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ßen. Damit sollte man die Sache endlich erledigt fern lasten.

• Drohende Wiederkehr des Lütticher Berqarbeiter- AusstaudeS. Ein neuer Zwist ist in dem Bezirk von Lüttich auSgedrocden, der die Lage ganz außerordent­lich verschämt. Mittwoch nachmittag erschienen 6000 streikende Bergleute aus der Umgehend Lüttichs vor dem Volkshause in Lüttich und erklärten, daß sie die Abstimmung der Delegierten, die die Wiederaufnahme der Arbeit bestimmt haben, nicht anerkennen können. Die Delegierten hätten sich von den Grubenbesitzern übers Ohr hauen lasten, beim sie hätten sich zum Teil mit mündlichen Versprechungen absveisen lasten, und vor allen Dingen nicht das getan, was man nachdrück­lich von ihnen verlangt hätte: Die Zurücknahme der Arbeitsordnung, die die Grubenbesitzer auf Gmnd des neuen Gesetzes über den neuneinhalb Stunvenlag erlassen haben. Es kam infolge dieses neuen Stand­punktes der Grubenarbeiter im Volkshause zu Lüttich

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* Eine gefährliche Einbrecherbande, die aus vier Köpfen bestehend eine ganze Reihe von Einbrnchs- diebstählen in Essen begangen hat und die in verwegenster Weise mit der Waffe in der Hand vorginp, ist von der Polizei verhaftet worden.

* Für rin Gramm Radium, das Sir Ernest Caffel für das englische Krebsheilinstitut gekauft hat, hat er bei der österreichischen Regierung 360 000 Kronen bezahlt, worauf ihm 10 Prozent Nachlaß

Amt Geisa und Umgebung.

♦ Geisa, 19. Ian. 1911. Dem Vernehmen nach wird demnächst ein lebhafter Wechsel auf den Posten von verschiedenen höheren Verwaltungs­beamten des Großherzogtums vor sich gehen. Dabei soll der Direktor des vierten Berwaltungs- bezirks, Herr Weimar, zum Direktor des Apoldaer Bezirks auserieben fein.

» Vacha, 18. Ian. 1911. Wie mitgetetlt wird, sind seit einigen Tagen von Meiningen nach Roßdorf die Vorarbeiten zum Bahnbau im Gange. Damit wäre also ein bedeutender Schritt zur Ver­wirklichung des Etsenbahnprofektes Wernshau- e n-W e n i g e n t a f t, bei den, bekannttich der Bahn- ,au der Gewerkschaft Heiligeninühle eine große Rolle zielt, getan. , ,

♦ Vacha, 18. Ian. 1911 . Ein kleines Kind stürzte gestern in eine Düngergrube. Glücklicherweise wurden die Hilferufe des Kleinen sofort gehört, sodaß er, wenn auch unter schwierigen Umständen, aus sei­ner gefahrvollen Lage befreit werden konnte. — Ter Voranschlag der Stadtkasse westt gegen das Vor- iahr eine Erhöhung von 27 400 Mark auf, die in der Verzinsung und Tilgung der rund 250 000 Mark be­tragenden Anleihen für den Ankauf des ehemals land­gräflichen Gutes in Philippstal begründet ist. Eine Belastung der Stadtfinanzen erfolgt durch die Er­höhung nicht, da die wieder eingehenden Zinsen von den Grundstücksverkäufen und die Pachtgelder die An­leiheunkosten voll decken. Für Kanal- und Wegebauten sicht der Etat einen Betrag von 11900 Mark vor. Eine Erhöhung der bisherigen Gemeindesteuer-Umlage (3 Pfg. pro Mack Steuerkapital) erfolgt nicht

* Buttlar, 19. Ian. 1911. Von maßgebender Seite wird berichtet, daß sich die Verhandlungen zwischen der Gewer schäft Buttlar zu Buttlar und dem Großherzogl'ch Sächsischen Staatsfiskus wegen Beteiligung des letzteren an der Gewerkjchasl zerschlagen haben.

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gewährt wurde. In der nächsten Woche soll das erste halbe Gramm nach London abgeliesert werden.

