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* AuS Thüringen, 31. Ian. 1911. In einer Sitzung des Verbandes Thüringer Handwerkskammern zu Naumburg ist beschlossen worden, den einzelnen Kammern zu empfehlen, die Mindestlehrzeit für Sck losserlehrlinge von 3 auf 3'/r Jahre zu erhöhen. Der Verbandstag legt Wert darauf, daß d'e Erhöhung in allen Thüringischen Staaten zur Einführung gelangt, damit eine Abwanderung aus dem einen Bezirk m Len anderen vermieden wird.
Kerzemveibe, Prozession unb Pfarramt, l/»10 Uhr Kerzen« weih«, Prozession und Kaihedralamt, 12 Uhr ht. Messe, *12 Uhr Andacht und Auflegen der Reuen, 4 Uhr Abendandacht und Auslegen der Kerzen, 7 Uhr Predigt und Andacht mit Segen ht der MarienkapeUe. — Stadtpfarrkirche. 1,6 Uhr hl. Messe und Predigt, V«7 und 7 Uhr hl. Messen, 8 Uhr Amt und Predigt, ‘nlO Uhr Weihe der Kerzen, Amt und Predigt, 3 Uhr Anoacht. Nach der Andacht Auslegen der Blasiusler,en. — Pfarrkirche zum heilige« Geiste. *l«7 Uhr Austeilung bet hl. Kommun ton, 7 Uht Frühmesse, 8 Uhr Amt und Predigt, 5 Uhr Andacht mit Segen — Sodalität ’/tlO Uhr. — Dienftmädchen-Koegregation. Nachmittags 3 Uhr Predigt unb Andacht. — Frauenberg Heil. Meffen von 5 bis 7 Uhr. 8 Uhr Roien- kranzmesse, “19 Uhr Wethe der Kerzen und Siebter- Prozession, daraus Levitenamt. Nachm. 2 Uhr Predigt, Andacht und Umgang jüt die Matianische Bruderschaft. Nach derselben wird der Blafiu-segen erteilt.
Freitag, 3.Februar. Stabtpsarrkirche. (Patro» ein in m. Fest des hl. Blasius.! 7.6, 1 «7 und 7 Uhr hl. Meffen, 8 Uhr hi. Messe und Predigt, danach werden den Kindern die Kerzen ausgelegt, 7,10 Uhr Festpredigt und Hochamt, 3 Uhr Andacht. Nach jedem Gottesdienst Auflegen der Kerzen. — Frauenberg. (Herz- Jesu - Freitag.) Aussetzung des «üerheiligsten von 5 Uhr morgens bis 5 Uhr Abends zur Anbetung des göttl. Herzens Jesu. Um 8 Uhr hl. Messe, 9 Uhr Veottenamt. Nachm. 2 Uhr f et erb Vesper, 4 Uhr Schlußandacht mit Umgang.
Gottesdlenstordnmtg in Nasse!.
Donnerstag, 2. Februar (Maria Lichtmeß^.
Kassel-Alt. a. Pfarrkirche zur hl. Elisabeth Friedrichstrabe 16): Wie am Sonntag.
b. Pfarrkirche ur hl. Familie (Kölnische Straße 53, nahe beim Hanptbahnhos): Wie an Sonntagen; vor deut Hochamt Weihe der Kerzen. Nachm. 4 Uhr Marianpche Jungsrauen-Kongtegation mit Ausnahme neuer Mitglieder.
Kassel-Wehlheiden. Pfarrkirche St. Marien .Rosenkranzkirche am Reumarkt): Wte am Sonntag.
Kaff.l-Rotheuditmold. Josephskirche (Vell- marsche Straße 32); Wie am Sonntag.
Kaffel-Betienhause«. 6*/« Uhr Frühmesse, 9 Uhr Kerzenwelhe, Hochamt und Predigt, nachm. 2 Uhr Rosenkranz-Andacht, daraus Erteilung des Blastus- segens.
