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virnsiag »en 51. Ma! 1910.
57. Zahr-ang.
* fuldaer W Zeitung *
2. Blatt.
druck und Verlag der Zuldaer »ctiendruckerel in Znlda.
Während der Stierkämpfe in der Arena von
Lieferung
(Schlachtgew.) 61—65 M., c. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere (Lebendgew.) 00—00 Mark, (Schlachtgew.! 00—00 M., d. gering genährte (Lbgew.) 00-00 Mk., (Schlachtgew.) 00-00 M. 6. Färsen und Kühe: ». vollfleischige, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes (Lebendgew.) 43—43 Mark,
neter, durchbricht die hinterwäldlerische Fraktionspolitik und schildert den Minister in hohen Tönen als Fortschrittsmann der Mittelschulen. Der Schreck im liberalen Lager war nicht gering. Flugs erhebt sich der linksliberale Abg- Dr. Günther und tut, was man populär also ausdrückt: er schmeißt vollständig um! Dr. Günther erklärte, daß seine Partei beim Kultusminister den rein schultechnischen Fachmann — der übrigens Dr. v. Wehner gar nicht ist — und den Vertreter einer volitischen Richtung unterscheide. In ersterer Beziehung erkenne sie die Tätigkeit des Ministers voll an, in letzterer Beziehung sei sie entschiedener Gegner des Ministers. Der Abg. Dr. Günther macht hier eine Unterscheidung, die dem ganzen Inhalt der liberalen Reden widerspricht und dem oben angeführten Urteil des Abg. Dr. Müller-Meiningen stracks zuwiderläuft. Man muß daher annehmen, daß
nun der Parteigenosse des Abg. Müller (Meiningen) Abg. Dr. Heeger, Professor an der Oberrealschule zu Kaiserslautern u. a. aus:
Kegelbahn und die darbende Mutter hat bei ihrem „hoffnungsvollen" Söhnchen das Nachsehen- Kinder
Samstag telegraphisch schon berichtet wurde, hat ein zweites Todesopfer gefordert. Einer der Schwerverletzten ist im Krankenhaus gestorben.
* 8m außerordentlich starkes Kohlenlager wurde
zum Tode durch den Strang verurteilt. Das Urteil wurde sofort vollstreckt. Am Frettag standen vor dem Militärgericht in Tschernigow die wahre« drei Mörder. Sie wurden sämtlich zum Tode verurteilt. Bezüglich des gehängten Glusker soll die Sache einer Revision unterzogen w.rden. So äußerte sich der Präsident des genannten Gerichtshofes.
, , t: Weizen, hiesiger und
Wetterauer 00.0Ö—20.05 Mark, auf dem Land« abgeholt 00.00-00 00 M., kurhessischer 20.00-20.25 Mk. norddeutscher 20.00—20.25 Mk., russischer Nicolajeff 21.25-22.75 M., Saxonska 21.00—21.50 M., Ulka 20.75-21.50 M., Azima 20.75—21.25 M., La Plata 20.75-21.25 Mk., Rumän. 20.50-21.50 Mark, Walla
in Hindenburg bei Goldbeck bei einer Brunnenbohrung entdeckt. Es herrscht jetzt in der Umgegend
liberalen Abg- Dr. Heeger in der Abgeordneten- kamnier am vergangenen Freitag. Bor einigen Tagen hatte der linksliberale Abg. Müller (Meiningen) geklagt: Es fehlt unserem Mittelschulwesen ein gewisser gesunder, moderner Sinn des Vorwärtsstrebens auf allen Gebieten, und das hängt eben wieder mit den Tendenzen (,Verkl e rikalisi erun g" des Mittelschulwesens) zusammen. Dem gegenüber führte
„Sehr richtig — kurz und klar ausgedrückt! Ihr Englisch ist wirklich ausgezeichnet, Fräulein Bürknerl"
„Ich danke Ihnen, Herr Thomas!"
Sie errötete vor Freude über dieses Lob, und Herbett drüben dachte etwas ärgerlich:
„Der alte Herr wird wirklich geschwätzig. Es ist ja ganz selbstverständlich, daß sie diese Sprache beherrscht, sonst hätte man sie doch nicht engagiert!'
