste unvorsichtiges Umgehen mit Pulver gewesen sein.
L ^ Krakau, 4 Juni 1910. (Tel) Aus der Kunstakademie wurde ein alter Gobelin im Werte von 100 000 Mack, den Raub der Sabinerinnen darstellend, entwendet.
W Nanking, 3. Juni 1910. (Tel.) Die Konsuln forderten die Fremden auf, die Stadt zu verlassen.
W Peking, 3. Juni 1910. (Tel.) Wie das Ren- tersche Büro erfährt, haben die Konsuln in Nanking berichtet, daß die heimischen Ruhestörer offen eine freche Haltung gegenüber den Fremden annehmen. Sie verunreinigten die Mauern des amerikanischen Konsulats. Die Androhungen der Revolution für den 5 Juni, dem Tage der Eröffnung der Ausstellung in Nanking, veranlaßte chinesische Kaufleute, mit ihren Schätzen auf das Land zu flüchten, wo sie ihr Hab und Gut begraben.
beim Absayren von Holz aus dem Staats- walde. Auf dem abschüssigen Wege kam ein Teil der geladenen Rollen ins'Rutschen und stürzte vom Wagen zwischen die Pferde. Diese wurden scheu und gingen durch. Bei dem Versuche, die Tiere zu hatten, wurde der Wagenführer gegen einen Baum geschleudert und erlitt erhebliche Vrr- lehungeu.
* Eisenach, 3. Juni 1910. Es hat sich da- hier ein Ausschuß gebildet, der die festliche Be- gehung von Fritz Reuters 100. Geburts- tag am 7. November d.J. vorbereiten will. Am 6. November soll ein Festakt und ein Kommers mit Rezitationen aus Reuterschen Werken und am folgenden Tage eine Aufführung von „Onkel Bräsig" unter Mitwirkung von Junkermann in der Titelrolle int Stadttheater stattfinden.
♦ Idstein, 3. Juni 1910. Die Scheune des Land- wickS Kack Scheid in Walsdorf wurde gestern nachmittag durch den Blitz während eines Gewitters in Brand gesetzt. Zwei Kühe wurden erschlagen. Das Feuer griff auf weitere sechs Scheunen über, die ebenfalls eingeäfdjert wurden. Vier Wohnhäuser erlitten gleichfalls Schaden. Erst durch das Eingrei- fen der Nachbarfeuerwehren gelang es, dem Element Einhalt zu gebieten.
* Mainz, 3. Juni 1910. Bei der Hinrichtung des Hausburschen Johannes Selzer kam es zu einem Zwischenfall. Als Selzer schon an das aufrecht stehende Aufschnallbrett der Guillotine geschnallt wurde, wandle er fich an das Publikum, das die Guillotine umstand unv rief ihm mit erhobener Hand zu: „Meine Herren, ich bin es nicht gewesen!" Dann wandte er sich zu dem links stehenden Richter • Kollegium, deutete mit der Hand auf den Vorsitzenden, der ihn seinerzeit verurteilt hatte, und tief aus: „Der Mann wird auch nicht mehr lange leben!" Schars- L. ^e.r,Brandt aus Chemnitz nahm hierauf die Hmrrchtung vor.
* Mvtlle, 3. Juni 1910. Ein hiesiger Schlosstc- meister hatte ein Stallgebäude zum Wohnen u s u nt g e b a u t und war vom Magistrat mit 500
ßffi zoster Entfernung ein kriegsmäßiges Schießen abhielt, ober ob es sich um d e Unvorsich. trgkett einiger Soldaten handelt, die einige Tage vorher an einet Schießübung teilgenommen haben und vielleicht aus Versehen scharfe Patronen in ihren Gewehren zurückgelaffen haben.
* Von aufrührerischen Arbeitern wurde i« Czenstochau am Donnerstag der Direktor Jolemewicz von der Metallurgischen Fabrik erschossen
"Das Unterseeboot „Pluviose" ist gestern soweit vom Meeresboden gehoben worden, daß mit dem Transpock zur Küste begonnen werdeii kann
* Die Sängerfohrt der Berliner Liedertafel nach Rußland wird kaum zu den schönsten Erinnerungen des Vereins zählen. In Petersburg sind die Deutschen nur mit kalter Höflichkeit ausgenommen worden. Em Blatt, das ehrlich war, schrieb bezeichnender- weise: Die deutschen Sänger sind mit Liebe nach Rußland gekommen, sie haben mit gutem Herzen für unsere Wohltätigkeitsanstalten gewirkt. Wir haben die Liebenswürdigkeit nicht zu würdigen verstanden, einige ^hn Russen sind in die Konzecke geganaen, das Stadtamt hat nichts getan."