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vermischtes
* Eine Elternsprechstunde Hai die Stadt Halle a. S eingerichtet. Die Eltern der die Schule verlassenden Kinder erhalten da kostenlos Auskunft über die wichtigsten Berufsarlcn, über die notwendige Vorbildung unb sonstigen Bedingungen, über die Aussichten in bat einzelnen Berufsarten und sonstige für die Berufswahl in Betracht kommenden Fragen. In Verbindung damit erteilen der Stadtarzt und der städtische Schularzt Ratschläge, ob die Gesnndheits- verhältniffe der Schulentlassenen dem gewählten Beruf angepaßt sind. Bon dieser praktischen Einrichtung Wird immer mehr Gebrauch gemacht.
* Ein Hjähriger Mörder. In Ar hu ns in Rord-Jütlonb wurde gestern ein 14jähriger Knabe namens Robert Maritzel unter dem Verdachte verhaftet, den vor mehreren Tagen in Sarbh verübten, bisher unaufgeklärten Raubmord an einer alten Frau begangen zu haben. Der Knabe legte ein offenes Geständnis ab.
* Spät gesühnte Unterschlagung. Ein setzt 67 jähriger früherer Postbeamter unterschlug im Jahre 1874 bet dem Postamt in Saarbrücken eine Summen von 60000 Mk Er floh damit ins Ausland, kehrte bann aber wieder zurück und lebte unter falschem Ramm in München, Dresden und in der Schweiz. Als er das veruntreute Geld aufgebraucht hatte, führte er mehrere Jahre hindurch ein elendes Leben, bis er sich vor kurzem in der Schweiz den
Sottezdienstordmmg in Fulda.
Donnerstag, 2. Februar. (Mariä Licht- meß) Dom. 6 uno 7 Uhr hl. Meffen, 8 Uhr
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* Vacha, 31. Jan. 1911. Die Wände r-B i l- derausstellung, die vor etwa drei Wochen zuerst in Dermbach gezeigt wurde und dann von bort die Reise in die verschiedenen Orte beS 4. Verwaltungsbezirks antrat, ist jetzt auch in unserer Stadt eingetroffen. Der Gewerbeverein hat sich ihrer angenommen und wich sie Im Saale des neuen Rathauses unterbrinzen. Die Eröffnung der reichhalttgen Ausstellung kann erst am Donnerstag, abends 8 Uhr, erfolgen. An dem Eröffnungsabend werden zwei Vor- ttäge geholten werben. Die Ausstellung kann hier an vier Tagen von jedermann vollständig unentgeltlich ht Augenschein genommen werden.
♦ Kaltennordheim, 30. Jan. 1911. Gestern kam der Schüler Arno Grob beim Schlittschuhlau sen so unglücklich zu Fall, daß er den rechten Arm brach.
* Kaltenwestheim, 30. Jan. 1911. Bei der Wahl eines Ortsschulaufsehers wurde Binger- meister Stöpsel wiedergewählt.
* Merkers, 30 Jan. 1911. In dem bei dem hiesigen Orte stehenden Bohrturm der Gewerkschaft Kaiseroda luutbe bei einer Tiefe von 325 Meter das Salz angebohrt.
* Tiefenort, 31. Jan. 1911. Gestern nachmittag
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1 litt., «ei- nicen ein. Uhr 1.50 u. f. w.
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* Marbach b. Marburg, 31. Ian. 1911. Ter hier gebürtige, jetzt 20jä irtge Andreas Günther, war vor zwei Jahren aus einer A wa ng sansta l t bet Darmstadt entflohen. Er hatte sich nach Ft ank- reich gewandt, wo er in Brie Arbeit wud. Das Heimweh lieb ihm jedoch feine Ruhe, und vor kurzem schrieb er e nett Bries an bett Landeshauptmann von Riedesel zu Eisenach, in dem er versprach, wieder zu kommen, wenn er in die Erziehungsanstalt in Rengshausen gebracht werden würde. Dies wurde ihm zugesichert, und er kehrte tatsächlich nach Deutschland zurück, besuchte erst seine Eltern und stellte sich bann hier. Hierauf wurde er rach Rengshausen eingeliefert.
o Stausebach, 30. I it 1911. Gestern beging der hiesige Gesangverein .(Ssnllantia' den Geburtstag des Kaisers im icstlich geschmückten Saale des Gastwirts Pfeffer. Zuerst wurde von dem Verein unter Leitung seines i übrigen Dirigenten Herrn Lehrer Schick ein vierst'mmiaes Lied vorze- tragen. Darauf hielt der Herr Kaplan eine kernige Ansprache, die in ein Kaiserhoch ausklang. Alsdann kam der Humor in mehreren Theaterstücken zur Geltung. Die Rollen waren gut verteilt, und so ernteten die Darsteller reichen Beifall.
