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^ulda, Donnerstag Den 10. Februar 1910.

37. Jahrgang

Zweites HZtcrtt.

vermischtes.

Deutsches Reich.

Entwickelt-' mit 11-50 Personen von 8700 auf W, um' mtt seinem B-ssfen die preußssch7Ln- '^^OO und um12O000 Personen, und die Betriebe Politik zu stützen. Ker ist Bernhard " Prof Bern« mit mehr als 50 Berwnen um : hnrh »nor frilUßv _______± * * - - . *

41000 — ungefähr 8 Prozent im letzten Zählungs' zeitraum 1895—1907 aus, der aber rein volkswirt­schaftlich betrachtet, durchaus nicht als auffällig und ungesund aufgefaßt werden darf Dafür haben die kleinern und mittler» Gehilfenbetrie- d e zu genommen. Die erstern (Betriebe mit 2 bis 5 Personen) stiegen von 412 000 auf 448 000, die barm beschäftigten Personen nahmen um rund 80000 »u, und der mittlere Handwerksbetrieb (Betriebe mit k—10 Personen) stieg von nmd 27 000 auf 33 800, während die Zahl der darin beschäftigten Personen sogar um 54 000 (von 193 310 im Jahre 1895 auf 247 800 im Jahre 1907) anwuchs. Hiernach ist, so bemerkt Conrad, gerade der eigenlliche Handwerker­stand nicht nur nicht gesunken, sondern sogar ge­stiegen. Daß sich daneben der Großbetrieb gleich-

sich aus Professoren aller belgischen Universitäten zusammen, auch der Freimaurer - Universi- tät Brüssel, die noch bei dem Ferrer - Rummel ihre waschechte atheistische Gesinnung verraten hat. Trotzdem ist der Preis einstimmig dem Kirchen- fürsten zuerkannt worden und seine Werke wer- tw im Gutachten außerordentlich gelobt. Im Gutachten wird hervorgehoben, daß nur wenige sich rühmen könnten, auf ihre Zeitgenossen einen so großen Einfluß ausgeübt zu haben, wie Kar­dinal Mercier.

* Exsultan Abdul Hamids geistiger Zustand ver­schlimmert sich von Tag zu Tag. Ec gebärdete sich schon seit mehreren Tagen wie wahnsinnig; am Dienstag hatte er einen überaus heftigen Tobsuchts­anfall, in dessen Verlauf er sich mit einem Handtuch ju erdrosseln versuchte. Einen Diener, der ihn daran zu hindern versuchte, warf er zu Boden und biß ihm einen Finger der rechten Hand ab. Schließlich eilte SFadje herbei, die dem Exsultan, der wie unbändig brüllte und um sich schlug, eine Zwangsjacke anlegte'

di- Zahl in der Im ganzen ist

lauen nur Wenin beschäftigten Per-

ÄÄZfEL'fcÄ Ü? S**? d--

m.

triebe wie die Kleinbettieb- fortdauernd zu nehmen und daneben allerdings mich einzelne Großbetriebe Nch. ausbllden Das Bedürfnis, ein neugebautes 22 .7^er Zeit auszustatten, erfordert eben auch Großbetriebe.

Die Werkstätten mit 2-10 Personen find von 75 800 auf u6et 165 000 gestiegen, und die darin beschäftigten Personen von 230 000 auf 290 000.

Bewachtet man schließlich noch die Entwicklungs­tendenzen in den Gewerben der Goldschmiede U h r m a ch e r und Buchbinder, so findet man' daß bei erstern die Zahl der Betriebe zurückgegangen ist. dafür ist aber die Zahl der beschäftigten Personen statt angewachsen und zwar von 5L pro Betrieb im Jahre 1895 auf 10 im Jahre 1907.