Als sie auf ihren Platz zurückging, fiel ihr Blick unwillkürlich in das Nebengemach, und sie sah die Augen Herbetts mit merkwürdigem Ausdmck auf sich geheftet.
Wenn sie geahnt hätte, wie sehr sie die Gedanken ihres jungen Chefs beherrschte!
Mer es kam eine Zeit, in der sie mit dem feinen Instinkt des Weibes fühlte, daß sie Herbett Thomas Interesse einflößte.
Sie mußte sich gestehen, daß diese EckenntniS sie mit einer gewissen Genugtuung erfüllte, denn wohl keine Frau ist gleichgültig gegen eine solche Entdeckung.
Herbett Thomas war eine fesselnde Männererscheinung. Aber ihm fehlte das Sonnige, Liebenswürdige, was Lucian Waldow so unwiderstehlich gemacht hatte. Herbett war herttsch und kühl; doch in seinen durchdttngenden grauen Augen lag ein Ausdruck, der auf ein leidenschaftlich bewegtes Innere schließen ließ; seine Ruhe war nur das Produkt seiner Selbstbeherrschung, seiner Erziehung.
Sein scharfgeschnittenes, schmales Gesicht war glatt rasiett; nur neben den Ohren trug er kurze Bartstreifen Die Kleidung war sttts sehr elegant ohne jedoch geckenhaft zu sein---- '
Der alte Herr Thomas hatte Gebuttstag. Er war siebzig Jahre alt geworden, und dieser Tag sollte festtich begangen werden.
Die ersten seiner Angestellten nebst deren Frauen hatte er zum Abendessen zu sich geladen, während den anderen auswätts ein kleines Fest bereitet wurde.
Herbett war mit der Feier im eigenen Hause nicht s° recht einverstanden, doch der Gedanke, daß auch Edith Vürkn-r kam, söhnte ihn damit aus.
Zum etftenmal betrat Edith das Haus ihres Chefs.
vermischtes.
* Die Baukatastrophe i« Berlin, worüber am
Rdtfh I * Friedrichsdorf L T., 29. Mai 1910- Folgende
ueuqajes neiUf« schnurrige Eisenbahngeschichte wird von
d* München, 30. Mai 1910. Ein Schlag in» hier bettchttt: Ein am 23. Mai nachmittags hier an- Kontor war für den Liberalismus die Rede des links- J gelangter Zug Homburg-Usingen war wettergefahren, ” ~ ' als ein Zug Friedberg-Homburg einlief, der noch
einige Anschlußreisende für die Richtung Usingen brachte. Die Reisenden wurden ungemütlich, weil ihr Zug, mti dem sie weiter wollten, abgefahren war Der dienschrbende Beamte wußte aber gleich Rat. uuyiuliy KUIUCU1. w y, Sr telegr^ierfe nach Köppern und ließ d e Maschine eine rege Bohrtätiakeit mit dem Packwagen zurückkommen. Der übttge Zug • — — ' ■ ’ —■ blieb so lange in Köppern stehen. Unter großem Halloh der Rttsenden traf die Lokomotive mit dem
Aus dem Nachbargebiete.
* Frankfurt a- M., 29. Mai 1910. Als in der vergangenen Nacht zwei Schutzleute fünf Asphaltarbeiter, die in betrunkenem Zustand Vorübergehende belästigten und sonstigen Unfug verübten, verhaften wollten, fand in der Alsstadt eine Zusammenrottung von mehreren Hundert Personen statt. Die ernstlich bedrohten Schutzleute zogen blank; einem Schutzmann wurde der Helm vom Kopf geschlagen und eine Verletzung am Kopf beigebracht. Die Ver- hasttten entkamen während des Tuimilts. Die Ruhe ivurde bald wieder hergestellt.
Literarischer.
Fttsch und aktuell, das ist das Allgemeinurteil über die .Allgemeine Rundschau' (Wochenschrift für Politik und Kultur, Herausgeber und Verleger Dr. Armin Kausen in München, Quartalspreis
Sie hatte ein weißes Kleid von weichem Stoff angelegt, das ihre wundervolle Gestalt aufs votteil- hafteste hob. Das blonde, goldig schimmernde Haar hatte sie modern frifiert, lose aus dem Gesicht gekämmt, nur eine Locke tief in die Stirn gezogen.
