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Äus Ovett und Wissen. |
zum Lichte" Vordringen.
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übt; da nun die Holzkugel leichter ist als die Eisen-
harruagSvermögen Ein jeder ist schon ein»
^Uttla^ratze 57, mit allem Zu- i ÄÄI - ÄSSft* 132tam»taj 12 zimihmw !
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gen. In einer berühmten Pagode in der Nähe von Peking wohnt ein zweüer .lebender" Buddha, ein Dalat Lama, den der chinesische Kaiser eingesetzt hat. Diesen Schatten von einem Dalai Lama hat Pater Dahlmann selbst gesehen. Er saß gerade beim Mittagsmahl, das, wie der humorvolle Jesuitenpater meint, nicht danach aussah, als ob der .lebende" Buddha schon in den 7. buddhistischen Himmel noch weniger ins Nirwana, das Land des Vergessens, ein- gezogm sei.
Diese religiöse Macht und ihre Einwirkung auf wlitische Verhältnisse hat man in Peking nicht verkannt. Frühzeitig hat man dort versucht, den Folgen wie fie der jetzt eingetretene KonflR zwischen dem Dalai Lama und den Ehinesen haben kann, vorzubeu-
Schöpfrrug oder Urzeugung?
V Kassel, 14. März 1910. Im Bund für persönliche Religion (welch' ein Widerspruch schon im Ti- tel!) hielt der früher katholische Graf Dr. v Matus ch k a aus Berlin am 10. März ein Vortrag über die Frage .Schöpfung oder Urzeugung?". Der Mo- nisinus, welchem der Redner huldigt, ist jedes philo- fophische System, das nur eine einzige Art von Seiendem annimmt, entweder nur die Wstenz der Materie oder die der geistigen Natur oder für beide eine Einheit als den gemeinsamen Träger konstruiert. Aus dem Vortrag heben wir folgende Gedanken heraus:
mal nui einem Wagen gefahren und wird die Be- ssnerkung gemacht haben, daß sein Körper immer nach hinten über — der Bewegungsrichtung des Wagens entgegenqesetzt — zu fallen drohte, wenn sich der letztere plötzlich in Bewegung setzte. Hielt aber dec Wagen unvermittelt an, so fielen wir vornüber den Pfer- ben zu. Nun, es war dies nichts anderes als unser „Beharrungsvermögen"; unser Körper bestrebte sich, in Ruhe zu bleiben, als die Pferde anzogen, kam daher erst linen Augenblick später in Bewegung und wäre auS diesem Grunde fast hintenüber gestürzr. A'.S nachher der Wagen hielt, hatte unser statischer Leib natürlich die unwiderstehliche Sucht, noch ein Stück weiter zu fahren, und neigte nach vorn.
Die B.obachtung hat gezeigt, daß das Beharrung»- vermögen um so größer ist, je schwerer der Körper ist. Wir haben nun oben gelernt, daß zur Ueber- windung der Trägheit Kraft gehört, und zwar um so mehr Kraft, je mehr Trägheit zu bewältigen ist; wir begreifen nunmehr auch, warum wir eine leichte Kugel leichter fortrollen oder anhalten können, als eine schwere. Aber auch unser Widersacher wird jetzt ein« sehen, daß die Erde einen Teil ihrer Kraft zur Neber- Windung 0c8 Beharrungsvermögens der von ihr ange- zoqenen Gegenstände verbraucht, und da die Eifen- kugel mehr Trägheit hat als die Holzkugel von gleicher Größe, so dient ein Teil der Anziehungskraft, die auf die erstere wirkt, zur Tilgung der Trägheit derselben. Was der Eisenball an Masse voraus bat, hat der Holzball an geringerer Trägst ocrauS, und so allen beide im luftleeren Raume gleich schnell.