Aus alledem schließt Pros. Conrad:

.Eine Verdrängung des Handwerks in irgendeiner bedenklichen Weise tritt nirgends her- vor; die Verringerung der Alleinbetriebe war nur mäß'g' sicher den Berbältnissen entsprechend und ohne volkswirtschaftlichen Schaden. Der Klein- und Millel- betrieb erlUt nur unbedeutende Einbußen, und nur da ”” Großbetrieb anderes oder mehr zu leisten ver-' mochte als lener. Eine Unterstützung des bisher noch immer vielfach herrschenden P essimismus in der Mittel- flandsfrage habe die neueste Erhebung unzweifelhaft nicht geboten. Auch für die Auffassung der Sozial­demokratie, daß der Handwerkerstand nicht zu hallen sei, sei em Anhalt nicht vorhanden.

Kurz und gut: Die Entwicklung des Handwerks kann man immerhin als befrie­dige nd Zeichnen Seine Zukunft ist in einer Re'he von Betriebszweigen für absehbare Zeit ge- .chett- Wer heute vor der Berufswahl im Handwerk tehi bezw. hier mitzuberaten hat, dem eröffnen sich un vorstehenden eine Reihe wertvoller Fingerzeige!

* Die Lebensfähigkeit -es deutschen Handwerks.

Mr habe« vor längerer Zeit die Lebenskraft des deutschen HandwettS auf Grund der gewerblichen Betriebszählung vom 12. Juli 1907 in toeiterm Rah­men nach gewiesen. Seine besondere Bestätigung ev sähtt dieser Nachweis durch eine Sonderbetrachtung einzelner Handwerkszweige, die Prof. Dr. Conrad (Halle) in den Jahrbüchern für Nationalökonomie anstellt.

Conrad wählt für seine Betrachtung 17 eigentliche Handwerkszweige au? — Goldschmiede, Uhrmacher, Stellmacher, Böttcher, Tischler, Sattler, Tapezierer, Bäcker und Konditoren, Fleischer, Schuhmacher, Schneider, Buchbinder .Klempner, Töpfer, Talg- und ' Seifensieder, Seiler, Grobschmiede.

Diese Handwerkszweige weisen allerdings insge­samt einen Rückgang der Al l e i n b etri e b e um

, X 3« ttaenfe gegen die Polen kann Preußen die po'.msche Älw.-raftmacht nid)t nieberroerfen• Jn§J’t das meoerfchmetternde Ergebnis der Studien, die Professor Dr. Ludwig Bernhard anaesiellt

Ausland.

"» Von, französischen Kulturkampf Einige Kavuz,ner m Paris, deren Kongregation auf- gelöst worden war, hallen kürzlich eine Vor- ladung vor Gericht erhatten, weil sie im Ge- Hermen wieder die aufgelöste Kongregation ge- bildet hätten. ,ese ,heimliche Kongregation" ioltte in dem Zwkel für französische Siudren be- stehen, in dem sich die 7 ehemaligen Ordensleute zufammenfanden. Vor Gericht erklärten sie, sie seien im Herzen noch immer der Kongregation ergeben, zu der sie gehört, sie hätten aber nirgends und nie den Versuch gemacht, daS Ordensleben wieder aufzunehmen. Sie hätten sich alle säkularisiert und gehörten dem genann­ten Studienzirkel an, gegen den noch nie ein Aujlöfungsdekret ergangen sei. Durch die Zeugen- Vernehmungen ergab sich, daß im Zirkel für französische Studien sich wohl auch einige ehe- malige Ordensleute befinden, daß aber die große Mehrheit der Mitglieder aus katholischen Laien besteht. Danach kann er auch keine geheime Kongregation sein. Obwohl das Urteil erst in acht Tagen gefällt wird ist doch jetzt schon sicher, daß em Frettpruch erfolgt.

, .* D,°s Gerede von der .katholischen In- ferioritat" wird roiecet einmal Lügen gestraft Ter während des belgischen Thronwechsels so ost genannte Kardinal Mercier von Mecheln der auf dem belgischen Katholikentage als der größte Philosoph der Gegenwart gefeiert wurde, hat nach dem Brüsseler,Moniteur' vom 18. Januar den belgischen Dezennal-Preis (der also nur alle 10 Jahre verliehen wird) für Wissenschaft- liche Leistungen aus dem Gebiete der Phiio- fophstnhallekf. .LMPreisrichier-KollePium fetzt