Bildschön sah sie aus, und Hecbett war förmlich betroffen von ihrer Erscheinung, als sie ins Zimmer trat.
Sie näherte sich der Frau des Hauses, der sie ehr- erbiettg die Hand küßte und ihren Dank für die Einladung aussprach.
Mit einem herzlichen Händedruck begrüßte sie der alte Herr Thomas.
„Na, das ist schön, Fräulein Bürkner, daß Sie gekommen sind", sagte er in wohlwollendem Tone. „Und wie lieb Sie aussehen!'
Herbett stand neben feinem Vater und wandte keinen Blick von dem jungen, schönen Mädchen, das so unbefangen und fast zutraulich mit dem alten Herrn plandette.
Wie weich und modulationsfähig ihre Stimme war! Wie berückend ihr Lachen! Zum erstenmal hätte er dieses klingende Lachen, das Lucian Waldow schon immer so entzückt hatte.
Unwillkürlich mußte er darauf lauschen, während er andere der geladenen Gäste begrüßte.
Nachher bei Tische saß er Edith gegenüber. Er hatte das einzurichten verstanden, um sich mit ihr zu unterhalten; er konnte sich nicht satt sehen an ihrem wunderschönen Gesicht mit den klugen, dunklen Augen.
Im füllen verglich er sie mit den anderen Damen: le kam ihm vor wie eine fremde, seltene Blume, die auS Versehen in einen Küchengatten geraten war.
Im Geiste ließ er seine Bekannten an sich vor- überziehen — und darunter war nicht eine, die einen Vergleich mit der blonden Lieblichkeit Ediths aushalten konnte.
Er ging aus seiner Reserve heraus und zeigte sich als ein glänzender Gesellschafter. Er mußte sich große Mühe geben, daß er sich nicht ausschließlich Edith widmete, er mußte sich ja auch um seine Tischdame kümmern.
(Fottsetzung folgt);
Packwagen hier ein und unter vielem Dank an den „Mann mit der roten Mütze" fliegen die Anschlußrei- senden ein, um gen Köppern und Usingen weiter zu dampfen.
* Herdorf, 26. Mai 1910. Wegen der niedrigen Lohpreise sind die hiesigen HaubergSbesitzer dazu übergegangen, keine Lohe mehr zu schälen, sondern im Frühjahr die Eichenstämme direkt mit dem anderen Gehölz abzutreiben. Durch die Einführung von ausländischen Gerb- hölzern, mit denen heute daS meiste Leder gegerbt wird, sind die Lohpreise in den letzten Jahren am die Hälfte heruntergegangen. In fryheren Jahren erhielt man für den Zentner Lohe bis zu 9 Mark, und heute ist man froh wenn man 4 Mark erzielt.
Edith Büttners Liebe.
B4j Roman von Fr. Lehne.
„Weißt Du, Dita, es ist rührend, wie er noch an Dir hängt und in Liebe Deiner gedenkt! Trotz der o<leu Verlockungen, die ihm,dem Künstler und Mann, geboten sind! Du hättest ihn hören sollen, loie er von Dir sprach! Er sagte, die Ettnnemng an Dich be- mabre ihn davor, leichtsinnig und gewissenlos zu werden; Du seiest der Stern, zu dem er aufblicke; er wolle nichts tun, dessen er, wenn es auch nur in Gedanken sei, sich vor Dir schämen müsse! Etwas überschwänglich zwar ausgedrückt, aber doch gut gemeint.
Uebttgens finde ich ihn ernster geworden, gereifter, es steht ihm gut!
Er hat feine Stellung in München aufgegeben, ein Vierteljahr nichts weiter getan als geübt und sich weiter gebildet, um die Höhe zu erreichen, nach der er strebt. Im nächsten Monat will er seine Konzerttournee durch Nordamettka unternehmen. Danach tritt er seine Stellung hier am Gewandhaus als erster Konzertmeister an, worauf er sich sehr freut!
Seine Liederkompositionen werden gern gekauft, wie er mir erzählte — alles in einer so bescheidenen Weise angebracht, die unwiMttich für ihn einninunt-
Vielleicht wunderst Du Dich, daß ich so ausführlich über diese Begegnung berichte, doch ich möchte Dir sagen, Edith, vergib und vergiß!