(?) Amönebnrz, 80. Ian. 1911. Heute fand hier die Öffnung der auf ein Aufgebot ro:t 400 Fest- metern Eichen-Werk- und Nutzholz ringe- laufcnen Offerten statt. Das Höchstgebot lautete auf 30,10 Mk. für den Zestmtte'r. Tie Stadt erzielt damit also eine Einnahme von etwa 12010 M'.
traf bet neue Bürg ermeister Beckmann aus ein. Die Einfühnmg erfolgt am
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* Dermbach, 31. Jan. 1911. Nachdem nochmals ne Ausschreibung der Arbeiten für den hiesigen chulneubau erfolgt war, fand gestem abend Vergebung der Arbeiten statt. Es wurden dabet Bachaer unb fünf Dermbacher Firmen berück-
Au§ dem Nachbargebiete.
• Burkhards, 31. Ian. 1911. Groß r Rn- fug wird noch bet den Gemeinde - Wahlen L Oberheffen geirrten. So wurden b i unserer erften Bürgermeister-Wa l 3800 * für Esten und Getränke ausgegeben. Der Kietsausschuß Schotten verwarf die Wahl des Landwirtes Schäter, da vor der Wohl grosie Trinkgelage flattgefunben ballen. Von den Wä lern Schälers fpe beten mehrte namhafte Summen für Getränte, darunter tiud) ein Straßen Wörter 40 ■#, ein Tagelöhner 20 Jfe. Landwirt Schäler ist jetzt abemialS ge« roäblt worden. Die Gegner haben auch schon wieder reklamiert.
* Melsungen, 29. Jan. 1911. In der ersten dies- iährigen Versammlung des Land wirtschaft! i- jhen KretsvereinS im „Hessischen Hof" gab der Vorsitzende, Direktor Schmidt-Brettenau, einen Jahresüberblick. Die Zahl der Mitglieder war 265 Rm Jahresschlüsse. Di: Jahresrechnung verzeichnet eine Einnahme von 4910,45 Mk. und eine Ausgabe bon 762,20 Mk. Im Verlaufe der Verhandlungen wurde empfohlen, die Kasseler landwittschastliche Ausstellung hauptsächlich mit Pferden zu beschicken, da Klauenvieh bekanntlich wegen Seuchengefahr ausgeschlossen sei. Die Vorstcmdswahl ergab keine Aende- tungen. Zum Schlüsse sprach Herr Landrat von Aschoff über die beabsichtigte Prämiierung von Düngerstätten. Danach dürfen Prämien bis zur Hälfte der Anlagekosten gegeben werden, doch darf der Bettag von 100 Mark nicht überschritten werden.
* Göttingen, 31. Jan. 19il. Die hiesige AbwässerungS-Reinigungs-An läge, die als erste in Preussen löt die Klärung der Kana- lisationsabgänge eingerichtet worden ut, wurde von den Kommiflaren der Regierung besichtigt. Die Herren waren von den Funktionen und dem Erfolg des Apparates beitieoigt.
♦ Klein-Winternlieim, 30. Ian. 1911. Ein Autolenker verlor die Herrschatt über die Sieuerung und fuhr mit großer Wucht gegen das Brückengeländer der Bahnüberführung. Er lelbft erlitt nur unbedeutende Verletzungen, dagegen wurde der Fahrgast durch die Fensterscheibe des Auiomobtts gcchleudert und ihm das Gesicht hircbibat zerschnitten. Die Automobildroschke ging vollständig in Trümmer.
* Homberg, 31. Ian. 1911. In der ersten Hälfte des Monats Apnl soll biet eine Ausstellung von Lebrlings -Arbeiten der Lehrlinge ans Stadt uno Kreis Homberg abgehalten werden.