Nicht die gleiche Entwicklung zeigen die übrigen Baugewerbe, tote Glaser, Maurer, Zimmerleute. Bei chiLK hat die Gesamtzahl der Betriebe, namentlich in der letzten Penode, abgenommen, während die Per- icnenzahl, wenn auch nicht allgemein, gefttegen ist sie nahm bei den Glasern zu, bei Maurern der 1 Ut e "ausfallenderweise gerade in

°ct Wen Penode a b. Vermindert hat sich bei Mau- ttteb sogar erheblich der Alleinbe-

^rend schon der Kleinbettieb eine Zunahme zu verzeichnen hat. o y

faltigen Kaufmanns an die Stelle des bureau- kratischen Schwergewichts treten." — Wie die 2 21 in der Budgetkommission bewegen ist

Hard war früher Privatdozent in Kiel. Er schrieb bann einige Pioschüren gegen die Polen, die der Regierung wiederholt gute Mafien lieferten Da man m ihm einen der tüchtigsten Polengegner ent- lU?amen glaubte, wurde er vor einigen J< hren trotz des^ Protestes des Lehrkörpers der Berliner Universität als Professor an die Berliner Univettität £".ufen: Tort bat Bernhard seine Studien foxtae« fe^t und diese Studien haben ibn r» der Ueb»r« Mung geführt, daß Preußens Vorgehen gegen die Polen vergeblich fein wird, weil die Mrtschasis- macht der Polen nicht überwindlich fei. Die freie m"k.Studenlenfchaft veranstaltet augenblicklich eine Reihe von „Ostmarkenvorträge". Dort sprach Pro . Bernhard über .die Zukunft der polnsschen Wirtschastsmachf. Er verwies darauf, W

daß das deutsche Geld und die deutfchen Gesetze gerade den polm'chen Kavitalsorganifaiionen sehr in. ßute gefommen fei. Ausnahmebestimmungen wurden mcbtS nutzen, weil schließlich doch deutsche Instiluke die polnifchen Gelder au-nehmen und sie den Polen

die Befreiung vom .bureaukratischen Schwer­gewicht" außerordentlich schwierig.

= Münster und Danzig — ein »ergleich. Der bisher in Danzig amtierende Regierungspräsident hat sich vor einigen Wochen nach Münster i. W. versetzen lassen. Kurz vor seiner Abreise wurde be­kannt, dcß das Gesuch, den Grauen Schwestern in Danzig die Einrichtung einer Kleinkinder- bewahranstalt zu gestatten, von den Ministern des Kultus und des Innern abgeschlagen worden ist, .weil kein Bedürfnis dazu vorhanden fei'. Arn trifft es sich eigentümlich, daß gerade m diesen Tagen in Münster ein evangelischer Kinderhort eingerichtet worden ist. Die Eröffnung erfolgte in Gegenwart der Frau Oberpräsident, Exzellenz von der Recke, und der übrigen Damen des Evan- gelischen Frauenvereins. Der Kinderhort wird gegenwärtig von 18 Kindern besuch: und steht unter Leitung von evangelischen Diakonissen. Die Stadt Münster i. W. zählt unter 82000 Einwohnern etwa 12000 Evangelische, die zum größten Teil Beamte sind und auch sonst meist den beffergefteUten Kreisen der Bevölkerung angehören. Daß dort das Bedürfnis nach einer Kleinkmder- bewahranstalt nicht gerade übermäßig groß ist, geht auch schon aus der verhältnismäßig geringen -fahl der Kinder hervor, mit denen tue Anstalt eröffnet worden ist. Indessen kamen die Minister des Kul­tus und des Innern nicht in die Verlegenheit, auf Grund der Berichte von Verwaltungs- und Polizei­behörden die Bedürfnisfrage zu prüfen. Der Evan- gelische Frauenverein in Münster brauchte gar fein ÖHudj nach Berlin zu schicken. Denn die Rieder- lafsung und die Tätigkeit evangelischer Diako­nissen untersteht nicht dem diskretionären Ermessen zweier Minister, sondern lediglich den allgemeinen Staatsgesetzen, wie sie für alle Staatsbürger geb tem Unter Ausnahmegesetzen stehen lebig. Lid) bte katholischen Orden und Kongrega- Ionen. Und diese Ausnahmegesetzgebung wirkt um fo gehässiger, wenn sie gehandhabt wird gegen die freiwillig, ohne Hoffnung auf irdischen Lohn geübte Taligteit zur Bekämpfuiig der schweren sozialen Schaden, tue unsere wirtschaftliche Entwicklung mit sich bringt. Wenn eine Tätigkeit freie Entfaltung