* Mit herrenlosem Geld muß sich der Magistrat von Lüdenscheid herumplagen. Vor Jahren wurde dort eine Jugenwparkasfe eingerichtet, aber vor einiger Zeit w eder aufgelöst. Trotz mehrfacher Aufforderung haben bisher nicht weniger als 104 berechtigte Personen ihr Guthaben nicht abgehoben, was um so wunderbarer ist, als sich unter den Guthaben Beträge bis zu 197 und 260 Mk. befinden. Der Magistrat erlätft deshalb nochmals eine öffent­liche Aufforderung nr Abhebung.

* Der Konfektionär, die bekannte Fachzeitschrift der Konfektiolls- und Textilindustrie feiert am 20. Januar das Jubiläum ihres 25iährigen Bestehens. Die Zeitung hat sich zu einem der bedeutendsten Fach­organe des In- und des Auslandes entwickelt, dessen Interessensphäre die gesamte Textilindustrie umfaßt.

♦ Ein Auge mit dem Schirm ausgestoßen wurde in Berlin einer jungenDame. Diese ging hinter einer Frau her, die, einer weit verbreiteten Unsitte huldi­gend, ihren Schirm unter den Arm geklemmt trug. Plötzlich glitt die Frau auf einer Apfelsinenschale aus, der Schirm schnellte hoch und drang der Dame tief in das linke Auge, das verloren ist.

" I» einem Walde bei Paris wurde ein Mann gefunden, dem die Beine zusammengeschnürt waren und der mit einem Strick an einen Baum in aufrech­ter Haltung gebunden war, sich aber nicht zu rühren vermochte. Er war halberfroren und sagte, daß er Amerikaner und von Räubern im Walde überfallen worden sei. Die Banditen hätten ihm feine Klei­dung und tausend Dollars abgenommen und ihm Lumpen angezogen. Die romantische Geschichte siel aber bald in ein klägliches Simulantenstücklein zu­sammen Der Amerikaner entpuppte sich bet naljerm «usehen als ein gewisser Rosenblum, der schon ckhn- liche Streiche geliefert hat. Er wanderte ins Unter­suchungsgefängnis.

♦ Offizierssöhne als Straßenräuber. In Dün­kirchen (Frankreich) verhaftete die Polizei den jun- gen Claude Sau eck, den Sohn des Generalstabschefs des Gouverneurs von Paris und seinen Kameraden Gaston Lamy de Lachapelle, den Sohn eines pensio­nierten Majors. Beide hatten in der Nacht Paffan­ten auf der Straße angefallen und beraubt. Tie ge­raubten Sachen fand man in der Wohnung der jungen Leute.

* Der Krieg gegen die Rattenplage wird in D ä­nemark mit großer Energie geführt, und da der Staat eine Prämie für jede getötete Ratte ausgesetzt hat sind in den letzten Monaten über 100000 der schädlichen Nagetiere vernichtet worden. Um die Jagd im großen zu betreiben, legt man jetzt Nie s en­fallen an. An den Städten, wo die Ratten Hau­sen, wird ein großes Gehege aus Holz und Latten gezimmeck, das auf der einen Seite eine Falltür aus­weist und am andern Ende in einen langen metalli­schen Behälter ausläuft. In die Mitte dieser Riefen- falle wird bann der Köder gelegt oder irgendein Tier­kadaver Die Rattm überfallen nun das Gehege, und man läßt sie einige Tage gewähren, auf daß ihre Zahl zunehme. Dann versteckt sich eines abends em Mann in der Nähe, und wenn genug Ratten in der Falle sind, läßt er die Tür herabgleiten. Tie Tiere suchen nun zu fliehen, finden aber keinen Ausweg. Die Erregung wächst unter dem gefangenen jgeere, das sich schließlich in den Metallsack flüchtet. Dam» sind sie wehrlos dem Fänger ausgeliefeck. In man­chen Fällen sind mit dieser Riesenfalle vier-, fünf- ja sogar sechstausend Rattm auf einmal gefangen wor- be” * Aeroplaulandnng auf einem Kriegsschiff. ^Au- San Francisco wird gemeldet: Der Flieger Ely unter* mit einem Cursi-schm Doppeldecker einen Flugversuch von einem Platz, zwölf Meilen süd­lich der Stadt, nach dem vor San Francisco liegen­den Kreuzer „Pennsylvania*, wobei es ihm gelang, auf dem Deck des Krmzers glatt zu landen.

