wochenbews«: .Illustrierte Somtagqeiimlg"
'•» 293.
Erstes Blatt
Nulda, Freitag Len 22. Dezember 1911
38. Jahrgang
*5“**.®°” deutscher Seite durch di« französische
MtnnfcIMFatl 1.»-------e ■ _ r P . . , 1 __Y * 2^
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Man sieht hieran, welche Berechtigung die
darüber geredet wird.
Debatte.
Schließen wir die Aklen.
EmtS beginnen.
1880
1890
1900
1905
1908: 1910;
Ruinahme der Soj» N«b Feiertage. Mertel, jSKriicher vernorpreir »hne Nttnaeriohn und Vestellgelo in Fulda fs- wieaulwSrtrl.56 Nk.
Oerantw. Redaktrurr «art Schütter für-ie Anzeigen:
3 parzeller in Fulda.
267,786 1.317,797 2.395,650 3.543,500 4.253,500 4.996,033.
Deutsches Reich.
D Der Rcichßhanshalt 1912.
tauismus und Liberalismus bis zum nicht zweisel- Zuckerbäcker «F, hasten Siegendes letzteren geführt werden müssen. ®el,ntore?_ M
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treunöli^, aber sie betätigen doch Verträglich. ;eVA S» wögen in Eruinerungstränen und Zu.
TlfTI iTGttlllftf matfAM ____ r, _ .. ' _
«•Silttit tot et» fpotttgepetttzett«»d« bereit Sam, ;s pfg. SeNamendiepetitzeN«
Pfa-, bei wieder' Holungen wird entfpr
Rabatt gewährt.
LotatkonrLrnckund Verlag der Fuldaer r». «endruckerri i, Fulda
Fernsprecher Nr. 9
daß der Paragraph das Gepräge eines Gesetzes trägt."
* Das Duell im Wahlkampf. Wegen Aus ein- ander,etzungen in einer bündlerischm Versammlung SU W e,Lt1 ^at der »Nrederrh Voiksztg." der nationalliberale Generalsekretär Peters aus Köln
HsS$E£Äi&sl^=.-^sre soweit die dienstliche» und Betriebsderhällnisse dies irgend gestatt«.
Jetzt also rund saft 5 Milliarden Mark!
Gemacht rvueden vom:
Karkelkeeichstag
(gegen das Z-nlrum) 1887 bis 1890 832 Miss. Bloüireichstag
l^gen das Zmlrum) 1907 bis 1909 500 Mill. Zentrum 1895 bis 1900 284 Mill.
Alw: Sechs Jahre Zentrum nur 284 Mill. Marli Schulden
Sechs Jahre Gegner des Zentrums 1332 Mill. Mark Schulden!
Getilgt wurden auf Betreiben de? Zentrums durch frühere Gesetze bis 1899 142,9 MiU. Mark, durch die Reichsfinanzreform des Zenirums und der Aouscroativen in 13 Monaten 337 Mill. Mark.
*
# Tie SozialSemokratie für kirchen- feindliche Ausnahmegesetze.
I ®on bteser Rührfzene weder überrascht noch entsetzt ®etabe BEfniS, eine solche Demonstration zu veranstalten, ist em Anzeichen, daß durch dieses doch ein« Annäherung Frankreichs an Deutschland vollzogen wird, wie sie in den vier Jahrzehnten seit 1871 noch nicht vorgekommen. Die Verständigung betrifft nur eine Frage, aber eine äLiL*tl0L.und die Vertreter Frank- «kW setzen nicht bloß ihre Namen neben die der Vertreter Deutschlands auf eine Staatsurkunde 1°uvnn Franrre,ch tritt seinem.Erbfeinde« sogar ^Stücf semer Kolonien ab. Die Revanchepolitik mag ja ^r d-e Zukunst vorbehalten werden; was ^nkrelch setzt tut, ist eine vernünftige und fried« ttche Anerkennung der tatsächlichen Verhältnisse.