spendet — wenigstens bis zum 14 Jahrhundert — fürchtet gleichfalls den Kampf nicht, sie weiß, daß nach dem Tode des letzten Monisten noch das Glaubenswort Geltung haben wird: Ich glaube an Gott, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde, und sie wird in diesem Glauben mutig „durch Nacht
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- v- Matuschka fürchtet der Monistenbund den öpL?” gl^Mgen Weltanschauung nicht Die kathol. Küche, der der ungläubige Prof. Harnack in fernem „Wesen des Christentums" nicht geZ^ Lob
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ftenbe des Schmutzes und der Ilnreinlichkeit einher, ohne Achtung vor ibrer eigenen Person oder der Person jener, die fie sehen, ungewaschen, ungekämmt, mit Kot bedeckt."
kommt das Papier des Luftwiderstandes wegen etwas bätet auf dem Erdboden an. Legen wir hingegen die Scheibe auf den Taler, so daß dieser beim Fallen die Lust vom Papier abhält, so kommen beide Gegen- fiände sut selben Zeit unten an.
Während wir auf diese Weise unseren Gegner glücklich geschlagen haben, kommt dieser abermals mit einem Einwand: „Oben wurde behauptet", so sagt er, „daß das Gewicht eines Körpers nichts anderes ist alk die Anziehung, welche die Erde auf ihn auS-
„Aber" — so wird vielleicht jemand sagen — „die Erde scheint nicht alle Körper mit gleichem Maße zu messen: denn eine Holzkugel, die genau so groß ist wie eine Eisenlugel, kommt, wenn wir beide Körper von einem Turm herunterwerfen, ein Weilchen sväter hier unten an als die Eisenkugel." DaS ist allerdings nicht zu leugnen, hat aber seinen Gnmd darin, daß die Lus t, die der fallende Körper durchschneiden muß, demselben einen W i d e r st a n d entgegensetzt. Da nun ein schwerer Körper einen Widerstand leichter überwindet als ein leichter, so wird der erstere auch weniger von der Lust aufgehalten Im luftleeren Raume fallen alle Körper gleich schnell.
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X Der Lamaismus.
Nachdem kürzlich an dieser Stelle (vergl. Fuld. Ztg. Nr. 52 v. 5. März 1910) die politischen Vorgänge in Tibet und die Stellung des Dalai Lama dabei beleuchtet wurden, ist es von Interesse, auch ein Bild von der Religion dieses sonderbaren Landes, in der doch jene Zustände im Ganzen ihren Urgrund haben, entworfen zu sehen
Die Literatur über die Verhältnisse dieses Landes ist überaus dürftig. Insbesondere fehlt meistens eine Würdigung der religiösen Verhältnisse in Tibet, ohne die bei der Bedeutung der Religion für diese Völker ein Verstehen ihrer Eigenart nicht gut möglich ist. Das beste, was in dieser Hinsicht geboten wird, ist wohl das, was der Jesuitenpater Dahlmann in seinen bei Herder in Freiburg erschienenen „Indische Fahrten", einem sogar von der sozialdemokratischen Piche wohlwollend besprochenen, überaus interessanten Rcisewerke, darüber mitteilt- Aus den zahlreichen, an den verschiedensten Stellen des Werkes eingcstreu-1 ten Hinweisen, Feststellungen und Erörterungen gewinnt man von den geistigen Zuständen in dieser abgeschlossenen, riesengroßen Gebirgswelt ein anschauliches Bild.
Pater Dahlmann, der zwar auch nicht das „verbotene Land" des Dalai Lama betteten durste, hat dennoch den Lamaismus an Ort und Sttlle kennen qelenrt. Seine Fahrt durch Indien führte ihn an die Schwelle Tibets, zu den südlichen Abhängen des Himalaya, jenes grandiosen Hochgebirges, das der schönheitsfrohe Reisende mit poetischem Schwünge in all seiner Herrlichkeit preist. Am Fuße des zweithöchsten Gipfels des Himalaya, des Kanilchindschinga, liegt der kleine englische Schutzstaat Sikkim. Hier besuchte P. Dahlmann eine große Lamapagode und hier traten ihm die Kunst und der Kult des Lamaismus und seine Kuliusdiener, die Lama-Bonzen, in ihrem typischen Wesen entgegen.
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= Etwas von der Schwerkraft.