* Mit Mann und Mans untergegangen ist das cng- lifche Segelschiff „Swan Hilda", das an den Felsen oon ©laten Island strandete. Die Besatzung betrug 14 Mann.
Punkt i/210 Uhr fuhren die ersten Wagen der Oberleitung durch das Paulustor. Prinz Heinrich von Preußen, der Protektor der Fahck, saß in dem dritten Wagen der Oberleitung. Er führte selbst das Steuer. Das Publikum hat ihn sofort eckannt und begrüßte ihn mit lautem Hurra. Der Prinz, die Rechte am Steuerrad, dankte fortwährend, mit der I Linken feine Automütze lüftend» Kurz danach brausten die ersten Rennwagen daher 28er auf schöne elegante Tourenwagen gefaßt war, täuschte sich. Niedrige Fahrzeuge, weit eher einem Torpedoboot als einer Fahrmaschine vergleichbar, eintönig in grau, gelb oder rot gehalten, jede Ecke und jeden Luftfänger aermeibenb, sogar die Speichen der Räder größtenteils mit Blech bekleidet, so kamen sie, anfangs noch in richtiger Reihenfolge, nach und nach aber in größerer Unregelmäßigkeit daher. Von Karossecke war fast nirgends etwas zu bemecken. Die Fahrer saßen fast bis auf den Kopf verdeckt, von Staub geschwärzt, aber anscheinend alle vorzüglicher Saune in den Wagen. Das Tempo war naturgemäß in der Stadt langsamer, aber außerhalb auch für passionierte Schnellfahrer ein | ganz passables. In kaum mehr als einer Stunde hatte bas Gros ber Wagen bie Stabt passiert. Hie und da wurde einer der bekannteren Fahrer lebhafter begrüßt, für alle aber in gleicher Weise lebhaftes Interesse bekundet. Die verschiedenen Uniformen ber als Unparteiische mitfahrenben Offiziere würben kritisiert, uiib klassifiziert, vereinzelte österreichische Uniformen besonbers bemerkt. Großes Aufsehen machte Frau Lilly Sternberg am Steuer bes Wagens 122. Ein Wagen Nr. 96 schieb hier aus ber Reihe aus unb lan-1 bete vor bem Hotel „Zum Kurfürsten". Es war kaum 3411 Ufir, als der letzte Wagen der Oberfeitung passierte» Belacht wurde der diesem Wagen folgende Wagen, ber prangend die Bezeichnung „Unterleitung" sührte Einzelne Nachzügler folgten auch bann noch. So geht nun bie wilde Jagd fort über die Rhön nach Brückenau bis nach Nürnberg, wo den Fahrern I ein Ruhetag winkt.
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Königliche Gbrrtörllerri Girfel.
Am Montag denIkt.Jnni, von vormittags 9 Uhr ab in der Gastwirtschaft von Philipp Schnell in Giesel.
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Distrikte 39 b und 62
Kiefern: 15,60 Hdt. Wellen 3. Kl.
Fichten: 8,10 Hdt.Wellen3.Kl.
2. vchuybkjirk 6itf?l
Distrikte 76 d, 86, 91 bis 98 und 100
Eichen: 3 im Scheit, 4 rm Knüppel.
Buchen: 59 rm Scheit, 28,65 Hdt. Wellen 3. Kl.
2,5 rm Scheit, 25 rm Klippel, 2,70 Hdt. Wellen jtL
6'Arn: 17 rm Scheit 13 rm «chnt Anbruch, 94 im Knüv-
^Knüppel Anbruch.
Mtai: 0,70 Hdt. Wellm | Jtl* ' ,
vuv N'.er, in rascher um ^ 5 & 3'ng durch das Ziel
„ . 2 Mm» Auf der Strecke lagen
—%öni9e«ieim Tackte sieben Wagten,
öaffnbrtitfe^ GU”r- ^>TCn die Magen über die inrfer ' Friedrich-Platz nach der Frank-
surter Stratze. Hier wurden die einen nach der >der g».Üßere Teil nach der Faßhalle Mellt werden. bic **«««'
. ^'e Teilnehmer an der Fahrt vereinigten firb &e’ler” a^nb( ,m Hv>el Royal zu einem zwanglosen llbenö. Heute morgen schon in aller Frühe durch- sauftcn die Automobile die Stadt aus dem Wege
zum Start an der Mrnderger Straße. Um / Uhr wurde der erste Wagen abgelaffen. Die Fahrt acht bi« Nürnberg, zunächst über Bebra und Fulda.