Führer Abg. Bafsermauu hat ' ein im Er. scheinen begriffenes „Handbuch iit Po ■;t" einen Aufsatz geschrieben, aus dem der , cmuov. C -"--er- fchon jetzt einige Sätze zu veröffentlichen » der La r? ist. Wir entnehmen dem Auszuge folgen^,, fc<i:
Die nationalliberale Partei steht im ewigen Kampfe gegen den ll lt r a m o n t a n ls m u s, dessen Weltanschauung dem Liberalismus wesensfremd und ,eindlich ist.
Wie in den romanischen Ländern, so wird auch s <v r?"7"’7"a '•••»•<*«•. ««* uu» unvrcmeio- in Deutschland, unbeschadet manches gemeinsamen „■ x », 00* ”ut eine Frage der Zeit. Die Re-
» » 0-7 < ote ueoerschus e von
। Lost und Telegraphie ewschließlich der Ausaleichunas. belräge um 20,2 Millionen Mark und die Hebet« 'Lüste der Reichseisenbahnen um 4,8 Millionen Mark böger veranschlagt. 2. Die Ausgaben des ordent. lichen Etats erhöhen sich, wenn man Post und Eisenbahnen einbe0reift, um 140,6 Millionen Mark unö ohne Berücksichtigung der beiden Betriebsver. Wallungen um 105,7 Millionen Mark. An der «pitze der Mehrausgaben stehe« diejenigen für das Heer, welche sich einschließlich der Rayonentschädi. gungen und der Ausgaben für straieauche Bahnen uuf 59 Millionen Mark (bei Abzug ber^ rbesserana im außerordenttrchen Etat auf 50 Millionen Akart ^°^^.o.b^?«^ußer°rdentliche Etat wird um
«icht der ganze Geseygebungsar'parat in Beweauna anS Tageslicht gezogen worden. Der Eni. S-sitzt werde» muß. Aber am Ende wu ue» die fPannun9 in den dentsch-sranzösiichen Beziehungen edlen Genossen gar nicht, von welcher Tragweite I ’ ‘------'—’’ "" ....... ’*
Bie,c8 .4>e,e§ roar,^ das sie machten. Sie rouilen £/"'*'< *” |.«..4~ .lu)cu «umuietueoaiien , x" ——*•» im# »er neue
t« Nicht ( Denn sie haben selbst eingestanden daß bet Ie$ten Tage vermochten diese Stimmung nicht ®lat von für 1911 vorwiegend in folgenden P« sehr wohl wuß en, was sie laten. i neu anzuregen. Wemastens in Deuticklono tiirhr I Punkten: 1 D.. -------- —
Dasi dm Sozialdemokratie eine echte Kul. turka mp serpattei ist, weiß jed-rmann, der sich etwas umgeseheir Hal in der roten Parteipreffe Er ober auch, daß diese Presse kallblütiq und ihne LÄieu b:c Tatsachen abfneitet, wenn es ft gerade past. Und wann wäre eine solche Rein- »asauug der Sozialdemokratie notwendiger als bei /iner Wahl, wo sie des Stimmenfangs wegen sich >on oct allerschonsten Seite präsentieren will' füiried vor wenigen Tagen die sozial dem o. kratlsche .Rheinuche Zeitung- <Rr. 283) mit Seit. .Luck: .Jeder At cfchütze d r Politik weiß, daß die söozia.tcmokratie geg>n jedes wie immer geartete sAusnahmegesetz kämpft.' Mag fern, daß Abc- ä tn bet Politik diese naive Meinung haben. Wer über das Abrfchützen«Stadium in seiner Kennt. NS der Sozialdemokratie hinaus ist, weiß, daß die Sozlaldemokrone, wo sie immer die Macht hat und Ncht g<aubt, ängstliche Rücksicht nehmen zu müssen, sbenso für kirchenfein bliche Ausnahme, »esetze rst wie der ärgste liberale Kultur, kä mp feclrug.