Wir nehmen einen Stein in die Hand Anfangs scheint er uns leicht, aber bald me-ckr-n wir daß er auf die Hand einen Druck ausübt- er ffr.-St dem Erdboden, von dem wir ihn rissen, roietcr zu. und endlich wird der Stein unser; Kratt besiegt haben, unsere Krast wttd nicht mehr h'p.reichen ihn fei*' • halten, — er fällt zur Erde zurück
Wir sagen: der Stein ,:'t schlier". Richtiger ist es aber, wenn »vir sagen: die Körper werden olle durch eine Krast, die Anziehungskraft, einm- der zugetrieben. Ein Körper zieht den anderen an; I je mehr Masse ec besitzt, d. h. je schwerer er ist, desto mehr Anziehungskrest vermag er auszuüben; und weil die Erde durchaus mehr Masse besitzt, als alles auf ihr, so fallen all- Körper — tote unser Stein, zeigte — der Erde zu. Würde ein mächtiger Zauberer in dem Moment, in dem wir einen Stein fallen lassen, plötzlich die Erdkugel unter unseren Füßen hinwegzaubem, so würde der Stein aus unseren Körber zufallen, der ja nunmehr der mächtigste in der Nähe de- SteineS wäre, wir ober würden dem M-mbe — dem uns nächsten Weltkörper — entgegenÜöczen
Was wir das Gewicht eines Körpers nennen, ist also nickt- ant.rcs, als die Größe des Druckes, die er auf seine Unterlage — die ihn verhindert, zur Erde niedertusollen — ausübt. Legen wir daher einen Gegenstand in die Wagsibale. so messen wir weiter nichts, als die Anziehung, die die Erde auf ihn ausübt.
M 64.
Sbmslag, den (9. MSrj 1910.
ST. Jahrgang.
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muß auch aus einem alten Wagen ein neuer Wagen sich entwickeln können, bevor dies aber nachgewiesen wird, ist die Urzeugung die u n v e r n ü n f t ig st e Erklärung für dir Ensstehung der Lebewesen von selbst aus den leblosen Wesen.
Von den großartigen weltbekannten Untersuchungen über die Urzeugung des Prof. L. Pasteur in Paris scheint Herr v- M. nichts zu wissen oder wissen zu wollen. Dieser Gelehrte brachte Wasser mit Hefe, bet besten Nahrung für Pilze, in mehreren Flaschen in Siedehitze, verschloß sie luftdicht und über 4 Jahre lang fand er mit Hilfe des feinsten Vergrößerungsglases keine Spur von Leben Dann ließ er durch ein glühendes Röhrchen Lust in diese Flaschen — keine Spur von Leben zeigte sich. Dann steckte er feine Watte in die Röhre, führte durch sie Luft in die Flaschen — wieder kein Leben. Endlich ließ er nur einen Augenblick der gewöhnlichen Lust steten Zutritt und schon noch wenigen Stunden mar das Wasser voll kleiner Organismen. Durch das Glühen der Röhre waren die Keime der Lebewesen getötet, durch die Baumwolle aufgefangen worden, in der freien Lust hatten sie die notwendigen Lebensbedingungen. Die Akademie der Wissenschaften in Paris erklärte darauf, „daß nun die Annahme von der Selbstzeugung des Lebens den Gnadenstoß erhalten habe."
Die verschiedenen Mischungen der Elemente die bis jetzt gemacht sind, um aus toten Stoffen lebendige zu erzeugen, haben wohl organische, aber nicht organisierte oder lebendige Stoffe erzeugt, sind also Totgeburten geblieben. Aus dem künstlichen Stärkekör- pcr entwickelt sich niemals ein Keim, ein zusammengesetztes Et wird nie ausgebrütet werden können, so wenig als eine Eisblume am Fenster zu einer wirklichen Blume wird. Der Organismus ist eben nicht bloß Stoff und Wärme, sondern etwas Lebendiges.
Der unvernünftige Naturforscher sagt nun scheinbar sehr bescheiden: Wo das erste Leben berqekom- men, wir wissen es nicht und werden es nickt wissen. Der vemünstiae Natnrfotfcker sagt: Eine Ursache außerhalb der Welt m u ß da sein, die das erste Leben geschaffen, dämm macht es mutig den Sckritt zum Glauben an die Existenz Gottes: Da? allein verrat gesunden Menschenverstand, das ist kein blinder Dogmenglauben, sondern wissenschaftliche Abfuhr der Urzeugung.