△ Fulda, 4» Juni 1910.
Schon gegen 9 Uhr sammelte sich in den Straßen die die Automobile passieren sollten, besonders in der schattigen Pauluspromenade, eine große Menge Schaulustiger. Die Schüler des Gymnasiums, der Oberrealschule und des Lehrerseminars hatten ihren Schulsälen glücklich entfliehen duffen. Auch hatten viele Geschäfte ihren Angestellten eine freie Stunde gewährt. An allen gefährlichen Stellen und Kurven hatte der „Automobil-Klub Kurheffen" Leute mit gelben Fähnchen zur Warnung ausgestellt. Am Eingang zur Stadt, oberhalb des Restaurants „Hohenzollem", grüßte ein Riesentransparent „Willkommen", bas bie Fulbaer Gummiwecke an schönen Fichten hatten anbringen lassen. Weithin sichtbar war bet Fesselballon bes Pneumatikbepots bet Kautschuk-Werke Hannover, ber an ber „Geishecke" aufgelassen war
Meinberg Steine warfen, find nicht italienische Arbeiter gewesen, sondern Bauernsöhne aus der Gegend, die in jugendlichem Leichtsinn vorübcrsahtende > Automobile attackieren.
W. Berlin, 3. Juni 1910. (Tel.) Den Abschluß der festlichen Veranstaltungen zu Ehren der Turiner Kaufleute und Industriellen bildete ein glänzendes Gartenfest, das der Reichskanzler gab. Der größte Teil der italienischen Gäste tritt morgen die Rückreise an.
W Wien, 3. Juni 1910. iTel.) Der Stadtrat bewilligte für die Empfangsfeierlichkeiten für den Grafen Zeppelin 20 000 Kronen.
** Wien, 4. Juni 1910. (Tel.) Der Kaiser von Oesterreich ist gestern unter dem stürmischen Jubel der Bevölkerung, dem Geläute aller Glocken und Donner der Geschütze von Sarajewo nach Mostar abgereift Der Abschied der Bevölkerung von dem Monarchen war ergreifend, das Volk lief dem Zuge unter fortwährenden Abschiedsrufen nach. Während der Fahrt nach Mostar wurde der Kaiser ans allen Stationen von der Bevölkerung stürmisch begrüßt. In Mostar war feierlicher Empfang von Huldigungsdeputaiionen. Nachmittags machte der Kaiser mit einem glänzenden Gefolge unter brausendem Jubel eine Rundfahrt durch die reichgeschmückte Stadt zum Bahnhof und trat dann die Rückreise nach Wien an.
W. Paris, 4. Juni 1910. (Tel.) Dem hiesigen New-Iolk-Hetald" wird aus Jokohama telegra» phiert, man sei einer großer sozialistischen Verschwörung auf die Spur gekommen. Mehrere Agitakoren hätten in einer staatlichen Waffcniabtik Bomben hergestellt, die angeblich!
vermischtes.
* Eine Gabe des Kaisers für amerikanische Schützen wurde auf dem nationalen Schützenfest in Washington vom deutschen Botschafter Bernstorff tn Gestalt eines goldenen Adlers überreicht.
* Niedergebiannt sind in Alt-Schlawe am Donnerstag neunundzwanzig Büdner- und Eigentümerstellen. Das Feuer ist wahrschein- ttch durch spielende Kinder entstanden. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. — In der Ort- schast Hladovka, Ungarn, sind bei einem Brande der 67 Häuser vernichtete, 2 Frauen in den Flammen um gekommen.
* Eingestellte Fahrräder. Eine für Gast- und Schankwirte wichtige Entscheidung hat das Land- örr'cht Leipzig als Berufungsgericht unter dem ■ gefällt. Ein Radfahrer war bei
emem @aftn>irte zum Tanz eingekehrt und hatte inzwischen sein Rad dem Hausdiener zur Ausbe-
Kleben- Ms e fp5tet wiebet. ^fra't war das Rad verschwunden. Der Radfahrer ver- langte daher Wertersatz vom Wirt. Tas Landgericht erkannte im Sinne der Klaae Der Wirt habe ein Interesse daran, daß feine Gäste, die »u Rade kommen, ihre Räder an sicherem Ort einstellen können. Hiernach ist es der Wirt selbst der mit den Radlern einen Berwahrungsvertraa — wnb zwar, da sie Trinkgeld zahlen und Zeche machen einen unentgeltlichen - schließt. Er haftet Person- Uch, wenn durch Saumseligkeit seines Hausdieners ein eingestelltes Rad abhanden kommt oder be ckä- digt wird.