Es genügt, an das badische Schulgesetz zu Tu1.1*®1 bie basiiche Sozialdemokratie Großblock zutammen das kulturkämpfe- rische Ausnaomegesetz gegen die karho. Ilschcn Ordensleute gemacht, das diesen die Errichtung von Lehr« und Erzieiurngsanstalten erschweren und unmöglich machen will, uns diese von einem beionderen Gesetz abhängig macht, während jeder andere, der Erziehung-.' und Lehranstalten errichten will, ledrgiich an bte Erfüllung von ein 1 Mar gesetzlichen Vorschriften gebunden ist und also •
Zentrum, Block, Reichsschulde« und Finanzreform.
flnil^c Schulden des Reiches betrugen ( Millionen Mark):
roenn fie nur eine Realpolüik treiben, die den Be- , -----, ------- ------, dur,mssen der Gegenwart entspricht. UnS genügt
Klaoen der christlichen Gewerkschaftler über den I wenn bie Franzosen das Abkommen ra'ifizieren sozialdemokratiscden Terrorismus haben, wenn selbst Daß die Mehrhett m der Kammer so beträchtlich m freisinnigen Versammlungen in solchem Tone ™r' 'Ü eine angenehme Zugabe. Vor überschwena- Uber geredet mirh lichen Hoffnungen brauchen uns aber die alldeutschen
* Die Liberalen — Katholikenseiude. Der liberale ^wnswachter nicht zu warnen. In den letzten 1'”r sni" m-(‘------ '•** * ■- ' Zähren sind fa auch die vertrauensseligsten Kreise
ourch die Erfahrung hinreichend darüber belehrt worden, daß NaeÄaufen und Liebeswerben die Stimmung meiner fremden Ration nicht plötz. lick zum Umschlag bringen kann.
^?brheit in der Deputiertenkammen macht die Annahme des Abkommens im Senate vollends zweifellos. Tie Herren Senatoren habe lreilich eme großmächtige Kommission von Ministern r* ^|UI1® eingesetzt, aber das unvecmeid-
Zeitung
Mouakbellagt: „Fuldaer Seschichttblätter"
, S” Srnge einer verstärkten Rüstung schreibt elne Bettiner Nachrichtenstelle, es sei nicht anzuneh- men, daß sich die Relchsrcgierung über die Forderungen, die sie für Heer und Mattne für erforderlich vaUe — Forderungen, die bereits bi einer Halbamt. litten Auslassung anaekündtgt worden seien — eher aussprechen werde, als bis die Neuwahlen vorüber und der neue Reichstag' -usammengetreten sei. Erst dann werde sie sich über ihre Absichten und Pläne de» näheren verbretten. — Diese Meldung ist richtig, und zwar au» dem ganz einfachen Grunde, weil die Regierung üb:rhaupt noch keinen fertigen Plan ausgestellt hat. Im übrigen ist es noch gar nicht ep vtesen, daß überhaupt neue RüstungSfor- berungen kommen. Bon einer halbamtlichen An- kundigung solcher Forderungen ist uns nicht da» Ge-, rmgste bekannt.
ttz nl brandenburgischen Provmziallandtag sst am Mittwoch von dem Magistrat und der Stadt- Verordnetenversammlung zu Charlortenburg der Stadwerordnete Dr. Borchardt als erster sozial- vemokratischer Abgeordneter gewählt worden.
** Zur Ernennung des Dr. Sols zum S t a t s - setretardesReichskolonialamtes wird n«h gemeldet: Dr. Sols war bereits am Dienstag vom Kaiser zur Abendtafel in Potsdam aeladen worden, an der außer ihm nur noch der Reichs- kanzler und Direttor von Gwinner teiknahmen. Dr. Solf wurde während des Abends vom Kaiser wie von der Kaiserin tviederhott in liebenswürdiger Weife ausgezeichnet. Am Mittwoch war Dr. Soli zur Frühstückstafel gezogen, in deren Berlauf der Kaiser chn persönlich von der Ernenn unq zum Soatsse'-^ar in Kenntnis setzte und beglückwünschte. — Dr. Solf ist 1862 ht Berlin geboren, studierte Sprachwissenschaften auf dem orientalischen Seminar und ging nach kurzem Aufenthalt in Lou- don nach Kalkutta, wo er indische Sprachforschuna ttieb rmd 2 Jahre im deutschen Konsulat arbeitete. Darauf studiette Dr. Sols die Rechte und trat in die Kolonialabteiluug des Auswärtigen Amtes ein. IJOo, als Samoa an Deutschland gekommen war, wurde er zum Gouverneur ernannt. Sols ist bis- her der einzige Gouverneur von Samoa gewesen. Als solcher hatte er eine schwierige und umfang, reiche Verwaltungstätigkeit durchzuführen, die damit begann, daß er in Samoa bai Königtum ab« fasste und dafür eine Art Selbstverwaltung der Samoaner einfuhrte. Am 3. November hatte er beim Ausscheiden Lindequists bereits vorläufig die Geschäftsführung des Reichskolonialamts übernommen.