4. Blatt.
vnick und Verlag der Mdaer Acttrndruckekti in Sulba.
So hat sich der Lamaismu« von dem Geiste Buddhas, dem ein immerhin bobes sittliches Ideal vorschwebte, wett entfemt. Daftir hat er aber die äußere Form buddhsstischer Religionsbetätigung weltflüchtiges MönchSlebrn, im Sinne Buddhas bis zur letzten Konseguenz auSaebaut. Schon der oben erwähnte Marco Polo spricht „von gewaltigen Kirchen und Abteien, manche so groß wie eine kleine Stadt, in denen 2000 und mehr Mönche beisammen wohnen". Er hatte die großen Lamaklöster gesehen, die sich durch daS nördliche und nordwestliche China in einer langen Kette hinziehen Nirgendwo jedoch erreichen diese Klosterburgen eine so aroße Bevölke- rung tote in Tibet und namentlich in der Umgebung von Lhasa. Eine Zahl von 4000—5000 Mönchen, die eine Lamageineinde bilden, ist durchaus nichts Seftene». Die Lamasereien find Städte in deS Wor- te8 eigentlichen Sinne, umfassende Gmppen von Bauten, die mtt ihren hohen Mauem einen festungsactigm Charakter tragen- Je mehr die ForschunaSceisenden bet letzten brei Jahrzehnte dir lamaistische Klosterwelt auS bem Dunkel herauStreten lassen, desto benüicker gibt sich bie religiöse Macht Tibets im Kreise bet von China beherrschten Völker unb Stämme be§ nordöstlichen Asien zu erkennen.
i , 3st aber nickt Gott, da er stets einaressen soll in , bie Weltmechanik, einem stümpechaften Künstler, einem ungeschickten Uhrmacher gleich, tote Dt. BoiS-Rey- ’ Mond meint? Diese Auffassung von stetem Eingreifen Gottes verlangt der kathol. Glaube aber gar nicht. Dieser sagt nur:, Gott bat den Menschen unmittelbar geschaffen. Auch alles übrige, Lelloses unb Belebtes
l von Gott erschaffen; nichts ist ba, daS nicht vor Gott sein Dasein hat. Der Glaube lehrt aber nicht- bariiber, wie bie jetzt vorhandenen Acten von Gott kamen, ob direkt oder indirekt, durch Entwicklung auS anderen wenigen ober gar nur einer Urform Die aanze Schöpfung ist ein Akt des einigen Willens. Den Urjloff kann Gott so angelegt haben, daß es die be- ü-mmten Elementt bilden mußte, aus denen das Ge- I ''ein, Wasser, Lust, und unter bestimmten andern Be- ■ dingungen an vielen Orten bet Erbe auch die Molekül- der lebendigen Zellen entstehen mußte». Der Glaube hat, wenn der B e tu e i 3 dafür erbracht wttd, gar nichts zu fürchten. Er wird vielmehr bann um s» mehr zur Setounberung bet Weisheit Gottes auffordern, die alle Pracht in unserer Fauna (Tierwelt) unb Flora (Pflanzenwelt) durch bie wunderbar- Veranlagung der Urformen ohne neue Eingriffe zu anderer „3dt h-wargerufen hat
Was endlich den engherzigen tyrannischen Geist der katholischen Kirche im Mittelalter anbetrifft, so muß man eben die Stellung der Kirche nach dem Charakter der damaligen Zeit beurttilcn. Irrlehre und Un staube zählten nach römischem Recht, nach dem Sach sm- unb Schwabensviegel zu den straswürdiqsten Verbrechen, auf bmen ber Feuertod stand. Das Mtt- ttlalter stand aus demselben Standpunfte Darum wurde ber pantheistische Philosoph Giocdano Bruno, bet aus bem Dominikanerorden entlaufen unb ein \ ungebundenes Wanderleben geführt, 1593 nach Rom auSgetiefert unb als Ketzer zum Feuertod« am 8 gebruar 1600 verurteilt. Was Galilei, den berühm- ten Italienischm Astronomen anbelanat, so ist das Ut- ttil der römischen Kongregation falsch gewesen, (eS ist das einzige falsche dieses Gerichtshofes gewesen) to«rbcni. bas h°t aber mit der Unfehlbarkeit des Papstes, die nur für die sogen eathedta-Entscheidungcn gilt, Ivie jedes katholische Kmb weiß gar nichts zu tun. G. lieferte durch daS lb09 entdeckte Femrohr nur einige Wahrsckein-