Er hat auf mich einen so großen Eindruck gemacht; er ist ein anderer geworben und er krankt an dem Unrecht, das er Dir zugefügt hat. Er kann nicht ftoh werden, sein einziger Gedanke ist: gutmachen, waS er gefehlt hat.
l Längst hatte er Dir geschrieben, doch er wagt es nicht!
Ich schreibe Dir das alles — tue, was Du willst, ich will Dich in keiner Weise beeinflussen. Doch wünschte ich meinem tapferen Schwesterlein so sehr ein Kusruheni
Albaurin ei Grande stürzte eine Tribüne ein. Elf Personen wurden schwer verletzt.
* Die rasche Handhabung der russischen Justiz — man ist bekanntlich mit dem Hängen gleich bei der Hand — hat zu einem schweren Justizmord geführt. Vor einiger Zeit wurde in Potschep (Gouvernement Tschernigow) die Familie Bychowski ermordet. Als Mörder wurde der Kommis Glusker
lein Radohnetadeil musterhaftes deutsches Erzeugnis Lvon hervorragend schönem Bau,. 5 modern,dauerhaft u. am billigsten? iPrachtkataloa 320 Seit, ülusttauä über.
* Bom Westerwald, 30. Mal 1910. Es besteht hier auf dem Lande die Sitte, oder besser Unsitte, daß die K e g e l s p i e l e r, selbst solche, die gar nicht mitspielen, auf jeden Wurf wetten. „Ich halte 20, 50 Pfennig, 1 Mark usw. auf die Eck". Damit wird der angegebene Betrag gesetzt. Schreiber dieser Zeilen war Zeuge, wie ein Anwesender 3 Mack auf einen Wurf gesetzt hat. Ein Familienvater, Vater von 6 Kindern, hatte an einem Sonntag 50 Mack, den Betrag für ein tag? zuvor verkauftes Kalb ver-
Du hättest Dein eigen Heim und brauchtest nicht nm das tägliche Brot zu arbeite*. Ueberleqe es Dir Dita, es würde Dich nur ein Wort kosten - - _•
„Nein, nein!"
Unwillkürlich zerknitterte Edith das Briefblatt in ihren Händen und starrte mit zusammengepreßten Lippen und tränenvollen Augen vor sich hin Nein sie konnte ihm nicht verzeihen! Die Kränkung war zu tief gewesen — nur nicht daran rühren — die Wunde brannte noch immer — es mußte vorbei sein — ihr Stolz gab eS nicht anders zu!
Einen dicken Strich unter die Vergangenheit gemacht und Wetter in Hatter Frohnarbttt das Leben gefriftetf
£ bantmar8 Brief hatte aber die Erinnerungen Ediths von neuem mächtig geweckt, und sie konnte mcht verhindern, daß Lucians Bild vor ihr miftauchte und sie hotte — ach! — so deutlich von ihm flüstern' — „wem goldenes Modele —" '
Ein verträumtes Lächeln lag um ihren Mund - sie ließ einen Augenblick die Feder finken und da - sie hatte wnMch eine Frage des Chefs überhört
Mit einer kleinen scherzhaften Bemerkung wiederholte er sie.
Blutrot im Gesicht enffchuldigte sich Edith — das war ihr noch nie passiert!
„Lassen Sie gut sein, Fräulein Bückner", sagte Herr Thomas lächelnd. „Wer weiß, wohin Ihre Gedanken gingen —"
Herbett, der drüben in seinem Kontor saß, be= weckte den kleinen Zwischenfall und hätte seines Vaters Worte.
Scharf lauschte er auf Ediths Erwiderung: mein Bruder hatte geschtteben —'
„Ah, der Herr Student! Geht es ihm denn gut?"
»Ja, danke, Herr Thomas, er schreibt sehr befriedigt."
„So — so!"
Sie bertiefte sich wieder in ihre Arbeit und reichte h ,/^ben beendeten Brief Herrn Thomas zur Unterfcbrift.
Prüfend Überflog er ihn und nickte zustimmend.