!Qnn\,1bmm doch sicherlich die christliche Llebestatigkeit. Run wird man uns entgegenhalten: „Wir haben ein Gesetz; und die Gesetze sind dazu da, gehandhabt zu werden." Wir erwidern: Mußte denn tu diesem Falle das an sich gehässige Aus­nahmegesetz, das die christliche Liebestättgkeit dem Ermessen irgend welcher untergeordneter Organe anheimstellt, dem Danziger Gesuche gegenüber an- S Zn Münster hat man bei

12,000 Evangelischen für 18 Kinder eine cvan-

Z.°w°hranstalt eingerichtet. Wir tadeln das mch!; wir freuen uns dessen. Aber was für bte Evangelischen tn Münster recht ist, das ist für tue Katholiken in Danzig doch billia sogar doppelt und dreifach billig Danzig so <n^taMaL.tn erscheinende ^Westpreuß'ische fl« 50aS Ä ff“ bei 160000 Bewohnern mehr al® 60000 Katholiken, und unter diesen ist der um ^dcns Rotdurst schwer ringende Teil unver^ halti!tsmayig starker vertreten als unter den Evanae- ;lk^n in Munster. Bei wem haben sich denn die m rommenbes Danziger Behöiben über das Bedurft',s ertunbigt? Hat der Herr Polizeipräsident bOva b>e katholischen Seelsorger der Stabt, ober bie katholischen Lehrpersonen, ober die Borstände der Pinzenz- und Elifabeth-Bereine, oder der Ardeiter-

Ganz besonderes Interesse beanspruchen die dem ^°"!umbedurfnis bezw. die dem individuellen

» Jro Schuhmacher und Schneider Öfterer Gruppe find nach Conrad in ben

n 7. Personen, tn dem Backeraewerbe Q »-„i-Zi "fjrömg? die Herstellung von Kondittrwawn L den Fleischern 3 mit 1100 Pe^ ben Heinen tote nroften Stählen »n

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LJA Tnn tr % au$ weniger als Alleinbetrieb zu! S , Ö5riEf* $UI. ist die Zunahme des HandwettS ^"2-5 Personen s e h r e r h e b l i ch gewesen und 1 «•A mti 6C10 Personen ist ein Anwachsen zu ver- fübruna' h2n ^Schuhmacherei hat die Ein- suhrung des maschinellen Betriebs eine statte ssu- [±n 12r^r riebe ^rÜ5e\50 P°rs°n-n in den Rückaano »nd einen starken '

*♦ Das neue große Zeppelin-Luftschiff, der A 4 , wird voraussichtlich schon in den nächsten Tagen, im Gerippe vollendet fein. Eine wesentliche Steue­rung bei diesem Luftschiff, das völlig dem Verkehr dienen soll, besteht dann, daß für die Reisenden näm- lich einzelne Passagiettabiiren geschaffen worden find, die wohnlich und bequem mit Sitzgelegenheiten usto» ausgestattet werden. Es sind mehrere von einander getrennte Räume hergerichtet, sodaß den Passagieren die Möglichkeit gegeben ist, sich m verschiedenen Räu­

men aufzuhalten, um während einer längeren Reis« Zerstreuung zu finden. Für die Unterhaltung der Passagiere ist durch Einrichtung eines .Lesesaales' gesorgt, ganz wie auf einem richtigen Schiff Die ersten Fahtten des .Z. 4" werden vorerst nach Baden- Baden führen, da dort eine Zeppelinhalle ihrer Vol­lendung entgegen geht. Die ersten Passagier^ reisen werden schon im Frühjahr 1910 stattfinden! späterhin ist auch ein Luftverkehr nach Hamburg in Aussicht genommen. Bon Interesse ist auch die Rach- ncht daß höchstwahrscheinlich von der Zeppelingesell-' schäft ein Luftverkehr nach England mit Son beit' als Endstation eingerichtet werden wird.