) ( Der Kaiserliche Prinz als Landrat. Der zum Landrat des Kreise« Frankenstein ernannte drinz Friedrich Wilhelm von Prsißen wurde Mittwoch durch den Regierungspräsidenten Freiherm von Tschammer aus Breslau in fein Amt etngeführt. Der Regierungspräsident betonte in seiner Rede, daß es in der Geschichte der Kaiserhauses das erstemal fti, daß ein Königlicher Prinz sich dem öffentlichei' Beamlendienste widmet. In der darauf folgenden Sitzung -och Kraistagps wuchs Prinz Fqiedrich gewählt^ ^Um ^seordneren des Provtnziallandtage-
0 Liberale Klagen tin sozialdemokratischen Terr,. riSmuS. In einet Versammlung der Fortschrittlichen Bolksparrei, die vor einigen Tagen in Franksurt a. M. stattsand, erklärte der Schlosser Sokolowsky ein Anhänger der FortschnttSpartei, solaendes:
Die Sozialdemokratie lege sich mächtig für da» ^??^tionSrecht in« Zeng, trete es aber selbst mit Füßen. (Der Redner wird fortwährend durch Zwischenrufe der Sozialdemokraten unterbrochen, und der Vorsitzende muß wiederholt einschreiten.) Der lwerale Arbeiter werde auf der Arbeitsstelle bedroht.
an gehe so wett, zu untersuchen, m welches > »mtnrnnuna oct totlä(filirh#n
ftme Meinung äußern, nicht aber bei der ^""'E»wusik wettet schwelgen, solange es ihnen paßt, Sozialdemokratie. wenn sie nur eine Realpolüik treiben, die den B->.
** Zum Gouv-rueur von Deulschostafrika soll, wie in gut unterrichteten Kreisen vermutet wird, Herroa Adolf Friedrich zu Mecklenburg in Aussicht genommen fein. Der jetzige Gouverneur Freiherr von Rechenberg soll beabsichtigen, nicht auf seinen bisherigen Posten zurückzukehren. — Wer an die «pitje des Gouvernements von Samoa treten wird, steht noch nicht fest. Dr. Gleim, der Gouver- neur von Kamerun, wird, wie bereits mitgeteüt, iu cen nächsten Tagen in Berlin erwartet.
. maneces fiemeiniamen V • ,uct <)««• xtte ine-
Arbeitsgebietes, der Kamps zwischen Ultramon» öikritng ^angt auf eine schnelle Erledigung vor den ------------... - .... ' Zuckerbäcker. Ferien zu Neujahr; doch scheinen db> ......."7/^ kme ausgedehnte Redefreiheit ,m Januar sichern zu wollen.
Obschon die parlamentarische Genehmigung des Verlages erfreulicherweise gesichert ist, werden wir bei aufmertsamer Prüfung der 1 ariser Verhandtun- ,n d"Ueberzeugung bestärkt, daß unsere Regierung m ^er Rachgiebigk it nicht zu weit ge- gangen ist. Sehr lehrreich ist in dieser Beziehung ---------------- „wlklul|UlHUl tputcs aus Aiojnuntcr iH<'bcn 6ie des Abg. Piou, der den Vorsitzenden der Vettammlung, Aimsgettchts. «I , »aftig vom ftanzösifchen Standpunkte die rat Vp r eng el aus Westt, g efo r b ert. Spreu' ‘ ------------------r
ßel habe die ForHerunü abgelehnt und der Staatsanwaltschaft Anzeige etstattet.