„Ich möchte vor allen Dingen die Tatsache feststellen, daß unter dem gegenwärtigen Ministettum Misere Mittelschulen in ganz hervorragend er Weise gefördert worden sind, und daß die Reformen, wie sie der Herr Staatsminister während seiner Amtstätigkeit durchgeführt hat, einen hochbedeutsamen Fortschrttt unseres Mittelschulwesens bedeuten. Ich hatte es für ein Gebot der Gerechtigkeit, dies hier öffentlich zu erüären, und ich spreche hier nicht meine eigene Ansicht aus, sondern die der Ge» samtlehrerschast unserer bayerischen Mittelschulen.
Im bayerischen Landtag operierte die Linke seither damit, den Kultusminister als einen Banausen, unausstehlichen und rückständigen Bureaukraten hinzustellen. Und nun kommt ein linksliberaler Abgeord-
* Heiligenstadt, 28. Mai 1910. Ein großzügiges Projekt beschäftigte die Stadtverordneten in ihrer letzten Sitzung. Der Plan geht dahin, einen größeren Grundstückskomplex unterhalb des Jbergs anzukaufen, um durch gärtnerische Anlagen, Aufforstungen, Bau schwedischer Blockhäuser usw. die Gegend unterhalb des vielbesuchten Jbergs zu verschönern. Da bei der Abstimmung Stimmengleichheit herrschte, gab der Vorsitzende mit seiner Stimme für das Projekt den Ausschlag. 1
116.50 M. — Alles per 100 Kilo netto, effektiv loko I hier. — Mehl: flau. — Es notieren nach Qualität: I Weizenmehl, hiesiges, Nr. 0 28.05—28.75 Mk., südd, I Nr. 0. 28.25—28.50 Mk., hiesiges Nr. 1 26.50 -26.75 M„ I süddeutsches Nr. 1 26.25 -26.50 M., hiesiges Nr. 8 23.50 - 23.75 M., süddeutsches Nr. 3 23 25—23.50 M., I hiesiges Nr. 4 19.50—19.75 M., süddeutsches Nr. 4 19.25—19.50 M. —Roggenmehl, hiesiges, Nr. 0 23.00 bis 23.25 M., do. Nr. 1 22.00—22.25 M., do. Nr. 2 21.00—21.25 M. Alles per 100 Kilo inklusive Sack lokohier. Futtermittel: matt. — Weizenschalen 10.00 bis 10.25 M., Weizenkleie 9.00—9.25 M., Roggenkleie 10.00—10.25 M., Weizen-Futtermehl 13.50—13.75 M., Biertreber, getrocknet, 12.90—13.10 M., Malzkeime 12.00-12.10 M., Rapskuchen 12.50—13.00 M., Palm- kuchen 12.40—12.60 M. Alles per 100 Kilo netto effektiv loko hier bei Abnahme von 10000 Kilo.
* Frankfurter amtliche Notierungen der Biehmarkt» preise vom 30. Mai. Austrieb: 1304 Rinder, 514 Ochsen, darunter 30 ö st erreich., 39 Bullen,"751 Färsen u. Kühe, 328 Kälber, 245 Schafe 1739 Schweine, 0 Ziegen. Preise für 1 Zentner: Rinder: A. Ochsen: «. vollfleischige» ausgemästete höchsten Schlachtwertes höchstens 6 Jahre alt (Lebendgewicht) 45—49 Mark, (Schlachtgewicht) 81—85 M., b. junge fleischige nicht ausgemästete und ältere ausgemästete (Lebendgew.) 40—44 M., (Schlachtg.) 73—80 M.» c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere (Lebendgew.) 37—39 M., (Schlachtgew.) 68—72 Mack, d. gering genährte jeden Alters (Lebendgew.) 00-00 M, (Schlachtgew.) 00-00 M. B. Bullen: ». vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwertes (Lebendgew.) 40—43 Mark, (Schlachtgew.) 67—71 M.» b. vollfleischige jüngere (Lebendgewicht) 38—39 Mk.,
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M. 2.40). Der überaus reichhaltige und gediegene 7 7 , „
Inhalt des soeben erschienenen neuesten Heftes (Schachtgew.) 71—76 M., b. vollfleischige, ausgemästete Nr. 22 spricht für sich selbst: Die Pfingsttagungen Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren (Ldgew.) deutscher Lehrer und Lehrerinnen. Von Franz I 38—43 Mk , (Schlachtgew.) 70—76 M., c. ältere aus- Weigl. — Argentiniens Jahrhundettfeier der Uw gemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere abhängigkeitserklärung. Von Dr. Frhr. v. Mackay. I (lebendgew.) 31—37 M., (Schlachtg.)