** Der gestohlene Menagerielöwe. Eine etwas abenteuerliche Geschichte, bie in Marseille beginnt und m L y o n enbigt, ist, wie Pariser Blätter melden,' vor kurzem zum Abschluß gekommen. Trotzdem bet Kernpunkt der Ereignisse ein verbrecherischer Rache-' on ist, entbehrt die Sache doch nicht einer geroiffen1 Komik. In Südfrankreich pflegt beinahe bei jeder' größeren Festlichkeit, die ttgendwo veranstaltet wird,' unter anderen Sehenswürdigkeiten auch eine Alena- gerie zu fein. Es wird wohl in Europa kaum eine Gegend geben, wo auf einem verhältnismäßig riet«' neu Flächenraume fo viele Menagerien von Ort zu Ort ziehen, wie in Südsrantteich. Natürlich herrscht unter ihnen eine ziemlich scharfe Konkurrenz, die auch im Wortlaute der Reklameplakate sehr deutlich

Meistens pflegt jedes In- mm sich für das größte bedeutendste und unerreich­barste htuzustellen, wobei nicht verfehlt wird, auf bte anderen „Schwindelunternehmen" gebührend hin- zuwetscu. Besonders erbitterte Rivalität herrschte nun zwischen der Menagerie des ©oubemat und bet’ Unternehmung des Herrn Bourbassoire, die zumeist’ dtefelbe Route verfolgten und häufig sogar m der- leiben Ortschaft Station machten. DerStolz bet'

Menagerie Gouberuat war aber ein alter Wüsten-’ Iotjc, ein Prunkstück, das immer aus ben Ankündi­gungen tn ganz besonderer Weise hervorgestrichen’ wurde. Freilich war der König bet Tiere schon sehr -efahrt und gebrechlich und besaß von Wildhett keine Spur mehr. Wer beschreibt aber den Schre« cken Herrn Goubernats, als er seinen .Stolz" eines’ Tages mcht mehr vorfand, der Käfig war erbrochen’ worden und der Löwe war fort. ES wurden so- gleich Recherchen angestellt und bie ganze Gegend geriet m Aufruhr, ©oubernat aber, der feinen 83« wen kannte, erklärte mit Nachdruck, derselbe sei nicht ausgebrochen, sondern gestohlen worden und bezeich« u"° stls den Dieb seinen Rivalen Bourbassoire. Die Rachsorschnngen der Polizei ergaben, daß dieser ^erdacht tatsächlich gerechtfertigt war, Bourbassoire hatte aus Rache und Konkurrenzneid ben Löwen entwendet, man fand das arme Tier in der Behau­sung des Diebes versteckt im Keller, wo es infolge der erlittenen Schläge vollständig verschüchtert und zitternd tn einer Ecke hockte unb als es seinen »“ÄS™ S'"“" * •*«•4*1 und m„r*h 3Utt9er Abenteurer In Livry in Frankreich wurde ein elegant gekleideter, aber sehr ermüdet au£ aufgegriffen, der sich al, der Sohn c.nes Bahnangestellten in Köln entpuppte und er- ^°^> vor drei Wochen mit seinem Bruder ohne Er- ,^bnis der Eltern heimlich Köln verlassen zu haben, m1" nach Paris zu kommen. Seinen jüngeren

S, etr unterwegs verloren. Die Polizei hat

Schntte chtgeleitet, um den Knaben in die Heimat zuruckzubefördem.

tnm vov ’g," ..... ..... | Vinzenz, uns tsttfabelh-Bereine, ober ber Arbeiter.

*4 »erdi-»«--1 i* w*,** Ä.'ÄS'wÄ I SSS S __ 500(X)0 «ßOflr Strümpfe unb 3M000 .----It-ud-n Bevölkerung zu lunf Nichts von alle.

b»»d-n taei» s-ch- »lnntint.it. fftn; ?e traöen Amtlich einen pro- - .mutschen ®laralter. Wenn für die 100000 Pro- ,utanlen Danztgs sechs Anstalten extstieren, bann »-■»■»en d e Katholikeit boch sicherlich Anspruch auf ein e.