l r J , v» ctuutiianoen oqr i — *■***••*«#*.»<* victc öiimmunq nimi «i A ' . vvhvumiuv tu juiuenoen
pe sehr wohl wuß en, was sie taten. anzuregen. Wenigstens in Deutschland nicht. Einnahmen an Zöllen und Steuern
Da ist gleich der Genosse Geck, der bei der Be« ^an XroetfeUc nicht daran, daß die Iranzösifche Millionen Mark, die Ueberschüffe
i Kammer der Vereinbaruna uniimme« miirm»5 ®oft . .
Da- ist ja jetzt geschehen! D.e E.n7etLn der
* dttlin 21. 2^3. 1311. Der Kaiser hat dem Fürsten zu Schaumburg-Lippe den Schwarzen Adler- SÄ b™(k6en- r ®tne umfassende Fürsorge
11 c i seitens -»es Kultus-
Ministeriums durch den befamüm Ettaß vom 18. %5llirat b-, eingeleitet worden. Im Sinne dieses Ettafses nimmt das Ministerium mti den Aus schüft [<n der Veretne für Jugendpflege jetzt allenthalben rie Ufuhgeordnctcn Behörden Fühlung und laßt sich auch kommissattsch bei den Verhandlunaen vertreten,
-i- Die Eröffnung bei Preutzischen Landtags wird am 15. Januar mittags 12 Uhr, im Berliner Schlosse erfolgen, nachdem in hergebrachter Weise tm Tom und in der HedwigSkirche Gottesdienste vorangegangen find. Die ersten geschäftlichen Sitzungen des Landtags werden im Anschluß hieran am Nachmittag stattfinden. Das Abgeordnetenhaus wird in feiner ersten Sitzung den Etat und die neuen Slenergefetze entgegennehmen. Außer diesen beiden Gegenständen werden dem Landtag ** **1 Öffnung noch bei Wassergesetz und ba« Fisch et et 8 esetz votgelegt werden. Am 16. Januar bflrfte die Wahl beS neuen Ptäfidimn«
ÄeEiLS^S?
wahrscheinlich -j» znm 00. Januar vertagen und
grötzeren Hälfte durch Uebersührung der Ausgaben -......’-----v“‘- i " - •*»**'* i,u# v**iuu-o, uuD viqc isegner oe» i [«_ Pana R>e^em die Abbürdnng
Und tu der ,Franksurte.r Zeitung' (Nr 119 ^^trages soweit sie keine Nationalistm und Mo. L ' LyÄ’1’1 Die Anleihe verringert sich i 1. Mai): ° 0 l narchiisten find, nahezu ausschließlich 'die Verkreter 63,7 Millionen Mark.
euthM^als^r'm^ Sch?ng°vom°13' I fif^e H b^'fk'abtt doch bet^m
Mai gelassen daS Wort sprach: er trag? oar fetne 1 die Abstimmung habe keineswegs die Be- Bedenk n, etwa folgender Bestuiimung zuzuflimmen- I ^Umg, daß bmntt die Ve^an^enhttt vergessen wer. Den Kirchen und kirchlichen Stiftunaen af11 Während bei stürmischm Beifalls der ist eS verboten. Schulen zu gründen 1 Stnmntt stürzte bet Kolonjaftuinister Lebrun, der Na also l Daß das aber echt lo^ialdemokrattsch I Lothringer ist, schluchzend und mit
gehandelt ift, zeigt ja das Liebknechr'jche Schalpr^ I ^r^cn ^cn kenl Saale. Er scheint
gtarnm: „Dee Schule mÜssegeaendieKirchee" f®1®« LanLsmanneS eine Anzwetf.