______ ______ __________ ________, - Mim Sanaan. &m Mana StofcalQ. - $ie SÄL4 Ä». ÄS .Ä" KlbJU5 ±‘«n'r®ft6e' .S°bch«. sl- untab« 6=«M b„
kaum der Schule entwachsen sind, tragen ihre im Stein- Wahlpflicht (8. Mat). Von Profeflor Dr. Eberhard M., (Schlachtgew.) 37-50 M. D. Gering genährtes bruchsauer verdienten Groschen Sonntags auf die Vogel. — Nachtgeheimnis. Von Theo Rossel. — Jungvieh (Fresser) (Lebendgew.) 00—00 M, (Schlachtg.) 11 Unerquickliche Debatten über Schundliteratur im 100-00 M. Kälber: ». Doppelender feinste Mast .„.„.„„uun. „„„ nnnPT , »hoffnungsvollen" Söhnchen das Nachsehen- Kinder bayerischen Landtage. Zugleich ein Wott über Karl I (Lebendgew.) 00-00 M„ (Schachtgew.) 00—00 Mark,
man in der nr, 2 anneymen oap werden am Abend fortgeschickt, den Vater zum Essen May. Vom Herausgeber. — Kulturfragen im b- feinste Mast- (Bollmilchmast) und beste Saugkälber
"ndm LÄ taÄÄ,nJSS1 *• d-4 d« HW dm K« g« b-Mi,ch-n H. Of.I, SmSgi«” <“!»?«» Md, <Schl.chj--»,> K-lSo M
gen und DiskreditierunqSreden auf ben Stand der ^en. „Ich komme gleich!" Damtt wird das Kind! geordneter. — Ein alter badischer Kulturkampf-1 zo^ ^.Mast- gute Saugkälber lLebendgew.) Mittelschullehrer und die^breite Oeffentlichkeit machens ^eder i^imgeschickt AuS dem „gleich" wird 8, 9, Paragraph in neuer Auflage. Von Redakteur Joseph Saugkälber (Sebenbqm!) 46 -50 Mk., (Schlachtgew.) allmählich gemerkt hat. Die Untertoeibuna »Senile und endlich kommt der Vater, tierärgert, | Schliers. — Der Kampfs gegen den Gottesdienst an 77-84 Mk. Schafe: a. Mastlämmer und jüngere
I Masthämmel (Lebendgew.) 42—00 Mk., (Schlachtgew.) 84—86 M, b. ältere Masthämmel und gut genährte Schafe (Lebendgew.) 00—00 Mk., (Schlachtgew.) 00 bis 00 Mk., c. mäßig genährte Hammel und Schafe (Merz-Schafe) (Lebendgew.) 00—00 Mk., (Schlachtgw.) 00—00 Mk., d. Marschschafe oder Niederungsschafe (Lebendgew.) 00—00 Mk., (Schlachtgew.) 00—00 Mk., Schweine: a. Fettschweine über 3 Zentner Lebend- ! gewicht (Lebendgew.) 00—00 M., (Schlachtgew. 00—00 Mark, b. vollfleischige Schweine über 2'/, Ztr. Lebendgewicht (Lebengew.) 00 -00 Mk., (Schlachtgew.) 00 bis 00 Mark, c. vollfleischige Schweine über 2 Ztr. Lebend
gewicht (Lebendgew.) 53.50—55 Mark, (Schlachtgewicht) 65,00- 69,00 M., d. vollfleischige Schweine bis zu 2 Ztr. Lebendgewicht (Lebendgew.) 53.00—55.00 Mark, (Schlachtgew.) 67,00—70,00 M., e. fleischige Schweine (Lebendgew.) 52-55.00 Mk., (Schlachtgew.) 64.50-68 Mark, t. Sauen (Lebendgew.) 00—00 Mk., (Schlachtgw.) 00—00 Mark. — Das Rindergeschäst entwickelte sich lebhaft und fest. Es war nahezu ausverkauft. Der Kälberhandel gestaltete sich glatt, bei Schafen war der Marttverlauf ruhig. Es wurde zeitig ausverkauft. Der Schweinemarkt verlies träge und hinterläßt beträchtlichen Ueberstand.