* e/d 8V föj: bas kopernikaniscbe Welt- system (die Erde drebt sich um bie Sonne, nicht um- g«ehrt) unb sagte, inbem er sich unvorsichtigerweise auf baS theologische Gebiet begab: Die heilige Schrift lehrt uns, wie man in den Himmel geht, nicht aber wie der Himmel geht. Da er aber noch keinen einzigen Beweis erbracht hatte unb burch Rechthaberei unb Schimpfwort sich keine Fteunbe madrte so hielt man sein System kirchlicherseits für glaubens' gefährlich unb ber hl- Schrift widersprechend und lud ihn vor die Jnderkongregation in Rom. Hier gelobte er Stillschweigen, hielt es aber nicht unb griff, ohne neue ©rünbe angeben zu können, bie alte Anschauung an, baß bie Erbe ber Mittelpunkt ber Welt fei Sein ffiort .Unb sie bewegt sich doch", als er sich von^den Stnien erhob, ist ebenso unwahr tote bie Fabel von harter Gefängnisstrafe. Bußhemd unb Folter Der Brief hierüber ist gefälscht. Die kathol. Kirche ist durchaus nicht so kulturfeinblich. 150 Jahre vor
K-Mnal NikolmiS von Casa (1450) unb , t Fahre vorher Domherr KopernikuS von Erm- land (i500) schon behauptet, baß bie Erbe M um bi- Sonne drehe, waren aber nicht als Ketzer ver- tonen worben unb in keiner Weise BeMiat tnnrhJ» Die Schult, lag aber wohl bei ©alttri 9 ^en. '
narfÄ ba» die lebende Substanz sich
1 anorganische Substanz mifTOfe, lasse fc Uhhs6rkb0S bas umgekehrte möglich fein r®6 der Leib ursprünglich aus der Materie entstanden fei Ueberall in der Natur finden wir solch« Umkehrungen der Energieformen, Wärme wird zu Licht, Lickt wtrb M Wärm«. Die Pflanzenzelle bildet au- anorganischen Stoffen lebendige Substanz, die später wieder in anorganische B-rbindungen zurückkehrt Bei der Zyan benannten «ohlenstoffverbmdung find Er- beobachtet worden, welche dem im lebenden ®wet6 vorhandenen Stoffwechsel sehr ähnlich sehen Jm ereflant ist es, daß Zyanverbindunaen nur in hohen i?“8 bem Feuer stammt eben mit "bw„??ka»g liegt mi Zyan", habe vielleicht Äscher gesagt. Jedenfalls Kohlenstoffverbmdungen sowohl in der an. organischen wie m der organisch«» Welt eine aan, ber°°rragende Rolle, und «8 scheint möglich, daß hier b'- Bri:cke iw,schen de« beiden Welten z« finde» ist. Nichts spricht gegen die Hypothese, daß -inst in einer früheren Zeitperwde, als die Erd« noch unter aan, anderen Temperatur- und Druckverhättniffen stand, daS organische Leben sich aus einer Kohlenstoffverbindunq entwickelt habe. Eonstige Analogien findet Redner in dem Verhalten der krystalliuischea Mdungen, inSbeson« dere der flüssigen Krystall«, auf deren Eigentümlichkeiten er naher eingeht. Einen weiteren ParalleliSmus glaubt Redner auS der in den chemischen Affinitäten hervor» M können ^"blverwandtjchast der Stoffe konstatieren - Das find lauter „gelehrte" Behauptungen, “ “ “‘to Nichts- Die Urzeugung (generatio '^?-^„rnünftig, denn „Niemand 6 ”' was er mcht hat". Wer kein Leben hat, kann Leben geben Wer kein Geld im Portemon- n" ölto kein» herausnehmen. Die An- aahme her Urzeugimg ist u n wtsse n sch aftltch weil fie nur von dem bittern Zwang einge^ bÄnm™. Um^<m allmächtigen Schöpfer öS beizukommeii. Der berühmte ungläubige Bros Dr Virchow gestand 1877 in München ein:
®enn 'ch die Schöpfungstheori« nicht annehmeu will: wenn ,ch nicht glauben will, daß ein SckSnk» b-wErdenkloße den lebendigen Mannewgebla^K n t-ff mir ein Vers machen will »..i ntetne Weise, dann muß ich ihn machen ttn Sinne b-r Urzeugung. Denn man kennt keine einzig« wirkliche Tatsache, di« dartäte ba6 unnrnnnifS.^ Massen z. B die S^ellschafl Kohlenstoff und Kompaße ba” em- re ro n'9 J“ a-ganischen Massen entwickelt
Das ist aber nicht wissenschaftlich, wenn ich zur ©Klärung nur baS annehmen will, was ber Wille ' to 'l l, unb bei Seite sehe, was bie gefunbe Vernunft oertangen muß. Zugleich ist diese Erklänmg auch : m 9Llt„oIIe Erfahrung. Wenn au» einem I Grcmitfelsen eine Tulpe sich entwickeln kann, bann 1
Schon 500 Jahre vor Christus verfechten heibnische Gelehrte bie Behauptung „Alles fließt". Alles ist in Entwicklung, alles Seienbe kommt von einem einheitlichen Grundprinzip. Die kathol. Kirche hat hiergegen bis heute gekämpft unb im Mittelalter in engherziger tyrannischer Weise mit Gefängnis unb Scheiterhaufen, z. B. gegen einen Giordano Bruno unb Galilei, gewütet- 1859 hat Darwin, ein englischer Naturforscher, ein epochemachenbes Werk „Die Entstehung ber Artm im Tierreich unb Pflanzenreich durch natürliche Züchtung" herausgegeben unb zur weiteren Begrünbung und Vertiefung dieser Anschauung, baß alle lebenben Wesen von wenigen Urformen ober gar van einer ab- stan'men sollte, beigetragen. Eine Fmcht ist auch ber Monistenbunb, gegen den 1907 ber Jesuitenpater Wasmann hilflos (!) dastand unb ber Keplerbund utots (!) ausrichten wirb, wie ber Reimer meinte; ferner behauptete Graf M , baß bie christlichen Anschauungen mit ber naturwissenschaftlichen Erkenntnis NA nicht vereinigen ließen „Vom Urnebel bis zum Menschen führt ein einheitliches Band ber Entwick- utng." Dann kommt Reimer auf bie in tiefem ^?wvfr ber Weltanschauunaen wichtigste Frage:
8 ?-ben? Woher bie erste lebende » 5'c bi- Grundlage alle» pflanzlichen unb tieriT^en Lebens sein soll? „Hier offenbart sich bet naffenbe Zwiesvalt im innersten Wesen ber beiden J/tohmaen. So ist c8. Die gläubigen, auf b-r dualistischen Anfckminng stehenden Gelehrten, machen es sich, meint Graf M.. „leicht unb bequem" und „er- Waren sich weiteres Denken", inbem sie cmnehmen, baB bas erste Leben entftonben ist durch einen Schöv- wngSatt, also durch ein Mundet, „eine Unterbreitung der Natitroesehe". Die Monisten nehme n daaegen an daß das erste lebende Wesen durch die bloße • r auS der leblosen Mnte- rie b-r* Urzeugung hervorgegangen, auf mechani- [chem Wcce zu immer größerer Vollkommenbett sich entwickelt unb natürlich auch ber Mensch, vom Affen »bliammenb, als letztes Glied in diese Entioicklimas- teihe gehöre^ Also auch die Monisten nehmen nur an von Wissen unb Bewelftn ist bei Ihnen keine Rede. Dreie A nn ahme, betf von selbst erfnrot,n i UebeTganqeS vom leblosen (anotganiscken) ytrr be- Wen (organischen) Stoff, sucht Dr. M. burch ver- ^'hen - ^Ezwhungen zwischen Stoff unb Leben zu