* Wiesbaden, 31. Jan. 1911. Heute in der Frühe wurde auf der Rheinstraße der 24 Jahre alte Sohn des Besitzers des Taunushotels, Wilhelm Dörner, mit schweren Stichverletzungen an Arm und Brust aufgcfunden. Der Schwerverletzte wurde ins städtische Krankenhaus überführt. Von den Tätern fehlt bis jetzt jede Spur.
* Nassau, 31. Jan. 1911. Bei dem Kaisers- geburtstagsessen kam es hier infolge des Verhaltens eines Mitgliedes der Beamtenschaft zu -tinem unliebsamen Z w l s ch e n f a ll, auf Grund dessen die dem Gewcrbestand angehörenden Festteilneh- mer sich erhoben und während der Tafel sofort den Saal verließen.
* Kitzingen, 30. Jan. 1911. Zwei Kitzinger Herren, Ingenieur Schwerdtfeger und Weichsel, ist es gelungen, auf dem Gebiete der Luftfahrzeuge eine Erfindung zu machen, die nicht unwesentlich dazu beitragen bürste, die Zahl der Unglücksfälle mit Flugmaschinen ganz bedeutend zu verringern. Das Luftfahrzeug nicht in seinen Einzelheiten zu verändern, war dabei ins Auge gefaßt, sondern das ganze Fahrzeug in einem einzigen Moment bei eintreten- tier Gefahr in einen Riesen-Fallschirm zu verwandeln. Der Fallschirm ruht zusammmgelegt kaum merkbar an den Seiten des Fahrzeuges und wird from Führer durch Bewegung eines kleinen Hebels tzwangläufig zu einer beträchtlichen Länge unb Breite don 15 bis 20 Metern ober je nach Bedarf mehr tzusgebreitet. In den Hauptstaaten ist die Erfm- jdrttrg bereits teils patentiert, teils zum Patent cmge- jnelbet.
♦ Würzburg, 30. Jan. 1911. Am 6. März 1909 wurde auf der Steinburg der 14jährtge Buchbinderssohn Richard Steigner von einem Mitschüler, der mit jtiner Flobertpistole hantierte, durch einen Schuß in den Unterleib verletzt. Gestern erlag der Junge nach fast zweijährigem Leiden feinen -Verletzungen.
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Behörden selbst stellte. Die Verjährung feinet Straftat war durch das alle 4 Jahre gegen ihn eröffnete Gerichtsverfahren unterbrochen worden. In diesen Tagen hatte sich der Deftaudant vor dem Schwurgericht in Saarbrücken zu verantworten. Er war in vollem Umfange geständig. Mit Rücksicht auf seine sonstige Unbescholtenheit und auf die Länge der verstrichenen Zeit erkannte das Gericht aus die verhältnismäßig milde Strafe von nur einem Jahre Gefängnis.
♦ Rach dem Genuß von Reis starb in GlauS- nitz (Sck)lesien) der ztvanzigjährige Arbeiter Taeub- ner. Der Stiefvater und hier Stiefbruder des Verstorbenen sind an Vergiftungserschetnun- gen schwer erkrankt. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet.
♦ Internationale Kommission zur Bekämpfung der Choleragefahr. Dir russische Regierung hat laut „Tägl. Rundsch/ alle anderen Regierungen ersucht, Fachmänner auf dem Gebiete der Serumtherapie und Bakteriologie nach Asten zu entsenden. Es ist noch nicht entschieden, ob die österreichische Regiemng Acrzte absenden wird. Auch die deutsche Regierung stellt noch Erwägungen an und ebenso die ftanzösische. Rußland scheint an die Blldung einer internationalen Kommission zu denken, wie eine solche schon einmal von einer ärztlichen Autorität zur Bekämpfung der Cholercwefahr vorgeschlagen wurde.