allmählich gemerkt hat Die Untertoeibnnn\hdfT,„ Ia , U’S' unb endlich kommt der Vater, tierärgert, I Schliers. — Der Kampf gegen den Gottesdienst an Schultechnik und Schulpofi ik ist nidem oam Wtrns $or?f0 1acL^aufe unb bic bedauemswette Frau soll den Mittelschulen. Von Gymnafialprofeffor Dr. Hoff-
Die Mittelschulen sind - bis auf tiSelte - S' no$ gute Miene zum bösen Spiel machen. mann. 1L (Schluß.) - Die Träne. Von L. Rankl.
tone Anstalten, an denen die Schuler und Lehrers I * H-iligenstadt, 27. Mai 1910. Die selt.-BttlinerMache. einem preußischen Richter.
christlichen Konfessionen wirken/ Das, wogegen diei^^e Bestimmung der hiesigen Straßen- M°"al-Album zur Hundettlahrseler der Um-
Liberalen so sehr ankämpfen (Pflichtgottesdienst usw.) ordnung, gegen die im Stadtverordnetenkollegium I tttera"ur^b^üu's her«Men'
ÄÄÄÄ» L,'." b"P--ss- -N-Empft «-d- unb9 bi, Ä'ÄWCS
EtäÄX. LS ÄS»
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erfüllt er die bayerische Welt mit Kultnrkmnpfqetöse' ^ksttmmung in Poltzetstrase genommene Ein- Marktbericht
In der spitzfindigsten Weise behandelt er unausgesetzt roo9net frngesprochen hatte, Berufung eingelegt I ' Frankfurter Getreidemarktbericht vom 30. Mai.
bie „Vecklerikalisierung Bayerns". Rings herum grü- roar Das Schöffengericht hatte die Rechtsun-1 Die Weizenpreise sind gegen die Vorwoche weiter stark nende. blühende Fluren für Kunst, Wissenschaft und gültigkeit der Straßenordnung für zweifellos I iurückgegangem Auf Landweizen war kein Gebot zu Man" will eine MgEttne Abneiakna" oeS Strafkammer vertrat jedoch eine Frankchtt' e"w^^ehai^??wurde^^Russisch^Wttzen turellen 9.nitnnhp Wnnom?' ®e?CL &te = andere Ansicht; sie erkannte gegen jeden der beiden waren unter direkter Forderung angeboten. Gerste
etQat§reaim!nn Endern man Angeklagten auf 3 Mark Geldstrafe. Das Gericht geschäftslos. Mais ebenfalls flau. Hafer bet fottge-
hA Än 8 Staatspofittk als in den Ban- nahm an, daß durch die Genehmiauna des starkem Angebot schwer verkäuflich. Mehl auf den des Ultrarnontamsmus gefangen darstellt. So soll I MeaierunaSnrä^ I bie Monate aus zweiter Hand unter Mühlen-
bet Liberalismus Anhang im Lande gewinnen- Wenn „1 „x » 'T5 wÄtt» I forberung gehandelt. Futterartikel matt. Es
er sich nur nicht verrechnet gültlg und rechtswlrksam fet. Nunmehr soll bis notieren je nach Qualität ™ ‘ ' 1
an die höchste Instanz appelliert werden, um die
Ungültigkeit jener Polizeiverordnung herbeizuführen.
Walla 21.25-21.75 M. — Roggen, hiesiger, 15.00 bis 15.10 Mk., auf dem Lande abgeholt 14.00—14.25 Mark, Pfälzer 00.00-00.00 M. — Gerste hies. 00.00 bis 00.00 M., Pfälzer 00.00-00.00 M., fränkische 00.00—90.00 M., Riedgerste 00.00—00.00 M., ungarische 00.00-00.00 M., russische Futtergerste 00.00-00.00 M. — Hafer, hies. und Wetterauer 14.75—15.50 Mk., kur- hessischer 15.00-15.50 M., bager. 15.00—15.50 Mk,. russischer 00.00-00.00 M. — Mais (Mixed) 00.00 bis 00.00 M., Donaumais 15.75—16.00 M., La Plata 15.50 bis 15.75 Mk., Odessa 16.00-16.25 M., russ. 16.25 bis