Der Lamaismus ist eine Entwicklungsform bei : Bubbhismus, jener Religion, bie in aanz Asien, in Jnbien, China unb Japan, h-rtfcht. Buddha, ihr Begründer, bat durch fein philosophisches System de» B r a h m a i s m u S, die ursvrüngflcke Reliaron Indiens, veredelt. Dieser Brahmaismns mit seinen Fa- ft-ren unb vertierten Büßern, mit seinen grotesken . ul|ucrrcn ;,luumc ,ullcu uuc ÄUtpct „ t « 1U, , u,» ©6ttertilbrat veron.det noch schwärmerische Welt- Bringt man in einen mehrere Meter hohe» GlaS- flucht und leibenschtitlichm Lebensgenuß unvermittelt ^linder ein Bleikügelchen und Papierschnitzel, uni ^^EnftenWiberfprucken Buddha unb bi- vumpt man mittelst einer Luftpumpe bie Lust auS bie- b°" besrundeten Dtoncksgesellschasten suchen das yem Zunder, so bemerkt man, daß die leichten Schni- b"-- Egender Weltbetrachtung In feeI qenau zur gleichen Zeit mit der Kugel am anderen dbi-!,nn- E"walava aber bat sich der Bud- (?nb€ Röhre ankommen, wenn man diese unt-
ohismus gewandelt zum Lamaismus, der dem
fS",er • erSrSfn^l93tts:rä! Sin sehr einfaches Experiment wird unS dasselbe klaffisck-n^ando b.r -blicken Indien dem Phßnomen veranschaulichen. Wir nehmen einen Ta
schen Altertum hab-n fick w”’ nm* Ä ?b= ler und schneiden aus einem Stück starken PapierS ein statt tis Äddbi^nns ’Ä“ I bleich großes Sckeibchen. Laffen wir bie Papier-
unzählige groteske Zauberer- unb^ Svukqestalten ! to-ibe unb den Taler nebeneinanber herunterfallen, so sellt. Bubbha selbst nahm mannigfaltige Verkörperungen an, barunter bie bedeutungsvollste als „lebender" Buddba im Dalai Lama- ’ Dämonen, Wald- Feld- unb Wiesen votier teilen mit Bubbha bie göttlichen Ebren. Der Cbarakter des Schrecklicken ist ihnen allen aufqebrückt. Ihre bildlichen Da^-siungen flößen Furcht unb Schrecken ein, durch bie ber Lamaismus ben religiösen Sinn ber Bevölkerung beherrscht Höllisch- Wut grinst aus ben Augen tiefer Bildnisse • mit unzähligen Armen sind bie Gestalten, bäumtet
auch weibliche, bewehrt und mit verzehnfachten Füßen I» '« r ' * m'jx«. m 'a
drückon fie auf fSairf.n ™ kugel, so muß — wenn Eure Rede richtig ist — auch
re» Menschenhemen zum Munde. Angesichts wieset b^ SisenkugÄl schneller fallen, eben darum, weil sie religiösen Vorstellungswelt glaubt Pater Dahlmann SlhToÄTüTr^bat
bas Urteil unterschreiben zu können, bas ber Welt- ?w'deni wir folgenbes: gebet Körper hat das Bereisende des Mittelalters, ber Venezianer Marco Polo ltrebfn' btm Zustand, ben er zur Zeit mne hat, über bem Lama unb seinen Zauberkult gefällt hat: L" d erharr en. Um einen ruhenben Körper zu „Was immer biefe Zauberer tun, geschieht mtt des lcroc9rl.1’ brauchen wir Kraft, und ebensowohl brau- TenfelS Hilfe; aber sie machen das Volk glauben, dal Sr?'r“m tAS
sei dem Einfluß ihrer eigenen Hefliqkett und ber Hilfe SDrö,CT.
Gottes zuzuschreiben. Sie gehen überall in einem Ru ?ennt bet bie