uub bet @4jnlmeifiet gegen bie Pfaffen t81® srtn^^vauche-PLtrivftAmu« gefunden mobil gemacht werden.- ?r«nen 6e#; - — ' - ----- -
____ boten
-öeceTiten ßegen den Vertrag zusammenfaßte und an bei! Mininer mehr frisische Fragen stellte, als er beanhoorien mochte. Hätten wir den Franzosen noch hAu .Opfer zugemutet, so wäre aller Wahrschein. nlE *• <n u. . .west nau) die Stimmung im Lande und im Var-
«r Die Beendignvg der Marokko-- in eine feinafelige Verneinung umzeschlaaen
* ' ' * konnte aber nicht im Ziele der deutschen Politik
l egen. Mir mußten entweder auf jede Verhandlung Was über Marokko oerzichten oder unsere Aniprüche auf das Maß de;
i in im x-« an....... ___ 1 p
ratung des Gesetzes au- fubrte:
Fraktionskollegen niemals ein i ™, . 7"" *- »-»* «.mseioeuen oer
°L,B m meu,eit Augen ote Fassung Abstimmung stellten sich etwas anders bar, als sie cfl §hpVt °^r w.r er m feiner alten Bejifferung gestern an dieser Stelle nach den bis dahin vor- gesetzlichen Benimmung trägt. Darüber waren w-r nie m„r?J e.» ߀ftr}ßen «Letzten Nachrichten" km Zwenet, d .tz da-t Gelltz dau.a-Nts es "m°ch! ^5' nn^1'?°6 °u fallend große worden m, exzepiwnelle Tendenz zur Geltung brachte?' V Deputtetten — 14t — sich b?r
Und wenn sie es nicht gewußt bätlen batten I s e n 1 H en J^at. Ditte Leute, die
sie es erfahren tönuen aus der liberalen Vresie rtn ^ret -Meinung nicht finden konnten, retru-
Da konnten sie in der Kölnischen Zettuna' (3*Ma' fast allen Parteien. Bei den meiftai
1910) kfen: u 1 ' I meser ,®rü£febetfltr' war wohl der Gedanke entscheft
rationen ” Änoch auch durch I
82 5 lUiiGtonctt t f
stimmung aus der ki:iltitfamp“ eü f ammf ünb |CS sür eine deutschfreundliche Zu. MiMonen Mark entlastet, damsis den Wideripruch entschieden liberaler I^vstSpoltttk sich veranttvottlich machen Wall- n-*™*ÄL-
Ma-nner herausgesorderl Hai.» ten. DaS ergibt sich baraufl, daß diese Gegner des
vom 1. Mai): . ___ M t
fieIile u' der Schulkomuiisswn den iē' Deutschland benachbarten Deports- Antrag aus Streichung dieses Paragraphen als einer mCTI^ .T , , ,
.luSsiabincbefttmmung kullu kämpferischen Charakters I .den eingehenderen Meldungen ergibt sich
U6n ^usch schien nicht abgeneigt, £.ut^' daß zum Schluß der Verhandlungen an der ÄiaJ!”5n <U .^'sprech-». Mit der Streichung Narbe von 1870 wieder recht heftig gekratzt worden Oidenskorporationeu usw. Lehrfreiheit ist. Eine echt französische Rührs»ene muroe
scheinen «nbJr-eÄ ab« tä™ L Äe.T btt ««treter deS Ost-
" " ---- ine5 «usnabme.' te ^fooffen Tönen die Erklärung
I ab, daß sie zwar für das Abkommen stimmen wür»
Die eigentliche Absicht der edlen Genossen bat “U^,,bu ARretung fron-
r bet badische Barteibäumlina sEchm Gebietes an Deutschland für das franzö-
uud ber Schulmeister gegen bie Pfaffen t 8 ,ttn gefunden zu ha-
mobil gemacht werden.- be«,- angeblich soll er sofort feine Demission onoo.