* Wegen Beleidigung einer Telephonistin batte sich in München der Rechtsannmlt Emil Rotschild vor dem Schöffengericht zu verantworten. Er hatte eines Tages von einem Cafö aus einen Mandanten angerufen und mußte längere Zeit auf die Herstellung der Verbindrmg warten. Als er nun noch, nachdem er erst einige Augenblicke aesprochen, sofort wieder getrennt wurde, ließ er sich verleiten, das Kgl. bahe- rische Televhonami einen a u ft a 11" zu benennen. Vor Gericht schilderte er in beweglicher Weise die Telephonzustände der Münchener Residenz. Er habe- damals erst nach achtmaligem Sauten Anschluß an das Amt erhalten; auf seine Vorhaltungen sei daZ Telephsnttäulein noch schnippisch geworden, und so habe er sich zu dem infriminierten Ausruf verleiten lassen. Der Angeklagte führte noch an, daß er, als fein Zusammenstoß mit der Telephonistin bekannt aeworden sei, ungefähr 1400 Zuschriften aus dem Publikum erhalten habe, die ähnliche Vorfälle bestätigten. Außerdem habe er vier Zeugen mitgebracht. die bekunden würden, daß das Publikum von den Telephonfräuleins schikaniert werde. Das Gericht lehnte aber die Vernehmung der Zeugen ab. Es sei bekannt, daß Unregelmäßigkeiten in der Tele- phonbedienung vorkämen; sie hätten ihren Gnmd in der Unaufmerksamkeit des Personals, teilweise sei aber auch das Publikum daran schuld. Der Angeklagte bat nun, ihn nicht freizusprechen, da er dann keine Gelegenheit, habe, in der Berufungsinstanz die Mangel des Telepbonwesens aufzudecken. Das Gericht kam diesem Wunsche auch nach und berhängte gegen den Angeklagten eine Geldstrafe von 30 Mark.
♦ Der Kampf um den Maßkrug in München nimmt seinen Fortgang. Nach der Verurteilung der Schenlkellner des Mattbäserbräns hat die Staatsanwaltschaft jetzt gegen acht weitere Pächter von Bierpalästen das Strafverfahren ein geleitet. In nächster Zeit wird der Pächter des großen Löwenbräukellers nebst feinen Schenkkellnern wegen betrügerischen Ein- schenkens auf der Anklagebank sich zu verantworten haben. — Die sieben verurteilten Schenlkellner her Matihciserbräubierhallcn haben übrigens gegen ihre Verurteilung Revision beim Reichsgericht eingelegt.
* Ein achtfacher Mörder. Der Bandit Moloni Hot in der Gegend von Sassari (Italien) soeben seinen achten Mord an dem reichen Großgrundbesitzer Cosino Szarpa begangen. Die Behörde hat Militär zur Einsaugung des Verbrechers heranqezogcn. Ein Preis von 25 000 Lire ist auf die Ergreifung Molonis ausgesetzt.
* Zusammenstoss zweier Zuge. Auf dem Bahnhof Nara der Cisenbahn Moskau—Lgow stieß ein Personen)ng mit einem Güterzuge zusammen. Drei Schaffner wurden verwundet.
* Ter Bultauausbrnch auf den Philippinen. Nach weiteren Meloungen aus Manila über den Ausbruch Taattulkaiis sind fünf kleine Dörfer zerstört. In der Fluttvelle sind mindestens 306 Menschen u m g e k o m m e n. Viele sind bei den Feuersbrünsten verbrannt, die durch die geschmolzenen Lavamassen entstanden. Die Städte leiden in einem Umkreise von zwanzig Meilen unter dem Regen von Schlamm und Steinen, der durch den vulkanischen Ausbruch hervor gerufen wurde. Die Eingeborenen verließen die Dörfer und sind in die Berge geflohen.
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Mir klingen dik Gchkn «sch im W ♦ und der Ball ist wundervoll geroefen. Aber ich ©fürchte, ich war zu erhitzt, als wir gingen, und morgen werde rch erkältet fein. Anna toll mir morgen in aller Frühe gleich eine Schachtel ♦ Sodener Mmeral-Paitillen Holen — aber sie ------ soll nur Fays ächte bringen und keine ähnlich atata klingenden Nachahmungen. Die lasten einen AWA Kai'arrH gar nicht erst auskommen unv ich denke, Uiwiy sie werden mich auch jetzt nicht im Stich lassen.
Die Schachtel kostet nur 85 Pfg.