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S nur Wohlhabenheit, sondern auch dm cku-btldung des Gelchmacks und die wachsenden Uchpmche an eine behagliche Wohnung sind, wie Con- md auf Grund der neuem Auffassung über die heu- IpeU-^UItI lOnen HandwettS in unserer Kultur-

Unterhosen hat die Kolonialverivaitün7 rote ber @tQatsferrelär Dernburq am 24. Januar in der Budget kam Mission klagte, noch zu ver- Ä„h7l roäc?rfnt* -SdweflafrikkniL AutstandeS tm Jahre 1904 der votQuäürbthA erforderliche Bedarf für die deutschen Triwöen drei- unb mennal bestellt worden sei. Bon £ SÄI H°u'es wurde dabei hervorgedoben d^-.?00^.auch an Sätteln unb Schokolade ^Erstaunltches« geleistet worden sei. ssu den 500000 wollenen Socken, die die Kolonialv/r- roaltung noch auf Lager hat. paßt der Restbestand von blauem Milttärtuch tm We-te von 20 Millionen Mk., bet, rote bie’er Tage bei der Bnatung des Militäretats in der Budgetkom- mission der Reichstags mitgeleilt wurde für Frtedensuntformen aufgebrauchl werden muß eh- an die allgemeine Einführung der grauen Uni^ formen gedacht wer den kann. Diese Vorräte reichen für dteiJahre. In der Kommission rourdedie eigenartige .Sparsamkeit", die darin besteht dasi derartige Riefenvorräte, die einen jährlichen

SU I angegriffen und allgemein war

cks ah6 b"stcht, daß die Heeresverwaltung sich weit

5 yct>arf ?0CJä,e rul-gt. - Fürst BüIoro L ’ ^Ewber 1905 - jm Reichst^, die Durchführung der Stengel

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mtt mehr als 50 Personen UM 52 angewachsen sind die Zahl der hier Tätigen um 220 000, entspricht eben der Erweiterung der gesamten Bebürsnisse.

Für eine bauernde Lebensfähigkeit dürften aus- schelden die Gewerbe der Feilenhauer, Weber — wenn biet auch noch immer kleine Handwerker anzutreffen sind. Ebenfalls ist ein stattet Rückgang vorhanden bei den Gewerben ber Seiler, Talg- und Seifensieder, Topfet und Böttcher.

, . steigernde Entwicklung sehen wir dagegen bei den Friseuren, Barbieren und Per- r^ucke n m a ch er n- Diese haben in den letzten 12 zehren m aicherorbenllichet Weise z u g e n o m m e n. In den vier Etappen 1875 - 1882 — 1895 - 1907 Zahl der Hauptbetriebe von 19 000 auf zl 500 30 200 und 1907 auf 47 400; die Zahl der 09 hm toaft$en von 27 000 auf nahezu

93n°^tol^ uBcr bte Zunahme der Bevölkenmgszahl erheblich hrnausgeht. Auch die A l l e i n betnebe find hier gestiegen, wenn auch nicht in dem Maße wie das kleinere und mittlere Handwett I „„ a, ----„„„ vCl.

wieder zur Verfuquug ifeüen wurden. Seme töofsnu!,^

Cme ähnliche Entwicklung ift zu verzeichnen für bleiben bie Gegensätze -m Pole»'um G,r--wäriin die bem mbwiduellen Bedürfnis entgegenkommenden se'?n,noch Manner am Ruder, bte für ba-i nctoifA?

Tapezierer und Stubenmaler. -Wirtschaftsleben sich pvei große 'Aufgaben gestellt ®eti 18^5 hat die Zahl ber betriebe bei ben Stuben- Haltung und Kräftigung be-? potni»

malern sich verdoppelt, in der fr® der Personen ver- "nd 2. die Oro-w-tolion der

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Müden eine ernste Bedrohung. Scho» heu'e fV J n. Posen-Westpreußen etwa 40(XX) C o

| fiert, und die Deutschen müßten bami, res.nm. 9