--— n ®r P*® stEruhigcu, al» seine
Wicht zu wählen hingewitten uä betmtt wi^ 1 x><m u*1«m
lebem Beamten und Arbeiter in»6et»*b*r» m,x' I schleunigst auSgedentet, ton bie Sache so
««ht. -4 tnltavIHn «11 <Fw.ofroffli,«
und Kongo gesagt werden konnte, ist in den Monaten Erreichbaren beschränken, »eit dem Erscheinen des „Panther" vor Agadir -----
(1. Qult) bis zum Abschluß des deutsch-französiichen Abkommens (4. November) zum Ueberdruß ft ge. fagt worden. Was irgendwie gut Kritik oder zur Befürwortung des Abkommens selbst beizutragen, m .
war, ist in den Wochen feit der Beendigung bet Ls Die Vcrösfenttich--ngen aus dem Etat sind am diplomatischeu Verhandlungen mit nicht geringerem Donnerstag mit bet Darstellung wichtigerer Einzel, y--- Tag-sluht gezogen n-viueiu Der Eni- Etats der Schutzgebiete beendet,
spannung m den beutsch.franzSii,chen Beziehungen ^"»Mitteilungen schickt die »Rordd. Allg. »taut unverkennbar eine Marokto-Müdigkeit auf dem Tom ^rgleichung des neuen Etats mit dem für Fuß gefolgt. Die sranzSsifchen Kammerdedatten ! vorQ“s- Danach unterscheidet sich der neue
wir *^?-^bewaffmm, der Gendarmerie. Durch eine Allechöchste Kabinettsorder ist eine neue Waffe für >en Dienstgebrauch der Gendarmette, eine Selbst. n,te*’..t%e Drehse (Kaliber 9 Mm., Modell 1911) eingefuhtt worden. Die Pistole zeichnet sich gunz besonders durch einfache Konstruktton, leichte vcmhhabung und hervorragende Schubleistungen ou8« Die bisherige Waffe der Gendarmette, der Armeerevolver, genügt den Anforderunge« nicht mehr.
** $«8 das Motnproprio über den Gerichtsstand der Geistlichen doch in Deutschland Gültigkeit habe, wollen liberale Blätter aus folgendem Falle herleiten: Vor dem Kölner Schöffengericht wurde «ine Klage deS Kirchenvorstandes der Pfarrei von A. Severin, Pfarrers Woliersbeim, gegen einen Pfarrangehörigen verhandelt. Sogittch nach Er. osftiung d.r Verhandlung erklärte der Anwalt deS BeNagten, er habe für seinen Klienten unter Umständen gegen den Pastor die Widerklage zu erheben und um ftch nicht damit selbst der Gefahr der Ex- kommunikation anssetzen zu müssen, unter Boilegung be« Sachverhalts an bie Erzbischöfliche Behörde gewandt, bie daraus den Pastor Wollersheim zur Zurücknahme der Klage veranlaßt habe. Der klägettsehe Anwalt zog, indem er da« Vorgetragene bestätigte, tatsächlich die Klage für den Pastor zunick. — Daran knüpfen liberale Blätter die Be. merfting: Man steht, der neue Erlaß gilt also doch! Großartig: ein Katholik darf also keinen Verglttch mehr annehmen, er darf nicht mehr eine Mittels« petfon all Echiedsttrdter anrufen: die Prozesse inuljten unter allen Umständen geführt werden! Ww meinen, el ist eine Wohltat für das ganze öolf, wenn weniger Prozesse geführt werden und ®en” £,e Kirche dazu beiträgt, verdient sie stch den Dank des Volke! und aller, die el mit dem Volke gut meinen. Wieso aber die Gülttgkeit des Motu- proprio für Deutschland durch den Fall bewieset ein soll, ist uns nicht klar. Bewiesen ist nur, das bet Anwalt bei Beklagten die tn Laien kreisen »u> nächst verbreitete irrige Ansicht über dal Mot» propno stch zunutze gemacht bat, um durch daS An« ™Jtn ^bischöflichen Behöiche die Klage deS Pfarrers wftkmigSlo« ju machen.
kb fframunelt Pantätsstattstik. «ei bet letzien Stadtverordnetenwahl iu Trier hat ein liberaler eteMwroibnetet — vom 1. Januar 1912 au ist m nicht mehr — dem Zentrum bett
lÄUtHuttf gemacht, daß N dort, wo « die Macht