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* Marburg, 19. Jan. 1911. EinStudent fiel gestern zwischen hier und Giffelberg in die Lahn, da die Eisdecke, die et betrat, ihn nicht trug. Er wurde jedoch von einem herbeigeeilten Freund rechtzeitig wie­der ans Land gezogen.

= Bauerbach, 18. Jan. 1911. Der Antrag auf Hutablösung und wirtschaftilche Zusammenle­gung d e r G r u n d st ü ck e der hiesigen Gemarkung ist genehmigt. Da bereits ein Teil der Einwohner an der Zusammenlegung in der Gemarkung Großseel- beim beteiligt ist, wurde die Nachricht von der Geneh­migung mit ziemlicher Ruhe ausgenommen.

** Frankenberg, 19. Januar 1911. Dre städtische elektrische Zentrale hatte im letzten Viertelsahre eine Einnahme am Strom für Kraft unb Licht von <8 Mark. — Am Montag verunglückte der 59 jährige Knecht B. unweit der Stadt am sogen. Goßmann beim Holzfahren, indem er unter den mit Sang- holz beladenen Schlitten geriet und hierbei einen doppelten Unlerschenkelbruch erlitt. — Dem Lehrer und Organisten Kahler von hier ist der Adler der Inhaber des König!. Hausordens von Hohenzollern verliehen worden.

5) Niederklein, 19. Jan. 1911. Am 1. Dezember letzten Jahres gründete sich hier der Gesangver­ein „Liederkranz". Elf Personen, fast ausschließlich junge Leute, traten dem Verein sofort bei, denen sich bis jetzt noch 15 neue Mitglieder zugesellien. Es wäre zu wünschen, daß sich mehr ältere Männer wenigstens als passive Mitglieder dem Verein an­schlössen. Am ersten Weibnachtstag und auf Neu­jahr ist der Verein zum ersten Male in die Oeffeut- lichkeit getreten, indem er im Gottesdienst zwei vierstimmige Lieder vortrug.

* Dreihausen, 19 Jan. 1911. Dem Knecht Heinrich M a h r von hier wurde das A11 g e m e i n e Ehrenzeichen verliehen.

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Ein gesundes Mädchen, welches in der guten Küche selbständig, im Haushalt er^hreu.rein ich,steinig ist, »>.nd ein freundliches Wesen besitzt, auch auf längere Dienstzeit rechnet, kann in Frankfurt a. M. in einem feinen, katholischen Hause, bei kinderlosem Ehepaare dauernde Stellung finden. Adreste in der Expedition dieser Ze'tung. [249

fum Brötchenaustragen so- ort gesucht. [374 W

S. Plaut, Bäckerei. I

q.' Der Ausschuß des Reich sverbandeS gegen die K^ialdemokratte, bet am Montag und Dienstag in Berlin tagte, hat nach Berichten der Reichstagsabgg. Generalleutnant z. D. v. Liebeck-Berlin und Landge- ckchtSrat Hagemann-Erfuck und nach gründlicher Aus­sprache eine Entschließung gefaßt, deren wichtigste Sätze lauten:

Der Reichsverband wird 1. schon bei der Haupt­wahl diejenigen auis tatb äitiqfte unterstützen, dre als efnitae büraerlrche Kandidaten der Sozialdemokratie zeaenüberstehen; 2. ebenfalls schon in der HauptwM denjenigen Kandidaten feine Unterstützung gewähren, Me bereit sind, sich zu verpflichten, ihre Wähler,n einer unzweideutigen Erllärung zur Wahl des in der Stich­wahl verbleibenden bürgerlichen Kandidaten aufzu- fordern; 3. in der Stichwahl zwischen einem bürget« Uthen Kandidaten und Sozialdemokraten jenem Wahl- bilfe zu leisten. Sollte eine bürgerliche Partei em offizielles Wahlbündnis mit der Sozialdemokratie ein« geben, dann wird der Retchsverband 4. den Kandi­daten einer solchen Parier in dem betreffenden Wahl­kreise ebenso bekämpfen, rote einen Sozialdemokraten. ....................„„ ______,