** Eine chinesische Luftschifffahrt, das ist das Neueste» Es war allerdings nicht in China, sondern in Berlin Am Freitag morgen hat bie chinesische Mi- litäfftubienkommission unter Führung bes Prinzen Tsai Tao in Tegel bie Militärlustschiffe besichtigt Dabei würbe auch eine Auffahrt bes Luftkreuzers p n vorgenommen, bei bem sich 3 chinesische Offiziere mit in ber Gonbel befanben. Prinz Tsai Tao hielt sein kostbares Leben freilich auf bec festen Erbe in Sicherheit, obgleich zweifellos ber Aufenthalt in einer Gondel unseres besten Luftschiffes für einen chinesischen Wnrbenträger sicherer ist, als etwa ber Aufenthalt in ber chinesischen Provinz Hunan.
* Ein Bubenstreich. Dre regierenbe F ü rst L e 0- P old zur Lippe ist, als er sich gestern mit seinem m L-etmolb befinolichcn Brnber, bem Prinzen Julius,
wo*, fette eine riesige Menge Zuschauer nament- lich aus Berlin angelockt. Unzähtte Kraftfahrzeugc kN aufden Seitenwegen Aufstellung genommen.
D'-e offiziellen Resultate der Schnelligkeitsprüfm.aen werdm erst am Schluß der Fahrt bekannt gegeben, scheint aber, daß die zuerst gemeldete (Siegerlifte bedeutend rektifiziert wird, und Fritz Erle als erster das Rennen gewonnen hat. Um 1 Uhr d'e ersten Wagen in Braunschweig an, um 3 Uhr hatte die Mehrzahl der Wagen die erste Etappe beendet Die Fahrt über die erste Etappe E schönsten Wetter begünstigt und ist em- schließlich der Schnelligkeitsprüfung ohne jeden Um .Die Nachricht von der Ueberfahrung eines Handwerksburschen bat sich nicht bewahrheitet
Der Start zur zweiten Etappe Braunschweig- Kassel ging gestern morgen 7 Uhr vor sich. Von den m Braunschweig eingetroffenen Wagen fehlten am Start zur sestgesetzlen Zeit drei österreichische Damilerwagen, wovon jedoch noch zwei verspätet emtrafen und mit Strafpunkten auf die Reise qe- ch'ckt wurden. Bis i/HO Uhr halten sämtliche in Braunschweig gestarteten Wagen Halberstadt passiert. . v 1
sn .?'«Etappe Braunschweig-Kassel stellte durch die j Beschaffenheit des Geländes, war doch u. a. der Ha.*» zu übenvinden, an Ma chine und Fahrer weitaus größere Ansprüche.
In Kassel waren die Straßen der Altstadt chon kurz nach Mittag von einer dichten Menschenmenge umsäumt und auch am Ziel hatte sich eine tattliche Anzahl Zuschauer eingest.nden. Tort hatte auch der Automobilklub Kurheffen, der mit einigen 20 Automobilen vertreten war, Aufstellung genommen. Man hatte damit gerechnet, daß die ersten Wagen gegen 1'/« Uhr in Kaffel eintreffen wurden, es verging aber eine gute Stunde, ehe bet erste Wagen der Oberleitung mit dem Prinrcn Heinrich am Ziel eintraf. Als Absteigequartier hatte a Steckers Grand Hotel in Wilhelmssöhe gewählt, Unmittelbar auf ihn folgten zwei weitere 2Sa.8en nut Herren der Oberkilunn, die hinter de n I bie in rascher Aufeinanderfolge
3» Cchutzbechk Ci.bekj Distrikte 102 bis 104, 108 bis Hl, 115 bis 117, 121, 122, 126 bis 131, 134 bis 138 Eicheua 0,30 Wellen 3. Kl. Buchen: 355,5 rm Scheit, 39,5 rm Scheit Anbruch, 4 rm Knüppel, 48,t5 Hdt.Wellen 3. Kl.
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ÄiUe, die noch Forderungen an meinen verstorb. Sohn, den Spenglermeister Ioh. Rich. Reidhar-t haben, werden ersucht, solche bis zum 20. Juni geltend zu machen. Ebenso sind alle, die noch Zahlungen zu leisten haben, gebeten, bis zum gleichen Datum selbezu entrichten.
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