(♦) Sozialdemokratische Jugendorganisation. Rach Iabend zu sehr erregten Szenen; man tzm Mitteilungen der Parte,prelfe tritt die sozial-1 muti)e handgemein. Die Streikführer befinden demokratische Halbmonaischnft ..Arbeiter,ugenb mit I j., nun ln gißten Verlegenheit, denn sie werden einer Abonnentenriffer von 64000 m ihren dritten I. . * bon Hrm eigenen Anhängern Lügen gestraft. Jahrgang ein. 32 000 Abonnenten waren zu An-1 ^an glaubt, daß, wenn es nicht gelingen sollte, die sang des verfloffenen Jahres vorhanden. I yr6eiter {tt hn, nächsten Tagen zur Wederaufnahme

* Freimaurerverbrüderung. Wie die vielfach aus bft Arbeit zu bewegen, der S t r e ik in v e r s ch är f- -mtlichen Quellen bediente Poltt. Rundschau aus 11 e m gjia|e wieder aufleben wird.

Paris mitteilt, wird in 6er Grande Loge de France ** ($„, Streitfall in Tanger. Ein Franzose, der Gedanke erwogen, »den deutschen Brüdern 1 be( bQ§ Eigentum an einem Grundnück beanspruchte, im Laufe dieses Sommers einen Besuch abzustatten". I dem beretts ein Holländer Besitz ergriffen Für den Besuch sollen in Frage kommen die „Große | batte, bemächtigte sich des Grundstücks gewaltsam Landesloge", die „Nationale 'Dlutterloge zu den drei I Der Holländer fand sich tags darauf in Begleitung Weltkugeln" und die Loge „Royal Jork", sämtlich I oon 25 Bewaffneten ein, verjagte den Franzosen in Berlin. — Ten deutschen „Brüdern" soll offen- na(j) kurzem Kampf und hißte auf dem Grundstück bar der radikale Standpunkt und die religions-1 ö,e Nationalflagge. Der Franzose hat bet der de« polttische Methode der französischen Logen beige» I teiligten Gesandtschaft Beschwerde erhoben, bracht werden. ___

aus guter Familie, zur Er­lernung der Hotelküche. RSh. in der Exped. d. Ztg.

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Franz Wilh. Höfling,

Zum schwarzen Bären, AUda.

<? München, 19. Jan. 1911. Im Kampfe gegen '

die Schundliteratur will die bayerische Regie- Uug tzorn Nackhara-bieie. rung einen neuen Weg beschreiten. Das Verkehrs-1 '

Ministerium, das Minsterium des Innern und das * Aus dem Vogelsberg, 18. Jan. 1911. Kultusministerium haben sich zu gemeinsamer Abwehr-1 Gewerkschaft Vogelsberg, mit dem Sitz in Gießen, arbeit zusammengetan tn der Weise, daß das Ver- welche im Jahre 1908 Schürfungen in vielen Ge- kehrsministerium irgendwie obscöne Drucksachen in martungen des Vogelsberges vornehmen ließ, beab» Zukunft von bet Beförderung mit der Post aus schließt, I stchtigt im Laufe des Frühjahrs ihren Bergwerks- das Ministerium des Jnnem und das Kultusministe-1 Betrieb in den Gemarkuu-en Hartmannshat.', Her­rum werden in gemeinsamer Arbeit mit den Schulen I chenhain und Sichenhausen zu eröffnen.

und Fockblldungsschulm den Kampf gegen blei * Hanau, 19. Jan. 1911. Nach zwölfwochent- Schundliteratur aufnehmen. — Eine schamlose Hetzel sicher Dauer ist der Steinarbeiterausstand wird zurzeit, von der Bayerischen Lehrerzeitung aus-1 im Odenwald durch einen Vergleich beendet gehend, in der bayerischen liberalen Presse getrieben. I worden. Die Arbeitgeber haben die Zusicherung Die Bischöfe werden der Fälschung und polittschen gegeben, keinen auswärtigen Arbeiter einzustellen, Jntckguen geziehen. Sie sollen in ihrem bekannten I bevor nicht der letzte der Ausständigen wieder Ar- Ordinariatsschreiben die Belegstellen über den gl au-1 beit erhalten kann.

bensfeindlichen Inhalt der Bayerischen Lehrerzeitung * Mittelbuchen (Sr. Hanau), 19. Jan. 1911. Hier gefälscht haben zu politischen Zwecken. Das wagt I fpielt roieber eine SBilbereraffäre. Drei hiesige man den Bischöfen zu sagen. Tatsache ist, daß die I Einwohner wurden bereits in Hast genommen unb Bischöfe gar keine Belegstellen veröffentlicht, daß sie m das Untersuchungsgefängnis des Hanauer Land- stch vielmehr darauf beschränkt haben, Jahrgang und I gnichts gebracht. Der eine von ihnen wurde dort Seitenzahl der Bayerischen Lehrerzeitung anzugeben, I nach Aufnahme des Tatbestandes ro eoer auf freien wo sich ein kirchlich zu beanstandender Inhalt befin-1 Fuß gesetzt, die beiden anderen, zwei Brüder, wurden bet. Es ist wichtig, das hervorzuheben, um die ganze jedoch in Haft behalten. Sie sollen schwer belastet Mache der widerlichen Schmähung der Bischöfe blos-1 fein. Bei der Haussuchung wurde u. a. auch ein zustellen. Was gegen die Bischöfe unternommen wird I fusch geschaffenes Reh gefunden.

»on liberalen Zeitungen, ist eine schlimme Entartung « Fechenheim, 19. Ian. 1911. Drei Burschen im »es öffentlichen Lebens. Unternommen zugunsten der Alter von 13 Jahren freien hier der Polizei durch Saherischen Lehrerzeitung, eines Organs, das in sei- Qt0$e Geldausgaben auf. Die Burschen wurden rer ersten Nummer des Jahres 1911 die höheren Be-1 ^hastet und mit zur Polizeiwache genommen, wo imten und die Muster der Gesinnungslumperei durch I gH herausstellte, daß sie aus Mannheim waren, len Simpliziffinmsmann Dr. Ludwig Thoma bejicfc ginet 0(m ihnen halte seinen Eltern am Samstag igen laßt unb dazu noch dessen radikal-sozialistische I 2qo Mark gestohlen, mit denen sie dürch- Zeitschrift März zu den wichtigsten Hütern unserer | 9ing en- Die Eltern wurden sowrt teleora- internationalen Kultur" zähltk! Die liberale Presse I pchsch benachrichtigt. Es wurden noch ca. 180 hat zu diesem nihilistischen Treiben der Bayerischen | Mark bei den Außreißern vorgesuuden.

Lehrerzeitung bis heute noch kein Wort des Tadels . ig « 191l unvorslch-

^fimden. -- Der Oberkonfistocialprästdent Dr v o n ! ttgfeit schoß sich ein Metzgerburfche mit einem R e- d f.-J eLflr volver in den Arm. Er mußte sich ins Landkranken- Zeüichrift eine Reufahrsbetrachmng veröffentlicht, I,

in der er sich auch mit dem Katholizismus beschäftigt. I ^us ruHanau^b-geben

Er ermahnt die Protestanten „möglichste Zunickhal-1 Erfurt- 18. ,'^an; ® r h J

tunq in der Betrachtung .mb Bewertung bet Vor-1 k a m m e t öeuirteilte den Jtedafteur I) a b l der sa- aänge im Katholizismus zu üben, den gemeinsamen I zialdemokratischen ^Tribüne ^bgcn wiederholter B e- chrisilichen Gedankm in ihnen anzuerkennen und nur! lei big ung der Sttaffmnmern von Königsberg, l^.r- da mit Emst und warnender Kritik und mit Betonung I frort unb BreSlml zu drei Alonaten Gefängnis, unseres Sondergutes einzusetzen, wo dieses bedroht I * Mainz, 18. Jan. 1911. Die Abordnung des oder angetaftet wird." Den Modemisteneid rechnet I Wiener Gemeinderats mit Obersürgermeister Dr. v. BeMl zu den Jntema der katholischen Kirche, Reumeier an der Spitze, die sich gegenwärtig m zu denen die nichtkatholischen Volksgenossen besser I Paris aufhält, bat der Stadt Mainz ihren Besuch schweigen, als reden. Unzufrieden ist Dr. v. Bezzel I für morgen abend offiziell angekündigt. Es finden mit der Borromäuseuzyklika wegen der Stelle über I eine Reihe Festlichkeiten statt. Am Samstag wird die Reformatoren, allein da hat doch Papst Pius X.l auch der Friedhof besucht, wo dre Gebeine öfter- umritte getan, welche jede Deutung der Enzyklika im I reichlicher, französischer und preußischer Soldaten, Sinne einer Beleidigung der Protestanten ausschlie-1 die hier gefallen sind, in einer Ebrenhalle beigeietzt sind.